Tagebuchaufzeichnungen Reinhold Sieglerschmidt (5), item 69

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                                                   24/V 1917

Mein Herzenstrautli, für heute nur

einige Worte während des Dienstes,

damit der Brief noch fortgeht. Es

geht mir - wie immer - gut. Das

Wetter ist ganz herrlich draussen,

am liebsten möchte ich die Arbeitsräume

verlassen. Noch 5-6 Tage,

dann ist M. Sz. wieder eine

Episode gewesen.

Wie habe ich Sehnsucht nach dir, du meine

einzige Nähe. Wenn ich in die Batterie

zurückkomme, ist die Zeit nicht mehr

fern, wo ich auf Urlaub rechnen kann:

Juli, spätestens August.

Ich küsse dich tausend-tausendmal,

mein Jung-Gemahl, mein immer

Lieberer, durch grenzenlose Sehnsucht

immer Lieberer, mein Tapferchen.

                                       Dein Ich.


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                                             22/V 1917

  Mein Herzenstrautli, gestern erhielt

ich deinen lieben Brief mit den

zergr. Nachrichten über meine

Umgebung, die ich natürlich mit

grossem Interesse gelesen habe.

Ich hoffe ein nahegelegenes Salzwert

einmal besuchen zu können.

Heute kam der Brief,

der von der glücklich eingetroffenen

Bohnensendung

berichtet. Wie danke ich

dir für jedes Wort, jedes

ist mir ja Leben und

Nähe.

  Ich werden voraussichtlich

bis zum 1/VI hier

bleiben. Dann geht es

1 Woche auf den Prislop

zur trigon. Information.

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                                                   24/V 1917

Mein Herzenstrautli, für heute nur

einige Worte während des Dienstes,

damit der Brief noch fortgeht. Es

geht mir - wie immer - gut. Das

Wetter ist ganz herrlich draussen,

am liebsten möchte ich die Arbeitsräume

verlassen. Noch 5-6 Tage,

dann ist M. Sz. wieder eine

Episode gewesen.

Wie habe ich Sehnsucht nach dir, du meine

einzige Nähe. Wenn ich in die Batterie

zurückkomme, ist die Zeit nicht mehr

fern, wo ich auf Urlaub rechnen kann:

Juli, spätestens August.

Ich küsse dich tausend-tausendmal,

mein Jung-Gemahl, mein immer

Lieberer, durch grenzenlose Sehnsucht

immer Lieberer, mein Tapferchen.

                                       Dein Ich.


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                                             22/V 1917

  Mein Herzenstrautli, gestern erhielt

ich deinen lieben Brief mit den

zergr. Nachrichten über meine

Umgebung, die ich natürlich mit

grossem Interesse gelesen habe.

Ich hoffe ein nahegelegenes Salzwert

einmal besuchen zu können.

Heute kam der Brief,

der von der glücklich eingetroffenen

Bohnensendung

berichtet. Wie danke ich

dir für jedes Wort, jedes

ist mir ja Leben und

Nähe.

  Ich werden voraussichtlich

bis zum 1/VI hier

bleiben. Dann geht es

1 Woche auf den Prislop

zur trigon. Information.


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  • February 19, 2017 17:20:41 Barbara Kneidinger

                                                       24/V 1917

    Mein Herzenstrautli, für heute nur

    einige Worte während des Dienstes,

    damit der Brief noch fortgeht. Es

    geht mir - wie immer - gut. Das

    Wetter ist ganz herrlich draussen,

    am liebsten möchte ich die Arbeitsräume

    verlassen. Noch 5-6 Tage,

    dann ist M. Sz. wieder eine

    Episode gewesen.

    Wie habe ich Sehnsucht nach dir, du meine

    einzige Nähe. Wenn ich in die Batterie

    zurückkomme, ist die Zeit nicht mehr

    fern, wo ich auf Urlaub rechnen kann:

    Juli, spätestens August.

    Ich küsse dich tausend-tausendmal,

    mein Jung-Gemahl, mein immer

    Lieberer, durch grenzenlose Sehnsucht

    immer Lieberer, mein Tapferchen.

                                           Dein Ich.


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                                                 22/V 1917

      Mein Herzenstrautli, gestern erhielt

    ich deinen lieben Brief mit den

    zergr. Nachrichten über meine

    Umgebung, die ich natürlich mit

    grossem Interesse gelesen habe.

    Ich hoffe ein nahegelegenes Salzwert

    einmal besuchen zu können.

    Heute kam der Brief,

    der von der glücklich eingetroffenen

    Bohnensendung

    berichtet. Wie danke ich

    dir für jedes Wort, jedes

    ist mir ja Leben und

    Nähe.

      Ich werden voraussichtlich

    bis zum 1/VI hier

    bleiben. Dann geht es

    1 Woche auf den Prislop

    zur trigon. Information.


  • February 19, 2017 17:19:19 Barbara Kneidinger

                                                       24/V 1917

    Mein Herzenstrautli, für heute nur

    einige Worte während des Dienstes,

    damit der Brief noch fortgeht. Es

    geht mir - wie immer - gut. Das

    Wetter ist ganz herrlich draussen,

    am liebsten möchte ich die Arbeitsräume

    verlassen. Noch 5-6 Tage,

    dann ist M. Sz. wieder eine

    Episode gewesen.

    Wie habe ich Sehnsucht nach dir, du meine

    einzige Nähe. Wenn ich in die Batterie

    zurückkomme, ist die Zeit nicht mehr

    fern, wo ich auf Urlaub rechnen kann:

    Juli, spätestens August.

    Ich küsse dich tausend-tausendmal,

    mein Jung-Gemahl, mein immer

    Lieberer, durch grenzenlose Sehnsucht

    immer Lieberer, mein Tapferchen.

                                           Dein Ich.


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                                                 22/V 1917

      Mein Herzenstrautli, gestern erhielt

    ich deinen lieben Brief mit den

    zergr. Nachrichten über meine

    Umgebung, die ich natürlich mit

    grossem Interesse gelesen habe.

    Ich hoffe ein nahegelegenes Salzwert

    einmal besuchen zu können.

    Heute kam der Brief,

    der von der glücklich eingetroffenen

    Bohnensendung

    berichtet. Wie danke ich

    dir für jedes Wort, jedes

    ist mir ja Leben und

    Nähe.

      Ich werden voraussichtlich

    bis zum 1/VI hier

    bleiben. Dann geht es

    1 Woche auf den Prizlop

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Description

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  • 44.88998250157895||26.58415066249995||

    bei Ploesti, Rumänien

    ||1
Location(s)
  • Story location bei Ploesti, Rumänien


ID
841 / 4088
Source
http://europeana1914-1918.eu/...
Contributor
Jörn Sieglerschmidt
License
http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/



  • Balkans
  • Eastern Front
  • Western Front




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