Tagebuchaufzeichnungen Reinhold Sieglerschmidt (4), item 49

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 linke Seite: 

tier im Ort in einer Scheune
direkt am Fluss. Wir haben

kaum 5-6 km zurückgelegt.

                                      16. IX

Aufbruch mit Tagesgrauen. Sehr

schnell. Aufenthalt von mehreren

Stunden. Wundervolles Beefsteak

á la tartare. Das Land wird immer

ebener, Land und Kiefern. Rus-

sischer Angriff. Stellung. Beo-

bachtung erst in Kirchturm in

Worniany, dann bei der Infanterie,

zunächst etwas davor, dann 200 m

dahinter. Die Russen kommen

von Westen. Unsere Infanterie

kommt in Schwarmlinie an uns

vorbei. Schrapnells und Granaten

schlagen dazwischen ohne

Wirkung. Übernachten in Zagory

 

.rechte Seite:

 

in warmer Scheune.

                                     17. IX

Nur wenige Stunden Schlaf. Aufbruch

in strömendem Regen zum

Bauen eines neuen Beobachtungs-

standes 100 m weiter vor. Die

Sonne bricht durch. Wundervolles

Wolkenziehen über den Waldungen,

aus denen die Russen kommen.

Unsere Beobachtung muss zur

Beschiessung eines Brückenkopfes

im vorliegenden Talgrund in die

Linie der Infanterie verlegt werden.

Im Sturmschritt mit dem Kabel

auf dem Rücken vor. Es gibt "Saures".

Dann in der Höhlung eines Infan-

teristen. Beine gen Himmel, Auf-

schreiber. Die Infanterie geht zum

Sturme vor. In Schwarmlinie

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 linke Seite: 

tier im Ort in einer Scheune
direkt am Fluss. Wir haben

kaum 5-6 km zurückgelegt.

                                      16. IX

Aufbruch mit Tagesgrauen. Sehr

schnell. Aufenthalt von mehreren

Stunden. Wundervolles Beefsteak

á la tartare. Das Land wird immer

ebener, Land und Kiefern. Rus-

sischer Angriff. Stellung. Beo-

bachtung erst in Kirchturm in

Worniany, dann bei der Infanterie,

zunächst etwas davor, dann 200 m

dahinter. Die Russen kommen

von Westen. Unsere Infanterie

kommt in Schwarmlinie an uns

vorbei. Schrapnells und Granaten

schlagen dazwischen ohne

Wirkung. Übernachten in Zagory

 

.rechte Seite:

 

in warmer Scheune.

                                     17. IX

Nur wenige Stunden Schlaf. Aufbruch

in strömendem Regen zum

Bauen eines neuen Beobachtungs-

standes 100 m weiter vor. Die

Sonne bricht durch. Wundervolles

Wolkenziehen über den Waldungen,

aus denen die Russen kommen.

Unsere Beobachtung muss zur

Beschiessung eines Brückenkopfes

im vorliegenden Talgrund in die

Linie der Infanterie verlegt werden.

Im Sturmschritt mit dem Kabel

auf dem Rücken vor. Es gibt "Saures".

Dann in der Höhlung eines Infan-

teristen. Beine gen Himmel, Auf-

schreiber. Die Infanterie geht zum

Sturme vor. In Schwarmlinie


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  • June 5, 2017 11:25:45 Eva Anna Welles (AUT)

     linke Seite: 

    tier im Ort in einer Scheune
    direkt am Fluss. Wir haben

    kaum 5-6 km zurückgelegt.

                                          16. IX

    Aufbruch mit Tagesgrauen. Sehr

    schnell. Aufenthalt von mehreren

    Stunden. Wundervolles Beefsteak

    á la tartare. Das Land wird immer

    ebener, Land und Kiefern. Rus-

    sischer Angriff. Stellung. Beo-

    bachtung erst in Kirchturm in

    Worniany, dann bei der Infanterie,

    zunächst etwas davor, dann 200 m

    dahinter. Die Russen kommen

    von Westen. Unsere Infanterie

    kommt in Schwarmlinie an uns

    vorbei. Schrapnells und Granaten

    schlagen dazwischen ohne

    Wirkung. Übernachten in Zagory

     

    .rechte Seite:

     

    in warmer Scheune.

                                         17. IX

    Nur wenige Stunden Schlaf. Aufbruch

    in strömendem Regen zum

    Bauen eines neuen Beobachtungs-

    standes 100 m weiter vor. Die

    Sonne bricht durch. Wundervolles

    Wolkenziehen über den Waldungen,

    aus denen die Russen kommen.

    Unsere Beobachtung muss zur

    Beschiessung eines Brückenkopfes

    im vorliegenden Talgrund in die

    Linie der Infanterie verlegt werden.

    Im Sturmschritt mit dem Kabel

    auf dem Rücken vor. Es gibt "Saures".

    Dann in der Höhlung eines Infan-

    teristen. Beine gen Himmel, Auf-

    schreiber. Die Infanterie geht zum

    Sturme vor. In Schwarmlinie

  • February 22, 2017 11:58:09 Barbara Kneidinger

    im Ort in einer Scheune
    direkt am Fluss. Wir haben

    kaum 5-6 km zurückgelegt.

                                          16. IX

    Aufbruch mit Tagesgrauen. Sehr

    schnell. Aufenthalt von mehreren

    Stunden. Wundervolles Beefsteak

    á la tartare. Das Land wird immer

    ebener, Land un Kiefern. Russischer

    Angriff. Stellung. Beobachtung

    erst in Kirchturm in

    Worniany, dann bei der Infanterie,

    zunächst etwas davor, dann 200 m

    dahinter. Die Russen kommen

    von westen. Unsere Infanterie

    kommt in Schwarmlinie an uns

    vorbei. Schrapnells und Granaten

    schlagen dazwischen ohne

    Wirkung. Übernachten in Zagory

     

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    in warmer Scheune.

                                         17. IX

    Nur wenige Stunden Schlaf. Aufbruch

    in strömendem Regen zum

    Bauen eines neuen Beobachtungsstandes

    100 m weiter vor. Die

    Sonne bricht durch. Wundervolles

    Wolkenziehen über den Waldungen,

    aus denen die Russen kommen.

    Unsere Beobachtung muss zur

    Beschiessung eines Brückenkopfes

    im vorliegenden Talgrund in die

    Linie der Infanterie verlegt werden.

    Im Sturmschritt mit dem Kabel

    auf dem Rücken vor. Es gibt "Saures".

    Dann in der Höhlung eines Infanteristen.

    Beine gen Himmel, Aufschreiber.

    Die Infanterie geht zum

    Sturme vor. In Schwarmlinie


Description

Save description
  • 56.35979397617542||23.243189524023478||

    Zagory - heute: Zagare, Litauen

  • 53.017127|| 20.890587||

    Przasnysz

    ||1
Location(s)
  • Story location Przasnysz
  • Document location Zagory - heute: Zagare, Litauen


ID
840 / 3901
Source
http://europeana1914-1918.eu/...
Contributor
Jörn Sieglerschmidt
License
http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/



  • Balkans
  • Eastern Front
  • Western Front




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