Tagebuchaufzeichnungen Reinhold Sieglerschmidt (4), item 44

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 linke Seite: 

Landschaft, die womöglich noch stär-

kere Hügelbildung besitzt. 1 1/2

Stunden Mittagspause, dann

geht´s weiter bis zur sinkenden
Sonne, es ist ein Hindenburg-

Marsch und wir sind zum grossen

Teile ehrlich müde. Dazu

die schlechte Ernährung, die

solcher Vormarsch mit sich bringt,

ausser einem Teller suppigen

Mittag nur Brod, damit muss

man reichen. Heute habe ich zum

ersten Male Obst - 2 Äpfel und

reichlich Birnen erlangen können,

dafür aber kein Brod

mehr. Na, ewig kann der Russe

ja nicht in diesem Tempo ausreissen.

Ein tiefes landschaftliches Erleben

 

.rechte Seite:

 

kommt mir - trotz aller Ermüdung -

am späten Nachmittag, als sich

in die Hügelketten das tiefe Blau

eines grösseren Sees schmiegt,

während die Waldungen gleich.

zeitig kleiner und häufiger ge-

worden sind, so dass das Land

einen parkartigen Charakter gewinnt.

              Am Abend durchschreiten wir

einen Wald. Merkwürdiger Weise

mieden unsere Wege die Waldungen.

Ein reicher Wechsel der verschieden-

sten Baumarten zeigt sich hier

aus der Nähe: Birke, Erle, Nuss-

baum, Ahorn, Eiche, Ulme, Zit-

terpappel und Tanne mischen

sich hier und schwingen im

Winde. Quartier im Dorfe Gjetzany (?)

  

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 linke Seite: 

Landschaft, die womöglich noch stär-

kere Hügelbildung besitzt. 1 1/2

Stunden Mittagspause, dann

geht´s weiter bis zur sinkenden
Sonne, es ist ein Hindenburg-

Marsch und wir sind zum grossen

Teile ehrlich müde. Dazu

die schlechte Ernährung, die

solcher Vormarsch mit sich bringt,

ausser einem Teller suppigen

Mittag nur Brod, damit muss

man reichen. Heute habe ich zum

ersten Male Obst - 2 Äpfel und

reichlich Birnen erlangen können,

dafür aber kein Brod

mehr. Na, ewig kann der Russe

ja nicht in diesem Tempo ausreissen.

Ein tiefes landschaftliches Erleben

 

.rechte Seite:

 

kommt mir - trotz aller Ermüdung -

am späten Nachmittag, als sich

in die Hügelketten das tiefe Blau

eines grösseren Sees schmiegt,

während die Waldungen gleich.

zeitig kleiner und häufiger ge-

worden sind, so dass das Land

einen parkartigen Charakter gewinnt.

              Am Abend durchschreiten wir

einen Wald. Merkwürdiger Weise

mieden unsere Wege die Waldungen.

Ein reicher Wechsel der verschieden-

sten Baumarten zeigt sich hier

aus der Nähe: Birke, Erle, Nuss-

baum, Ahorn, Eiche, Ulme, Zit-

terpappel und Tanne mischen

sich hier und schwingen im

Winde. Quartier im Dorfe Gjetzany (?)

  


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  • June 5, 2017 10:06:25 Eva Anna Welles (AUT)

     linke Seite: 

    Landschaft, die womöglich noch stär-

    kere Hügelbildung besitzt. 1 1/2

    Stunden Mittagspause, dann

    geht´s weiter bis zur sinkenden
    Sonne, es ist ein Hindenburg-

    Marsch und wir sind zum grossen

    Teile ehrlich müde. Dazu

    die schlechte Ernährung, die

    solcher Vormarsch mit sich bringt,

    ausser einem Teller suppigen

    Mittag nur Brod, damit muss

    man reichen. Heute habe ich zum

    ersten Male Obst - 2 Äpfel und

    reichlich Birnen erlangen können,

    dafür aber kein Brod

    mehr. Na, ewig kann der Russe

    ja nicht in diesem Tempo ausreissen.

    Ein tiefes landschaftliches Erleben

     

    .rechte Seite:

     

    kommt mir - trotz aller Ermüdung -

    am späten Nachmittag, als sich

    in die Hügelketten das tiefe Blau

    eines grösseren Sees schmiegt,

    während die Waldungen gleich.

    zeitig kleiner und häufiger ge-

    worden sind, so dass das Land

    einen parkartigen Charakter gewinnt.

                  Am Abend durchschreiten wir

    einen Wald. Merkwürdiger Weise

    mieden unsere Wege die Waldungen.

    Ein reicher Wechsel der verschieden-

    sten Baumarten zeigt sich hier

    aus der Nähe: Birke, Erle, Nuss-

    baum, Ahorn, Eiche, Ulme, Zit-

    terpappel und Tanne mischen

    sich hier und schwingen im

    Winde. Quartier im Dorfe Gjetzany (?)

      

  • June 5, 2017 10:01:56 Eva Anna Welles (AUT)

     linke Seite: 

    Landschaft, die womöglich noch stär-

    kere Hügelbildung besitzt. 1 1/2

    Stunden Mittagspause, dann

    geht´s weiter bis zur sinkenden
    Sonne, es ist ein Hindenburg-

    Marsch und wir sind zum grossen

    Teile ehrlich müde. Dazu

    die schlechte Ernährung, die

    solcher Vormarsch mit sich bringt,

    ausser einem Teller suppigen

    Mittag nur Brod, damit muss

    man reichen. Heute habe ich zum

    ersten Male Obst - 2 Äpfel und

    reichlich Birnen erlangen können,

    dafür aber kein Brod

    mehr. Na, ewig kann der Russe

    ja nicht in diesem Tempo ausreissen.

    Ein tiefes landschaftliches Erleben

     

    .rechte Seite:

     

    kommt mir - trotz aller Ermüdung -

    am späten Nachmittag, als sich

    in die Hügelketten das tiefe Blau

    eines grösseren Sees schmiegt,

    während die Waldungen gleich.

    zeitig kleiner und häufiger ge-

    worden sind, so dass das Land

    einen parkartigen Charakter gewinnt.

                  Am Abend durchschreiten wir

    einen Wald. Merkwürdiger Weise

    mieden unsere Wege die Waldungen.

    Ein reicher Wechsel der verschieden-

    sten Baumarten zeigt sich hier

    aus der Nähe: Birke, Erle, Nuss-

    baum, Ahorn, Eiche, Ulme, Zit-

    terpappel und Tanne mischen

    sich hier und schwingen im

    Winde. Quartier im Dorfe Gjetzany (?)

      


  • February 22, 2017 11:12:46 Barbara Kneidinger

    Landschaft, die womöglich noch stärkere

    Hügelbildung besitzt. 1 1/2

    Stunden Mittagspause, dann

    geht´s weiter bis zur sinkenden
    Sonne, es ist ein Hindenburg-

    Marsch und wir sind zum grossen

    Teile ehrlich müde. Dazu

    die schlechte Ernährung, die

    solcher Vormarsch mit sich bringt,

    ausser einem Teller suppigen

    Mittag nur Brod, damit muss

    man reichen. Heute habe ich zum

    ersten Male Obst - 2 Äpfel und

    reichlich Birnen erlangen können,

    dafür aber kein Brod

    mehr. Na, ewig kann der Russe

    ja nicht in diesem Tempo ausreissen.

    Ein tiefes landschaftliches Erleben

     

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    kommt mir - trotz aller Ermüdung -

    am späten Nachtmittag, als sich

    in die Hügelketten das tiefe Blau

    eines grösseren Sees schmiegt,

    während die Waldungen gleichzeitig

    kleiner und häufiger geworden

    sind, so dass das Land

    einen parkartigen Charakter gewinnt.

                  Am Abend Durchstreifen wir

    einen Wald. Merkwürdiger Weise

    mieden unsere Wege die Waldungen.

    Ein reicher Wechsel der verschiedensten

    Baumarten zeigt sich hier

    aus der Nähe: Birke, Erle, Nussbaum,

    Ahorn, Eiche, Ulme, Zitterpappel

    und Tanne mischen

    sich hier und schwingen im

    Winde. Quartier im Dorfe Gjetzany (?)

     

     


  • February 22, 2017 11:12:38 Barbara Kneidinger

    Landschaft, die womöglich noch stärkere

    Hügelbildung besitzt. 1 1/2

    Stunden Mittagspause, dann

    geht´s weiter bis zur sinkenden
    Sonne, es ist ein Hindenburg-

    Marsch und wir sind zum grossen

    Teile ehrlich müde. Dazu

    die schlechte Ernährung, die

    solcher Vormarsch mit sich bringt,

    ausser einem Teller suppigen

    Mittag nur Brod, damit muss

    man reichen. Heute habe ich zum

    ersten Male Obst - 2 Äpfel und

    reichlich Birnen erlangen können,

    dafür aber kein Brod

    mehr. Na, ewig kann der Russe

    ja nicht in diesem Tempo ausreissen.

    Ein tiefes landschaftliches Erleben

     

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    kommt mir - trotz aller Ermüdung -

    am späten Nachtmittag, als sich

    in die Hügelketten das tiefe Blau

    eines grösseren Sees schmiegt,

    während die Waldungen gleichzeitig

    kleiner und häufiger geworden

    sind, so dass das Land

    einen parkartigen Charakter gewinnt.

                  Am Abend Durchstreifen wir

    einen Wald. Merkwürdiger Weise

    mieden unsere Wege die Waldungen.

    Ein reicher Wechsel der verschiedensten

    Baumarten zeigt sich hier

    aus der Nähe: Birke, Erle, Nussbaum,

    Ahorn, Eiche, Ulme, Zitterpappel

    und Tanne mischen

    sich hier und schwingen im

    Winde. Quartier im Dorfe Gjetzany (?)

     

     


  • February 22, 2017 11:04:54 Barbara Kneidinger

    Landschaft, die womöglich noch stärkere

    Hügelbildung besitzt. 1 1/2

    Stunden Mittagspause, dann

    geht´s weiter bis zur sinkenden
    Sonne, es ist ein Hindenburg-

    Marsch und wir sind zum grossen

    Teile ehrlich müde. Dazu

    die schlechte Ernährung, die

    solcher Vormarsch mit sich bringt,

    ausser einem Teller suppigen

    Mittag nur Brod, damit muss

    man reichen. Heute habe ich zum

    ersten Male Obst - 2 Äpfel und

    reichlich Birnen erlangen können,

    dafür aber kein Brod

    mehr. Na, ewig kann der Russe

    ja nicht in diesem Tempo ausreissen.

    Ein tiefes landschaftliches Erleben

     

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    kommt mir - trotz aller Ermüdung -

    am späten Nachtmittag, als sich

    in die Hügelketten das tiefe Blau

    eines grösseren Sees schmiegt,

    während die Waldungen gleichzeitig

    kleiner und häufiger geworden

    sind, so dass das Land

    einen parkartigen Charakter gewinnt.

                  Am Abend Durchstreifen wir

    einen Wald. Merkwürdiger Weise

    mieden unsere Wege die Waldungen.

    Ein reicher Wechsel der verschiedensten

    Baumarten zeigt sich hier

    aus der Nähe: Birke, Erle, Nussbaum,

    Ahorn, Eiche, Ulme, Zitterpappel

    und Tanne mischen

    sich hier und schwingen im

    Winde. Quartier im Dorfe Gjetzany.

     

     


  • February 22, 2017 11:02:07 Barbara Kneidinger

    Landschaft, die womöglich noch stärkere

    Hügelbildung besitzt. 1 1/2

    Stunden Mittagspause, dann

    geht´s weiter bis zur sinkenden
    Sonne, es ist ein Hindenburg-

    Marsch und wir sind zum grossen

    Teile ehrlich müde. Dazu

    die schlechte Ernährung, die

    solcher Vormarsch mit sich bringt,

    ausser einem Teller suppigen

    Mittag nur Brod, damit muss

    man reichen. Heute habe ich zum

    ersten Male Obst - 2 Äpfel und

    reichlich Birnen erlangen können,

    dafür aber kein Brod

    mehr. Na, ewig kann der Russe

    ja nicht in diesem Tempo ausreissen.

    Ein tiefes landschaftliches Erleben

     

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    kommt mir - trotz aller Ermüdung -

    am späten Nachtmittag, als sich

    in die Hügelketten das tiefe Blau

    eines grösseren Sees schmiegt,

    während die Waldungen gleichzeitig

    kleiner und häufiger geworden

    sind, so dass das Land

    einen parkartigen Charakter gewinnt.

                  Am Abend Durchstreifen wir

    einen Wald. Merkwürdiger Weise

    mieden unsere Wege die Waldungen.

    Ein reicher Wechsel der verschiedensten

    Baumarten zeigt sich hier

    aus der Nähe: Birke, Erle, Nussbaum,

    Ahorn, Eiche, Ulme, Zitterpappel

    und Tanne mischen

    sich hier und schwingen im

    Winde. Quartier im Dorfe

     

     


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Jörn Sieglerschmidt
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http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/



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