Kriegstagebuch von Peter Arabin, item 3

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  linke Seite 

Treiben nicht ruhig hinnehmen, verlangte

Aufklärung und als diese ungenügend und 

ausweichend ausfiel, verfügte Ir  Ihre  Majestät

der deutsche Kaiser den Kriegszustand. Wie ein 

Blitz aus heiterem Himmel traf diese Nachricht

am 30. Juli 1914 abends in Daaden ein.                                   30.7.1914

Alles stockte auf einmal und dumpfe

Schwüle legte sich auf alle Gemüter in der

Erwartung der nun kommenden Ereignisse.

Fast schien eine Aufhellung einzutreten bis                  

am 1. August 1914 abends gegen 7 Uhr                                   1.8. 1914

der Mobilmachungsbefehl eintraf. Die

ernste feierliche Stimmung wich und löste

große Begeisterung bei jung und alt aus,

hatten doch die Stunden des Abwartens und

Harrens wie lange bange Wochen die

Gemüter gedrückt. Kurz nach Mitternacht                                                                                                                            

traf der den ganzen Abend hindurch                                       2.8.1914

erwartete Bote vom Bezirkskommando Neuwied  

mit den Mobilmachungsbekanntmachungen

in Daaden ein. Festes Klopfen an der

Haustür meiner Wohnung und Glocken-

geläute weckten mich aus dem ersten


  rechte Seite 

Schlummer. Schnell angekleidet begab ich mich

auf die Straße, wo zu ungewohnter Zeit die

Straßenlaternen brannten und es von Menschen

wimmelte, glaubte man doch, der Feind

sei bereits im Anzuge. Vor dem Hause des

Schuhmachers Heier umstand eine große

Menge den Bürgermeister Heinrichshofen  

und Gemeindeförster Riemann. Auf der

hohen Haustreppe stehend las der Förster die

Mobilmachungsbestimmungen vor, die aber

durch den Lärm und die Aufregung nicht

richtig zu verstehen waren, teils auch falsch

ausgelegt und ausgeführt wurden. Obschon ich

durch meine Kriegsbeorderung davon überzeugt

war, daß ich mich als Landsturmmann am

ersten Mobilmachungstage zu gestellen habe

und dementsprechend auch bereits Vorberei-

tungen getroffen hatte, begab ich mich an eins 

der bereits an vielen Stellen angeschlagenen

Mobilmachungsplakaten. Diese bezeichneten

als ersten Mobilmachungstag für den

Landsturm den 2. August 1914. Daraufhin

begab ich mich nach Haus, packte meine

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  linke Seite 

Treiben nicht ruhig hinnehmen, verlangte

Aufklärung und als diese ungenügend und 

ausweichend ausfiel, verfügte Ir  Ihre  Majestät

der deutsche Kaiser den Kriegszustand. Wie ein 

Blitz aus heiterem Himmel traf diese Nachricht

am 30. Juli 1914 abends in Daaden ein.                                   30.7.1914

Alles stockte auf einmal und dumpfe

Schwüle legte sich auf alle Gemüter in der

Erwartung der nun kommenden Ereignisse.

Fast schien eine Aufhellung einzutreten bis                  

am 1. August 1914 abends gegen 7 Uhr                                   1.8. 1914

der Mobilmachungsbefehl eintraf. Die

ernste feierliche Stimmung wich und löste

große Begeisterung bei jung und alt aus,

hatten doch die Stunden des Abwartens und

Harrens wie lange bange Wochen die

Gemüter gedrückt. Kurz nach Mitternacht                                                                                                                            

traf der den ganzen Abend hindurch                                       2.8.1914

erwartete Bote vom Bezirkskommando Neuwied  

mit den Mobilmachungsbekanntmachungen

in Daaden ein. Festes Klopfen an der

Haustür meiner Wohnung und Glocken-

geläute weckten mich aus dem ersten


  rechte Seite 

Schlummer. Schnell angekleidet begab ich mich

auf die Straße, wo zu ungewohnter Zeit die

Straßenlaternen brannten und es von Menschen

wimmelte, glaubte man doch, der Feind

sei bereits im Anzuge. Vor dem Hause des

Schuhmachers Heier umstand eine große

Menge den Bürgermeister Heinrichshofen  

und Gemeindeförster Riemann. Auf der

hohen Haustreppe stehend las der Förster die

Mobilmachungsbestimmungen vor, die aber

durch den Lärm und die Aufregung nicht

richtig zu verstehen waren, teils auch falsch

ausgelegt und ausgeführt wurden. Obschon ich

durch meine Kriegsbeorderung davon überzeugt

war, daß ich mich als Landsturmmann am

ersten Mobilmachungstage zu gestellen habe

und dementsprechend auch bereits Vorberei-

tungen getroffen hatte, begab ich mich an eins 

der bereits an vielen Stellen angeschlagenen

Mobilmachungsplakaten. Diese bezeichneten

als ersten Mobilmachungstag für den

Landsturm den 2. August 1914. Daraufhin

begab ich mich nach Haus, packte meine


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  • August 1, 2017 15:50:23 Lisa P (F&F)

      linke Seite 

    Treiben nicht ruhig hinnehmen, verlangte

    Aufklärung und als diese ungenügend und 

    ausweichend ausfiel, verfügte Ir  Ihre  Majestät

    der deutsche Kaiser den Kriegszustand. Wie ein 

    Blitz aus heiterem Himmel traf diese Nachricht

    am 30. Juli 1914 abends in Daaden ein.                                   30.7.1914

    Alles stockte auf einmal und dumpfe

    Schwüle legte sich auf alle Gemüter in der

    Erwartung der nun kommenden Ereignisse.

    Fast schien eine Aufhellung einzutreten bis                  

    am 1. August 1914 abends gegen 7 Uhr                                   1.8. 1914

    der Mobilmachungsbefehl eintraf. Die

    ernste feierliche Stimmung wich und löste

    große Begeisterung bei jung und alt aus,

    hatten doch die Stunden des Abwartens und

    Harrens wie lange bange Wochen die

    Gemüter gedrückt. Kurz nach Mitternacht                                                                                                                            

    traf der den ganzen Abend hindurch                                       2.8.1914

    erwartete Bote vom Bezirkskommando Neuwied  

    mit den Mobilmachungsbekanntmachungen

    in Daaden ein. Festes Klopfen an der

    Haustür meiner Wohnung und Glocken-

    geläute weckten mich aus dem ersten


      rechte Seite 

    Schlummer. Schnell angekleidet begab ich mich

    auf die Straße, wo zu ungewohnter Zeit die

    Straßenlaternen brannten und es von Menschen

    wimmelte, glaubte man doch, der Feind

    sei bereits im Anzuge. Vor dem Hause des

    Schuhmachers Heier umstand eine große

    Menge den Bürgermeister Heinrichshofen  

    und Gemeindeförster Riemann. Auf der

    hohen Haustreppe stehend las der Förster die

    Mobilmachungsbestimmungen vor, die aber

    durch den Lärm und die Aufregung nicht

    richtig zu verstehen waren, teils auch falsch

    ausgelegt und ausgeführt wurden. Obschon ich

    durch meine Kriegsbeorderung davon überzeugt

    war, daß ich mich als Landsturmmann am

    ersten Mobilmachungstage zu gestellen habe

    und dementsprechend auch bereits Vorberei-

    tungen getroffen hatte, begab ich mich an eins 

    der bereits an vielen Stellen angeschlagenen

    Mobilmachungsplakaten. Diese bezeichneten

    als ersten Mobilmachungstag für den

    Landsturm den 2. August 1914. Daraufhin

    begab ich mich nach Haus, packte meine

  • April 19, 2017 21:52:18 Rolf Kranz

     ... linke Seite

    Treiben nicht ruhig hinnehmen, verlangte

    Aufklärung und als diese ungenügend und 

    ausweichend ausfiel, verfügte Ir  Ihre  Majestät

    der deutsche Kaiser den Kriegszustand. Wie ein 

    Blitz aus heiterem Himmel traf diese Nachricht

    am 30. Juli 1914 abends in Daaden ein.                                   30.7.1914

    Alles stockte auf einmal und dumpfe

    Schwüle legte sich auf alle Gemüter in der

    Erwartung der nun kommenden Ereignisse.

    Fast schien eine Aufhellung einzutreten bis                  

    am 1. August 1914 abends gegen 7 Uhr                                   1.8. 1914

    der Mobilmachungsbefehl eintraf. Die

    ernste feierliche Stimmung wich und löste

    große Begeisterung bei jung und alt aus,

    hatten doch die Stunden des Abwartens und

    Harrens wie lange bange Wochen die

    Gemüter gedrückt. Kurz nach Mitternacht                                                                                                                            

    traf der den ganzen Abend hindurch                                       2.8.1914

    erwartete Bote vom Bezirkskommando Neuwied  

    mit den Mobilmachungsbekanntmachungen

    in Daaden ein. Festes Klopfen an der

    Haustür meiner Wohnung und Glocken-

    geläute weckten mich aus dem ersten


     ... rechte Seite

    Schlummer. Schnell angekleidet begab ich mich

    auf die Straße, wo zu ungewohnter Zeit die

    Straßenlaternen brannten und es von Menschen

    wimmelte, glaubte man doch, der Feind

    sei bereits im Anzuge. Vor dem Hause des

    Schuhmachers Heier umstand eine große

    Menge den Bürgermeister Heinrichshofen  

    und Gemeindeförster Riemann. Auf der

    hohen Haustreppe stehend las der Förster die

    Mobilmachungsbestimmungen vor, die aber

    durch den Lärm und die Aufregung nicht

    richtig zu verstehen waren, teils auch falsch

    ausgelegt und ausgeführt wurden. Obschon ich

    durch meine Kriegsbeorderung davon überzeugt

    war, daß ich mich als Landsturmmann am

    ersten Mobilmachungstage zu gestellen habe

    und dementsprechend auch bereits Vorberei-

    tungen getroffen hatte, begab ich mich an eins 

    der bereits an vielen Stellen angeschlagenen

    Mobilmachungsplakaten. Diese bezeichneten

    als ersten Mobilmachungstag für den

    Landsturm den 2. August 1914. Daraufhin

    begab ich mich nach Haus, packte meine


  • April 19, 2017 21:51:48 Rolf Kranz

     ... linke Seite

    Treiben nicht ruhig hinnehmen, verlangte

    Aufklärung und als diese ungenügend und 

    ausweichend ausfiel, verfügte Ir  Ihre  Majestät

    der deutsche Kaiser den Kriegszustand. Wie ein 

    Blitz aus heiterem Himmel traf diese Nachricht

    am 30. Juli 1914 abends in Daaden ein.                                   30.7.1914

    Alles stockte auf einmal und dumpfe

    Schwüle legte sich auf alle Gemüter in der

    Erwartung der nun kommenden Ereignisse.

    Fast schien eine Aufhellung einzutreten bis                  

    am 1. August 1914 abends gegen 7 Uhr                                   1.8. 1914

    der Mobilmachungsbefehl eintraf. Die

    ernste feierliche Stimmung wich und löste

    große Begeisterung bei jung und alt aus,

    hatten doch die Stunden des Abwartens und

    Harrens wie lange bange Wochen die

    Gemüter gedrückt. Kurz nach Mitternacht                                                                                                                             

    traf der den ganzen Abend hindurch                                       2.8.1914

    erwartete Bote vom Bezirkskommando Neuwied  

    mit den Mobilmachungsbekanntmachungen

    in Daaden ein. Festes Klopfen an der

    Haustür meiner Wohnung und Glocken-

    geläute weckten mich aus dem ersten


     ... rechte Seite

    Schlummer. Schnell angekleidet begab ich mich

    auf die Straße, wo zu ungewohnter Zeit die

    Straßenlaternen brannten und es von Menschen

    wimmelte, glaubte man doch, der Feind

    sei bereits im Anzuge. Vor dem Hause des

    Schuhmachers Heier umstand eine große

    Menge den Bürgermeister Heinrichshofen  

    und Gemeindeförster Riemann. Auf der

    hohen Haustreppe stehend las der Förster die

    Mobilmachungsbestimmungen vor, die aber

    durch den Lärm und die Aufregung nicht

    richtig zu verstehen waren, teils auch falsch

    ausgelegt und ausgeführt wurden. Obschon ich

    durch meine Kriegsbeorderung davon überzeugt

    war, daß ich mich als Landsturmmann am

    ersten Mobilmachungstage zu gestellen habe

    und dementsprechend auch bereits Vorberei-

    tungen getroffen hatte, begab ich mich an eins 

    der bereits an vielen Stellen angeschlagenen

    Mobilmachungsplakaten. Diese bezeichneten

    als ersten Mobilmachungstag für den

    Landsturm den 2. August 1914. Daraufhin

    begab ich mich nach Haus, packte meine


  • April 15, 2017 06:35:22 Sibylle Herzer

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    Treiben nicht ruhig hinnehmen, verlangte

    Aufklärung und als diese ungenügend und 

    ausweichend ausfiel, verfügte Ir  Ihre  Majestät

    der deutsche Kaiser den Kriegszustand. Wie ein 

    Blitz aus heiterem Himmel traf diese Nachricht

     In the margin  30.7.1914 

    am 30. Juli 1914 abends in Daaden ein.

    Alles stockte auf einmal und dumpfe

    Schwüle legte sich auf alle Gemüter in der

    Erwartung der nun kommenden Ereignisse.

    Fast schien eine Aufhellung einzutreten bis

     in the margin  1.8. 1914

    am 1. August 1914 abends gegen 7 Uhr

    der Mobilmachungsbefehl eintraf. Die

    ernste feierliche Stimmung wich und löste

    große Begeisterung bei jung und alt aus,

    hatten doch die Stunden des Abwartens und

    Harrens wie lange bange Wochen die Ge-

     in the margin  2. 8. 1914

    müter gedrückt. Kurz nach Mitternacht

    traf der den ganzen Abend hindurch er-

    wartete Bote vom Bezirkskommando Neuwied  Name in latin letters 

    mit den Mobilmachungsbekanntmachungen

    in Daaden ein. Festes Klopfen an der

    Haustür meiner Wohnung und Glocken-

    geläute weckten mich aus dem ersten

     right hand page 

    Schlummer. Schnell angekleidet begab ich mich

    auf die Straße, wo zu ungewohnter Zeit die

    Straßenlaternen brannten und es von Menschen

    wimmelte, glaubte man doch, der Feind

    sei bereits im Anzuge. Vor dem Hause des

    Schuhmachers Heier  Name in latin letters  umstand eine große

    Menge den Bürgermeister Heinrichshofen  Name in latin letters 

    und Gemeindeförster Riemann  Name in latin letters . Auf der

    hohen Haustreppe stehend las der Förster die

    Mobilmachungsbestimmungen vor, die aber

    durch den Lärm und die Aufregung nicht

    richtig zu verstehen waren, teils auch falsch

    ausgelegt und ausgeführt wurden. Obschon ich

    durch meine Kriegsbeorderung davon überzeugt

    war, daß ich mich als Landsturmmann am

    ersten Mobilmachungstage zu gestellen habe

    und dementsprechend auch bereits Vorberei-

    tungen getroffen hatte, begab ich mich an eins 

    der bereits an vielen Stellen angeschlagenen

    Mobilmachungsplakaten. Diese bezeichneten

    als ersten Mobilmachungstag für den

    Landsturm den 2. August 1914. Daraufhin

    begab ich mich nach Haus, packte meine






  • March 29, 2017 20:31:09 Sibylle Herzer

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    Treiben nicht ruhig hinnehmen, verlangte

    Aufklärung und als diese ungenügend und 

    ausweichend ausfiel, verfügte Ir  Ihre  Majestät

    der deutsche Kaiser den Kriegszustand. Wie ein 

    Blitz aus heiterem Himmel traf diese Nachricht

     In the margin  30.7.1914 

    am 30. Juli 1914 abends in Daaden ein.

    Alles stockte auf einmal und dumpfe

    Schwühle legte sich auf alle Gemüter in der

    Erwartung der nun kommenden Erignisse.

    Fast schien eine Aufhellung einzutreten bis

     in the margin  1.8. 1914

    am 1. August 1914 abends gegen 7 Uhr

    der Mobilmachungsbefehl eintraf. Die

    ernste feierliche Stimung wich und löste

    große Begeisterung bei jung und alt aus,

    hatten doch die Stunden des Abwartens und

    Harrens wie lange bange Wochen die Ge-

     in the margin  2. 8. 1914

    müter gedrückt. Kurz nach Mitternacht

    traf der den ganzen Abend hindurch er-

    wartete Bote vom Bezirkskommando Neuwied  Name in latin letters 

    mit den Mobilmachungsbekanntmachungen

    in Daaden ein. Festes Klopfen and der

    Haustür meiner Wohnung und Glocken-

    geläute weckten mich aus dem ersten

     right hand page 

    Schlummer. Schnell angekleidet begab ich mich

    auf die Straße, wo zu ungewohnterZeit die

    Straßenlaternen brannten und es von Menschen

    wimmelte, glaubte man doch, der Feind

    sei bereits im Anzuge. Vor dem Hause des

    Schuhmachers Heier  Name in latin letters  umstand eine große

    Menge den Bürgermeister Heinrichshofen  Name in latin letters 

    und Gemeindeförster Riemann  Name in latin letters . Auf der

    hohen Haustreppe stehend las der Förster die

    Mobilmachungsbestimmungen vor, die aber

    durch den Lärm und die Aufregung nicht

    richtig zu verstehen waren, teils auch falsch

    ausgelegt und ausgeführt wurden. Obschon ich

    durch meine Kriegsbeorderung davon überzeugt

    war, daß ich mich als Landsturmmann am

    ersten Mobilmachungstage zu gestellen habe

    und dementsprechend auch bereits Vorberei-

    tungen getroffen hatte, begab ich mich an eins 

    der bereits an vielen Stellen angeschlagenen

    Mobilmachungsplakaten. Diese bezeichneten

    als ersten Mobilmachungstag für den

    Landsturm den 2. August 1914. Daraufhin

    begab ich mich nach Haus, packte meine






  • March 29, 2017 20:30:22 Sibylle Herzer

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    Aufklärung und als diese ungenügend und 

    ausweichend ausfiel, verfügte Ir  Ihre  Majestät

    der deutsche Kaiser den Kriegszustand. Wie ein 

    Blitz aus heiterem Himmel traf diese Nachricht

     In the margin  30.7.1914 

    am 30. Juli 1914 abends in Daaden ein.

    Alles stockte auf einmal und dumpfe

    Schwühle legte sich auf alle Gemüter in der

    Erwartung der nun kommenden Erignisse.

    Fast schien eine Aufhellung einzutreten bis

     in the margin  1.8. 1914

    am 1. August 1914 abends gegen 7 Uhr

    der Mobilmachungsbefehl eintraf. Die

    ernste feierliche Stimung wich und löste

    große Begeisterung bei jung und alt aus,

    hatten doch die Stunden des Abwartens und

    Harrens wie lange bange  Wochen  die Ge-

     in the margin  2. 8. 1914

    müter gedrückt. Kurz nach Mitternacht

    traf der den ganzen Abend hindurch er-

    wartete Bote vom Bezirkskommando Neuwied  Name in latin letters 

    mit den Mobilmachungsbekanntmachungen

    in Daaden ein. Festes Klopfen and der

    Haustür meiner Wohnung und Glocken-

    geläute weckten mich aus dem ersten

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    Schlummer. Schnell angekleidet begab ich mich

    auf die Straße, wo zu ungewohnterZeit die

    Straßenlaternen brannten und es von Menschen

    wimmelte, glaubte man doch, der Feind

    sei bereits im Anzuge. Vor dem Hause des

    Schuhmachers Heier  Name in latin letters  umstand eine große

    Menge den Bürgermeister Heinrichshofen  Name in latin letters 

    und Gemeindeförster Riemann  Name in latin letters . Auf der

    hohen Haustreppe stehend las der Förster die

    Mobilmachungsbestimmungen vor, die aber

    durch den Lärm und die Aufregung nicht

    richtig zu verstehen waren, teils auch falsch

    ausgelegt und ausgeführt wurden. Obschon ich

    durch meine Kriegsbeorderung davon überzeugt

    war, daß ich mich als Landsturmmann am

    ersten Mobilmachungstage zu gestellen habe

    und dementsprechend auch bereits Vorberei-

    tungen getroffen hatte, begab ich mich an eins 

    der bereits an vielen Stellen angeschlagenen

    Mobilmachungsplakaten. Diese bezeichneten

    als ersten Mobilmachungstag für den

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    begab ich mich nach Haus, packte meine






  • March 29, 2017 19:12:25 Sibylle Herzer

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    Aufklärung und als diese ungenügend und 

    ausweichend ausfiel, verfügte Ir  Ihre  Majestät

    der deutsche Kaiser den Kriegszustand. Wie ein 

    Blitz aus heiterem Himmel traf diese Nachricht

     In the margin  30.7.1914 

    am 30. Juli 1914 abends in Daaden ein.

    Alles stockte auf einmal und dumpfe

    Schwühle legte sich auf alle Gemüter in der

    Erwartung der nun kommenden Erignisse.

    Fast schien eine Aufhellung einzutreten bis

     in the margin  1.8. 1914

    am 1. August 1914 abends gegen 7 Uhr

    der Mobilmachungsbefehl eintraf. Die

    ernste feierliche Stimung wich und löste

    große Begeisterung bei jung und alt aus,

    hatten doch die Stunden des Abwartens und

    Harrens wie lange bange  Wochen  die Ge-

     in the margin  2. 8. 1914

    müter gedrückt. Kurz nach Mitternacht

    traf der den ganzen Abend hindurch er-

    wartete Bote vom Bezirkskommando Neuwied  Name in Roman letters 

    mit den Mobilmachungsbekanntmachungen

    in Daaden ein. Festes Klopfen and der

    Haustür meiner Wohnung und Glocken-

    geläute weckten mich aus dem ersten

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    auf die Straße, wo zu ungewohnterZeit die

    Straßenlaternen brannten und es von Menschen

    wimmelte, glaubte man doch, der Feind

    sei bereits im Anzuge. Vor dem Hause des

    Schuhmachers Heier  Name in Roman letters  umstand eine große

    Menge den Bürgermeister Heinrichshofen  Name in Roman letters 

    und Gemeindeförster Riemann  Name in Roman letters . Auf der

    hohen Haustreppe stehend las der Förster die

    Mobilmachungsbestimmungen vor, die aber

    durch den Lärm und die Aufregung nicht

    richtig zu verstehen waren, teils auch falsch

    ausgelegt und ausgeführt wurden. Obschon ich

    durch meine Kriegsmissing davon überzeugt

    war, daß ich mich als Landsturmmann am

    ersten Mobilmachungstage zu gestellen habe

    und dementsprechend auch bereits Vorberei-

    tungen getroffen hatte, begab ich mich an eins 

    der bereits an vielen Stellen angeschlagenen

    Mobilmachungsplakaten. Diese bezeichneten

    als ersten Mobilmachungstag für den

    Landsturm den 2. August 1914. Daraufhin

    begab ich mich nach Haus, packte meine






  • March 29, 2017 19:08:32 Sibylle Herzer

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    Aufklärung und als diese ungenügend und 

    ausweichend ausfiel, verfügte Ir  Ihre  Majestät

    der deutsche Kaiser den Kriegszustand. Wie ein 

    Blitz aus heiterem Himmel traf diese Nachricht

     In the margin  30.7.1914 

    am 30. Juli 1914 abends in Daaden ein.

    Alles stockte auf einmal und dumpfe

    Schwühle legte sich auf alle Gemüter in der

    Erwartung der nun kommenden Erignisse.

    Fast schien eine Aufhellung einzutreten bis

     in the margin  1.8. 1914

    am 1. August 1914 abends gegen 7 Uhr

    der Mobilmachungsbefehl eintraf. Die

    ernste feierliche Stimung wich und löste

    große Begeisterung bei jung und alt aus,

    hatten doch die Stunden des Abwartens und

    Harrens wie lange bange  Wochen  die Ge-

     in the margin  2. 8. 1914

    müter gedrückt. Kurz nach Mitternacht

    traf der den ganzen Abend hindurch er-

    wartete Bote vom Bezirkskommando Neuwied  Name in Roman letters 

    mit den Mobilmachungsbekanntmachungen

    in Daaden ein. Festes Klopfen and der

    Haustür meiner Wohnung und Glocken-

    geläute weckten mich aus dem ersten

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    Schlummer. Schnell angekleidet begab ich mich

    auf die Straße, wo zu ungewohnterZeit die

    Straßenlaternen brannten und es von Menschen

    wimmelte, glaubte man doch, der Feind

    sei bereits im Anzuge. Vor dem Hause des

    Schuhmachers Heier  Name in Roman letters  umstand eine große

    Menge den Bürgermeister Heinrichshofen  Name in Roman letters 

    und Gemeindeförster Riemann  Name in Roman letters . Auf der

    hohen Haustreppe stehend las der Förster die

    Mobilmachungsbestimmungen vor, die aber

    durch den Lärm und die Aufregung nicht

    richtig zu verstehen waren, teils auch falsch

    ausgelegt und ausgeführt wurden. Obschon ich

    durch meine Kriegsmissing davon überzeugt

    war, daß ich mich als Landsturmmann am

    ersten Mobilmachungstage zu gestellen habe

    und dementsprechend auch bereits Vorberei-

    tungen getroffen hatte, begab ich mich an eins 

    der bereits an vielen Stellen angeschlagenen

    Mobilmachungsplakaten.






  • March 29, 2017 18:47:43 Sibylle Herzer

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    Aufklärung und als diese ungenügend und 

    ausweichend ausfiel, verfügte Ir  Ihre  Majestät

    der deutsche Kaiser den Kriegszustand. Wie ein 

    Blitz aus heiterem Himmel traf diese Nachricht

     In the margin  30.7.1914 

    am 30. Juli 1914 abends in Daaden ein.

    Alles stockte auf einmal und dumpfe

    Schwühle legte sich auf alle Gemüter in der

    Erwartung der nun kommenden Erignisse.

    Fast schien eine Aufhellung einzutreten bis

     in the margin  1.8. 1914

    am 1. August 1914 abends gegen 7 Uhr

    der Mobilmachungsbefehl eintraf. Die

    ernste feierliche Stimung wich und löste

    große Begeisterung bei jung und alt aus,

    hatten doch die Stunden des Abwartens und

    Harrens wie lange bange  Wochen  die Ge-

     in the margin  2. 8. 1914

    müter gedrückt. Kurz nach Mitternacht

    traf der den ganzen Abend hindurch er-

    wartete Bote vom Bezirkskommando Neuwied

    mit den Mobilmachungsbekanntmachungen

    in Daaden ein.




  • March 29, 2017 18:44:02 Sibylle Herzer

     left hand page 

    Treiben nicht ruhig hinnehmen, verlangte

    Aufklärung und als diese ungenügend und 

    ausweichend ausfiel, verfügte Ir  Ihre  Majestät

    der deutsche Kaiser den Kriegszustand. Wie ein 

    Blitz aus heiterem Himmel traf diese Nachricht

     In the margin  30.7.1914 

    am 30. Juli 1914 abends in Daaden ein.

    Alles stockte auf einmal und dumpfe

    Schwühle legte sich auf alle Gemüter in der

    Erwartung der nun kommenden Erignisse.

    Fast schien eine Aufhellung einzutreten bis

     in the margin  1.8. 1914

    am 1. August 1914 abends gegen 7 Uhr

    der Mobilmachungsbefehl eintraf. Die

    ernste feierliche Stimung wich und löste

    große Begeisterung bei jung und alt aus,

    hatten doch die Stunden des Abwartens und

    Harrens wie lange bange  Wochen  die Ge-

     in the margin  2. 8. 1914

    müter gedrückt. Kurz nach Mitternacht

    traf der den ganzen Abend hindurch er-

    wartete Bote vom Bezirkskommando ...

    mit den Mobilmachungsbekanntmachungen

    in Daaden ein.

    müter gedrückt. 



Description

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  • 50.4361866||7.4664546||

    Neuwied

  • 50.7390627||7.9676568||

    Daaden

  • 51.0744299||4.72926659999996||

    Heist-op-den-Berg, Belgien

    ||1
Location(s)
  • Story location Heist-op-den-Berg, Belgien
  • Document location Neuwied
  • Additional document location Daaden


ID
6461 / 106245
Source
http://europeana1914-1918.eu/...
Contributor
Sigrid Arabin-Möhrer
License
http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/



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