Kleiber Manuskript 05 - Kriechtiere und Lurche, Fische, item 1

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Kriechtiere u. Lurche.

Die Kriechtierfauna Turkestans ist charakterisiert durch das Vorherrschen

der Wüsten- u. Steppenformen, zu denen sich nur im Süden u.

Süd-Osten Bergformen mischen. Von Schildkröten trifft man hier zwei

Arten, von welchen die eine, die europ. Teich- oder Flußschildkröte (Emys

orbicularis)  von Kaspisee bis zum Aral u. Syr-Darja verbreitet ist; die

zweite, die Steppenschildkröte (Testudo Horsfieldi) zu den gewöhnlichsten

Lebewesen aller Steppen- u. Wüstenstriche des Landes gehört. Schon auf der

Reise nach Turkestan im April 1915 sahen wir öfters längs des Bahnkörpers in

der Steppe die letztgenannte Schildkröte langsam daherkriechen u. wurden

dort auch die ersten Exemplare gefangen, ebenso wurden sie oft aus der

Umgebungssteppe am Syr in die Perowsker Kaserne gebracht. Häufig sah

ich sie auf meiner Steppenexkursion, hier in sehr großen Exemplaren; daß sie

auch in den Sanddünen nicht fehlen, davon zeugten Schalenreste. Bei Kattakurgan

sollen sie zu Hunderten vorgekommen sein u. wurden dortselbst große

Mengen von Schildkrötensuppe gekocht. Auch in Osch waren sie sehr häufig,

namentlich in verschiedenen Gärten u. in der Nähe des Ak-burá. Im Frühling

1917 fand ich auf einem Lößhügel hinter dem russischen Friedhofe eine ganze Kolonie

dieser schwerfälligen Kriechtiere in den verschiedensten Wachstumstadien

vom höchstens 10 cm langen, noch weichschaligen Schildkrötchen bis zum erwachsenen

Tier; die Oscher Schildkröten waren jedoch durchwegs Kleiner [sic.] als die der

nördl. Steppen. Sie verschwanden an beiden Orten den Sommer über u. dürften

sich zumeist in den selbstgegrabenen Höhlen  au[f]gehalten haben, wie ich sie auch

in solchen, nur kurzen Löchern in dem oben erwähnten Lösshügel fand. Die

Tiere wurden teils zu Schildkrötensuppe  verwendet, teils wurden die jungen mit

Salat aufgefüttert, teils mußten sie zu unzähligen Aschenbechern dienen. 


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Kriechtiere u. Lurche.

Die Kriechtierfauna Turkestans ist charakterisiert durch das Vorherrschen

der Wüsten- u. Steppenformen, zu denen sich nur im Süden u.

Süd-Osten Bergformen mischen. Von Schildkröten trifft man hier zwei

Arten, von welchen die eine, die europ. Teich- oder Flußschildkröte (Emys

orbicularis)  von Kaspisee bis zum Aral u. Syr-Darja verbreitet ist; die

zweite, die Steppenschildkröte (Testudo Horsfieldi) zu den gewöhnlichsten

Lebewesen aller Steppen- u. Wüstenstriche des Landes gehört. Schon auf der

Reise nach Turkestan im April 1915 sahen wir öfters längs des Bahnkörpers in

der Steppe die letztgenannte Schildkröte langsam daherkriechen u. wurden

dort auch die ersten Exemplare gefangen, ebenso wurden sie oft aus der

Umgebungssteppe am Syr in die Perowsker Kaserne gebracht. Häufig sah

ich sie auf meiner Steppenexkursion, hier in sehr großen Exemplaren; daß sie

auch in den Sanddünen nicht fehlen, davon zeugten Schalenreste. Bei Kattakurgan

sollen sie zu Hunderten vorgekommen sein u. wurden dortselbst große

Mengen von Schildkrötensuppe gekocht. Auch in Osch waren sie sehr häufig,

namentlich in verschiedenen Gärten u. in der Nähe des Ak-burá. Im Frühling

1917 fand ich auf einem Lößhügel hinter dem russischen Friedhofe eine ganze Kolonie

dieser schwerfälligen Kriechtiere in den verschiedensten Wachstumstadien

vom höchstens 10 cm langen, noch weichschaligen Schildkrötchen bis zum erwachsenen

Tier; die Oscher Schildkröten waren jedoch durchwegs Kleiner [sic.] als die der

nördl. Steppen. Sie verschwanden an beiden Orten den Sommer über u. dürften

sich zumeist in den selbstgegrabenen Höhlen  au[f]gehalten haben, wie ich sie auch

in solchen, nur kurzen Löchern in dem oben erwähnten Lösshügel fand. Die

Tiere wurden teils zu Schildkrötensuppe  verwendet, teils wurden die jungen mit

Salat aufgefüttert, teils mußten sie zu unzähligen Aschenbechern dienen. 



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  • June 28, 2019 11:30:02 Anastasia Geyer

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    Kriechtiere u. Lurche.

    Die Kriechtierfauna Turkestans ist charakterisiert durch das Vorherrschen

    der Wüsten- u. Steppenformen, zu denen sich nur im Süden u.

    Süd-Osten Bergformen mischen. Von Schildkröten trifft man hier zwei

    Arten, von welchen die eine, die europ. Teich- oder Flußschildkröte (Emys

    orbicularis)  von Kaspisee bis zum Aral u. Syr-Darja verbreitet ist; die

    zweite, die Steppenschildkröte (Testudo Horsfieldi) zu den gewöhnlichsten

    Lebewesen aller Steppen- u. Wüstenstriche des Landes gehört. Schon auf der

    Reise nach Turkestan im April 1915 sahen wir öfters längs des Bahnkörpers in

    der Steppe die letztgenannte Schildkröte langsam daherkriechen u. wurden

    dort auch die ersten Exemplare gefangen, ebenso wurden sie oft aus der

    Umgebungssteppe am Syr in die Perowsker Kaserne gebracht. Häufig sah

    ich sie auf meiner Steppenexkursion, hier in sehr großen Exemplaren; daß sie

    auch in den Sanddünen nicht fehlen, davon zeugten Schalenreste. Bei Kattakurgan

    sollen sie zu Hunderten vorgekommen sein u. wurden dortselbst große

    Mengen von Schildkrötensuppe gekocht. Auch in Osch waren sie sehr häufig,

    namentlich in verschiedenen Gärten u. in der Nähe des Ak-burá. Im Frühling

    1917 fand ich auf einem Lößhügel hinter dem russischen Friedhofe eine ganze Kolonie

    dieser schwerfälligen Kriechtiere in den verschiedensten Wachstumstadien

    vom höchstens 10 cm langen, noch weichschaligen Schildkrötchen bis zum erwachsenen

    Tier; die Oscher Schildkröten waren jedoch durchwegs Kleiner [sic.] als die der

    nördl. Steppen. Sie verschwanden an beiden Orten den Sommer über u. dürften

    sich zumeist in den selbstgegrabenen Höhlen  au[f]gehalten haben, wie ich sie auch

    in solchen, nur kurzen Löchern in dem oben erwähnten Lösshügel fand. Die

    Tiere wurden teils zu Schildkrötensuppe  verwendet, teils wurden die jungen mit

    Salat aufgefüttert, teils mußten sie zu unzähligen Aschenbechern dienen. 


  • November 23, 2018 12:11:12 Gabriele Kister-Schuler

    Kriechtiere u. Lurche.

    Die Kriechtierfauna Turkestans ist charakterisiert durch das Vorherrschen

    der Wüsten- u. Steppenformen, zu denen sich nur im Süden u.

    Süd-Osten Bergformen mischen. Von Schildkröten trifft man hier zwei

    Arten, von welchen die eine, die europ. Teich- oder Flußschildkröte (Emys

    orbicularis)  von Kaspisee bis zum Aral u. Syr-Darja verbreitet ist; die

    zweite, die Steppenschildkröte (Testudo Horsfieldi) zu den gewöhnlichsten

    Lebewesen aller Steppen- u. Wüstenstriche des Landes gehört. Schon auf der

    Reise nach Turkestan im April 1915 sahen wir öfters längs des Bahnkörpers in

    der Steppe die letztgenannte Schildkröte langsam daherkriechen u. wurden

    dort auch die ersten Exemplare gefangen, ebenso wurden sie oft aus der

    Umgebungssteppe am Syr in die Perowsker Kaserne gebracht. Häufig sah

    ich sie auf meiner Steppenexkursion, hier in sehr großen Exemplaren; daß sie

    auch in den Sanddünen nicht fehlen, davon zeugten Schalenreste. Bei Kattakurgan

    sollen sie zu Hunderten vorgekommen sein u. wurden dortselbst große

    Mengen von Schildkrötensuppe gekocht. Auch in Osch waren sie sehr häufig,

    namentlich in verschiedenen Gärten u. in der Nähe des Ak-burá. Im Frühling

    1917 fand ich auf einem Lößhügel hinter dem russischen Friedhofe eine ganze Kolonie

    dieser schwerfälligen Kriechtiere in den verschiedensten Wachstumstadien

    vom höchstens 10 cm langen, noch weichschaligen Schildkrötchen bis zum erwachsenen

    Tier; die Oscher Schildkröten waren jedoch durchwegs Kleiner [sic.] als die der

    nördl. Steppen. Sie verschwanden an beiden Orten den Sommer über u. dürften

    sich zumeist in den selbstgegrabenen Höhlen  au[f]gehalten haben, wie ich sie auch

    in solchen, nur kurzen Löchern in dem oben erwähnten Lösshügel fand. Die

    Tiere wurden teils zu Schildkrötensuppe  verwendet, teils wurden die jungen mit

    Salat aufgefüttert, teils mußten sie zu unzähligen Aschenbechern dienen. 



  • November 19, 2018 14:44:23 Johanna Rustler

    Kriechtiere u. Lurche.

    Die Kriechtierfauna Turkestans ist charakterisiert durch das Vorherrschen

    der Wüsten- u. Steppenformen, zu denen sich nur im Süden und

    Süd-Osten Bergformen mischen. Von Schildkröten trifft man hier zwei

    Arten, von welchen die eine, die europäische Teich- oder Flußschildkröte (Emys

    orbicularis)  von Kaspisee bis zum Aral u. Syr-Darja verbreitet ist; die

    zweite, die Steppenschildkröte (Testudo Horsfieldi) zu den gewöhnlichsten

    Lebewesen aller Steppen- und Wüstenstriche des Landes gehört. Schon auf der

    Reise nach Turkestan im April 1915 sahen wir öfters längs des Bahnkörpers in

    der Steppe die letztgenannte Schildkröte langsam daherkriechen und wurden

    dort auch die ersten Exemplare gefangen, ebenso wurden sie oft aus der

    Umgebungssteppe am Syr in die Perowsker Kaserne gebracht. Häufig sah

    ich sie auf meiner Steppenexkursion, hier in sehr großen Exemplaren; daß sie

    auch in den Sanddünen nicht fehlen, davon zeugten Schalenreste. Bei Kattakurgan

    sollen sie zu Hunderten vorgekommen sein und wurden dortselbst große

    Mengen von Schildkrötensuppe gekocht. Auch in Osch waren sie sehr häufig,

    namentlich in verschiedenen Gärten und in der Nähe des Ak-burá. Im Frühling

    1917 fand ich auf einem Lößhügel hinter dem russischen Friedhofe eine ganze Kolonie

    dieser schwerfälligen Kriechtiere in den verschiedensten Wachstumstadien

    vom höchstens 10 cm langen, noch weichschaligen Schildkrötchen bis zum erwachsenen

    Tier; die Oscher Schildkröten waren jedoch durchwegs Kleiner [sic.] als die der

    nördlichen Steppen. Sie verschwanden an beiden Orten den Sommer über und dürften

    sich zumeist in den selbstgegrabenen Höhlen  au[f]gehalten haben, wie ich sie auch

    in solchen, nur kurzen Löchern in dem oben erwähnten Lösshügel fand. Die

    Tiere wurden teils zu Schildkrötensuppe  verwendet, teils wurden die jungen mit

    Salat aufgefüttert, teils mußten sie zu unzähligen Aschenbechern dienen. 



  • November 2, 2018 18:15:26 Gabriele Kister-Schuler

    Kriechtiere u. Lurche.

    Die Kriechtierfauna Turkestans ist charakterisiert durch das Vorherrschen

    der Wüsten- u. Steppenformen, zu denen sich nur im Süden u.

    Süd-Osten Bergformen mischen. Von Schildkröten trifft man hier zwei

    Arten, von welchen die eine, die europ. Teich- oder Flußschildkröte (Emys

    orbicularis)  von Kaspisee bis zum Aral u. Syr-Darja verbreitet ist; die

    zweite, die Steppenschildkröte (Testudo Horsfieldi) zu den gewöhnlichsten

    Lebewesen aller Steppen- u. Wüstenstriche des Landes gehört. Schon auf der

    Reise nach Turkestan im April 1915 sahen wir öfters längs des Bahnkörpers in

    der Steppe die letztgenannte Schildkröte langsam daherkriechen u. wurden

    dort auch die ersten Exemplare gefangen, ebenso wurden sie oft aus der

    Umgebungssteppe am Syr in die Perowsker Kaserne gebracht. Häufig sah

    ich sie auf meiner Steppenexkursion, hier in sehr großen Exemplaren; daß sie

    auch in den Sanddünen nicht fehlen, davon zeugten Schalenreste. Bei Kattakurgan

    sollen sie zu Hunderten vorgekommen sein u. wurden dortselbst große

    Mengen von Schildkrötensuppe gekocht. Auch in Osch waren sie sehr häufig,

    namentlich in verschiedenen Gärten u. in der Nähe des Ak-burá  Fluss. Im Frühling

    1917 fand ich auf einem Lößhügel hinter dem russ. Friedhofe eine ganze Kolonie

    dieser schwerfälligen Kriechtiere in den verschiedensten Wachstumstadien

    vom höchstens 10 cm langen, noch weichschaligen Schildkrötchen bis zum erwachsenen

    Tier; die Oscher Schildkröten waren jedoch durchwegs Kleiner [sic.] als die der

    nördl. Steppen. Sie verschwanden an beiden Orten den Sommer über u. dürften

    sich zumeist in den selbstgegrabenen Höhlen  au[f]gehalten haben, wie ich sie auch

    in solchen, nur kurzen Löchern in dem oben erwähnten Lösshügel fand. Die

    Tiere wurden teils zu Schildkrötensuppe  verwendet, teils wurden die jungen mit

    Salat aufgefüttert, teils mußten sie zu unzähligen Aschenbechern dienen. 



  • November 2, 2018 18:14:35 Gabriele Kister-Schuler

    Kriechtiere u. Lurche.

    Die Kriechtierfauna Turkestans ist charakterisiert durch das Vorherrschen

    der Wüsten- u. Steppenformen, zu denen sich nur im Süden u.

    Süd-Osten Bergformen mischen. Von Schildkröten trifft man hier zwei

    Arten, von welchen die eine, die europ. Teich- oder Flußschildkröte (Emys

    orbicularis)  von Kaspisee bis zum Aral u. Syr-Darja verbreitet ist; die

    zweite, die Steppenschildkröte (Testudo Horsfieldi) zu den gewöhnlichsten

    Lebewesen aller Steppen- u. Wüstenstriche des Landes gehört. Schon auf der

    Reise nach Turkestan im April 1915 sahen wir öfters längs des Bahnkörpers in

    der Steppe die letztgenannte Schildkröte langsam daherkriechen u. wurden

    dort auch die ersten Exemplare gefangen, ebenso wurden sie oft aus der

    Umgebungssteppe am Syr in die Perowsker Kaserne gebracht. Häufig sah

    ich sie auf meiner Steppenexkursion, hier in sehr großen Exemplaren; daß sie

    auch in den Sanddünen nicht fehlen, davon zeugten Schalenreste. Bei Kattakurgan

    sollen sie zu Hunderten vorgekommen sein u. wurden dortselbst große

    Mengen von Schildkrötensuppe gekocht. Auch in Osch waren sie sehr häufig,

    namentlich in verschiedenen Gärten u. in der Nähe des Ak-burá  Fluss. Im Frühling

    1917 fand ich auf einem Lößhügel hinter dem russ. Friedhofe eine ganze Kolonie

    dieser schwerfälligen Kriechtiere in den verschiedensten Wachstumstadien

    vom höchstens 10 cm langen, noch weichschaligen Schildkrötchen bis zum erwachsenen

    Tier; die Oscher Schildkröten waren jedoch durchwegs Kleiner als die der

    nördl. Steppen. Sie verschwanden an beiden Orten den Sommer über u. dürften

    sich zumeist in den selbstgegrabenen Höhlen  au[f]gehalten haben, wie ich sie auch

    in solchen, nur kurzen Löchern in dem oben erwähnten Lösshügel fand. Die

    Tiere wurden teils zu Schildkrötensuppe  verwendet, teils wurden die jungen mit

    Salat aufgefüttert, teils mußten sie zu unzähligen Aschenbechern dienen. 



  • October 30, 2018 16:41:31 Gabriele Kister-Schuler

    Kriechtiere u. Lurche.

    Die Kriechtierfauna Turkestans ist charakterisiert durch das Vorherrschen

    der Wüsten- u. Steppenformen, zu denen sich nur im Süden u.

    Süd-Osten Bergformen mischen. Von Schildkröten trifft man hier zwei

    Arten, von welchen die eine, die europ. Teich- oder Flußschildkröte (Emys

    orbicularis)  von Kaspisee bis zum Aral u. Syr-Darja verbreitet ist; die

    zweite, die Steppenschildkröte (Testudo Horsfieldi) zu den gewöhnlichsten

    Lebewesen aller Steppen- u. Wüstenstriche des Landes gehört. Schon auf der

    Reise nach Turkestan im April 1915 sahen wir öfters längs des Bahnkörpers in

    der Steppe die letztgenannte Schildkröte langsam daherkriechen u. wurden

    dort auch die ersten Exemplare gefangen, ebenso wurden sie oft aus der

    Umgebungssteppe am Syr in die Perowsker Kaserne gebracht. Häufig sah

    ich sie auf meiner Steppenexkursion, hier in sehr großen Exemplaren; daß sie

    auch in den Sanddünen nicht fehlen, davon zeugten Schalenreste. Bei Kattakurgan

    sollen sie zu Hunderten vorgekommen sein u. wurden dortselbst große

    Mengen von Schildkrötensuppe gekocht. Auch in Osch waren sie sehr häufig,

    namentlich in verschiedenen Gärten u. in der Nähe des Ak-bura'  Fluss. Im Frühling

    1917 fand ich auf einem Lößhügel hinter dem russ. Friedhofe eine ganze Kolonie

    dieser schwerfälligen Kriechtiere in den verschiedensten Wachstumstadien

    vom höchstens 10 cm langen, noch weichschaligen Schildkrötchen bis zum erwachsenen

    Tier; die Oscher Schildkröten waren jedoch durchwegs Kleiner als die der

    nördl. Steppen. Sie verschwanden an beiden Orten den Sommer über u. dürften

    sich zumeist in den selbstgegrabenen Höhlen  au[f]gehalten haben, wie ich sie auch

    in solchen, nur kurzen Löchern in dem oben erwähnten Lösshügel fand. Die

    Tiere wurden teils zu Schildkrötensuppe  verwendet, teils wurden die jungen mit

    Salat aufgefüttert, teils mußten sie zu unzähligen Aschenbechern dienen. 



  • September 29, 2018 14:55:40 Gundula Von Troyer

    Kriechtiere u. Lurche.

    Die Kriechtierfauna Turkestans ist charakterisiert durch das Vorherrschen

    der Wüsten- u. Steppenformen, zu denen sich nur im Süden u.

    Süd-Osten Bergformen mischen. Von Schildkröten trifft man hier zwei

    Arten, von welchen die eine, die europ. Teich- oder Flußschildkröte (Emys

    orbicularis)  von Kaspisee bis zum Aral u. Syr-Darja verbreitet ist; die

    zweite, die Steppenschildkröte (Testudo Horsfieldi) zu den gewöhnlichsten

    Lebewesen aller Steppen- u. Wüstenstriche des Landes gehört. Schon auf der

    Reise nach Turkestan im April 1915 sahen wir öfters längs des   Bahnkörpers in

    der Steppe die letztgenannte Schildkröte langsam daherkriechen u. wurden

    dort auch die ersten Exemplare gefangen, ebenso wurden sie oft aus der

    Umgebungssteppe am Syr in die Perowsker Kaserne gebracht. Häufig sah

    ich sie auf meiner Steppenexkursion, hier in sehr großen Exemplaren; darf sie

    auch in den Sanddünen nicht fehlen, davon zeugten Schalenreste. Bei Kattakurgan

    sollen sie zu Hunderten vorgekommen sein u. wurden dortselbst große

    Mengen von Schildkrötensuppe gekocht. Auch in Osch waren sie sehr häufig,

    namentlich in verschiedenen Gärten u. in der Nähe des Ak-bura'  Fluss. Im Frühling

    1917 fand ich auf einem Lößhügel hinter dem russ. Friedhofe eine ganze Kolonie

    dieser schwerfälligen Kriechtiere in den verschiedensten Wachstumstadien

    vom höchstens 10 cm langen, noch weichschaligen Schildkrötchen bis zum erwachsnen

    Tier; die Oscher Schildkröten waren jedoch durchwegs Kleiner als die der

    nördl. Steppen. Sie verschwanden an beiden Orten den Sommer über u. dürften

    sich zumeist in den selbstgegrabenen Höhlen  aufgehalten haben, wie ich sie auch

    in solchen, nur kurzen Löchern in dem oben erwähnten Lösshügel fand. Die

    Tiere wurden teils zu Schildkrötensuppe  verwendet, teils wurden die jungen mit

    Salat aufgefüttert, teils mußten sie zu unzähligen Aschenbechern dienen. 






  • September 29, 2018 14:43:33 Gundula Von Troyer

    Kriechtiere u. Lurche.

    Die Kriechtierfauna Turkestans ist charakterisiert durch das Vorherrschen

    der Wüsten- u. Steppenformen, zu denen sich nur im Süden u.

    Süd-Osten Bergformen mischen. Von Schildkröten trifft man hier zwei

    Arten, von welchen die eine, die europ. Teich- oder Flußschildkröte (Emys

    orbicularis)  von Kaspisee bis zum Aral u. Syr-Darja verbreitet ist; die

    zweite, die Steppenschildkröte (Testudo Horsfieldi) zu den gewöhnlichsten

    Lebewesen aller Steppen- u. Wüstenstriche des Landes gehört. Schon auf der

    Reise nach Turkestan im April 1915 sahen wir öfters längs des   Bahnkörpers in

    der Steppe die letztgenannte Schildkröte langsam daherkriechen u. wurden

    dort auch die ersten Exemplare gefangen, ebenso wurden sie oft aus der

    Umgebungssteppe am Syr in die Perowsker Kaserne gebracht. Häufig sah

    ich sie auf meiner Steppenexkursion, hier in sehr großen Exemplaren; darf sie

    auch in den Sanddünen nicht fehlen, davon zeugten Schalenreste. Bei Kattakurgan

    sollen sie zu Hunderten vorgekommen sein u. wurden dortselbst große

    Mengen von Schildkrötensuppe gekocht. Auch in Osch waren sie sehr häufig,

    namentlich in verschiedenen Gärten u. in der Nähe des Ak-bura'. Im Frühling

    1917 fand ich auf einem Lößhügel hinter dem russ. Friedhofe eine ganze Kolonie

    dieser schwerfälligen Kriechtiere in den verschiedensten Wachstumstadien

    vom höchstens 10 cm langen, noch weichschaligen Schildkrötchen bis zum erwachsnen

    Tier; die Oscher Schildkröten waren jedoch durchwegs Kleiner als die der

    nördl. Steppen. Sie verschwanden an beiden Orten den Sommer über u. dürften

    sich zumeist in den selbstgegrabenen Höhlen  aufgehalten haben, wie ich sie auch

    in solchen, nur kurzen Löchern in dem oben erwähnten Lösshügel fand. Die

    Tiere wurden teils zu Schildkrötensuppe  verwendet, teils wurden die jungen mit

    Salat aufgefüttert, teils mußten sie zu unzähligen Aschenbechern dienen. 






  • September 29, 2018 14:42:08 Gundula Von Troyer

    Kriechtiere u. Lurche.

    Die Kriechtierfauna Turkestans ist charakterisiert durch das Vorherrschen

    der Wüsten- u. Steppenformen, zu denen sich nur im Süden u.

    Süd-Osten Bergformen mischen. Von Schildkröten trifft man hier zwei

    Arten, von welchen die eine, die europ. Teich- oder Flußschildkröte (Emys

    orbicularis)  von Kaspisee bis zum Aral u. Syr-Darja verbreitet ist; die

    zweite, die Steppenschildkröte (Testudo Horsfieldi) zu den gewöhnlichsten

    Lebewesen aller Steppen- u. Wüstenstriche des Landes gehört. Schon auf der

    Reise nach Turkestan im April 1915 sahen wir öfters längs des   Bahnkörpers in

    der Steppe die letztgenannte Schildkröte langsam daherkriechen u. wurden

    dort auch die ersten Exemplare gefangen, ebenso wurden sie oft aus der

    Umgebungssteppe am Syr in die Perowsker Kaserne gebracht. Häufig sah

    ich sie auf meiner Steppenexkursion, hier in sehr großen Exemplaren; darf sie

    auch in den Sanddünen nicht fehlen, davon zeugten Schalenreste. Bei Kattakurgan

    sollen sie zu Hunderten vorgekommen sein u. wurden dortselbst große

    Mengen von Schildkrötensuppe gekocht. Auch in Osch waren sie sehr häufig,

    namentlich in verschiedenen Gärten u. in der Nähe des Ak-bura'. Im Frühling

    1917 fand ich auf einem Lößhügel hinter dem russ. Friedhofe eine ganze Kolonie

    dieser schwerfälligen Kriechtiere in den verschiedensten Wachstumstadien

    vom höchstens 10 cm langen, noch weichschaligen Schildkrötchen bis zum erwachsnen

    Tier; die Oscher Schildkröten waren jedoch durchwegs Kleiner als die der

    nördl. Steppen. Sie verschwanden an beiden Orten den Sommer über u. dürften

    sich zumeist in den selbstgegrabenen Höhlen  aufgehalten haben, wie ich sie auch

    in solchen, nur kurzen Löchern in dem oben erwähnten Lösshügel fand. Die

    Tiere wurden teils zu Schildkrötensuppe  verwendet, teils wurden die jungen mit

    Salat aufgefüttert, teils mußten sie zu unzähligen Aschenbechern dienen.






  • September 29, 2018 14:41:37 Gundula Von Troyer

    Kriechtiere u. Lurche.

    Die Kriechtierfauna Turkestans ist charakterisiert durch das Vorherrschen

    der Wüsten- u. Steppenformen, zu denen sich nur im Süden u.

    Süd-Osten Bergformen mischen. Von Schildkröten trifft man hier zwei

    Arten, von welchen die eine, die europ. Teich- oder Flußschildkröte (Emys

    orbicularis)  von Kaspisee bis zum Aral u. Syr-Darja verbreitet ist; die

    zweite, die Steppenschildkröte (Testudo Horsfieldi) zu den gewöhnlichsten

    Lebewesen aller Steppen- u. Wüstenstriche des Landes gehört. Schon auf der

    Reise nach Turkestan im April 1915 sahen wir öfters längs des   Bahnkörpers in

    der Steppe die letztgenannte Schildkröte langsam daherkriechen u. wurden

    dort auch die ersten Exemplare gefangen, ebenso wurden sie oft aus der

    Umgebungssteppe am Syr in die Perowsker Kaserne gebracht. Häufig sah

    ich sie auf meiner Steppenexkursion, hier in sehr großen Exemplaren; darf sie

    auch in den Sanddünen nicht fehlen, davon zeugten Schalenreste. Bei Kattakurgan

    sollen sie zu Hunderten vorgekommen sein u. wurden dortselbst große

    Mengen von Schildkrötensuppe gekocht. Auch in Osch waren sie sehr häufig,

    namentlich in verschiedenen Gärten u. in der Nähe des Ak-bura'. Im Frühling

    1917 fand ich auf einem Lößhügel hinter dem russ. Friedhofe eine ganze Kolonie

    dieser schwerfälligen Kriechtiere in den verschiedensten Wachstumstadien

    vom höchstens 10 cm langen, noch weichschaligen Schildkrötchen bis zum erwachsnen

    Tier; die Oscher Schildkröten waren jedoch durchwegs Kleiner als die der

    nördl. Steppen. Sie verschwanden an beiden Orten den Sommer über u. dürften

    sich zumeist in den selbstgegrabenen Höhlen  aufgehalten haben, wie ich sie auch

    in solchen, nur kurzen Löchern in dem oben erwähnten Lösshügel fand. Die

    Tiere wurden teils zu Schildkrötensuppe  verwendet, teils wurden die jungen mit

    Salat aufgefüttert, teils mußten sie zu unzähligen Aschenbechern dienen.






  • September 29, 2018 14:27:04 Gundula Von Troyer

    Kriechtiere u. Lurche.

    Die Kriechtierfauna Turkestans ist charakterisiert durch das Vorherrschen

    der Wüsten- u. Steppenformen, zu denen sich nur im Süden u.

    Süd-Osten Bergformen mischen. Von Schildkröten trifft man hier zwei

    Arten, von welchen die eine, die europ. Teich- oder Flußschildkröte (E...

    orbicularis)  von Kaspisee bis zum Aral u. Syr-Darja verbreitet ist; die

    zweite, die Steppenschildkröte (Testudo Hassfieldi) zu den gewöhnlichsten

    Lebewesen aller Steppen- u. Wüstenstriche des Landes gehört. Schon auf der

    Reise nach Turkestan im April 1915 sahen wir öfters längs des   Bahnkörpers in

    der Steppe die letztgenannte Schildkröte langsam daherkriechen u. wurden

    dort auch die ersten Exemplare gefangen, ebenso wurden sie oft aus der

    Umbegungssteppe am Syr in die  Perowsker Kaserne gebracht. Häufig sah

    ich sie auf meiner Steppenexkursion, hier in sehr großen Exemplaren; darf sie

    auch in den Sanddünen nicht fehlen, davon zeugten Schalenreste. Bei Katta

     Kurgen sollen sie zu Hunderten vorgekommen sein u. wurden dortselbst große

    Mengen von Schildkrötensuppe gekocht. Auch in Osch waren sie sehr häufig,

    namentlich in verschiedenen Gärten u. in der Nähe des Ak-bura'. Im Frühling

    1917 fand ich auf einem Lößhügel hinter dem russ. Friedhofe eine ganze Kolonie

    dieser schwerfälligen Kriechtiere in den verschiedensten Wachstumstadien

    vom höchstens 10 cm langen, noch weichschaligen Schildkrötchen bis zum erwachsnen

    Tier; die Oscher Schildkröten waren jedoch durchwegs Kleiner als die der

    nördl. Steppen. Sie verschwanden an beiden Orten den Sommer über u. dürften

    sich zumeist in den selbstgegrabenen Höhlen  aufgehalten haben, wie ich sie auch

    in solchen, nur kurzen Löchern in dem oben erwähnten Lösshügel fand. Die

    Tiere wurden teils zu Schildkrötensuppe  verwendet, teils wurden die Jungen mit

    Salat aufgefüttert, teils mußten sie zu unzähligen Aschenbechern dienen.






  • September 29, 2018 14:08:19 Gundula Von Troyer

    Kriechtiere u. Lurche.

    Die Kriechtierfauna Turkestans ist charakterisiert durch das Vorherrschen

    der Wüsten- u. Steppenformen, zu denen sich nur im Süden u.

    Süd-Osten Bergformen mischen. Von Schildkröten trifft man hier zwei

    Arten, von welchen die eine, die europ. Teich- oder Flußschildkröte (E...

    orbicularis)  von Kaspisee bis zum Aral u. Syr-Darja verbreitet ist; die

    zweite, die Steppenschildkröte (Tastudo Hassfieldi) zu den gewöhnlichsten

    Lebewesen aller Steppen- u. Wüstenstriche des Landes gehört. Schon auf der

    Reise nach Turkestan im April 1915 sahen wir öfters längs des   Bahnkörpers in

    der Steppe die letztgenannte Schildkröte langsam daherkriechen u. wurden

    dort auch die ersten Exemplare gefangen, ebenso wurden sie oft aus der

    Umbegungssteppe am Syr in die  Perowsker Kaserne gebracht. Häufig sah

    ich sie auf meiner Steppenexkursion, hier in sehr großen Exemplaren; doch sie

    auch in den Sanddünen nicht fehlen, davon zeugten Schalenreste. Bei Katta

     Kurgen sollen sie zu Hunderten vorgekommen sein u. wurden  dortselbst  große

    Mengen von Schildkrötensuppe gekocht. Auch in Osch waren sie sehr häufig,

    namentlich in verschiedenen Gärten u. in der Nähe des Ak-bura'. Im Frühling

    1917 fand ich auf einem Lößhügel hinter dem russ. Friedhofe eine ganze Kolonie

    dieser schwerfälligen Kriechtiere in den verschiedensten Wachstumstadien

    vom höchstens 10 cm langen, noch weichschaligen Schildkrötchen bis zum erwachsnen

    Tier; die Oscher Schildkröten waren jedoch durchwegs Kleiner als die der

    nördl. Steppen. Sie verschwanden an beiden Orten den Sommer über u. dürften

    sich zumeist in den selbstgegrabenen Höhlen  aufgehalten haben, wie ich sie auch

    in solchen, nur kurzen Löchern in dem oben erwähnten Lösshügel fand. Die

    Tiere wurden teils zu Schildkrötensuppe  verwendet, teils wurden die Jungen mit

    Salat aufgefüttert, teils mußten sie zu unzähligen Aschenbechern dienen.






  • September 29, 2018 14:06:24 Gundula Von Troyer

    Kriechtiere u. Lurche.

    Die Kriechtierfauna Turkestans ist charakterisiert durch das Vorherrschen

    der Wüsten- u. Steppenformen, zu denen sich nur im Süden u.

    Süd-Osten Bergformen mischen. Von Schildkröten trifft man hier zwei

    Arten, von welchen die eine, die europ. Teich- oder Flußschildkröte (E...

    orbicularis)  von Kaspisee bis zum Aral u. Syr-Darja verbreitet ist; die

    zweite, die Steppenschildkröte (Tastudo Hassfieldi) zu den gewöhnlichsten

    Lebewesen aller Steppen- u. Wüstenstriche des Landes gehört. Schon auf der

    Reise nach Turkestan im April 1915 sahen wir öfters längs des   Bahnkörpers in

    der Steppe die letztgenannte Schildkröte langsam daherkriechen u. wurden

    dort auch die ersten Exemplare gefangen, ebenso wurden sie oft aus der

    Umbegungssteppe am Syr in die  Perowsker Kaserne gebracht. Häufig sah

    ich sie auf meiner Steppenexkursion, hier in sehr großen Exemplaren; doch sie

    auch in den Sanddünen nicht fehlen, davon zeugten Schalenreste. Bei Katta

     Kurgen sollen sie zu Hunderten vorgekommen sein u. wurden  dortselbst  große

    Mengen von Schildkrötensuppe gekocht. Auch in Osch waren sie sehr häufig,

    namentlich in verschiedenen Gärten u. in der Nähe des Ak-bura'. Im Frühling

    1917 fand ich auf einem Lößhügel hinter dem russ. Friedhofe eine ganze Kolonie

    dieser schwerfälligen Kriechtiere in den verschiedensten Wachstumstadien

    vom höchstens 10 cm langen, noch weichschaligen Schildkrötchen bis zum erwachsnen

    Tier; die Oscher Schildkröten waren jedoch durchwegs Kleiner als die der

    nördl. Steppen. Sie verschwanden an beiden Orten den Sommer über u. dürften

    sich zumeist in den selbstgegrabenen Höhlen  aufgehalten haben (?), wie ich sie auch

    in solchen, nur kurzen Löchern in dem oben erwähnten Lösshügel fand. Die

    Tiere wurden teils zu Schildkrötensuppe  verwendet, teils wurden die Jungen mit

    Salat aufgefüttert, teils mußten sie zu unzähligen Aschenbechern dienen.






  • September 29, 2018 13:43:56 Gundula Von Troyer

    Kriechtiere u. Lurche.

    Die Kriechtierfauna Turkestans ist charakterisiert durch das Vorherrschen

    der Wüsten- u. Steppenformen, zu denen sich nur im Süden u.

    Süd-Osten Bergformen mischen. Von Schildkröten trifft man hier zwei

    Arten, von welchen die eine, die europ. Teich- oder Flußschildkröte (E...

    orbicularis)  von Kaspisee bis zum Aral u. Syr-Darja verbreitet ist; die

    zweite, die Steppenschildkröte (Tastudo Hassfieldi) zu den gewöhnlichsten

    Lebewesen aller Steppen- u. Wüstenstriche des Landes gehört. Schon auf der

    Reise nach Turkestan im April 1915 sahen wir öfters längs des   Bahnkörpers in

    der Steppe die letztgenannte Schildkröte langsam daherkriechen u. wurden

    dort auch die ersten Exemplare gefangen, ebenso wurden sie oft aus der

    Umbegungssteppe am Syr in die  Perowsker Kaserne gebracht. Häufig sah

    ich sie auf meiner Steppenexkursion, hier in sehr großen Exemplaren; doch sie

    auch in den Sanddünen nicht fehlen, davon zeugten Schalenreste. Bei Katta

     Kurgen sollen sie zu Hunderten vorgekommen sein u. wurden  dortselbst  große

    Mengen von Schildkrötensuppe gekocht. Auch in Osch waren sie sehr häufig,

    namentlich in verschiedenen Gärten u. in der Nähe des Ak-bura'. Im Frühling

    1917 fand ich auf einem Löschhügel hinter dem russ. Friedhofe eine ganze Kolonie

    dieser schwerfälligen Kriechtiere in den verschiedensten Wachstumstadien

    vom höchstens 10 cm langen, noch weichschaligen Schildkrötchen bis zum erwachsnen

    Tier; die Oscher Schildkröten waren jedoch durchwegs Kleiner als die der

    nördl. Steppen. Sie verschwanden an beiden Orten den Sommer über u. dürften

    sich zumeist in den  selbstgegrabenen Höhlen  augehalten haben





  • September 29, 2018 13:36:34 Gundula Von Troyer

    Kriechtiere u. Lurche.

    Die Kriechtierfauna Turkestans ist charakterisiert durch das Vorherrschen

    der Wüsten- u. Steppenformen, zu denen sich nur im Süden u.

    Süd-Osten Bergformen mischen. Von Schildkröten trifft man hier zwei

    Arten, von welchen die eine, die europ. Teich- oder Flußschildkröte (E...

    orbicularis)  von Kaspisee bis zum Aral u. Syr-Darja verbreitet ist; die

    zweite, die Steppenschildkröte (Tastudo Hassfieldi) zu den gewöhnlichsten

    Lebewesen aller Steppen- u. Wüstenstriche des Landes gehört. Schon auf der

    Reise nach Turkestan im April 1915 sahen wir öfters längs des   Bahnkörpers in

    der Steppe die letztgenannte Schildkröte langsam daherkriechen u. wurden

    dort auch die ersten Exemplare gefangen, ebenso wurden sie oft aus der

    Umbegungssteppe am Syr in die  Perowsker Kaserne gebracht. Häufig sah

    ich sie auf meiner Steppenexkursion, hier in sehr großen Exemplaren; doch sie

    auch in den Sanddünen nicht fehlen, davon zeugten Schalenreste. Bei Katta

     Kurgen sollen sie zu Hunderten vorgekommen sein u. wurden  dortselbst  große

    Mengen von Schildkrötensuppe gekocht. Auch in Osch waren sie sehr häufig,

    namentlich in verschiedenen Gärten u. in der Nähe des Ak-bura'. Im Frühling

    1917 fand ich auf einem Löschhügel hinter dem russ. Friedhofe eine ganze Kolonie

    dieser schwerfälligen Kriechtiere in den verschiedensten Wachstumstadien

    vom höchstens 10 cm langen, noch weichschaligen Schildkrötchen bis zum erwachsnen

    Tier; die Oscher Schildkröten waren jedoch durchwegs Kleiner als die der

    nördl. Steppen.





  • September 29, 2018 13:31:59 Gundula Von Troyer

    Kriechtiere u. Lurche.

    Die Kriechtierfauna Turkestans ist charakterisiert durch das Vorherrschen

    der Wüsten- u. Steppenformen, zu denen sich nur im Süden u.

    Süd-Osten Bergformen mischen. Von Schildkröten trifft man hier zwei

    Arten, von welchen die eine, die europ. Teich- oder Flußschildkröte (E...

    orbicularis)  von Kaspisee bis zum Aral u. Syr-Darja verbreitet ist; die

    zweite, die Steppenschildkröte (Tastudo Hassfieldi) zu den gewöhnlichsten

    Lebewesen aller Steppen- u. Wüstenstriche des Landes gehört. Schon auf der

    Reise nach Turkestan im April 1915 sahen wir öfters längs des   Bahnkörpers in

    der Steppe die letztgenannte Schildkröte langsam daherkriechen u. wurden

    dort auch die ersten Exemplare gefangen, ebenso wurden sie oft aus der

    Umbegungssteppe am Syr in die  Perowsker Kaserne gebracht. Häufig sah

    ich sie auf meiner Steppenexkursion, hier in sehr großen Exemplaren; doch sie

    auch in den Sanddünen nicht fehlen, davon zeugten Schalenreste. Bei Katta

     Kurgen sollen sie zu Hunderten vorgekommen sein u. wurden  dortselbst  große

    Mengen von Schildkrötensuppe gekocht. Auch in Osch waren sie sehr häufig,

    namentlich in verschiedenen Gärten u. in der Nähe des Ak-bura'. Im Frühling

    1917 fand ich auf einem Löschhügel hinter dem russ. Friedhofe eine ganze Kolonie

    dieser schwerfälligen Kriechtiere in den verschiedensten Wachstumstadien

    vom höchstens 10 cm langen, noch weichschaligen Schildkrötchen bis zum erwachsnen

    Tier;





  • September 29, 2018 13:09:47 Gundula Von Troyer

    Kriechtiere u. Lurche.

    Die Kriechtierfauna Turkestans ist charakterisiert durch das Vorherrschen

    der Wüsten- u. Steppenformen, zu denen sich nur im Süden u.

    Süd-Osten Bergformen mischen. Von Schildkröten trifft man hier zwei

    Arten, von welchen die eine, die europ. Teich- oder Flußschildkröte (E...

    orbicularis)  von Kaspisee bis zum Aral u. Syr-Darja verbreitet ist; die

    zweite, die Steppenschildkröte (Tastudo Hassfieldi) zu den gewöhnlichsten

    Lebewesen aller Steppen- u. Wüstenstriche des Landes gehört. Schon auf der

    Reise nach Turkestan im April 1915 sahen wir öfters längs des   Bahnkörpers in

    der Steppe die letztgenannte Schildkröte langsam daherkriechen u. wurden

    dort auch die ersten Exemplare gefangen, ebenso wurden sie oft aus der

    Umbegungssteppe am Syr in die  Perowsker Kaserne gebracht. Häufig sah

    ich sie auf meiner Steppenexkursion, hier in sehr großen Exemplaren; doch sie

    auch in den Sanddünen nicht fehlen, davon zeugten Schalenreste. Bei Katta

     Kurgen sollen sie zu Hunderten vorgekommen sein u. wurden  dortselbst  große

    Mengen von Schildkrötensuppe gekocht. Auch in Osch waren sie sehr häufig,

    namentlich in verschiedenen Gärten u. in der Nähe des Ak-bura'. Im Frühling

    1917 fand ich auf einem Löschhügel hinter dem russ. Friedhofe eine ganze Kolonie

    dieser schwerfälligen Kriechtiere in den verschiedensten Wachstumstadien





  • September 29, 2018 13:05:06 Gundula Von Troyer

    Kriechtiere u. Lurche.

    Die Kriechtierfauna Turkestans ist charakterisiert durch das Vorherrschen

    der Wüsten- u. Steppenformen, zu denen sich nur im Süden u.

    Süd-Osten Bergformen mischen. Von Schildkröten trifft man hier zwei

    Arten, von welchen die eine, die europ. Teich- oder Flußschildkröte (E...

    orbicularis)  von Kaspisee bis zum Aral u. Syr-Darja verbreitet ist; die

    zweite, die Steppenschildkröte (Tastudo Hassfieldi) zu den gewöhnlichsten

    Lebewesen aller Steppen- u. Wüstenstriche des Landes gehört. Schon auf der

    Reise nach Turkestan im April 1915 sahen wir öfters längs des   Bahnkörpers in

    der Steppe die letztgenannte Schildkröte langsam daherkriechen u. wurden

    dort auch die ersten Exemplare gefangen, ebenso wurden sie oft aus der

    Umbegungssteppe am Syr in die  Perowsker Kaserne gebracht. Häufig sah

    ich sie auf meiner Steppenexkursion, hier in sehr großen Exemplaren; doch sie

    auch in den Sanddünen nicht fehlen, davon zeugten Schalenreste. Bei Katta

     Kurgen sollen sie zu Hunderten vorgekommen sein u. wurden  dortselbst  große

    Mengen von Schildkrötensuppe gekocht. Auch in Osch waren sie sehr häufig,

    namentlich in verschiedenen Gärten u. in der Nähe des Ak-bura'. Im Frühling

    1917 fand ich auf einem Löschhügel hinter dem




  • September 29, 2018 12:47:34 Gundula Von Troyer

    Kriechtiere u. Lurche.

    Die Kriechtierfauna Turkestans ist charakterisiert durch das Vorherrschen

    der Wüsten- u. Steppenformen, zu denen sich nur im Süden u.

    Süd-Osten Bergformen mischen. Von Schildkröten trifft man hier zwei

    Arten, von welchen die eine, die europ. Teich- oder Flußschildkröte (E...

    orbicularis)  von Kaspisee bis zum Aral u. Syr-Darja verbreitet ist; die

    zweite, die Steppenschildkröte (Tastudo Hassfieldi) zu den gewöhnlichsten

    Lebewesen aller Steppen- u. Wüstenstriche des Landes gehört. Schon auf der

    Reise nach Turkestan im April 1915 sahen wir öfters längs des   Bahnkörpers in

    der Steppe die letztgenannte Schildkröte langsam daherkriechen u. wurden

    dort auch die ersten Exemplare gefangen, ebenso wurden sie oft aus der

    Umbegungssteppe am Syr in die  Perowsker Kaserne gebracht. Häufig sah

    ich sie auf meiner Steppenexkursion, hier in sehr großen Exemplaren; doch sie





  • September 29, 2018 12:40:36 Gundula Von Troyer

    Kriechtiere u. Lurche.

    Die Kriechtierfauna Turkestans ist charakterisiert durch das Vorherrschen

    der Wüsten- u. Steppenformen, zu denen sich nur im Süden u.

    Süd-Osten Bergformen mischen. Von Schildkröten trifft man hier zwei

    Arten, von welchen die eine, die europ. Teich- oder Flußschildkröte (E...

    orbicularis)  von Kaspisee bis zum Aral u. Syr-Darja verbreitet ist; die

    zweite, die Steppenschildkröte (Tastudo Hassfieldi) zu den gewöhnlichsten

    Lebewesen aller Steppen- u. Wüstenstriche des Landes gehört. Schon auf der

    Reise nach Turkestan im April 1915 sahen wir öfters längs des   Bahnkörpers in

    der Steppe die letztgenannte Schildkröte langsam daherkriechen u. wurden




  • September 29, 2018 12:31:36 Gundula Von Troyer

    Kriechtiere u. Lurche.

    Die Kriechtierfauna Turkestans ist charakterisiert durch das Vorherrschen

    der Wüsten- u. Steppenformen, zu denen sich nur im Süden u.

    Süd-Osten Bergformen mischen. Von Schildkröten trifft man hier zwei

    Arten, von welchen die eine, die europ. Teich- oder Flußschildkröte (E...

    orbicularis)  von Kaspisee bis zum Aral u. Syr-Darja verbreitet ist; die

    zweite, die Steppenschildkröte (Tastudo Hassfieldi) zu den gewöhnlichsten

    Lebewesen aller Steppen- u. Wüstenstriche des Landes gehört. Schon auf der

    Reise nach Turkestan im April 1915 sahen wir öfters längs des


  • September 29, 2018 12:24:52 Gundula Von Troyer

    Kriechtiere u. Lurche.

    Die Kriechtierfauna Turkestans ist charakterisiert durch das Vorherrschen

    der Wüsten- u. Steppenformen, zu denen sich nur im Süden u.

    Süd-Osten Bergformen mischen. Von Schildkröten trifft man hier zwei

    Arten, von welchen die eine, die europ. Teich- oder Flußschildkröte (E...

    orbicularis)  von Kaspisee bis zum Aral u. Syr-Darja verbreitet ist; die

    zweite, die Steppenschildkröte (Tastudo Hassfieldi) zu den gewöhnlichsten

    Lebewesen aller Steppen- u. Wüstenstriche des Landes gehört. Schon auf der


  • September 29, 2018 12:15:32 Gundula Von Troyer

    Kriechtiere u. Lurche.

    Die Kriechtierfauna Turkestans ist charakterisiert durch das Vorherrschen

    der Wüsten- u. Steppenformen, zu denen sich nur im Süden u.

    Süd-Osten Bergformen mischen. Von Schildkröten trifft man hier zwei



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  • 40.51936116751019||72.81144208750004||

    Osch

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    Kattakurgan

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20840 / 235868
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