Kriegstagebuch von Marie Liedtke, item 53

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 linke Seite 

Freit. 1. Sept. Diplomatische Beziehungen zu Rumänien

abgebrochen. Erbitterte Kämpfe bei Estrées-

Soyécourt.

Sonnab. 2. Sept. Längerer Brief vom 31.8. Sie haben

Erntefest mit Freibier im Soldatenheim, einem

4fenstr. Zimmer bei den Protzen. Er will zu

Fuß nach Noyen gehen.

Kriegserklärung Bulgariens an Rumänien.

3. Sept. Sonnt. Kämpfe bei Korytnica.

4. Sept. Mont. Deutsche u. Bulg. rücken in die Dobrindscha

ein. Große Schlacht an d. Somme. Siegreicher

Vormarsch in der Dobrindscha.

5. Sept. Gute Nachr. vom 2. Sept. Ihre Protzen liegen

so weit von der Feuerstellung ab wie Noyon.

Dort traf er H. Hptm. Specht u. Rucha im Kasino,

es ist ein elegantes Haus am Markt mit

mehreren Sälen. Sie haben ein Korps-Elektrizitätswerk

u. Brauerei, Selterfabrik u. Wagen-Bauanstalt.

Er freut sich, daß H. Modrow bei

uns in Brüssel ist.

Brückenkopf von Tutrakan erstürmt.

6. Sept. Sieben Werke von Tutr. erstürmt.

7. Sept. Donnerst. 20'000 Rumän. gefangen

8. Sept. Freit. Rumän. Besatzung von T. streckt die

Waffen.

9. Sept. Sonnab. Brief vom 6. Sept. Er ist auf einem

Spazierritt, will photogr. Artikel einkaufen.

da er Muße zum missing hat. An schweren

Gefechtstagen klirren Tag u. Nacht die

Fensterscheiben.

10. Sept. Sonnt. König Ferdinand im östl. Hauptquartier 

11. Montag.  Silistria  eingenommen. Harte Kämpfe


 rechte Seite 

 an der Somme.

12. Sept. Dienst. Heiner schickt verschiedene, hübsche

Aufnahmen: Gartenhaus bei den Protzen, Heinrich

auf seinem Hengst Hans, Koch mit Kaninchen u.

Enten etc.

Weiterer Vormarsch in der Dobrudscha.

13. September  Datum doppelt unterstrichen  Morgens um 7 Uhr, als Schneider

bei Vater weckt, klingelt Heinrich an der Eingangstür

" * " neben diese Zeile gezeichnet  u. ich eile ihm entgegen zur Treppe.

Ganz unerwartet ist auf 3 Tage dienstlich beurlaubt.

Wir frühstücken zusammen u. er freut

sich, daß die Butter ganz so bunt ist wie zu Hause.

Wir gehen aus zu Einkäufen u. essen in der

belg. Pension. Er schläft im Salon mit den goldenen

Möbeln u. Gobelins neben meinem Zimmer.

14. Septemb. Donn. Wir besuchen vormittags bei

sehr unangenehmem Wetter die National-Galerie

mit den Rubens, Van Dyck, Jordaeus, Rembrandt.

Nachmitt. bessert sich das Wetter, u. wir fahren

mit der Elektrischen nach Tervueren, besuchen das 

 Kongo-Museum. In Brüssel essen wir dann in

einem Restaurant zu Abend. In jenen Tagen

mußte um 9 Uhr jeder Belgier im Hause sein,

die Elektrischen fahren nicht, kein Cafè war offen

zur Strafe für Zeichen, die sie den engl. Fliegern

gegeben hatten.

 Kavalla  von den Bulg. besetzt. Ein griech. Armeekorps

zu Gast in Deutschland.

15. Sept. Freitag. Heinrich macht mit uns Besorgungen

u. packt meinen kleinen Koffer. Wir essen zu

Hause Abendbrot u. gehen zu einem Abschiedsschoppen

in "die 3 Schweizer". Der schöne Urlaub ist

zu Ende. Heiner fährt vom Nordbahnhof u. Vater u. ich

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Freit. 1. Sept. Diplomatische Beziehungen zu Rumänien

abgebrochen. Erbitterte Kämpfe bei Estrées-

Soyécourt.

Sonnab. 2. Sept. Längerer Brief vom 31.8. Sie haben

Erntefest mit Freibier im Soldatenheim, einem

4fenstr. Zimmer bei den Protzen. Er will zu

Fuß nach Noyen gehen.

Kriegserklärung Bulgariens an Rumänien.

3. Sept. Sonnt. Kämpfe bei Korytnica.

4. Sept. Mont. Deutsche u. Bulg. rücken in die Dobrindscha

ein. Große Schlacht an d. Somme. Siegreicher

Vormarsch in der Dobrindscha.

5. Sept. Gute Nachr. vom 2. Sept. Ihre Protzen liegen

so weit von der Feuerstellung ab wie Noyon.

Dort traf er H. Hptm. Specht u. Rucha im Kasino,

es ist ein elegantes Haus am Markt mit

mehreren Sälen. Sie haben ein Korps-Elektrizitätswerk

u. Brauerei, Selterfabrik u. Wagen-Bauanstalt.

Er freut sich, daß H. Modrow bei

uns in Brüssel ist.

Brückenkopf von Tutrakan erstürmt.

6. Sept. Sieben Werke von Tutr. erstürmt.

7. Sept. Donnerst. 20'000 Rumän. gefangen

8. Sept. Freit. Rumän. Besatzung von T. streckt die

Waffen.

9. Sept. Sonnab. Brief vom 6. Sept. Er ist auf einem

Spazierritt, will photogr. Artikel einkaufen.

da er Muße zum missing hat. An schweren

Gefechtstagen klirren Tag u. Nacht die

Fensterscheiben.

10. Sept. Sonnt. König Ferdinand im östl. Hauptquartier 

11. Montag.  Silistria  eingenommen. Harte Kämpfe


 rechte Seite 

 an der Somme.

12. Sept. Dienst. Heiner schickt verschiedene, hübsche

Aufnahmen: Gartenhaus bei den Protzen, Heinrich

auf seinem Hengst Hans, Koch mit Kaninchen u.

Enten etc.

Weiterer Vormarsch in der Dobrudscha.

13. September  Datum doppelt unterstrichen  Morgens um 7 Uhr, als Schneider

bei Vater weckt, klingelt Heinrich an der Eingangstür

" * " neben diese Zeile gezeichnet  u. ich eile ihm entgegen zur Treppe.

Ganz unerwartet ist auf 3 Tage dienstlich beurlaubt.

Wir frühstücken zusammen u. er freut

sich, daß die Butter ganz so bunt ist wie zu Hause.

Wir gehen aus zu Einkäufen u. essen in der

belg. Pension. Er schläft im Salon mit den goldenen

Möbeln u. Gobelins neben meinem Zimmer.

14. Septemb. Donn. Wir besuchen vormittags bei

sehr unangenehmem Wetter die National-Galerie

mit den Rubens, Van Dyck, Jordaeus, Rembrandt.

Nachmitt. bessert sich das Wetter, u. wir fahren

mit der Elektrischen nach Tervueren, besuchen das 

 Kongo-Museum. In Brüssel essen wir dann in

einem Restaurant zu Abend. In jenen Tagen

mußte um 9 Uhr jeder Belgier im Hause sein,

die Elektrischen fahren nicht, kein Cafè war offen

zur Strafe für Zeichen, die sie den engl. Fliegern

gegeben hatten.

 Kavalla  von den Bulg. besetzt. Ein griech. Armeekorps

zu Gast in Deutschland.

15. Sept. Freitag. Heinrich macht mit uns Besorgungen

u. packt meinen kleinen Koffer. Wir essen zu

Hause Abendbrot u. gehen zu einem Abschiedsschoppen

in "die 3 Schweizer". Der schöne Urlaub ist

zu Ende. Heiner fährt vom Nordbahnhof u. Vater u. ich


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  • January 19, 2018 17:38:57 Gabriele Kister-Schuler

     linke Seite 

    Freit. 1. Sept. Diplomatische Beziehungen zu Rumänien

    abgebrochen. Erbitterte Kämpfe bei Estrées-

    Soyécourt.

    Sonnab. 2. Sept. Längerer Brief vom 31.8. Sie haben

    Erntefest mit Freibier im Soldatenheim, einem

    4fenstr. Zimmer bei den Protzen. Er will zu

    Fuß nach Noyen gehen.

    Kriegserklärung Bulgariens an Rumänien.

    3. Sept. Sonnt. Kämpfe bei Korytnica.

    4. Sept. Mont. Deutsche u. Bulg. rücken in die Dobrindscha

    ein. Große Schlacht an d. Somme. Siegreicher

    Vormarsch in der Dobrindscha.

    5. Sept. Gute Nachr. vom 2. Sept. Ihre Protzen liegen

    so weit von der Feuerstellung ab wie Noyon.

    Dort traf er H. Hptm. Specht u. Rucha im Kasino,

    es ist ein elegantes Haus am Markt mit

    mehreren Sälen. Sie haben ein Korps-Elektrizitätswerk

    u. Brauerei, Selterfabrik u. Wagen-Bauanstalt.

    Er freut sich, daß H. Modrow bei

    uns in Brüssel ist.

    Brückenkopf von Tutrakan erstürmt.

    6. Sept. Sieben Werke von Tutr. erstürmt.

    7. Sept. Donnerst. 20'000 Rumän. gefangen

    8. Sept. Freit. Rumän. Besatzung von T. streckt die

    Waffen.

    9. Sept. Sonnab. Brief vom 6. Sept. Er ist auf einem

    Spazierritt, will photogr. Artikel einkaufen.

    da er Muße zum missing hat. An schweren

    Gefechtstagen klirren Tag u. Nacht die

    Fensterscheiben.

    10. Sept. Sonnt. König Ferdinand im östl. Hauptquartier 

    11. Montag.  Silistria  eingenommen. Harte Kämpfe


     rechte Seite 

     an der Somme.

    12. Sept. Dienst. Heiner schickt verschiedene, hübsche

    Aufnahmen: Gartenhaus bei den Protzen, Heinrich

    auf seinem Hengst Hans, Koch mit Kaninchen u.

    Enten etc.

    Weiterer Vormarsch in der Dobrudscha.

    13. September  Datum doppelt unterstrichen  Morgens um 7 Uhr, als Schneider

    bei Vater weckt, klingelt Heinrich an der Eingangstür

    " * " neben diese Zeile gezeichnet  u. ich eile ihm entgegen zur Treppe.

    Ganz unerwartet ist auf 3 Tage dienstlich beurlaubt.

    Wir frühstücken zusammen u. er freut

    sich, daß die Butter ganz so bunt ist wie zu Hause.

    Wir gehen aus zu Einkäufen u. essen in der

    belg. Pension. Er schläft im Salon mit den goldenen

    Möbeln u. Gobelins neben meinem Zimmer.

    14. Septemb. Donn. Wir besuchen vormittags bei

    sehr unangenehmem Wetter die National-Galerie

    mit den Rubens, Van Dyck, Jordaeus, Rembrandt.

    Nachmitt. bessert sich das Wetter, u. wir fahren

    mit der Elektrischen nach Tervueren, besuchen das 

     Kongo-Museum. In Brüssel essen wir dann in

    einem Restaurant zu Abend. In jenen Tagen

    mußte um 9 Uhr jeder Belgier im Hause sein,

    die Elektrischen fahren nicht, kein Cafè war offen

    zur Strafe für Zeichen, die sie den engl. Fliegern

    gegeben hatten.

     Kavalla  von den Bulg. besetzt. Ein griech. Armeekorps

    zu Gast in Deutschland.

    15. Sept. Freitag. Heinrich macht mit uns Besorgungen

    u. packt meinen kleinen Koffer. Wir essen zu

    Hause Abendbrot u. gehen zu einem Abschiedsschoppen

    in "die 3 Schweizer". Der schöne Urlaub ist

    zu Ende. Heiner fährt vom Nordbahnhof u. Vater u. ich


  • January 19, 2018 15:23:58 Gabriele Kister-Schuler

     linke Seite 

    Freit. 1. Sept. Diplomatische Beziehungen zu Rumänien

    abgebrochen. Erbitterte Kämpfe bei Estrées-

    Soyécourt.

    Sonnab. 2. Sept. Längerer Brief vom 31.8. Sie haben

    Ertefest mit Freibier im Soldatenheim, einem

    4fenstr. Zimmer bei den Protzen. Er will zu

    Fuß nach Noyen gehen.

    Kriegserklärung Bulgariens an Rumänien.

    3. Sept. Sonnt. Kämpfe bei Korytnica.

    4. Sept. Mont. Deutsche u. Bulg. rücken in die Dobrindscha

    ein. Große Schlacht an d. Somme. Siegreichter

    Vormarsch in der Dobrindscha.

    5. Sept. Gute Nachr. vom 2. Sept. Ohre Protzen liegen

    so weit von der Feuerstellung ab wie Noyon.

    Dort traf er H. Hptm. Specht u. Rucha im Kasino,

    es ist ein elegantes haus am markt mit

    mehreren Sälen. Sie haben ein Korps-Elektrizitätswerk

    u. Brauerei, Selterfabrik u. Wagen-Bauanstalt.

    Er freut sich, daß H. Modrow bei

    uns in Brüssel ist.

    Brückenkopf von Tutrakan erstürmt.

    6. Sept. Sieben Werke von Tutr. erstürmt.

    7. Sept. Donnerst. 20'000 Rumän. gefangen

    8. Sept. Freit. Rumän. Besatzung von T. streckt die

    Waffen.

    9. Sept. Sonnab. Brief vom 6. Sept. Er ist auf einem

    Spazierritt, will photogr. Artikel einkaufen.

    da er Muße zum missing hat. An schweren

    Gefechtstagen klirren Tag u. Nacht die

    Fensterscheiben.

    10. Sept. Sonnt. König Ferdinand im östl. Hauptquartier

     

    11. Montag.  Silistria  eingenommen. Harte Kämpfe


     rechte Seite 

     an der Somme.

    12. Sept. Dienst. Heiner schickt verschiedene, hübsche

    Aufhnahmen: Gartenhaus bei den Protzen, Heinrich

    auf seinem Hengst hans, Koch mit Kaninchen u.

    Enten etc.

    Weiterer Vormarsch in der Dobrudscha.

    13. September  Datum doppelt unterstrichen  Morgens um 7 Uhr, als Schneider

    bei Vater weckt, klingelt Heinrich an der Eingangstür

    " * " neben diese Zeile gezeichnet  u. ich eile ihm entgegen zur Treppe.

    Ganz unerwartet ist auf 3 Tage dienstlich beurlaubt.

    Wir frühstücken zusammen u. er freut

    sich, daß die Butter ganz so bunt ist wie zu Hause.

    Wir gehen aus zu Einkäufen u. essen in der

    belg. Pension. Er schläft im Salon mit den goldenen

    Möbeln u. Gobelins neben meinem Zimmer.

    14. Septemb. Donn. Wir besuchen vormittags bei

    sehr unangenehmem Wetter die National-Galerie

    mit den Rubens, Van Dyck, Jordaeus, Rembrandt.

    Nachmitt. bessert sich das Wetter, u. wir fahren

    mit der Elektrischen nach Tervueren, besuchen das

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     


  • January 19, 2018 15:23:37 Gabriele Kister-Schuler

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    Freit. 1. Sept. Diplomatische Beziehungen zu Rumänien

    abgebrochen. Erbitterte Kämpfe bei Estrées-

    Soyécourt.

    Sonnab. 2. Sept. Längerer Brief vom 31.8. Sie haben

    Ertefest mit Freibier im Soldatenheim, einem

    4fenstr. Zimmer bei den Protzen. Er will zu

    Fuß nach Noyen gehen.

    Kriegserklärung Bulgariens an Rumänien.

    3. Sept. Sonnt. Kämpfe bei Korytnica.

    4. Sept. Mont. Deutsche u. Bulg. rücken in die Dobrindscha

    ein. Große Schlacht an d. Somme. Siegreichter

    Vormarsch in der Dobrindscha.

    5. Sept. Gute Nachr. vom 2. Sept. Ohre Protzen liegen

    so weit von der Feuerstellung ab wie Noyon.

    Dort traf er H. Hptm. Specht u. Rucha im Kasino,

    es ist ein elegantes haus am markt mit

    mehreren Sälen. Sie haben ein Korps-Elektrizitätswerk

    u. Brauerei, Selterfabrik u. Wagen-Bauanstalt.

    Er freut sich, daß H. Modrow bei

    uns in Brüssel ist.

    Brückenkopf von Tutrakan erstürmt.

    6. Sept. Sieben Werke von Tutr. erstürmt.

    7. Sept. Donnerst. 20'000 Rumän. gefangen

    8. Sept. Freit. Rumän. Besatzung von T. streckt die

    Waffen.

    9. Sept. Sonnab. Brief vom 6. Sept. Er ist auf einem

    Spazierritt, will photogr. Artikel einkaufen.

    da er Muße zum missing hat. An schweren

    Gefechtstagen klirren Tag u. Nacht die

    Fensterscheiben.

    10. Sept. Sonnt. König Ferdinand im östl. Hauptquartier

     

    11. Montag.  Silistria  eingenommen. Harte Kämpfe


     rechte Seite 

     an der Somme.

    12. Sept. Dienst. Heiner schickt verschiedene, hübsche

    Aufhnahmen: Gartenhaus bei den Protzen, Heinrich

    auf seinem Hengst hans, Koch mit Kaninchen u.

    Enten etc.

    Weiterer Vormarsch in der Dobrudscha.

    13. September  Datum doppelt unterstrichen  Morgens um 7 Uhr, als Schneider

    bei Vater weckt, klingelt Heinrich an der Eingangstür

    " * " neben diese Zeile gezeichnet  u. ich eile ihm entgegen zur Treppe.

    Ganz unerwartet ist auf 3 Tage dienstlich beurlaubt.

    Wir frühstücken zusammen u. er freut

    sich, daß die Butter ganz so bunt ist wie zu Hause.

    Wir gehen aus zu Einkäufen u. essen in der

    belg. Pension. Er schläft im Salon mit den goldenen

    Möbeln u. Gobelins neben meinem Zimmer.

    14. Septemb. Donn. Wir besuchen vormittags bei

    sehr unangenehmem Wetter die National-Galerie

    mit den Rubens, Van Dyck, Jordaeus, Rembrandt.

    Nachmitt. bessert sich das Wetter, u. wir fahren

    mit der Elektrischen nach Tervueren, besuchen das

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     


  • January 19, 2018 14:35:37 Gabriele Kister-Schuler

     linke Seite 

    Freit. 1. Sept. Diplomatische Beziehungen zu Rumänien

    abgebrochen. Erbitterte Kämpfe bei Estrées-

    Soyécourt.

    Sonnab. 2. Sept. Längerer Brief vom 31.8. Sie haben

    Ertefest mit Freibier im Soldatenheim, einem

    4fenstr. Zimmer bei den Protzen. Er will zu

    Fuß nach Noyen gehen.

    Kriegserklärung Bulgariens an Rumänien.

    3. Sept. Sonnt. Kämpfe bei Korytnica.

    4. Sept. Mont. Deutsche u. Bulg. rücken in die Dobrindscha

    ein. Große Schlacht an d. Somme. Siegreichter

    Vormarsch in der Dobrindscha.

    5. Sept. Gute Nachr. vom 2. Sept. Ohre Protzen liegen

    so weit von der Feuerstellung ab wie Noyon.

    Dort traf er H. Hptm. Specht u. Rucha im Kasino,

    es ist ein elegantes haus am markt mit

    mehreren Sälen. Sie haben ein Korps-Elektrizitätswerk

    u. Brauerei, Selterfabrik u. Wagen-Bauanstalt.

    Er freut sich, daß H. Modrow bei

    uns in Brüssel ist.

    Brückenkopf von Tutrakan erstürmt.

    6. Sept. Sieben Werke von Tutr. erstürmt.















Description

Save description
  • 50.30103||3.071125||

    Estrées

  • 52.414398||21.8495997||

    Korytnica

  • 44.0386035||26.61951||

    Tutrakan

  • 52.4526592||13.3307934||

    Berlin

    ||1
Location(s)
  • Story location Berlin
  • Document location Estrées
  • Additional document location Korytnica
  • Additional document location Tutrakan


ID
2017 / 25645
Source
http://europeana1914-1918.eu/...
Contributor
Johannes Paasch
License
http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/


September 1, 1915 – September 15, 1916
  • Deutsch

  • Western Front

  • Ausgangssperre in Belgien
  • Women



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