Kriegstagebuch von Marie Liedtke, item 50

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 linke Seite 

Er hat Päckchen u. Briefe erhalten. Er liegt

südl. der Somme bei Déniécourt. Der Feind

müht sich mit Aufwendung starker Kräfte

ab, weiter zu kommen. Lt. Müller zur 8.

Batt. kommandiert.

Die Frz. bei Soyécourt eine starke Schlappe

erhalten, ihr Angriff im Feuer gebrochen.

(Heinrich's Front.) An der Maas bei Verdun

2106 Mann Gef. Stochod-front unverändert.

13. Juli Ein Brief von Heinrich vom 10. Ltn Müller

verwundet, geht in die Heimat. Heinrich hat

immer noch keine Nachr. von meiner Ankunft

in Brüssel. Er ist bei der Batterie.

Die Engl. in Contalmaison. Frz. an Heinrichs

Front mußten unter schwere Opfern umkehren.

14. Juli. Freitag. Schwere Kämpfe bei Longueval.

Mißerfolge der Frz. bei Estrées.

15. Juli Sonnab. Guter Brief Heinrich's vom 12.

Endlich hat er Nachr. von mir aus Brüssel u.

Hannover erhalten. Er spricht von harten

Kämpfen u. guten Erfolgen. Die Feinde haben

sich gut mit Artill. versehen. Die schön angebauten

Felder werden zerfahren u. verwüstet.

Schöne Rosen haben sie auf der B.-Stelle. Er

Schläft im Unterstand mit Grünbaum, geht

zum Essen zur Batt. herunter. Kampfflieger

über ihnen.

16. Juli Sonntag. Angriffe in Galizien abgewiesen.

17. Juli Montag. Karte u. Brief von Heinrich vom 14.


 rechte Seite 

 Er ist bei den Protzen  zur Reinigung. Er kündigt

Sperre an, ist abends zur Batt. gegangen;

der Feind hat nicht viel geschossen, sie ruhen,

lesen u. schlafen. Bäume zur Beobachtung ausgebaut,

dahinter gute Unterstände. Er hofft,

bald nach Br. zu kommen.

Mißerfolge der Engl.bei Orvilliers.

Südl. der Somme bei Estrée u. Barleux Angriffe

im Sperrfeuer erstickt.

 18. Juli. Gute Nachr. vom 15. Angriffe der Frz.

merklich abgeflaut. Der Feind in der Verteidigung.

Angriffe gegen die Hindenb.-Front gescheitert.

Longueval u. Delville den Engl. entrissen.

Bei Barleus Angriffe gescheitert.

Schwere Kämpfe bei Luck.

19. Juli Freit. Gute Nachr. vom 16. Trübes Wetter,

das die Flieger abhält u. Wind, der die feindl.

Fesselballons stört. Sie essen Pellkartoffeln

aus den Feldern zu der Brüsseler Butter. Mittag

aus der Feldküche.

20. Juli. Nachr. von Heinrich vom 17. Sie sind der

18. Inf. Div. zugeteilt; er bekommt Briefe

u. Päckchen in 3 Tagen, öfters in 2. Er ist bei

den Protzen mit dem Veterinär, H. Koch - im

 kl. Fremdenstübchen, das er auf 2 Tage bewohnt.

Sie wohnen bei der Lehrerfamilie des Dorfes.

Starke Kämpfe beiders. der Somme. Bei Estrées

Soyécourt Frz. blutig abgewiesen.

21. Juli Karte von Heinrich vom 18. Es geht ihm

gut, bittet um einige Sachen aus Brüssel.

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 linke Seite 

Er hat Päckchen u. Briefe erhalten. Er liegt

südl. der Somme bei Déniécourt. Der Feind

müht sich mit Aufwendung starker Kräfte

ab, weiter zu kommen. Lt. Müller zur 8.

Batt. kommandiert.

Die Frz. bei Soyécourt eine starke Schlappe

erhalten, ihr Angriff im Feuer gebrochen.

(Heinrich's Front.) An der Maas bei Verdun

2106 Mann Gef. Stochod-front unverändert.

13. Juli Ein Brief von Heinrich vom 10. Ltn Müller

verwundet, geht in die Heimat. Heinrich hat

immer noch keine Nachr. von meiner Ankunft

in Brüssel. Er ist bei der Batterie.

Die Engl. in Contalmaison. Frz. an Heinrichs

Front mußten unter schwere Opfern umkehren.

14. Juli. Freitag. Schwere Kämpfe bei Longueval.

Mißerfolge der Frz. bei Estrées.

15. Juli Sonnab. Guter Brief Heinrich's vom 12.

Endlich hat er Nachr. von mir aus Brüssel u.

Hannover erhalten. Er spricht von harten

Kämpfen u. guten Erfolgen. Die Feinde haben

sich gut mit Artill. versehen. Die schön angebauten

Felder werden zerfahren u. verwüstet.

Schöne Rosen haben sie auf der B.-Stelle. Er

Schläft im Unterstand mit Grünbaum, geht

zum Essen zur Batt. herunter. Kampfflieger

über ihnen.

16. Juli Sonntag. Angriffe in Galizien abgewiesen.

17. Juli Montag. Karte u. Brief von Heinrich vom 14.


 rechte Seite 

 Er ist bei den Protzen  zur Reinigung. Er kündigt

Sperre an, ist abends zur Batt. gegangen;

der Feind hat nicht viel geschossen, sie ruhen,

lesen u. schlafen. Bäume zur Beobachtung ausgebaut,

dahinter gute Unterstände. Er hofft,

bald nach Br. zu kommen.

Mißerfolge der Engl.bei Orvilliers.

Südl. der Somme bei Estrée u. Barleux Angriffe

im Sperrfeuer erstickt.

 18. Juli. Gute Nachr. vom 15. Angriffe der Frz.

merklich abgeflaut. Der Feind in der Verteidigung.

Angriffe gegen die Hindenb.-Front gescheitert.

Longueval u. Delville den Engl. entrissen.

Bei Barleus Angriffe gescheitert.

Schwere Kämpfe bei Luck.

19. Juli Freit. Gute Nachr. vom 16. Trübes Wetter,

das die Flieger abhält u. Wind, der die feindl.

Fesselballons stört. Sie essen Pellkartoffeln

aus den Feldern zu der Brüsseler Butter. Mittag

aus der Feldküche.

20. Juli. Nachr. von Heinrich vom 17. Sie sind der

18. Inf. Div. zugeteilt; er bekommt Briefe

u. Päckchen in 3 Tagen, öfters in 2. Er ist bei

den Protzen mit dem Veterinär, H. Koch - im

 kl. Fremdenstübchen, das er auf 2 Tage bewohnt.

Sie wohnen bei der Lehrerfamilie des Dorfes.

Starke Kämpfe beiders. der Somme. Bei Estrées

Soyécourt Frz. blutig abgewiesen.

21. Juli Karte von Heinrich vom 18. Es geht ihm

gut, bittet um einige Sachen aus Brüssel.


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  • January 17, 2018 22:37:32 Gabriele Kister-Schuler

     linke Seite 

    Er hat Päckchen u. Briefe erhalten. Er liegt

    südl. der Somme bei Déniécourt. Der Feind

    müht sich mit Aufwendung starker Kräfte

    ab, weiter zu kommen. Lt. Müller zur 8.

    Batt. kommandiert.

    Die Frz. bei Soyécourt eine starke Schlappe

    erhalten, ihr Angriff im Feuer gebrochen.

    (Heinrich's Front.) An der Maas bei Verdun

    2106 Mann Gef. Stochod-front unverändert.

    13. Juli Ein Brief von Heinrich vom 10. Ltn Müller

    verwundet, geht in die Heimat. Heinrich hat

    immer noch keine Nachr. von meiner Ankunft

    in Brüssel. Er ist bei der Batterie.

    Die Engl. in Contalmaison. Frz. an Heinrichs

    Front mußten unter schwere Opfern umkehren.

    14. Juli. Freitag. Schwere Kämpfe bei Longueval.

    Mißerfolge der Frz. bei Estrées.

    15. Juli Sonnab. Guter Brief Heinrich's vom 12.

    Endlich hat er Nachr. von mir aus Brüssel u.

    Hannover erhalten. Er spricht von harten

    Kämpfen u. guten Erfolgen. Die Feinde haben

    sich gut mit Artill. versehen. Die schön angebauten

    Felder werden zerfahren u. verwüstet.

    Schöne Rosen haben sie auf der B.-Stelle. Er

    Schläft im Unterstand mit Grünbaum, geht

    zum Essen zur Batt. herunter. Kampfflieger

    über ihnen.

    16. Juli Sonntag. Angriffe in Galizien abgewiesen.

    17. Juli Montag. Karte u. Brief von Heinrich vom 14.


     rechte Seite 

     Er ist bei den Protzen  zur Reinigung. Er kündigt

    Sperre an, ist abends zur Batt. gegangen;

    der Feind hat nicht viel geschossen, sie ruhen,

    lesen u. schlafen. Bäume zur Beobachtung ausgebaut,

    dahinter gute Unterstände. Er hofft,

    bald nach Br. zu kommen.

    Mißerfolge der Engl.bei Orvilliers.

    Südl. der Somme bei Estrée u. Barleux Angriffe

    im Sperrfeuer erstickt.

     18. Juli. Gute Nachr. vom 15. Angriffe der Frz.

    merklich abgeflaut. Der Feind in der Verteidigung.

    Angriffe gegen die Hindenb.-Front gescheitert.

    Longueval u. Delville den Engl. entrissen.

    Bei Barleus Angriffe gescheitert.

    Schwere Kämpfe bei Luck.

    19. Juli Freit. Gute Nachr. vom 16. Trübes Wetter,

    das die Flieger abhält u. Wind, der die feindl.

    Fesselballons stört. Sie essen Pellkartoffeln

    aus den Feldern zu der Brüsseler Butter. Mittag

    aus der Feldküche.

    20. Juli. Nachr. von Heinrich vom 17. Sie sind der

    18. Inf. Div. zugeteilt; er bekommt Briefe

    u. Päckchen in 3 Tagen, öfters in 2. Er ist bei

    den Protzen mit dem Veterinär, H. Koch - im

     kl. Fremdenstübchen, das er auf 2 Tage bewohnt.

    Sie wohnen bei der Lehrerfamilie des Dorfes.

    Starke Kämpfe beiders. der Somme. Bei Estrées

    Soyécourt Frz. blutig abgewiesen.

    21. Juli Karte von Heinrich vom 18. Es geht ihm

    gut, bittet um einige Sachen aus Brüssel.


  • January 17, 2018 22:35:07 Gabriele Kister-Schuler

     linke Seite 

    Er hat Päckchen u. Briefe erhalten. Er liegt

    südl. der Somme bei Déniécourt. Der Feind

    müht sich mit Aufwendung starker Kräfte

    ab, weiter zu kommen. Lt. Müller zur 8.

    Batt. kommandiert.

    Die Frz. bei Soyécourt eine starke Schlappe

    erhalten, ihr Angriff im Feuer gebrochen.

    (Heinrich's Front.) An der Maas bei Verdun

    2106 Mann Gef. Stochod-front unverändert.

    13. Juli Ein Brief von Heinrich vom 10. Ltn Müller

    verwundet, geht in die Heimat. Heinrich hat

    immer noch keine Nachr. von meiner Ankunft

    in Brüssel. Er ist bei der Batterie.

    Die Engl. in Contalmaison. Frz. an Heinrichs

    Front mußten unter schwere Opfern umkehren.

    14. Juli. Freitag. Schwere Kämpfe bei  Lonquerat .

    Mißerfolge der Frz. bei Estrées.

    15. Juli Sonnab. Guter Brief Heinrich's vom 12.

    Endlich hat er Nachr. von mir aus Brüssel u.

    Hannover erhalten. Er spricht von harten

    Kämpfen u. guten Erfolgen. Die Feinde haben

    sich gut mit Artill. versehen. Die schön angebauten

    Felder werden zerfahren u. verwüstet.

    Schöne Rosen haben sie auf der B.-Stelle. Er

    Schläft im Unterstand mit Grünbaum, geht

    zum Essen zur Batt. herunter. Kampfflieger

    über ihnen.

    16. Juli Sonntag. Angriffe in Galizien abgewiesen.

    17. Juli Montag. Karte u. Brief von Heinrich vom 14.


     rechte Seite 

     Er ist bei den Protzen  zur Reinigung. Er kündigt

    Sperre an, ist abends zur Batt. gegangen;

    der Feind hat nicht viel geschossen, sie ruhen,

    lesen u. schlafen. Bäume zur Beobachtung ausgebaut,

    dahinter gute Unterstände. Er hofft,

    bald nach Br. zu kommen.

    Mißerfolge der Engl.bei Orvilliers.

    Südl. der Somme bei Estrée u. Barleux Angriffe

    im Sperrfeuer erstickt.

     18. Juli. Gute Nachr. vom 15. Angriffe der Frz.

    merklich abgeflaut. Der Feind in der Verteidigung.

    Angriffe gegen die Hindenb.-Front gescheitert.

    Longueval u. Delville den Engl. entrissen.

    Bei Barleus Angriffe gescheitert.

    Schwere Kämpfe bei Luck.

    19. Juli Freit. Gute Nachr. vom 16. Trübes Wetter,

    das die Flieger abhält u. Wind, der die feindl.

    Fesselballons stört. Sie essen Pellkartoffeln

    aus den Feldern zu der Brüsseler Butter. Mittag

    aus der Feldküche.

    20. Juli. Nachr. von Heinrich vom 17. Sie sind der

    18. Inf. Div. zugeteilt; er bekommt Briefe

    u. Päckchen in 3 Tagen, öfters in 2. Er ist bei

    den Protzen mit dem Veterinär, H. Koch - im

     kl. Fremdenstübchen, das er auf 2 Tage bewohnt.

    Sie wohnen bei der Lehrerfamilie des Dorfes.

    Starke Kämpfe beiders. der Somme. Bei Estrées

    Soyécourt Frz. blutig abgewiesen.

    21. Juli Karte von Heinrich vom 18. Es geht ihm

    gut, bittet um einige Sachen aus Brüssel.


  • January 17, 2018 22:30:26 Gabriele Kister-Schuler

     linke Seite 

    Er hat Päckchen u. Briefe erhalten. Er liegt

    südl. der Somme bei Déniécourt. Der Feind

    müht sich mit Aufwendung starker Kräfte

    ab, weiter zu kommen. Lt. Müller zur 8.

    Batt. kommandiert.

    Die Frz. bei Soyécourt eine starke Schlappe

    erhalten, ihr Angriff im Feuer gebrochen.

    (Heinrich's Front.) An der Maas bei Verdun

    2106 Mann Gef. Stochod-front unverändert.

    13. Juli Ein Brief von Heinrich vom 10. Ltn Müller

    verwundet, geht in die Heimat. Heinrich hat

    immer noch keine Nachr. von meiner Ankunft

    in Brüssel. Er ist bei der Batterie.

    Die Engl. in Contalmaison. Frz. an Heinrichs

    Front mußten unter schwere Opfern umkehren.

    14. Juli. Freitag. Schwere Kämpfe bei Lonquerat.

    Mißerfolge der Frz. bei Estrées.

    15. Juli Sonnab. Guter Brief Heinrich's vom 12.

    Endlich hat er Nachr. von mir aus Brüssel u.

    Hannover erhalten. Er spricht von harten

    Kämpfen u. guten Erfolgen. Die Feinde haben

    sich gut mit Artill. versehen. Die schön angebauten

    Felder werden zerfahren u. verwüstet.

    Schöne Rosen haben sie auf der B.-Stelle. Er

    Schläft im Unterstand mit Grünbaum, geht

    zum Essen zur Batt. herunter. Kampfflieger

    über ihnen.

    16. Juli Sonntag. Angriffe in Galizien abgewiesen.

    17. Juli Montag. Karte u. Brief von Heinrich vom 14.

     

     rechte Seite 

     Er ist bei den Protzen  zur Reinigung. Er kündigt

    Sperre an, ist abends zur Batt. gegangen;

    der Feind hat nicht viel geschossen, sie ruhen,

    lesen u. schlafen. Bäume zur Beobachtung ausgebaut,

    dahinter gute Unterstände. Er hofft,

    bald nach Br. zu kommen.

    Mißerfolge der Engl.bei Orvilliers.

    Südl. der Somme bei Estrée u. Barleux Angriffe

    im Sperrfeuer erstickt.

     18. Juli. Gute Nachr. vom 15. Angriffe der Frz.

    merklich abgeflaut. Der Feind in der Verteidigung.

    Angriffe gegen die Hindenb.-Front gescheitert.

    Longueval u. Delville den Engl. entrissen.

    Bei Barleus Angriffe gescheitert.

    Schwere Kämpfe bei Luck.

    19. Juli Freit. Gute Nachr. vom 16. Trübes Wetter,

    das die Flieger abhält u. Wind, der die feindl.

    Fesselballons stört. Sie essen Pellkartoffeln

    aus den Feldern zu der Brüsseler Butter. Mittag

    aus der Feldküche.

    20. Juli. Nachr. von Heinrich vom 17. Sie sind der

    18. Inf. Div. zugeteilt; er bekommt Briefe

    u. Päckchen in 3 Tagen, öfters in 2. Er ist bei

    den Protzen mit dem Veterinär, H. Koch - im

     kl. Fremdenstübchen, das er auf 2 Tage bewohnt.

    Sie wohnen bei der Lehrerfamilie des Dorfes.

    Starke Kämpfe beiders. der Somme. Bei Estrées

    Soyécourt Frz. blutig abgewiesen.

    21. Juli Karte von Heinrich vom 18. Es geht ihm

    gut, bittet um einige Sachen aus Brüssel.


  • January 17, 2018 22:26:30 Gabriele Kister-Schuler

     linke Seite 

    Er hat Päckchen u. Briefe erhalten. Er liegt

    südl. der Somme bei Déniécourt. Der Feind

    müht sich mit Aufwendung starker Kräfte

    ab, weiter zu kommen. Lt. Müller zur 8.

    Batt. kommandiert.

    Die Frz. bei Soyécourt eine strarke Schlappe

    erhalten, ihr Angriff im Feuer gebrochen.

    (Heinrich's Front.) An der Maas bei Verdun

    2106 MannGef. Stochod-front unverändert.

    13. Juli Ein Brief von Heinrich vom 10. Ltn Müller

    verwundet, geht in die Heimat. Heinrich hat

    immer noch keine Kachr. von meiner Ankunft

    in Brüssel. Er ist bei der Batterie.

    Die Engl. in Contalmaison. Frz. an Heinrichs

    Front mußten unter schwere Opfern umkehren.

    14. Juli. Freitag. Schwere Kämpfe bei Lonquerat.

    Mißerfolge der Frz. bei Estrées.

    15. Juli Sonnab. Guter Brief Heinrich's vom 12.

    Endlich hat er Nachr. von mir aus Brüssel u.

    Hannover erhalten. Er spricht von harten

    Kämpfen u. guten Erfolgen. Die Feinde haben

    sich gut mit Artill. versehen. Die schön angebauten

    Felder werden zerfahren u. verwüstet.

    Schöne Rosen haben sie auf der B.-Stelle. Er

    Schläft im Unterstand mit Grünbaum, geht

    zum Essen zur Batt. herunter. Kampfflieger

    über ihnen.

    16. Juli Sonntag. Angriffe in Galizien abgewiesen.

    17. Juli Montag. Karte u. Brief von Heinrich vom 14.

     

     rechte Seite 

     Er ist bei den Protzen  zur Reinigung. Er kündigt

    Sperre an, ist abends zur Batt. gegangen;

    der Feind hat nicht viel geschossen, sie ruhen,

    lesen u. schlafen. Bäume zur Beobachtung ausgebaut,

    dahinter gute Unterstände. Er hofft,

    bald nach Br. zu kommen.

    Mißerfolge der Engl.bei Orvilliers.

    Südl. der Somme bei Estrée u. Barleux Angriffe

    im Sperrfeuer erstickt.

     18. Juli. Gute Nachr. vom 15. Angriffe der Frz.

    merklich abgeflaut. Der Feind in der Verteidigung.

    Angriffe gegen die Hindenb.-Front gescheitert.

    Longueval u. Delville den Engl. entrissen.

    Bei Barleus Angriffe gescheitert.

    Schwere Kämpfe bei Luck.

    19. Juli Freit. Gute Nachr. vom 16. Trübes Wetter,

    das die Flieger abhält u. Wind, der die feindl.

    Fesselballons stört. Sie essen Pellkartoffeln

    aus den Feldern zu der Brüsseler Butter. Mittag

    aus der Feldküche.

    20. Juli. Nachr. von Heinrich vom 17. Sie sind der

    18. Inf. Div. zugeteilt; er bekommt Briefe

    u. Päckchen in 3 Tagen, öfters in 2. Er ist bei

    den Protzen mit dem Veterinär, H. Koch - im

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     


  • January 17, 2018 22:20:41 Gabriele Kister-Schuler

     linke Seite 

    Er hat Päckchen u. Briefe erhalten. Er liegt

    südl. der Somme bei Déniécourt. Der Feind

    müht sich mit Aufwendung starker Kräfte

    ab, weiter zu kommen. Lt. Müller zur 8.

    Batt. kommandiert.

    Die Frz. bei Soyécourt eine strarke Schlappe

    erhalten, ihr Angriff im Feuer gebrochen.

    (Heinrich's Front.) An der Maas bei Verdun

    2106 MannGef. Stochod-front unverändert.

    13. Juli Ein Brief von Heinrich vom 10. Ltn Müller

    verwundet, geht in die Heimat. Heinrich hat

    immer noch keine Kachr. von meiner Ankunft

    in Brüssel. Er ist bei der Batterie.

    Die Engl. in Contalmaison. Frz. an Heinrichs

    Front mußten unter schwere Opfern umkehren.

    14. Juli. Freitag. Schwere Kämpfe bei Lonquerat.

    Mißerfolge der Frz. bei Estrées.

    15. Juli Sonnab. Guter Brief Heinrich's vom 12.

    Endlich hat er Nachr. von mir aus Brüssel u.

    Hannover erhalten. Er spricht von harten

    Kämpfen u. guten Erfolgen. Die Feinde haben

    sich gut mit Artill. versehen. Die schön angebauten

    Felder werden zerfahren u. verwüstet.

    Schöne Rosen haben sie auf der B.-Stelle. Er

    Schläft im Unterstand mit Grünbaum, geht

    zum Essen zur Batt. herunter. Kampfflieger

    über ihnen.

    16. Juli Sonntag. Angriffe in Galizien abgewiesen.

    17. Juli Montag. Karte u. Brief von Heinrich vom 14.

     

     rechte Seite 

     Er ist bei den Protzen  zur Reinigung. Er kündigt

    Sperre an, ist abends zur Batt. gegangen;

    der Feind hat nicht viel geschossen, sie ruhen,

    lesen u. schlafen. Bäume zur Beobachtung ausgebaut,

    dahinter gute Unterstände. Er hofft,

    bald nach Br. zu kommen.

    Mißerfolge der Engl.bei Orvillieers.


     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     


  • January 17, 2018 22:15:25 Gabriele Kister-Schuler

     linke Seite 

    Er hat Päckchen u. Briefe erhalten. Er liegt

    südl. der Somme bei Déniécourt. Der Feind

    müht sich mit Aufwendung starker Kräfte

    ab, weiter zu kommen. Lt. Müller zur 8.

    Batt. kommandiert.

    Die Frz. bei Soyécourt eine strarke Schlappe

    erhalten, ihr Angriff im Feuer gebrochen.

    (Heinrich's Front.) An der Maas bei Verdun

    2106 MannGef. Stochod-front unverändert.

    13. Juli Ein Brief von Heinrich vom 10. Ltn Müller

    verwundet, geht in die Heimat. Heinrich hat

    immer noch keine Kachr. von meiner Ankunft

    in Brüssel. Er ist bei der Batterie.

    Die Engl. in Contalmaison. Frz. an Heinrichs

    Front mußten unter schwere Opfern umkehren.

    14. Juli. Freitag. Schwere Kämpfe bei Lonquerat.

    Mißerfolge der Frz. bei Estrées.

    15. Juli Sonnab. Guter Brief Heinrich's vom 12.















Description

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  • 49.874859||2.822818||

    Déniécourt

  • 49.863864||2.791919||

    Soyécourt

  • 49.1598764||5.3844231||

    Verdun

  • 51.3289766||25.238012||

    Stochod

  • 50.022767||2.728957||

    Contalmaison

  • 50.30103||3.071125||

    Estrées

  • 48.8587459||1.642373||

    Orvilliers

  • 49.8960409||2.89196||

    Barleux

  • 50.026579||2.804068||

    Longueval

  • 52.4526592||13.3307934||

    Berlin

    ||1
Location(s)
  • Story location Berlin
  • Document location Déniécourt
  • Additional document location Soyécourt
  • Additional document location Verdun
  • Additional document location Stochod
  • Additional document location Contalmaison
  • Additional document location Estrées
  • Additional document location Orvilliers
  • Additional document location Barleux
  • Additional document location Longueval


ID
2017 / 25642
Source
http://europeana1914-1918.eu/...
Contributor
Johannes Paasch
License
http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/


July 13, 1916 – July 21, 1916
  • Deutsch

  • Western Front

  • Women



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