Kriegstagebuch von Paul Bauer, item 127

Edit transcription:
...
Transcription saved
Enhance your transcribing experience by using full-screen mode

Transcription

You have to be logged in to transcribe. Please login or register and click the pencil-button again

126

und sahen auch verschiedentlich ital.

Gefangene beim Wegebau. Die Fahrzeuge

(Küchen usw.) kamen auf den elenden

Wegen kaum vorwärts, erst 7.°° Abends 

gab's Essen. Wir fanden Quartier in einem

leerstehenden Hause des Dorfes an einem

größeren See, und hatten schön warme

Unterkunft. An dem See wurde sich zu-

nächst mal gewaschen, sahen wir doch aus

wie die Mohren. Wir hatten Gelegenheit

hier auch gleich wolhyn. Sitten und Ge-

bräuche zu beobachten. - Am 25.11.  9.°° V.

rückten wir von Perkowicze fort, vermieden

die Straßen und wanderten immer quer-

feldein, teilweise auch durch Sumpf und

Morast, nach Kupiczew, Ankunft 2.°° Nachm.

Die Straßen waren auch hier wieder 

kniehoch mit Schlamm bedeckt, sonst

machte das Städtchen aber einen an-

genehmeren Eindruck wie Perkowicze

Transcription saved

126

und sahen auch verschiedentlich ital.

Gefangene beim Wegebau. Die Fahrzeuge

(Küchen usw.) kamen auf den elenden

Wegen kaum vorwärts, erst 7.°° Abends 

gab's Essen. Wir fanden Quartier in einem

leerstehenden Hause des Dorfes an einem

größeren See, und hatten schön warme

Unterkunft. An dem See wurde sich zu-

nächst mal gewaschen, sahen wir doch aus

wie die Mohren. Wir hatten Gelegenheit

hier auch gleich wolhyn. Sitten und Ge-

bräuche zu beobachten. - Am 25.11.  9.°° V.

rückten wir von Perkowicze fort, vermieden

die Straßen und wanderten immer quer-

feldein, teilweise auch durch Sumpf und

Morast, nach Kupiczew, Ankunft 2.°° Nachm.

Die Straßen waren auch hier wieder 

kniehoch mit Schlamm bedeckt, sonst

machte das Städtchen aber einen an-

genehmeren Eindruck wie Perkowicze


Transcription history
  • February 7, 2019 10:38:53 Wolfgang Dekeyser

    126

    und sahen auch verschiedentlich ital.

    Gefangene beim Wegebau. Die Fahrzeuge

    (Küchen usw.) kamen auf den elenden

    Wegen kaum vorwärts, erst 7.°° Abends 

    gab's Essen. Wir fanden Quartier in einem

    leerstehenden Hause des Dorfes an einem

    größeren See, und hatten schön warme

    Unterkunft. An dem See wurde sich zu-

    nächst mal gewaschen, sahen wir doch aus

    wie die Mohren. Wir hatten Gelegenheit

    hier auch gleich wolhyn. Sitten und Ge-

    bräuche zu beobachten. - Am 25.11.  9.°° V.

    rückten wir von Perkowicze fort, vermieden

    die Straßen und wanderten immer quer-

    feldein, teilweise auch durch Sumpf und

    Morast, nach Kupiczew, Ankunft 2.°° Nachm.

    Die Straßen waren auch hier wieder 

    kniehoch mit Schlamm bedeckt, sonst

    machte das Städtchen aber einen an-

    genehmeren Eindruck wie Perkowicze

  • February 7, 2019 10:37:59 Wolfgang Dekeyser

    126

    und sahen auch verschiedentlich ital.

    Gefangene beim Wegebau. Die Fahrzeuge

    (Küchen usw.) kamen auf den elenden

    Wegen kaum vorwärts, erst 7.°° Abends 

    gab's Essen. Wir fanden Quartier in einem

    leerstehenden Hause des Dorfes an einem

    größeren See, und hatten schön warme

    Unterkunft. An dem See wurde sich zu-

    nächst mal gewaschen, sahen wir doch aus

    wie die Mohren. Wir hatten Gelegenheit

    hier auch gleich wolhyn. Sitten und Ge-

    bräuche zu beobachten. - Am 25.11.9°° U.

    rückten wir von Perkowicze fort, vermieden

    die Straßen und wanderten immer quer-

    Feldern, teilweise auch durch Sumpf und

    Morast, nach Kupiczew, Ankunft 2°° Nachm.

    Die Straßen waren auch hier wieder 

    kniehoch mit Schlamm bedeckt, sonst

    machte das Städtchen aber einen an-

    genehmeren Eindruck wie Perkowicze


  • January 27, 2019 19:53:33 Christiane Wedi

    126

    und sahen auch verschiedentlich ital.

    Gefangene beim Wegebau. Die Fahrzeuge

    (missing usw.) kamen auf den elenden

    Wegen kaum vorwärts, erst 7°° Abends 

    gab's Essen. Wir fanden Quartier in einem

    leerstehenden Hause missingmissing an einem

    größeren See, und hatten schön warme

    Unterkunft. An dem See wurde sich zu-

    nächst mal gewaschen, sahen wir doch aus

    wie die Mohren. Wir hatten Gelegenheit

    hier auch gleich missing Sitten und Ge-

    bräuche zu beobachten. - Am 25.11.9°° U.

    rückten wir von Perkowicze fort, vermieden

    die Straßen und wanderten immer quer-

    Feldern, teilweise auch durch Sumpf und

    Morast, nach Kupiczew, Ankunft 2°° Nachm.

    Die Straßen waren auch hier wieder 

    kniehoch mit Schlamm bedeckt, sonst

    machte das Städtchen aber einen an-

    genehmeren Eindruck wie Perkowicze


Description

Save description
  • 50.9896624||24.7215577||

    Kupychiv (Kupiczew)

  • 51.0835025||24.6747439||

    Perkovychi (Perkowicze)

  • 50.5561194||6.242485100000067||

    Monschau

    ||1
Location(s)
  • Story location Monschau
  • Document location Kupychiv (Kupiczew)
  • Additional document location Perkovychi (Perkowicze)
Login and add location


ID
19928 / 227551
Source
http://europeana1914-1918.eu/...
Contributor
Otto Drosson
License
http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/


November 25, 1916
Login to edit the languages
  • Deutsch

Login to edit the fronts
  • Eastern Front

Login to add keywords
  • Home Front

Login and add links

Notes and questions

Login to leave a note