Kriegstagebuch von Paul Bauer, item 118

Edit transcription:
...
Transcription saved
Enhance your transcribing experience by using full-screen mode

Transcription

You have to be logged in to transcribe. Please login or register and click the pencil-button again

noch war es unmöglich die Leitung ohne

Unterbrechung aufrecht zu erhalten. Wir

waren dauernd auf den Beinen und hatten 5 sehr

schwere Tage und Nächte. - An Verpflegung

fehlte uns aber nichts, in den Katakomben

von Le Mesnil waren grosse Lebensmitteldepots

und konnte man hier genug haben.

Am 25.10. wurden wir vom I.R. 99 abgelöst,

wir Fernsprecher wurden allerdings

erst am 26.10. Morgens erlöst. Gegen 6.°° Morgens

gingen wir einzeln zurück nach Fins,

auf diesem Wege noch einen starken franz.

Angriff ziemlich aus der Nähe beobachtend.

Die Verheerungen der letzten Tage an den

Strassen und Dörfern waren rüstig vorangeschritten,

Fins glich auch schon einem

Trümmerhaufen. Hier waren wir um

7.° Morgens, tranken Kaffee in einer

Scheune und begaben uns um 10.° Uhr

nach Metz en Couture, wo wir gegen

Transcription saved

noch war es unmöglich die Leitung ohne

Unterbrechung aufrecht zu erhalten. Wir

waren dauernd auf den Beinen und hatten 5 sehr

schwere Tage und Nächte. - An Verpflegung

fehlte uns aber nichts, in den Katakomben

von Le Mesnil waren grosse Lebensmitteldepots

und konnte man hier genug haben.

Am 25.10. wurden wir vom I.R. 99 abgelöst,

wir Fernsprecher wurden allerdings

erst am 26.10. Morgens erlöst. Gegen 6.°° Morgens

gingen wir einzeln zurück nach Fins,

auf diesem Wege noch einen starken franz.

Angriff ziemlich aus der Nähe beobachtend.

Die Verheerungen der letzten Tage an den

Strassen und Dörfern waren rüstig vorangeschritten,

Fins glich auch schon einem

Trümmerhaufen. Hier waren wir um

7.° Morgens, tranken Kaffee in einer

Scheune und begaben uns um 10.° Uhr

nach Metz en Couture, wo wir gegen


Transcription history
  • January 2, 2019 11:36:23 Wolfgang Dekeyser

    noch war es unmöglich die Leitung ohne

    Unterbrechung aufrecht zu erhalten. Wir

    waren dauernd auf den Beinen und hatten 5 sehr

    schwere Tage und Nächte. - An Verpflegung

    fehlte uns aber nichts, in den Katakomben

    von Le Mesnil waren grosse Lebensmitteldepots

    und konnte man hier genug haben.

    Am 25.10. wurden wir vom I.R. 99 abgelöst,

    wir Fernsprecher wurden allerdings

    erst am 26.10. Morgens erlöst. Gegen 6.°° Morgens

    gingen wir einzeln zurück nach Fins,

    auf diesem Wege noch einen starken franz.

    Angriff ziemlich aus der Nähe beobachtend.

    Die Verheerungen der letzten Tage an den

    Strassen und Dörfern waren rüstig vorangeschritten,

    Fins glich auch schon einem

    Trümmerhaufen. Hier waren wir um

    7.° Morgens, tranken Kaffee in einer

    Scheune und begaben uns um 10.° Uhr

    nach Metz en Couture, wo wir gegen

Description

Save description
  • 50.03626263460513||3.046198557226603||

    Fins

  • 50.0671251062194||3.0619914039062905||

    Metz-en-Couture

  • 50.5561194||6.242485100000067||

    Monschau

    ||1
Location(s)
  • Story location Monschau
  • Document location Fins
  • Additional document location Metz-en-Couture


ID
19928 / 227542
Source
http://europeana1914-1918.eu/...
Contributor
Otto Drosson
License
http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/


  • Deutsch

  • Western Front

  • Home Front



Notes and questions

Login to leave a note