Kriegstagebuch von Paul Bauer, item 113

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111

zusammen Quartier bezogen wurde. Abwechselnd

musste immer ein Fernsprecher

auf der Orts-Ktdur. sein, Leitung legten

wir nicht. Am 5.10.16 verliessen St. Erme und

marschierten über Ramecourt zum Bahnhof

St. Erme, wo wir gegen 1. Uhr Mittags verladen

wurden. Zum zweiten Mal wurden

wir zur Somme gerufen.

Die Fahrt ging über Laon, La Fere, St. Quentin,

Bohain, Busigny, am 6.10.16 langten wir

auf der Kriegsrampe Gouzeaucourt an. Der

Zug hatte wieder an vielen Stellen Aufenthalt

und graute der Morgen als wir ausgestiegen

waren. Ich begab mich gleich zur

Fernsprechstat. als Befehlsempfänger, legte mich

hier aber schlafen. Gegen 8.°° marschierte unser

Batl. welches in unmittelbarer Nähe der

Kriegsrampe bivakiert hatte, durch Gaizeaucourt

etwa 2 klm gegen Westen, und wurden

dort in einem Wäldchen Zelte aufge-

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111

zusammen Quartier bezogen wurde. Abwechselnd

musste immer ein Fernsprecher

auf der Orts-Ktdur. sein, Leitung legten

wir nicht. Am 5.10.16 verliessen St. Erme und

marschierten über Ramecourt zum Bahnhof

St. Erme, wo wir gegen 1. Uhr Mittags verladen

wurden. Zum zweiten Mal wurden

wir zur Somme gerufen.

Die Fahrt ging über Laon, La Fere, St. Quentin,

Bohain, Busigny, am 6.10.16 langten wir

auf der Kriegsrampe Gouzeaucourt an. Der

Zug hatte wieder an vielen Stellen Aufenthalt

und graute der Morgen als wir ausgestiegen

waren. Ich begab mich gleich zur

Fernsprechstat. als Befehlsempfänger, legte mich

hier aber schlafen. Gegen 8.°° marschierte unser

Batl. welches in unmittelbarer Nähe der

Kriegsrampe bivakiert hatte, durch Gaizeaucourt

etwa 2 klm gegen Westen, und wurden

dort in einem Wäldchen Zelte aufge-


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  • January 1, 2019 16:42:36 Wolfgang Dekeyser

    111

    zusammen Quartier bezogen wurde. Abwechselnd

    musste immer ein Fernsprecher

    auf der Orts-Ktdur. sein, Leitung legten

    wir nicht. Am 5.10.16 verliessen St. Erme und

    marschierten über Ramecourt zum Bahnhof

    St. Erme, wo wir gegen 1. Uhr Mittags verladen

    wurden. Zum zweiten Mal wurden

    wir zur Somme gerufen.

    Die Fahrt ging über Laon, La Fere, St. Quentin,

    Bohain, Busigny, am 6.10.16 langten wir

    auf der Kriegsrampe Gouzeaucourt an. Der

    Zug hatte wieder an vielen Stellen Aufenthalt

    und graute der Morgen als wir ausgestiegen

    waren. Ich begab mich gleich zur

    Fernsprechstat. als Befehlsempfänger, legte mich

    hier aber schlafen. Gegen 8.°° marschierte unser

    Batl. welches in unmittelbarer Nähe der

    Kriegsrampe bivakiert hatte, durch Gaizeaucourt

    etwa 2 klm gegen Westen, und wurden

    dort in einem Wäldchen Zelte aufge-

  • January 1, 2019 16:38:11 Wolfgang Dekeyser

    111

    zusammen Quartier bezogen wurde. Abwechselnd

    musste immer ein Fernsprecher

    auf der Orts-Ktdur. sein, Leitung legten

    wir nicht. Am 5.10.16 verliessen St. Erme und

    marschierten über Ramecourt zum Bahnhof

    St. Erme, wo wir gegen 1. Uhr Mittags verladen

    wurden. Zum zweiten Mal wurden

    wir zur Somme gerufen.

    Die Fahrt ging über Laon, La Tere, St. Quentin,

    Bohain, Busigny, am 6.10.16 langten wir

    auf der Kriegsrampe Gouzeaucourt an. Der

    Zug hatte wieder an vielen Stellen Aufenthalt

    und graute der Morgen als wir ausgestiegen

    waren. Ich begab mich gleich zur

    Fernsprechstat. als Befehlsempfänger, legte mich

    hier aber schlafen. Gegen 8.°° marschierte unser

    Batl. welches in unmittelbarer Nähe der

    Kriegsrampe bivakiert hatte, durch Gaizeaucourt

    etwa 2 klm gegen Westen, und wurden

    dort in einem Wäldchen Zelte aufge-


  • January 1, 2019 16:37:52 Wolfgang Dekeyser

    111

    zusammen Quartier bezogen wurde. Abwechselnd

    musste immer ein Fernsprecher

    auf der Orts-Ktdur. sein, Leitung legten

    wir nicht. Am 5.10.16 verliessen St. Erme und

    marschierten über Ramecourt zum Bahnhof

    St. Erme, wo wir gegen 1. Uhr Mittags verladen

    wurden. Zum zweiten Mal wurden

    wir zur Somme gerufen.

    Die Fahrt ging über Laon, La Tere, St. Quentine,

    Bohain, Busigny, am 6.10.16 langten wir

    auf der Kriegsrampe Gouzeaucourt an. Der

    Zug hatte wieder an vielen Stellen Aufenthalt

    und graute der Morgen als wir ausgestiegen

    waren. Ich begab mich gleich zur

    Fernsprechstat. als Befehlsempfänger, legte mich

    hier aber schlafen. Gegen 8.°° marschierte unser

    Batl. welches in unmittelbarer Nähe der

    Kriegsrampe bivakiert hatte, durch Gaizeaucourt

    etwa 2 klm gegen Westen, und wurden

    dort in einem Wäldchen Zelte aufge-


  • January 1, 2019 16:37:35 Wolfgang Dekeyser

    111

    zusammen Quartier bezogen wurde. Abwechselnd

    musste immer ein Fernsprecher

    auf der Orts-Ktdur. sein, Leitung legten

    wir nicht. Am 5.10.16 verliessen St. Erme und

    marschierten über Ramecourt zum Bahnhof

    St. Erme, wo wir gegen 1. Uhr Mittags verladen

    wurden. Zum zweiten Mal wurden

    wir zur Somme gerufen.

    Die Fahrt ging über Laon, La Tere, St. Quentine,

    Bohain, Busigny, am 6.10.16 langten wir

    auf der Kriegsrampe Gouzeaucourt an. Der

    Zug hatte wieder an vielen Stellen Aufenthalt

    und graute der Morgen als wir ausgestiegen

    waren. Ich begab mich gleich zur

    Fernsprechstat. als Befehlsempfänger, lefte mich

    hier aber schlafen. Gegen 8.°° marschierte unser

    Batl. welches in unmittelbarer Nähe der

    Kriegsrampe bivakiert hatte, durch Gaizeaucourt

    etwa 2 klm gegen Westen, und wurden

    dort in einem Wäldchen Zelte aufge-


  • January 1, 2019 12:44:54 Wolfgang Dekeyser

    111

    zusammen Quartier bezogen wurde. Abwechselnd

    musste immer ein Fernsprecher

    auf der Orts-Ktdur. sein, Leitung legten

    wir nicht. Am 5.10.16 verliessen St. Erne und

    marschierten über Ramecourt zum Bahnhof

    St. Erme, wo wir gegen 1. Uhr Mittags verladen

    wurden. Zum zweiten Mal wurden

    wir zur Somme gerufen.

    Die Fahrt ging über Laon, La Tere, St. Quentine,

    Bohain, Busigny, am 6.10.16 langten wir

    auf der Kriegsrampe Gouzeaucourt an. Der

    Zug hatte wieder an vielen Stellen Aufenthalt

    und graute der Morgen als wir ausgestiegen

    waren. Ich begab mich gleich zur

    Fernsprechstat. als Befehlsempfänger, lefte mich

    hier aber schlafen. Gegen 8.°° marschierte unser

    Batl. welches in unmittelbarer Nähe der

    Kriegsrampe bivakiert hatte, durch Gaizeaucourt

    etwa 2 klm gegen Westen, und wurden

    dort in einem Wäldchen Zelte aufge-


Description

Save description
  • 49.51346476532744||3.8255412085937905||

    Saint-Erme-Outre-et-Ramecourt

  • 49.57060749234579||3.624525736181681||

    Laon

  • 49.65791877803591||3.369951914160197||

    La Fère

  • 49.83993326501055||3.297339151709025||

    Saint-Quentin

  • 49.988386573464695||3.4431654914307046||

    Bohain-en-Vermandois

  • 50.039349774958495||3.4465128882812905||

    Busigny

  • 50.05467228319231||3.1239611609863687||

    Gouzeaucourt

  • 50.5561194||6.242485100000067||

    Monschau

    ||1
Location(s)
  • Story location Monschau
  • Document location Saint-Erme-Outre-et-Ramecourt
  • Additional document location Laon
  • Additional document location La Fère
  • Additional document location Saint-Quentin
  • Additional document location Bohain-en-Vermandois
  • Additional document location Busigny
  • Additional document location Gouzeaucourt


ID
19928 / 227537
Source
http://europeana1914-1918.eu/...
Contributor
Otto Drosson
License
http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/


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