Kriegstagebuch von Paul Bauer, item 96

Edit transcription:
...
Transcription saved
Enhance your transcribing experience by using full-screen mode

Transcription

You have to be logged in to transcribe. Please login or register and click the pencil-button again

Fremicourt (Kriegsrampe) an. Von dort marschierten

gleich über Beugnatre nach

Favreuil. Lagen auf einer Obstwiese

unter freiem Himmel, wurden aber

durch Regen gezwungen in einer

Scheune Schutz zu suchen, lagen hier

zusammengepfercht wie die Heringe.

Man merkte an allem dass hier lebhafte

Kampftätigkeit herrschte, alle Quartiere

waren überfüllt, auf den Strassen

war Tag und Nacht Betrieb und donnerten

vor uns die Kanonen. In Favreuil war

ein sehr grosses Schloss mit einem herrlichen

Park (s. S. 93), in welchem ich manche Stunden

verbrachte. Am 11.8. morgens 8.°° Uhr

rückten wir zurück nach Beugnatre,

statteten gleich einer der vielen Kantinen

einen Besuch ab, wo Bier verabreicht

wurde. Gleich nach Ausgabe des

Essens ging es weiter über Flerycourt,

Transcription saved

Fremicourt (Kriegsrampe) an. Von dort marschierten

gleich über Beugnatre nach

Favreuil. Lagen auf einer Obstwiese

unter freiem Himmel, wurden aber

durch Regen gezwungen in einer

Scheune Schutz zu suchen, lagen hier

zusammengepfercht wie die Heringe.

Man merkte an allem dass hier lebhafte

Kampftätigkeit herrschte, alle Quartiere

waren überfüllt, auf den Strassen

war Tag und Nacht Betrieb und donnerten

vor uns die Kanonen. In Favreuil war

ein sehr grosses Schloss mit einem herrlichen

Park (s. S. 93), in welchem ich manche Stunden

verbrachte. Am 11.8. morgens 8.°° Uhr

rückten wir zurück nach Beugnatre,

statteten gleich einer der vielen Kantinen

einen Besuch ab, wo Bier verabreicht

wurde. Gleich nach Ausgabe des

Essens ging es weiter über Flerycourt,


Transcription history
  • December 27, 2018 23:34:58 Wolfgang Dekeyser

    Fremicourt (Kriegsrampe) an. Von dort marschierten

    gleich über Beugnatre nach

    Favreuil. Lagen auf einer Obstwiese

    unter freiem Himmel, wurden aber

    durch Regen gezwungen in einer

    Scheune Schutz zu suchen, lagen hier

    zusammengepfercht wie die Heringe.

    Man merkte an allem dass hier lebhafte

    Kampftätigkeit herrschte, alle Quartiere

    waren überfüllt, auf den Strassen

    war Tag und Nacht Betrieb und donnerten

    vor uns die Kanonen. In Favreuil war

    ein sehr grosses Schloss mit einem herrlichen

    Park (s. S. 93), in welchem ich manche Stunden

    verbrachte. Am 11.8. morgens 8.°° Uhr

    rückten wir zurück nach Beugnatre,

    statteten gleich einer der vielen Kantinen

    einen Besuch ab, wo Bier verabreicht

    wurde. Gleich nach Ausgabe des

    Essens ging es weiter über Flerycourt,

  • December 27, 2018 23:31:27 Wolfgang Dekeyser

    Fremicourt (Kriegsrampe) an. Von dort marschierten

    gleich über Beugnatre nach

    Favreuil. Lagen auf einer Obstwiese

    unter freiem Himmel, wurden aber

    durch Regen gezwungen in einer

    Scheune Schutz zu suchen, lagen hier

    zusammengepfercht wie die Heringe.

    Man merkte an allem dass hier lebhafte

    Kampftätigkeit herrschte, alle Quartiere

    waren überfüllt, auf den Strassen

    war Tag und Nacht Betrieb und donnerten

    wor uns die Kanonen. In Favreuil war

    ein sehr grosses Schloss mit einem herrlichen

    Park (s. S. 93), in welchem ich manche Stunden

    verbrachte. Am 11.8. morgens 8.°° Uhr

    rückten wir zurück nach Beugnatre,

    statteten gleich einer der vielen Kantinen

    einen Besuch ab, wo Bier verabreicht

    wurde. Gleich nach Ausgabe des

    Essens ging es weiter über Flerycourt,


  • December 27, 2018 23:01:08 Wolfgang Dekeyser

    Frenicourt (Kriegsrampe) an. Von dort marschierten

    gleich über Beugnatre nach

    Favreuil. Lagen auf einer Obstwiese

    unter freiem Himmel, wurden aber

    durch Regen gezwungen in einer

    Scheune Schutz zu suchen, lagen hier

    zusammengepfercht wie die Heringe.

    Man merkte an allem dass hier lebhafte

    Kampftätigkeit herrschte, alle Quartiere

    waren überfüllt, auf den Strassen

    war Tag und Nacht Betrieb und donnerten

    wor uns die Kanonen. In Favreuil war

    ein sehr grosses Schloss mit einem herrlichen

    Park (s. S. 93), in welchem ich manche Stunden

    verbrachte. Am 11.8. morgens 8.°° Uhr

    rückten wir zurück nach Beugnatre,

    statteten gleich einer der vielen Kantinen

    einen Besuch ab, wo Bier verabreicht

    wurde. Gleich nach Ausgabe des

    Essens ging es weiter über Flerycourt,


Description

Save description
  • 50.11162026877781||2.9013163550781655||

    Frémicourt

  • 50.12857042201793||2.873163889257853||

    Beugnâtre

  • 50.123728133486395||2.8573710425781655||

    Favreuil

  • 50.5561194||6.242485100000067||

    Monschau

    ||1
Location(s)
  • Story location Monschau
  • Document location Frémicourt
  • Additional document location Beugnâtre
  • Additional document location Favreuil


ID
19928 / 227520
Source
http://europeana1914-1918.eu/...
Contributor
Otto Drosson
License
http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/


  • Deutsch

  • Western Front

  • Home Front



Notes and questions

Login to leave a note