Tagebuch des Gefreiten Mathias Huber, Teil 2, item 7

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 linke Spalte, Maschinenschrift 

Am 18. November 1918 nach Tieffenbach, Wingen,

Ingweiler.


Am 19. November über Zinsweiler nach Eschbach.


Am 20. November über Schwabweiler nach

Hatten.


21. November; bei Selz über'n Rhein mit einer

Pontonbrücke, nach Plittersdorf, Malsch (Baden).


22. und 23. November: Rasttage. Dort ging's uns

sehr gut.


23. November: ab über Oberweier nach

Langensteinbach.


Am 24. November 1918 nach Ersingen.


Am 25. über Dürrn nach Otisheim.


Am 26. - 27. November Mühlacker. Dort hielt das

Regiment abends Tanzusik.


Am 28. November via Illingen nach Pleidelsheim.


Am 29. November über Murr, Rielingshausen nach

Zell.


Am 30. über Sulzbach an der Murr nach Fornsbach, wo wir auch am 1. Dezember waren. Das war nun

unser bestes Quartier: guten Most, Honig, Fleisch und Kuchen gab's. Es war von einer Mietfrau. Ihr

Mann war gefallen.


Am 2. Dezember über Gaildorf nach Engelhofen.


Am 3. Dezember über Obersontheim nach Crailsheim.


Am 4. Dezember via Leukershausen an der Grenze Württemberg/Bayern nach Feuchtwangen. Dort

musste ich nachts von 12 - 2 die Feldküche bewachen. Wir waren auch am 5. Dezember dort.


Am 6. Dezember ging's über Aurach nach Ansbach. Wir wurden mit Musik empfangen. Es bekam ein

jeder eine Karte, einen Strauß und einen Liter Bier. Der Bürgermeister hielt eine Ansprache von dem

großen Deutschland.


Am 7. Dezember ging's via Heilsbronn nach Rohr. Da hätten wir bald gar nichts bekommen.


Am 8. Dezember ging's über Schwabach, Feucht nach Ludersheim, ganz erschöpft und ermüdet. Aber

die Leute dort wollten uns auch nichts geben. Endlich gab's einen Kaffee, welcher gut war.


Am 9. Dezember über Altdorf, Gersdorf, Sendelbach nach dem Endziel Hersbruck. Die Musik

begleitete uns hinein, ich kam ins Quartier mit einem Unteroffizier zu Doktor Heß bis zur Entlassung

am 13. - 14. Dezember 1918. In Hersbruck mußten wir unsere Sachen abliefern. Wir bekamen einen


 handgeschriebener Zettel oben rechts 

Leichen in ein Massengrab

23 Franzosen +

10 Deutsche auf einmal

beerdigt. Die Kompagnie

erhielt bald Ersatzmannschaften,

dann ging die Sache wieder wie zuvor.


Am 11. Nov. kam durch

Telefon zu Rgt. ans Batl.

die Meldung, der Waffenstillstand

wurde unsererseits

genehmigt.  Welche

Freude für uns. Eine

halbe Stunde später meldeten

die Beobachter ans

Btl. die Franzosen sind

von den Gräben heraus


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 linke Spalte, Maschinenschrift 

Am 18. November 1918 nach Tieffenbach, Wingen,

Ingweiler.


Am 19. November über Zinsweiler nach Eschbach.


Am 20. November über Schwabweiler nach

Hatten.


21. November; bei Selz über'n Rhein mit einer

Pontonbrücke, nach Plittersdorf, Malsch (Baden).


22. und 23. November: Rasttage. Dort ging's uns

sehr gut.


23. November: ab über Oberweier nach

Langensteinbach.


Am 24. November 1918 nach Ersingen.


Am 25. über Dürrn nach Otisheim.


Am 26. - 27. November Mühlacker. Dort hielt das

Regiment abends Tanzusik.


Am 28. November via Illingen nach Pleidelsheim.


Am 29. November über Murr, Rielingshausen nach

Zell.


Am 30. über Sulzbach an der Murr nach Fornsbach, wo wir auch am 1. Dezember waren. Das war nun

unser bestes Quartier: guten Most, Honig, Fleisch und Kuchen gab's. Es war von einer Mietfrau. Ihr

Mann war gefallen.


Am 2. Dezember über Gaildorf nach Engelhofen.


Am 3. Dezember über Obersontheim nach Crailsheim.


Am 4. Dezember via Leukershausen an der Grenze Württemberg/Bayern nach Feuchtwangen. Dort

musste ich nachts von 12 - 2 die Feldküche bewachen. Wir waren auch am 5. Dezember dort.


Am 6. Dezember ging's über Aurach nach Ansbach. Wir wurden mit Musik empfangen. Es bekam ein

jeder eine Karte, einen Strauß und einen Liter Bier. Der Bürgermeister hielt eine Ansprache von dem

großen Deutschland.


Am 7. Dezember ging's via Heilsbronn nach Rohr. Da hätten wir bald gar nichts bekommen.


Am 8. Dezember ging's über Schwabach, Feucht nach Ludersheim, ganz erschöpft und ermüdet. Aber

die Leute dort wollten uns auch nichts geben. Endlich gab's einen Kaffee, welcher gut war.


Am 9. Dezember über Altdorf, Gersdorf, Sendelbach nach dem Endziel Hersbruck. Die Musik

begleitete uns hinein, ich kam ins Quartier mit einem Unteroffizier zu Doktor Heß bis zur Entlassung

am 13. - 14. Dezember 1918. In Hersbruck mußten wir unsere Sachen abliefern. Wir bekamen einen


 handgeschriebener Zettel oben rechts 

Leichen in ein Massengrab

23 Franzosen +

10 Deutsche auf einmal

beerdigt. Die Kompagnie

erhielt bald Ersatzmannschaften,

dann ging die Sache wieder wie zuvor.


Am 11. Nov. kam durch

Telefon zu Rgt. ans Batl.

die Meldung, der Waffenstillstand

wurde unsererseits

genehmigt.  Welche

Freude für uns. Eine

halbe Stunde später meldeten

die Beobachter ans

Btl. die Franzosen sind

von den Gräben heraus



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  • November 11, 2017 21:24:28 Gabriele Kister-Schuler

     linke Spalte, Maschinenschrift 

    Am 18. November 1918 nach Tieffenbach, Wingen,

    Ingweiler.


    Am 19. November über Zinsweiler nach Eschbach.


    Am 20. November über Schwabweiler nach

    Hatten.


    21. November; bei Selz über'n Rhein mit einer

    Pontonbrücke, nach Plittersdorf, Malsch (Baden).


    22. und 23. November: Rasttage. Dort ging's uns

    sehr gut.


    23. November: ab über Oberweier nach

    Langensteinbach.


    Am 24. November 1918 nach Ersingen.


    Am 25. über Dürrn nach Otisheim.


    Am 26. - 27. November Mühlacker. Dort hielt das

    Regiment abends Tanzusik.


    Am 28. November via Illingen nach Pleidelsheim.


    Am 29. November über Murr, Rielingshausen nach

    Zell.


    Am 30. über Sulzbach an der Murr nach Fornsbach, wo wir auch am 1. Dezember waren. Das war nun

    unser bestes Quartier: guten Most, Honig, Fleisch und Kuchen gab's. Es war von einer Mietfrau. Ihr

    Mann war gefallen.


    Am 2. Dezember über Gaildorf nach Engelhofen.


    Am 3. Dezember über Obersontheim nach Crailsheim.


    Am 4. Dezember via Leukershausen an der Grenze Württemberg/Bayern nach Feuchtwangen. Dort

    musste ich nachts von 12 - 2 die Feldküche bewachen. Wir waren auch am 5. Dezember dort.


    Am 6. Dezember ging's über Aurach nach Ansbach. Wir wurden mit Musik empfangen. Es bekam ein

    jeder eine Karte, einen Strauß und einen Liter Bier. Der Bürgermeister hielt eine Ansprache von dem

    großen Deutschland.


    Am 7. Dezember ging's via Heilsbronn nach Rohr. Da hätten wir bald gar nichts bekommen.


    Am 8. Dezember ging's über Schwabach, Feucht nach Ludersheim, ganz erschöpft und ermüdet. Aber

    die Leute dort wollten uns auch nichts geben. Endlich gab's einen Kaffee, welcher gut war.


    Am 9. Dezember über Altdorf, Gersdorf, Sendelbach nach dem Endziel Hersbruck. Die Musik

    begleitete uns hinein, ich kam ins Quartier mit einem Unteroffizier zu Doktor Heß bis zur Entlassung

    am 13. - 14. Dezember 1918. In Hersbruck mußten wir unsere Sachen abliefern. Wir bekamen einen


     handgeschriebener Zettel oben rechts 

    Leichen in ein Massengrab

    23 Franzosen +

    10 Deutsche auf einmal

    beerdigt. Die Kompagnie

    erhielt bald Ersatzmannschaften,

    dann ging die Sache wieder wie zuvor.


    Am 11. Nov. kam durch

    Telefon zu Rgt. ans Batl.

    die Meldung, der Waffenstillstand

    wurde unsererseits

    genehmigt.  Welche

    Freude für uns. Eine

    halbe Stunde später meldeten

    die Beobachter ans

    Btl. die Franzosen sind

    von den Gräben heraus


  • November 11, 2017 20:39:37 Gabriele Kister-Schuler

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    Am 18. November 1918 nachTieffenbach, Wingen,

    Ingweiler.


    Am 19. November über Zinsweiler nach Eschbach.


    Am 20. November über Schwabweiler nach

    Hatten.


    21. November; bei Selz über'n Rhein mit einer

    Pontonbrücke, nach Plittersdorf, Malsch (Baden).


    22. und 23. November: Rasttage. Dort ging's uns

    sehr gut.


    23. November: ab über Oberweier nach

    Langensteinbach.


    Am 24. November 1918 nach Ersingen.


    Am 25. über Dürrn nach Otisheim.


    Am 26. - 27. November Mühlacker. Dort hielt das

    Regiment abends Tanzusik.


    Am 28. November via Illingen nach Pleidelsheim.


    Am 29. November über Murr, Rielingshausen nach

    Zell.


    Am 30. über Sulzbach an der Murr nach Fornsbach, wo wir auch am 1. Dezember waren. Das war nun

    unser bestes Quartier: guten Most, Honig, Fleisch und Kuchen gab's. Es war von einer Mietfrau. Ihr

    Mann war gefallen.


    Am 2. Dezember über Gaildorf nach Engelhofen.


    Am 3. Dezember über Obersontheim nach Crailsheim.


    Am 4. Dezember via Leukershausen an der Grenze Württemberg/Bayern nach Feuchtwangen. Dort

    musste ich nachts von 12 - 2 die Feldküche bewachen. Wir waren auch am 5. Dezember dort.


    Am 6. Dezember ging's über Aurach nach Ansbach. Wir wurden mit Musik empfangen. Es bekam ein

    jeder eine Karte, einen Strauß und einen Liter Bier. Der Bürgermeister hielt eine Ansprache von dem

    großen Deutschland.


    Am 7. Dezember ging's via Heilsbronn nach Rohr. Da hätten wir bald gar nichts bekommen.


    Am 8. Dezember ging's über Schwabach, Feucht nach Ludersheim, ganz erschöpft und ermüdet. Aber

    die Leute dort wollten uns auch nichts geben. Endlich gab's einen Kaffee, welcher gut war.


    Am 9. Dezember über Altdorf, Gersdorf, Sendelbach nach dem Endziel Hersbruck. Die Musik

    begleitete uns hinein, ich kam ins Quartier mit einem Unteroffizier zu Doktor Heß bis zur Entlassung

    am 13. - 14. Dezember 1918. In Hersbruck mußten wir unsere Sachen abliefern. Wir bekamen einen


     handgeschriebener Zettel oben rechts 

    Leichen in ein Massengrab

    23 Franzosen +

    10 Deutsche auf einmal

    beerdigt. Die Kompagnie

    erhielt bald Ersatzmannschaften,

    dann ging die Sache wieder wie zuvor.


    Am 11. Nov. kam durch

    Telefon zu Rgt. ans Batl.

    die Meldung, der Waffenstillstand

    wurde unsererseits

    genehmigt.  Welche

    Freude für uns. Eine

    halbe Stunde später meldeten

    die Beobachter ans

    Btl. die Franzosen sind

    von den Gräben heraus



  • November 11, 2017 20:38:33 Gabriele Kister-Schuler

     linke Spalte, Maschinenschrift 

    Am 18. November 1918 nachTieffenbach, Wingen,

    Ingweiler.


    Am 19. November über Zinsweiler nach Eschbach.


    Am 20. November über Schwabweiler nach

    Hatten.


    21. November; bei Selz über'n Rhein mit einer

    Pontonbrücke, nach Plittersdorf, Malsch (Baden).


    22. und 23. November: Rasttage. Dort ging's uns

    sehr gut.


    23. November: ab über Oberweier nach

    Langensteinbach.


    Am 24. November 1918 nach Ersingen.


    Am 25. über Dürrn nach Otisheim.


    Am 26. - 27. November Mühlacker. Dort hielt das

    Regiment abends Tanzusik.


    Am 28. November via Illingen nach Pleidelsheim.


    Am 29. November über Murr, Rielingshausen nach

    Zell.


    Am 30. über Sulzbach an der Murr nach Fornsbach, wo wir auch am 1. Dezember waren. Das war nun

    unser bestes Quartier: guten Most, Honig, Fleisch und Kuchen gab's. Es war von einer Mietfrau. Ihr

    Mann war gefallen.


    Am 2. Dezember über Gaildorf nach Engelhofen.


    Am 3. Dezember über Obersontheim nach Crailsheim.


    Am 4. Dezember via Leukershausen an der Grenze Württemberg/Bayern nach Feuchtwangen. Dort

    musste ich nachts von 12 - 2 die Feldküche bewachen. Wir waren auch am 5. Dezember dort.


    Am 6. Dezember ging's über Aurach nach Ansbach. Wir wurden mit Musik empfangen. Es bekam ein

    jeder eine Karte, einen Strauß und einen Liter Bier. Der Bürgermeister hielt eine Ansprache von dem

    großen Deutschland.


    Am 7. Dezember ging's via Heilsbronn nach Rohr. Da hätten wir bald gar nichts bekommen.


    Am 8. Dezember ging's über Schwabach, Feucht nach Ludersheim, ganz erschöpft und ermüdet. Aber

    die Leute dort wollten uns auch nichts geben. Endlich gab's einen Kaffee, welcher gut war.


    Am 9. Dezember über Altdorf, Gersdorf, Sendelbach nach dem Endziel Hersbruck. Die Musik

    begleitete uns hinein, ich kam ins Quartier mit einem Unteroffizier zu Doktor Heß bis zur Entlassung

    am 13. - 14. Dezember 1918. In Hersbruck mußten wir unsere Sachen abliefern. Wir bekamen einen


     handgeschriebener Zettel oben rechts 

    Leichen in ein Massengrab

    23 Franzosen +

    10 Deutsche auf einmal

    beerdigt. Die Kompagnie

    erhielt bald Ersatzmannschaften,

    dann ging die Sache wieder wie zuvor.


    Am 11. Nov. kam durch

    Telefon zu Rgt. ans Batl.

    die Meldung, der Waffenstillstand

    wurde unsererseits

    genehmigt.  Welche

    Freude für uns. Eine

    halbe Stunde später meldeten

    die Beobachter uns



  • November 11, 2017 20:36:01 Gabriele Kister-Schuler

     linke Spalte, Maschinenschrift 

    Am 18. November 1918 nachTieffenbach, Wingen,

    Ingweiler.


    Am 19. November über Zinsweiler nach Eschbach.


    Am 20. November über Schwabweiler nach

    Hatten.


    21. November; bei Selz über'n Rhein mit einer

    Pontonbrücke, nach Plittersdorf, Malsch (Baden).


    22. und 23. November: Rasttage. Dort ging's uns

    sehr gut.


    23. November: ab über Oberweier nach

    Langensteinbach.


    Am 24. November 1918 nach Ersingen.


    Am 25. über Dürrn nach Otisheim.


    Am 26. - 27. November Mühlacker. Dort hielt das

    Regiment abends Tanzusik.


    Am 28. November via Illingen nach Pleidelsheim.


    Am 29. November über Murr, Rielingshausen nach

    Zell.


    Am 30. über Sulzbach an der Murr nach Fornsbach, wo wir auch am 1. Dezember waren. Das war nun

    unser bestes Quartier: guten Most, Honig, Fleisch und Kuchen gab's. Es war von einer Mietfrau. Ihr

    Mann war gefallen.


    Am 2. Dezember über Gaildorf nach Engelhofen.


    Am 3. Dezember über Obersontheim nach Crailsheim.


    Am 4. Dezember via Leukershausen an der Grenze Württemberg/Bayern nach Feuchtwangen. Dort

    musste ich nachts von 12 - 2 die Feldküche bewachen. Wir waren auch am 5. Dezember dort.


    Am 6. Dezember ging's über Aurach nach Ansbach. Wir wurden mit Musik empfangen. Es bekam ein

    jeder eine Karte, einen Strauß und einen Liter Bier. Der Bürgermeister hielt eine Ansprache von dem

    großen Deutschland.


    Am 7. Dezember ging's via Heilsbronn nach Rohr. Da hätten wir bald gar nichts bekommen.


    Am 8. Dezember ging's über Schwabach, Feucht nach Ludersheim, ganz erschöpft und ermüdet. Aber

    die Leute dort wollten uns auch nichts geben. Endlich gab's einen Kaffee, welcher gut war.


    Am 9. Dezember über Altdorf, Gersdorf, Sendelbach nach dem Endziel Hersbruck. Die Musik

    begleitete uns hinein, ich kam ins Quartier mit einem Unteroffizier zu Doktor Heß bis zur Entlassung

    am 13. - 14. Dezember 1918. In Hersbruck mußten wir unsere Sachen abliefern. Wir bekamen einen


     handgeschriebener Zettel oben rechts 

    Leichen in ein Massengrab

    23 Franzosen +

    10 Deutsche auf einmal

    beerdigt. Die Kompagnie

    erhielt bald Ersatzmannschaften,

    dann ging die Sache wieder wie zuvor.


    Am 11. Nov. kam durch

    Telefon zu Rgt. uns


  • November 11, 2017 20:33:13 Gabriele Kister-Schuler

     linke Spalte, Maschinenschrift 

    Am 18. November 1918 nachTieffenbach, Wingen,

    Ingweiler.


    Am 19. November über Zinsweiler nach Eschbach.


    Am 20. November über Schwabweiler nach

    Hatten.


    21. November; bei Selz über'n Rhein mit einer

    Pontonbrücke, nach Plittersdorf, Malsch (Baden).


    22. und 23. November: Rasttage. Dort ging's uns

    sehr gut.


    23. November: ab über Oberweier nach

    Langensteinbach.


    Am 24. November 1918 nach Ersingen.


    Am 25. über Dürrn nach Otisheim.


    Am 26. - 27. November Mühlacker. Dort hielt das

    Regiment abends Tanzusik.


    Am 28. November via Illingen nach Pleidelsheim.


    Am 29. November über Murr, Rielingshausen nach

    Zell.


    Am 30. über Sulzbach an der Murr nach Fornsbach, wo wir auch am 1. Dezember waren. Das war nun

    unser bestes Quartier: guten Most, Honig, Fleisch und Kuchen gab's. Es war von einer Mietfrau. Ihr

    Mann war gefallen.


    Am 2. Dezember über Gaildorf nach Engelhofen.


    Am 3. Dezember über Obersontheim nach Crailsheim.


    Am 4. Dezember via Leukershausen an der Grenze Württemberg/Bayern nach Feuchtwangen. Dort

    musste ich nachts von 12 - 2 die Feldküche bewachen. Wir waren auch am 5. Dezember dort.


    Am 6. Dezember ging's über Aurach nach Ansbach. Wir wurden mit Musik empfangen. Es bekam ein

    jeder eine Karte, einen Strauß und einen Liter Bier. Der Bürgermeister hielt eine Ansprache von dem

    großen Deutschland.


    Am 7. Dezember ging's via Heilsbronn nach Rohr. Da hätten wir blad gar nichts bekommen.


    Am 8. Dezember ging's über Schwabach, Feucht nach Ludersheim, ganz erschöpft und ermüdet. Aber

    die Leute dort wollten uns auch nichts geben. Endlich gab's einen Kaffee, welcher gut war.


    Am 9. Dezember über Altdorf, Gersdorf, Sendelbach nach dem Endziel Hersbruck. Die Musik

    begleitete uns hinein, ich kam ins Quartier mit einem Unteroffizier zu Doktor Heß bis zur Entlassung

    am 13. - 14. Dezember 1918. In Hersbruck mußten wir unsere Sachen abliefern. Wir bekamen einen


     handgeschriebener Zettel oben rechts 

    Leichen in ein Massengrab

    23 Franzosen +

    10 Deutsche auf einmal

    beerdigt. Die


  • November 11, 2017 20:30:18 Gabriele Kister-Schuler

     linke Spalte, Maschinenschrift 

    Am 18. November 1918 nachTieffenbach, Wingen,

    Ingweiler.


    Am 19. November über Zinsweiler nach Eschbach.


    Am 20. November über Schwabweiler nach

    Hatten.


    21. November; bei Selz über'n Rhein mit einer

    Pontonbrücke, nach Plittersdorf, Malsch (Baden).


    22. und 23. November: Rasttage. Dort gin's uns

    sehr gut.


    23. November. ab über Oberweier nach

    Langensteinbach.


    Am 24. November 1918 nach Ersingen.


    Am 25. über Dürrn nach Otisheim.


    Am 26. - 27. November Mühlacker. Dort hielt das Regiment abends Tanzusik.


    Am 28. November via Illingen nach Pleidelsheim.


    Am 29. November über Murr, Rielingshausen nach

    Zell.


    Am 30. über Sulzbach an der Murr nach Fornsbach, wo wir auch am 1. Dezember waren. Das war nun

    unser bestes Quartier: guten Most, Honig, Fleisch und Kuchen gab's. Es war von einer Mietfrau. Ihr

    Mann war gefallen.


    Am 2. Dezember über Gaildorf nach Engelhofen.


    Am 3. Dezember über Obersontheim nach Crailsheim.


    Am 4. Dezember via Leukershausen an der Grenze Württemberg/Bayern nach Feuchtwangen. Dort

    musste ich nachts von 12 - 2 die Feldküche bewachen. Wir waren auch am 5. Dezember dort.


    Am 6. Dezember ging's über Aurach nach Ansbach. Wir wurden mit Musik empfangen. Es bekam ein

    jeder eine Karte, einen Strauß und einen Liter Bier. Der Bürgermeister hielt eine Ansprache von dem

    großen Deutschland.


    Am 7. Dezember ging's via Heilsbronn nach Rohr. Da hätten wir blad gar nicht bekommen.


    Am 8. Dezember ging's über Schwabach, Feucht nach Ludersheim, ganz erschöpft und ermüdet. Aber

    die Leute dort wollten uns auch nichts geben. Endlich gab's einen Kaffee, welcher gut war.


    Am 9. Dezember über Altdorf, Gersdorf, Sendelbach nach dem Endziel Hersbruck. Die Musik

    begleitete uns hinein, ich kam ins Quartier mit einem Unteroffizier zu Doktor Heß bis zur Entlassung

    am 13. - 14. Dezember 1918. In Hersbruck mußten wir unsere Sachen abliefern. Wir bekamen einen


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  • 48.904268||7.249728||

    Tieffenbach

  • 49.0257999||7.814504||

    Wingen

  • 48.7351356||7.0493845||

    Ingweiler

  • 48.919497||7.590236||

    Zinsweiler

  • 47.8896019||7.6548717||

    Eschbach

  • 50.7012284||7.1633922||

    Plittersdorf

  • 48.8844965||8.3252253||

    Malsch

  • 48.9138762||8.3815151||

    Oberweier

  • 48.9145077||8.5062914||

    Langensteinbach

  • 48.9343195||8.6344956||

    Ersingen

  • 48.9561517||8.7531415||

    Dürrn

  • 48.9631045||8.8098522||

    Otisheim

  • 48.948938||8.8524245||

    Mühlacker

  • 49.3740018||7.0505511||

    Illingen

  • 48.9582103||9.2023793||

    Pleidelsheim

  • 48.9609405||9.2523179||

    Murr

  • 48.955841||9.325877||

    Rielingshausen

  • 50.0324264||7.1964981||

    Zell ?

  • 49.003352||9.5025263||

    Sulzbach an der Murr

  • 48.9767248||9.64836||

    Fornsbach

  • 48.9998717||9.7655136||

    Gaildorf

  • 49.0254751||9.8464272||

    Engelhofen

  • 49.0574863||9.8963134||

    Obersontheim

  • 49.1337354||10.0633573||

    Crailsheim

  • 49.1623656||10.1864932||

    Leukershausen

  • 49.1680911||10.3297982||

    Feuchtwangen

  • 49.2464107||10.4154657||

    Aurach

  • 49.3004246||10.5719357||

    Ansbach

  • 49.3390745||10.7919753||

    Heilsbronn

  • 50.5769002||10.4990754||

    Rohr

  • 49.3288905||11.0244827||

    Schwabach

  • 49.3753539||11.2129142||

    Feucht

  • 49.3938665||11.3264239||

    Ludersheim

  • 49.3856621||11.3564834||

    Altdorf

  • 49.5077712||11.430538||

    Hersbruck

  • 48.788551||6.608398||

    Marsal

    ||1
Location(s)
  • Story location Marsal
  • Document location Tieffenbach
  • Additional document location Wingen
  • Additional document location Ingweiler
  • Additional document location Zinsweiler
  • Additional document location Eschbach
  • Additional document location Plittersdorf
  • Additional document location Malsch
  • Additional document location Oberweier
  • Additional document location Langensteinbach
  • Additional document location Ersingen
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ID
1979 / 244973
Source
http://europeana1914-1918.eu/...
Contributor
Josef Huber
License
http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/


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