Liebesbriefe zwischen Fritz Kreisel und Trudel Joseger, item 24

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der Vergeltung und Abrechnung, recht nahe schon damit dieser
freventlich heraufbeschworene Krieg ein baldi-

ges Ende nähme!
--------

Ostern! Das 1. Ostern in unserer Liebe!
Ich mag vom heutigen Tag Dir nichts vertrau-

en, wie sich im Sinnen, Wünschen, Wähnen,

Wollen, mein ganzes Herz zu Dir hinüber

wendet.

Mit diesem Osterfest vollendet sich ein 

Vierteljahr, seit "wir" uns kennen und

lieben gelernt haben! Inmitten unserer

blutigen Gegenwart ziehen nun die Ge-

danken zurück an die goldenen Zeiten

der ersten Tage unserer Liebe! :

Im "Ori" lernten wir uns unter besonderen

fast interessanten Umständen kennen. Das war

wenn ich nicht irre, am 27. Dezember 1914, al-

so am 3. Weihnachtsfeiertag, abends 7 Uhr.

Anderen Tages, am 28. Dez. vorigen Jahres, schrieb

ich unter anderem in meinem 1. Briefe, was

ich hier wörtlich wiedergebe: "----, nie hatte

ich geglaubt, daß die Feiertage  (noch) so pracht-

voll werden würden ---- Jetzt fühle ich erst

das Glück in vollem Maße, das ich an Ihrer Sei-


rechte Seite

te verleben durfte.

Ich vergehe, wenn ich an Sie denke. Leider ---

doch ich will schweigen, denn eben ertappe ich

mich bei dem Gedanken, daß ich Sie liebe, daß

mein Herz Ihnen entgegen schlägt.

Am Montag, den 4. Januar 1915, stenographier-

ten wir aus Liebe im "Annenhof".

In meinem 7. Briefe vom 13. Januar 1915 schrieb

ich Dir u.a.: "---- Wenn wir uns immer nicht

zu trennen vermögen, so liegt das eben daran, 

daß wir uns so furchtbar lieben, lieben, wie

sich nicht gleich wieder zwei lieben können.

---." Das war noch zu der Zeit, wo Du Dich am

Ofen verbrannt an der Hand hattest, bei Harmanns.

Am 15. Februar 1915 schrieb ich Dir in meinem

10. Briefe: "Wir sind vereint; und verübt der

Tod vergebens der Liebe Lust!---"

In Deinem 1. Briefe schriebst Du mir am 29.

Dezember 1914: "Sehr...H...Kr... ! Im Besitze

Ihres lieben Briefes ..... ---- Der letzte Sonn-

tag war nicht mit Geld zu bezahlen , zu schön!--"

und am 19. Januar 1915 in Deinem 5. Briefe:

-- "Noch schönere Tage wie die, die  wir bis jetzt 

verlebt haben, kann ich mir  nicht denken. Meine

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der Vergeltung und Abrechnung, recht nahe schon damit dieser
freventlich heraufbeschworene Krieg ein baldi-

ges Ende nähme!
--------

Ostern! Das 1. Ostern in unserer Liebe!
Ich mag vom heutigen Tag Dir nichts vertrau-

en, wie sich im Sinnen, Wünschen, Wähnen,

Wollen, mein ganzes Herz zu Dir hinüber

wendet.

Mit diesem Osterfest vollendet sich ein 

Vierteljahr, seit "wir" uns kennen und

lieben gelernt haben! Inmitten unserer

blutigen Gegenwart ziehen nun die Ge-

danken zurück an die goldenen Zeiten

der ersten Tage unserer Liebe! :

Im "Ori" lernten wir uns unter besonderen

fast interessanten Umständen kennen. Das war

wenn ich nicht irre, am 27. Dezember 1914, al-

so am 3. Weihnachtsfeiertag, abends 7 Uhr.

Anderen Tages, am 28. Dez. vorigen Jahres, schrieb

ich unter anderem in meinem 1. Briefe, was

ich hier wörtlich wiedergebe: "----, nie hatte

ich geglaubt, daß die Feiertage  (noch) so pracht-

voll werden würden ---- Jetzt fühle ich erst

das Glück in vollem Maße, das ich an Ihrer Sei-


rechte Seite

te verleben durfte.

Ich vergehe, wenn ich an Sie denke. Leider ---

doch ich will schweigen, denn eben ertappe ich

mich bei dem Gedanken, daß ich Sie liebe, daß

mein Herz Ihnen entgegen schlägt.

Am Montag, den 4. Januar 1915, stenographier-

ten wir aus Liebe im "Annenhof".

In meinem 7. Briefe vom 13. Januar 1915 schrieb

ich Dir u.a.: "---- Wenn wir uns immer nicht

zu trennen vermögen, so liegt das eben daran, 

daß wir uns so furchtbar lieben, lieben, wie

sich nicht gleich wieder zwei lieben können.

---." Das war noch zu der Zeit, wo Du Dich am

Ofen verbrannt an der Hand hattest, bei Harmanns.

Am 15. Februar 1915 schrieb ich Dir in meinem

10. Briefe: "Wir sind vereint; und verübt der

Tod vergebens der Liebe Lust!---"

In Deinem 1. Briefe schriebst Du mir am 29.

Dezember 1914: "Sehr...H...Kr... ! Im Besitze

Ihres lieben Briefes ..... ---- Der letzte Sonn-

tag war nicht mit Geld zu bezahlen , zu schön!--"

und am 19. Januar 1915 in Deinem 5. Briefe:

-- "Noch schönere Tage wie die, die  wir bis jetzt 

verlebt haben, kann ich mir  nicht denken. Meine


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  • February 17, 2017 23:00:01 Sandra Badergruber

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    der Vergeltung und Abrechnung, recht nahe schon damit dieser
    freventlich heraufbeschworene Krieg ein baldi-

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    Ostern! Das 1. Ostern in unserer Liebe!
    Ich mag vom heutigen Tag Dir nichts ve..au-

    en, wie sich im Sinnen, Wünschen, Wähnen,

    Wollen, mein ganzes Herz zu Dir hinüber

    wendet.

    Mit diesem Osterfest vollendet sich ein 

    Vierteljahr, seit "wir" uns kennen und

    lieben gelernt haben! Inmitten unserer

    blutigen Gegenwart ... uns die Ge-

    danken zurück an die goldenen Zeiten

    der ersten Tage unserer Liebe! :

    Im "Ori" lernten wir uns unter besonderen

    fast interessanten Umständen kennen. Das war

    wenn ich nicht irre, am 27. Dezember 1914, al-

    so am 3. Weihnachtsfeiertag, abends 7 Uhr.

    Anderen Tages, am 28. Aug. vorigen Jahres, schrieb

    ich unter anderem in meinem 1. Briefe, was

    ich hier wörtlich wiedergebe: "----, mir hatte

    ich geglaubt, daß die Fein... (noch) so ...

    voll werden würden ---- jetzt fühle ich erst

    das Glück in vollem Maße, das ich an Ihrer Sei-


    rechte Seite

    te verleben dürfte.

    Ich vergehe, wenn ich an Sie denke. Leider ---

    doch ich will schweigen, denn eben ertappe ich

    mich bei dem Gedanken, daß ich Sie liebe, daß

    mein Herz Ihnen entgegen schlägt.

    Am Montag, den 4. Januar 1915, stenographier-

    ten wir aus Liebe im "Annenhof".

    In meinem 7. Briefe vom 13. Januar 1915 schrieb

    ich Dir u.a.: "---- Wenn wir uns immer nicht

    zu trennen vermögen, so liegt das eben daran, 

    daß wir uns so furchtbar lieben, lieben, wie

    sich nicht gleich wieder zwei lieben können.

    ---." Das war noch zu der Zeit, wo Du Dich am

    Ofen verbrannt an der Hand hattest, bei ....

    Am 15. Februar 1915 schrieb ich Dir in meinem

    10. Briefe: "Wir sind vereint; und verübt der

    Tod vergebend der Liebe Lust!---"

    In Deinem 1. Briefe schriebst Du mir am 29.

    Dezember 1914: "... ! Im Besitze

    Ihres lieben Briefes ..... ---- Der letzte Sonn-

    tag ..., zu schön!--"

    und am 19. Januar 1915 in Deinem 5. Briefe:

    -- "Noch schönere Tage 

  • February 17, 2017 22:06:56 Sandra Badergruber

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    der Vergeltung und Abrechnung, recht nahe schon damit dieser
    freventlich heraufbeschworene Krieg ein baldi-

    ges Ende nähme!
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    Ostern! Das 1. Ostern in unserer Liebe!
    Ich mag vom heutigen Tag Dir nichts ve..au-

    en, wie sich im Sinnen, Wünschen, Wähnen,

    Wollen, mein ganzes Herz zu Dir hinüber

    wendet.

    Mit diesem Osterfest vollendet sich ein 

    Vierteljahr, seit "wir" uns kennen und

    lieben gelernt haben! Inmitten unserer

    blutigen Gegenwart ... uns die Ge-

    danken zurück an die goldenen Zeiten

    der ersten Tage unserer Liebe! :

    Im "Ori" lernten wir uns unter besonderen

    fast interessanten Umständen kennen. Das war

    wenn ich nicht irre, am 27. Dezember 1914, al-

    so am 3. Weihnachtsfeiertag, abends 7 Uhr.

    Anderen Tages, am 28. Aug. vorigen Jahres, schrieb

    ich unter anderem in meinem 1. Briefe, was

    ich hier wörtlich wiedergebe: "----, mir hatte

    ich opglaubt, daß die Fein... (noch) so ...

    voll werden würden ---- jetzt fühle ich erst

    das Glück in vollem Maße, das ich an Ihrer Sei-


    rechte Seite

    te verleben dürfte.

    Ich vergehe, wenn ich an Sie denke. Leider ---

    doch ich will schweigen, denn eben ertappe ich

    mich bei dem Gedanken, daß ich Sie liebe, daß

    mein Herz Ihnen entgegen schlägt.

    Am Montag, den 4. Januar 1915, stenographier-

    ten wir aus Liebe im "Annenhof".

    In meinem 7. Briefe vom 13. Januar 1915 schrieb

    ich Dir u.a.: "---- Wenn wir uns immer nicht

    zu trennen vermögen, so liegt das eben daran, 

    daß wir uns so furchtbar lieben, lieben, wie

    sich nicht gleich wieder zwei lieben können.

    ---." Das war noch zu der Zeit, wo Du Dich am

    Ofen verbrannt an der Hand hattest, bei ....

    Am 15. Februar 1915 schrieb ich Dir in meinem

    10. Briefe: "Wir sind vereint; und verübt der

    Tod vergebend der Liebe Lust!---"

    In Deinem 1. Briefe schriebst Du mir am 29.

    Dezember 1914: "... ! Im Besitze

    Ihres lieben Briefes ..... ---- Der letzte Sonn-

    tag ..., zu schön!--"

    und am 19. Januar 1915 in Deinem 5. Briefe:

    -- "Noch schönere Tage 


  • February 17, 2017 22:00:26 Sandra Badergruber

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    der Vergeltung und Abrechnung, recht nahe schon damit dieser
    freventlich heraufbeschworene Krieg ein baldi-

    ges Ende nähme!
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    Ostern! Das 1. Ostern in unserer Liebe!
    Ich mag vom heutigen Tag Dir nichts ve..au-

    en, wie sich im Sinnen, Wünschen, Wähnen,

    Wollen, mein ganzes Herz zu Dir hinüber

    wendet.

    Mit diesem Osterfest vollendet sich ein 

    Vierteljahr, seit "wir" uns kennen und

    lieben gelernt haben! Inmitten unserer

    blutigen Gegenwart ... uns die Ge-

    danken zurück an die goldenen Zeiten

    der ersten Tage unserer Liebe! :

    Im "Ori" lernten wir uns unter besonderen

    fast interessanten Umständen kennen. Das war

    wenn ich nicht irre, am 27. Dezember 1914, al-

    so am 3. Weihnachtsfeiertag, abends 7 Uhr.

    Anderen Tages, am 28. Aug. vorigen Jahres, schrieb

    ich unter anderem in meinem 1. Briefe, was

    ich hier wörtlich wiedergebe: "----, mir hatte

    ich opglaubt, daß die Fein... (noch) so ...

    voll werden würden ---- jetzt fühle ich erst

    das Glück in vollem Maße, das ich an Ihrer Sei-


    rechte Seite

    te verleben dürfte.

    Ich vergehe, wenn ich an Sie denke. Leider ---

    doch ich will schweigen, denn eben ertappe ich

    mich bei dem Gedanken, daß ich Sie liebe, daß

    mein Herz Ihnen entgegen schlägt.

    Am Montag, den 4. Januar 1915, stenographier-

    ten wir aus Liebe im "Annenhof".

    In meinem 7. Briefe vom 13. Januar 1915 schrieb

    ich Dir u.a.: "---- Wenn wir uns immer nicht

    zu trennen vermögen, so liegt das eben daran, 

    daß wir uns so furchtbar lieben, lieben, wie

    sich nicht gleich wieder zwei lieben können.

    ---." Das war noch zu der Zeit, wo Du Dich am

    Ofen verbrannt an der Hand hattest, bei ....

    Am 15. Februar 1915 schrieb ich Dir in meinem

    10. Briefe: "Wir sind vereint; und verübt der

    Tod vergebend der Liebe Lust!---"

    In meinem 1. Briefe schreibst Du am 29.

    Dezember 1914: "


  • February 17, 2017 21:59:14 Sandra Badergruber

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    der Vergeltung und Abrechnung, recht nahe schon damit dieser
    freventlich heraufbeschworene Krieg ein baldi-

    ges Ende nähme!
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    Ostern! Das 1. Ostern in unserer Liebe!
    Ich mag vom heutigen Tag Dir nichts ve..au-

    en, wie sich im Sinnen, Wünschen, Wähnen,

    Wollen, mein ganzes Herz zu Dir hinüber

    wendet.

    Mit diesem Osterfest vollendet sich ein 

    Vierteljahr, seit "wir" uns kennen und

    lieben gelernt haben! Inmitten unserer

    blutigen Gegenwart ... uns die Ge-

    danken zurück an die goldenen Zeiten

    der ersten Tage unserer Liebe! :

    Im "Ori" lernten wir uns unter besonderen

    fast interessanten Umständen kennen. Das war

    wenn ich nicht irre, am 27. Dezember 1914, al-

    so am 3. Weihnachtsfeiertag, abends 7 Uhr.

    Anderen Tages, am 28. Aug. vorigen Jahres, schrieb

    ich unter anderem in meinem 1. Briefe, was

    ich hier wörtlich wiedergebe: "----, mir hatte

    ich opglaubt, daß die Fein... (noch) so ...

    voll werden würden ---- jetzt fühle ich erst

    das Glück in vollem Maße, das ich an Ihrer Sei-


    rechte Seite

    te verleben dürfte.

    Ich vergehe, wenn ich an Sie denke. Leider ---

    doch ich will schweigen, denn eben ertappe ich

    mich bei dem Gedanken, daß ich Sie liebe, daß

    mein Herz Ihnen entgegen schlägt.

    Am Montag, den 4. Januar 1915, stenographier-

    ten wir aus Liebe im "Annenhof".

    In meinem 7. Briefe vom 13. Januar 1915 schrieb

    ich Dir u.a.: "---- Wenn wir uns immer nicht

    zu trennen vermögen, so liegt das eben daran, 

    daß wir uns so furchtbar lieben, lieben, wie

    sich nicht gleich wieder zwei lieben können.

    ---." Das war noch zu der Zeit, wo Du Dich am

    Ofen verbrannt an der Hand hattest, bei ....

    Am 15. Februar 1915 schrieb ich Dir in meinem

    10. Briefe: "Wir sind vereint; und verübt der

    Tod vergebend der Liebe Lust!---"



  • February 17, 2017 21:51:59 Sandra Badergruber

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    der Vergeltung und Abrechnung, recht nahe schon damit dieser
    freventlich heraufbeschworene Krieg ein baldi-

    ges Ende nähme!
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    Ostern! Das 1. Ostern in unserer Liebe!
    Ich mag vom heutigen Tag Dir nichts ve..au-

    en, wie sich im Sinnen, Wünschen, Wähnen,

    Wollen, mein ganzes Herz zu Dir hinüber

    wendet.

    Mit diesem Osterfest vollendet sich ein 

    Vierteljahr, seit "wir" uns kennen und

    lieben gelernt haben! Inmitten unserer

    blutigen Gegenwart ... uns die Ge-

    danken zurück an die goldenen Zeiten

    der ersten Tage unserer Liebe! :

    Im "Ori" lernten wir uns unter besonderen

    fast interessanten Umständen kennen. Das war

    wenn ich nicht irre, am 27. Dezember 1914, al-

    so am 3. Weihnachtsfeiertag, abends 7 Uhr.

    Anderen Tages, am 28. Aug. vorigen Jahres, schrieb

    ich unter anderem in meinem 1. Briefe, was

    ich hier wörtlich wiedergebe: "----, mir hatte

    ich opglaubt, daß die Fein... (noch) so ...

    voll werden würden ---- jetzt fühle ich erst

    das Glück in vollem Maße, das ich an Ihrer Sei-


    rechte Seite

    te verleben dürfte.

    Ich vergehe, wenn ich an Sie denke. Leider ---

    doch ich will schweigen, denn eben ertappe ich

    mich bei dem Gedanken, daß ich Sie liebe, daß

    mein Herz Ihnen entgegen schlägt.

    Am Montag, den 4. Januar 1915, stenographier-

    ten wir aus Liebe im "Annenhof".

    In meinem 7. Briefe vom 13. Januar 1915 schrieb

    ich Dir u.a.: "---- Wenn wir uns immer 


  • February 17, 2017 21:50:26 Sandra Badergruber

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    der Vergeltung und Abrechnung, recht nahe schon damit dieser
    freventlich heraufbeschworene Krieg ein baldi-

    ges Ende nähme!
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    Ostern! Das 1. Ostern in unserer Liebe!
    Ich mag vom heutigen Tag Dir nichts ve..au-

    en, wie sich im Sinnen, Wünschen, Wähnen,

    Wollen, mein ganzes Herz zu Dir hinüber

    wendet.

    Mit diesem Osterfest vollendet sich ein 

    Vierteljahr, seit "wir" uns kennen und

    lieben gelernt haben! Inmitten unserer

    blutigen Gegenwart ... uns die Ge-

    danken zurück an die goldenen Zeiten

    der ersten Tage unserer Liebe! :

    Im "Ori" lernten wir uns unter besonderen

    fast interessanten Umständen kennen. Das war

    wenn ich nicht irre, am 27. Dezember 1914, al-

    so am 3. Weihnachtsfeiertag, abends 7 Uhr.

    Anderen Tages, am 28. Aug. vorigen Jahres, schrieb

    ich unter anderem in meinem 1. Briefe, was

    ich hier wörtlich wiedergebe: "----, mir hatte

    ich opglaubt, daß die Fein... (noch) so ...

    voll werden würden ---- jetzt fühle ich erst

    das Glück in vollem Maße, das ich an Ihrer Sei-


    rechte Seite

    te verleben dürfte.

    Ich vergehe, wenn ich an Sie denke. Leider ---

    doch ich will ..., denn eben ertappe ich

    mich bei dem Gedanken, daß ich Sie liebe, daß

    mein Herz Ihnen entgegen schlägt.

    Am Montag, den 4. Januar 1915, stenographier-

    ten wir aus Liebe im "Annenhof".

    In meinem 7. Briefe vom 13. Januar 1915 schrieb

    ich Dir u.a.: "---- Wenn wir uns immer 


  • February 17, 2017 21:48:33 Sandra Badergruber

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    der Vergeltung und Abrechnung, recht nahe schon damit dieser
    freventlich heraufbeschworene Krieg ein baldi-

    ges Ende nähme!
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    Ostern! Das 1. Ostern in unserer Liebe!
    Ich mag vom heutigen Tag Dir nichts ve..au-

    en, wie sich im Sinnen, Wünschen, Wähnen,

    Wollen, mein ganzes Herz zu Dir hinüber

    wendet.

    Mit diesem Osterfest vollendet sich ein 

    Vierteljahr, seit "wir" uns kennen und

    lieben gelernt haben! Inmitten unserer

    blutigen Gegenwart ... uns die Ge-

    danken zurück an die goldenen Zeiten

    der ersten Tage unserer Liebe! :

    Im "Ori" lernten wir uns unter besonderen

    fast interessanten Umständen kennen. Das war

    wenn ich nicht irre, am 27. Dezember 1914, al-

    so am 3. Weihnachtsfeiertag, abends 7 Uhr.

    Anderen Tages, am 28. Aug. vorigen Jahres, schrieb

    ich unter anderem in meinem 1. Briefe, was

    ich hier wörtlich wiedergebe: "----, mir hatte

    ich opglaubt, daß die Fein... (noch) so ...

    voll werden würden ---- jetzt fühle ich erst

    das Glück in vollem Maße, das ich an Ihrer Sei-


    rechte Seite

    te verleben dürfte.

    Ich vergehe, wenn ich an Sie denke. Leider ---

    doch ich will ..., denn eben ertappe ich

    mich bei dem Gedanken, daß ich Sie liebe, daß

    mein Herz Ihnen entgegen schlägt.


  • February 17, 2017 21:45:52 Sandra Badergruber

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    der Vergeltung und Abrechnung, recht nahe schon damit dieser
    freventlich heraufbeschworene Krieg ein baldi-

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    Ostern! Das 1. Ostern in unserer Liebe!
    Ich mag vom heutigen Tag Dir nichts ve..au-

    en, wie sich im Sinnen, Wünschen, Wähnen,

    Wollen, mein ganzes Herz zu Dir hinüber

    wendet.

    Mit diesem Osterfest vollendet sich ein 

    Vierteljahr, seit "wir" uns kennen und

    lieben gelernt haben! Inmitten unserer

    blutigen Gegenwart ... uns die Ge-

    danken zurück an die goldenen Zeiten

    der ersten Tage unserer Liebe! :

    Im "Ori" lernten wir uns unter besonderen

    fast interessanten Umständen kennen. Das war

    wenn ich nicht irre, am 27. Dezember 1914, al-

    so am 3. Weihnachtsfeiertag, abends 7 Uhr.

    Anderen Tages, am 28. Aug. vorigen Jahres, schrieb

    ich unter anderem in meinem 1. Briefe, was

    ich hier wörtlich wiedergebe: "----, mir hatte

    ich opglaubt, daß die Fein... (noch) so ...

    voll werden würden ---- jetzt fühle ich erst

    das Glück in vollem Maße, das ich an Ihrer Sei-


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  • February 17, 2017 21:44:22 Sandra Badergruber

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    freventlich heraufbeschworene Krieg ein baldi-

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    Ostern! Das 1. Ostern in unserer Liebe!
    Ich mag vom heutigen Tag Dir nichts ve..au-

    en, wie sich im Sinnen, Wünschen, Wähnen,

    Wollen, mein ganzes Herz zu Dir hinüber

    wendet.

    Mit diesem Osterfest vollendet sich ein 

    Vierteljahr, seit "wir" uns kennen und

    lieben gelernt haben! Inmitten unserer

    blutigen Gegenwart ... uns die Ge-

    danken zurück an die goldenen Zeiten

    der ersten Tage unserer Liebe! :

    Im "Ori" lernten wir uns unter besonderen

    fast interessanten Umständen kennen. Das war

    wenn ich nicht irre, am 27. Dezember 1914, al-

    so am 3. Weihnachtsfeiertag, abends 7 Uhr.

    Anderen Tages, am 28. Aug. vorigen Jahres, schrieb

    ich unter anderem in meinem 1. Briefe, was

    ich hier wörtlich wiedergebe: "----, mir hatte

    ich opglaubt, daß die Fein... (noch) so ...

    voll werden würden ---- jetzt fühle ich erst

    das Glück in vollem Maße, das ich an Ihrer 

     


  • February 17, 2017 21:42:22 Sandra Badergruber

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    der Vergeltung und Abrechnung, recht nahe schon damit dieser
    freventlich heraufbeschworene Krieg ein baldi-

    ges Ende nähme!
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    Ostern! Das 1. Ostern in unserer Liebe!
    Ich mag vom heutigen Tag Dir nichts ve..au-

    en, wie sich im Sinnen, Wünschen, Wähnen,

    Wollen, mein ganzes Herz zu Dir hinüber

    wendet.

    Mit diesem Osterfest vollendet sich ein 

    Vierteljahr, seit "wir" uns kennen und

    lieben gelernt haben! Inmitten unserer

    blutigen Gegenwart ....

    denken zurück an die goldenen Zeiten

    der ersten Tage unserer Liebe! :

    Im "Ori" lernten wir uns unter besonderen

    fast interessanten Umständen kennen. Das war

    wenn ich nicht irre, am 27. Dezember 1914, al-

    so am 3. Weihnachtsfeiertag, abends 7 Uhr.

    Anderen Tages, am 28. Aug. vorigen Jahres, schrieb

    ich unter anderem in meinem 1. Briefe, was

    ich hier wörtlich wiedergebe: "----, mir hatte

    ich opglaubt, daß die Fein... (noch) so ...

    voll werden würden ---- jetzt fühle ich erst

    das Glück in vollem Maße, das ich an Ihrer 

     


  • February 17, 2017 21:33:57 Sandra Badergruber

    der Vergeltung und Abrechnung, recht nahe schon damit dieser
    freventlich heraufbeschworene Krieg ein baldi-

    ges Ende nähme!
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    Ostern! Das 1. Ostern in unserer Liebe!
    Ich mag vom heutigen Tag Dir nichts ve..au-

    en, wie sich im Sinnen, Wünschen, Wähnen,

    Wollen, mein ganzes Herz zu Dir hinüber

    wendet.

    Mit diesem Osterfest vollendet sich ein 

    Vierteljahr, seit "wir" uns kennen und

    lieben gelernt haben! Inmitten unserer

    blutigen Gegenwart ....

    denken zurück an die goldenen Zeiten

    der ersten Tage unserer Liebe! :

    Im "Ori" lernten wir uns unter besonderen

    fast interessanten Umständen kennen. Das war

    wenn ich nicht irre, am 27. Dezember 1914, al-

    so am 3. Weihnachtsfeiertag, abends 7 Uhr.

    Anderen Tages, am 28. Aug. vorigen Jahres, schrieb

    ich unter anderem in meinem 1. Briefe, was

    ich hier wörtlich wiedergebe: "----, mir hatte

    ich opglaubt, daß Dir 

     


  • February 17, 2017 21:32:35 Sandra Badergruber

    der Vergeltung und Abrechnung, recht nahe schon damit dieser
    freventlich heraufbeschworene Krieg ein baldi-

    ges Ende nähme!
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    Ostern! Das 1. Ostern in unserer Liebe!
    Ich mag vom heutigen Tag Dir nichts ve..au-

    en, wie sich im Sinnen, Wünschen, Wähnen,

    Wollen, mein ganzes Herz zu Dir hinüber

    wendet.

    Mit diesem Osterfest vollendet sich ein 

    Vierteljahr, seit "wir" uns kennen und

    lieben gelernt haben! Inmitten unserer

    blutigen Gegenwart ....

    denken zurück an die goldenen Zeiten

    der ersten Tage unserer Liebe! :

    Im "Ori" lernten wir uns unter besonderen

    fast interessanten Umständen kennen. Das war

    wenn ich nicht irre, am 27. Dezember 1914, al-

    so am 3. Weihnachtsfeiertag, abends 7 Uhr.

    Anderen Tages, am 28. Aug. vorigen Jahres, schrieb

    ich unter anderem in meinem 1. Briefe, daß

     


  • February 17, 2017 21:28:15 Sandra Badergruber

    der Vergeltung und Abrechnung, recht nahe schon damit dieser
    freventlich heraufbeschworene Krieg ein baldi-

    ges Ende nähme!
    --------

    Ostern! Das 1. Ostern in unserer Liebe!
    Ich mag vom heutigen Tag Dir nichts ve..au-

    en, wie sich im Sinnen, Wünschen, Wähnen,

    Wollen, mein ganzes Herz zu Dir hinüber

    wendet.

    Mit diesem Osterfest vollendet sich ein 

    Vierteljahr, seit "wir" uns kennen und

    lieben gelernt haben! Inmitten unserer

    blutigen Gegenwart ....

    denken zurück an die goldenen Zeiten

    der ersten Tage unserer Liebe! :


     


  • February 17, 2017 21:17:56 Sandra Badergruber

    der Vergeltung und Abrechnung, recht nahe schon damit dieser
    fre...ntlich heraufbeschworene Krieg ein baldiges

    Ende nähme!
    ---------

    Ostern! Das 1. Ostern in unserer Liebe!
    Ich mag vom heutigen Tag Dir nichts ve..auen,

    wie sich im Sinnen, Wünschen, Wähnen,

    Wollen, mein ganzes Herz zu Dir hinüber

    wendet.

    Mit diesem Osterfest vollendet sich ein 

     


  • February 17, 2017 21:17:06 Sandra Badergruber

    der Vergeltung und Abrechnung, recht nahe schon damit dieser
    fre...ntlich heraufbeschworene Krieg ein baldiges

    Ende nähme!
    ---------

    Ostern! Das 1. Ostern in unserer Liebe!
    Ich mag vom heutigen Tag Dir nichts ve..auen,

    wie sich im Sinnen, Wünschen, Wähnen,

    Wollen, mein ganzes Herz zu Dir hinüber

    wendet.

    Mit diesem Osterfest vollendet sich ein

     


  • February 13, 2017 11:10:47 Alicia Longthorne

    Stunden Vergeltung und Abrechnung, recht nahe f.. damit dieser
    fre...ntlich heraufbeschworene Krieg ein baldiges

    Ende nähme!
    ---------

    Ostern! Das 1. Ostern in unserer Liebe!
    Ich mag vom heutigen Tag Dir nichts ve..auen,

    wie sich im Sinnen, Wünschen, Wähnen,

    Wollen, mein ganzes Herz zu Dir hinüber

    wendet.

    Mit diesem Osterfest vollendet sich ein



  • February 13, 2017 11:08:40 Alicia Longthorne

    Stunden Vergeltung und Abrechnung, recht nahe f.. damit dieser
    fre...ntlich heraufbeschworene Krieg ein baldiges

    Ende nähme!
    ---------

    Ostern! Das 1. Ostern in unserer Liebe!
    Ich mag vom heutigen Tag Dir nichts ver trauen,

    wie sich im Sinnen, Wünschen, Wähnen,

    Wollen, mein ganzes Herz zu Dir hinüber

    wendet.

    Mit diesem Osterfest vollendet sich ein



  • February 13, 2017 11:06:57 Alicia Longthorne

    Stunden Vergeltung und Abrechnung, recht nahe f.. damit dieser
    fre...ntlich heraufbeschworene Krieg ein baldiges

    Ende nähme!
    ---------

    Ostern! Das 1. Ostern in unserer Liebe!
    Ich mag vom heutigen Tag Dir nichts vertrauen,

    wie sich im Sinnen, Wünschen, Wähnen,

    Wollen, mein ganzes Herz zu Dir hinüber

    wendet.

    Mit diesem Osterfest vollendet sich ein



  • February 13, 2017 11:02:09 Alicia Longthorne

    Stunden Vergeltung und Abrechnung,recht nahe f.. damit dieser
    fre...ntlich heraufbeschworene Krieg ein baldiges

    Ende nähme!
    ---------

    Ostern! Das 1. Ostern in unserer Liebe!
    Ich mag vom heutigen Tag Dir nichts vertrauen,

    wie sich im Sinnen, Wünschen,


  • February 13, 2017 10:56:14 Alicia Longthorne

    Vergeltung und Abrechnung,... damit dieser
    fre...ntlich heraufbeschworene Krieg ein  baldiges

    Ende nähme!
    ---------

    Ostern! Das 1. Ostern in unserer Liebe!
    Ich mag vom heutigen Tag Dir nichts vertrauen,

    wie sich im Sinnen, Wünschen,


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  • 50.572863717569206||13.001146198364268||

    Annaberg-Buchholz

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Location(s)
  • Story location Annaberg-Buchholz


ID
1968 / 23767
Source
http://europeana1914-1918.eu/...
Contributor
Reinhard Nestler
License
http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/



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