Kriegstagebuch von Jakob Graf, Tsingtau 2.08.1914 - 7.11.1914, item 3

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...linke Seite

nach Nükenbuberg, Kutabe, Liertschwang

u. Hotungpaß ab.

Ich kam mit Leutnant Raymann u.

noch Tekann nach dem Hotungpaß an.
Nach scharfem 5 stündigem Ritt kamen

wir um 7 Uhr abends am Hotungpaß

an.

In der einzigen  elenden Fengse richteten

wir das Lager für uns u. die Pferde ein.

Der Posten stand auf dem Wege auf

der Paßhöhe u. von dort aus konnte er

die ganze Hsianternbucht und Wangotshwarnbucht

übersehen.

Die Zeit verging durch Postenstehen.

Doch weder Engländer, Russe, Franzose

oder Japse ließ sich sehen.

Am 5. August wurden wir abgelöst durch

Feldwebel Schmiedt u. 8 Mann.

Abends um 10 Uhr kamen wir wieder

in Tsingtau an.
Am 6. August nachts um 12 Uhr ritten

wir, Sergeant Blässer u. 8 Mann nach


...rechte Seite

Terlanknan zur Besetzung des Terlanknanypasses.
Im Kloster Terlanknan fanden wir für uns,

ebenso für die Pferde gute Unterkunft.

Am 9. August wurden wir durch Sergeant Eberle

u. 6 Mann 1. K.O.M.I.) abgelöst.

Wir ritten wieder zurück nach Tsingtau

um nach 3 Tagen wieder O.M.I) abzulösen.
Am 12. August zogen wir wieder in

Terlanknan ein. Wir bekamen auch 20 Brieftauben

zum Gebrauch, aber nur für den Fall, daß die Telefonleitung zerstört ist.

Das kam häufig vor.

Nun mußte täglich 1 Mann die Telefonleitung

bis Letsun abreiten, um ein

unwilliges Zerstören der Telefonleitung

zu verhindern.

Am 16ten traf mich dieser Ritt.

Von Pitschiatoum aus berichtete ich noch

nach  Terlankuan "Alles in Ordnung"!.
Zwischen Pitschiatsum u. Pulo sah ich schon

von weitem einen Kuli an den Leitungen


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...linke Seite

nach Nükenbuberg, Kutabe, Liertschwang

u. Hotungpaß ab.

Ich kam mit Leutnant Raymann u.

noch Tekann nach dem Hotungpaß an.
Nach scharfem 5 stündigem Ritt kamen

wir um 7 Uhr abends am Hotungpaß

an.

In der einzigen  elenden Fengse richteten

wir das Lager für uns u. die Pferde ein.

Der Posten stand auf dem Wege auf

der Paßhöhe u. von dort aus konnte er

die ganze Hsianternbucht und Wangotshwarnbucht

übersehen.

Die Zeit verging durch Postenstehen.

Doch weder Engländer, Russe, Franzose

oder Japse ließ sich sehen.

Am 5. August wurden wir abgelöst durch

Feldwebel Schmiedt u. 8 Mann.

Abends um 10 Uhr kamen wir wieder

in Tsingtau an.
Am 6. August nachts um 12 Uhr ritten

wir, Sergeant Blässer u. 8 Mann nach


...rechte Seite

Terlanknan zur Besetzung des Terlanknanypasses.
Im Kloster Terlanknan fanden wir für uns,

ebenso für die Pferde gute Unterkunft.

Am 9. August wurden wir durch Sergeant Eberle

u. 6 Mann 1. K.O.M.I.) abgelöst.

Wir ritten wieder zurück nach Tsingtau

um nach 3 Tagen wieder O.M.I) abzulösen.
Am 12. August zogen wir wieder in

Terlanknan ein. Wir bekamen auch 20 Brieftauben

zum Gebrauch, aber nur für den Fall, daß die Telefonleitung zerstört ist.

Das kam häufig vor.

Nun mußte täglich 1 Mann die Telefonleitung

bis Letsun abreiten, um ein

unwilliges Zerstören der Telefonleitung

zu verhindern.

Am 16ten traf mich dieser Ritt.

Von Pitschiatoum aus berichtete ich noch

nach  Terlankuan "Alles in Ordnung"!.
Zwischen Pitschiatsum u. Pulo sah ich schon

von weitem einen Kuli an den Leitungen



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  • February 5, 2017 07:50:14 Rolf Kranz

    ...linke Seite

    nach Nükenbuberg, Kutabe, Liertschwang

    u. Hotungpaß ab.

    Ich kam mit Leutnant Raymann u.

    noch Tekann nach dem Hotungpaß an.
    Nach scharfem 5 stündigem Ritt kamen

    wir um 7 Uhr abends am Hotungpaß

    an.

    In der einzigen  elenden Fengse richteten

    wir das Lager für uns u. die Pferde ein.

    Der Posten stand auf dem Wege auf

    der Paßhöhe u. von dort aus konnte er

    die ganze Hsianternbucht und Wangotshwarnbucht

    übersehen.

    Die Zeit verging durch Postenstehen.

    Doch weder Engländer, Russe, Franzose

    oder Japse ließ sich sehen.

    Am 5. August wurden wir abgelöst durch

    Feldwebel Schmiedt u. 8 Mann.

    Abends um 10 Uhr kamen wir wieder

    in Tsingtau an.
    Am 6. August nachts um 12 Uhr ritten

    wir, Sergeant Blässer u. 8 Mann nach


    ...rechte Seite

    Terlanknan zur Besetzung des Terlanknanypasses.
    Im Kloster Terlanknan fanden wir für uns,

    ebenso für die Pferde gute Unterkunft.

    Am 9. August wurden wir durch Sergeant Eberle

    u. 6 Mann 1. K.O.M.I.) abgelöst.

    Wir ritten wieder zurück nach Tsingtau

    um nach 3 Tagen wieder O.M.I) abzulösen.
    Am 12. August zogen wir wieder in

    Terlanknan ein. Wir bekamen auch 20 Brieftauben

    zum Gebrauch, aber nur für den Fall, daß die Telefonleitung zerstört ist.

    Das kam häufig vor.

    Nun mußte täglich 1 Mann die Telefonleitung

    bis Letsun abreiten, um ein

    unwilliges Zerstören der Telefonleitung

    zu verhindern.

    Am 16ten traf mich dieser Ritt.

    Von Pitschiatoum aus berichtete ich noch

    nach  Terlankuan "Alles in Ordnung"!.
    Zwischen Pitschiatsum u. Pulo sah ich schon

    von weitem einen Kuli an den Leitungen


  • February 5, 2017 07:46:28 Rolf Kranz

    nach Nükenbuberg, Kutabe, Liertschwang

    u. Hotungpaß ab.

    Ich kam mit Leutnant Raymann u.

    noch Tekann nach dem Hotungpaß an.
    Nach scharfem 5 stündigem Ritt kamen

    wir um 7 Uhr abends am Hotungpaß

    an.

    In der einzigen  elenden Fengse richteten

    wir das Lager für uns u. die Pferde ein.

    Der Posten stand auf dem Wege auf

    der Paßhöhe u. von dort aus konnte er

    die ganze Hsianternbucht und Wangotshwarnbucht

    übersehen.

    Die Zeit verging durch Postenstehen.

    Doch weder Engländer, Russe, Franzose

    oder Japse ließ sich sehen.

    Am 5. August wurden wir abgelöst durch

    Feldwebel Schmiedt u. 8 Mann.

    Abends um 10 Uhr kamen wir wieder

    in Tsingtau an.
    Am 6. August nachts um 12 Uhr ritten

    wir, Sergeant Blässer u. 8 Mann nach

    Terlanknan zur Besetzung des Terlanknanypasses.
    Im Kloster Terlanknan fanden wir für uns,

    ebenso für die Pferde gute Unterkunft.

    Am 9. August wurden wir durch Sergeant Eberle

    u. 6 Mann 1. K.O.M.I.) abgelöst.

    Wir ritten wieder zurück nach Tsingtau

    um nach 3 Tagen wieder O.M.I) abzulösen.
    Am 12. August zogen wir wieder in

    Terlanknan ein. Wir bekamen auch 20 Brieftauben

    zum Gebrauch, aber nur für den Fall, daß die Telefonleitung zerstört ist.

    Das kam häufig vor.

    Nun mußte täglich 1 Mann die Telefonleitung

    bis Letsun abreiten, um ein

    unwilliges Zerstören der Telefonleitung

    zu verhindern.

    Am 16ten traf mich dieser Ritt.

    Von Pitschiatoum aus berichtete ich noch

    nach  Terlankuan "Alles in Ordnung"!.
    Zwischen Pitschiatsum u. Pulo sah ich schon

    von weitem einen Kuli an den Leitungen



  • February 3, 2017 11:15:15 Alicia Longthorne

    nach Nukenbuberg, Kutabe, Liertschwang

    u. Hotungpaß ab.

    Ich kam mit Leutnant Raymann u.

    noch Tulann nach dem Hotungpaß an.
    Nach scharfem 5 stündigem Ritt kamen

    wir um 7 Uhr abends am Hotungpaß

    an.

    In der einzigen  elenden Fengse richteten

    wir das Lager für uns u. die Pferde ein.

    Der Posten stand auf dem Wege auf

    der Paßhöhe u. von dort aus konnte er

    die ganze Hsianternbucht und Wangotshwarnbucht

    übersehen.

    Die Zeit verging durch Postenstehen.

    Doch weder Engländer, Russe, Franzose

    oder Japse ließ sich sehen.

    Am 5. August wurden wir abgelöst durch

    Feldwebel Schmiedt u. 8 Mann.

    Abends um 10 Uhr kamen wir wieder

    in Tsingtau an.
    Am 6. August nachts um 12 Uhr ritten

    wir, Sergeant Blässer u. 8 Mann nach

    Terlanknan zur Besetzung des Terlanknanypasses.
    Im Kloster Terlanknan fanden wir für uns,

    ebenso für die Pferde gute Unterkunft.

    Am 9. August wurden wir durch Sergeant Eberle

    u. 6 Mann 1. K.O.M.I.) abgelöst.

    Wir ritten wieder zurück nach Tsingtau

    um nach 3 Tagen wieder O.M.I) abzulösen.
    Am 12. August zogen wir wieder in

    Terlanknan ein. Wir bekamen auch 20 Brieftauben

    zum Gebrauch, aber nur für den Fall, daß die Telefonleitung zerstört ist.

    Das kam häufig vor.

    Nun mußte täglich 1 Mann die Telefonleitung

    bis Letsun abreiten, um ein

    unwilliges Zerstören der Telefonleitung

    zu verhindern.

    Am 16ten traf mich dieser Ritt.

    Von Pitschiatoum aus berichtete ich noch

    nach  Terlankuan "Alles in Ordnung"!.
    Zwischen Pitschiatsum u. Pulo sah ich schon

    von weitem einen Kuli an den Leitungen



  • February 2, 2017 13:30:08 Alicia Longthorne

    nach Nukenbuberg, Kutabe, Liertschwang u. Hotungpaß ab.

    Ich kam mit Leutnant Raymann u. noch Tulann nach dem Hotungpaß an.
    Nach scharfem 5 stündigem Ritt kamen wir um 7 Uhr abends am Hotungpaß an.

    In der einzigen  elenden Fengse richteten wir das Lager für uns u. die Pferde ein. Der Posten stand auf dem Wege auf der Paßhöhe u. von dort aus konnte er die ganze Hsianternbucht und Wangotshwarnbucht übersehen.

    Die Zeit verging durch Postenstehen. Doch weder Engländer, Russe, Franzose oder Japse ließ sich sehen.

    Am 5. August wurden wir abgelöst durch Feldwebel Schmiedt u. 8 Mann.

    Abends um 10 Uhr kamen wir wieder in Tsingtau an.
    Am 6. August nachts um 12 Uhr rittenwir, Sergeant Blässer u. 8 Mann nach Terlanknan zur Besetzung desa Terlanknanypasses.
    Im Kloster Terlanknan fanden wir für uns, ebenso für die Pferde gute Unterkunft.

    Am 9. August wurden wir durch Sergeant Eberle u. 6 Mann 1. K.O.M.I.) abgelöst.

    Wir ritten wieder zurück nach Tsingtau um nach 3 Tagen wieder O.M.I) abzulösen.
    Am 12. August zogen wir wieder in Terlanknan ein. Wir bekamen auch 20 Brieftauben zum Gebrauch, aber nur für den Fall, daß die Telefonleitung zerstört ist. Das kam häufig vor.

    Nun mußte täglich 1 Mann die Telefonleitung bis Letsun abreiten, um ein unwilliges Zerstören der Telefonleitung zu verhindern.

    Am 16ten traf mich dieser Ritt.

    Von Pitschiatoum aus berichtete ich noch nach  Terlankuan "Alles in Ordnung"!.
    Zwischen Pitschiatsum u. Pulo sah ich schon von weitem einen Kuli an den Leitungen



  • February 2, 2017 13:23:12 Alicia Longthorne

    nach ..., Kutabe, ... u. Hotungpaß ab.

    Ich kam mit Leutnant Raymann u. noch ... nach dem Hotungpaß an.
    Nach scharfem 5 stündigem Ritt kamen wir um 7 Uhr abends am Hotungpaß an.

    In der einzigen  elenden ... richteten wir das Lager für uns u. die Pferde ein. Der Posten stand auf dem Wege auf der Paßhöhe u. von dort aus konnte er die ganze ... übersehen.

    Die Zeit verging durch Postenstehen. Doch weder Engländer, Russe, Franzose oder Japse ließ sich sehen.

    Am 5. August wurden wir abgelöst durch Feldwebel Schmiedt u. 8 Mann.

    Abends um 10 Uhr kamen wir wieder in Tsingtau an.
    Am 6. August nachts um 12 Uhr rittenwir, Sergeant Blässer u. 8 Mann nach Terlanknan zur Besetzung desa Terlanknanypasses.
    Im Kloster Terlanknan fandedn wir für uns, ebenso für die Pferde gute Unterkunft.

    Am 9. August wurden wir durch Sergeant Eberle u. 6 Mann 1. K.O.M.I.) abgelöst.

    Wir ritten wieder zurück nach Tsingtau um nach 3 Tagen wieder O.M.I) abzulösen.
    Am 12. August zogen wir wieder in Terlanknan ein. Wir bekamen auch 20 Brieftauben zum Gebrauch, aber nur für den Fall, daß die Telefonleitunng zerstört ist. Das kam häufig vor.

    Nun mußte täglich 1 Mann die Telefonleitung bis Letsun abreiten, um ein unwilliges Zerstören der Telefonleitung zu verhindern.

    Am 16ten traf mich dieser Ritt.

    Von Pitschiatoum aus berichtete ich noch nach  Terlankuan "Alles in Ordnung"!.
    Zwischen Pitschiatsum u. Pulo sah ich schon von weitem einen Kuli an den Leitungen



  • February 2, 2017 13:16:49 Alicia Longthorne

    nach ..., Kutabe, ... u. Hotungpaß ab.

    Ich kam mit Leutnant Raymann u. noch ... nach dem Hotungpaß an.
    Nach scharfem 5 stündigem Ritt kamen wir um 7 Uhr abends am Hotungpaß an.

    In der einzigen  elenden ... richteten wir das Lager für uns u. die Pferde ein. Der Posten stand auf dem Wege auf der Paßhöhe u. von dort aus konnte er die ganze ... übersehen.

    Die Zeit verging durch Postenstehen. Doch weder Engländer, Russe, Franzose oder Japse ließ sich sehen.

    Am 5. August wurden wir abgelöst durch Feldwebel Schmiedt u. 8 Mann.

    Abends um 10 Uhr kamen wir wieder in Tsingtau an.
    Am 6. August nachts um 12 Uhr rittenwir, Sergeant Blässer u. 8 Mann nach Terlanknan zur Besetzung desa Terlanknanypasses.
    Im Kloster Terlanknan fandedn wir für uns, ebenso für die Pferde gute Unterkunft.

    Am 9. August wurden wir durch Sergeant Eberle u. 6 Mann 1. K.O.M.I.) abgelöst.

    Wir ritten wieder zurück nach Tsingtau um nach 3 Tagen wieder O.M.I) abzulösen.
    Am 12. August zogen wir wieder in Terlanknan ein. Wir bekamen auch 20 Brieftauben zum >Gebrauch, aber nur für den Fall, daß die Telefonleitunng zerstört ist. Das kam häufig vor.

    Nun mußte täglich 1 Mann die Telefonleitung bis



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  • 36.0670807||120.38265209999997||

    Tsingtau/China

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Location(s)
  • Story location Tsingtau/China


ID
18861 / 226551
Source
http://europeana1914-1918.eu/...
Contributor
Dr. Eva Schubert
License
http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/



  • Naval Warfare

  • Prisoners of War



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