Tagebuch Nr. 2 (Mai 1917-23.12.1917) von Ernst Schwalm (1854-1924), item 69

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Stürmische Witterung schränkte die Fliegertätigkeit ein; fünf feindliche Flugzeuge 

wurden abgeschossen. 7/10. Westl. Kriegssch. Bei Regenfällen u. Wind blieb die 

Gefechtstätigkeit bei allen Armeen gering. In Flandern lag starkes Störungsfeuer, 

durchsetzt mit einzelnen heftigen Feuerstößen, auf dem Kampffelde 

zwischen Poelceygelle u. Zanvorde. Vor Verdun lebte auf dem Ostufer der 

Maas die Feuertätigkeit zeitweilig auf, Erkundungsgefechte riefen 

dort u. in mehreren andern Abschnitten vorausgehend eine Steigerung 

des beiderseitigen Feuers hervor. - Die Auswertung von Luftbildaufnahmen 

unserer Flieger bestätigt, daß unsere Bombenangriffe 

auf die Festung Dünkirchen starke Zerstörungen in mehreren Stadtvierteln, 

besonders an den Hafenspeichern u. Bahnanlagen verursacht 

haben. Empfindliche Hemmungen des englischen Nachschubes werden 

dadurch erreicht worden sein. Oestlicher Kriegsschauplatz: Front des 

G.Feldm. P.L.v. Bay. Nordöstl. v. Riga u. Dünaburg u. am Zbrucz bekämpften 

sich mehrfach die Artillerien lebhaft. Front des G. Ob. Erzh. Josef: 

In der Bukowina griffen die Russen unter Einsatz von Panzerkraftwagen 

unsre Stellung bs Sanct Onusry u. Waschkontz durch Gegenstoß deutscher 

u. östr. ung. Truppen vertrieben. Gefangene blieben in unsrer Hand. 

Bei der Heeresgruppe des Generalfeldm. v. Mackensen lebte am untern 

Sereth u. bs Tulcen die Kampftätigkeit der Artillerien auf. Mazed. Front. 

Nichts wesentliches. D.E.G.Q. Ludendorff. Der östr. ung. Ber. Bei Sereth in 

der Bukowina griff der Feind gestern nach starker Artiellerievorbereitung 

an. Er wurde bs. St. Onusry durch Feuer abgewiesen, bs. 

Waschkontz von östr.ung. u. deutschen Truppen in Gegenstoß geworfen. 

Ital. Kriegssch. Im Gabriele Abschnitt beschränkten sich die Italiener 

gestern auf Teilvorstöße. Diese blieben erfolglos. Auf der missing 

hielten Hochgebirgsabteilungen 21 missing aus den feindlichen

Gräben. Balk. Kriegssch. Nichts Neues. Der Chef des Generalstabes 

8/10. Westl. Kriegssch. Heeresgruppe Kronprinz Rupprecht: Die Kampftätigkeit 

lebte in Flandern von Mittag bis Abend zwischen dem Houthoulster 

Wald u. der Straße Menie - Ypern erheblich auf. Starkes Trommelfeuer 

ging englischen Angriffen voran, die sich gegen einzelne Abschnitte 

der Kampffront entwickelten. Die dem Gegner angesetzten 

Sturmtruppen kamen nirgends vorwärts; unsre Abwehrwirkung 


rechte Seite

hielt sich im Trichterfeld nieder. Heeresgruppe Deutscher Kronprinz. Zu beiden 

Seiten der Straße Laon - Soissons wurde der Artielleriekampf zwischen dem 

Ailette Grunde u. der Hochfläche südlich von Parzny mit großer Heftigkeit 

geführt. Abends stießen bs. Vruxaillon mehrere französ. Kompagnien 

vor. Sie wurden durch Feuer zurückgewiesen. Oestlich der Maas lag starkes 

Feuer auf unsern Stellungen u. deren Hintergelände zwischen Samognix

u. Bezrednux. Die Wirkung unserer Artillerie unterband einen 

südwestl. v. Beaumont sich vorbereitenden Angriff der Franzosen. Auf 

dem oestl. Kriegssch. u. an der Mazed. Front keine größeren Kampfhandlungen. 

9/10. Westl. Kriegssch. Der Artilleriekampf in Flandern war 

trotz des stürmischen regnerischen Wetters stark zwischen dem Houthouther 

Wald und Zandvoorde. Abends faßte der Feind seine Wirkung zu heftigen 

Feuerstößen gegen einzelne Abschnitte zusammen. Nach unruhiger Nacht 

steigerte sich auf der ganzen Front die Artillerietätigkeit zum Trommelfeuer. 

Beiderseits der Bahn Staden - Bresinghe  u. nördlich der Straße Menin - Ypern

brach englische Infantrie zum Angriff vor; der Kampf ist im Gange. Bei den 

übrigen Armeen kam es - abgesehen von tagsüber andauerndem Feuer 

nordöstl. v. Soissons - nicht zu größeren Gefechtshandlungen. Auf dem  Oestlichen 

Kriegssch. nicht v. Bedeutung. Mazed. Front. Lebhafte Feuertätigkeit südwestl. 

des Dojran Sees, im Vorder-Tale, am Dobrozolje u. im Cerne Bogen. D.E 

G.Q. Ludendorff. 10/10. Westl Kriegssch. Heeresgruppe Kronpr. Rupprecht: Auf dem 

Schlachtfeld in Flandern traten gestern neben missing Divisionen wieder französ. 

Truppen in den Kampf. Die gewaltigen Kraftanspannung der beiden verbündeten

Westmächte erschöpfte sich in tagsüber währenden Ringen an der Standhaftigkeit 

unserer Flandernkämpfer! Die morgens nach stärkstem Trommelfeuer 

vorbrechenden Angriffe bildeten die Einleitung zur Schlacht, die sich  ununterbrochen 

heftigster Artillerieeinwirkung bis tief in die Nacht in fast 20 Kilometer Breite 

auf dem Trichterfelde zwischen Bixschote u. Ghelurelt abspielt. Die Gegner warfen

immer neue Kräfte in den Kampf, die mehrmals, an einzelnen Stellen bis zu 

sechs mal, gegen unsere Linien anstürmten. Südlich des Houthhoulser Waldes 

gewann der Feind bs. missing, Mangeliere, Veldhonk,  u. am Bahnhof 

von Prolcapelle etwa 1500 Meter an Boden, bis ihn der Gegenstoß unserer Reserven 

traf u. seinen Anfangserfolg beschränkte. Von Procappelle bis südl. 

von Ghelurelt haben unsere tapfern Truppen ihre Kampflinien fest in der Hand. 

Die wiederholten feindlichen Angriffe gegen diese 13 Kilm. breite Front sind 

sämtlich unter den schwersten Verlusten zusammengebrochen. 


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Stürmische Witterung schränkte die Fliegertätigkeit ein; fünf feindliche Flugzeuge 

wurden abgeschossen. 7/10. Westl. Kriegssch. Bei Regenfällen u. Wind blieb die 

Gefechtstätigkeit bei allen Armeen gering. In Flandern lag starkes Störungsfeuer, 

durchsetzt mit einzelnen heftigen Feuerstößen, auf dem Kampffelde 

zwischen Poelceygelle u. Zanvorde. Vor Verdun lebte auf dem Ostufer der 

Maas die Feuertätigkeit zeitweilig auf, Erkundungsgefechte riefen 

dort u. in mehreren andern Abschnitten vorausgehend eine Steigerung 

des beiderseitigen Feuers hervor. - Die Auswertung von Luftbildaufnahmen 

unserer Flieger bestätigt, daß unsere Bombenangriffe 

auf die Festung Dünkirchen starke Zerstörungen in mehreren Stadtvierteln, 

besonders an den Hafenspeichern u. Bahnanlagen verursacht 

haben. Empfindliche Hemmungen des englischen Nachschubes werden 

dadurch erreicht worden sein. Oestlicher Kriegsschauplatz: Front des 

G.Feldm. P.L.v. Bay. Nordöstl. v. Riga u. Dünaburg u. am Zbrucz bekämpften 

sich mehrfach die Artillerien lebhaft. Front des G. Ob. Erzh. Josef: 

In der Bukowina griffen die Russen unter Einsatz von Panzerkraftwagen 

unsre Stellung bs Sanct Onusry u. Waschkontz durch Gegenstoß deutscher 

u. östr. ung. Truppen vertrieben. Gefangene blieben in unsrer Hand. 

Bei der Heeresgruppe des Generalfeldm. v. Mackensen lebte am untern 

Sereth u. bs Tulcen die Kampftätigkeit der Artillerien auf. Mazed. Front. 

Nichts wesentliches. D.E.G.Q. Ludendorff. Der östr. ung. Ber. Bei Sereth in 

der Bukowina griff der Feind gestern nach starker Artiellerievorbereitung 

an. Er wurde bs. St. Onusry durch Feuer abgewiesen, bs. 

Waschkontz von östr.ung. u. deutschen Truppen in Gegenstoß geworfen. 

Ital. Kriegssch. Im Gabriele Abschnitt beschränkten sich die Italiener 

gestern auf Teilvorstöße. Diese blieben erfolglos. Auf der missing 

hielten Hochgebirgsabteilungen 21 missing aus den feindlichen

Gräben. Balk. Kriegssch. Nichts Neues. Der Chef des Generalstabes 

8/10. Westl. Kriegssch. Heeresgruppe Kronprinz Rupprecht: Die Kampftätigkeit 

lebte in Flandern von Mittag bis Abend zwischen dem Houthoulster 

Wald u. der Straße Menie - Ypern erheblich auf. Starkes Trommelfeuer 

ging englischen Angriffen voran, die sich gegen einzelne Abschnitte 

der Kampffront entwickelten. Die dem Gegner angesetzten 

Sturmtruppen kamen nirgends vorwärts; unsre Abwehrwirkung 


rechte Seite

hielt sich im Trichterfeld nieder. Heeresgruppe Deutscher Kronprinz. Zu beiden 

Seiten der Straße Laon - Soissons wurde der Artielleriekampf zwischen dem 

Ailette Grunde u. der Hochfläche südlich von Parzny mit großer Heftigkeit 

geführt. Abends stießen bs. Vruxaillon mehrere französ. Kompagnien 

vor. Sie wurden durch Feuer zurückgewiesen. Oestlich der Maas lag starkes 

Feuer auf unsern Stellungen u. deren Hintergelände zwischen Samognix

u. Bezrednux. Die Wirkung unserer Artillerie unterband einen 

südwestl. v. Beaumont sich vorbereitenden Angriff der Franzosen. Auf 

dem oestl. Kriegssch. u. an der Mazed. Front keine größeren Kampfhandlungen. 

9/10. Westl. Kriegssch. Der Artilleriekampf in Flandern war 

trotz des stürmischen regnerischen Wetters stark zwischen dem Houthouther 

Wald und Zandvoorde. Abends faßte der Feind seine Wirkung zu heftigen 

Feuerstößen gegen einzelne Abschnitte zusammen. Nach unruhiger Nacht 

steigerte sich auf der ganzen Front die Artillerietätigkeit zum Trommelfeuer. 

Beiderseits der Bahn Staden - Bresinghe  u. nördlich der Straße Menin - Ypern

brach englische Infantrie zum Angriff vor; der Kampf ist im Gange. Bei den 

übrigen Armeen kam es - abgesehen von tagsüber andauerndem Feuer 

nordöstl. v. Soissons - nicht zu größeren Gefechtshandlungen. Auf dem  Oestlichen 

Kriegssch. nicht v. Bedeutung. Mazed. Front. Lebhafte Feuertätigkeit südwestl. 

des Dojran Sees, im Vorder-Tale, am Dobrozolje u. im Cerne Bogen. D.E 

G.Q. Ludendorff. 10/10. Westl Kriegssch. Heeresgruppe Kronpr. Rupprecht: Auf dem 

Schlachtfeld in Flandern traten gestern neben missing Divisionen wieder französ. 

Truppen in den Kampf. Die gewaltigen Kraftanspannung der beiden verbündeten

Westmächte erschöpfte sich in tagsüber währenden Ringen an der Standhaftigkeit 

unserer Flandernkämpfer! Die morgens nach stärkstem Trommelfeuer 

vorbrechenden Angriffe bildeten die Einleitung zur Schlacht, die sich  ununterbrochen 

heftigster Artillerieeinwirkung bis tief in die Nacht in fast 20 Kilometer Breite 

auf dem Trichterfelde zwischen Bixschote u. Ghelurelt abspielt. Die Gegner warfen

immer neue Kräfte in den Kampf, die mehrmals, an einzelnen Stellen bis zu 

sechs mal, gegen unsere Linien anstürmten. Südlich des Houthhoulser Waldes 

gewann der Feind bs. missing, Mangeliere, Veldhonk,  u. am Bahnhof 

von Prolcapelle etwa 1500 Meter an Boden, bis ihn der Gegenstoß unserer Reserven 

traf u. seinen Anfangserfolg beschränkte. Von Procappelle bis südl. 

von Ghelurelt haben unsere tapfern Truppen ihre Kampflinien fest in der Hand. 

Die wiederholten feindlichen Angriffe gegen diese 13 Kilm. breite Front sind 

sämtlich unter den schwersten Verlusten zusammengebrochen. 



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  • November 11, 2019 22:31:27 Gabriele Kister-Schuler

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    Stürmische Witterung schränkte die Fliegertätigkeit ein; fünf feindliche Flugzeuge 

    wurden abgeschossen. 7/10. Westl. Kriegssch. Bei Regenfällen u. Wind blieb die 

    Gefechtstätigkeit bei allen Armeen gering. In Flandern lag starkes Störungsfeuer, 

    durchsetzt mit einzelnen heftigen Feuerstößen, auf dem Kampffelde 

    zwischen Poelceygelle u. Zanvorde. Vor Verdun lebte auf dem Ostufer der 

    Maas die Feuertätigkeit zeitweilig auf, Erkundungsgefechte riefen 

    dort u. in mehreren andern Abschnitten vorausgehend eine Steigerung 

    des beiderseitigen Feuers hervor. - Die Auswertung von Luftbildaufnahmen 

    unserer Flieger bestätigt, daß unsere Bombenangriffe 

    auf die Festung Dünkirchen starke Zerstörungen in mehreren Stadtvierteln, 

    besonders an den Hafenspeichern u. Bahnanlagen verursacht 

    haben. Empfindliche Hemmungen des englischen Nachschubes werden 

    dadurch erreicht worden sein. Oestlicher Kriegsschauplatz: Front des 

    G.Feldm. P.L.v. Bay. Nordöstl. v. Riga u. Dünaburg u. am Zbrucz bekämpften 

    sich mehrfach die Artillerien lebhaft. Front des G. Ob. Erzh. Josef: 

    In der Bukowina griffen die Russen unter Einsatz von Panzerkraftwagen 

    unsre Stellung bs Sanct Onusry u. Waschkontz durch Gegenstoß deutscher 

    u. östr. ung. Truppen vertrieben. Gefangene blieben in unsrer Hand. 

    Bei der Heeresgruppe des Generalfeldm. v. Mackensen lebte am untern 

    Sereth u. bs Tulcen die Kampftätigkeit der Artillerien auf. Mazed. Front. 

    Nichts wesentliches. D.E.G.Q. Ludendorff. Der östr. ung. Ber. Bei Sereth in 

    der Bukowina griff der Feind gestern nach starker Artiellerievorbereitung 

    an. Er wurde bs. St. Onusry durch Feuer abgewiesen, bs. 

    Waschkontz von östr.ung. u. deutschen Truppen in Gegenstoß geworfen. 

    Ital. Kriegssch. Im Gabriele Abschnitt beschränkten sich die Italiener 

    gestern auf Teilvorstöße. Diese blieben erfolglos. Auf der missing 

    hielten Hochgebirgsabteilungen 21 missing aus den feindlichen

    Gräben. Balk. Kriegssch. Nichts Neues. Der Chef des Generalstabes 

    8/10. Westl. Kriegssch. Heeresgruppe Kronprinz Rupprecht: Die Kampftätigkeit 

    lebte in Flandern von Mittag bis Abend zwischen dem Houthoulster 

    Wald u. der Straße Menie - Ypern erheblich auf. Starkes Trommelfeuer 

    ging englischen Angriffen voran, die sich gegen einzelne Abschnitte 

    der Kampffront entwickelten. Die dem Gegner angesetzten 

    Sturmtruppen kamen nirgends vorwärts; unsre Abwehrwirkung 


    rechte Seite

    hielt sich im Trichterfeld nieder. Heeresgruppe Deutscher Kronprinz. Zu beiden 

    Seiten der Straße Laon - Soissons wurde der Artielleriekampf zwischen dem 

    Ailette Grunde u. der Hochfläche südlich von Parzny mit großer Heftigkeit 

    geführt. Abends stießen bs. Vruxaillon mehrere französ. Kompagnien 

    vor. Sie wurden durch Feuer zurückgewiesen. Oestlich der Maas lag starkes 

    Feuer auf unsern Stellungen u. deren Hintergelände zwischen Samognix

    u. Bezrednux. Die Wirkung unserer Artillerie unterband einen 

    südwestl. v. Beaumont sich vorbereitenden Angriff der Franzosen. Auf 

    dem oestl. Kriegssch. u. an der Mazed. Front keine größeren Kampfhandlungen. 

    9/10. Westl. Kriegssch. Der Artilleriekampf in Flandern war 

    trotz des stürmischen regnerischen Wetters stark zwischen dem Houthouther 

    Wald und Zandvoorde. Abends faßte der Feind seine Wirkung zu heftigen 

    Feuerstößen gegen einzelne Abschnitte zusammen. Nach unruhiger Nacht 

    steigerte sich auf der ganzen Front die Artillerietätigkeit zum Trommelfeuer. 

    Beiderseits der Bahn Staden - Bresinghe  u. nördlich der Straße Menin - Ypern

    brach englische Infantrie zum Angriff vor; der Kampf ist im Gange. Bei den 

    übrigen Armeen kam es - abgesehen von tagsüber andauerndem Feuer 

    nordöstl. v. Soissons - nicht zu größeren Gefechtshandlungen. Auf dem  Oestlichen 

    Kriegssch. nicht v. Bedeutung. Mazed. Front. Lebhafte Feuertätigkeit südwestl. 

    des Dojran Sees, im Vorder-Tale, am Dobrozolje u. im Cerne Bogen. D.E 

    G.Q. Ludendorff. 10/10. Westl Kriegssch. Heeresgruppe Kronpr. Rupprecht: Auf dem 

    Schlachtfeld in Flandern traten gestern neben missing Divisionen wieder französ. 

    Truppen in den Kampf. Die gewaltigen Kraftanspannung der beiden verbündeten

    Westmächte erschöpfte sich in tagsüber währenden Ringen an der Standhaftigkeit 

    unserer Flandernkämpfer! Die morgens nach stärkstem Trommelfeuer 

    vorbrechenden Angriffe bildeten die Einleitung zur Schlacht, die sich  ununterbrochen 

    heftigster Artillerieeinwirkung bis tief in die Nacht in fast 20 Kilometer Breite 

    auf dem Trichterfelde zwischen Bixschote u. Ghelurelt abspielt. Die Gegner warfen

    immer neue Kräfte in den Kampf, die mehrmals, an einzelnen Stellen bis zu 

    sechs mal, gegen unsere Linien anstürmten. Südlich des Houthhoulser Waldes 

    gewann der Feind bs. missing, Mangeliere, Veldhonk,  u. am Bahnhof 

    von Prolcapelle etwa 1500 Meter an Boden, bis ihn der Gegenstoß unserer Reserven 

    traf u. seinen Anfangserfolg beschränkte. Von Procappelle bis südl. 

    von Ghelurelt haben unsere tapfern Truppen ihre Kampflinien fest in der Hand. 

    Die wiederholten feindlichen Angriffe gegen diese 13 Kilm. breite Front sind 

    sämtlich unter den schwersten Verlusten zusammengebrochen. 



  • November 11, 2019 22:18:54 Gabriele Kister-Schuler

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    Stürmische Witterung schränkte die Fliegertätigkeit ein; fünf feindliche Flugzeuge 

    wurden abgeschossen. 7/10. Westl. Kriegssch. Bei Regenfällen u. Wind blieb die 

    Gefechtstätigkeit bei allen Armeen gering. In Flandern lag starkes Störungsfeuer, 

    durchsetzt mit einzelnen heftigen Feuerstößen, auf dem Kampffelde 

    zwischen Poelceygelle u. Zanvorde. Vor Verdun lebte auf dem Ostufer der 

    Maas die Feuertätigkeit zeitweilig auf, Erkundungsgefechte riefen 

    dort u. in mehreren andern Abschnitten vorausgehend eine Steigerung 

    des beiderseitigen Feuers hervor. - Die Auswertung von Luftbildaufnahmen 

    unserer Flieger bestätigt, daß unsere Bombenangriffe 

    auf die Festung Dünkirchen starke Zerstörungen in mehreren Stadtvierteln, 

    besonders an den Hafenspeichern u. Bahnanlagen verursacht 

    haben. Empfindliche Hemmungen des englischen Nachschubes werden 

    dadurch erreicht worden sein. Oestlicher Kriegsschauplatz: Front des 

    G.Feldm. P.L.v. Bay. Nordöstl. v. Riga u. Dünaburg u. am Zbrucz bekämpften 

    sich mehrfach die Artillerien lebhaft. Front des G. Ob. Erzh. Josef: 

    In der Bukowina griffen die Russen unter Einsatz von Panzerkraftwagen 

    unsre Stellung bs Sanct Onusry u. Waschkontz durch Gegenstoß deutscher 

    u. östr. ung. Truppen vertrieben. Gefangene blieben in unsrer Hand. 

    Bei der Heeresgruppe des Generalfeldm. v. Mackensen lebte am untern 

    Sereth u. bs Tulcen die Kampftätigkeit der Artillerien auf. Mazed. Front. 

    Nichts wesentliches. D.E.G.Q. Ludendorff. Der östr. ung. Ber. Bei Sereth in 

    der Bukowina griff der Feind gestern nach starker Artiellerievorbereitung 

    an. Er wurde bs. St. Onusry durch Feuer abgewiesen, bs. 

    Waschkontz von östr.ung. u. deutschen Truppen in Gegenstoß geworfen. 

    Ital. Kriegssch. Im Gabriele Abschnitt beschränkten sich die Italiener 

    gestern auf Teilvorstöße. Diese blieben erfolglos. Auf der missing 

    hielten Hochgebirgsabteilungen 21 missing aus den feindlichen

    Gräben. Balk. Kriegssch. Nichts Neues. Der Chef des Generalstabes 

    8/10. Westl. Kriegssch. Heeresgruppe Kronprinz Rupprecht: Die Kampftätigkeit 

    lebte in Flandern von Mittag bis Abend zwischen dem Houthoulster 

    Wald u. der Straße Menie - Ypern erheblich auf. Starkes Trommelfeuer 

    ging englischen Angriffen voran, die sich gegen einzelne Abschnitte 

    der Kampffront entwickelten. Die dem Gegner angesetzten 

    Sturmtruppen kamen nirgends vorwärts; unsre Abwehrwirkung 


    rechte Seite

    hielt sich im Trichterfeld nieder. Heeresgruppe Deutscher Kronprinz. Zu beiden 

    Seiten der Straße Laon - Soissons wurde der Artielleriekampf zwischen dem 

    Ailette Grunde u. der Hochfläche südlich von Parzny mit großer Heftigkeit 

    geführt. Abends stießen bs. Vruxaillon mehrere französ. Kompagnien 

    vor. Sie wurden durch Feuer zurückgewiesen. Oestlich der Maas lag starkes 

    Feuer auf unsern Stellungen u. deren Hintergelände zwischen Samognix

    u. Bezrednux. Die Wirkung unserer Artillerie unterband einen 

    südwestl. v. Beaumont sich vorbereitenden Angriff der Franzosen. Auf 

    dem oestl. Kriegssch. u. an der Mazed. Front keine größeren Kampfhandlungen. 

    9/10. Westl. Kriegssch. Der Artilleriekampf in Flandern war 

    trotz des stürmischen regnerischen Wetters stark zwischen dem Houthouther 

    Wald und Zandvoorde. Abends faßte der Feind seine Wirkung zu heftigen 

    Feuerstößen gegen einzelne Abschnitte zusammen. Nach unruhiger Nacht 

    steigerte sich auf der ganzen Front die Artillerietätigkeit zum Trommelfeuer. 

    Beiderseits der Bahn Staden - Bresinghe  u. nördlich der Straße Menin - Ypern

    brach englische Infantrie zum Angriff vor; der Kampf ist im Gange. Bei den 

    übrigen Armeen kam es - abgesehen von tagsüber andauerndem Feuer 

    nordöstl. v. Soissons - nicht zu größeren Gefechtshandlungen. Auf dem  Oestlichen 

    Kriegssch. nicht v. Bedeutung. Mazed. Front. Lebhafte Feuertätigkeit südwestl. 

    des Dojran Sees, im Vorder-Tale, am Dobrozolje u. im Cerne Bogen. D.E 

    G.Q. Ludendorff. 10/10. Westl Kriegssch. Heeresgruppe Kronpr. Rupprecht: Auf dem 

    Schlachtfeld in Flandern traten gestern neben missing Divisionen wieder französ. 

    Truppen in den Kampf. Die gewaltigen 





















  • November 11, 2019 22:13:24 Gabriele Kister-Schuler

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    Stürmische Witterung schränkte die Fliegertätigkeit ein; fünf feindliche Flugzeuge 

    wurden abgeschossen. 7/10. Westl. Kriegssch. Bei Regenfällen u. Wind blieb die 

    Gefechtstätigkeit bei allen Armeen gering. In Flandern lag starkes Störungsfeuer, 

    durchsetzt mit einzelnen heftigen Feuerstößen, auf dem Kampffelde 

    zwischen Poelceygelle u. Zanvorde. Vor Verdun lebte auf dem Ostufer der 

    Maas die Feuertätigkeit zeitweilig auf, Erkundungsgefechte riefen 

    dort u. in mehreren andern Abschnitten vorausgehend eine Steigerung 

    des beiderseitigen Feuers hervor. - Die Auswertung von Luftbildaufnahmen 

    unserer Flieger bestätigt, daß unsere Bombenangriffe 

    auf die Festung Dünkirchen starke Zerstörungen in mehreren Stadtvierteln, 

    besonders an den Hafenspeichern u. Bahnanlagen verursacht 

    haben. Empfindliche Hemmungen des englischen Nachschubes werden 

    dadurch erreicht worden sein. Oestlicher Kriegsschauplatz: Front des 

    G.Feldm. P.L.v. Bay. Nordöstl. v. Riga u. Dünaburg u. am Zbrucz bekämpften 

    sich mehrfach die Artillerien lebhaft. Front des G. Ob. Erzh. Josef: 

    In der Bukowina griffen die Russen unter Einsatz von Panzerkraftwagen 

    unsre Stellung bs Sanct Onusry u. Waschkontz durch Gegenstoß deutscher 

    u. östr. ung. Truppen vertrieben. Gefangene blieben in unsrer Hand. 

    Bei der Heeresgruppe des Generalfeldm. v. Mackensen lebte am untern 

    Sereth u. bs Tulcen die Kampftätigkeit der Artillerien auf. Mazed. Front. 

    Nichts wesentliches. D.E.G.Q. Ludendorff. Der östr. ung. Ber. Bei Sereth in 

    der Bukowina griff der Feind gestern nach starker Artiellerievorbereitung 

    an. Er wurde bs. St. Onusry durch Feuer abgewiesen, bs. 

    Waschkontz von östr.ung. u. deutschen Truppen in Gegenstoß geworfen. 

    Ital. Kriegssch. Im Gabriele Abschnitt beschränkten sich die Italiener 

    gestern auf Teilvorstöße. Diese blieben erfolglos. Auf der missing 

    hielten Hochgebirgsabteilungen 21 missing aus den feindlichen

    Gräben. Balk. Kriegssch. Nichts Neues. Der Chef des Generalstabes 

    8/10. Westl. Kriegssch. Heeresgruppe Kronprinz Rupprecht: Die Kampftätigkeit 

    lebte in Flandern von Mittag bis Abend zwischen dem Houthoulster 

    Wald u. der Straße Menie - Ypern erheblich auf. Starkes Trommelfeuer 

    ging englischen Angriffen voran, die sich gegen einzelne Abschnitte 

    der Kampffront entwickelten. Die dem Gegner angesetzten 

    Sturmtruppen kamen nirgends vorwärts; unsre Abwehrwirkung 


    rechte Seite

    hielt sich im Trichterfeld nieder. Heeresgruppe Deutscher Kronprinz. Zu beiden 

    Seiten der Straße Laon - Soissons wurde der Artielleriekampf zwischen dem 

    Ailette Grunde u. der Hochfläche südlich von Parzny mit großer Heftigkeit 

    geführt. Abends stießen bs. Vruxaillon mehrere französ. Kompagnien 

    vor. Sie wurden durch Feuer zurückgewiesen. Oestlich der Maas lag starkes 

    Feuer auf unsern Stellungen u. deren Hintergelände zwischen Samognix

    u. Bezrednux. Die Wirkung unserer Artillerie unterband einen 

    südwestl. v. Beaumont sich vorbereitenden Angriff der Franzosen. Auf 

    dem oestl. Kriegssch. u. an der Mazed. Front keine größeren Kampfhandlungen. 

    9/10. Westl. Kriegssch. Der Artilleriekampf in Flandern war 

    trotz des stürmischen regnerischen Wetters stark zwischen dem Houthouther 

    Wald und Zandvoorde. Abends faßte der Feind seine Wirkung zu heftigen 

    Feuerstößen gegen einzelne Abschnitte zusammen. Nach unruhiger Nacht 

    steigerte sich auf der ganzen Front die Artillerietätigkeit zum Trommelfeuer. 

    Beiderseits der Bahn Staden - Bresinghe  u. nördlich der Straße Menin - Ypern

    brach englische Infantrie zum Angriff vor; der Kampf ist im Gange. Bei den 

    übrigen Armeen kam es - abgesehen von tagsüber andauerndem Feuer 

    nordöstl. v. Soissons - nicht zu größeren Gefechtshandlungen. Auf dem  





















  • November 7, 2019 22:01:26 Gabriele Kister-Schuler

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    Stürmische Witterung schränkte die Fliegertätigkeit ein; fünf feindliche Flugzeuge 

    wurden abgeschossen. 7/10. Westl. Kriegssch. Bei Regenfällen u. Wind blieb die 

    Gefechtstätigkeit bei allen Armeen gering. In Flandern lag starkes Störungsfeuer, 

    durchsetzt mit einzelnen heftigen Feuerstößen, auf dem Kampffelde 

    zwischen Poelceygelle u. Zanvorde. Vor Verdun lebte auf dem Ostufer der 

    Maas die Feuertätigkeit zeitweilig auf, Erkundungsgefechte riefen 

    dort u. in mehreren andern Abschnitten vorausgehend eine Steigerung 

    des beiderseitigen Feuers hervor. - Die Auswertung von Luftbildaufnahmen 

    unserer Flieger bestätigt, daß unsere Bombenangriffe 

    auf die Festung Dünkirchen starke Zerstörungen in mehreren Stadtvierteln, 

    besonders an den Hafenspeichern u. Bahnanlagen verursacht 

    haben. Empfindliche Hemmungen des englischen Nachschubes werden 

    dadurch erreicht worden sein. Oestlicher Kriegsschauplatz: Front des 

    G.Feldm. P.L.v. Bay. Nordöstl. v. Riga u. Dünaburg u. am Zbrucz bekämpften 

    sich mehrfach die Artillerien lebhaft. Front des G. Ob. Erzh. Josef: 

    In der Bukowina griffen die Russen unter Einsatz von Panzerkraftwagen 

    unsre Stellung bs Sanct Onusry u. Waschkontz durch Gegenstoß deutscher 

    u. östr. ung. Truppen vertrieben. Gefangene blieben in unsrer Hand. 

    Bei der Heeresgruppe des Generalfeldm. v. Mackensen lebte am untern 

    Sereth u. bs Tulcen die Kampftätigkeit der Artillerien auf. Mazed. Front. 

    Nichts wesentliches. D.E.G.Q. Ludendorff. Der östr. ung. Ber. Bei Sereth in 

    der Bukowina griff der Feind gestern nach starker Artiellerievorbereitung 

    an. Er wurde bs. St. Onusry durch Feuer abgewiesen, bs. 

    Waschkontz von östr.ung. u. deutschen Truppen in Gegenstoß geworfen. 

    Ital. Kriegssch. Im Y... Abschnitt beschränkten sich die Italiener 

    gestern auf Teilvorstöße. Diese blieben erfolglos. Auf der missing 

    hielten Hochgebirgsabteilungen 21 missing aus den feindlichen

    Gräben. Balk. Kriegssch. Nichts Neues. Der Chef des Generalstabes 

    8/10. Westl. Kriegssch. Heeresgruppe Kronprinz Rupprecht: Die Kampftätigkeit 

    lebte in Flandern von Mittag bis Abend zwischen dem Houthoulster 

    Wald u. der Straße Menie - Ypern erheblich auf. Starkes Trommelfeuer 

    ging englischen Angriffen voran, die sich gegen einzelne Abschnitte 

    der Kampffront entwickelten. Die dem Gegner angesetzten 

    Sturmtruppen kamen nirgends vorwärts; unsre Abwehrwirkung 


    rechte Seite

    hielt sich im Trichterfeld nieder. Heeresgruppe Deutscher Kronprinz. Zu beiden 

    Seiten der Straße Laon - Soissons wurde der Artielleriekampf zwischen dem 

    Ailette Grunde u. der Hochfläche südlich von Parzny mit großer Heftigkeit 

    geführt. Abends stießen bs. Vruxaillon mehrere französ. Kompagnien 

    vor. Sie wurden durch Feuer zurückgewiesen. Oestlich der Maas lag starkes 

    Feuer auf unsern Stellungen u. deren Hintergelände zwischen Samognix

    u. Bezrednux. Die Wirkung unserer Artillerie unterband einen 

    südwestl. v. Beaumont sich vorbereitenden Angriff der Franzosen. Auf 

    dem oestl. Kriegssch. u. an der Mazed. Front keine größeren Kampfhandlungen. 

    9/10. Westl. Kriegssch. Der Artilleriekampf in Flandern war 

    trotz des stürmischen regnerischen Wetters stark zwischen dem Houthouther 

    Wald und Zandvoorde. Abends faßte der Feind seine Wirkung zu heftigen 

    Feuerstößen gegen einzelne Abschnitte zusammen. Nach unruhiger Nacht 

    steigerte sich auf der ganzen Front die Artillerietätigkeit zum Trommelfeuer. 

    Beiderseits der Bahn Staden - Bresinghe  u. nördlich der Straße Menin - Ypern

    brach englische Infantrie zum Angriff vor; der Kampf ist im Gange. Bei den 

    übrigen Armeen kam es - abgesehen von tagsüber andauerndem Feuer 

    nordöstl. v. Soissons - nicht zu größeren Gefechtshandlungen. Auf dem  





















  • November 7, 2019 21:57:18 Gabriele Kister-Schuler

    linke Seite


    Stürmische Witterung schränkte die Fliegertätigkeit ein; fünf feindliche Flugzeuge 

    wurden abgeschossen. 7/10. Westl. Kriegssch. Bei Regenfällen u. Wind blieb die 

    Gefechtstätigkeit bei allen Armeen gering. In Flandern lag starkes Störungsfeuer, 

    durchsetzt mit einzelnen heftigen Feuerstößen, auf dem Kampffelde 

    zwischen Poelceygelle u. Zanvorde. Vor Verdun lebte auf dem Ostufer der 

    Maas die Feuertätigkeit zeitweilig auf, Erkundungsgefechte riefen 

    dort u. in mehreren andern Abschnitten vorausgehend eine Steigerung 

    des beiderseitigen Feuers hervor. - Die Auswertung von Luftbildaufnahmen 

    unserer Flieger bestätigt, daß unsere Bombenangriffe 

    auf die Festung Dünkirchen starke Zerstörungen in mehreren Stadtvierteln, 

    besonders an den Hafenspeichern u. Bahnanlagen verursacht 

    haben. Empfindliche Hemmungen des englischen Nachschubes werden 

    dadurch erreicht worden sein. Oestlicher Kriegsschauplatz: Front des 

    G.Feldm. P.L.v. Bay. Nordöstl. v. Riga u. Dünaburg u. am Zbrucz bekämpften 

    sich mehrfach die Artillerien lebhaft. Front des G. Ob. Erzh. Josef: 

    In der Bukowina griffen die Russen unter Einsatz von Panzerkraftwagen 

    unsre Stellung bs Sanct Onusry u. Waschkontz durch Gegenstoß deutscher 

    u. östr. ung. Truppen vertrieben. Gefangene blieben in unsrer Hand. 

    Bei der Heeresgruppe des Generalfeldm. v. Mackensen lebte am untern 

    Sereth u. bs Tulcen die Kampftätigkeit der Artillerien auf. Mazed. Front. 

    Nichts wesentliches. D.E.G.Q. Ludendorff. Der östr. ung. Ber. Bei Sereth in 

    der Bukowina griff der Feind gestern nach starker Artiellerievorbereitung 

    an. Er wurde bs. St. Onusry durch Feuer abgewiesen, bs. 

    Waschkontz von östr.ung. u. deutschen Truppen in Gegenstoß geworfen. 

    Ital. Kriegssch. Im Y... Abschnitt beschränkten sich die Italiener 

    gestern auf Teilvorstöße. Diese blieben erfolglos. Auf der missing 

    hielten Hochgebirgsabteilungen 21 missing aus den feindlichen

    Gräben. Balk. Kriegssch. Nichts Neues. Der Chef des Generalstabes 

    8/10. Westl. Kriegssch. Heeresgruppe Kronprinz Rupprecht: Die Kampftätigkeit 

    lebte in Flandern von Mittag bis Abend zwischen dem Houthoulster 

    Wald u. der Straße Menie - Ypern erheblich auf. Starkes Trommelfeuer 

    ging englischen Angriffen voran, die sich gegen einzelne Abschnitte 

    der Kampffront entwickelten. Die dem Gegner angesetzten 

    Sturmtruppen kamen nirgends vorwärts; unsre Abwehrwirkung 


    rechte Seite

    hielt sich im Trichterfeld nieder. Heeresgruppe Deutscher Kronprinz. Zu beiden 

    Seiten der Straße Laon - Soissons wurde der Artielleriekampf zwischen dem 

    Ailette Grunde u. der Hochfläche südlich von Parzny mit großer Heftigkeit 

    geführt. Abends stießen bs. Vruxaillon mehrere französ. Kompagnien 

    vor. Sie wurden durch Feuer zurückgewiesen. Oestlich der Maas lag starkes 

    Feuer auf unsern Stellungen u. deren Hintergelände zwischen Samognix

    u. Bezrednux. Die Wirkung unserer Artillerie unterband einen 

    südwestl. v. Beaumont sich vorbereitenden Angriff der Franzosen. Auf 

    dem oestl. Kriegssch. u. an der Mazed. Front keine größeren Kampfhandlungen. 

    9/10. Westl. Kriegssch. Der Artilleriekampf in Flandern war 

    trotz des stürmischen regnerischen Wetters stark zwischen dem Houthouther 

    Wald und Zandvoorde. 






















  • November 2, 2019 22:16:45 Gabriele Kister-Schuler

    linke Seite


    Stürmische Witterung schränkte die Fliegertätigkeit ein; fünf feindliche Flugzeuge 

    wurden abgeschossen. 7/10. Westl. Kriegssch. Bei Regenfällen u. Wind blieb die 

    Gefechtstätigkeit bei allen Armeen gering. In Flandern lag starkes Störungsfeuer, 

    durchsetzt mit einzelnen heftigen Feuerstößen, auf dem Kampffelde 

    zwischen Poelceygelle u. Zanvorde. Vor Verdun lebte auf dem Ostufer der 

    Maas die Feuertätigkeit zeitweilig auf, Erkundungsgefechte riefen 

    dort u. in mehreren andern Abschnitten vorausgehend eine Steigerung 

    des beiderseitigen Feuers hervor. - Die Auswertung von Luftbildaufnahmen 

    unserer Flieger bestätigt, daß unsere Bombenangriffe 

    auf die Festung Dünkirchen starke Zerstörungen in mehreren Stadtvierteln, 

    besonders an den Hafenspeichern u. Bahnanlagen verursacht 

    haben. Empfindliche Hemmungen des englischen Nachschubes werden 

    dadurch erreicht worden sein. Oestlicher Kriegsschauplatz: Front des 

    G.Feldm. P.L.v. Bay. Nordöstl. v. Riga u. Dünaburg u. am Zbrucz bekämpften 

    sich mehrfach die Artillerien lebhaft. Front des G. Ob. Erzh. Josef: 

    In der Bukowina griffen die Russen unter Einsatz von Panzerkraftwagen 

    unsre Stellung bs Sanct Onusry u. Waschkontz durch Gegenstoß deutscher 

    u. östr. ung. Truppen vertrieben. Gefangene blieben in unsrer Hand. 

    Bei der Heeresgruppe des Generalfeldm. v. Mackensen lebte am untern 

    Sereth u. bs Tulcen die Kampftätigkeit der Artillerien auf. Mazed. Front. 

    Nichts wesentliches. D.E.G.Q. Ludendorff. Der östr. ung. Ber. Bei Sereth in 

    der Bukowina griff der Feind gestern nach starker Artiellerievorbereitung 

    an. Er wurde bs. St. Onusry durch Feuer abgewiesen, bs. 

    Waschkontz von östr.ung. u. deutschen Truppen in Gegenstoß geworfen. 

    Ital. Kriegssch. Im Y... Abschnitt beschränkten sich die Italiener 

    gestern auf Teilvorstöße. Diese blieben erfolglos. Auf der missing 

    hielten Hochgebirgsabteilungen 21 missing aus den feindlichen

    Gräben. Balk. Kriegssch. Nichts Neues. Der Chef des Generalstabes 

    8/10. Westl. Kriegssch. Heeresgruppe Kronprinz Rupprecht: Die Kampftätigkeit 

    lebte in Flandern von Mittag bis Abend zwischen dem Houthoulster 

    Wald u. der Straße Menie - Ypern erheblich auf. Starkes Trommelfeuer 

    ging englischen Angriffen voran, die sich gegen einzelne Abschnitte 

    der Kampffront entwickelten. Die dem Gegner angesetzten 

    Sturmtruppen kamen nirgends vorwärts; unsre Abwehrwirkung 


    rechte Seite























  • October 28, 2019 16:56:23 Gabriele Kister-Schuler

    linke Seite


    Stürmische Witterung schränkte die Fliegertätigkeit ein; fünf feindliche Flugzeuge 

    wurden abgeschossen. 7/10. Westl. Kriegssch. Bei Regenfällen u. Wind blieb die 

    Gefechtstätigkeit bei allen Armeen gering. In Flandern lag starkes Störungsfeuer, 

    durchsetzt mit einzelnen heftigen Feuerstößen, auf dem Kampffelde 

    zwischen Poelceygelle u. Zanvorde. Vor Verdun lebte auf dem Ostufer der 

    Maas die Feuertätigkeit zeitweilig auf, Erkundungsgefechte riefen 

    dort u. in mehreren andern Abschnitten vorausgehend eine Steigerung 

    des beiderseitigen Feuers hervor. - Die Auswertung von Luftbildaufnahmen 

    unserer Flieger bestätigt, daß unsere Bombenangriffe 

    auf die Festung Dünkirchen starke Zerstörungen in mehreren Stadtvierteln, 

    besonders an den Hafenspeichern u. Bahnanlagen verursacht 

    haben. Empfindliche Hemmungen des englischen Nachschubes werden 

    dadurch erreicht worden sein. Oestlicher Kriegsschauplatz: Front des 

    G.Feldm. P.L.v. Bay. Nordöstl. v. Riga u. Dünaburg u. am Zbrucz bekämpften 

    sich mehrfach die Artillerien lebhaft. Front des G. Ob. Erzh. Josef: 

    In der Bukowina griffen die Russen unter Einsatz von Panzerkraftwagen 

    unsre Stellung bs Sanct Onu











  • October 26, 2019 22:52:41 Gabriele Kister-Schuler

    linke Seite


    Stürmische Witterung schränkte die Fliegertätigkeit ein; fünf feindliche Flugzeuge 

    wurden abgeschossen. 7/10. Westl. Kriegssch. Bei Regenfällen u. Wind blieb die 

    Gefechtstätigkeit bei allen Armeen gering. In Flandern lag starkes Störungsfeuer, 

    durchsetzt mit einzelnen heftigen Feuerstößen, auf dem Kampffelde 

    zwischen Poelceygelle u. Zanvorde. Vor Verdun lebte auf dem Ostufer der 

    Maas die Feuertätigkeit zeitweilig auf, Erkundungsgefechte riefen 

    dort u. in mehreren andern Abschnitten vorausgehend eine Steigerung 

    des beiderseitigen Feuers hervor. - Die Aus








  • October 26, 2019 22:51:11 Gabriele Kister-Schuler

    linke Seite


    Stürmische Witterung schränkte die Fliegertätigkeit ein; fünf feindliche Flugzeuge 

    wurden abgeschossen. 7/10. Westl. Kriegssch. Bei Regenfällen u. Wind blieb die 

    Gefechtstätigkeit bei allen Armeen gering. In Flandern lag starkes Störungsfeuer, 

    durchsetzt mit einzelnen heftigen Feuerstößen, auf dem Kampffelde 

    zwischen Poelceygelle u. Zanvorde. Vor Verdun lebte auf dem Ostufer der 

    Maas die Feuertätigkeit zeitweilig auf, Erkundungsgefechte wichen 

    dort u. in mehreren andern Abschnitten 


Description

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  • 51.21199||10.820339999999987||

    Hornsömmern bei Bad Langensalza

    ||1
Location(s)
  • Story location Hornsömmern bei Bad Langensalza


ID
1851 / 21901
Source
http://europeana1914-1918.eu/...
Contributor
Urte Bünning
License
http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/


October 7, 1917 – October 10, 1917
  • Deutsch

  • Western Front

  • Heeresgruppe Deutscher Kronprinz
  • Heeresgruppe Kronprinz Rupprecht
  • Ludendorff
  • Mazedonische Front



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