Tagebuch Nr. 2 (Mai 1917-23.12.1917) von Ernst Schwalm (1854-1924), item 68

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schoß den 39., Oberleutnant Berthold den 28. Gegner im Luftkampf ab. Oestlicher 

Kriegssch. u. an der Mazed. Front keine größeren Gefechtshandlungen. D.E.G.Q. 

Ludendorff. 4./10. Westl. Kriegssch. Heeresgruppe Kronprinz Rupprecht. Die gestrige 

Kampftätigkeit des Feindes in Flandern glich der an den Vortagen; das in 

das Gelände hinter unsern Stellungen reichende u. auf die belgischen Ortschaften 

gerichtete starke Störungsfeuer gegen einzelne Abschnitte unserer 

Kampfzone wurde in der Mitte der Schlachtfront zu heftigster Wirkung 

in Feuerstöße zusammengefaßt, die Nacht hindurch hielt vom Houthoulster -

Wald bis zum Lys der gewaltige Artilleriekampf unvermindert an; heute 

morgen steigerte er sich zum Trommelfeuer. Mit dem Einsetzen starker 

englischer Angriffe im Bogen v. Ypern ist die Schlacht in Flandern von neuem 

entbrannt. Bei der andern Armee war infolge schlechter Beobachtung die 

Gefechtstätigkeit tagsüber meist auf ein geringes Maß beschränkt; erst 

gegen Abend lebte sie auf. Heeresgruppe Deutscher Kronprinz: Auf dem Ostufer der 

Maas lebte bei Einbruch der Dunkelheit schlagartig stärkstes Feuer an der Höhe 

344, östl. v. Samoginiy auf. Tiefgegliedert brachen die Franzosen bald darauf 

zum Angriff vor, um die von uns dort gewonnenen Stellungen 

zurückzuerobern. voriger Satz doppelt, gestrichen   Der Ansturm brach in der Abwehr 

unserer Artillerie u. an der zähen Widerstandskraft der Württemberger 

verlustreich u. ergebnislos zusammen. Heeresgruppe Herzog Albrecht: Lebhafter 

Artilleriekampf entspann sich zeitweilig dicht westlich der missing u. 

im Sundgau; Angriffe erfolgten dort nicht. Oestl. Kriegssch. Bei Jacobstadt, Dünaburg 

u. Zburcz sowie an Donau keine bs. missing nahm die Feuertätigkeit

vorübergehend zu Erkundungsgefechte verliefen an mehreren

Stellen für uns erfolgreich. Mazed. Front. Die Lage ist unverändert.

D.E.G.Q. Ludendorff. Der öst. ung. Betr. Ital. Kriegssch. Die Kämpfe im

Gabriele-Abschnitt ließen gestern nach. Der Vortag hat uns 6 ital. Offiz.

407 M. u. 2 Ärzte als Gefangene eingebracht. Unsre Flieger schossen 3 feindl.

Flugzeuge ab. An der Tiroler Front keine bes. Ereignisse. D. Chef d. Generalstabs. 

5./10 Westl. Kriegssch. Heeresgruppe Kronprinz Rupprecht. Ein Schlachttag von

seltener Schwere liegt hinter Führern u. Truppen der 4. Armee. er wurde

bestanden. Vom frühen Morgen bis in die Nacht währte das Ringen, das


rechte Seite


durch wiederholte englische Angriffe aus der Gegend nordwestlich von Langemark u. südlich

der Straße Menin - Ypern immer von neuem entfesselt wurde. Ununterbrochen wirkten 

die Artilleriewaffen mit äußerster Leistung von Mann u. Geschütz in das Gelände, auf

der die erbitterten hin- und herwogenden Kämpfe der Infantrie abspielten!

Brennpunkte der Schlacht waren Poelcapelle, die einzelnen Höfe drei Kilometer westlich

von Paschendale,die Wegekreuze östlich u. südöstl. v. Zonnebeke, die Waldstücke

westlich von Bacelerne u. das Dorf Ghelluralt: über diese Linie hinaus konnte

der Feind nur vorübergehend dringen, doch sich unter der Wucht unserer Gegenangriffe

nicht behaupten, obwohl er bis zum späten Abend dauernd frische Kräfte ins

Feuer führte. Der Gewinn der Engländer beschränkt sich somit auf einen bis  1 1/2

Kilometer tiefen Streifen von Poelcazyelle über die östlichen Ausläufer u. Zonnabeke

u. längs der von dort nach Becelaere führenden Straße. Das Dorf ist ebenso

wie das heiß umkämpfte Gheluralt voll in unserm Besitz. Die blutigen

Verluste der englischen Divisionen - mindestens 11 wurden allein beim Frühangriff

auf der Schlachtfront eingesetzt - wurden übereinstimmend als sehr

hoch gemeldet. Das gute Zusammenwirken aller unsrer Waffen brachte auf

diesen ganzen Stoß der Engländer zum Zusammenbrechen vor dem Ziel,

das dieses Mal nicht, wie behauptet worden ist, eng, sondern unzweifelhaft

recht weit gestreckt war. Das Heldentum der deutschen Truppen in Flandern

wird durch nichts übertroffen. Heeresgruppe Deutscher Kronprinz: Auf dem Ostufer

der Maas führten die Franzosen abends einen neuen starken Angriff - den

zwölften binnen drei Tagen - am Nordhang der Höhe 344, östlich von Savigny.

Tagsüber bereiteten heftiges Feuer, vor dem Vorbrechen zum Trommelfeuer 

gesteigert, den Sturm der französischen Kräfte vor, die von den kampfbewährten

Württembergern fast überall zurückgeschlagen wurden. An

einzelnen Stellen wurden Gegenstöße erforderlich, sie brachten zahlreiche Gefangene

in unsre Hand. Auf dem östlichen Kriegssch. keine größeren Kampfhandlungen.

Mazed. Front. Im Ber... von Monastir u. im Cerne-Bogen war

die Gefechtstätigkeit lebhafter als in den letzten Tagen. D.E.G.Q. Ludendorff.

Oestr.ung. Ber. Keine größeren Kapfhandlungen. 6./10. Westl. Kriegssch. Heeresgruppe

Kronprinz Rupprecht. Im Kampfgelände der flandrischen Front verstärkte

sich das tagsüber kräftige Störungsfeuer am Abend zu einzelnen Trommelfeuerwellen

zwischen Poelinypelle u Gheluralt. Englische Angriffe erfolgten nicht; vorstoßende Erkundungsabteilungen wurden zurückgeworfen. Heeresgruppe Deutscher

Kronprinz. Nordöstl. v. Soissons nahm abends die Artillerietätigkeit an Stärke 

u. Planmäßigkeit zu. Nördlich v. Reims scheiterte ein französ. Vorstoß. Auf

beiden Maasufern brachten unsre Sturmtrupps bs. Malencourt, Bethincourt,

Forges, Samargeiny und Bezonwaeny in die feindlichen Stellungen ein u.

                  kehrten überalll mit Gefangenen zurück.


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schoß den 39., Oberleutnant Berthold den 28. Gegner im Luftkampf ab. Oestlicher 

Kriegssch. u. an der Mazed. Front keine größeren Gefechtshandlungen. D.E.G.Q. 

Ludendorff. 4./10. Westl. Kriegssch. Heeresgruppe Kronprinz Rupprecht. Die gestrige 

Kampftätigkeit des Feindes in Flandern glich der an den Vortagen; das in 

das Gelände hinter unsern Stellungen reichende u. auf die belgischen Ortschaften 

gerichtete starke Störungsfeuer gegen einzelne Abschnitte unserer 

Kampfzone wurde in der Mitte der Schlachtfront zu heftigster Wirkung 

in Feuerstöße zusammengefaßt, die Nacht hindurch hielt vom Houthoulster -

Wald bis zum Lys der gewaltige Artilleriekampf unvermindert an; heute 

morgen steigerte er sich zum Trommelfeuer. Mit dem Einsetzen starker 

englischer Angriffe im Bogen v. Ypern ist die Schlacht in Flandern von neuem 

entbrannt. Bei der andern Armee war infolge schlechter Beobachtung die 

Gefechtstätigkeit tagsüber meist auf ein geringes Maß beschränkt; erst 

gegen Abend lebte sie auf. Heeresgruppe Deutscher Kronprinz: Auf dem Ostufer der 

Maas lebte bei Einbruch der Dunkelheit schlagartig stärkstes Feuer an der Höhe 

344, östl. v. Samoginiy auf. Tiefgegliedert brachen die Franzosen bald darauf 

zum Angriff vor, um die von uns dort gewonnenen Stellungen 

zurückzuerobern. voriger Satz doppelt, gestrichen   Der Ansturm brach in der Abwehr 

unserer Artillerie u. an der zähen Widerstandskraft der Württemberger 

verlustreich u. ergebnislos zusammen. Heeresgruppe Herzog Albrecht: Lebhafter 

Artilleriekampf entspann sich zeitweilig dicht westlich der missing u. 

im Sundgau; Angriffe erfolgten dort nicht. Oestl. Kriegssch. Bei Jacobstadt, Dünaburg 

u. Zburcz sowie an Donau keine bs. missing nahm die Feuertätigkeit

vorübergehend zu Erkundungsgefechte verliefen an mehreren

Stellen für uns erfolgreich. Mazed. Front. Die Lage ist unverändert.

D.E.G.Q. Ludendorff. Der öst. ung. Betr. Ital. Kriegssch. Die Kämpfe im

Gabriele-Abschnitt ließen gestern nach. Der Vortag hat uns 6 ital. Offiz.

407 M. u. 2 Ärzte als Gefangene eingebracht. Unsre Flieger schossen 3 feindl.

Flugzeuge ab. An der Tiroler Front keine bes. Ereignisse. D. Chef d. Generalstabs. 

5./10 Westl. Kriegssch. Heeresgruppe Kronprinz Rupprecht. Ein Schlachttag von

seltener Schwere liegt hinter Führern u. Truppen der 4. Armee. er wurde

bestanden. Vom frühen Morgen bis in die Nacht währte das Ringen, das


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durch wiederholte englische Angriffe aus der Gegend nordwestlich von Langemark u. südlich

der Straße Menin - Ypern immer von neuem entfesselt wurde. Ununterbrochen wirkten 

die Artilleriewaffen mit äußerster Leistung von Mann u. Geschütz in das Gelände, auf

der die erbitterten hin- und herwogenden Kämpfe der Infantrie abspielten!

Brennpunkte der Schlacht waren Poelcapelle, die einzelnen Höfe drei Kilometer westlich

von Paschendale,die Wegekreuze östlich u. südöstl. v. Zonnebeke, die Waldstücke

westlich von Bacelerne u. das Dorf Ghelluralt: über diese Linie hinaus konnte

der Feind nur vorübergehend dringen, doch sich unter der Wucht unserer Gegenangriffe

nicht behaupten, obwohl er bis zum späten Abend dauernd frische Kräfte ins

Feuer führte. Der Gewinn der Engländer beschränkt sich somit auf einen bis  1 1/2

Kilometer tiefen Streifen von Poelcazyelle über die östlichen Ausläufer u. Zonnabeke

u. längs der von dort nach Becelaere führenden Straße. Das Dorf ist ebenso

wie das heiß umkämpfte Gheluralt voll in unserm Besitz. Die blutigen

Verluste der englischen Divisionen - mindestens 11 wurden allein beim Frühangriff

auf der Schlachtfront eingesetzt - wurden übereinstimmend als sehr

hoch gemeldet. Das gute Zusammenwirken aller unsrer Waffen brachte auf

diesen ganzen Stoß der Engländer zum Zusammenbrechen vor dem Ziel,

das dieses Mal nicht, wie behauptet worden ist, eng, sondern unzweifelhaft

recht weit gestreckt war. Das Heldentum der deutschen Truppen in Flandern

wird durch nichts übertroffen. Heeresgruppe Deutscher Kronprinz: Auf dem Ostufer

der Maas führten die Franzosen abends einen neuen starken Angriff - den

zwölften binnen drei Tagen - am Nordhang der Höhe 344, östlich von Savigny.

Tagsüber bereiteten heftiges Feuer, vor dem Vorbrechen zum Trommelfeuer 

gesteigert, den Sturm der französischen Kräfte vor, die von den kampfbewährten

Württembergern fast überall zurückgeschlagen wurden. An

einzelnen Stellen wurden Gegenstöße erforderlich, sie brachten zahlreiche Gefangene

in unsre Hand. Auf dem östlichen Kriegssch. keine größeren Kampfhandlungen.

Mazed. Front. Im Ber... von Monastir u. im Cerne-Bogen war

die Gefechtstätigkeit lebhafter als in den letzten Tagen. D.E.G.Q. Ludendorff.

Oestr.ung. Ber. Keine größeren Kapfhandlungen. 6./10. Westl. Kriegssch. Heeresgruppe

Kronprinz Rupprecht. Im Kampfgelände der flandrischen Front verstärkte

sich das tagsüber kräftige Störungsfeuer am Abend zu einzelnen Trommelfeuerwellen

zwischen Poelinypelle u Gheluralt. Englische Angriffe erfolgten nicht; vorstoßende Erkundungsabteilungen wurden zurückgeworfen. Heeresgruppe Deutscher

Kronprinz. Nordöstl. v. Soissons nahm abends die Artillerietätigkeit an Stärke 

u. Planmäßigkeit zu. Nördlich v. Reims scheiterte ein französ. Vorstoß. Auf

beiden Maasufern brachten unsre Sturmtrupps bs. Malencourt, Bethincourt,

Forges, Samargeiny und Bezonwaeny in die feindlichen Stellungen ein u.

                  kehrten überalll mit Gefangenen zurück.



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  • October 26, 2019 11:37:56 Gabriele Kister-Schuler

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    schoß den 39., Oberleutnant Berthold den 28. Gegner im Luftkampf ab. Oestlicher 

    Kriegssch. u. an der Mazed. Front keine größeren Gefechtshandlungen. D.E.G.Q. 

    Ludendorff. 4./10. Westl. Kriegssch. Heeresgruppe Kronprinz Rupprecht. Die gestrige 

    Kampftätigkeit des Feindes in Flandern glich der an den Vortagen; das in 

    das Gelände hinter unsern Stellungen reichende u. auf die belgischen Ortschaften 

    gerichtete starke Störungsfeuer gegen einzelne Abschnitte unserer 

    Kampfzone wurde in der Mitte der Schlachtfront zu heftigster Wirkung 

    in Feuerstöße zusammengefaßt, die Nacht hindurch hielt vom Houthoulster -

    Wald bis zum Lys der gewaltige Artilleriekampf unvermindert an; heute 

    morgen steigerte er sich zum Trommelfeuer. Mit dem Einsetzen starker 

    englischer Angriffe im Bogen v. Ypern ist die Schlacht in Flandern von neuem 

    entbrannt. Bei der andern Armee war infolge schlechter Beobachtung die 

    Gefechtstätigkeit tagsüber meist auf ein geringes Maß beschränkt; erst 

    gegen Abend lebte sie auf. Heeresgruppe Deutscher Kronprinz: Auf dem Ostufer der 

    Maas lebte bei Einbruch der Dunkelheit schlagartig stärkstes Feuer an der Höhe 

    344, östl. v. Samoginiy auf. Tiefgegliedert brachen die Franzosen bald darauf 

    zum Angriff vor, um die von uns dort gewonnenen Stellungen 

    zurückzuerobern. voriger Satz doppelt, gestrichen   Der Ansturm brach in der Abwehr 

    unserer Artillerie u. an der zähen Widerstandskraft der Württemberger 

    verlustreich u. ergebnislos zusammen. Heeresgruppe Herzog Albrecht: Lebhafter 

    Artilleriekampf entspann sich zeitweilig dicht westlich der missing u. 

    im Sundgau; Angriffe erfolgten dort nicht. Oestl. Kriegssch. Bei Jacobstadt, Dünaburg 

    u. Zburcz sowie an Donau keine bs. missing nahm die Feuertätigkeit

    vorübergehend zu Erkundungsgefechte verliefen an mehreren

    Stellen für uns erfolgreich. Mazed. Front. Die Lage ist unverändert.

    D.E.G.Q. Ludendorff. Der öst. ung. Betr. Ital. Kriegssch. Die Kämpfe im

    Gabriele-Abschnitt ließen gestern nach. Der Vortag hat uns 6 ital. Offiz.

    407 M. u. 2 Ärzte als Gefangene eingebracht. Unsre Flieger schossen 3 feindl.

    Flugzeuge ab. An der Tiroler Front keine bes. Ereignisse. D. Chef d. Generalstabs. 

    5./10 Westl. Kriegssch. Heeresgruppe Kronprinz Rupprecht. Ein Schlachttag von

    seltener Schwere liegt hinter Führern u. Truppen der 4. Armee. er wurde

    bestanden. Vom frühen Morgen bis in die Nacht währte das Ringen, das


    rechte Seite


    durch wiederholte englische Angriffe aus der Gegend nordwestlich von Langemark u. südlich

    der Straße Menin - Ypern immer von neuem entfesselt wurde. Ununterbrochen wirkten 

    die Artilleriewaffen mit äußerster Leistung von Mann u. Geschütz in das Gelände, auf

    der die erbitterten hin- und herwogenden Kämpfe der Infantrie abspielten!

    Brennpunkte der Schlacht waren Poelcapelle, die einzelnen Höfe drei Kilometer westlich

    von Paschendale,die Wegekreuze östlich u. südöstl. v. Zonnebeke, die Waldstücke

    westlich von Bacelerne u. das Dorf Ghelluralt: über diese Linie hinaus konnte

    der Feind nur vorübergehend dringen, doch sich unter der Wucht unserer Gegenangriffe

    nicht behaupten, obwohl er bis zum späten Abend dauernd frische Kräfte ins

    Feuer führte. Der Gewinn der Engländer beschränkt sich somit auf einen bis  1 1/2

    Kilometer tiefen Streifen von Poelcazyelle über die östlichen Ausläufer u. Zonnabeke

    u. längs der von dort nach Becelaere führenden Straße. Das Dorf ist ebenso

    wie das heiß umkämpfte Gheluralt voll in unserm Besitz. Die blutigen

    Verluste der englischen Divisionen - mindestens 11 wurden allein beim Frühangriff

    auf der Schlachtfront eingesetzt - wurden übereinstimmend als sehr

    hoch gemeldet. Das gute Zusammenwirken aller unsrer Waffen brachte auf

    diesen ganzen Stoß der Engländer zum Zusammenbrechen vor dem Ziel,

    das dieses Mal nicht, wie behauptet worden ist, eng, sondern unzweifelhaft

    recht weit gestreckt war. Das Heldentum der deutschen Truppen in Flandern

    wird durch nichts übertroffen. Heeresgruppe Deutscher Kronprinz: Auf dem Ostufer

    der Maas führten die Franzosen abends einen neuen starken Angriff - den

    zwölften binnen drei Tagen - am Nordhang der Höhe 344, östlich von Savigny.

    Tagsüber bereiteten heftiges Feuer, vor dem Vorbrechen zum Trommelfeuer 

    gesteigert, den Sturm der französischen Kräfte vor, die von den kampfbewährten

    Württembergern fast überall zurückgeschlagen wurden. An

    einzelnen Stellen wurden Gegenstöße erforderlich, sie brachten zahlreiche Gefangene

    in unsre Hand. Auf dem östlichen Kriegssch. keine größeren Kampfhandlungen.

    Mazed. Front. Im Ber... von Monastir u. im Cerne-Bogen war

    die Gefechtstätigkeit lebhafter als in den letzten Tagen. D.E.G.Q. Ludendorff.

    Oestr.ung. Ber. Keine größeren Kapfhandlungen. 6./10. Westl. Kriegssch. Heeresgruppe

    Kronprinz Rupprecht. Im Kampfgelände der flandrischen Front verstärkte

    sich das tagsüber kräftige Störungsfeuer am Abend zu einzelnen Trommelfeuerwellen

    zwischen Poelinypelle u Gheluralt. Englische Angriffe erfolgten nicht; vorstoßende Erkundungsabteilungen wurden zurückgeworfen. Heeresgruppe Deutscher

    Kronprinz. Nordöstl. v. Soissons nahm abends die Artillerietätigkeit an Stärke 

    u. Planmäßigkeit zu. Nördlich v. Reims scheiterte ein französ. Vorstoß. Auf

    beiden Maasufern brachten unsre Sturmtrupps bs. Malencourt, Bethincourt,

    Forges, Samargeiny und Bezonwaeny in die feindlichen Stellungen ein u.

                      kehrten überalll mit Gefangenen zurück.



  • October 26, 2019 11:34:59 Gabriele Kister-Schuler

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    schoß den 39., Oberleutnant Berthold den 28. Gegner im Luftkampf ab. Oestlicher 

    Kriegssch. u. an der Mazed. Front keine größeren Gefechtshandlungen. D.E.G.Q. 

    Ludendorff. 4./10. Westl. Kriegssch. Heeresgruppe Kronprinz Rupprecht. Die gestrige 

    Kampftätigkeit des Feindes in Flandern glich der an den Vortagen; das in 

    das Gelände hinter unsern Stellungen reichende u. auf die belgischen Ortschaften 

    gerichtete starke Störungsfeuer gegen einzelne Abschnitte unserer 

    Kampfzone wurde in der Mitte der Schlachtfront zu heftigster Wirkung 

    in Feuerstöße zusammengefaßt, die Nacht hindurch hielt vom Houthoulster -

    Wald bis zum Lys der gewaltige Artilleriekampf unvermindert an; heute 

    morgen steigerte er sich zum Trommelfeuer. Mit dem Einsetzen starker 

    englischer Angriffe im Bogen v. Ypern ist die Schlacht in Flandern von neuem 

    entbrannt. Bei der andern Armee war infolge schlechter Beobachtung die 

    Gefechtstätigkeit tagsüber meist auf ein geringes Maß beschränkt; erst 

    gegen Abend lebte sie auf. Heeresgruppe Deutscher Kronprinz: Auf dem Ostufer der 

    Maas lebte bei Einbruch der Dunkelheit schlagartig stärkstes Feuer an der Höhe 

    344, östl. v. Samoginiy auf. Tiefgegliedert brachen die Franzosen bald darauf 

    zum Angriff vor, um die von uns dort gewonnenen Stellungen 

    zurückzuerobern. voriger Satz doppelt, gestrichen   Der Ansturm brach in der Abwehr 

    unserer Artillerie u. an der zähen Widerstandskraft der Württemberger 

    verlustreich u. ergebnislos zusammen. Heeresgruppe Herzog Albrecht: Lebhafter 

    Artilleriekampf entspann sich zeitweilig dicht westlich der missing u. 

    im Sundgau; Angriffe erfolgten dort nicht. Oestl. Kriegssch. Bei Jacobstadt, Dünaburg 

    u. Zburcz sowie an Donau keine bs. missing nahm die Feuertätigkeit

    vorübergehend zu Erkundungsgefechte verliefen an mehreren

    Stellen für uns erfolgreich. Mazed. Front. Die Lage ist unverändert.

    D.E.G.Q. Ludendorff. Der öst. ung. Betr. Ital. Kriegssch. Die Kämpfe im

    Gabriele-Abschnitt ließen gestern nach. Der Vortag hat uns 6 ital. Offiz.

    407 M. u. 2 Ärzte als Gefangene eingebracht. Unsre Flieger schossen 3 feindl.

    Flugzeuge ab. An der Tiroler Front keine bes. Ereignisse. D. Chef d. Generalstabs. 

    5./10 Westl. Kriegssch. Heeresgruppe Kronprinz Rupprecht. Ein Schlachttag von

    seltener Schwere liegt hinter Führern u. Truppen der 4. Armee. er wurde

    bestanden. Vom frühen Morgen bis in die Nacht währte das Ringen, das


    rechte Seite


    durch wiederholte englische Angriffe aus der Gegend nordwestlich von Langemark u. südlich

    der Straße Menin - Ypern immer von neuem entfesselt wurde. Ununterbrochen wirkten 

    die Artilleriewaffen mit äußerster Leistung von Mann u. Geschütz in das Gelände, auf

    der die erbitterten hin- und herwogenden sich Kämpfe der Infantrie abspielten!

    Brennpunkte der Schlacht waren missing, die einzelnen Höfe drei Kilometer westlich

    von Paschendale,die Wegekreuze östlich u. südöstl. v. Zonnebeke, die Waldstücke

    westlich von Bacelerne u. das Dorf Ghelluralt: über diese Linie hinaus konnte

    der Feind nur vorübergehend dringen, doch sich unter der Wucht unserer Gegenangriffe

    nicht behaupten, obwohl er bis zum späten Abend dauernd frische Kräfte ins

    Feuer führte. Der Gewinn der Engländer beschränkt sich somit auf einen bis  1 1/2

    Kilometer tiefen Streifen von Poelcazyelle über die östlichen Ausläufer u. Zonnabeke

    u. längs der von dort nach Becelaere führenden Straße. Das Dorf ist ebenso

    wie das heiß umkämpfte Gheluralt voll in unserm Besitz. Die blutigen

    Verluste der englischen Divisionen - mindestens 11 wurden allein beim Frühangriff

    auf der Schlachtfront eingesetzt - wurden übereinstimmend als sehr

    hoch gemeldet. Das gute Zusammenwirken aller unsrer Waffen brachte auf

    diesen ganzen Stoß der Engländer zum Zusammenbrechen vor dem Ziel,

    das dieses Mal nicht, wie behauptet worden ist, eng, sondern unzweifelhaft

    recht weit gestreckt war. Das Heldentum der deutschen Truppen in Flandern

    wird durch nichts übertroffen. Heeresgruppe Deutscher Kronprinz: Auf dem Ostufer

    der Maas führten die Franzosen abends einen neuen starken Angriff - den

    zwölften binnen drei Tagen - am Nordhang der Höhe 344, östlich von Savigny.

    Tagsüber bereiteten heftiges Feuer, vor dem Vorbrechen zum Trommelfeuer 

    gesteigert, den Sturm der französischen Kräfte vor, die von den kampfbewährten

    Württembergern fast überall zurückgeschlagen wurden. An

    einzelnen Stellen wurden Gegenstöße erforderlich, sie brachten zahlreiche Gefangene

    in unsre hand. Auf dem östlichen Kriegssch. keine größeren Kampfhandlungen.

    Mazed. Front. Im Ber... von Monastir u. im Cerne-Bogen war

    die Gefechtstätigkeit lebhafter als in den letzten Tagen. D.E.G.Q. Ludendorff.

    Oestr.ung. Ber. Keine größeren Kapfhandlungen. 6./10. Westl. Kriegssch. Heeresgruppe

    Kronprinz Rupprecht. Im Kampfgelände der flandrischen Front verstärkte

    sich das tagsüber kräftige Störungsfeuer am Abend zu einzelnen Trommelfeuerwellen

    zwischen Poelinypelle u Gheluralt. Englische Angriffe erfolgten nicht; vorstoßende Erkundungsabteilungen wurden zurückgeworfen. Heeresgruppe Deutscher

    Kronprinz. Nordöstl. v. Soissons nahm abends die Artillerietätigkeit an Stärke 

    u. Planmäßigkeit zu. Nördlich v. Reims scheiterte ein französ. Vorstoß. Auf

    beiden Maasufern brachten unsre Sturmtrupps bs. Malencourt, Bethincourt,

    Forges, Samargeiny und Bezonwaeny in die feindlichen Stellungen ein u.

                      kehrten überalll mit Gefangenen zurück.



  • October 25, 2019 16:50:54 Gabriele Kister-Schuler

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    schoß den 39., Oberleutnant Berthold den 28. Gegner im Luftkampf ab. Oestlicher 

    Kriegssch. u. an der Mazed. Front keine größeren Gefechtshandlungen. D.E.G.Q. 

    Ludendorff. 4./10. Westl. Kriegssch. Heeresgruppe Kronprinz Rupprecht. Die gestrige 

    Kampftätigkeit des Feindes in Flandern glich der an den Vortagen; das in 

    das Gelände hinter unsern Stellungen weichende u. auf die belgischen Ortschaften 

    gerichtete starke Störungsfeuer gegen einzelne Abschnitte unserer 

    Kampfzone wurde in der Mitte der Schlachtfront zu heftigster Wirkung 

    in Feuerstöße zusammengefaßt, die Nacht hindurch hielt vom Houthoulster -

    Wald bis zum Lys der gewaltige Artilleriekampf unvermindert an; heute 

    morgen steigerte er sich zum Trommelfeuer. Mit dem Einsetzen starker 

    englischer Angriffe im Bogen v. Ypern ist die Schlacht in Flandern von neuem 

    entbrannt. Bei der andern Armee war infolge schlechter Beobachtung die 

    Gefechtstätigkeit tagsüber meist auf ein geringes Maß beschränkt; erst 

    gegen Abend lebte sie auf. Heeresgruppe Deutscher Kronprinz: Auf dem Ostufer der 

    Maas lebte bei Einbruch der Dunkelheit schlagartig stärkstes Feuer an der Höhe 

    344, östl. v. Samoginiy auf. Tiefgegliedert brachen die Franzosen bald darauf 

    zum Angriff vor, um die von uns dort gewonnenen Stellungen 

    zurückzuerobern. voriger Satz doppelt, gestrichen   Der Ansturm brach in der Abwehr 

    unserer Artillerie u. an der zähen Widerstandskraft der Württemberger 

    verlustreich u. ergebnislos zusammen. Heeresgruppe Herzog Albrecht: Lebhafter 

    Artilleriekampf entspann sich zeitweilig dicht westlich der missing u. 

    im Sundgau; Angriffe erfolgten dort nicht. Oestl. Kriegssch. Bei Jacobstadt, Dünaburg 

    u. Zburcz sowie an Donau keine bs. missing nahm die Feuertätigkeit

    vorübergehend uu. Erkundungsgefechte verliefen an mehreren

    Stellen für uns erfolgreich. Mazed. Front. Die Lage ist unverändert.

    D.E.G.Q. Ludndorff. Der üst. ung. Betr. Ital. Kriegssch. Die kämpfe im

    Gabriele-Abschnit lie´ßen gestern nach. Der Vortag hat uns 6 ital. Offiz.

    407 M. u. 2 Ärzte als Gefangene eingebracht. Unsre Flieger schoßen 3 feindl.

    Flugzeuge ab. An der Tiroler Front keine bes. Ereignisse. D. Chef d. Generalstabs. 

    5./10 Westl. Kriegssch. Heeresgruppe Kronprinz Rupprecht. Ein Schlachttag von

    seltener Schwere liegt hinter Führern u. Truppen der 4. Armee. er wurde

    bestanden. Vom frühen Morgen bis in die Nacht währte das Ringen, das


    rechte Seite


    durch wiederholte englische Angriffe aus der Gegend nordwestlich von Langemark u. südlich

    der Straße Menin - Ypern immer von neuem entfesselt wurde. Ununterbrochen wirkte

    die Artilleriewaffen mit äußerster Leistung von Mann u. Geschütz in das Gelände, auf

    dedie erbitterten hin- und herwogenden sich Kämpfe der Infantrie abspielten!

    Brennpunkte der Schlacht waren missing, die einzelnen Höfe drei Kilometer westlich

    von Paschendale,die Wegekreuze östlich u. südöstl. v. Zonnebeke, die Waldstücke

    westlich von Bacelerne u. das Dorf Ghelluralt: über diese Linie hinaus konnte

    der Feind nur vorübergehend dringen, doch sich unter der Wucht unserer Gegenangriffe

    nicht behaupten, obwohl er bis zum späten Abend dauernd frische Kräfte ins

    Feuer führte. Der Gewinn der Engländer beschränkt sich somit auf einen bis  1 1/2

    Kilometer tiefen Streifen von Poelcazyelle über die östlichen Ausläufer u. Zonnabeke

    u. längs der von dort nach Becelaere führenden Straße. Das Dorf ist ebenso

    wie das heiß umkämpfte Gheluralt voll in unserm Besitz. Die blutigen

    Verluste der englischen Divisionen - mindestens 11 wurden allein beim Frühangriff

    auf der Schlachtfront eingesetzt - wurden übereinstimmend als sehr

    hoch gemeldet. Das gute Zusammenwirken aller unsrer Waffen brachte auf

    diesen ganzen Stoß der Engländer zum Zusammenbrechen vor dem Ziel,

    das dieses Mal nicht, wie behauptet worden ist, eng, sondern unzweifelhaft

    recht weit gestreckt war. Das Heldentum der deutschen Truppen in Flandern

    wird durch nichts übertroffen. Heeresgruppe Deutscher Kronprinz: Auf dem Ostufer

    der Maas führten die Franzosen abends einen neuen starken Angriff - den

    zwölften binnen drei Tagen - am Nordhang der Höhe 344, östlich von Savigny.

    Tagsüber bereiteten heftiges Feuer, vor dem Vorbrechen zum Trommelfeuer 

    gesteigert, den Sturm der französischen Kräfte vor, die von den kampfbewährten

    Württembergern fast überall zurückgeschlagen wurden. An

    einzelnen Stellen wurden Gegenstöße erforderlich, sie brachten zahlreiche Gefangene

    in unsre hand. Auf dem östlichen Kriegssch. keine größeren Kampfhandlungen.

    Mazed. Front. Im Ber... von Monastir u. im Cerne-Bogen war

    die Gefechtstätigkeit lebhafter als in den letzten Tagen. D.E.G.Q. Ludendorff.

    Oestr.ung. Ber. Keine größeren Kapfhandlungen. 6./10. Westl. Kriegssch. Heeresgruppe

    Kronprinz Rupprecht. Im Kampfgelände der flandrischen Front verstärkte

    sich das tagsüber kräftige Störungsfeuer am Abend zu einzelnen Trommelfeuerwellen

    zwischen Poelinypelle u Gheluralt. Englische Angriffe erfolgten nicht; vorstoßende Erkundungsabteilungen wurden zurückgeworfen. Heeresgruppe Deutscher

    Kronprinz. Nordöstl. v. Soissons nahm abends die Artillerietätigkeit an Stärke 

    u. Planmäßigkeit zu. Nördlich v. Reims scheiterte ein französ. Vorstoß. Auf

    beiden Maasufern brachten unsre Sturmtrupps bs. Malencourt, Bethincourt,

    Forges, Samargeiny und Bezonwaeny in die feindlichen Stellungen ein u.

                      kehrten überalll mit Gefangenen zurück.



  • October 25, 2019 16:16:19 Gabriele Kister-Schuler

    linke Seite


    schoß den 39., Oberleutnant Berthold den 28. Gegner im Luftkampf ab. Oestlicher 

    Kriegssch. u. an der Mazed. Front keine größeren Gefechtshandlungen. D.E.G.Q. 

    Ludendorff. 4./10. Westl. Kriegssch. Heeresgruppe Kronprinz Rupprecht. Die gestrige 

    Kampftätigkeit des Feindes in Flandern glich der an den Vortagen; das in 

    das Gelände hinter unsern Stellungen weichende u. auf die belgischen Ortschaften 

    gerichtete starke Störungsfeuer gegen einzelne Abschnitte unserer 

    Kampfzone wurde in der Mitte der Schlachtfront zu heftigster Wirkung 

    in Feuerstöße zusammengefaßt, die Nacht hindurch hielt vom Houthoulster -

    Wald bis zum Lys der gewaltige Artilleriekampf unvermindert an; heute 

    morgen steigerte er sich zum Trommelfeuer. Mit dem Einsetzen starker 

    englischer Angriffe im Bogen v. Ypern ist die Schlacht in Flandern von neuem 

    entbrannt. Bei der andern Armee war infolge schlechter Beobachtung die 

    Gefechtstätigkeit tagsüber meist auf ein geringes Maß beschränkt; erst 

    gegen Abend lebte sie auf. Heeresgruppe Deutscher Kronprinz: Auf dem Ostufer der 

    Maas lebte bei Einbruch der Dunkelheit schlagartig stärkstes Feuer an der Höhe 

    344, östl. v. Samoginiy auf. Tiefgegliedert brachen die Franzosen bald darauf 

    zum Angriff vor, um die von uns dort gewonnenen Stellungen 

    zurückzuerobern. voriger Satz doppelt, gestrichen   Der Ansturm brach in der Abwehr 

    unserer Artillerie u. an der zähen Widerstandskraft der Württemberger 

    verlustreich u. ergebnislos zusammen. Heeresgruppe Herzog Albrecht: Lebhafter 

    Artilleriekampf entspann sich zeitweilig dicht westlich der missing u. 

    im Sundgau; Angriffe erfolgten dort nicht. Oestl. Kriegssch. Bei Jacobstadt, Dünaburg 

    u. Zburcz sowie an Donau keine bs. missing nahm die Feuertätigkeit

    vorübergehend uu. Erkundungsgefechte verliefen an mehreren

    Stellen für uns erfolgreich. Mazed. Front. Die Lage ist unverändert.

    D.E.G.Q. Ludndorff. Der üst. ung. Betr. Ital. Kriegssch. Die kämpfe im

    Gabriele-Abschnit lie´ßen gestern nach. Der Vortag hat uns 6 ital. Offiz.

    407 M. u. 2 Ärzte als Gefangene eingebracht. Unsre Flieger schoßen 3 feindl.

    Flugzeuge ab. An der Tiroler Front keine bes. Ereignisse. D. Chef d. Generalstabs. 

    5./10 Westl. Kriegssch. Heeresgruppe Kronprinz Rupprecht. Ein Schlachttag von

    seltener Schwere liegt hinter Führern u. Truppen der 4. Armee. er wurde

    bestanden. Vom frühen Morgen bis in die Nacht währte das Ringen, das


    rechte Seite


    durch wiederholte englische Angriffe aus der Gegend nordwestlich von Langemark u. südlich

    der Straße Menin - Ypern immer von neuem entfesselt wurde. Ununterbrochen wirkte

    die Artilleriewaffen mit äußerster Leistung von Mann u. Geschütz in das Gelände, auf

    dedie erbitterten hin- und herwogenden sich Kämpfe der Infantrie abspielten!

    Brennpunkte der Schlacht waren missing, die einzelnen Höfe drei Kilometer westlich

    von Paschendale,die Wegekreuze östlich u. südöstl. v. Zonnebeke, die Waldstücke

    westlich von Bacelerne u. das Dorf Ghelluralt: über diese Linie hinaus konnte

    der Feind nur vorübergehend dringen, doch sich unter der Wucht unserer Gegenangriffe

    nicht behaupten, obwohl er bis zum späten Abend dauernd frische Kräfte ins

    Feuer führte. Der Gewinn der Engländer beschränkt sich somit auf einen bis  1 1/2

    Kilometer tiefen Streifen von Poelcazyelle über die östlichen Ausläufer u. Zonnabeke

    u. längs der von dort nach Becelaere führenden Straße. Das Dorf ist ebenso

    wie das heiß umkämpfte Gheluralt voll in unserm Besitz. Die blutigen

    Verluste der englischen Divisionen - mindestens 11 wurden allein beim Frühangriff

    auf der Schlachtfront eingesetzt - wurden übereinstimmend als sehr

    hoch gemeldet.


















  • October 25, 2019 14:00:23 Gabriele Kister-Schuler

    linke Seite


    schoß den 39., Oberleutnant Berthold den 28. Gegner im Luftkampf ab. Oestlicher 

    Kriegssch. u. an der Mazed. Front keine größeren Gefechtshandlungen. D.E.G.Q. 

    Ludendorff. 4./10. Westl. Kriegssch. Heeresgruppe Kronprinz Rupprecht. Die gestrige 

    Kampftätigkeit des Feindes in Flandern glich der an den Vortagen; das in 

    das Gelände hinter unsern Stellungen weichende u. auf die belgischen Ortschaften 

    gerichtete starke Störungsfeuer gegen einzelne Abschnitte unserer 

    Kampfzone wurde in der Mitte der Schlachtfront zu heftigster Wirkung 

    in Feuerstöße zusammengefaßt, die Nacht hindurch hielt vom Houthoulster -

    Wald bis zum Lys der gewaltige Artilleriekampf unvermindert an; heute 

    morgen steigerte er sich zum Trommelfeuer. Mit dem Einsetzen starker 

    englischer Angriffe im Bogen v. Ypern ist die Schlacht in Flandern von neuem 

    entbrannt. Bei der andern Armee war infolge schlechter Beobachtung die 

    Gefechtstätigkeit tagsüber meist auf ein geringes Maß beschränkt; erst 

    gegen Abend lebte sie auf. Heeresgruppe Deutscher Kronprinz: Auf dem Ostufer der 

    Maas lebte bei Einbruch der Dunkelheit schlagartig stärkstes Feuer an der Höhe 

    344, östl. v. Samoginiy auf. Tiefgegliedert brachen die Franzosen bald darauf 

    zum Angriff vor, um die von uns dort gewonnenen Stellungen 

    zurückzuerobern. voriger Satz doppelt, gestrichen   Der Ansturm brach in der Abwehr 

    unserer Artillerie u. an der zähen Widerstandskraft der Württemberger 

    verlustreich u. ergebnislos zusammen. Heeresgruppe Herzog Albrecht: Lebhafter 

    Artilleriekampf entspann sich zeitweilig dicht westlich der missing u. 

    im Sundgau; Angriffe erfolgten dort nicht. Oestl. Kriegssch. Bei Jacobstadt, Dünaburg 

    u. Zburcz sowie an Donau keine bs. missing nahm die Feuertätigkeit

    vorübergehend uu. Erkundungsgefechte verliefen an mehreren

    Stellen für uns erfolgreich. Mazed. Front. Die Lage ist unverändert.

    D.E.G.Q. Ludndorff. Der üst. ung. Betr. Ital. Kriegssch. Die kämpfe im

    Gabriele-Abschnit lie´ßen gestern nach. Der Vortag hat uns 6 ital. Offiz.

    407 M. u. 2 Ärzte als Gefangene eingebracht. Unsre Flieger schoßen 3 feindl.

    Flugzeuge ab. An der Tiroler Front keine bes. Ereignisse. D. Chef d. Generalstabs. 

    5./10 Westl. Kriegssch. Heeresgruppe Kronprinz Rupprecht. Ein Schlachttag von

    seltener Schwere liegt hinter Führern u. Truppen der 4. Armee. er wurde

    bestanden. Vom frühen Morgen bis in die nacht währte das Ringen, das


    rechte Seite


    durch wiederholte englische Angriffe aus der Gegend nordwestlich von Langemark u. südlich

    der Straße Menin - Ypern immer von neuem entfesselt wurde.


















  • October 25, 2019 11:20:19 Gabriele Kister-Schuler

    linke Seite


    schoß den 39., Oberleutnant Berthold den 28. Gegner im Luftkampf ab. Oestlicher 

    Kriegssch. u. an der Mazed. Front keine größeren Gefechtshandlungen. D.E.G.Q. 

    Ludendorff. 4./10. Westl. Kriegssch. Heeresgruppe Kronprinz Rupprecht. Die gestrige 

    Kampftätigkeit des Feindes in Flandern glich der an den Vortagen; das in 

    das Gelände hinter unsern Stellungen weichende u. auf die belgischen Ortschaften 

    gerichtete starke Störungsfeuer gegen einzelne Abschnitte unserer 

    Kampfzone wurde in der Mitte der Schlachtfront zu heftigster Wirkung 

    in Feuerstöße zusammengefaßt, die Nacht hindurch hielt vom Houthoulster -

    Wald bis zum Lys der gewaltige Artilleriekampf unvermindert an; heute 

    morgen steigerte er sich zum Trommelfeuer. Mit dem Einsetzen starker 

    englischer Angriffe im Bogen v. Ypern ist die Schlacht in Flandern von neuem 

    entbrannt. Bei der andern Armee war infolge schlechter Beobachtung die 

    Gefechtstätigkeit tagsüber meist auf ein geringes Maß beschränkt; erst 

    gegen Abend lebte sie auf. Heeresgruppe Deutscher Kronprinz: Auf dem Ostufer der 

    Maas lebte bei Einbruch der Dunkelheit schlagartig stärkstes Feuer an der Höhe 

    344, östl. v. Samoginiy auf. Tiefgegliedert brachen die Franzosen bald darauf 

    zum Angriff vor, um die von uns dort gewonnenen Stellungen 

    zurückzuerobern. voriger Satz doppelt, gestrichen   Der Ansturm brach in der Abwehr 

    unserer Artillerie u. an der zähen Widerstandskraft der Württemberger 

    verlustreich u. ergebnislos zusammen. Heeresgruppe Herzog Albrecht: Lebhafter 

    Artilleriekampf entspann sich zeitweilig dicht westlich der missing u. 

    im Sundgau; Angriffe erfolgten dort nicht. Oestl. Kriegssch. Bei Jacobstadt, Dünaburg 

    u. Zburcz sowie an Donau keine bs. Ge




















  • October 25, 2019 11:16:14 Gabriele Kister-Schuler

    linke Seite


    schoß den 39., Oberleutnant Berthold den 28. Gegner im Luftkampf ab. Oestlicher 

    Kriegssch. u. an der Mazed. Front keine größeren Gefechtshandlungen. D.E.G.Q. 

    Ludendorff. 4./10. Westl. Kriegssch. Heeresgruppe Kronprinz Rupprecht. Die gestrige 

    Kampftätigkeit des Feindes in Flandern glich der an den Vortagen; das in 

    das Gelände hinter unsern Stellungen weichende u. auf die belgischen Ortschaften 

    gerichtete starke Störungsfeuer gegen einzelne Abschnitte unserer 

    Kampfzone wurde in der Mitte der Schlachtfront zu heftigster Wirkung 

    in Feuerstöße zusammengefaßt, die Nacht hindurch hielt vom Houthoulster -

    Wald bis zum Lys der gewaltige Artilleriekampf unvermindert an; heute 

    morgen steigerte er sich zum Trommelfeuer. Mit dem Einsetzen starker 

    englischer Angriffe im Bogen v. Ypern ist die Schlacht in Flandern von neuem 

    entbrannt. Bei der andern Armee war infolge schlechter Beobachtung die 

    Gefechtstätigkeit tagsüber meist auf ein geringes Maß beschränkt; erst 

    gegen Abend lebte sie auf. Heeresgruppe Deutscher Kronprinz: Auf dem Ostufer der 

    Maas lebte bei Einbruch der Dunkelheit schlagartig stärkstes Feuer an der Höhe 

    344, östl. v. Samoginiy auf. Tiefgegliedert brachen die Franzosen bald darauf 

    zum Angriff vor, um die von uns dort gewonnenen Stellungen 

    zurückzuerobern. voriger Satz doppelt, gestrichen   Der Ansturm brach in der Abwehr 

    unserer Artillerie u. an der zähen Widerstandskraft der Württemberger 

    verlustreich u. ergebnislos zusammen. Heeresgruppe Herzog Albrecht: Lebhafter 

    Artilleriekampf entspann sich zeitweilig dicht westlich der missing u. 

    im Sundgau; Angriffe erfolgten dort nicht. Oestl. Kriegssch. Bei Jacobstadt, Dünaburg 

    u. Zburcz sowie an 












  • October 23, 2019 22:31:17 Gabriele Kister-Schuler

    linke Seite


    schoß den 39., Oberleutnant Berthold den 28. Gegner im Luftkampf ab. Oestlicher 

    Kriegssch. u. an der Mazed. Front keine größeren Gefechtshandlungen. D.E.G.Q. 

    Ludendorff. 4./10. Westl. Kriegssch. Heeresgruppe Kronprinz Rupprecht. Die gestrige 

    Kampftätigkeit des Feindes in Flandern glich der an den Vortagen; das in 

    das Gelände hinter unsern Stellungen weichende u. auf die belgischen Ortschaften 

    gerichtete starke Störungsfeuer gegen einzelne Abschnitte unserer 

    Kampfzone wurde in der Mitte der Schlachtfront zu heftigster Wirkung 

    in Feuerstöße zusammengefaßt, die Nacht hindurch hielt vom Houthoulster -

    Wald bis zum Lys der gewaltige Artilleriekampf unvermindert an; heute 

    morgen steigerte er sich zum Trommelfeuer. Mit dem Einsetzen starker 

    englischer Angriffe im Bogen v. Ypern ist die Schlacht in Flandern von neuem 

    entbrannt. Bei der andern Armee war infolge schlechter Beobachtung die 

    Gefechtstätigkeit tagsüber meist auf ein geringes Maß beschränkt; erst 

    gegen Abend lebte sie auf. Heeresgruppe Deutscher Kronprinz: Auf dem Ostufer der 

    Maas lebte bei Einbruch der Dunkelheit schlagartig stärkstes Feuer an der Höhe 

    344, östl. v. Samoginiy auf. Tiefgegliedert brachen die Franzosen bald darauf 

    zum Angriff vor, um die von uns dort gewonnenen Stellungen 

    zurückzuerobern. voriger Satz doppelt, gestrichen   Der Ansturm brach in der Abwehr 

    unserer Artillerie u. an der zähen Widerstandskraft der Württemberger 

    verlustreich u. ergebnislos zusammen. Heeresgruppe Herzog Albrecht: Lebhafter 

    Artilleriekampf entspann sich zeitweilig dicht westlich der missing u. 

    im Sudgau; Angriffe erfolgten dort nicht. Oestl. Kriegssch. Bei Jecelstadt, Dunaburg 

    u. Zburcz sowie an 












  • October 23, 2019 22:26:04 Gabriele Kister-Schuler

    linke Seite


    schoß den 39., Oberleutnant Berthold den 28. Gegner im Luftkampf ab. Oestlicher 

    Kriegssch. u. an der Mazed. Front keine größeren Gefechtshandlungen. D.E.G.Q. 

    Ludendorff. 4./10. Westl. Kriegssch. Heeresgruppe Kronprinz Rupprecht. Die gestrige 

    Kampftätigkeit des Feindes in Flandern glich der an den Vortagen; das in 

    das Gelände hinter unsern Stellungen weichende u. auf die belgischen Ortschaften 

    gerichtete starke Störungsfeuer gegen einzelne Abschnitte unserer 

    Kampfzone wurde in der Mitte der Schlachtfront zu heftigster Wirkung 

    in Feuerstöße zusammengefaßt, die Nacht hindurch hielt vom Houthoulster -

    Wald bis zum Lys der gewaltige Artilleriekampf unvermindert an; heute 

    morgen steigerte er sich zum Trommelfeuer. Mit dem Einsetzen starker 

    englischer Angriffe im Bogen v. Ypern ist die Schlacht in Flandern von neuem 

    entbrannt. Bei der andern Armee war infolge schlechter Beobachtung die 

    Gefechtstätigkeit tagsüber meist auf ein geringes Maß beschränkt; erst 

    gegen Abend lebte sie auf. Heeresgruppe Deutscher Kronprinz: Auf dem Ostufer der 

    Maas lebte bei Einbruch der Dunkelheit schlagartig stärkstes Feuer an der Höhe 

    344, östl. v. Samoginiy auf. Tiefgegliedert brachen die Franzosen bald darauf 

    zum Angriff vor, um die von uns dort gewonnenen Stellungen 

    zurückzuerobern. voriger Satz doppelt, gestrichen   Der Ansturm brach in der Abwehr 

    unserer Artillerie u. an der zähen Widerstandskraft der Württemberger 

    verlustreich u. ergebnislos












Description

Save description
  • 51.21199||10.820339999999987||

    Hornsömmern bei Bad Langensalza

    ||1
Location(s)
  • Story location Hornsömmern bei Bad Langensalza


ID
1851 / 21899
Source
http://europeana1914-1918.eu/...
Contributor
Urte Bünning
License
http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/


October 4, 1917 – October 6, 1917
  • Deutsch

  • Western Front

  • 4. Armee
  • Heeresgruppe Deutscher Kronprinz
  • Heeresgruppe Kronprinz Rupprecht
  • Höhe 344



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