Tagebuch Nr. 2 (Mai 1917-23.12.1917) von Ernst Schwalm (1854-1924), item 54

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In Flandern dauerte der starke Feuerkampf in den Dünen an. Am Artois 

lebte nach ruhigen Tagen das Feuer vom La-Bassee-Kanal bis auf das südl. 

Senrga-Ufer am Abend auf. Heeresgruppe Deutscher Kronprinz: Beim Gehöft Hurtebise 

am Chemin Des Dames griffen die Franzosen nach heftiger Artilleriewirkung 

mit starken Kräften an. Anfänglicher Geländegewinn des Feindes

wurden durch unsre Gegenstöße zurückgewonnnen; um einige Grabenstücke wurde 

die Nacht hindurch erbittert gekämpft. Eine Anzahl Gefangener ist in unsrer 

Hand geblieben. Vorstöße des Gegners am Winterberg u. südlich von Corbeny 

scheiterten verlustreich. Vor Verdun ruhte tagsüber der Kampf; in 

den Abendstunden steigerte sich die Tätigkeit der Artillerie in einigen 

Abschnitten wieder erheblich. Heeresgruppe Herzog Albrecht: Ein Unternehmen bayrischer 

Sturmtrupps am Rhein-Marne-Kanal hatte vollen Erfolg. Außer 

blutigen Verlusten büßten die Franzosen Gefangene ein. Oestl. Kriegssch. Heeresgr. 

P.L.v.Bay. An der Duna, vor allem bs. Illuxt, ferner bs. Smergen u 

Beronwitsch; war gestern die Gefechtstätigkeit trotz ungünstiger Witterung 

lebhafter als sonst. Nördlich der Bahn missing- Luck stellte unser Erkunder 

gute Wirkung unserer Minenwerfer u. Artillerie in den feindlichen Gräben fest, 

aus denen Gefangene geborgen wurden. In Tarnopol u. Husenbye wurden 

russ. Truppenabteilungen im Nahkampf vertrieben. Heeresgr Mackensen; Im 

Gebirge nordw. v. Focsani warfen deutsche Sturmtruppen die Rumänen aus einer 

zäh verteidigten Höhenstellung. Bei Mequam am untern Sereth brachen deutsche 

u. bulgarische Sturmabteilungen in die russ. Stellungen ein, machten die Besatzung 

nieder u. kehrten mit einer großen Zahl v. Gefangenen zurück. Mazed. Front. Im 

Cerne Bogen griff ein italienisches Bataillon bs Paralowa an. Deutsche Truppen 

warfen den Feind zurück u. nahmen ihm Gefangene ab. Am Dobrohlje scheiterten 

mehrere serbische Angriffe, westlich des Varder, französische vor den Stellungen 

der Bulgaren. D.E.G.Q. Ludendorff. Oestr.ung. Ber. Nordwestl. v. Focsani entrissen 

deutsche Truppen dem Feinde abermals eine zäh verteidigte Höhenstellung. Bei 

Husictyn u. Tarnopol wurden russ. Jagdkommandos abgewiesen. Intal. Kriegssch. 

Gestern vormittag kam es am Isonzo zu keinen größeren Kampfhandlungen. Am 

Nachmittag flammte zwischen Tolmien u. der Weyzech die Schlacht an zahlreichen 

Stellen aufs neue empor. Nördlich v. Kal, bs. Madoni u. bs. Beitach wurden stärkere 

ital. Angriffe abgeschlagen. Wie an den vorangehenden Tagen war der Monte 

San Gabriela abermals der Schauplatz erbitterten Ringens. Von Norden und 

Westen her drangen die an Zahl weit überlegenen Angreifer auf unsere tapfere 

Besatzung ein. Auf dem Nordteil des Berges lag das Schwergewicht des Kampfes. 

Unsere über alles Lob erhabene Infantrie fing, wiederholt zum Gegenstoß übergehend, 

alle Anstürme auf. Bei Görz u. im Weyzachtal ließ der Feind heftigen 


rechte Seite

Artillerieüberfällen mehrere Einzelstöße folgen; die alle abgewiesen wurden. 

Oestlich v. Görz ein italienisches Grabenstück missing, brachten unsere Stoßtrupps 6 ital. 

Offiz., 140 M. u. 4 Masch Gew ein. Triest war wieder das Angriffsziel ital. Flieger. 

Das bischöfliche Palais wurde beschädigt. Der Chef des Generalstabes. 2/9. Westl. Kriegssch. 

Heeresgruppe Kronprinz Rupprecht. Der starke Artilleriekampf gegen die Mitte der 

flandrischen Front hielt am Tage u in der Nacht an. Vorfeldgefechte verliefen für 

uns günstig. Bei St. Quentin u an der Oise, nahm die Feuertätigkeit gegen 

die Vormittage zu; ein Erkundungsvorstoß westlich v. La Fera brachte uns 

Gefangene ein [.] Heeresgruppe Deutscher Kronprinz: Bei Allemont, nordöstl. 

v, Soissons, wurden bei einer gewaltsamen Erkundung dem Feinde 

blutige Verluste zugefügt u. Gefangene genommen. Auf dem Rücken 

des Chemin Des Dames blieb beim Abschluß der Kämpfe am Gehöft Hurtebise 

ein begrenzter Teil unserer vordersten Linie in der Hand der Franzosen. 

Bei Verdun schwoll erst abends der Feuerkampf an; nachts flaute er ab; 

Rittmeister Freiherr v. Richthofen errang gestern seinen 60. Luftsieg! Oestl. 

Kriegssch. Heeresgr. P.L.v.Bay: Längs der Duna, bx. Serargra u Barv..witschi 

steigerte sich die Feuertätigkeit. Südöstl. v. Riga, bei Friedrichsstadt u. Illuyt 

waren eigene Unternehmungen von Erfolg. Westl. v. Luck brachte uns ein Vorstoß 

von Strumtrupps Gewinn an Gefangenen und Beute. Heeresfr. Erzh. Josef: 

zwischen Pruth u. Suczawa Störungsfeuer u. Vorfeldgeplänkel. Heersgr. v. Mackensen 

In den Bergen nordwestl. v. Focsany suchten die Rumänen u. Russen unseren 

Truppen den erkämpften Boden streitig zu machen. Erbitterte Gegenangriffe des  

Feindes scheiterten verlustreich vor unseren Linien. Mazed. Front. Bei Monastir 

griffen die Franzosen mit starken Kräften an. Langs Längs der Straße v. Prilez eingebrochener 

Feind wurde niedergemacht oder gefangen, der Ansturm südlich des Weges 

von den bulgarischen Truppen überall zurückgewiesen. Am Dobrobolje brachen 

neue Angriffe der Serben zusammen[.] D.E.G.Q. Ludendorff. Oestr und. Ber: Der 

Feind mühte sich vergebens, unsere Verbündeten nordwestl. v. Focsanie errungenen 

Erfolge durch starke Gegenangriffe streitig zu machen. Ital. Kriegssch. Die 

offene Stadt Triest wurde gestern wieder des öfteren von ital. Fliegern heimgesucht, 

die insgesamt 70 Bomben abwarfen. Am Isonzo sind am gestrigen Tage 

größere Kämpfe unterblieben. Ital. Teilangriffe auf der Hochfläche v. Bainsizze

Heiliggeist, bs. Görz u. bs. Jaminov scheiterten u. wurden von unseren Sturmtruppen 

mit erfolgreichen Gegenangriffen beantwortet. Im Bereich des Monte San Gabriele 

hielten unsere Geschütze die feindlichen Massen nieder. In der Nacht zum 1.9. sind über 

10 Offiz. 315 M. sechs ital. Regimenter in der Hand der tapferen Verteidiger geblieben. 

Der Chef des Generalstabs.


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In Flandern dauerte der starke Feuerkampf in den Dünen an. Am Artois 

lebte nach ruhigen Tagen das Feuer vom La-Bassee-Kanal bis auf das südl. 

Senrga-Ufer am Abend auf. Heeresgruppe Deutscher Kronprinz: Beim Gehöft Hurtebise 

am Chemin Des Dames griffen die Franzosen nach heftiger Artilleriewirkung 

mit starken Kräften an. Anfänglicher Geländegewinn des Feindes

wurden durch unsre Gegenstöße zurückgewonnnen; um einige Grabenstücke wurde 

die Nacht hindurch erbittert gekämpft. Eine Anzahl Gefangener ist in unsrer 

Hand geblieben. Vorstöße des Gegners am Winterberg u. südlich von Corbeny 

scheiterten verlustreich. Vor Verdun ruhte tagsüber der Kampf; in 

den Abendstunden steigerte sich die Tätigkeit der Artillerie in einigen 

Abschnitten wieder erheblich. Heeresgruppe Herzog Albrecht: Ein Unternehmen bayrischer 

Sturmtrupps am Rhein-Marne-Kanal hatte vollen Erfolg. Außer 

blutigen Verlusten büßten die Franzosen Gefangene ein. Oestl. Kriegssch. Heeresgr. 

P.L.v.Bay. An der Duna, vor allem bs. Illuxt, ferner bs. Smergen u 

Beronwitsch; war gestern die Gefechtstätigkeit trotz ungünstiger Witterung 

lebhafter als sonst. Nördlich der Bahn missing- Luck stellte unser Erkunder 

gute Wirkung unserer Minenwerfer u. Artillerie in den feindlichen Gräben fest, 

aus denen Gefangene geborgen wurden. In Tarnopol u. Husenbye wurden 

russ. Truppenabteilungen im Nahkampf vertrieben. Heeresgr Mackensen; Im 

Gebirge nordw. v. Focsani warfen deutsche Sturmtruppen die Rumänen aus einer 

zäh verteidigten Höhenstellung. Bei Mequam am untern Sereth brachen deutsche 

u. bulgarische Sturmabteilungen in die russ. Stellungen ein, machten die Besatzung 

nieder u. kehrten mit einer großen Zahl v. Gefangenen zurück. Mazed. Front. Im 

Cerne Bogen griff ein italienisches Bataillon bs Paralowa an. Deutsche Truppen 

warfen den Feind zurück u. nahmen ihm Gefangene ab. Am Dobrohlje scheiterten 

mehrere serbische Angriffe, westlich des Varder, französische vor den Stellungen 

der Bulgaren. D.E.G.Q. Ludendorff. Oestr.ung. Ber. Nordwestl. v. Focsani entrissen 

deutsche Truppen dem Feinde abermals eine zäh verteidigte Höhenstellung. Bei 

Husictyn u. Tarnopol wurden russ. Jagdkommandos abgewiesen. Intal. Kriegssch. 

Gestern vormittag kam es am Isonzo zu keinen größeren Kampfhandlungen. Am 

Nachmittag flammte zwischen Tolmien u. der Weyzech die Schlacht an zahlreichen 

Stellen aufs neue empor. Nördlich v. Kal, bs. Madoni u. bs. Beitach wurden stärkere 

ital. Angriffe abgeschlagen. Wie an den vorangehenden Tagen war der Monte 

San Gabriela abermals der Schauplatz erbitterten Ringens. Von Norden und 

Westen her drangen die an Zahl weit überlegenen Angreifer auf unsere tapfere 

Besatzung ein. Auf dem Nordteil des Berges lag das Schwergewicht des Kampfes. 

Unsere über alles Lob erhabene Infantrie fing, wiederholt zum Gegenstoß übergehend, 

alle Anstürme auf. Bei Görz u. im Weyzachtal ließ der Feind heftigen 


rechte Seite

Artillerieüberfällen mehrere Einzelstöße folgen; die alle abgewiesen wurden. 

Oestlich v. Görz ein italienisches Grabenstück missing, brachten unsere Stoßtrupps 6 ital. 

Offiz., 140 M. u. 4 Masch Gew ein. Triest war wieder das Angriffsziel ital. Flieger. 

Das bischöfliche Palais wurde beschädigt. Der Chef des Generalstabes. 2/9. Westl. Kriegssch. 

Heeresgruppe Kronprinz Rupprecht. Der starke Artilleriekampf gegen die Mitte der 

flandrischen Front hielt am Tage u in der Nacht an. Vorfeldgefechte verliefen für 

uns günstig. Bei St. Quentin u an der Oise, nahm die Feuertätigkeit gegen 

die Vormittage zu; ein Erkundungsvorstoß westlich v. La Fera brachte uns 

Gefangene ein [.] Heeresgruppe Deutscher Kronprinz: Bei Allemont, nordöstl. 

v, Soissons, wurden bei einer gewaltsamen Erkundung dem Feinde 

blutige Verluste zugefügt u. Gefangene genommen. Auf dem Rücken 

des Chemin Des Dames blieb beim Abschluß der Kämpfe am Gehöft Hurtebise 

ein begrenzter Teil unserer vordersten Linie in der Hand der Franzosen. 

Bei Verdun schwoll erst abends der Feuerkampf an; nachts flaute er ab; 

Rittmeister Freiherr v. Richthofen errang gestern seinen 60. Luftsieg! Oestl. 

Kriegssch. Heeresgr. P.L.v.Bay: Längs der Duna, bx. Serargra u Barv..witschi 

steigerte sich die Feuertätigkeit. Südöstl. v. Riga, bei Friedrichsstadt u. Illuyt 

waren eigene Unternehmungen von Erfolg. Westl. v. Luck brachte uns ein Vorstoß 

von Strumtrupps Gewinn an Gefangenen und Beute. Heeresfr. Erzh. Josef: 

zwischen Pruth u. Suczawa Störungsfeuer u. Vorfeldgeplänkel. Heersgr. v. Mackensen 

In den Bergen nordwestl. v. Focsany suchten die Rumänen u. Russen unseren 

Truppen den erkämpften Boden streitig zu machen. Erbitterte Gegenangriffe des  

Feindes scheiterten verlustreich vor unseren Linien. Mazed. Front. Bei Monastir 

griffen die Franzosen mit starken Kräften an. Langs Längs der Straße v. Prilez eingebrochener 

Feind wurde niedergemacht oder gefangen, der Ansturm südlich des Weges 

von den bulgarischen Truppen überall zurückgewiesen. Am Dobrobolje brachen 

neue Angriffe der Serben zusammen[.] D.E.G.Q. Ludendorff. Oestr und. Ber: Der 

Feind mühte sich vergebens, unsere Verbündeten nordwestl. v. Focsanie errungenen 

Erfolge durch starke Gegenangriffe streitig zu machen. Ital. Kriegssch. Die 

offene Stadt Triest wurde gestern wieder des öfteren von ital. Fliegern heimgesucht, 

die insgesamt 70 Bomben abwarfen. Am Isonzo sind am gestrigen Tage 

größere Kämpfe unterblieben. Ital. Teilangriffe auf der Hochfläche v. Bainsizze

Heiliggeist, bs. Görz u. bs. Jaminov scheiterten u. wurden von unseren Sturmtruppen 

mit erfolgreichen Gegenangriffen beantwortet. Im Bereich des Monte San Gabriele 

hielten unsere Geschütze die feindlichen Massen nieder. In der Nacht zum 1.9. sind über 

10 Offiz. 315 M. sechs ital. Regimenter in der Hand der tapferen Verteidiger geblieben. 

Der Chef des Generalstabs.



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  • May 29, 2019 18:11:30 Gabriele Kister-Schuler

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    In Flandern dauerte der starke Feuerkampf in den Dünen an. Am Artois 

    lebte nach ruhigen Tagen das Feuer vom La-Bassee-Kanal bis auf das südl. 

    Senrga-Ufer am Abend auf. Heeresgruppe Deutscher Kronprinz: Beim Gehöft Hurtebise 

    am Chemin Des Dames griffen die Franzosen nach heftiger Artilleriewirkung 

    mit starken Kräften an. Anfänglicher Geländegewinn des Feindes

    wurden durch unsre Gegenstöße zurückgewonnnen; um einige Grabenstücke wurde 

    die Nacht hindurch erbittert gekämpft. Eine Anzahl Gefangener ist in unsrer 

    Hand geblieben. Vorstöße des Gegners am Winterberg u. südlich von Corbeny 

    scheiterten verlustreich. Vor Verdun ruhte tagsüber der Kampf; in 

    den Abendstunden steigerte sich die Tätigkeit der Artillerie in einigen 

    Abschnitten wieder erheblich. Heeresgruppe Herzog Albrecht: Ein Unternehmen bayrischer 

    Sturmtrupps am Rhein-Marne-Kanal hatte vollen Erfolg. Außer 

    blutigen Verlusten büßten die Franzosen Gefangene ein. Oestl. Kriegssch. Heeresgr. 

    P.L.v.Bay. An der Duna, vor allem bs. Illuxt, ferner bs. Smergen u 

    Beronwitsch; war gestern die Gefechtstätigkeit trotz ungünstiger Witterung 

    lebhafter als sonst. Nördlich der Bahn missing- Luck stellte unser Erkunder 

    gute Wirkung unserer Minenwerfer u. Artillerie in den feindlichen Gräben fest, 

    aus denen Gefangene geborgen wurden. In Tarnopol u. Husenbye wurden 

    russ. Truppenabteilungen im Nahkampf vertrieben. Heeresgr Mackensen; Im 

    Gebirge nordw. v. Focsani warfen deutsche Sturmtruppen die Rumänen aus einer 

    zäh verteidigten Höhenstellung. Bei Mequam am untern Sereth brachen deutsche 

    u. bulgarische Sturmabteilungen in die russ. Stellungen ein, machten die Besatzung 

    nieder u. kehrten mit einer großen Zahl v. Gefangenen zurück. Mazed. Front. Im 

    Cerne Bogen griff ein italienisches Bataillon bs Paralowa an. Deutsche Truppen 

    warfen den Feind zurück u. nahmen ihm Gefangene ab. Am Dobrohlje scheiterten 

    mehrere serbische Angriffe, westlich des Varder, französische vor den Stellungen 

    der Bulgaren. D.E.G.Q. Ludendorff. Oestr.ung. Ber. Nordwestl. v. Focsani entrissen 

    deutsche Truppen dem Feinde abermals eine zäh verteidigte Höhenstellung. Bei 

    Husictyn u. Tarnopol wurden russ. Jagdkommandos abgewiesen. Intal. Kriegssch. 

    Gestern vormittag kam es am Isonzo zu keinen größeren Kampfhandlungen. Am 

    Nachmittag flammte zwischen Tolmien u. der Weyzech die Schlacht an zahlreichen 

    Stellen aufs neue empor. Nördlich v. Kal, bs. Madoni u. bs. Beitach wurden stärkere 

    ital. Angriffe abgeschlagen. Wie an den vorangehenden Tagen war der Monte 

    San Gabriela abermals der Schauplatz erbitterten Ringens. Von Norden und 

    Westen her drangen die an Zahl weit überlegenen Angreifer auf unsere tapfere 

    Besatzung ein. Auf dem Nordteil des Berges lag das Schwergewicht des Kampfes. 

    Unsere über alles Lob erhabene Infantrie fing, wiederholt zum Gegenstoß übergehend, 

    alle Anstürme auf. Bei Görz u. im Weyzachtal ließ der Feind heftigen 


    rechte Seite

    Artillerieüberfällen mehrere Einzelstöße folgen; die alle abgewiesen wurden. 

    Oestlich v. Görz ein italienisches Grabenstück missing, brachten unsere Stoßtrupps 6 ital. 

    Offiz., 140 M. u. 4 Masch Gew ein. Triest war wieder das Angriffsziel ital. Flieger. 

    Das bischöfliche Palais wurde beschädigt. Der Chef des Generalstabes. 2/9. Westl. Kriegssch. 

    Heeresgruppe Kronprinz Rupprecht. Der starke Artilleriekampf gegen die Mitte der 

    flandrischen Front hielt am Tage u in der Nacht an. Vorfeldgefechte verliefen für 

    uns günstig. Bei St. Quentin u an der Oise, nahm die Feuertätigkeit gegen 

    die Vormittage zu; ein Erkundungsvorstoß westlich v. La Fera brachte uns 

    Gefangene ein [.] Heeresgruppe Deutscher Kronprinz: Bei Allemont, nordöstl. 

    v, Soissons, wurden bei einer gewaltsamen Erkundung dem Feinde 

    blutige Verluste zugefügt u. Gefangene genommen. Auf dem Rücken 

    des Chemin Des Dames blieb beim Abschluß der Kämpfe am Gehöft Hurtebise 

    ein begrenzter Teil unserer vordersten Linie in der Hand der Franzosen. 

    Bei Verdun schwoll erst abends der Feuerkampf an; nachts flaute er ab; 

    Rittmeister Freiherr v. Richthofen errang gestern seinen 60. Luftsieg! Oestl. 

    Kriegssch. Heeresgr. P.L.v.Bay: Längs der Duna, bx. Serargra u Barv..witschi 

    steigerte sich die Feuertätigkeit. Südöstl. v. Riga, bei Friedrichsstadt u. Illuyt 

    waren eigene Unternehmungen von Erfolg. Westl. v. Luck brachte uns ein Vorstoß 

    von Strumtrupps Gewinn an Gefangenen und Beute. Heeresfr. Erzh. Josef: 

    zwischen Pruth u. Suczawa Störungsfeuer u. Vorfeldgeplänkel. Heersgr. v. Mackensen 

    In den Bergen nordwestl. v. Focsany suchten die Rumänen u. Russen unseren 

    Truppen den erkämpften Boden streitig zu machen. Erbitterte Gegenangriffe des  

    Feindes scheiterten verlustreich vor unseren Linien. Mazed. Front. Bei Monastir 

    griffen die Franzosen mit starken Kräften an. Langs Längs der Straße v. Prilez eingebrochener 

    Feind wurde niedergemacht oder gefangen, der Ansturm südlich des Weges 

    von den bulgarischen Truppen überall zurückgewiesen. Am Dobrobolje brachen 

    neue Angriffe der Serben zusammen[.] D.E.G.Q. Ludendorff. Oestr und. Ber: Der 

    Feind mühte sich vergebens, unsere Verbündeten nordwestl. v. Focsanie errungenen 

    Erfolge durch starke Gegenangriffe streitig zu machen. Ital. Kriegssch. Die 

    offene Stadt Triest wurde gestern wieder des öfteren von ital. Fliegern heimgesucht, 

    die insgesamt 70 Bomben abwarfen. Am Isonzo sind am gestrigen Tage 

    größere Kämpfe unterblieben. Ital. Teilangriffe auf der Hochfläche v. Bainsizze

    Heiliggeist, bs. Görz u. bs. Jaminov scheiterten u. wurden von unseren Sturmtruppen 

    mit erfolgreichen Gegenangriffen beantwortet. Im Bereich des Monte San Gabriele 

    hielten unsere Geschütze die feindlichen Massen nieder. In der Nacht zum 1.9. sind über 

    10 Offiz. 315 M. sechs ital. Regimenter in der Hand der tapferen Verteidiger geblieben. 

    Der Chef des Generalstabs.



  • May 29, 2019 18:09:36 Gabriele Kister-Schuler

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    In Flandern dauerte der starke Feuerkampf in den Dünen an. Am Artois 

    lebte nach ruhigen Tagen das Feuer vom La-Bassee-Kanal bis auf das südl. 

    Senrga-Ufer am Abend auf. Heeresgruppe Deutscher Kronprinz: Beim Gehöft Hurtebise 

    am Chemin Des Dames griffen die Franzosen nach heftiger Artilleriewirkung 

    mit starken Kräften an. Anfänglicher Geländegewinn des Feindes

    wurden durch unsre Gegenstöße zurückgewonnnen; um einige Grabenstücke wurde 

    die Nacht hindurch erbittert gekämpft. Eine Anzahl Gefangener ist in unsrer 

    Hand geblieben. Vorstöße des Gegners am Winterberg u. südlich von Corbeny 

    scheiterten verlustreich. Vor Verdun ruhte tagsüber der Kampf; in 

    den Abendstunden steigerte sich die Tätigkeit der Artillerie in einigen 

    Abschnitten wieder erheblich. Heeresgruppe Herzog Albrecht: Ein Unternehmen bayrischer 

    Sturmtrupps am Rhein-Marne-Kanal hatte vollen Erfolg. Außer 

    blutigen Verlusten büßten die Franzosen Gefangene ein. Oestl. Kriegssch. Heeresgr. 

    P.L.v.Bay. An der Duna, vor allem bs. Illuxt, ferner bs. Smergen u 

    Beronwitsch; war gestern die Gefechtstätigkeit trotz ungünstiger Witterung 

    lebhafter als sonst. Nördlich der Bahn missing- Luck stellte unser Erkunder 

    gute Wirkung unserer Minenwerfer u. Artillerie in den feindlichen Gräben fest, 

    aus denen Gefangene geborgen wurden. In Tarnopol u. Husenbye wurden 

    russ. Truppenabteilungen im Nahkampf vertrieben. Heeresgr Mackensen; Im 

    Gebirge nordw. v. Focsani warfen deutsche Sturmtruppen die Rumänen aus einer 

    zäh verteidigten Höhenstellung. Bei Mequam am untern Sereth brachen deutsche 

    u. bulgarische Sturmabteilungen in die russ. Stellungen ein, machten die Besatzung 

    nieder u. kehrten mit einer großen Zahl v. Gefangenen zurück. Mazed. Front. Im 

    Cerne Bogen griff ein italienisches Bataillon bs Paralowa an. Deutsche Truppen 

    warfen den Feind zurück u. nahmen ihm Gefangene ab. Am Dobrohlje scheiterten 

    mehrere serbische Angriffe, westlich des Varder, französische vor den Stellungen 

    der Bulgaren. D.E.G.Q. Ludendorff. Oestr.ung. Ber. Nordwestl. v. Focsani entrissen 

    deutsche Truppen dem Feinde abermals eine zäh verteidigte Höhenstellung. Bei 

    Husictyn u. Tarnopol wurden russ. Jagdkommandos abgewiesen. Intal. Kriegssch. 

    Gestern vormittag kam es am Isonzo zu keinen größeren Kampfhandlungen. Am 

    Nachmittag flammte zwischen Tolmien u. der Weyzech die Schlacht an zahlreichen 

    Stellen aufs neue missing. Nördlich v. Kal, bs. Madoni u. bs. Beitach wurden stärkere 

    ital. Angriffe abgeschlagen. Wie an den vorangehenden Tagen war der Monte 

    San Gabriela abermals der Schauplatz erbitterten Ringens. Von Norden und 

    Westen her drangen die an Zahl weit überlegenen Angreifer auf unsere tapfere 

    Besatzung ein. Auf dem Nordteil des Berges lag das Schwergewicht des Kampfes. 

    Unsere über alles Lob erhabene Infantrie fing, wiederholt zum Gegenstoß übergehend, 

    alle Anstürme auf. Bei Görz u. im Weyzachtal ließ der Feind heftigen 


    rechte Seite

    Artillerieüberfällen mehrere Einzelstöße folgen; die alle abgewiesen wurden. 

    Oestlich v. Görz ein italienisches Grabenstück missing, brachten unsere Stoßtrupps 6 ital. 

    Offiz., 140 M. u. 4 Masch Gew ein. Triest war wieder das Angriffsziel ital. Flieger. 

    Das bischöfliche Palais wurde beschädigt. Der Chef des Generalstabes. 2/9. Westl. Kriegssch. 

    Heeresgruppe Kronprinz Rupprecht. Der starke Artilleriekampf gegen die Mitte der 

    flandrischen Front hielt am Tage u in der Nacht an. Vorfeldgefechte verliefen für 

    uns günstig. Bei St. Quentin u an der Oise, nahm die Feuertätigkeit gegen 

    die Vormittage zu; ein Erkundungsvorstoß westlich v. La Fera brachte uns 

    Gefangene ein [.] Heeresgruppe Deutscher Kronprinz: Bei Allemont, nordöstl. 

    v, Soissons, wurden bei einer gewaltsamen Erkundung dem Feinde 

    blutige Verluste zugefügt u. Gefangene genommen. Auf dem Rücken 

    des Chemin Des Dames blieb beim Abschluß der Kämpfe am Gehöft Hurtebise 

    ein begrenzter Teil unserer vordersten Linie in der Hand der Franzosen. 

    Bei Verdun schwoll erst abends der Feuerkampf an; nachts flaute er ab; 

    Rittmeister Freiherr v. Richthofen errang gestern seinen 60. Luftsieg! Oestl. 

    Kriegssch. Heeresgr. P.L.v.Bay: Längs der Duna, bx. Serargra u Barv..witschi 

    steigerte sich die Feuertätigkeit. Südöstl. v. Riga, bei Friedrichsstadt u. Illuyt 

    waren eigene Unternehmungen von Erfolg. Westl. v. Luck brachte uns ein Vorstoß 

    von Strumtrupps Gewinn an Gefangenen und Beute. Heeresfr. Erzh. Josef: 

    zwischen Pruth u. Suczawa Störungsfeuer u. Vorfeldgeplänkel. Heersgr. v. Mackensen 

    In den Bergen nordwestl. v. Focsany suchten die Rumänen u. Russen unseren 

    Truppen den erkämpften Boden streitig zu machen. Erbitterte Gegenangriffe des  

    Feindes scheiterten verlustreich vor unseren Linien. Mazed. Front. Bei Monastir 

    griffen die Franzosen mit starken Kräften an. Langs Längs der Straße v. Prilez eingebrochener 

    Feind wurde niedergemacht oder gefangen, der Ansturm südlich des Weges 

    von den bulgarischen Truppen überall zurückgewiesen. Am Dobrobolje brachen 

    neue Angriffe der Serben zusammen[.] D.E.G.Q. Ludendorff. Oestr und. Ber: Der 

    Feind mühte sich vergebens, unsere Verbündeten nordwestl. v. Focsanie errungenen 

    Erfolge durch starke Gegenangriffe streitig zu machen. Ital. Kriegssch. Die 

    offene Stadt Triest wurde gestern wieder des öfteren von ital. Fliegern heimgesucht, 

    die insgesamt 70 Bomben abwarfen. Am Isonzo sind am gestrigen Tage 

    größere Kämpfe unterblieben. Ital. Teilangriffe auf der Hochfläche v. Bainsizze

    Heiliggeist, bs. Görz u. bs. Jaminov scheiterten u. wurden von unseren Sturmtruppen 

    mit erfolgreichen Gegenangriffen beantwortet. Im Bereich des Monte San Gabriele 

    hielten unsere Geschütze die feindlichen Massen nieder. In der Nacht zum 1.9. sind über 

    10 Offiz. 315 M. sechs ital. Regimenter in der Hand der tapferen Verteidiger geblieben. 

    Der Chef des Generalstabs.



  • May 29, 2019 17:59:24 Gabriele Kister-Schuler

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    In Flandern dauerte der starke Feuerkampf in den Dünen an. Am Artois 

    lebte nach ruhigen Tagen das Feuer vom La-Bassee-Kanal bis auf das südl. 

    Senrga-Ufer am Abend auf. Heeresgruppe Deutscher Kronprinz: Beim Gehöft Hurtebise 

    am Chemin Des Dames griffen die Franzosen nach heftiger Artilleriewirkung 

    mit starken Kräften an. Anfänglicher Geländegewinn des Feindes

    wurden durch unsre Gegenstöße zurückgewonnnen; um einige Grabenstücke wurde 

    die Nacht hindurch erbittert gekämpft. Eine Anzahl Gefangener ist in unsrer 

    Hand geblieben. Vorstöße des Gegners am Winterberg u. südlich von Corbeny 

    scheiterten verlustreich. Vor Verdun ruhte tagsüber der Kampf; in 

    den Abendstunden steigerte sich die Tätigkeit der Artillerie in einigen 

    Abschnitten wieder erheblich. Heeresgruppe Herzog Albrecht: Ein Unternehmen bayrischer 

    Sturmtrupps am Rhein-Marne-Kanal hatte vollen Erfolg. Außer 

    blutigen Verlusten büßten die Franzosen Gefangene ein. Oestl. Kriegssch. Heeresgr. 

    P.L.v.Bay. An der Duna, vor allem bs. Illuxt, ferner bs. Smergen u 

    Beronwitsch; war gestern die Gefechtstätigkeit trotz ungünstiger Witterung 

    lebhafter als sonst. Nördlich der Bahn missing- Luck stellte unser Erkunder 

    gute Wirkung unserer Minenwerfer u. Artillerie in den feindlichen Gräben fest, 

    aus denen Gefangene geborgen wurden. In Tarnopol u. Husenbye wurden 

    russ. Truppenabteilungen im Nahkampf vertrieben. Heeresgr Mackensen; Im 

    Gebirge nordw. v. Focsani warfen deutsche Sturmtruppen die Rumänen aus einer 

    zäh verteidigten Höhenstellung. Bei Mequam am untern Sereth brachen deutsche 

    u. bulgarische Sturmabteilungen in die russ. Stellungen ein, machten die Besatzung 

    nieder u. kehrten mit einer großen Zahl v. Gefangenen zurück. Mazed. Front. Im 

    Cerne Bogen griff ein italienisches Bataillon bs Paralowa an. Deutsche Truppen 

    warfen den Feind zurück u. nahmen ihm Gefangene ab. Am Dobrohlje scheiterten 

    mehrere serbische Angriffe, westlich des Varder, missingmissingvor den Stellungen 

    der Bulgaren. D.E.G.Q. Ludendorff. Oestr.ung. Ber. Nordwestl. v. Focsani entrissen 

    deutsche Truppen dem Feinde abermals eine zäh verteidigte Höhenstellung. Bei 

    Husictyn u. Tarnopol wurden russ. Jagdkommandos abgewiesen. Intal. Kriegssch. 

    Gestern vormittag kam es am Isonzo zu keinen größeren Kampfhandlungen. Am 

    Nachmittag flammte zwischen Tolmien u. der Weyzech die Schlacht an zahlreichen 

    Stellen aufs neue missing. Nördlich v. Kal, bs. Madoni u. bs. Beitach wurden stärkere 

    ital. Angriffe abgeschlagen. Wie an den vorangehenden Tagen war der Monte 

    San Gabriela abermals der Schauplatz erbitterten Ringens. Von Norden und 

    Westen her drangen die an Zahl weit überlegenen Angreifer auf unsere tapfere 

    Besatzung ein. Auf dem Nordteil des Berges lag das Schwergewicht des Kampfes. 

    Unsere über alles Lob erhabene Infantrie fing, wiederholt zum Gegenstoß übergehend, 

    alle Anstürme auf. Bei Görz u. im Weyzachtal ließ der Feind heftigen 


    rechte Seite

    Artillerieüberfällen mehrere Einzelstöße folgen; die alle abgewiesen wurden. 

    Oestlich v. Görz ein italienisches Grabenstück missing, brachten unsere Stoßtrupps 6 ital. 

    Offiz., 140 M. u. 4 Masch Gew ein. Triest war wieder das Angriffsziel ital. Flieger. 

    Das bischöfliche Palais wurde beschädigt. Der Chef des Generalstabes. 2/9. Westl. Kriegssch. 

    Heeresgruppe Kronprinz Rupprecht. Der starke Artilleriekampf gegen die Mitte der 

    flandrischen Front hielt am Tage u in der Nacht an. Vorfeldgefechte verliefen für 

    uns günstig. Bei St. Quentin u an der Oise, nahm die Feuertätigkeit gegen 

    die Vormittage zu; ein Erkundungsvorstoß westlich v. La Fera brachte uns 

    Gefangene ein [.] Heeresgruppe Deutscher Kronprinz: Bei Allemont, nordöstl. 

    v, Soissons, wurden bei einer gewaltsamen Erkundung dem Feinde 

    blutige Verluste zugefügt u. Gefangene genommen. Auf dem Rücken 

    des Chemin Des Dames blieb beim Abschluß der Kämpfe am Gehöft Hurtebise 

    ein begrenzter Teil unserer vordersten Linie in der Hand der Franzosen. 

    Bei Verdun schwoll erst abends der Feuerkampf an; nachts flaute er ab; 

    Rittmeister Freiherr v. Richthofen errang gestern seinen 60. Luftsieg! Oestl. 

    Kriegssch. Heeresgr. P.L.v.Bay: Längs der Duna, bx. Serargra u Barv..witschi 

    steigerte sich die Feuertätigkeit. Südöstl. v. Riga, bei Friedrichsstadt u. Illuyt 

    waren eigene Unternehmungen von Erfolg. Westl. v. Luck brachte uns ein Vorstoß 

    von Strumtrupps Gewinn an Gefangenen und Beute. Heeresfr. Erzh. Josef: 

    zwischen Pruth u. Suczawa Störungsfeuer u. Vorfeldgeplänkel. Heersgr. v. Mackensen 

    In den Bergen nordwestl. v. Focsany suchten die Rumänen u. Russen unseren 

    Truppen den erkämpften Boden streitig zu machen. Erbitterte Gegenangriffe des  

    Feindes scheiterten verlustreich vor unseren Linien. Mazed. Front. Bei Monastir 

    griffen die Franzosen mit starken Kräften an. Langs Längs der Straße v. Prilez eingebrochener 

    Feind wurde niedergemacht oder gefangen, der Ansturm südlich des Weges 

    von den bulgarischen Truppen überall zurückgewiesen. Am Dobrobolje brachen 

    neue Angriffe der Serben zusammen[.] D.E.G.Q. Ludendorff. Oestr und. Ber: Der 

    Feind mühte sich vergebens, unsere Verbündeten nordwestl. v. Focsanie errungenen 

    Erfolge durch starke Gegenangriffe streitig zu machen. Ital. Kriegssch. Die 

    offene Stadt Triest wurde gestern wieder des öfteren von ital. Fliegern heimgesucht, 

    die insgesamt 70 Bomben abwarfen. Am Isonzo sind am gestrigen Tage 

    größere Kämpfe unterblieben. Ital. Teilangriffe auf der Hochfläche v. Bainsizze

    Heiliggeist, bs. Görz u. bs. Jaminov scheiterten u. wurden von unseren Sturmtruppen 

    mit erfolgreichen Gegenangriffen beantwortet. Im Bereich des Monte San Gabriele 

    hielten unsere Geschütze die feindlichen Massen nieder. In der Nacht zum 1.9. sind über 

    10 Offiz. 315 M. sechs ital. Regimenter in der Hand der tapferen Verteidiger geblieben. 

    Der Chef des Generalstabs.



  • January 26, 2019 11:21:58 Gabriele Kister-Schuler

    linke Seite

    In Flandern dauerte der starke Feuerkampf in den Dünen an. Am Artois 

    lebte nach ruhigen Tagen das Feuer vom La-Bassee-Kanal bis auf das südl. 

    Senrga-Ufer am Abend auf. Heeresgruppe Deutscher Kronprinz: Beim Gehöft Hurtebise 

    am Chemin Des Dames griffen die Franzosen nach heftiger Artilleriewirkung 

    mit starken Kräften an. Anfänglicher Geländegewinn des Feindes

    wurden durch unsre Gegenstöße zurückgewonnnen; um einige Grabenstücke wurde 

    die Nacht hindurch erbittert gekämpft. Eine Anzahl Gefangener ist in unsrer 

    Hand geblieben. Vorstöße des Gegners am Winterberg u. südlich von Cobeny 

    scheiterten verlustreich. Vor Verdun ruhte tagsüber der Kampf; in 

    den Abendstunden steigerte sich die Tätigkeit der Artillerie in einigen 

    Abschnitten wieder erheblich. Heeresgruppe Herzog Albrecht: Ein Unternehmen bayrischer 

    Sturmtrupps am Rhein-Marne-Kanal hatte vollen Erfolg. Außer 

    blutigen Verlusten büßten die Franzosen Gefangene ein. Oestl. Kriegssch. Heeresgr. 

    P.L.v.Bay. An der Duna, vor allem bs. Illuxt, ferner bs. Smergen u 

    Beronwitsch; war gestern die Gefechtstätigkeit trotz ungünstiger Witterung 

    lebhafter als sonst. Nördlich der Bahn missing- Luck stellte unser Erkunder 

    gute Wirkung unserer Minenwerfer u. Artillerie in den feindlichen Gräben fest, 

    aus denen Gefangene geborgen wurden. In Tarnopol u. Husenbye wurden 

    russ. Truppenabteilungen im Nahkampf vertrieben. Heeresgr Mackensen; Im 

    Gebirge nordw. v. Focsani warfen deutsche Sturmtruppen die Rumänen aus einer 

    zäh verteidigten Höhenstellung. Bei Mequam am untern Sereth brachen deutsche 

    u. bulgarische Sturmabteilungen in die russ. Stellungen ein, machten die Besatzung 

    nieder u. kehrten mit einer großen Zahl v. Gefangenen zurück. Mazed. Front. Im 

    Cerne Bogen griff ein italienisches Bataillon bs Paralowa an. Deutsche Truppen 

    warfen den Feind zurück u. nahmen ihm Gefangene ab. Am Dobrohlje scheiterten 

    mehrere serbische Angriffe, westlich des Varder, missingmissingvor den Stellungen 

    der Bulgaren. D.E.G.Q. Ludendorff. Oestr.ung. Ber. Nordwestl. v. Focsani entrissen 

    deutsche Truppen dem Feinde abermals eine zäh verteidigte Höhenstellung. Bei 

    Husictyn u. Tarnopol wurden russ. Jagdkommandos abgewiesen. Intal. Kriegssch. 

    Gestern vormittag kam es am Isonzo zu keinen größeren Kampfhandlungen. Am 

    Nachmittag flammte zwischen Tolmien u. der Weyzech die Schlacht an zahlreichen 

    Stellen aufs neue missing. Nördlich v. Kal, bs. Madoni u. bs. Beitach wurden stärkere 

    ital. Angriffe abgeschlagen. Wie an den vorangehenden Tagen war der Monte 

    San Gabriela abermals der Schauplatz erbitterten Ringens. Von Norden und 

    Westen her drangen die an Zahl weit überlegenen Angreifer auf unsere tapfere 

    Besatzung ein. Auf dem Nordteil des Berges lag das Schwergewicht des Kampfes. 

    Unsere über alles Lob erhabene Infantrie fing, wiederholt zum Gegenstoß übergehend, 

    alle Anstürme auf. Bei Görz u. im Weyzachtal ließ der Feind heftigen 


    rechte Seite

    Artillerieüberfällen mehrere Einzelstöße folgen; die alle abgewiesen wurden. 

    Oestlich v. Görz ein italienisches Grabenstück missing, brachten unsere Stoßtrupps 6 ital. 

    Offiz., 140 M. u. 4 Masch Gew ein. Triest war wieder das Angriffsziel ital. Flieger. 

    Das bischöfliche Palais wurde beschädigt. Der Chef des Generalstabes. 2/9. Westl. Kriegssch. 

    Heeresgruppe Kronprinz Rupprecht. Der starke Artilleriekampf gegen die Mitte der 

    flandrischen Front hielt am Tage u in der Nacht an. Vorfeldgefechte verliefen für 

    uns günstig. Bei St. Quentin u an der Oise, nahm die Feuertätigkeit gegen 

    die Vormittage zu; ein Erkundungsvorstoß westlich v. La Fera brachte uns 

    Gefangene ein [.] Heeresgruppe Deutscher Kronprinz: Bei Allemont, nordöstl. 

    v, Soissons, wurden bei einer gewaltsamen Erkundung dem Feinde 

    blutige Verluste zugefügt u. Gefangene genommen. Auf dem Rücken 

    des Chemin Des Dames blieb beim Abschluß der Kämpfe am Gehöft Hurtebise 

    ein begrenzter Teil unserer vordersten Linie in der Hand der Franzosen. 

    Bei Verdun schwoll erst abends der Feuerkampf an; nachts flaute er ab; 

    Rittmeister Freiherr v. Richthofen errang gestern seinen 60. Luftsieg! Oestl. 

    Kriegssch. Heeresgr. P.L.v.Bay: Längs der Duna, bx. Serargra u Barv..witschi 

    steigerte sich die Feuertätigkeit. Südöstl. v. Riga, bei Friedrichsstadt u. Illuyt 

    waren eigene Unternehmungen von Erfolg. Westl. v. Luck brachte uns ein Vorstoß 

    von Strumtrupps Gewinn an Gefangenen und Beute. Heeresfr. Erzh. Josef: 

    zwischen Pruth u. Suczawa Störungsfeuer u. Vorfeldgeplänkel. Heersgr. v. Mackensen 

    In den Bergen nordwestl. v. Focsany suchten die Rumänen u. Russen unseren 

    Truppen den erkämpften Boden streitig zu machen. Erbitterte Gegenangriffe des  

    Feindes scheiterten verlustreich vor unseren Linien. Mazed. Front. Bei Monastir 

    griffen die Franzosen mit starken Kräften an. Langs Längs der Straße v. Prilez eingebrochener 

    Feind wurde niedergemacht oder gefangen, der Ansturm südlich des Weges 

    von den bulgarischen Truppen überall zurückgewiesen. Am Dobrobolje brachen 

    neue Angriffe der Serben zusammen[.] D.E.G.Q. Ludendorff. Oestr und. Ber: Der 

    Feind mühte sich vergebens, unsere Verbündeten nordwestl. v. Focsanie errungenen 

    Erfolge durch starke Gegenangriffe streitig zu machen. Ital. Kriegssch. Die 

    offene Stadt Triest wurde gestern wieder des öfteren von ital. Fliegern heimgesucht, 

    die insgesamt 70 Bomben abwarfen. Am Isonzo sind am gestrigen Tage 

    größere Kämpfe unterblieben. Ital. Teilangriffe auf der Hochfläche v. Bainsizze

    Heiliggeist, bs. Görz u. bs. Jaminov scheiterten u. wurden von unseren Sturmtruppen 

    mit erfolgreichen Gegenangriffen beantwortet. Im Bereich des Monte San Gabriele 

    hielten unsere Geschütze die feindlichen Massen nieder. In der Nacht zum 1.9. sind über 

    10 Offiz. 315 M. sechs ital. Regimenter in der Hand der tapferen Verteidiger geblieben. 

    Der Chef des Generalstabs.



  • January 21, 2019 20:29:42 Gabriele Kister-Schuler

    linke Seite

    In Flandern dauerte der starke Feuerkampf in den Dünen an. Am Artois 

    lebte nach ruhigen Tagen das Feuer vom La-Bassee-Kanal bis auf das südl. 

    Senrga-Ufer am Abend auf. Heeresgruppe Deutscher Kronprinz: Beim Gehöft Hurtebise 

    am Chemin Des Dames griffen die Franzosen nach heftiger Artilleriewirkung 

    mit starken Kräften an. Anfänglicher Geländegewinn des Feindes

    wurden durch unsre Gegenstöße zurückgewonnnen; um einige Grabenstücke wurde 

    die Nacht hindurch erbittert gekämpft. Eine Anzahl Gefangener ist in unsrer 

    Hand geblieben. Vorstöße des Gegners am Winterberg u. südlich von Cobeny 

    scheiterten verlustreich. Vor Verdun ruhte tagsüber der Kampf; in 

    den Abendstunden steigerte sich die Tätigkeit der Artillerie in einigen 

    Abschnitten wieder erheblich. Heeresgruppe Herzog Albrecht: Ein Unternehmen bayrischer 

    Sturmtrupps am Rhein-Marne-Kanal hatte vollen Erfolg. Außer 

    blutigen Verlusten büßten die Franzosen Gefangene ein. Oestl. Kriegssch. Heeresgr. 

    P.L.v.Bay. An der Duna, vor allem bs. Illuxt, ferner bs. Smergen u 

    Beronwitsch; war gestern die Gefechtstätigkeit trotz ungünstiger Witterung 

    lebhafter als sonst. Nördlich der Bahn missing- Luck stellte unser Erkunder 

    gute Wirkung unserer Minenwerfer u. Artillerie in den feindlichen Gräben fest, 

    aus denen Gefangene geborgen wurden. In Tarnopol u. Husenbye wurden 

    russ. Truppenabteilungen im Nahkampf vertrieben. Heeresgr Mackensen; Im 

    Gebirge nordw. v. Focsani warfen deutsche Sturmtruppen die Rumänen aus einer 

    zäh verteidigten Höhenstellung. Bei Mequam am untern Sereth brachen deutsche 

    u. bulgarische Sturmabteilungen in die russ. Stellungen ein, machten die Besatzung 

    nieder u. kehrten mit einer großen Zahl v. Gefangenen zurück. Mazed. Front. Im 

    Cerne Bogen griff ein italienisches Bataillon bs Paralowa an. Deutsche Truppen 

    warfen den Feind zurück u. nahmen ihm Gefangene ab. Am Dobrohlje scheiterten 

    mehrere serbische Angriffe, westlich des Varder, missingmissingvor den Stellungen 

    der Bulgaren. D.E.G.Q. Ludendorff. Oestr.ung. Ber. Nordwestl. v. Focsani entrissen 

    deutsche Truppen dem Feinde abermals eine zäh verteidigte Höhenstellung. Bei 

    Husictyn u. Tarnopol wurden russ. Jagdkommandos abgewiesen. Intal. Kriegssch. 

    Gestern vormittag kam es am Isonzo zu keinen größeren Kampfhandlungen. Am 

    Nachmittag flammte zwischen Tolmien u. der Weyzech die Schlacht an zahlreichen 

    Stellen aufs neue missing. Nördlich v. Kal, bs. Madoni u. bs. Beitach wurden stärkere 

    ital. Angriffe abgeschlagen. Wie an den vorangehenden Tagen war der Monte 

    San Gabriela abermals der Schauplatz erbitterten Ringens. Von Norden und 

    Westen her drangen die an Zahl weit überlegenen Angreifer auf unsere tapfere 

    Besatzung ein. Auf dem Nordteil des Berges lag das Schwergewicht des Kampfes. 

    Unsere über alles Lob erhabene Infantrie fing, wiederholt zum Gegenstoß übergehend, 

    alle Anstürme auf. Bei Görz u. im Weyzachtal ließ der Feind heftigen 


    rechte Seite

    Artillerieüberfällen mehrere Einzelstöße folgen; die alle abgewiesen wurden. 

    Oestlich v. Görz ein italienisches Grabenstück missing, brachten unsere Stoßtrupps 6 ital. 

    Offiz., 140 M. u. 4 Masch Gew ein. Triest war wieder das Angriffsziel ital. Flieger. 

    Das bischöfliche Palais wurde beschädigt. Der Chef des Generalstabes. 2/9. Westl. Kriegssch. 

    Heeresgruppe Kronprinz Rupprecht. Der starke Artilleriekampf gegen die Mitte der 

    flandrischen Front hielt am Tage u in der Nacht an. Vorfeldgefechte verliefen für 

    uns günstig. Bei St. Quentin u an der Oise, nahm die Feuertätigkeit gegen 

    die Vormittage zu; ein Erkundungsvorstoß westlich v. La Fera brachte uns 

    Gefangene ein [.] Heeresgruppe Deutscher Kronprinz: Bei Allemont, nordöstl. 

    v, Soissons, wurden bei einer gewaltsamen Erkundung dem Feinde 

    blutige Verluste zugefügt u. Gefangene genommen. Auf dem Rücken 

    des Chemin Des Dames blieb beim Abschluß der Kämpfe am Gehöft Hurtebise 

    ein begrenzter Teil unserer vordersten Linie in der Hand der Franzosen. 

    Bei Verdun schwoll erst abends der Feuerkampf an; nachts flaute er ab; 

    Rittmeister Freiherr v. Richthofen errang gestern seinen 60. Luftsieg! Oestl. 

    Kriegssch. Heeresgr. P.L.v.Bay: Längs der Duna, bx. Serargra u Barv..witschi 

    steigerte sich die Feuertätigkeit. Südöstl. v. Riga, bei Friedrichsstadt u. Illuyt 

    waren eigene Unternehmungen von Erfolg. Westl. v. Luck brachte uns ein Vorstoß 

    von Strumtrupps Gewinn an Gefangenen und Beute. Heeresfr. Erzh. Josef: 

    zwischen Pruth u. Suczawa Störungsfeuer u. Vorfeldgeplänkel. Heersgr. v. Mackensen 

    In den Bergen nordwestl. v. Focsany suchten die Rumänen u. Russen unseren 

    Truppen den erkämpften Boden streitig zu machen. Erbitterte Gegenangriffe des  

    Feindes scheiterten verlustreich vor unseren Linien. Mazed. Front. Bei Monastir 

    griffen die Franzosen mit starken Kräften an. Langs Längs der Straße v. Prilez eingebrochener 

    Feind wurde niedergemacht oder gefangen, der Ansturm südlich des Weges 

    von den bulgarischen Truppen überall zurückgewiesen. Am 




















  • January 21, 2019 18:44:52 Gabriele Kister-Schuler

    linke Seite

    In Flandern dauerte der starke Feuerkampf in den Dünen an. Am Artois 

    lebte nach ruhigen Tagen das Feuer vom La-Bassee-Kanal bis auf das südl. 

    Senrga-Ufer am Abend auf. Heeresgruppe Deutscher Kronprinz: Beim Gehöft Hurtebise 

    am Chemin Des Dames griffen die Franzosen nach heftiger Artilleriewirkung 

    mit starken Kräften an. Anfänglicher Geländegewinn des Feindes

    wurden durch unsre Gegenstöße zurückgewonnnen; um einige Grabenstücke wurde 

    die Nacht hindurch erbittert gekämpft. Eine Anzahl Gefangener ist in unsrer 

    Hand geblieben. Vorstöße des Gegners am Winterberg u. südlich von Cobeny 

    scheiterten verlustreich. Vor Verdun ruhte tagsüber der Kampf; in 

    den Abendstunden steigerte sich die Tätigkeit der Artillerie in einigen 

    Abschnitten wieder erheblich. Heeresgruppe Herzog Albrecht: Ein Unternehmen bayrischer 

    Sturmtrupps am Rhein-Marne-Kanal hatte vollen Erfolg. Außer 

    blutigen Verlusten büßten die Franzosen Gefangene ein. Oestl. Kriegssch. Heeresgr. 

    P.L.v.Bay. An der Duna, vor allem bs. Illuxt, ferner bs. Smergen u 

    Beronwitsch; war gestern die Gefechtstätigkeit trotz ungünstiger Witterung 

    lebhafter als sonst. Nördlich der Bahn missing- Luck stellte unser Erkunder 

    gute Wirkung unserer Minenwerfer u. Artillerie in den feindlichen Gräben fest, 

    aus denen Gefangene geborgen wurden. In Tarnopol u. Husenbye wurden 

    russ. Truppenabteilungen im Nahkampf vertrieben. Heeresgr Mackensen; Im 

    Gebirge nordw. v. Focsani warfen deutsche Sturmtruppen die Rumänen aus einer 

    zäh verteidigten Höhenstellung. Bei Mequam am untern Sereth brachen deutsche 

    u. bulgarische Sturmabteilungen in die russ. Stellungen ein, machten die Besatzung 

    nieder u. kehrten mit einer großen Zahl v. Gefangenen zurück. Mazed. Front. Im 

    Cerne Bogen griff ein italienisches Bataillon bs Paralowa an. Deutsche Truppen 

    warfen den Feind zurück u. nahmen ihm Gefangene ab. Am Dobrohlje scheiterten 

    mehrere serbische Angriffe, westlich des Varder, missingmissingvor den Stellungen 

    der Bulgaren. D.E.G.Q. Ludendorff. Oestr.ung. Ber. Nordwestl. v. Focsani entrissen 

    deutsche Truppen dem Feinde abermals eine zäh verteidigte Höhenstellung. Bei 

    Husictyn u. Tarnopol wurden russ. Jagdkommandos abgewiesen. Intal. Kriegssch. 

    Gestern vormittag kam es am Isonzo zu keinen größeren Kampfhandlungen. Am 

    Nachmittag flammte zwischen Tolmien u. der Weyzech die Schlacht an zahlreichen 

    Stellen aufs neue missing. Nördlich v. Kal, bs. Madoni u. bs. Beitach wurden stärkere 

    ital. Angriffe abgeschlagen. Wie an den vorangehenden Tagen war der Monte 

    San Gabriela abermals der Schauplatz erbitterten Ringens. Von Norden und 

    Westen her drangen die an Zahl weit überlegenen Angreifer auf unsere tapfere 

    Besatzung ein. Auf dem Nordteil des Berges lag das Schwergewicht des Kampfes. 

    Unsere über alles Lob erhabene Infantrie fing, wiederholt zum Gegenstoß übergehend, 

    alle Anstürme auf. Bei Görz u. im Weyzachtal ließ der Feind heftigen 


    rechte Seite

    Artillerieüberfällen mehrere Einzelstöße folgen; die alle abgewiesen wurden. 

    Oestlich v. Görz ein italienisches Grabenstück missing, brachten unsere Stoßtrupps 6 ital. 

    Offiz., 140 M. u. 4 Masch Gew ein. Triest war wieder das Angriffsziel ital. Flieger. 

    Das bischöfliche Palais wurde beschädigt. Der Chef des Generalstabes. 2/9. Westl. Kriegssch. 

    Heeresgruppe Kronprinz Rupprecht. Der starke Artilleriekampf gegen die Mitte der 

    flandrischen Front hielt am Tage u in der Nacht an. Vorfeldgefechte verliefen für 

    uns günstig. Bei St. Quentin u an der Oise, nahm die Feuertätigkeit gegen 

    die Vormittage zu; ein Erkundungsvorstoß westlich v. La Fera brachte uns 

    Gefangene ein [.] Heeresgruppe Deutscher Kronprinz: Bei Allemont, nordöstl. 

    v, Soissons, wurden bei einer gewaltsamen Erkundung dem Feinde 

    blutige Verluste zugefügt u. Gefangene genommen. Auf dem Rücken 

    des Chemin Des Dames blieb beim Abschluß der Kämpfe am Gehöft Hurtebise 

    ein begrenzter Teil unserer vordersten Linie in der Hand der Franzosen. 

    Bei Verdun schwoll erst abends der Feuerkampf an; nachts flaute er ab; 

    Rittmeister Freiherr v. Richthofen errang gestern seinen 60. Luftsieg! Oestl. 

    Kriegssch. Heeresgr. P.L.v.Bay: Längs der Duna, bx. Serargra u Barv..witschi 

    steigerte sich die Feuertätigkeit. Südöstl. v. Riga, bei Friedrichsstadt u. Illuyt 

    waren eigene Unternehmungen von Erfolg. Westl. v. Luck brachte uns ein Vorstoß 

    von Strumtrupps Gewinn an Gefangenen und Beute. Heeresfr. Erzh. Josef: 

    zwischen Pruth u. Suczawa Störungsfeuer u. Vorfeldgeplänkel. Heersgr. v. Mackensen 

    In den Bergen nordwestl. v. Focsany suchten die Rumänen u. Russen unseren 

    Truppen den erkämpften Boden streitig zu machen. Erbitterte Gegenangriffe des  

    Feindes scheiterten verlustreich vor unseren Linien. Mazed. Front. Bei 




















  • January 21, 2019 18:01:27 Gabriele Kister-Schuler

    linke Seite

    In Flandern dauerte der starke Feuerkampf in den Dünen an. Am Artois 

    lebte nach ruhigen Tagen das Feuer vom La-Bassee-Kanal bis auf das südl. 

    Senrga-Ufer am Abend auf. Heeresgruppe Deutscher Kronprinz: Beim Gehöft Hurtebise 

    am Chemin Des Dames griffen die Franzosen nach heftiger Artilleriewirkung 

    mit starken Kräften an. Anfänglicher Geländegewinn des Feindes

    wurden durch unsre Gegenstöße zurückgewonnnen; um einige Grabenstücke wurde 

    die Nacht hindurch erbittert gekämpft. Eine Anzahl Gefangener ist in unsrer 

    Hand geblieben. Vorstöße des Gegners am Winterberg u. südlich von Cobeny 

    scheiterten verlustreich. Vor Verdun ruhte tagsüber der Kampf; in 

    den Abendstunden steigerte sich die Tätigkeit der Artillerie in einigen 

    Abschnitten wieder erheblich. Heeresgruppe Herzog Albrecht: Ein Unternehmen bayrischer 

    Sturmtrupps am Rhein-Marne-Kanal hatte vollen Erfolg. Außer 

    blutigen Verlusten büßten die Franzosen Gefangene ein. Oestl. Kriegssch. Heeresgr. 

    P.L.v.Bay. An der Duna, vor allem bs. Illuxt, ferner bs. Smergen u 

    Beronwitsch; war gestern die Gefechtstätigkeit trotz ungünstiger Witterung 

    lebhafter als sonst. Nördlich der Bahn missing- Luck stellte unser Erkunder 

    gute Wirkung unserer Minenwerfer u. Artillerie in den feindlichen Gräben fest, 

    aus denen Gefangene geborgen wurden. In Tarnopol u. Husenbye wurden 

    russ. Truppenabteilungen im Nahkampf vertrieben. Heeresgr Mackensen; Im 

    Gebirge nordw. v. Focsani warfen deutsche Sturmtruppen die Rumänen aus einer 

    zäh verteidigten Höhenstellung. Bei Mequam am untern Sereth brachen deutsche 

    u. bulgarische Sturmabteilungen in die russ. Stellungen ein, machten die Besatzung 

    nieder u. kehrten mit einer großen Zahl v. Gefangenen zurück. Mazed. Front. Im 

    Cerne Bogen griff ein italienisches Bataillon bs Paralowa an. Deutsche Truppen 

    warfen den Feind zurück u. nahmen ihm Gefangene ab. Am Dobrohlje scheiterten 

    mehrere serbische Angriffe, westlich des Varder, missingmissingvor den Stellungen 

    der Bulgaren. D.E.G.Q. Ludendorff. Oestr.ung. Ber. Nordwestl. v. Focsani entrissen 

    deutsche Truppen dem Feinde abermals eine zäh verteidigte Höhenstellung. Bei 

    Husictyn u. Tarnopol wurden russ. Jagdkommandos abgewiesen. Intal. Kriegssch. 

    Gestern vormittag kam es am Isonzo zu keinen größeren Kampfhandlungen. Am 

    Nachmittag flammte zwischen Tolmien u. der Weyzech die Schlacht an zahlreichen 

    Stellen aufs neue missing. Nördlich v. Kal, bs. Madoni u. bs. Beitach wurden stärkere 

    ital. Angriffe abgeschlagen. Wie an den vorangehenden Tagen war der Monte 

    San Gabriela abermals der Schauplatz erbitterten Ringens. Von Norden und 

    Westen her drangen die an Zahl weit überlegenen Angreifer auf unsere tapfere 

    Besatzung ein. Auf dem Nordteil des Berges lag das Schwergewicht des Kampfes. 

    Unsere über alles Lob erhabene Infantrie fing, wiederholt zum Gegenstoß übergehend, 

    alle Anstürme auf. Bei Görz u. im Weyzachtal ließ der Feind heftigen 


    rechte Seite

    Artillerieüberfällen mehrere Einzelstöße folgen; die alle abgewiesen wurden. 

    Oestlich v. Görz ein italienisches Grabenstück missing, brachten unsere Stoßtrupps 6 ital. 

    Offiz., 140 M. u. 4 Masch Gew ein. Triest war wieder das Angriffsziel ital. Flieger. 

    Das bischöfliche Palais wurde beschädigt. Der Chef des Generalstabes. 2/9. Westl. Kriegssch. 

    Heeresgruppe Kronprinz Rupprecht. Der starke Artilleriekampf gegen die Mitte der 

    flandrischen Front hielt am Tage u in der Nacht an. Vorfeldgefechte verliefen für 

    uns günstig. Bei St. Quentin u an der Oise, nahm die Feuertätigkeit gegen 

    die Vormittage zu; ein Erkundungsvorstoß westlich v. La Fera brachte uns 

    Gefangene ein [.] Heeresgruppe Deutscher Kronprinz: Bei Allemont, nordöstl. 

    v, Soissons, wurden bei einer gewaltsamen Erkundung dem Feinde 

    blutige Verluste zugefügt u. Gefangene genommen. Auf dem Rücken 

    des Chemin Des Dames blieb beim Abschluß der Kämpfe am Gehöft Hurtebise 

    ein begrenzter Teil unserer vordersten Linie in der Hand der Franzosen. 

    Bei Verdun schwoll erst abends der Feuerkampf an; nachts flaute er ab; 

    Rittmeister Freiherr v. Richthofen errang gestern seinen 60. Luftsieg! Oestl. 

    Kriegssch. Heeresgr. P.L.v.Bay: Längs der Duna, bx. Serargra u Barv..witschi 

    steigerte sich die Feuertätigkeit. Südöstl. v. Riga, bei Friedrichsstadt u. Illuyt 

    waren eigene Unternehmungen von Erfolg. Westl. v. Luck brachte uns ein Vorstoß 

    von Strumtrupps Gewinn an Gefangenen und Beute. Heeresfr.




















  • January 20, 2019 16:40:18 Gabriele Kister-Schuler

    linke Seite

    In Flandern dauerte der starke Feuerkampf in den Dünen an. Am Artois 

    lebte nach ruhigen Tagen das Feuer vom La-Bassee-Kanal bis auf das südl. 

    Senrga-Ufer am Abend auf. Heeresgruppe Deutscher Kronprinz: Beim Gehöft Hurtebise 

    am Chemin Des Dames griffen die Franzosen nach heftiger Artilleriewirkung 

    mit starken Kräften an. Anfänglicher Geländegewinn des Feindes

    wurden durch unsre Gegenstöße zurückgewonnnen; um einige Grabenstücke wurde 

    die Nacht hindurch erbittert gekämpft. Eine Anzahl Gefangener ist in unsrer 

    Hand geblieben. Vorstöße des Gegners am Winterberg u. südlich von Cobeny 

    scheiterten verlustreich. Vor Verdun ruhte tagsüber der Kampf; in 

    den Abendstunden steigerte sich die Tätigkeit der Artillerie in einigen 

    Abschnitten wieder erheblich. Heeresgruppe Herzog Albrecht: Ein Unternehmen bayrischer 

    Sturmtrupps am Rhein-Marne-Kanal hatte vollen Erfolg. Außer 

    blutigen Verlusten büßten die Franzosen Gefangene ein. Oestl. Kriegssch. Heeresgr. 

    P.L.v.Bay. An der Duna, vor allem bs. Illuxt, ferner bs. Smergen u 

    Beronwitsch; war gestern die Gefechtstätigkeit trotz ungünstiger Witterung 

    lebhafter als sonst. Nördlich der Bahn missing- Luck stellte unser Erkunder 

    gute Wirkung unserer Minenwerfer u. Artillerie in den feindlichen Gräben fest, 

    aus denen Gefangene geborgen wurden. In Tarnopol u. Husenbye wurden 

    russ. Truppenabteilungen im Nahkampf vertrieben. Heeresgr Mackensen; Im 

    Gebirge nordw. v. Focsani warfen deutsche Sturmtruppen die Rumänen aus einer 

    zäh verteidigten Höhenstellung. Bei Mequam am untern Sereth brachen deutsche 

    u. bulgarische Sturmabteilungen in die russ. Stellungen ein, machten die Besatzung 

    nieder u. kehrten mit einer großen Zahl v. Gefangenen zurück. Mazed. Front. Im 

    Cerne Bogen griff ein italienisches Bataillon bs Paralowa an. Deutsche Truppen 

    warfen den Feind zurück u. nahmen ihm Gefangene ab. Am Dobrohlje scheiterten 

    mehrere serbische Angriffe, westlich des Varder, missingmissingvor den Stellungen 

    der Bulgaren. D.E.G.Q. Ludendorff. Oestr.ung. Ber. Nordwestl. v. Focsani entrissen 

    deutsche Truppen dem Feinde abermals eine zäh verteidigte Höhenstellung. Bei 

    Husictyn u. Tarnopol wurden russ. Jagdkommandos abgewiesen. Intal. Kriegssch. 

    Gestern vormittag kam es am Isonzo zu keinen größeren Kampfhandlungen. Am 

    Nachmittag flammte zwischen Tolmien u. der Weyzech die Schlacht an zahlreichen 

    Stellen aufs neue missing. Nördlich v. Kal, bs. Madoni u. bs. Beitach wurden stärkere 

    ital. Angriffe abgeschlagen. Wie an den vorangehenden Tagen war der Monte 

    San Gabriela abermals der Schauplatz erbitterten Ringens. Von Norden und 

    Westen her drangen die an Zahl weit überlegenen Angreifer auf unsere tapfere 

    Besatzung ein. Auf dem Nordteil des Berges lag das Schwergewicht des Kampfes. 

    Unsere über alles Lob erhabene Infantrie fing, wiederholt zum Gegenstoß übergehend, 

    alle Anstürme auf. Bei Görz u. im Weyzachtal ließ der Feind heftigen 


    rechte Seite

    Artillerieüberfällen mehrere Einzelstöße folgen; die alle abgewiesen wurden. 

    Oestlich v. Görz ein italienisches Grabenstück missing, brachten unsere Stoßtrupps 6 ital. 

    Offiz., 140 M. u. 4 Masch Gew ein. Triest war wieder das Angriffsziel ital. Flieger. 

    Das bischöfliche Palais wurde beschädigt. Der Chef des Generalstabes. 2/9. Westl. Kriegssch. 

    Heeresgruppe Kronprinz Rupprecht. Der starke Artilleriekampf gegen die Mitte der 

    flandrischen Front hielt am Tage u in der Nacht an. Vorfeldgefechte verliefen für 

    uns günstig. Bei St. Quentin u an der Oise, nahm die Feuertätigkeit gegen 

    die Vormittage zu; ein Erkundungsvorstoß westlich v. La Fera brachte uns 

    Gefangene ein [.] Heeresgruppe Deutscher Kronprinz: Bei Allemont, nordöstl. 

    v, Soissons, wurden bei einer gewaltsamen Erkundung dem Feinde 

    blutige Verluste zugefügt u. Gefangene genommen. Auf dem Rücken 

    des Chemin Des Dames blieb beim Abschluß der Kämpfe am Gehöft Hurtebise 

    ein begrenzter Teil unserer vordersten Linie in der Hand der Franzosen. 

    Bei Verdun schwoll erst abends der Feuerkampf an; nachts flaute er ab; 

    Rittmeister Freiherr v. Richthofen errang gestern seinen 60. Luftsieg! Oestl. 

    Kriegssch. Heeresgr. P.L.v.Bay.




















  • January 20, 2019 16:15:08 Gabriele Kister-Schuler

    linke Seite

    In Flandern dauerte der starke Feuerkampf in den Dünen an. Am Artois 

    lebte nach ruhigen Tagen das Feuer vom La-Bassee-Kanal bis auf das südl. 

    Senrga-Ufer am Abend auf. Heeresgruppe Deutscher Kronprinz: Beim Gehöft Hurtebise 

    am Chemin Des Dames griffen die Franzosen nach heftiger Artilleriewirkung 

    mit starken Kräften an. Anfänglicher Geländegewinn des Feindes

    wurden durch unsre Gegenstöße zurückgewonnnen; um einige Grabenstücke wurde 

    die Nacht hindurch erbittert gekämpft. Eine Anzahl Gefangener ist in unsrer 

    Hand geblieben. Vorstöße des Gegners am Winterberg u. südlich von Cobeny 

    scheiterten verlustreich. Vor Verdun ruhte tagsüber der Kampf; in 

    den Abendstunden steigerte sich die Tätigkeit der Artillerie in einigen 

    Abschnitten wieder erheblich. Heeresgruppe Herzog Albrecht: Ein Unternehmen bayrischer 

    Sturmtrupps am Rhein-Marne-Kanal hatte vollen Erfolg. Außer 

    blutigen Verlusten büßten die Franzosen Gefangene ein. Oestl. Kriegssch. Heeresgr. 

    P.L.v.Bay. An der Duna, vor allem bs. Illuxt, ferner bs. Smergen u 

    Beronwitsch; war gestern die Gefechtstätigkeit trotz ungünstiger Witterung 

    lebhafter als sonst. Nördlich der Bahn missing- Luck stellte unser Erkunder 

    gute Wirkung unserer Minenwerfer u. Artillerie in den feindlichen Gräben fest, 

    aus denen Gefangene geborgen wurden. In Tarnopol u. Husenbye wurden 

    russ. Truppenabteilungen im Nahkampf vertrieben. Heeresgr Mackensen; Im 

    Gebirge nordw. v. Focsani warfen deutsche Sturmtruppen die Rumänen aus einer 

    zäh verteidigten Höhenstellung. Bei Mequam am untern Sereth brachen deutsche 

    u. bulgarische Sturmabteilungen in die russ. Stellungen ein, machten die Besatzung 

    nieder u. kehrten mit einer großen Zahl v. Gefangenen zurück. Mazed. Front. Im 

    Cerne Bogen griff ein italienisches Bataillon bs Paralowa an. Deutsche Truppen 

    warfen den Feind zurück u. nahmen ihm Gefangene ab. Am Dobrohlje scheiterten 

    mehrere serbische Angriffe, westlich des Varder, missingmissingvor den Stellungen 

    der Bulgaren. D.E.G.Q. Ludendorff. Oestr.ung. Ber. Nordwestl. v. Focsani entrissen 

    deutsche Truppen dem Feinde abermals eine zäh verteidigte Höhenstellung. Bei 

    Husictyn u. Tarnopol wurden russ. Jagdkommandos abgewiesen. Intal. Kriegssch. 

    Gestern vormittag kam es am Isonzo zu keinen größeren Kampfhandlungen. Am 

    Nachmittag flammte zwischen Tolmien u. der Weyzech die Schlacht an zahlreichen 

    Stellen aufs neue missing. Nördlich v. Kal, bs. Madoni u. bs. Beitach wurden stärkere 

    ital. Angriffe abgeschlagen. Wie an den vorangehenden Tagen war der Monte 

    San Gabriela abermals der Schauplatz erbitterten Ringens. Von Norden und 

    Westen her drangen die an Zahl weit überlegenen Angreifer auf unsere tapfere 

    Besatzung ein. Auf dem Nordteil des Berges lag das Schwergewicht des Kampfes. 

    Unsere über alles Lob erhabene Infantrie fing, wiederholt zum Gegenstoß übergehend, 

    alle Anstürme auf. Bei Görz u. im Weyzachtal ließ der Feind heftigen 


    rechte Seite

    Artillerieüberfällen mehrere Einzelstöße folgen; die alle abgewiesen wurden. 

    Oestlich v. Görz ein italienisches Grabenstück missing, brachten unsere Stoßtrupps 6 ital. 

    Offiz., 140 M. u. 4 Masch Gew ein. Triest war wieder das Angriffsziel ital. Flieger. 

    Das bischöfliche Palais wurde beschädigt. Der Chef des Generalstabes. 2/9. Westl. Kriegssch. 

    Heeresgruppe Kronprinz Rupprecht. Der starke Artilleriekampf gegen die Mitte der 

    flandrischen Front hielt am Tage u in der Nacht an. Vorfeldgefechte verliefen für 

    uns günstig. Bei St. Quentin u an der Oise, nahm die Feuertätigkeit gegen 

    die Vormittage zu; ein Erkundungsvorstoß westlich v. La Fera brachte uns 

    Gefangene ein [.] Heeresgruppe Deutscher Kronprinz: Bei Allemont, nordöstl. 

    v, Soissons, wurden bei einer gewaltsamen Erkundung dem Feinde 

    blutige Verluste zugefügt u. Gefangene genommen. Auf dem 




















  • January 20, 2019 16:13:40 Gabriele Kister-Schuler

    linke Seite

    In Flandern dauerte der starke Feuerkampf in den Dünen an. Am Artois 

    lebte nach ruhigen Tagen das Feuer vom La-Bassee-Kanal bis auf das südl. 

    Senrga-Ufer am Abend auf. Heeresgruppe Deutscher Kronprinz: Beim Gehöft Hurtebise 

    am Chemin Des Dames griffen die Franzosen nach heftiger Artilleriewirkung 

    mit starken Kräften an. Anfänglicher Geländegewinn des Feindes

    wurden durch unsre Gegenstöße zurückgewonnnen; um einige Grabenstücke wurde 

    die Nacht hindurch erbittert gekämpft. Eine Anzahl Gefangener ist in unsrer 

    Hand geblieben. Vorstöße des Gegners am Winterberg u. südlich von Cobeny 

    scheiterten verlustreich. Vor Verdun ruhte tagsüber der Kampf; in 

    den Abendstunden steigerte sich die Tätigkeit der Artillerie in einigen 

    Abschnitten wieder erheblich. Heeresgruppe Herzog Albrecht: Ein Unternehmen bayrischer 

    Sturmtrupps am Rhein-Marne-Kanal hatte vollen Erfolg. Außer 

    blutigen Verlusten büßten die Franzosen Gefangene ein. Oestl. Kriegssch. Heeresgr. 

    P.L.v.Bay. An der Duna, vor allem bs. Illuxt, ferner bs. Smergen u 

    Beronwitsch; war gestern die Gefechtstätigkeit trotz ungünstiger Witterung 

    lebhafter als sonst. Nördlich der Bahn missing- Luck stellte unser Erkunder 

    gute Wirkung unserer Minenwerfer u. Artillerie in den feindlichen Gräben fest, 

    aus denen Gefangene geborgen wurden. In Tarnopol u. Husenbye wurden 

    russ. Truppenabteilungen im Nahkampf vertrieben. Heeresgr Mackensen; Im 

    Gebirge nordw. v. Focsani warfen deutsche Sturmtruppen die Rumänen aus einer 

    zäh verteidigten Höhenstellung. Bei Mequam am untern Sereth brachen deutsche 

    u. bulgarische Sturmabteilungen in die russ. Stellungen ein, machten die Besatzung 

    nieder u. kehrten mit einer großen Zahl v. Gefangenen zurück. Mazed. Front. Im 

    Cerne Bogen griff ein italienisches Bataillon bs Paralowa an. Deutsche Truppen 

    warfen den Feind zurück u. nahmen ihm Gefangene ab. Am Dobrohlje scheiterten 

    mehrere serbische Angriffe, westlich des Varder, missingmissingvor den Stellungen 

    der Bulgaren. D.E.G.Q. Ludendorff. Oestr.ung. Ber. Nordwestl. v. Focsani entrissen 

    deutsche Truppen dem Feinde abermals eine zäh verteidigte Höhenstellung. Bei 

    Husictyn u. Tarnopol wurden russ. Jagdkommandos abgewiesen. Intal. Kriegssch. 

    Gestern vormittag kam es am Isonzo zu keinen größeren Kampfhandlungen. Am 

    Nachmittag flammte zwischen Tolmien u. der Weyzech die Schlacht an zahlreichen 

    Stellen aufs neue missing. Nördlich v. Kal, bs. Madoni u. bs. Beitach wurden stärkere 

    ital. Angriffe abgeschlagen. Wie an den vorangehenden Tagen war der Monte 

    San Gabriela abermals der Schauplatz erbitterten Ringens. Von Norden und 

    Westen her drangen die an Zahl weit überlegenen Angreifer auf unsere tapfere 

    Besatzung ein. Auf dem Nordteil des Berges lag das Schwergewicht des Kampfes. 

    Unsere über alles Lob erhabene Infantrie fing, wiederholt zum Gegenstoß übergehend, 

    alle Anstürme auf. Bei Görz u. im Weyzachtal ließ der Feind heftigen 


    rechte Seite

    Artillerieüberfällen mehrere Einzelstöße folgen; die alle abgewiesen wurden. 

    Oestlich v. Görz ein italienisches Grabenstück missing, brachten unsere Stoßtrupps 6 ital. 

    Offiz., 140 M. u. 4 Masch Gew ein. Triest war wieder das Angriffsziel ital. Flieger. 

    Das bischöfliche Palais wurde beschädigt. Der Chef des Generalstabes. 2/9. Westl. Kriegssch. 

    Heeresgruppe Kronprinz Rupprecht. Der starke Artilleriekampf gegen die Mitte der 

    flandrischen Front hielt am Tage u in der Nacht an. Vorfeldgefechte verliefen für 

    uns günstig. Bei St. Quentin u an der Oise, nahm die Feuertätigkeit gegen 

    die Vormittage zu; ein Erkundungsvorstoß westlich v. La Fera brachte uns 

    Gefangene ein [.] 




















  • January 20, 2019 16:13:31 Gabriele Kister-Schuler

    linke Seite

    In Flandern dauerte der starke Feuerkampf in den Dünen an. Am Artois 

    lebte nach ruhigen Tagen das Feuer vom La-Bassee-Kanal bis auf das südl. 

    Senrga-Ufer am Abend auf. Heeresgruppe Deutscher Kronprinz: Beim Gehöft Hurtebise 

    am Chemin Des Dames griffen die Franzosen nach heftiger Artilleriewirkung 

    mit starken Kräften an. Anfänglicher Geländegewinn des Feindes

    wurden durch unsre Gegenstöße zurückgewonnnen; um einige Grabenstücke wurde 

    die Nacht hindurch erbittert gekämpft. Eine Anzahl Gefangener ist in unsrer 

    Hand geblieben. Vorstöße des Gegners am Winterberg u. südlich von Cobeny 

    scheiterten verlustreich. Vor Verdun ruhte tagsüber der Kampf; in 

    den Abendstunden steigerte sich die Tätigkeit der Artillerie in einigen 

    Abschnitten wieder erheblich. Heeresgruppe Herzog Albrecht: Ein Unternehmen bayrischer 

    Sturmtrupps am Rhein-Marne-Kanal hatte vollen Erfolg. Außer 

    blutigen Verlusten büßten die Franzosen Gefangene ein. Oestl. Kriegssch. Heeresgr. 

    P.L.v.Bay. An der Duna, vor allem bs. Illuxt, ferner bs. Smergen u 

    Beronwitsch; war gestern die Gefechtstätigkeit trotz ungünstiger Witterung 

    lebhafter als sonst. Nördlich der Bahn missing- Luck stellte unser Erkunder 

    gute Wirkung unserer Minenwerfer u. Artillerie in den feindlichen Gräben fest, 

    aus denen Gefangene geborgen wurden. In Tarnopol u. Husenbye wurden 

    russ. Truppenabteilungen im Nahkampf vertrieben. Heeresgr Mackensen; Im 

    Gebirge nordw. v. Focsani warfen deutsche Sturmtruppen die Rumänen aus einer 

    zäh verteidigten Höhenstellung. Bei Mequam am untern Sereth brachen deutsche 

    u. bulgarische Sturmabteilungen in die russ. Stellungen ein, machten die Besatzung 

    nieder u. kehrten mit einer großen Zahl v. Gefangenen zurück. Mazed. Front. Im 

    Cerne Bogen griff ein italienisches Bataillon bs Paralowa an. Deutsche Truppen 

    warfen den Feind zurück u. nahmen ihm Gefangene ab. Am Dobrohlje scheiterten 

    mehrere serbische Angriffe, westlich des Varder, missingmissingvor den Stellungen 

    der Bulgaren. D.E.G.Q. Ludendorff. Oestr.ung. Ber. Nordwestl. v. Focsani entrissen 

    deutsche Truppen dem Feinde abermals eine zäh verteidigte Höhenstellung. Bei 

    Husictyn u. Tarnopol wurden russ. Jagdkommandos abgewiesen. Intal. Kriegssch. 

    Gestern vormittag kam es am Isonzo zu keinen größeren Kampfhandlungen. Am 

    Nachmittag flammte zwischen Tolmien u. der Weyzech die Schlacht an zahlreichen 

    Stellen aufs neue missing. Nördlich v. Kal, bs. Madoni u. bs. Beitach wurden stärkere 

    ital. Angriffe abgeschlagen. Wie an den vorangehenden Tagen war der Monte 

    San Gabriela abermals der Schauplatz erbitterten Ringens. Von Norden und 

    Westen her drangen die an Zahl weit überlegenen Angreifer auf unsere tapfere 

    Besatzung ein. Auf dem Nordteil des Berges lag das Schwergewicht des Kampfes. 

    Unsere über alles Lob erhabene Infantrie fing, wiederholt zum Gegenstoß übergehend, 

    alle Anstürme auf. Bei Görz u. im Weyzachtal ließ der Feind heftigen 


    rechte Seite

    Artillerieüberfällen mehrere Einzelstöße folgen; die alle abgewiesen wurden. 

    Oestlich v. Görz ein italienisches Grabenstück missing, brachten unsere Stoßtrupps 6 ital. 

    Offiz., 140 M. u. 4 Masch Gew ein. Triest war wieder das Angriffsziel ital. Flieger. 

    Das bischöfliche Palais wurde beschädigt. Der Chef des Generalstabes. 2/9. Westl. Kriegssch. 

    Heeresgruppe Kronprinz Rupprecht. Der starke Artilleriekampf gegen die Mitte der 

    flandrischen Front hielt am Tage u in der Nacht an. Vorfeldgefechte verliefen für 

    uns günstig. Bei St. Quentin u an der Oise, nahm die Feuertätigkeit gegen 

    die Vormittage zu; ein Erkundungsvorstoß westlich v. La Fera brachte uns 

    Gefangene ein [:] 




















  • January 20, 2019 16:11:01 Gabriele Kister-Schuler

    linke Seite

    In Flandern dauerte der starke Feuerkampf in den Dünen an. Am Artois 

    lebte nach ruhigen Tagen das Feuer vom La-Bassee-Kanal bis auf das südl. 

    Senrga-Ufer am Abend auf. Heeresgruppe Deutscher Kronprinz: Beim Gehöft Hurtebise 

    am Chemin Des Dames griffen die Franzosen nach heftiger Artilleriewirkung 

    mit starken Kräften an. Anfänglicher Geländegewinn des Feindes

    wurden durch unsre Gegenstöße zurückgewonnnen; um einige Grabenstücke wurde 

    die Nacht hindurch erbittert gekämpft. Eine Anzahl Gefangener ist in unsrer 

    Hand geblieben. Vorstöße des Gegners am Winterberg u. südlich von Cobeny 

    scheiterten verlustreich. Vor Verdun ruhte tagsüber der Kampf; in 

    den Abendstunden steigerte sich die Tätigkeit der Artillerie in einigen 

    Abschnitten wieder erheblich. Heeresgruppe Herzog Albrecht: Ein Unternehmen bayrischer 

    Sturmtrupps am Rhein-Marne-Kanal hatte vollen Erfolg. Außer 

    blutigen Verlusten büßten die Franzosen Gefangene ein. Oestl. Kriegssch. Heeresgr. 

    P.L.v.Bay. An der Duna, vor allem bs. Illuxt, ferner bs. Smergen u 

    Beronwitsch; war gestern die Gefechtstätigkeit trotz ungünstiger Witterung 

    lebhafter als sonst. Nördlich der Bahn missing- Luck stellte unser Erkunder 

    gute Wirkung unserer Minenwerfer u. Artillerie in den feindlichen Gräben fest, 

    aus denen Gefangene geborgen wurden. In Tarnopol u. Husenbye wurden 

    russ. Truppenabteilungen im Nahkampf vertrieben. Heeresgr Mackensen; Im 

    Gebirge nordw. v. Focsani warfen deutsche Sturmtruppen die Rumänen aus einer 

    zäh verteidigten Höhenstellung. Bei Mequam am untern Sereth brachen deutsche 

    u. bulgarische Sturmabteilungen in die russ. Stellungen ein, machten die Besatzung 

    nieder u. kehrten mit einer großen Zahl v. Gefangenen zurück. Mazed. Front. Im 

    Cerne Bogen griff ein italienisches Bataillon bs Paralowa an. Deutsche Truppen 

    warfen den Feind zurück u. nahmen ihm Gefangene ab. Am Dobrohlje scheiterten 

    mehrere serbische Angriffe, westlich des Varder, missingmissingvor den Stellungen 

    der Bulgaren. D.E.G.Q. Ludendorff. Oestr.ung. Ber. Nordwestl. v. Focsani entrissen 

    deutsche Truppen dem Feinde abermals eine zäh verteidigte Höhenstellung. Bei 

    Husictyn u. Tarnopol wurden russ. Jagdkommandos abgewiesen. Intal. Kriegssch. 

    Gestern vormittag kam es am Isonzo zu keinen größeren Kampfhandlungen. Am 

    Nachmittag flammte zwischen Tolmien u. der Weyzech die Schlacht an zahlreichen 

    Stellen aufs neue missing. Nördlich v. Kal, bs. Madoni u. bs. Beitach wurden stärkere 

    ital. Angriffe abgeschlagen. Wie an den vorangehenden Tagen war der Monte 

    San Gabriela abermals der Schauplatz erbitterten Ringens. Von Norden und 

    Westen her drangen die an Zahl weit überlegenen Angreifer auf unsere tapfere 

    Besatzung ein. Auf dem Nordteil des Berges lag das Schwergewicht des Kampfes. 

    Unsere über alles Lob erhabene Infantrie fing, wiederholt zum Gegenstoß übergehend, 

    alle Anstürme auf. Bei Görz u. im Weyzachtal ließ der Feind heftigen 


    rechte Seite

    Artillerieüberfällen mehrere Einzelstöße folgen; die alle abgewiesen wurden. 

    Oestlich v. Görz ein italienisches Grabenstück missing, brachten unsere Stoßtrupps 6 ital. 

    Offiz., 140 M. u. 4 Masch Gew ein. Triest war wieder das Angriffsziel ital. Flieger. 

    Das bischöfliche Palais wurde beschädigt. Der Chef des Generalstabes. 21/9. Westl. Kriegssch. 

    Heeresgruppe Kronprinz Rupprecht. Der starke Artilleriekampf gegen die Mitte der 

    flandrischen Front hielt am Tage u in der Nacht an. 




















  • January 19, 2019 17:27:13 Gabriele Kister-Schuler

    linke Seite

    In Flandern dauerte der starke Feuerkampf in den Dünen an. Am Artois 

    lebte nach ruhigen Tagen das Feuer vom La-Bassee-Kanal bis auf das südl. 

    Senrga-Ufer am Abend auf. Heeresgruppe Deutscher Kronprinz: Beim Gehöft Hurtebise 

    am Chemin Des Dames griffen die Franzosen nach heftiger Artilleriewirkung 

    mit starken Kräften an. Anfänglicher Geländegewinn des Feindes

    wurden durch unsre Gegenstöße zurückgewonnnen; um einige Grabenstücke wurde 

    die Nacht hindurch erbittert gekämpft. Eine Anzahl Gefangener ist in unsrer 

    Hand geblieben. Vorstöße des Gegners am Winterberg u. südlich von Cobeny 

    scheiterten verlustreich. Vor Verdun ruhte tagsüber der Kampf; in 

    den Abendstunden steigerte sich die Tätigkeit der Artillerie in einigen 

    Abschnitten wieder erheblich. Heeresgruppe Herzog Albrecht: Ein Unternehmen bayrischer 

    Sturmtrupps am Rhein-Marne-Kanal hatte vollen Erfolg. Außer 

    blutigen Verlusten büßten die Franzosen Gefangene ein. Oestl. Kriegssch. Heeresgr. 

    P.L.v.Bay. An der Duna, vor allem bs. Illuxt, ferner bs. Smergen u 

    Beronwitsch; war gestern die Gefechtstätigkeit trotz ungünstiger Witterung 

    lebhafter als sonst. Nördlich der Bahn missing- Luck stellte unser Erkunder 

    gute Wirkung unserer Minenwerfer u. Artillerie in den feindlichen Gräben fest, 

    aus denen Gefangene geborgen wurden. In Tarnopol u. Husenbye wurden 

    russ. Truppenabteilungen im Nahkampf vertrieben. Heeresgr Mackensen; Im 

    Gebirge nordw. v. Focsani warfen deutsche Sturmtruppen die Rumänen aus einer 

    zäh verteidigten Höhenstellung. Bei Mequam am untern Sereth brachen deutsche 

    u. bulgarische Sturmabteilungen in die russ. Stellungen ein, machten die Besatzung 

    nieder u. kehrten mit einer großen Zahl v. Gefangenen zurück. Mazed. Front. Im 

    Cerne Bogen griff ein italienisches Bataillon bs Paralowa an. Deutsche Truppen 

    warfen den Feind zurück u. nahmen ihm Gefangene ab. Am Dobrohlje scheiterten 

    mehrere serbische Angriffe, westlich des Varder, missingmissingvor den Stellungen 

    der Bulgaren. D.E.G.Q. Ludendorff. Oestr.ung. Ber. Nordwestl. v. Focsani entrissen 

    deutsche Truppen dem Feinde abermals eine zäh verteidigte Höhenstellung. Bei 

    Husictyn u. Tarnopol wurden russ. Jagdkommandos abgewiesen. Intal. Kriegssch. 

    Gestern vormittag kam es am Isonzo zu keinen größeren Kampfhandlungen. Am 

    Nachmittag flammte zwischen Tolmien u. der Weyzech die Schlacht an zahlreichen 

    Stellen aufs neue missing. Nördlich v. Kal, bs. Madoni u. bs. Beitach wurden stärkere 

    ital. Angriffe abgeschlagen. Wie an den vorangehenden Tagen war der Monte 

    San Gabriela abermals der Schauplatz erbitterten Ringens. Von Norden und 

    Westen her drangen die an Zahl weit überlegenen Angreifer auf unsere tapfere 

    Besatzung ein. Auf dem Nordteil des Berges lag das Schwergewicht des Kampfes. 

    Unsere über alles Lob erhabene Infantrie fing, wiederholt zum Gegenstoß übergehend, 

    alle Anstürme auf. Bei Gräz u. im Weyzachtal ließ der Feind heftigen 


    rechte Seite



     


















  • January 19, 2019 16:29:10 Gabriele Kister-Schuler

    linke Seite

    In Flandern dauerte der starke Feuerkampf in den Dünen an. Am Artois 

    lebte nach ruhigen Tagen das Feuer vom La-Bassee-Kanal bis auf das südl. 

    Senrga-Ufer am Abend auf. Heeresgruppe Deutscher Kronprinz: Beim Gehöft Hurtebise 

    am Chemin Des Dames griffen die Franzosen nach heftiger Artilleriewirkung 

    mit starken Kräften an. Anfänglicher Geländegewinn des Feindes

    wurden durch unsre Gegenstöße zurückgewonnnen; um einige Grabenstücke wurde 

    die Nacht hindurch erbittert gekämpft. Eine Anzahl Gefangener ist in unsrer 

    Hand geblieben. Vorstöße des Gegners am Winterberg u. südlich von Cobeny 

    scheiterten verlustreich. Vor Verdun ruhte tagsüber der Kampf; in 

    den Abendstunden steigerte sich die Tätigkeit der Artillerie in einigen 

    Abschnitten wieder erheblich. Heeresgruppe Herzog Albrecht: Ein Unternehmen bayrischer 

    Sturmtrupps am Rhein-Marne-Kanal hatte vollen Erfolg. Außer 

    blutigen Verlusten büßten die Franzosen Gefangene ein. Oestl. Kriegssch. Heeresgr. 

    P.L.v.Bay. An der Duna, vor allem bs. Illuxt, ferner bs. Smergen u 

    Beronwitsch; war gestern die Gefechtstätigkeit trotz ungünstiger Witterung 

    lebhafter als sonst. Nördlich der Bahn missing- Luck stellte unser Erkunder 

    gute Wirkung unserer Minenwerfer u. Artillerie in den feindlichen Gräben fest, 

    aus denen Gefangene geborgen wurden. In Tarnopol u. Husenbye wurden 

    russ. Truppenabteilungen im Nahkampf vertrieben. Heeresgr Mackensen; Im 

    Gebirge nordw. v. Focsani warfen deutsche Sturmtruppen die Rumänen aus einer 

    zäh verteidigten Höhenstellung. Bei Mequam am untern Sereth brachen deutsche 

    u. bulgarische Sturmabteilungen in die russ. Stellungen ein, machten die Besatzung 

    nieder u. kehrten mit einer großen Zahl v. Gefangenen zurück. Mazed. Front. Im 

    Cerne Bogen griff ein italienisches Bataillon bs Paralowa an. Deutsche Truppen 

    warfen den Feind zurück u. nahmen ihm Gefangene ab. Am Dobrohlje scheiterten 

    mehrere serbische Angriffe, westlich des Varder, missingmissingvor den Stellungen 

    der Bulgaren. D.E.G.Q. Ludendorff. Oestr.ung. Ber. Nordwestl. v. Focsani entrissen 

    deutsche Truppen dem Feinde abermals eine zäh verteidigte Höhenstellung. Bei 

    Husictyn u. Tarnopol wurden russ. Jagdkommandos abgewiesen. Intal. Kriegssch. 

    Gestern vormittag kam es am Isonzo zu keinen größeren Kampfhandlungen. Am 

    Nachmittag flammte zwischen Tolmien u. der Weyzech die Schlacht an zahlreichen 

    Stellen aufs neue missing. Nördlich v. Kal, bs. Madoni u. bs. Beitach wurde stärkere 

















  • January 19, 2019 16:02:55 Gabriele Kister-Schuler

    linke Seite

    In Flandern dauerte der starke Feuerkampf in den Dünen an. Am Artois 

    lebte nach ruhigen Tagen das Feuer vom La-Bassee-Kanal bis auf das südl. 

    Senrga-Ufer am Abend auf. Heeresgruppe Deutscher Kronprinz: Beim Gehöft Hurtebise 

    am Chemin Des Dames griffen die Franzosen nach heftiger Artilleriewirkung 

    mit starken Kräften an. Anfänglicher Geländegewinn des Feindes

    wurden durch unsre Gegenstöße zurückgewonnnen; um einige Grabenstücke wurde 

    die Nacht hindurch erbittert gekämpft. Eine Anzahl Gefangener ist in unsrer 

    Hand geblieben. Vorstöße des Gegners am Winterberg u. südlich von Cobeny 

    scheiterten verlustreich. Vor Verdun ruhte tagsüber der Kampf; in 

    den Abendstunden steigerte sich die Tätigkeit der Artillerie in einigen 

    Abschnitten wieder erheblich. Heeresgruppe Herzog Albrecht: Ein Unternehmen bayrischer 

    Sturmtrupps am Rhein-Marne-Kanal hatte vollen Erfolg. Außer 

    blutigen Verlusten büßten die Franzosen Gefangene ein. Oestl. Kriegssch. Heeresgr. 

    P.L.v.Bay. An der Duna, vor allem bs. Illuxt, ferner bs. Smergen u 

    Beronwitsch; war gestern die Gefechtstätigkeit trotz ungünstiger Witterung 

    lebhafter als sonst. Nördlich der Bahn missing- Luck stellte unser Erkunder 

    gute Wirkung unserer Minenwerfer u. Artillerie in den feindlichen Gräben fest, 

    aus denen Gefangene geborgen wurden. In Tarnopol u. Husenbye wurden 

    russ. Truppenabteilungen im Nahkampf vertrieben. Heeresgr Mackensen; Im 

    Gebirge nordw. v. Focsani warfen deutsche Sturmtruppen die Rumänen aus einer 

    zäh verteidigten Höhenstellung. Bei Mequam am untern Sereth brachen deutsche 

    u. bulgarische Sturmabteilungen in die russ. Stellungen ein, machten die Besatzung 

    nieder u. kehrten mit einer großen Zahl v. Gefangenen zurück. Mazed. Front. Im 

    Cerne Bogen griff ein italienisches Bataillon bs Paralowa an. Deutsche Truppen 

    warfen den Feind zurück u. nahmen ihm Gefangene ab. Am Dobrohlje scheiterten 

    mehrere serbische Angriffe, westlich des

















  • January 19, 2019 10:50:44 Gabriele Kister-Schuler

    linke Seite

    In Flandern dauerte der starke Feuerkampf in den Dünen an. Am Artois 

    lebte nach ruhigen Tagen das Feuer vom La-Bassee-Kanal bis auf das südl. 

    Senrga-Ufer am Abend auf. Heeresgruppe Deutscher Kronprinz: Beim Gehört Hurtebise 

    am Chemin Des Dames griffen die Franzosen nach heftiger Artilleriewirkung 

    mit starken Kräften an. Anfänglicher Geländegewinn des Feindes

    wurden durch unsre Gegenstöße zurückgewonnnen; um einige Grabenstücke wurde 

    die Nacht hindurch erbittert gekämpft. Eine Anzahl Gefangener ist in unsrer 

    Hand geblieben. Vorstöße des Gegners am Winterberg u. südlich von Cobeny 

    scheiterten verlustreich. Vor Verdun ruhte tagsüber der Kampf; in 

    den Abendstunden steigerte sich die Tätigkeit der Artillerie in einigen 

    Abschnitten wieder erheblich. Heeresgruppe Herzog Albrecht: Ein Unternehmen bayrischer 

    Sturmtrupps am Rhein-Marne-Kanal hatte vollen Erfolg. Außer 

    blutigen Verlusten büßten die Franzosen Gefangene ein. Oestl. Kriegssch. Heeresgr. 

    P.L.v.Bay. An der Duna, vor allem bs. Illuxt, ferner bs. Smergen u 

    Beronwitsch; war gestern die Gefechtstätigkeit trotz ungünstiger Witterung 

    lebhafter als sonst. Nördlich der Bahn missing- Luck stellte unser Erkunder 

    gute Wirkung unserer Minenwerfer u. Artillerie in den feindlichen Gräben fest, 

    aus denen Gefangene geborgen wurden. In Tarnopol u. Husenbye wurden 

    russ. Truppenabteilungen im Nahkampf vertrieben. Heeresgr Mackensen_ Im 

    Gebirge nordw. v. Focsani warfen deutsche Sturmtruppen die Rumänen aus einer 

    zäh verteidigten Höhenstellung. Bei Mequam am untern Sereth brachen deutsche 

    u. bulgarische Sturmabteilungen in die russ. Stellungen ein, machten die Besatzung 

    nieder u. kehrten mit einer großen Zahl v. Gefangenen zurück. Mazed. Front. Im 

    Cerne Bogen griff ein italienisches Bataillon bs Paralowa an. Deutsche Truppen 

    warfen den Feind 

















  • January 19, 2019 09:44:21 Gabriele Kister-Schuler

    linke Seite

    In Flandern dauerte der starke Feuerkampf in den Dünen an. Am Artois 

    lebte nach ruhigen Tagen das Feuer vom La-Bassee-Kanal bis auf das südl. 

    Senrga-Ufer am Abend auf. Heeresgruppe Deutscher Kronprinz: Beim Gehört Hurtebise 

    am Chemin Des Dames griffen die Franzosen nach heftiger Artilleriewirkung 

    mit starken Kräften an. Anfänglicher Geländegewinn des Feindes

    wurden durch unsre Gegenstöße zurückgewonnnen; um einige Grabenstücke wurde 

    die Nacht hindurch erbittert gekämpft. Eine Anzahl Gefangener ist in unsrer 

    Hand geblieben. Vorstöße des Gegners am Winterberg u. südlich von Cobeny 

    scheiterten verlustreich. Vor Verdun ruhte tagsüber der Kampf; in 

    den Abendstunden steigerte sich die Tätigkeit der Artillerie in einigen 

    Abschnitten wieder erheblich. Heeresgruppe Herzog Albrecht: Ein Unternehmen bayrischer 

    Sturmtrupps am Rhein-Marne-Kanal hatte vollen Erfolg. Außer 

    blutigen Verlusten büßten die Franzosen Gefangene ein. Oestl. Kriegssch. Heeresgr. 

    P.L.v.Bay. An der Duna, vor allem bs. Illuxt, ferner bs. Smergen u 

    Beronwitsch; war gestern die Gefechtstätigkeit trotz ungünstiger Witterung 

    lebhafter als sonst. Nördlich der Bahn missing- Luck stellte unser Erkunder 

    gute Wirkung unserer Minenwerfer u. Artillerie in den feindlichen Gräben fest, 

    aus denen Gefangene geborgen wurden. In Tarnopol u. Husenbye wurden 

    russ. Truppenabteilungen im Nahkampf vertrieben. Heeresgr Mackensen_ Im 

    Gebirge nordw. v. Focsani warfen deutsche Sturmtruppen die Rumänen aus einer 

    zäh verteidigten Höhenstellung

















  • January 18, 2019 10:55:08 Gabriele Kister-Schuler

    linke Seite

    In Flandern dauerte der starke Feuerkampf in den Dünen an. Am Artois 

    lebte nach ruhigen Tagen das Feuer vom La-Bassee-Kanal bis auf das südl. 

    Senrga-Ufer am Abend auf. Heeresgruppe Deutscher Kronprinz: Beim Gehört Hurtebise 

    am Chemin Des Dames griffen die Franzosen nach heftiger Artilleriewirkung 

    mit starken Kräften an. Anfänglicher Geländegewinn des Feindes

    wurden durch unsre Gegenstöße zurückgewonnnen; um einige Grabenstücke wurde 

    die Nacht hindurch erbittert gekämpft. Eine Anzahl Gefangener ist in unsrer 

    Hand geblieben. Vorstöße des Gegners am Winterberg u. südlich von Cobeny 

    scheiterten verlustreich. Vor Verdun ruhte tagsüber der Kampf; in 

    den Abendstunden steigerte sich die Tätigkeit der Artillerie in einigen 

    Abschnitten wieder erheblich. Heeresgruppe Herzog Albrecht: Ein Unternehmen bayrischer 

    Sturmtrupps am Rhein-Marne-Kanal hatte vollen Erfolg. 










  • January 18, 2019 10:53:54 Gabriele Kister-Schuler

    linke Seite

    In Flandern dauerte der starke Feuerkampf in den Dünen an. Am Artois 

    lebte nach ruhigen Tagen das Feuer vom La-Bassee-Kanal bis auf das südl. 

    Senrga-Ufer am Abend auf. Heeresgruppe Deutscher Kronprinz: Beim Gehört Hurtebise 

    am Chemin Des Dames griffen die Franzosen nach heftiger Artilleriewirkung 

    mit starken Kräften an. Anfänglicher Geländegewinn des Feindes

    wurden durch unsre Gegenstöße zurückgewonnnen; um einige Grabenstücke wurde 

    die Nacht hindurch erbittert gekämpft. Eine Anzahl Gefangener ist in unsrer 

    Hand geblieben. Vorstöße des Gegners am Winterberg u. südlich von Cobeny 

    scheiterten verlustreich. Vor Verdun ruhte tagsüber der Kampf; in 

    den Abendstunden steigerte sich die










  • January 15, 2019 15:46:09 Gabriele Kister-Schuler

    linke Seite

    In Flandern dauerte der starke Feuerkampf in den Dünen an. Am Artois 

    lebte nach ruhigen Tagen das Feuer vom La-Bassee-Kanal bis auf das südl. 

    Senrga-Ufer am Abend auf. 


  • January 15, 2019 15:35:28 Gabriele Kister-Schuler

    linke Seite

    Flandern dauerte der starke Feuerkampf in den Dünen


Description

Save description
  • 49.462291||3.822476||

    Corbeny

  • 49.1598764||5.3844231||

    Verdun

  • 49.553517||25.594767||

    Tarnopol

  • 45.6964745||27.184043||

    Focsani

  • 45.9401812||13.6201754||

    Görz

  • 45.13216||6.040608||

    Allemont ?

  • 51.21199||10.820339999999987||

    Hornsömmern bei Bad Langensalza

    ||1
Location(s)
  • Story location Hornsömmern bei Bad Langensalza
  • Document location Corbeny
  • Additional document location Verdun
  • Additional document location Tarnopol
  • Additional document location Focsani
  • Additional document location Görz
  • Additional document location Allemont ?


ID
1851 / 21861
Source
http://europeana1914-1918.eu/...
Contributor
Urte Bünning
License
http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/


September 2, 1917

  • Western Front




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