Tagebuch Nr. 2 (Mai 1917-23.12.1917) von Ernst Schwalm (1854-1924), item 43

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steigerte sich die Feuertätigkeit beträchtlich. Nördlich der Straße Laon - Sustens brachen 

gestern früh die Franzosen zu starkem Angriff vor, sie wurden durch Feuer 

u. im Nahkampf abgewiesen. Ebenso vergeblich und verlustreich war ein 

Vorstoß des Feindes südwestl. v. Millos.  An der Nordfront von Verdun haben 

sich auf beiden Mass-Ufern heftige Artilleriekämpfe entwickelt. Heeresgruppe 

Herzog Albrecht: Nichts Neues. Eins unserer Fliegergeschwader griff gestern 

England an. Auf die militärischen Anlagen von Seuthens u. Mergale  an 

der Themse-Mündung wurden mit erkannter Wirkung Bomben abgeworfen. 

Eines unserer Flugzeuge wird vermißt. Auf dem Festlande sind gestern 

14 feindliche Flieger u. 1 Fesselballon abgeschossen worden. Oestl. Kriegssch. 

Heeresfront G.Feldm. P.L.v.Bay.: Lebhaftes Feuer nur südl. v. Smergen, westl. 

von Luck, bs Tarnopol u. am Zbrucz. Hier kam es mehrfach auch zu Zusammenstößen 

v. Streifabteilungen. Front Erzh. Josef: In der westl. Moldau gelang 

es, trotz sehr zäher feindlicher Gegenwehr, die in zahlreichen heftigen Angriffen 

zum Ausdruck kam, unseren Geländegewinn südlich der Trotusul-Tales 

weiter aus zu dehnen. Heeresgruppe Mackensen: Das hartnäckig verteidigte 

Dorf Pencin wurde im Sturm genommen. Entlastungsstöße der Russen 

u. Rumänen gegen benachbarte Abschnitte unserer Front waren vergeblich. 

Sie scheiterten alle verlustreich. Am unteren Sereth blieb die Artillerietätigkeit 

lebhaft; mehrere feindliche Angriffe zwischen Bauzeul-Mündung 

u. Donau wurden zurückgeschlagen. Mazed. Front. Keine bes. Ereignisse. - 

Im Monat "Juli" betrug der Verlust der Luftstreitkräfte unserer Gegner 

34 Fesselballon u. mindestens 213 Flugzeuge, von denen 98 hinter unseren, 

115 jenseits der feindl. Linien durch Luftangriffe u. Abwehrfeuer brennend 

zum Absturz gebracht wurden. Wir haben 60 Flugzeuge, keinen Fesselballon 

verloren. D.E.G.Q.Ludendorff. 14./8. Westl. Kriegssch. Heeresgruppe Kronprinz 

Rupprecht: (14./8) Starke Angriffe der verbündeten Gegner bereiten sich vor! 

Heeresgruppe Kronprinz Rupprecht: der Feuerkampf auf dem Schlachtfeld in Flandern 

war wechselnd stark; er erreichte an der Küste nordöstl. v. Ypern abends 

wiederum große Heftigkeit. Gewaltsame Erkundungen der Gegner brachen 

vor mehreren Abschnitten unserer Abwehrsperre ergebnislos zusammen. 

Südöstl. v. Weßlark warfen wir die Engländer aus einigen Waldpunkten

zurück. Im Artois war die Kampftätigkeit durchweg gesteigert, vornehmlich 

beiderseits von Lens u. an der Senrga. Auch an dieser Front scheiterten 

mehrere englische Vorstöße. Bei einem Unternehmen sächsischer und 

bayrischer Sturmabteilungen bei Neufchapelle wurde eine größere 

                                                                       Anzahl Portugiesen gefangen eingebracht. 


rechte Seite

Heeresgruppe Deutscher Kronprinz. Von der Aisnefront u. in der Westchambagne [!]  

war eine erhebliche Zunahme des Artilleriefeuers bemerkbar. Bei Cernilly

südlich von Numry, griffen die Franzosen zweimal ohne jeden Erfolg die 

von uns dort am 10.8. gewonnenen Stellungen an. An der Nordfront von 

Verdun lagen die Artillerien tagsüber in nur geringen Unterbrechungen in 

hartem, sich dauernd steigernden Feuerkampf. Der Franzose hat in diesem 

Kampfabschnitt wieder starke Kräfte, vor allem Artillerie, herangeschafft. 

Heeresgruppe Herzog Albrecht: Zwischen Maas u. Mosel wurden feindliche Vorstöße 

bs. Fliray abgeschlagen. In der Lothringer Ebene u. im Sundgau war 

gleichfalls die Feuertätigkeit lebhafter als sonst. In zahlreichen Luftkämpfen 

wurden 9 feindliche Flieger u. 2 Fesselballons abgeschossen. Oberleutnant 

Daßler hat am 12.8. seinen 23. u. 24. Gegner zum Abschuß gebracht. 

Oest Kriegssch. Heeresfront des Generalfeldm. P.L.v.Bay. Keine größeren Gefechtshandlungen. 

Front des Generalob. Erzh. Josef: Südlich des Tartusul - Abschnittes machte 

der Gegner uns durch starke Gegenangriffe unsern Geländegewinn streitig. 

Auch südlich des Oztoz- u. Capnu-Tales führte er heftige Gegenangriffe, die sämtlich 

zurückgeschlagen wurden. Heeresgruppe Mackensen: Bei Panciu kam es zu neuen 

Kämpfen, bs. denen der Feind in erfolglosen Angriffen schwerte Verluste erlitt. 

Zwischen Susila- u. Putna-Tal drängten unsere Truppen den sich zäh wehrenden 

Gegner nach Nordwesten ins Gebirge zurück. Längs der unteren Sereth verliefen 

Vorfeldgefechte für uns günstig. Gefangene u. Beute wurden geborgen. Im 

Mündungsgebiet der Donau lebte die Feuertätigkeit auf. Mazed. Front. N. Neues. 

D.E.G.Q.Ludendorff. Der östr ung. Ber. Westlich v. Poscin in Rumänien erzielten 

unsere Truppen neuerlich Geländegewinne. Südlich des Ostaz-Tales u. westlich von 

Oena  versuchte der Feind vergebens, durch starke Gegenstöße eine Änderung 

der Kampflage herbeizuführen. Ital. Kriegssch. Unsere Flieger schossen seit vorgestern 

4 feindliche Flugzeuge ab. Ein ital. Geschwader belegte Oßling mit Bomben. Die 

bedrohten Anlagen blieben unbeschädigt. Balk. Kriegssch. Unverändert.  Der Chef 

des Generalstabes. 15/8. Westl. Kriegssch. Heeresgruppe Kronprinz Rupprecht: Gesteigerte 

Artillerieeinwirkung unserer Kampfartillerie in Flandern erzwang 

für einen Teil des gestrigen Tages ein Nachlassen des feindlichen Zerstörungsfeuers. 

Die eingesetzte Munitionsmenge entlastete die Infantrie. Erst gegen Abend 

konnte der Feind mit voller Kraft den Feuerkampf wieder aufnehmen, der 

die nach hindurch in großer Strenge andauerte. Durch Angriff wurden englische 

Abteilungen, die sich bs. Langemarck über den Stern-Bach vorgearbeitet 

hatten, aufgerieben. Heftige Teilangriffe der Engländer südlich v. Franzenburg 

u. beiderseits v. Horge wurden abgeschlagen. Im Artois verstärkte sich der 

Artilleriekampf zwischen Hulluch u. Lens, besonders in den heutigen 

                                                                                            Morgenstunden.


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steigerte sich die Feuertätigkeit beträchtlich. Nördlich der Straße Laon - Sustens brachen 

gestern früh die Franzosen zu starkem Angriff vor, sie wurden durch Feuer 

u. im Nahkampf abgewiesen. Ebenso vergeblich und verlustreich war ein 

Vorstoß des Feindes südwestl. v. Millos.  An der Nordfront von Verdun haben 

sich auf beiden Mass-Ufern heftige Artilleriekämpfe entwickelt. Heeresgruppe 

Herzog Albrecht: Nichts Neues. Eins unserer Fliegergeschwader griff gestern 

England an. Auf die militärischen Anlagen von Seuthens u. Mergale  an 

der Themse-Mündung wurden mit erkannter Wirkung Bomben abgeworfen. 

Eines unserer Flugzeuge wird vermißt. Auf dem Festlande sind gestern 

14 feindliche Flieger u. 1 Fesselballon abgeschossen worden. Oestl. Kriegssch. 

Heeresfront G.Feldm. P.L.v.Bay.: Lebhaftes Feuer nur südl. v. Smergen, westl. 

von Luck, bs Tarnopol u. am Zbrucz. Hier kam es mehrfach auch zu Zusammenstößen 

v. Streifabteilungen. Front Erzh. Josef: In der westl. Moldau gelang 

es, trotz sehr zäher feindlicher Gegenwehr, die in zahlreichen heftigen Angriffen 

zum Ausdruck kam, unseren Geländegewinn südlich der Trotusul-Tales 

weiter aus zu dehnen. Heeresgruppe Mackensen: Das hartnäckig verteidigte 

Dorf Pencin wurde im Sturm genommen. Entlastungsstöße der Russen 

u. Rumänen gegen benachbarte Abschnitte unserer Front waren vergeblich. 

Sie scheiterten alle verlustreich. Am unteren Sereth blieb die Artillerietätigkeit 

lebhaft; mehrere feindliche Angriffe zwischen Bauzeul-Mündung 

u. Donau wurden zurückgeschlagen. Mazed. Front. Keine bes. Ereignisse. - 

Im Monat "Juli" betrug der Verlust der Luftstreitkräfte unserer Gegner 

34 Fesselballon u. mindestens 213 Flugzeuge, von denen 98 hinter unseren, 

115 jenseits der feindl. Linien durch Luftangriffe u. Abwehrfeuer brennend 

zum Absturz gebracht wurden. Wir haben 60 Flugzeuge, keinen Fesselballon 

verloren. D.E.G.Q.Ludendorff. 14./8. Westl. Kriegssch. Heeresgruppe Kronprinz 

Rupprecht: (14./8) Starke Angriffe der verbündeten Gegner bereiten sich vor! 

Heeresgruppe Kronprinz Rupprecht: der Feuerkampf auf dem Schlachtfeld in Flandern 

war wechselnd stark; er erreichte an der Küste nordöstl. v. Ypern abends 

wiederum große Heftigkeit. Gewaltsame Erkundungen der Gegner brachen 

vor mehreren Abschnitten unserer Abwehrsperre ergebnislos zusammen. 

Südöstl. v. Weßlark warfen wir die Engländer aus einigen Waldpunkten

zurück. Im Artois war die Kampftätigkeit durchweg gesteigert, vornehmlich 

beiderseits von Lens u. an der Senrga. Auch an dieser Front scheiterten 

mehrere englische Vorstöße. Bei einem Unternehmen sächsischer und 

bayrischer Sturmabteilungen bei Neufchapelle wurde eine größere 

                                                                       Anzahl Portugiesen gefangen eingebracht. 


rechte Seite

Heeresgruppe Deutscher Kronprinz. Von der Aisnefront u. in der Westchambagne [!]  

war eine erhebliche Zunahme des Artilleriefeuers bemerkbar. Bei Cernilly

südlich von Numry, griffen die Franzosen zweimal ohne jeden Erfolg die 

von uns dort am 10.8. gewonnenen Stellungen an. An der Nordfront von 

Verdun lagen die Artillerien tagsüber in nur geringen Unterbrechungen in 

hartem, sich dauernd steigernden Feuerkampf. Der Franzose hat in diesem 

Kampfabschnitt wieder starke Kräfte, vor allem Artillerie, herangeschafft. 

Heeresgruppe Herzog Albrecht: Zwischen Maas u. Mosel wurden feindliche Vorstöße 

bs. Fliray abgeschlagen. In der Lothringer Ebene u. im Sundgau war 

gleichfalls die Feuertätigkeit lebhafter als sonst. In zahlreichen Luftkämpfen 

wurden 9 feindliche Flieger u. 2 Fesselballons abgeschossen. Oberleutnant 

Daßler hat am 12.8. seinen 23. u. 24. Gegner zum Abschuß gebracht. 

Oest Kriegssch. Heeresfront des Generalfeldm. P.L.v.Bay. Keine größeren Gefechtshandlungen. 

Front des Generalob. Erzh. Josef: Südlich des Tartusul - Abschnittes machte 

der Gegner uns durch starke Gegenangriffe unsern Geländegewinn streitig. 

Auch südlich des Oztoz- u. Capnu-Tales führte er heftige Gegenangriffe, die sämtlich 

zurückgeschlagen wurden. Heeresgruppe Mackensen: Bei Panciu kam es zu neuen 

Kämpfen, bs. denen der Feind in erfolglosen Angriffen schwerte Verluste erlitt. 

Zwischen Susila- u. Putna-Tal drängten unsere Truppen den sich zäh wehrenden 

Gegner nach Nordwesten ins Gebirge zurück. Längs der unteren Sereth verliefen 

Vorfeldgefechte für uns günstig. Gefangene u. Beute wurden geborgen. Im 

Mündungsgebiet der Donau lebte die Feuertätigkeit auf. Mazed. Front. N. Neues. 

D.E.G.Q.Ludendorff. Der östr ung. Ber. Westlich v. Poscin in Rumänien erzielten 

unsere Truppen neuerlich Geländegewinne. Südlich des Ostaz-Tales u. westlich von 

Oena  versuchte der Feind vergebens, durch starke Gegenstöße eine Änderung 

der Kampflage herbeizuführen. Ital. Kriegssch. Unsere Flieger schossen seit vorgestern 

4 feindliche Flugzeuge ab. Ein ital. Geschwader belegte Oßling mit Bomben. Die 

bedrohten Anlagen blieben unbeschädigt. Balk. Kriegssch. Unverändert.  Der Chef 

des Generalstabes. 15/8. Westl. Kriegssch. Heeresgruppe Kronprinz Rupprecht: Gesteigerte 

Artillerieeinwirkung unserer Kampfartillerie in Flandern erzwang 

für einen Teil des gestrigen Tages ein Nachlassen des feindlichen Zerstörungsfeuers. 

Die eingesetzte Munitionsmenge entlastete die Infantrie. Erst gegen Abend 

konnte der Feind mit voller Kraft den Feuerkampf wieder aufnehmen, der 

die nach hindurch in großer Strenge andauerte. Durch Angriff wurden englische 

Abteilungen, die sich bs. Langemarck über den Stern-Bach vorgearbeitet 

hatten, aufgerieben. Heftige Teilangriffe der Engländer südlich v. Franzenburg 

u. beiderseits v. Horge wurden abgeschlagen. Im Artois verstärkte sich der 

Artilleriekampf zwischen Hulluch u. Lens, besonders in den heutigen 

                                                                                            Morgenstunden.



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  • December 30, 2018 11:06:53 Gabriele Kister-Schuler

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    steigerte sich die Feuertätigkeit beträchtlich. Nördlich der Straße Laon - Sustens brachen 

    gestern früh die Franzosen zu starkem Angriff vor, sie wurden durch Feuer 

    u. im Nahkampf abgewiesen. Ebenso vergeblich und verlustreich war ein 

    Vorstoß des Feindes südwestl. v. Millos.  An der Nordfront von Verdun haben 

    sich auf beiden Mass-Ufern heftige Artilleriekämpfe entwickelt. Heeresgruppe 

    Herzog Albrecht: Nichts Neues. Eins unserer Fliegergeschwader griff gestern 

    England an. Auf die militärischen Anlagen von Seuthens u. Mergale  an 

    der Themse-Mündung wurden mit erkannter Wirkung Bomben abgeworfen. 

    Eines unserer Flugzeuge wird vermißt. Auf dem Festlande sind gestern 

    14 feindliche Flieger u. 1 Fesselballon abgeschossen worden. Oestl. Kriegssch. 

    Heeresfront G.Feldm. P.L.v.Bay.: Lebhaftes Feuer nur südl. v. Smergen, westl. 

    von Luck, bs Tarnopol u. am Zbrucz. Hier kam es mehrfach auch zu Zusammenstößen 

    v. Streifabteilungen. Front Erzh. Josef: In der westl. Moldau gelang 

    es, trotz sehr zäher feindlicher Gegenwehr, die in zahlreichen heftigen Angriffen 

    zum Ausdruck kam, unseren Geländegewinn südlich der Trotusul-Tales 

    weiter aus zu dehnen. Heeresgruppe Mackensen: Das hartnäckig verteidigte 

    Dorf Pencin wurde im Sturm genommen. Entlastungsstöße der Russen 

    u. Rumänen gegen benachbarte Abschnitte unserer Front waren vergeblich. 

    Sie scheiterten alle verlustreich. Am unteren Sereth blieb die Artillerietätigkeit 

    lebhaft; mehrere feindliche Angriffe zwischen Bauzeul-Mündung 

    u. Donau wurden zurückgeschlagen. Mazed. Front. Keine bes. Ereignisse. - 

    Im Monat "Juli" betrug der Verlust der Luftstreitkräfte unserer Gegner 

    34 Fesselballon u. mindestens 213 Flugzeuge, von denen 98 hinter unseren, 

    115 jenseits der feindl. Linien durch Luftangriffe u. Abwehrfeuer brennend 

    zum Absturz gebracht wurden. Wir haben 60 Flugzeuge, keinen Fesselballon 

    verloren. D.E.G.Q.Ludendorff. 14./8. Westl. Kriegssch. Heeresgruppe Kronprinz 

    Rupprecht: (14./8) Starke Angriffe der verbündeten Gegner bereiten sich vor! 

    Heeresgruppe Kronprinz Rupprecht: der Feuerkampf auf dem Schlachtfeld in Flandern 

    war wechselnd stark; er erreichte an der Küste nordöstl. v. Ypern abends 

    wiederum große Heftigkeit. Gewaltsame Erkundungen der Gegner brachen 

    vor mehreren Abschnitten unserer Abwehrsperre ergebnislos zusammen. 

    Südöstl. v. Weßlark warfen wir die Engländer aus einigen Waldpunkten

    zurück. Im Artois war die Kampftätigkeit durchweg gesteigert, vornehmlich 

    beiderseits von Lens u. an der Senrga. Auch an dieser Front scheiterten 

    mehrere englische Vorstöße. Bei einem Unternehmen sächsischer und 

    bayrischer Sturmabteilungen bei Neufchapelle wurde eine größere 

                                                                           Anzahl Portugiesen gefangen eingebracht. 


    rechte Seite

    Heeresgruppe Deutscher Kronprinz. Von der Aisnefront u. in der Westchambagne [!]  

    war eine erhebliche Zunahme des Artilleriefeuers bemerkbar. Bei Cernilly

    südlich von Numry, griffen die Franzosen zweimal ohne jeden Erfolg die 

    von uns dort am 10.8. gewonnenen Stellungen an. An der Nordfront von 

    Verdun lagen die Artillerien tagsüber in nur geringen Unterbrechungen in 

    hartem, sich dauernd steigernden Feuerkampf. Der Franzose hat in diesem 

    Kampfabschnitt wieder starke Kräfte, vor allem Artillerie, herangeschafft. 

    Heeresgruppe Herzog Albrecht: Zwischen Maas u. Mosel wurden feindliche Vorstöße 

    bs. Fliray abgeschlagen. In der Lothringer Ebene u. im Sundgau war 

    gleichfalls die Feuertätigkeit lebhafter als sonst. In zahlreichen Luftkämpfen 

    wurden 9 feindliche Flieger u. 2 Fesselballons abgeschossen. Oberleutnant 

    Daßler hat am 12.8. seinen 23. u. 24. Gegner zum Abschuß gebracht. 

    Oest Kriegssch. Heeresfront des Generalfeldm. P.L.v.Bay. Keine größeren Gefechtshandlungen. 

    Front des Generalob. Erzh. Josef: Südlich des Tartusul - Abschnittes machte 

    der Gegner uns durch starke Gegenangriffe unsern Geländegewinn streitig. 

    Auch südlich des Oztoz- u. Capnu-Tales führte er heftige Gegenangriffe, die sämtlich 

    zurückgeschlagen wurden. Heeresgruppe Mackensen: Bei Panciu kam es zu neuen 

    Kämpfen, bs. denen der Feind in erfolglosen Angriffen schwerte Verluste erlitt. 

    Zwischen Susila- u. Putna-Tal drängten unsere Truppen den sich zäh wehrenden 

    Gegner nach Nordwesten ins Gebirge zurück. Längs der unteren Sereth verliefen 

    Vorfeldgefechte für uns günstig. Gefangene u. Beute wurden geborgen. Im 

    Mündungsgebiet der Donau lebte die Feuertätigkeit auf. Mazed. Front. N. Neues. 

    D.E.G.Q.Ludendorff. Der östr ung. Ber. Westlich v. Poscin in Rumänien erzielten 

    unsere Truppen neuerlich Geländegewinne. Südlich des Ostaz-Tales u. westlich von 

    Oena  versuchte der Feind vergebens, durch starke Gegenstöße eine Änderung 

    der Kampflage herbeizuführen. Ital. Kriegssch. Unsere Flieger schossen seit vorgestern 

    4 feindliche Flugzeuge ab. Ein ital. Geschwader belegte Oßling mit Bomben. Die 

    bedrohten Anlagen blieben unbeschädigt. Balk. Kriegssch. Unverändert.  Der Chef 

    des Generalstabes. 15/8. Westl. Kriegssch. Heeresgruppe Kronprinz Rupprecht: Gesteigerte 

    Artillerieeinwirkung unserer Kampfartillerie in Flandern erzwang 

    für einen Teil des gestrigen Tages ein Nachlassen des feindlichen Zerstörungsfeuers. 

    Die eingesetzte Munitionsmenge entlastete die Infantrie. Erst gegen Abend 

    konnte der Feind mit voller Kraft den Feuerkampf wieder aufnehmen, der 

    die nach hindurch in großer Strenge andauerte. Durch Angriff wurden englische 

    Abteilungen, die sich bs. Langemarck über den Stern-Bach vorgearbeitet 

    hatten, aufgerieben. Heftige Teilangriffe der Engländer südlich v. Franzenburg 

    u. beiderseits v. Horge wurden abgeschlagen. Im Artois verstärkte sich der 

    Artilleriekampf zwischen Hulluch u. Lens, besonders in den heutigen 

                                                                                                Morgenstunden.



  • November 28, 2018 14:54:16 Gabriele Kister-Schuler

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    steigerte sich die Feuertätigkeit beträchtlich. Nördlich der Straße Laon - Sustens brachen  

    gestern früh die Franzosen zu starkem Angriff vor, sie wurden durch Feuer 

    u. im Nahkampf abgewiesen. Ebenso vergeblich und verlustreich war ein 

    Vorstoß des Feindes südwestl. v. Millos.  An der Nordfront von Verdun haben 

    sich auf beiden Mass-Ufern heftige Artilleriekämpfe entwickelt. Heeresgruppe 

    Herzog Albrecht: Nichts Neues. Eins unserer Fliegergeschwader griff gestern 

    England an. Auf die militärischen Anlagen von Seuthens u. Mergale  an 

    der Themse-Mündung wurden mit erkannter Wirkung Bomben abgeworfen. 

    Eines unserer Flugzeuge wird vermißt. Auf dem Festlande sind gestern 

    14 feindliche Flieger u. 1 Fesselballon abgeschossen worden. Oestl. Kriegssch. 

    Heeresfront G.Feldm. P.L.v.Bay.: Lebhaftes Feuer nur südl. v. Smergen, westl. 

    von Luck, bs Tarnopol u. am Zbrucz. Hier kam es mehrfach auch zu Zusammenstößen 

    v. Streifabteilungen. Front Erzh. Josef: In der westl. Moldau gelang 

    es, trotz sehr zäher feindlicher Gegenwehr, die in zahlreichen heftigen Angriffen 

    zum Ausdruck kam, unseren Geländegewinn südlich der Trotusul-Tales

    weiter aus zu dehnen. Heeresgruppe Mackensen: Das hartnäckig verteidigte 

    Dorf Pencin wurde im Sturm genommen. Entlastungsstöße der Russen 

    u. Rumänen gegen benachbarte Abschnitte unserer Front waren vergeblich. 

    Sie scheiterten alle verlustreich. Am unteren Sereth blieb die Artillerietätigkeit 

    lebhaft; mehrere feindliche Angriffe zwischen Bauzeul-Mündung 

    u. Donau wurden zurückgeschlagen. Mazed. Front. Keine bes. Ereignisse. - 

    Im Monat "Juli" betrug der Verlust der Luftstreitkräfte unserer Gegner 

    34 Fesselballon u. mindestens 213 Flugzeuge, von denen 98 hinter unseren,

    115 jenseits der feindl. Linien durch Luftangriffe u. Abwehrfeuer brennend 

    zum Absturz gebracht wurden. Wir haben 60 Flugzeuge, keinen Fesselballon 

    verloren. D.E.G.Q.Ludendorff. 14./8. Westl. Kriegssch. Heeresgruppe Kronprinz 

    Rupprecht: (14./8) Starke Angriffe der verbündeten Gegner bereiten sich vor! 

    Heeresgruppe Kronprinz Rupprecht: der Feuerkampf auf dem Schlachtfeld in Flandern 

    war wechselnd stark; er erreichte an der Küste nordöstl. v. Ypern abends 

    wiederum große Heftigkeit. Gewaltsame Erkundungen der Gegner brachen 

    vor mehreren Abschnitten unserer Abwehr zwar ergebnislos zusammen. 

    Südöstl. v. Weßlark warfen wir die Engländer aus einigen Waldpunkten

    zurück. Im Artois war die Kampftätigkeit durchweg gesteigert, vornehmlich 

    beiderseits von Lens u. an der Senrga. Auch an dieser Front scheiterten 

    mehrere englische Vorstöße. Bei einem Unternehmen sächsischer und 

    bayrischer Sturmabteilungen bei Neufchapelle wurde eine größere 

                                                                           Anzahl Portugiesen gefangen eingebracht


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    Heeresgruppe Deutscher Kronprinz. Von der Aisnefront u. in der missing 

    war eine erhebliche Zunahme des Artilleriefeuers bemerkbar. Bei Cernolly

    südlich von Numry, griffen die Franzosen zweimal ohne jeden Erfolg die 

    von uns dort am 10.8. gewonnenen Stellungen an. An der Nordfront von 

    Verdun lagen die Artillerien tagsüber in nur geringen Unterbrechungen in

    hartem, sich dauernd steigernden Feuerkampf. Der Franzose hat in diesem 

    Kampfabschnitt wieder starke Kräfte, vor allem Artillerie, herangeschafft. 

    Heeresgruppe Herzog Albrecht: Zwischen Maas u. Mosel wurden feindliche Borstöße 

    bs. Fliray abgeschlagen. In der Lothringer Ebene u. im Sundgau war 

    gleichfalls die Feuertätigkeit lebhafter als sonst. In zahlreichen Luftkämpfen 

    wurden 9 feindliche Flieger u. 2 Fesselballons abgeschossen. Oberleutnant 

    Daßler hat am 12.8. seinen 23. u. 24. Gegner zum Abschuß gebracht. 

    Oest Kriegssch. Heeresfront des Generalfeldm. P.L.v.Bay. Keine größeren Gefechtshandlungen. 

    Front des Generalob. Erzh. Josef: Südlich des Tartusul - Abschnittes machte 

    der Gegner uns durch starke Gegenangriffe unsern Geländegewinn streitig. 

    Auch südlich des Oztoz- u. Capnu-Tales führte er heftige Gegenangriffe, die sämtlich 

    zurückgeschlagen wurden. Heeresgruppe Mackensen: Bei Panciu kam es zu neuen 

    Kämpfen, bs. denen der Feind in erfolglosen Angriffen schwerte Verluste erlitt. 

    Zwischen Susila- u. Putna-Tal drängten unsere Truppen den sich zäh wehrenden 

    Gegner nach Nordwesten ins Gebirge zurück. Längs der unteren Sereth verliefen 

    Vorfeldgefechte für uns günstig. Gefangene u. Beute wurden geborgen. Im 

    Mündungsgebiet der Donau lebte die Feuertätigkeit auf. Mazed. Front. N. Neues. 

    D.E.G.Q.Ludendorff. Der östr ung. Ber. Westlich v. Poscin in Rumänien erzielten 

    unsere Truppen neuerlich Geländegewinne. Südlich des Ostaz-Tales u. westlich von 

    Oena  versuchte der Feind vergebens, durch starke Gegenstöße eine Änderung 

    der Kampflage herbeizuführen. Ital. Kriegssch. Unsere Flieger schossen seit vorgestern 

    4 feindliche Flugzeuge ab. Ein ital. Geschwader belegte Oßling mit Bomben. Die 

    bedrohten Anlagen blieben unbeschädigt. Balk. Kriegssch. Unverändert.  Der Chef 

    des Generalstabes. 15/8. Westl. Kriegssch. Heeresgruppe Kronprinz Rupprecht: Gesteigerte 

    Artillerieeinwirkung unserer Kampfartillerie in Flandern erzwang 

    für einen Teil des gestrigen Tages ein Nachlassen des feindlichen Zerstörungsfeuers. 

    Die eingesetzte Munitionsmenge entlastete die Infantrie. Erst gegen Abend 

    konnte der Feind mit voller Kraft den Feuerkampf wieder aufnehmen, der 

    die nach hindurch in großer Strenge andauerte. Durch Angriff wurden englische 

    Abteilungen, die sich bs. Langemarck über den Stern-Bach vorgearbeitet 

    hatten, aufgerieben. Heftige Teilangriffe der Engländer südlich v. Franzenburg 

    u. beiderseits v. Horge wurden abgeschlagen. Im Artois verstärkte sich der 

    Artilleriekampf zwischen Hulluch u. Lens, besonders in den heutigen 

                                                                                                Morgenstunden.



  • November 28, 2018 14:29:16 Gabriele Kister-Schuler

    linke Seite

    steigerte sich die Feuertätigkeit beträchtlich. Nördlich der Straße Laon - Sustens brachen  

    gestern früh die Franzosen zu starkem Angriff vor, sie wurden durch Feuer 

    u. im Nahkampf abgewiesen. Ebenso vergeblich und verlustreich war ein 

    Vorstoß des Feindes südwestl. v. Millos.  An der Nordfront von Verdun haben 

    sich auf beiden Mass-Ufern heftige Artilleriekämpfe entwickelt. Heeresgruppe 

    Herzog Albrecht: Nichts Neues. Eins unserer Fliegergeschwader griff gestern 

    England an. Auf die militärischen Anlagen von Seuthens u. Mergale  an 

    der Themse-Mündung wurden mit erkannter Wirkung Bomben abgeworfen. 

    Eines unserer Flugzeuge wird vermißt. Auf dem Festlande sind gestern 

    14 feindliche Flieger u. 1 Fesselballon abgeschossen worden. Oestl. Kriegssch. 

    Heeresfront G.Feldm. P.L.v.Bay.: Lebhaftes Feuer nur südl. v. Smergen, westl. 

    von Luck, bs Tarnopol u. am Zbrucz. Hier kam es mehrfach auch zu Zusammenstößen 

    v. Streifabteilungen. Front Erzh. Josef: In der westl. Moldau gelang 

    es, trotz sehr zäher feindlicher Gegenwehr, die in zahlreichen heftigen Angriffen 

    zum Ausdruck kam, unseren Geländegewinn südlich der Trotusul-Tales

    weiter aus zu dehnen. Heeresgruppe Mackensen: Das hartnäckig verteidigte 

    Dorf Pencin wurde im Sturm genommen. Entlastungsstöße der Russen 

    u. Rumänen gegen benachbarte Abschnitte unserer Front waren vergeblich. 

    Sie scheiterten alle verlustreich. Am unteren Sereth blieb die Artillerietätigkeit 

    lebhaft; mehrere feindliche Angriffe zwischen Bauzeul-Mündung 

    u. Donau wurden zurückgeschlagen. Mazed. Front. Keine bes. Ereignisse. - 

    Im Monat "Juli" betrug der Verlust der Luftstreitkräfte unserer Gegner 

    34 Fesselballon u. mindestens 213 Flugzeuge, von denen 98 hinter unseren,

    115 jenseits der feindl. Linien durch Luftangriffe u. Abwehrfeuer brennend 

    zum Absturz gebracht wurden. Wir haben 60 Flugzeuge, keinen Fesselballon 

    verloren. D.E.G.Q.Ludendorff. 14./8. Westl. Kriegssch. Heeresgruppe Kronprinz 

    Rupprecht: (14./8) Starke Angriffe der verbündeten Gegner bereiten sich vor! 

    Heeresgruppe Kronprinz Rupprecht: der Feuerkampf auf dem Schlachtfeld in Flandern 

    war wechselnd stark; er erreichte an der Küste nordöstl. v. Ypern abends 

    wiederum große Heftigkeit. Gewaltsame Erkundungen der Gegner brachen 

    vor mehreren Abschnitten unserer Abwehr zwar ergebnislos zusammen. 

    Südöstl. v. Weßlark warfen wir die Engländer aus einigen Waldpunkten

    zurück. Im Artois war die Kampftätigkeit durchweg gesteigert, vornehmlich 

    beiderseits von Lens u. an der Senrga. Auch an dieser Front scheiterten 

    mehrere englische Vorstöße. Bei einem Unternehmen sächsischer und 

    bayrischer Sturmabteilungen bei Neufchapelle wurde eine größere 

                                                                           Anzahl Portugiesen gefangen eingebracht


    rechte Seite

    Heeresgruppe Deutscher Kronprinz. Von der Aisnefront u. in der missing 

    war eine erhebliche Zunahme des Artilleriefeuers bemerkbar. Bei Cernolly

    südlich von Numry, griffen die Franzosen zweimal ohne jeden Erfolg die 

    von uns dort am 10.8. gewonnenen Stellungen an. An der Nordfront von 

    Verdun lagen die Artillerien tagsüber in nur geringen Unterbrechungen in

    hartem, sich dauernd steigernden Feuerkampf. Der Franzose hat in diesem 

    Kampfabschnitt wieder starke Kräfte, vor allem Artillerie, herangeschafft. 

    Heeresgruppe Herzog Albrecht: Zwischen Maas u. Mosel wurden feindliche Borstöße 

    bs. Fliray abgeschlagen. In der Lothringer Ebene u. im Sundgau war 

    gleichfalls die Feuertätigkeit lebhafter als sonst. In zahlreichen Luftkämpfen 

    wurden 9 feindliche Flieger u. 2 Fesselballons abgeschossen. Oberleutnant 

    Daßler hat am 12.8. seinen 23. u. 24. Gegner zum Abschuß gebracht. 

    Oest Kriegssch. Heeresfront des Generalfeldm. P.L.v.Bay. Keine größeren Gefechtshandlungen. 

    Front des Generalob. Erzh. Josef: Südlich des Tartusul - Abschnittes machte 

    der Gegner uns durch starke Gegenangriffe unsern Geländegewinn streitig. 

    Auch südlich des Oztoz- u. Capnu-Tales führte er heftige Gegenangriffe, die sämtlich 

    zurückgeschlagen wurden. Heeresgruppe Mackensen: Bei Panciu kam es zu 






















  • November 27, 2018 14:09:30 Gabriele Kister-Schuler

    linke Seite

    steigerte sich die Feuertätigkeit beträchtlich. Nördlich der Straße Laon - Sustens brachen  

    gestern früh die Franzosen zu starkem Angriff vor, sie wurden durch Feuer 

    u. im Nahkampf abgewiesen. Ebenso vergeblich und verlustreich war ein 

    Vorstoß des Feindes südwestl. v. Millos.  An der Nordfront von Verdun haben 

    sich auf beiden Mass-Ufern heftige Artilleriekämpfe entwickelt. Heeresgruppe 

    Herzog Albrecht: Nichts Neues. Eins unserer Fliegergeschwader griff gestern 

    England an. Auf die militärischen Anlagen von Seuthens u. Mergale  an 

    der Themse-Mündung wurden mit erkannter Wirkung Bomben abgeworfen. 

    Eines unserer Flugzeuge wird vermißt. Auf dem Festlande sind gestern 

    14 feindliche Flieger u. 1 Fesselballon abgeschossen worden. Oestl. Kriegssch. 

    Heeresfront G.Feldm. P.L.v.Bay.: Lebhaftes Feuer nur südl. v. Smergen, westl. 

    von Luck, bs Tarnopol u. am Zbrucz. Hier kam es mehrfach auch zu Zusammenstößen 

    v. Streifabteilungen. Front Erzh. Josef: In der westl. Moldau gelang 

    es, trotz sehr zäher feindlicher Gegenwehr, die in zahlreichen heftigen Angriffen 

    zum Ausdruck kam, unseren Geländegewinn südlich der Trotusul-Tales

    weiter aus zu dehnen. Heeresgruppe Mackensen: Das hartnäckig verteidigte 

    Dorf Pencin wurde im Sturm genommen. Entlastungsstöße der Russen 

    u. Rumänen gegen benachbarte Abschnitte unserer Front waren vergeblich. 

    Sie scheiterten alle verlustreich. Am unteren Sereth blieb die Artillerietätigkeit 

    lebhaft; mehrere feindliche Angriffe zwischen Bauzeul-Mündung 

    u. Donau wurden zurückgeschlagen. Mazed. Front. Keine bes. Ereignisse. - 

    Im Monat "Juli" betrug der Verlust der Luftstreitkräfte unserer Gegner 

    34 Fesselballon u. mindestens 213 Flugzeuge, von denen 98 hinter unseren,

    115 jenseits der feindl. Linien durch Luftangriffe u. Abwehrfeuer brennend 

    zum Absturz gebracht wurden. Wir haben 60 Flugzeuge, keinen Fesselballon 

    verloren. D.E.G.Q.Ludendorff. 14./8. Westl. Kriegssch. Heeresgruppe Kronprinz 

    Rupprecht: (14./8) Starke Angriffe der verbündeten Gegner bereiten sich vor! 

    Heeresgruppe Kronprinz Rupprecht: der Feuerkampf auf dem Schlachtfeld in Flandern 

    war wechselnd stark; er erreichte an der Küste nordöstl. v. Ypern abends 

    wiederum große Heftigkeit. Gewaltsame Erkundungen der Gegner brachen 

    vor mehreren Abschnitten unserer Abwehr zwar ergebnislos zusammen. 

    Südöstl. v. Weßlark warfen wir die Engländer aus einigen Waldpunkten

    zurück. Im Artois war die Kampftätigkeit durchweg gesteigert, vornehmlich 

    beiderseits von Lens u. an der Senrga. Auch an dieser Front scheiterten 

    mehrere englische Vorstöße. Bei einem Unternehmen sächsischer und 

    bayrischer Sturmabteilungen bei Neufchagelle wurde eine größere 

                                                                           Anzahl Portugiesen gefangen eingebracht


    rechte Seite








  • November 27, 2018 14:08:09 Gabriele Kister-Schuler

    linke Seite

    steigerte sich die Feuertätigkeit beträchtlich. Nördlich der Straße Laon - Sustens brachen  

    gestern früh die Franzosen zu starkem Angriff vor, sie wurden durch Feuer 

    u. im Nahkampf abgewiesen. Ebenso vergeblich und verlustreich war ein 

    Vorstoß des Feindes südwestl. v. Millos.  An der Nordfront von Verdun haben 

    sich auf beiden Mass-Ufern heftige Artilleriekämpfe entwickelt. Heeresgruppe 

    Herzog Albrecht: Nichts Neues. Eins unserer Fliegergeschwader griff gestern 

    England an. Auf die militärischen Anlagen von Seuthens u. Mergale  an 

    der Themse-Mündung wurden mit erkannter Wirkung Bomben abgeworfen. 

    Eines unserer Flugzeuge wird vermißt. Auf dem Festlande sind gestern 

    14 feindliche Flieger u. 1 Fesselballon abgeschossen worden. Oestl. Kriegssch. 

    Heeresfront G.Feldm. P.L.v.Bay.: Lebhaftes Feuer nur südl. v. Smergen, westl. 

    von Luck, bs Tarnopol u. am Zbrucz. Hier kam es mehrfach auch zu Zusammenstößen 

    v. Streifabteilungen. Front Erzh. Josef: In der westl. Moldau gelang 

    es, trotz sehr zäher feindlicher Gegenwehr, die in zahlreichen heftigen Angriffen 

    zum Ausdruck kam, unseren Geländegewinn südlich der Trotusul-Tales

    weiter aus zu dehnen. Heeresgruppe Mackensen: Das hartnäckig verteidigte 

    Dorf Pencin wurde im Sturm genommen. Entlastungsstöße der Russen 

    u. Rumänen gegen benachbarte Abschnitte unserer Front waren vergablich. 

    Sie scheiterten alle verlustreich. Am unteren Sereth blieb die Artillerietätigkeit 

    lebhaft; mehrere feindliche Angriffe zwischen Bauzeul-Mündung 

    u. Donau wurden zurückgeschlagen. Mazed. Front. Keine bes. Ereignisse. - 

    Im Monat "Juli" betrug der Verlust der Luftstreitkräfte unserer Gegner 

    34 Fesselballon u. mindestens 213 Flugzeuge, von denen 98 hinter unseren,

    115 jenseits der feindl. Linien durch Luftangriffe u. Abwehrfeuer brennend 

    zum Absturz gebracht wurden. Wir haben 60 Flugzeuge, keinen Fesselballon 

    verloren. D.E.G.Q.Ludendorff. 14./8. Westl. Kriegssch. Heeresgruppe Konprinz 

    Rupprecht: (14./8) Starke Angriffe der verbündeten Gegner bereitn sich vor! 

    Heeresgruppe Kronprinz Rupprecht: der Feuerkampf auf dem Schlachrfeld in Flandern 

    war wechselnd stark; er erreichte an der Küste nordöstl. v. Ypern abends 

    wiederum große Heftigkeit. Gewaltsame Erkundungen der Gegner brachen 

    vor mehreren Abschnitten unserer Abwehr zwar ergebnislos zusammen. 

    Südöstl. v. Weßlark warfen wir die Engländer aus einigen Waldpunkten

    zurück. Im Artois war die Kampftätigkeit durchweg gesteigert, vornehmlich 

    beidersetits von Lens u. an der Senrga. Auch an dieser Front scheiterten 

    mehrere englische Vorstöße. Bei einem Unternehmen sächsischer und 

    bayrischer Sturmabteilungen bei Neufchagelle wurde eine größere 

                                                                           Anzahl Portugiesen gefangen eingebracht


    rechte Seite








  • November 27, 2018 13:55:21 Gabriele Kister-Schuler

    linke Seite

    steigerte sich die Feuertätigkeit beträchtlich. Nördlich der Straße Laon - Sustens brachen  

    gestern früh die Franzosen zu starkem Angriff vor, sie wurden durch Feuer 

    u. im Nahkampf abgewiesen. Ebenso vergeblich und verlustreich war ein 

    Vorstoß des Feindes südwestl. v. Millos.  An der Nordfront von Verdun haben 

    sich auf beiden Mass-Ufern heftige Artilleriekämpfe entwickelt. Heeresgruppe 

    Herzog Albrecht: Nichts Neues. Eins unserer Fliegergeschwader griff gestern 

    England an. Auf die militärischen Anlagen von Seuthens u. Mergale  an 

    der Themse-Mündung wurden mit erkannter Wirkung Bomben abgeworfen. 

    Eines unserer Flugzeuge wird vermißt. Auf dem Festlande sind gestern 

    14 feindliche Flieger u. 1 Fesselballon abgeschossen worden. Oestl. Kriegssch. 

    Heeresfront G.Feldm. P.L.v.Bay.: Lebhaftes Feuer nur südl. v. Smergen, westl. 

    von Luck, bs Tarnopol u. am Zbrucz. Hier kam es mehrfach auch zu Zusammenstößen 

    v. Streifabteilungen. Front Erzh. Josef: In der westl. Moldau gelang 

    es, trotz sehr zäher feindlicher Gegenwehr, die in zahlreichen heftigen Angriffen 

    zum Ausdruck kam, unseren Geländegewinn südlich der Trotusul-Tales

    weiter aus zu dehnen. Heeresgruppe Mackensen: Das hartnäckig verteidigte 

    Dorf Pencin wurde im Sturm genommen. Entlastungsstöße der Russen 

    u. Rumänen gegen benachbarte Abschnitte unserer Front waren vergablich. 

    Sie scheiterten alle verlustreich. Am unteren Sereth blieb die Artillerietätigkeit 

    lebhaft; mehrere feindliche Angriffe zwischen Bauzeul-Mündung 

    u. Donau wurden zurückgeschlagen. Mazed. Front. Keine bes. Ereignisse. - 

    Im Monat "Juli" betrug der Verlust der Luftstreitkräfte unserer Gegner 

    34 Fesselballon u. mindestens 213 Flugzeuge, von denen 98 hinter unseren,

    115 jenseits der feindl. Linien durch Luftangriffe u. Abwehrfeuer brennend 

    zum Absturz gebracht wurden. Wir haben 60 Flugzeuge, keinen Fesselballon 

    verloren. D.E.G.Q.Ludendorff. 14./8. Westl. Kriegssch. Heeresgruppe Konprinz 

    Rupprecht: (14./8) Starke Angriffe der verbündeten Gegner bereitn sich vor! 

    Heeresgruppe Kronprinz Rupprecht: der Feuerkampf auf dem Schlachrfeld in Flandern 

    war wechselnd stark; er erreichte an der Küste nordöstl. v. Ypern abends 

    wiederum große Heftigkeit. missing Erkundungen der Gegner brachen 

    vor mehreren Abschnitten unserer Abwehr zwar ergebnislos zusammen. 

    Südöstl. v. 







  • November 27, 2018 13:40:31 Gabriele Kister-Schuler

    linke Seite

    steigerte sich die Feuertätigkeit beträchtlich. Nördlich der Straße Laon - Sustens brachen  

    gestern früh die Franzosen zu starkem Angriff vor, sie wurden durch Feuer 

    u. im Nahkampf abgewiesen. Ebenso vergeblich und verlustreich war ein 

    Vorstoß des Feindes südwestl. v. Millos.  An der Nordfront von Verdun haben 

    sich auf beiden Mass-Ufern heftige Artilleriekämpfe entwickelt. Heeresgruppe 

    Herzog Albrecht: Nichts Neues. Eins unserer Fliegergeschwader griff gestern 

    England an. Auf die militärischen Anlagen von Seuthens u. Mergale  an 

    der Themse-Mündung wurden mit erkannter Wirkung Bomben abgeworfen. 

    Eines unserer Flugzeuge wird vermißt. Auf dem Festlande sind gestern 

    14 feindliche Flieger u. 1 Fesselballon abgeschossen worden. Oestl. Kriegssch. 

    Heeresfront G.Feldm. P.L.v.Bay.: Lebhaftes Feuer nur südl. v. Smergen, westl. 

    von Luck, bs Tarnopol u. am Zbrucz. Hier kam es mehrfach auch zu Zusammenstößen 

    v. Streifabteilungen. Front Erzh. Josef: In der westl. Moldau gelang 

    es, trotz sehr zäher feindlicher Gegenwehr, die in zahlreichen heftigen Angriffen 

    zum Ausdruck kam, unseren Geländegewinn südlich der Trotusul-Tales

    weiter aus zu dehnen. Heeresgruppe Mackensen: Das hartnäckig verteidigte 

    Dorf Pencin wurde im Sturm genommen. Entlastungsstöße der Russen 

    u. Rumänen gegen benachbarte Abschnitte unserer Front waren vergablich. 

    Sie scheiterten alle verlustreich. Am unteren Sereth blieb die Artillerietätigkeit 

    lebhaft; mehrere feindliche Angriffe zwischen Bauzeul-Mündung 

    u. Donau wurden zurückgeschlagen. Mazed. Front. Keine bes. Ereignisse. - 

    Im Monat "Juli" betrug der Verlust der Luftstreitkräfte unserer Gegner 

    34 Fesselballon u. mindestens 213 Flugzeuge, von denen 98 hinter unseren,

    115 jenseits der feindl. Linien durch Luftangriffe u. Abwehrfeuer brennend 

    zum Absturz gebracht wurden. Wir haben 60 Flugzeuge, keinen Fesselballon 

    verloren. 









  • November 27, 2018 13:26:19 Gabriele Kister-Schuler

    linke Seite

    steigerte sich die Feuertätigkeit beträchtlich. Nördlich der Straße Laon - Sustens brachen  

    gestern früh die Franzosen zu starkem Angriff vor, sie wurden durch Feuer 

    u. im Nahkampf abgewiesen. Ebenso vergeblich und verlustreich war ein 

    Vorstoß des Feindes südwestl. v. Millos.  An der Nordfront von Verdun haben 

    sich auf beiden Mass-Ufern heftige Artilleriekämpfe entwickelt. Heeresgruppe 

    Herzog Albrecht: Nichts Neues. Eins unserer Fliegergeschwader griff gestern 

    England an. Auf die militärischen Anlagen von Seuthens u. Mergale  an 

    der Themse-Mündung wurden mit erkannter Wirkung Bomben abgeworfen. 

    Eines unserer Flugzeuge wird vermißt. Auf dem Festlande sind gestern 

    14 feindliche Flieger u. 1 Fesselballon abgeschossen worden. Oestl. Kriegssch. 

    Heeresfront G.Feldm. P.L.v.Bay.: Lebhaftes Feuer nur südl. v. Smergen, westl. 

    von Luck, bs Tarnopol u. am Zbrucz. Hier kam es mehrfach auch zu Zusammenstößen 

    v. Streifabteilungen. Front Erzh. Josef: In der westl. Moldau gelang 

    es, trotz sehr zäher feindlicher Gegenwehr, die in zahlreichen heftigen Angriffen 

    zum Ausdruck kam, unseren Geländegewinn südlich der Trotusul-Tales

    weiter aus zu dehnen. Heeresgruppe Mackensen: Der 









  • November 27, 2018 11:20:39 Gabriele Kister-Schuler

    linke Seite

    steigerte sich die Feuertätigkeit beträchtlich. Nördlich der Straße Laon - Sustens brachen  

    gestern früh die Franzosen zu starkem Angriff vor, sie wurden durch Feuer 

    u. im Nahkampf abgewiesen. Ebenso vergeblich und verlustreich war ein 

    Vorstoß des Feindes südwestl. v. Millos.  An der Nordfront von Verdun haben 

    sich auf beiden Mass-Ufern heftige Artilleriekämpfe entwickelt. Heeresgruppe 

    Herzog Albrecht: Nichts Neues. Eins unserer Fliegergeschwader griff gestern 

    England an. Auf die militärischen Anlagen von Seuthens u. Mergale  an 

    der Themse-Mündung wurden mit erkannter Wirkung Bomben abgeworfen. 

    Eines unserer Flugzeuge wird









  • November 27, 2018 09:36:12 Gabriele Kister-Schuler

    linke Seite

    steigerte sich die Feuertätigkeit beträchtlich. Nördlich der Straße Laon - Sustens brachen  

    gestern früh die Franzosen zu starkem Angriff vor, sie wurden durch Feuer 

    u. im Nahkampf abgewiesen. Ebenso vergeblich und verlustreich war ein 

    Vorstoß des Feindes südwestl. v. Millos.  An der Nordfront von Verdun haben 

    sich auf beiden Mass-Ufern heftige Artilleriekämpfe entwickelt. Heeresgruppe 

    Herzog Albrecht: Nichts Neues. Eins unserer Fliegergeschwader griff gestern 

    England an. Auch die militärischen missing von 


Description

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  • 51.21199||10.820339999999987||

    Hornsömmern bei Bad Langensalza

    ||1
Location(s)
  • Story location Hornsömmern bei Bad Langensalza


ID
1851 / 21825
Source
http://europeana1914-1918.eu/...
Contributor
Urte Bünning
License
http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/


August 14, 1917 – August 15, 1917
  • Deutsch

  • Western Front




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