Kriegstagebuch 3 von Infanterie-Leutnant Hans Altrogge aus Arnsberg, item 36

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Am Abend wollte es der Zufall, daß Backes einen alten

Kameraden seines früheren Regimentes traf. Mit

dem saßen wir den ganzen Abend bei einer

vortrefflichen Marke. Da der Ofen früh ausgegangen

war, wurde es verteufelt kalt in der Bude. Als

wir schließlich aufbrachen, war es bereits 2 Uhr. Ich

torkelte nach Brissy, wo ich gegen 2:20 in meinem

Quartier eintraf.


 ... Skizze der Frontlinie an der Oise bei St. Quentin.


                                    3. Februar.

   Um 3/4 9 Uhr stand ich auf. Um

1/2 10 Uhr traten wir an zum

Handgranatenwerfen, von dem

ich mit meinem Zuge schon

um 11 1/4 wieder zurück

war. Ich war einige Minuten

zu Hause, als W. Bahnschulte

plötzlich mit B. Esleben in

meine Bude hineingeschneit

kam. Die Freude war groß,

hatte ich doch Esleben seit

Ende Dezember 1915 (Semlin)

nicht mehr gesehen. Wir hatten

einander viel zu erzählen.

Wir verlebten 2 angenehme

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Am Abend wollte es der Zufall, daß Backes einen alten

Kameraden seines früheren Regimentes traf. Mit

dem saßen wir den ganzen Abend bei einer

vortrefflichen Marke. Da der Ofen früh ausgegangen

war, wurde es verteufelt kalt in der Bude. Als

wir schließlich aufbrachen, war es bereits 2 Uhr. Ich

torkelte nach Brissy, wo ich gegen 2:20 in meinem

Quartier eintraf.


 ... Skizze der Frontlinie an der Oise bei St. Quentin.


                                    3. Februar.

   Um 3/4 9 Uhr stand ich auf. Um

1/2 10 Uhr traten wir an zum

Handgranatenwerfen, von dem

ich mit meinem Zuge schon

um 11 1/4 wieder zurück

war. Ich war einige Minuten

zu Hause, als W. Bahnschulte

plötzlich mit B. Esleben in

meine Bude hineingeschneit

kam. Die Freude war groß,

hatte ich doch Esleben seit

Ende Dezember 1915 (Semlin)

nicht mehr gesehen. Wir hatten

einander viel zu erzählen.

Wir verlebten 2 angenehme


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  • May 31, 2017 21:58:37 Rolf Kranz

    Am Abend wollte es der Zufall, daß Backes einen alten

    Kameraden seines früheren Regimentes traf. Mit

    dem saßen wir den ganzen Abend bei einer

    vortrefflichen Marke. Da der Ofen früh ausgegangen

    war, wurde es verteufelt kalt in der Bude. Als

    wir schließlich aufbrachen, war es bereits 2 Uhr. Ich

    torkelte nach Brissy, wo ich gegen 2:20 in meinem

    Quartier eintraf.


     ... Skizze der Frontlinie an der Oise bei St. Quentin.


                                        3. Februar.

       Um 3/4 9 Uhr stand ich auf. Um

    1/2 10 Uhr traten wir an zum

    Handgranatenwerfen, von dem

    ich mit meinem Zuge schon

    um 11 1/4 wieder zurück

    war. Ich war einige Minuten

    zu Hause, als W. Bahnschulte

    plötzlich mit B. Esleben in

    meine Bude hineingeschneit

    kam. Die Freude war groß,

    hatte ich doch Esleben seit

    Ende Dezember 1915 (Semlin)

    nicht mehr gesehen. Wir hatten

    einander viel zu erzählen.

    Wir verlebten 2 angenehme

Description

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  • 49.847066||3.2874||

    St. Quentin

  • 51.406047|| 8.066486||

    Arnsberg

    ||1
Location(s)
  • Story location Arnsberg
  • Document location St. Quentin
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ID
17626 / 200657
Source
http://europeana1914-1918.eu/...
Contributor
Alexandra Bloch Pfister
License
http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/


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  • Eastern Front

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