Kriegstagebuch 3 von Infanterie-Leutnant Hans Altrogge aus Arnsberg, item 35

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                                                                         1. Februar.

Um 1/2 7 Uhr stand ich auf, in der Nacht war es lausig

kalt gewesen. Der Dienst, der um 7:10 Uhr beginnen

sollte, wurde abgeändert. Um 8:30 Uhr traten wir an

zu einem Marsch über Moy, der uns ungefähr

eine Wegstunde weiterbrachte. Dort mußten wir

fast bis Mittag warten, ehe der Brigardekommandeur,

der uns besichtigen wollte, erschien. Dann erfolgte

erst eine Offiziersbesprechung, an der die Vize=

feldwebel auch teilnehmen mußten. Endlich

begann die eigentliche Übung, die um 1/2 3 Uhr zu

Ende war. Um 4 Uhr gab es Essen, das nach der langen

Warterei trefflich schmeckte. Abends nach der Parole

saß ich mit Deinert, Götze,  Hartung und Israelsky

gemütlich bei einigen "Langhälsen", um Wiedersehen

zu feiern. In bester Stimmung suchten wir um 1/2 12 Uhr 

unsere Quartiere auf.

                                                                              2. Februar.

Ich hatte Zeit zum Ausschlafen. Um 1/2 9 Uhr stand ich auf. 3/4 10

trat ich mit dem 1. Zug an, um ihn zum Gruppenschießen

zu führen, von dem ich kurz vor 1 Uhr zurückkehrte. Nach dem

Essen erledigte ich einige Briefe. Am Nachmittag traf ich 

Offiz. Stellv. Backes, mit dem ich nachher nach Moy ging.

Dort trafen wir W. Bahnschulte, dessen Kompagnie hier

lag. Wir besuchten dann noch Feldwebel Köhn u. W. Krämer. 

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                                                                         1. Februar.

Um 1/2 7 Uhr stand ich auf, in der Nacht war es lausig

kalt gewesen. Der Dienst, der um 7:10 Uhr beginnen

sollte, wurde abgeändert. Um 8:30 Uhr traten wir an

zu einem Marsch über Moy, der uns ungefähr

eine Wegstunde weiterbrachte. Dort mußten wir

fast bis Mittag warten, ehe der Brigardekommandeur,

der uns besichtigen wollte, erschien. Dann erfolgte

erst eine Offiziersbesprechung, an der die Vize=

feldwebel auch teilnehmen mußten. Endlich

begann die eigentliche Übung, die um 1/2 3 Uhr zu

Ende war. Um 4 Uhr gab es Essen, das nach der langen

Warterei trefflich schmeckte. Abends nach der Parole

saß ich mit Deinert, Götze,  Hartung und Israelsky

gemütlich bei einigen "Langhälsen", um Wiedersehen

zu feiern. In bester Stimmung suchten wir um 1/2 12 Uhr 

unsere Quartiere auf.

                                                                              2. Februar.

Ich hatte Zeit zum Ausschlafen. Um 1/2 9 Uhr stand ich auf. 3/4 10

trat ich mit dem 1. Zug an, um ihn zum Gruppenschießen

zu führen, von dem ich kurz vor 1 Uhr zurückkehrte. Nach dem

Essen erledigte ich einige Briefe. Am Nachmittag traf ich 

Offiz. Stellv. Backes, mit dem ich nachher nach Moy ging.

Dort trafen wir W. Bahnschulte, dessen Kompagnie hier

lag. Wir besuchten dann noch Feldwebel Köhn u. W. Krämer. 


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  • May 31, 2017 21:41:47 Rolf Kranz

                                                                             1. Februar.

    Um 1/2 7 Uhr stand ich auf, in der Nacht war es lausig

    kalt gewesen. Der Dienst, der um 7:10 Uhr beginnen

    sollte, wurde abgeändert. Um 8:30 Uhr traten wir an

    zu einem Marsch über Moy, der uns ungefähr

    eine Wegstunde weiterbrachte. Dort mußten wir

    fast bis Mittag warten, ehe der Brigardekommandeur,

    der uns besichtigen wollte, erschien. Dann erfolgte

    erst eine Offiziersbesprechung, an der die Vize=

    feldwebel auch teilnehmen mußten. Endlich

    begann die eigentliche Übung, die um 1/2 3 Uhr zu

    Ende war. Um 4 Uhr gab es Essen, das nach der langen

    Warterei trefflich schmeckte. Abends nach der Parole

    saß ich mit Deinert, Götze,  Hartung und Israelsky

    gemütlich bei einigen "Langhälsen", um Wiedersehen

    zu feiern. In bester Stimmung suchten wir um 1/2 12 Uhr 

    unsere Quartiere auf.

                                                                                  2. Februar.

    Ich hatte Zeit zum Ausschlafen. Um 1/2 9 Uhr stand ich auf. 3/4 10

    trat ich mit dem 1. Zug an, um ihn zum Gruppenschießen

    zu führen, von dem ich kurz vor 1 Uhr zurückkehrte. Nach dem

    Essen erledigte ich einige Briefe. Am Nachmittag traf ich 

    Offiz. Stellv. Backes, mit dem ich nachher nach Moy ging.

    Dort trafen wir W. Bahnschulte, dessen Kompagnie hier

    lag. Wir besuchten dann noch Feldwebel Köhn u. W. Krämer. 

  • May 11, 2017 00:17:54 Eva Bammer

    1. Februar.

    Um 1/2 7 Uhr stand ich auf, in der Nacht war es lausig

    kalt gewesen. Der Dienst, der um 7:10 Uhr beginnen

    sollte, wurde abgeändert. Um 8:30 Uhr traten wir an

    zu einem Marsch über Moy, der uns ungefähr

    eine Wegstunde weiterbrachte. Dort mußten wir

    fast bis Mittag warten, ehe der Brigardekommandeur,

    der uns besichtigen wollte, erschien. Dann erfolgte

    erst eine Offiziersbesprechung, an der die Vize=

    feldwebel auch teilnehmen mußten. Endlich be=

    gann die eigentliche Übung, die um 1/2 3 Uhr zu

    Ende war. Um 4 Uhr gab es Essen, das nach der lan=

    gen Warterei trefflich schmeckte. Abends nach der Parole

    saß ich mit Deinert, Götze,  Hartung und Israllsky

    gemütlich bei einigen "Langhälsen", um Wiedersehen

    zu feiern. In bester Stimmung suchten wir um 1/2 12 Uhr 

    unsere Quartiere auf.

    2. Februar.

    Ich hatte Zeit zum Ausschlafen. Um 1/2 9 Uhr stand ich auf. 3/4 10

    trat ich mit dem 1. Zug an, um ihn zum Truppenschießen

    zu führen, von dem ich kurz vor 1 Uhr zurückkehrte. Nach dem

    Essen erledigte ich einige Briefe. Am Nachmittag traf ich 

    Offiz. Stellv. Backes, mit dem ich nachher nach Moy ging.

    Dort trafen wir W. Balmschulte, dessen Kompagnie hier

    lag. Wir besuchten dann noch Feldwebel Kölm u. W. Krämer. 


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  • 49.751482||3.363554||

    Moÿ-de-l'Aisne

  • 51.406047|| 8.066486||

    Arnsberg

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  • Story location Arnsberg
  • Document location Moÿ-de-l'Aisne
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17626 / 200656
Source
http://europeana1914-1918.eu/...
Contributor
Alexandra Bloch Pfister
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http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/


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