Kriegstagebuch 3 von Infanterie-Leutnant Hans Altrogge aus Arnsberg, item 5

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mit Sturmgepäck, das um 6:30 Uhr erfolgte, wurden wir daran

erinnert, daß wir als Krieger in Frankreich standen.

                                                                   16. Juli.

Am heutigen Sonntag war für die evangelischen Gottes-

dienst angesetzt. Nachher fand eine Begrüßung sämtlicher

Gruppenführer durch den Bataillons Kommandeur

statt. Um 10:30 wurde die Kompagnie noch einmal

eingeteilt. Ich behielt meine Leute als 9. Gruppe. Mittags

kochten wir uns Pudding, zum Kaffee Trinkschokolade.

Von 11:15-45 reinigten wir wieder die Gewehre, um 2:30

standen wir feldmarschmäßig zum Appell. Ich wurde

als jüngster Unteroffizier mit meiner Gruppe zur

Ortswache bestimmt.

                                                                           17. Juli.

Schon um 6:45 Uhr stand die Kompagnie feldmarschmäßig.

Der Reg[imen]ts-Führer kam zur Besichtigung. Meine als

Wache bestimmte Gruppe traf mich im Tuchanzug  an

und konnte nach der Besichtigung wieder wegtreten.

Ich wusch Strümpfe und Taschentücher, reinigte W. Bahn-

schultes und meinen Spaten. Bei der Gelegenheit

zerschlug ich mein Dolchmesser, meinen steten Begleiter

durch Serbien und Frankreich. Um 1 Uhr zog die Wache

auf. In dem Wachtlokale waren 4 Zellen, von denen

2 besetzt waren. In der einen brummte ein älterer

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mit Sturmgepäck, das um 6:30 Uhr erfolgte, wurden wir daran

erinnert, daß wir als Krieger in Frankreich standen.

                                                                   16. Juli.

Am heutigen Sonntag war für die evangelischen Gottes-

dienst angesetzt. Nachher fand eine Begrüßung sämtlicher

Gruppenführer durch den Bataillons Kommandeur

statt. Um 10:30 wurde die Kompagnie noch einmal

eingeteilt. Ich behielt meine Leute als 9. Gruppe. Mittags

kochten wir uns Pudding, zum Kaffee Trinkschokolade.

Von 11:15-45 reinigten wir wieder die Gewehre, um 2:30

standen wir feldmarschmäßig zum Appell. Ich wurde

als jüngster Unteroffizier mit meiner Gruppe zur

Ortswache bestimmt.

                                                                           17. Juli.

Schon um 6:45 Uhr stand die Kompagnie feldmarschmäßig.

Der Reg[imen]ts-Führer kam zur Besichtigung. Meine als

Wache bestimmte Gruppe traf mich im Tuchanzug  an

und konnte nach der Besichtigung wieder wegtreten.

Ich wusch Strümpfe und Taschentücher, reinigte W. Bahn-

schultes und meinen Spaten. Bei der Gelegenheit

zerschlug ich mein Dolchmesser, meinen steten Begleiter

durch Serbien und Frankreich. Um 1 Uhr zog die Wache

auf. In dem Wachtlokale waren 4 Zellen, von denen

2 besetzt waren. In der einen brummte ein älterer


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  • May 7, 2017 07:37:02 Rolf Kranz

    mit Sturmgepäck, das um 6:30 Uhr erfolgte, wurden wir daran

    erinnert, daß wir als Krieger in Frankreich standen.

                                                                       16. Juli.

    Am heutigen Sonntag war für die evangelischen Gottes-

    dienst angesetzt. Nachher fand eine Begrüßung sämtlicher

    Gruppenführer durch den Bataillons Kommandeur

    statt. Um 10:30 wurde die Kompagnie noch einmal

    eingeteilt. Ich behielt meine Leute als 9. Gruppe. Mittags

    kochten wir uns Pudding, zum Kaffee Trinkschokolade.

    Von 11:15-45 reinigten wir wieder die Gewehre, um 2:30

    standen wir feldmarschmäßig zum Appell. Ich wurde

    als jüngster Unteroffizier mit meiner Gruppe zur

    Ortswache bestimmt.

                                                                               17. Juli.

    Schon um 6:45 Uhr stand die Kompagnie feldmarschmäßig.

    Der Reg[imen]ts-Führer kam zur Besichtigung. Meine als

    Wache bestimmte Gruppe traf mich im Tuchanzug  an

    und konnte nach der Besichtigung wieder wegtreten.

    Ich wusch Strümpfe und Taschentücher, reinigte W. Bahn-

    schultes und meinen Spaten. Bei der Gelegenheit

    zerschlug ich mein Dolchmesser, meinen steten Begleiter

    durch Serbien und Frankreich. Um 1 Uhr zog die Wache

    auf. In dem Wachtlokale waren 4 Zellen, von denen

    2 besetzt waren. In der einen brummte ein älterer

  • May 6, 2017 16:14:33 Maximilian Backfrieder

    mit Sturmgepäck, das um 6:30 Uhr erfolgte, wurden wir daran

    erinnert, daß wir als Krieger in Frankreich standen.

                                                                       16. Juli.

    Am heutigen Sonntag war für die evangelischen Gottes-

    dienst angesetzt. Nachher fand eine Begrüßung sämtlicher

    Gruppenführer durch den Bataillons Kommandeur

    statt. Um 1030 wurde die Kompagnie noch einmal ein-

    geteilt. Ich behielt meine Leute als 9. Gruppe. Mittags

    kochten wir uns Pudding, zum Kaffee Trinkschokolade.

    Von 1115-45 reinigten wir wieder die Gewehre, um 230

    standen wir feldmarschmäßig zum Appell. Ich wurde

    als jüngster Unteroffizier mit meiner Gruppe zur Orts-

    wache bestimmt.

    17. Juli

    Schon um 645 Uhr stand die Kompagnie feldmarschmäßig.

    Der Reg[imen]ts-Führer kam zur Besichtigung. Meine als Wa-

    che bestimmte Gruppe traf mich im Tuchanzug  an

    und konnte nach der Besichtigung wieder wegtreten.

    Ich wusch Strümpfe und Taschentücher, reinigte W. missing

    missing und meinen Spaten. Bei der Gelegenheit zer-

    schlug ich mein Dolchmesser, meinen steten Begleiter

    durch Serbien und Frankreich. Um 1 Uhr zog die Wache

    auf. In dem Nachtlokale[sic!] waren 4 Zellen, von denen

    2 besetzt waren. In der einen brummte ein älterer


  • May 4, 2017 22:33:17 Rolf Kranz

    mit Sturmgepäck, das um 6:30 Uhr erfolgte, wurden wir daran

    erinnert, daß wir als Krieger in Frankreich standen.

                                                                       16. Juli.

    Am heutigen Sonntag war für die


  • May 4, 2017 17:32:49 Maximilian Backfrieder

    mit Rümissinggepäck, das um 630 Uhr erfolgte, wurden wir daran

    erinnert, daß wir als Krieger in Frankreich standen.

    16. Juli

    Am heutigen Sonntag war für die


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    Arnsberg

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17626 / 200626
Source
http://europeana1914-1918.eu/...
Contributor
Alexandra Bloch Pfister
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http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/


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