Kriegstagebuch 2 von Infanterie-Leutnant Hans Altrogge aus Arnsberg, item 123

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19. Juni.

Um 6 Uhr stand ich auf und machte mich fertig, eine Viertelstunde

später weckte ich die Kompagnie, um ½ 7 Uhr ließ ich Kaffee

ausgeben. Um 7 Uhr führte ich die Kranken nach Sauville

zum Revier. Gegen 10 Uhr war ich wieder zurück. Als die Komp.

von einem Bataillonsmarsch zurückkehrte, mußte ich

einem, der unterwegs zurückgeblieben war, entgegen

gehen. Mit der Ausgabe des Essens war mein Dienst erledigt.

Am Nachmittag war eine Beschäftigungsstunde

und eine Stunde Exerzieren. Um 6 Uhr war große Fußwaschung

und anschließend Appell mit reingewaschenen

Pedalen.

20. Juni.

Vormittags exerzierten wir und hatten eine Stunde Unterricht.

Um 2 Uhr marschierten wir nach Sauville zur Gasmaskenprobe;

Nach 3 Stunden waren wir wieder zurück.

21. Juni.

Morgens Stunde Unterricht über Gaskampf, Gasmaske

und  Behandlung derselben. Von 9 - 11 Uhr exerzierten

wir. Von 2 - 3 Uhr reinigten wir den Tornister und den Brotbeutel.

Von 4 - 6 Uhr exerzierten wir wieder. Während des

Exerzierens  hatte ein Mann seinen Nebenmann mit

dem Seitengewehr in den Unterleib gestoßen, sodaß dieser

erheblich verletzt war. Infolgedessen wurde der Dienst sofort

 (½ 6 Uhr) abgebrochen. Der Täter wurde entwaffnet 

und arretiert. Von dem weiteren Schicksal der beiden habe

ich nie mehr etwas erfahren. Um ½ 7 Uhr fand ein




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19. Juni.

Um 6 Uhr stand ich auf und machte mich fertig, eine Viertelstunde

später weckte ich die Kompagnie, um ½ 7 Uhr ließ ich Kaffee

ausgeben. Um 7 Uhr führte ich die Kranken nach Sauville

zum Revier. Gegen 10 Uhr war ich wieder zurück. Als die Komp.

von einem Bataillonsmarsch zurückkehrte, mußte ich

einem, der unterwegs zurückgeblieben war, entgegen

gehen. Mit der Ausgabe des Essens war mein Dienst erledigt.

Am Nachmittag war eine Beschäftigungsstunde

und eine Stunde Exerzieren. Um 6 Uhr war große Fußwaschung

und anschließend Appell mit reingewaschenen

Pedalen.

20. Juni.

Vormittags exerzierten wir und hatten eine Stunde Unterricht.

Um 2 Uhr marschierten wir nach Sauville zur Gasmaskenprobe;

Nach 3 Stunden waren wir wieder zurück.

21. Juni.

Morgens Stunde Unterricht über Gaskampf, Gasmaske

und  Behandlung derselben. Von 9 - 11 Uhr exerzierten

wir. Von 2 - 3 Uhr reinigten wir den Tornister und den Brotbeutel.

Von 4 - 6 Uhr exerzierten wir wieder. Während des

Exerzierens  hatte ein Mann seinen Nebenmann mit

dem Seitengewehr in den Unterleib gestoßen, sodaß dieser

erheblich verletzt war. Infolgedessen wurde der Dienst sofort

 (½ 6 Uhr) abgebrochen. Der Täter wurde entwaffnet 

und arretiert. Von dem weiteren Schicksal der beiden habe

ich nie mehr etwas erfahren. Um ½ 7 Uhr fand ein





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  • May 13, 2017 22:56:41 Beate Jochem

    19. Juni.

    Um 6 Uhr stand ich auf und machte mich fertig, eine Viertelstunde

    später weckte ich die Kompagnie, um ½ 7 Uhr ließ ich Kaffee

    ausgeben. Um 7 Uhr führte ich die Kranken nach Sauville

    zum Revier. Gegen 10 Uhr war ich wieder zurück. Als die Komp.

    von einem Bataillonsmarsch zurückkehrte, mußte ich

    einem, der unterwegs zurückgeblieben war, entgegen

    gehen. Mit der Ausgabe des Essens war mein Dienst erledigt.

    Am Nachmittag war eine Beschäftigungsstunde

    und eine Stunde Exerzieren. Um 6 Uhr war große Fußwaschung

    und anschließend Appell mit reingewaschenen

    Pedalen.

    20. Juni.

    Vormittags exerzierten wir und hatten eine Stunde Unterricht.

    Um 2 Uhr marschierten wir nach Sauville zur Gasmaskenprobe;

    Nach 3 Stunden waren wir wieder zurück.

    21. Juni.

    Morgens Stunde Unterricht über Gaskampf, Gasmaske

    und  Behandlung derselben. Von 9 - 11 Uhr exerzierten

    wir. Von 2 - 3 Uhr reinigten wir den Tornister und den Brotbeutel.

    Von 4 - 6 Uhr exerzierten wir wieder. Während des

    Exerzierens  hatte ein Mann seinen Nebenmann mit

    dem Seitengewehr in den Unterleib gestoßen, sodaß dieser

    erheblich verletzt war. Infolgedessen wurde der Dienst sofort

     (½ 6 Uhr) abgebrochen. Der Täter wurde entwaffnet 

    und arretiert. Von dem weiteren Schicksal der beiden habe

    ich nie mehr etwas erfahren. Um ½ 7 Uhr fand ein




  • May 13, 2017 22:55:14 Beate Jochem

    19. Juni.

    Um 6 Uhr stand ich auf und machte mich fertig, eine Viertelstunde

    später weckte ich die Kompagnie, um ½ 7 Uhr ließ ich Kaffee

    ausgeben. Um 7 Uhr führte ich die Kranken nach Sauville

    zum Revier. Gegen 10 Uhr war ich wieder zurück. Als die Komp.

    von einem Bataillonsmarsch zurückkehrte, mußte ich

    einem, der unterwegs zurückgeblieben war, entgegen

    gehen. Mit der Ausgabe des Essens war mein Dienst erledigt.

    Am Nachmittag war eine Beschäftigungsstunde

    und eine Stunde Exerzieren. Um 6 Uhr war große Fußwaschung

    und anschließend Appell mit reingewaschenen

    Pedalen.

    20. Juni.

    Vormittags exerzierten wir und hatten eine Stunde Unterricht.

    Um 2 Uhr marschierten wir nach Sauville zur Gasmaskenprobe;

    Nach 3 Stunden waren wir wieder zurück.

    21. Juni.

    Morgens Stunde Unterricht über Gaskampf, Gasmaske

    und  Behandlung derselben. Von 9 - 11 Uhr exerzierten

    wir. Von 2 - 3 Uhr reinigten wir den Tornister und den Brotbeutel.

    Von 4 - 6 Uhr exerzierten wir wieder. Während des

    Exerzierens  hatte ein Mann seinen Nebenmann mit

    dem Seitengewehr in den Unterleib gestoßen, sodaß dieser

    erheblich verletzt war. Infolgedessen wurde der Dienst sofort

     (1/2 6 Uhr) abgebrochen. Der Täter wurde entwaffnet 

    und arretiert. Von dem weiteren Schicksal der beiden habe

    ich nie mehr etwas erfahren. Um 1/2 7 Uhr fand ein





  • May 13, 2017 22:43:42 Beate Jochem

    19. Juni.

    Um 6 Uhr stand ich auf und machte mich fertig, eine Viertelstunde

    später weckte ich die Kompagnie, um ½ 7 Uhr ließ ich Kaffee

    ausgeben. Um 7 Uhr führte ich die Kranken nach Sauville

    zum Revier. Gegen 10 Uhr war ich wieder zurück. Als die Komp.

    von einem Bataillonsmarsch zurückkehrte, mußte ich

    einem, der unterwegs zurückgeblieben war, entgegen

    gehen. Mit der Ausgabe des Essens war mein Dienst erledigt.

    Am Nachmittag war eine Beschäftigungsstunde

    und eine Stunde Exerzieren. Um 6 Uhr war große Fußwaschung

    und anschließend Appell mit reingewaschenen

    Pedalen.

    20. Juni.

    Vormittags exerzierten wir und hatten eine Stunde Unterricht.

    Um 2 Uhr marschierten wir nach Sauville zur Gasmaskenprobe;

    Nach 3 Stunden waren wir wieder zurück.

    21. Juni.




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    Somme

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17625 / 200590
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http://europeana1914-1918.eu/...
Contributor
Alexandra Bloch Pfister
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http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/


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