Kriegstagebuch 2 von Infanterie-Leutnant Hans Altrogge aus Arnsberg, item 120

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bemerkbar. Schon sehr früh legte ich mich deshalb auf meinen

Strohhaufen, um zu schlafen.

Um 7 Uhr gabs Kaffee. Um 10 Uhr sollte Appell in feldmarschmäßiger

Ausrüstung sein. Bis dahin wurden die

Sachen in Ordnung gebracht. Der Appell wurde auf

3 Uhr nachmittags verschoben. Auch heute bedachte uns

der Himmel reichlich mit Regen. Nach dem Kaffee

ging ich zum Baironsee, an dessen Nordwestseite die

Ferme, in der wir einquartiert waren, gelegen war.

Um 7 Uhr war Paroleappell .Nach dem ich mich schon

hingelegt hatte, gabs noch Post, die auch mir ein Paket,

mehrere Briefe und Karten brachte.

13. Juni

Schon um 6.30 Uhr empfing die Kompagnie Kaffee. Von 8.15 - 9.15

Uhr war Gewehrreinigen, 9.15 - 11 Uhr exerzierten wir auf

einer Wiese, die sofort an das Gehöft grenzte. Unsere alten

Offiziere waren nicht mehr da. Wo Leutnant Appel geblieben

war, weiß ich nicht, es kann sein, daß er am Rabenwald

verwundet worden ist, später war er wieder bei

unserem Bataillon als Führer der 4. Kompagnie. Als 

Kompagnieführer hatten wir einen aktiven Hauptmann

Schirnik, der, wie erzählt wurde, zu uns strafversetzt

wurde. Er war ziemlich unnahbar, aber sonst genießbar.

Einen viel schlimmeren Patron hatten wir an Ltn.

Scharffe, einem Gardeoffizier, der auch in diesen Tagen

zu uns gekommen war und der außer seinem Gardestern

auch den Gardedünkel mitgebracht hatte.      




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bemerkbar. Schon sehr früh legte ich mich deshalb auf meinen

Strohhaufen, um zu schlafen.

Um 7 Uhr gabs Kaffee. Um 10 Uhr sollte Appell in feldmarschmäßiger

Ausrüstung sein. Bis dahin wurden die

Sachen in Ordnung gebracht. Der Appell wurde auf

3 Uhr nachmittags verschoben. Auch heute bedachte uns

der Himmel reichlich mit Regen. Nach dem Kaffee

ging ich zum Baironsee, an dessen Nordwestseite die

Ferme, in der wir einquartiert waren, gelegen war.

Um 7 Uhr war Paroleappell .Nach dem ich mich schon

hingelegt hatte, gabs noch Post, die auch mir ein Paket,

mehrere Briefe und Karten brachte.

13. Juni

Schon um 6.30 Uhr empfing die Kompagnie Kaffee. Von 8.15 - 9.15

Uhr war Gewehrreinigen, 9.15 - 11 Uhr exerzierten wir auf

einer Wiese, die sofort an das Gehöft grenzte. Unsere alten

Offiziere waren nicht mehr da. Wo Leutnant Appel geblieben

war, weiß ich nicht, es kann sein, daß er am Rabenwald

verwundet worden ist, später war er wieder bei

unserem Bataillon als Führer der 4. Kompagnie. Als 

Kompagnieführer hatten wir einen aktiven Hauptmann

Schirnik, der, wie erzählt wurde, zu uns strafversetzt

wurde. Er war ziemlich unnahbar, aber sonst genießbar.

Einen viel schlimmeren Patron hatten wir an Ltn.

Scharffe, einem Gardeoffizier, der auch in diesen Tagen

zu uns gekommen war und der außer seinem Gardestern

auch den Gardedünkel mitgebracht hatte.      





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  • May 13, 2017 21:46:39 Beate Jochem

    bemerkbar. Schon sehr früh legte ich mich deshalb auf meinen

    Strohhaufen, um zu schlafen.

    Um 7 Uhr gabs Kaffee. Um 10 Uhr sollte Appell in feldmarschmäßiger

    Ausrüstung sein. Bis dahin wurden die

    Sachen in Ordnung gebracht. Der Appell wurde auf

    3 Uhr nachmittags verschoben. Auch heute bedachte uns

    der Himmel reichlich mit Regen. Nach dem Kaffee

    ging ich zum Baironsee, an dessen Nordwestseite die

    Ferme, in der wir einquartiert waren, gelegen war.

    Um 7 Uhr war Paroleappell .Nach dem ich mich schon

    hingelegt hatte, gabs noch Post, die auch mir ein Paket,

    mehrere Briefe und Karten brachte.

    13. Juni

    Schon um 6.30 Uhr empfing die Kompagnie Kaffee. Von 8.15 - 9.15

    Uhr war Gewehrreinigen, 9.15 - 11 Uhr exerzierten wir auf

    einer Wiese, die sofort an das Gehöft grenzte. Unsere alten

    Offiziere waren nicht mehr da. Wo Leutnant Appel geblieben

    war, weiß ich nicht, es kann sein, daß er am Rabenwald

    verwundet worden ist, später war er wieder bei

    unserem Bataillon als Führer der 4. Kompagnie. Als 

    Kompagnieführer hatten wir einen aktiven Hauptmann

    Schirnik, der, wie erzählt wurde, zu uns strafversetzt

    wurde. Er war ziemlich unnahbar, aber sonst genießbar.

    Einen viel schlimmeren Patron hatten wir an Ltn.

    Scharffe, einem Gardeoffizier, der auch in diesen Tagen

    zu uns gekommen war und der außer seinem Gardestern

    auch den Gardedünkel mitgebracht hatte.      




  • May 13, 2017 21:33:21 Beate Jochem

    bemerkbar. Schon sehr früh legte ich mich deshalb auf meinen

    Strohhaufen, um zu schlafen.

    Um 7 Uhr gabs Kaffee. Um 10 Uhr sollte Appell in feldmarschmäßiger

    Ausrüstung sein. Bis dahin wurden die

    Sachen in Ordnung gebracht. Der Appell wurde auf

    3 Uhr nachmittags verschoben. Auch heute bedachte uns

    der Himmel reichlich mit Regen. Nach dem Kaffee

    ging ich zum Baironsee, an dessen Nordwestseite die

    Ferme, in der wir einquartiert waren, gelegen war.

    Um 7 Uhr war Paroleappell .Nach dem ich mich schon

    hingelegt hatte, gabs noch Post, die auch mir ein Paket,

    mehrere Briefe und Karten brachte.




  • May 13, 2017 21:24:55 Beate Jochem

    bemerkbar. Schon sehr früh legte ich mich deshalb auf meinen

    Strohhaufen, um zu schlafen.


  • May 13, 2017 21:22:34 Beate Jochem

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    Somme

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17625 / 200587
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http://europeana1914-1918.eu/...
Contributor
Alexandra Bloch Pfister
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http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/


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