Kriegstagebuch 2 von Infanterie-Leutnant Hans Altrogge aus Arnsberg, item 113

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setzte ein tolles Feuer ein, so daß wir vorläufig nicht

weiter konnten. Der Wagen fuhr von da wieder

zurück und wir setzten unseren Weg per pedes fort.

Allerdings brauchten wir die Sachen noch nicht zu

schleppen. Auf einem Umwege brachte ein Wagen

die Kannen bis ungefähr in die Mitte des Forgewaldes:

Von da mußten die Kannen, je 2 Mann 

eine, getragen werden. Am Pionierpark Nord hatte

kurz vorher ein Volltreffer eingeschlagen: 7 Tote, 18

Verwundete. Nachdem wir den Forgeswald durchquert

hatten, schlugen wir nicht den alten, bekannten

Weg ein zum "Toten Mann", sondern gingen in mehr

östlicher Richtung zum  Rabenwald. Der Nordabhang

des Höhenzuges war schon mit Wald bestanden, vielmehr

bestanden gewesen. Von da aus zogen sich 

tiefe und schmale Verbindungswege nach vorn.

Häufig mußten wir aus den Gräben herausklettern, 

da sie entweder zerschossen waren, oder von

Baumstümpfen versperrt waren. Ein paarmal saßen

wir mit der an der an einer Stange getragenen Kanne

in dem engen Graben an den Krümmungen

fest. Der Schweiß floß uns am Körper entlang. Unaufhörlich

mußten wir uns, meistens im Laufschritt,

weiter nach vorn bewegen. Gegen ½ 1 Uhr waren

wir in der Reservestellung hinterm Rabenwald.

Von einem Graben war nicht mehr viel zu erkennen.




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setzte ein tolles Feuer ein, so daß wir vorläufig nicht

weiter konnten. Der Wagen fuhr von da wieder

zurück und wir setzten unseren Weg per pedes fort.

Allerdings brauchten wir die Sachen noch nicht zu

schleppen. Auf einem Umwege brachte ein Wagen

die Kannen bis ungefähr in die Mitte des Forgewaldes:

Von da mußten die Kannen, je 2 Mann 

eine, getragen werden. Am Pionierpark Nord hatte

kurz vorher ein Volltreffer eingeschlagen: 7 Tote, 18

Verwundete. Nachdem wir den Forgeswald durchquert

hatten, schlugen wir nicht den alten, bekannten

Weg ein zum "Toten Mann", sondern gingen in mehr

östlicher Richtung zum  Rabenwald. Der Nordabhang

des Höhenzuges war schon mit Wald bestanden, vielmehr

bestanden gewesen. Von da aus zogen sich 

tiefe und schmale Verbindungswege nach vorn.

Häufig mußten wir aus den Gräben herausklettern, 

da sie entweder zerschossen waren, oder von

Baumstümpfen versperrt waren. Ein paarmal saßen

wir mit der an der an einer Stange getragenen Kanne

in dem engen Graben an den Krümmungen

fest. Der Schweiß floß uns am Körper entlang. Unaufhörlich

mußten wir uns, meistens im Laufschritt,

weiter nach vorn bewegen. Gegen ½ 1 Uhr waren

wir in der Reservestellung hinterm Rabenwald.

Von einem Graben war nicht mehr viel zu erkennen.





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  • May 12, 2017 21:44:51 Beate Jochem

    setzte ein tolles Feuer ein, so daß wir vorläufig nicht

    weiter konnten. Der Wagen fuhr von da wieder

    zurück und wir setzten unseren Weg per pedes fort.

    Allerdings brauchten wir die Sachen noch nicht zu

    schleppen. Auf einem Umwege brachte ein Wagen

    die Kannen bis ungefähr in die Mitte des Forgewaldes:

    Von da mußten die Kannen, je 2 Mann 

    eine, getragen werden. Am Pionierpark Nord hatte

    kurz vorher ein Volltreffer eingeschlagen: 7 Tote, 18

    Verwundete. Nachdem wir den Forgeswald durchquert

    hatten, schlugen wir nicht den alten, bekannten

    Weg ein zum "Toten Mann", sondern gingen in mehr

    östlicher Richtung zum  Rabenwald. Der Nordabhang

    des Höhenzuges war schon mit Wald bestanden, vielmehr

    bestanden gewesen. Von da aus zogen sich 

    tiefe und schmale Verbindungswege nach vorn.

    Häufig mußten wir aus den Gräben herausklettern, 

    da sie entweder zerschossen waren, oder von

    Baumstümpfen versperrt waren. Ein paarmal saßen

    wir mit der an der an einer Stange getragenen Kanne

    in dem engen Graben an den Krümmungen

    fest. Der Schweiß floß uns am Körper entlang. Unaufhörlich

    mußten wir uns, meistens im Laufschritt,

    weiter nach vorn bewegen. Gegen ½ 1 Uhr waren

    wir in der Reservestellung hinterm Rabenwald.

    Von einem Graben war nicht mehr viel zu erkennen.




  • May 12, 2017 21:44:34 Beate Jochem

    setzte ein tolles Feuer ein, so daß wir vorläufig nicht

    weiter konnten. Der Wagen fuhr von da wieder

    zurück und wir setzten unseren Weg per pedes fort.

    Allerdings brauchten wir die Sachen noch nicht zu

    schleppen. Auf einem Umwege brachte ein Wagen

    die Kannen bis ungefähr in die Mitte des Forgewaldes:

    Von da mußten die Kannen, je 2 Mann 

    eine, getragen werden. Am Pionierpark Nord hatte

    kurz vorher ein Volltreffer eingeschlagen: 7 Tote, 18

    Verwundete. Nachdem wir den Forgeswald durchquert

    hatten, schlugen wir nicht den alten, bekannten

    Weg ein zum "Toten Mann", sondern gingen in mehr

    östlicher Richtung zum  Rabenwald. Der Nordabhang

    des Höhenzuges war schon mit Wald bestanden, vielmehr

    bestanden gewesen. Von da aus zogen sich 

    tiefe und schmale Verbindungswege nach vorn.

    Häufig mußten wir aus den Gräben herausklettern, 

    da sie entweder zerschossen waren, oder von

    Baumstümpfen versperrt waren. Ein paarmal saßen

    wir mit der an der an einer Stange getragenen Kanne

    in dem engen Graben an den Krümmungen

    fest. Der Schweiß floß uns am Körper entlang. Unaufhörlich

    mußten wir uns, meistens im Laufschritt,

    weiter nach vorn bewegen. Gegen 1/2 1 Uhr waren

    wir in der Reservestellung hinterm Rabenwald.

    Von einem Graben war nicht mehr viel zu erkennen.





  • May 12, 2017 21:42:34 Beate Jochem

    setzte ein tolles Feuer ein, so daß wir vorläufig nicht

    weiter konnten. Der Wagen fuhr von da wieder

    zurück und wir setzten unseren Weg per pedes fort.

    Allerdings brauchten wir die Sachen noch nicht zu

    schleppen. Auf einem Umwege brachte ein Wagen

    die Kannen bis ungefähr in die Mitte des Forgewaldes:

    Von da mußten die Kannen, je 2 Mann 

    eine, getragen werden. Am Pionierpark Nord hatte

    kurz vorher ein Volltreffer eingeschlagen: 7 Tote, 18

    Verwundete. Nachdem wir den Forgeswald durchquert

    hatten, schlugen wir nicht den alten, bekannten

    Weg ein zum "Toten Mann", sondern gingen in mehr

    östlicher Richtung zum  Rabenwald. Der Nordabhang

    des Höhenzuges war schon mit Wald bestanden, vielmehr

    bestanden gewesen. Von da aus zogen sich 

    tiefe und schmale Verbindungswege nach vorn.

    Häufig mußten wir aus den Gräben herausklettern, 

    da sie entweder zerschossen waren, oder von

    Baumstümpfen versperrt waren. Ein paarmal saßen

    wir mit der an der an einer Stange getragenen Kanne

    in dem engen Graben an den Krümmungen

    fest. Der Schweiß floß uns am Körper entlang. Unaufhörlich

    mußten wir uns, meistens im Laufschritt,

    weiter nach vorn bewegen. Gegen 1/2 1 Uhr waren

    wir in der Reservestellung hinterm Rabenwald.

    Von einem Graben war nicht mehr viel zu erkennen,





  • May 12, 2017 21:41:22 Beate Jochem

    setzte ein tolles Feuer ein, so daß wir vorläufig nicht

    weiter konnten. Der Wagen fuhr von da wieder

    zurück und wir setzten unseren Weg per pedes fort.

    Allerdings brauchten wir die Sahen noch nicht zu

    schleppen. Auf einem Umwege brachte ein Wagen

    die Kannen bis ungefähr in die Mitte des Forgewaldes:

    Von da mußten die Kannen, je 2 Mann 

    eine, getragen werden. Am Pionierpark Nord hatte

    kurz vorher ein Volltreffer eingeschlagen: 7 Tote, 18

    Verwundete. Nachdem wir den Forgeswald durchquert

    hatten, schlugen wir nicht den alten, bekannten

    Weg ein zum "Toten Mann", sondern gingen in mehr

    östlicher Richtung zum  Rabenwald. Der Nordabhang

    des Höhenzuges war schon mit Wald bestanden, vielmehr

    bestanden gewesen. Von da aus zogen sich 

    tiefe und schmale Verbindugswege nach vorn.

    Häufig mußten wir aus den Gräben herausklettern, 

    da sie entweder zerschossen waren, oder von

    Baumstümpfen versperrt waren. Ein paarmal saßen

    wir mit der an der an einer Stange getragenen Kanne

    in dem engen Graben an den Krümmungen

    fest. Der Schweiß floß uns am Körper entlang. Unaufhörlich

    mußten wir uns, meistens im Laufschritt,

    weiter nach vorn bewegen. Gegen 1/2 1 Uhr waren

    wir in der Reservestellung hinterm Rabenwald.

    Von einem Graben war nicht mehr viel zu erkennen,





  • May 12, 2017 21:31:24 Beate Jochem

    setzte ein tolles Feuer ein, so daß wir vorläufig nicht

    weiter konnten. Der Wagen fuhr von da wieder

    zurück und wir setzten unseren Weg per pedes fort.

    Allerdings brauchten wir die Sahen noch nicht zu

    schleppen. Auf einem Umwege brachte ein Wagen

    die Kannen bis ungefähr in die Mitte des Forgewaldes:

    Von da mußten die Kannen, je 2 Mann 

    eine, getragen werden. Am Pionierpark Nord hatte

    kurz vorher ein Volltreffer eingeschlagen: 7 Tote, 18

    Verwundete. Nachdem wir den Forgeswald durchquert

    hatten, schlugen wir nicht den alten, bekannten

    Weg ein zum "Toten Mann", sondern gingen in mehr

    östlicher Richtung zum  Rabenwald. Der Nordabhang

    des Höhenzuges war schon mit Wald bestanden, vielmehr

    bestanden gewesen. Von da aus zogen sich 

    tiefe und schmale Verbindugswege nach vorn.

    Häufig mußten wir aus den Gräben herausklettern, 

    da sie entweder zerschossen waren, oder von

    Baumstümpfen versperrt waren. 


  • May 12, 2017 21:28:30 Beate Jochem

    setzte ein tolles Feuer ein, so daß wir vorläufig nicht

    weiter konnten. Der Wagen fuhr von da wieder

    zurück und wir setzten unseren Weg per pedes fort.

    Allerdings brauchten wir die Sahen noch nicht zu

    schleppen. Auf einem Umwege brachte ein Wagen

    die Kannen bis ungefähr in die Mitte des Forgewaldes:

    Von da mußten die Kannen, je 2 Mann 

    eine, getragen werden. Am Pionierpark Nord hatte

    kurz vorher ein Volltreffer eingeschlagen: 7 Tote, 18

    Verwundete. Nachdem wir den Forgeswald durchquert

    hatten, schlugen wir nicht den alten, bekannten

    Weg ein zum "Toten Mann", sondern gingen in mehr

    östlicher Richtung zum  Rabenwald. Der Nordabhang

    des Höhenzuges war schon mit Wald bestanden


  • May 12, 2017 21:26:16 Beate Jochem

    setzte ein tolles Feuer ein, so daß wir vorläufig nicht

    weiter konnten. Der Wagen fuhr von da wieder

    zurück und wir setzten unseren Weg per pedes fort.

    Allerdings brauchten wir die Sahen noch nicht zu

    schleppen. Auf einem Umwege brachte ein Wagen

    die Kannen bis ungefähr in die Mitte des Forgewaldes:

    Von da mußten die Kannen, je 2 Mann 

    eine, getragen werden. Am Pionierpark Nord hatte

    kurz vorher ein Volltreffer eingeschlagen: 7 Tote, 18

    Verwundete. Nachdem wir den Forgeswald 


  • May 12, 2017 21:20:28 Beate Jochem

    setzte ein tolles Feuer ein, so daß wir vorläufig nicht

    weiter konnten. Der Wagen fuhr von da wieder

    zurück und wir setzten


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    Somme

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17625 / 200580
Source
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Contributor
Alexandra Bloch Pfister
License
http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/



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