Kriegstagebuch 2 von Infanterie-Leutnant Hans Altrogge aus Arnsberg, item 35

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am selben Tage noch einmal den Weg nach dorthin zum „deutschen

Bierhaus“ zu machen.

6. März.

Große Waldgefechtsübung bei Inchy. Zu Übungszwecken mußte

sich jeder selbst eine Stielhandgranate (Atrappe) schnitzen.

7. März.

Heute begann wieder der Krieg gegen unsere vielfüßigen 

Feinde. Nachts um 2.40 Uhr wurden wir geweckt. 4.20 Uhr

marschierten wir zum Bahnhof in Le Cateau. Von hier brachte

uns der Zug nach St. Quentin zur Entlausungsanstalt.

Nachmittags um 4 Uhr waren wir schon wieder in unserm

Quartier. 2 Stunden später stand ich treu und brav mit mehreren

anderen bei der Feldküche und schälte Kartoffeln.

8. März.

7.15 Uhr Abmarsch zu einer Bataillonsübung über Inchy,

Beaumont, Caudry, Bertry, Troisvilles.

Am Nachmittag ließen wir uns zu 7 Mann im Schloßgarten

photographieren mit dem Schloßportal als Hintergrund.

9. März.

Der Kompagnieführer schien eine Vorliebe für das Wäldchen

bei Inchy zu besitzen. Heute hatten wir schon wieder mal

eine Übung dort. Nach beendigtem Gefecht wurde die

ganze Kompagnie photographiert.

11. März.

Bataillonsmarschübung von Troisvilles über Inchy,

Molesmes, Caudry, Troisvilles.

14. März.

Mittags um 11.30 Uhr marschierte die Kompagnie nach

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am selben Tage noch einmal den Weg nach dorthin zum „deutschen

Bierhaus“ zu machen.

6. März.

Große Waldgefechtsübung bei Inchy. Zu Übungszwecken mußte

sich jeder selbst eine Stielhandgranate (Atrappe) schnitzen.

7. März.

Heute begann wieder der Krieg gegen unsere vielfüßigen 

Feinde. Nachts um 2.40 Uhr wurden wir geweckt. 4.20 Uhr

marschierten wir zum Bahnhof in Le Cateau. Von hier brachte

uns der Zug nach St. Quentin zur Entlausungsanstalt.

Nachmittags um 4 Uhr waren wir schon wieder in unserm

Quartier. 2 Stunden später stand ich treu und brav mit mehreren

anderen bei der Feldküche und schälte Kartoffeln.

8. März.

7.15 Uhr Abmarsch zu einer Bataillonsübung über Inchy,

Beaumont, Caudry, Bertry, Troisvilles.

Am Nachmittag ließen wir uns zu 7 Mann im Schloßgarten

photographieren mit dem Schloßportal als Hintergrund.

9. März.

Der Kompagnieführer schien eine Vorliebe für das Wäldchen

bei Inchy zu besitzen. Heute hatten wir schon wieder mal

eine Übung dort. Nach beendigtem Gefecht wurde die

ganze Kompagnie photographiert.

11. März.

Bataillonsmarschübung von Troisvilles über Inchy,

Molesmes, Caudry, Troisvilles.

14. März.

Mittags um 11.30 Uhr marschierte die Kompagnie nach


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  • May 18, 2017 22:57:29 Beate Jochem

    am selben Tage noch einmal den Weg nach dorthin zum „deutschen

    Bierhaus“ zu machen.

    6. März.

    Große Waldgefechtsübung bei Inchy. Zu Übungszwecken mußte

    sich jeder selbst eine Stielhandgranate (Atrappe) schnitzen.

    7. März.

    Heute begann wieder der Krieg gegen unsere vielfüßigen 

    Feinde. Nachts um 2.40 Uhr wurden wir geweckt. 4.20 Uhr

    marschierten wir zum Bahnhof in Le Cateau. Von hier brachte

    uns der Zug nach St. Quentin zur Entlausungsanstalt.

    Nachmittags um 4 Uhr waren wir schon wieder in unserm

    Quartier. 2 Stunden später stand ich treu und brav mit mehreren

    anderen bei der Feldküche und schälte Kartoffeln.

    8. März.

    7.15 Uhr Abmarsch zu einer Bataillonsübung über Inchy,

    Beaumont, Caudry, Bertry, Troisvilles.

    Am Nachmittag ließen wir uns zu 7 Mann im Schloßgarten

    photographieren mit dem Schloßportal als Hintergrund.

    9. März.

    Der Kompagnieführer schien eine Vorliebe für das Wäldchen

    bei Inchy zu besitzen. Heute hatten wir schon wieder mal

    eine Übung dort. Nach beendigtem Gefecht wurde die

    ganze Kompagnie photographiert.

    11. März.

    Bataillonsmarschübung von Troisvilles über Inchy,

    Molesmes, Caudry, Troisvilles.

    14. März.

    Mittags um 11.30 Uhr marschierte die Kompagnie nach

  • February 25, 2017 20:57:22 Erich St

    am selben Tage noch einmal den Weg nach dorthin zum „deutschen

    Bierhaus“ zu machen.

    6. März.

    Große Waldgefechtsübung bei Inchy. Zu Übungszwecken muß-

    te sich jeder selbst eine Stielhandgranate (Atrappe) schnitzen.

    7. März.

    Heute begann wieder der Krieg gegen unsere vielfüßigen

    Feinde, Nachts um 2h40 Uhr wurden wir geweckt. 4h20 Uhr

    marschierten wir zum Bahnhof in Le Cateau. Von hier brach-

    te uns der Zug nach St. Quentin zur Entlausungsanstalt.

    Nachmittags um 4 Uhr waren wir schon wieder in unserm

    Quartier. 2 Stunden später stand ich treu und brav mit meh-

    reren anderen bei der Feldküche und schälte Kartoffeln.

    8. März.

    7h15 Uhr Abmarsch zu einer Bataillonsübung über Inchy,

    Beaumont, Caudry, Bertry, Troisvilles.

    Am Nachmittag ließen wir uns zu 7 Mann im Schloßgarten

    photographieren mit dem Schloßportal als Hintergrund.

    9. März.

    Der Kompagnieführer schien eine Vorliebe für das Wäldchen

    bei Inchy zu besitzen. Heute hatten wir schon wieder mal

    eine Übung dort. Nach beendigtem Gefecht wurde die

    ganze Kompagnie photographiert.

    11. März.

    Bataillonsmarschübung von Troisvilles über Inchy,

    Molesmes, Caudry, Troisvilles.

    14. März.

    Mittags um 11h30 Uhr marschierte die Kompagnie nach


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    Somme

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17625 / 200502
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http://europeana1914-1918.eu/...
Contributor
Alexandra Bloch Pfister
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http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/


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