Kriegstagebuch von Hans-Joachim Röhr aus Görlitz - Band 2, item 23

Edit transcription:
...
Transcription saved
Enhance your transcribing experience by using full-screen mode

Transcription

You have to be logged in to transcribe. Please login or register and click the pencil-button again

[eingelegtes  zusammengelegtes Zeitungsblatt über S. 24]


S. 25

      Am späten Nachmittag schickten wir Quartiermacher ab,

da es hiess wir sollten gegen das 2. G.R.R. (Garde Res. Regt.)

ausgetauscht werden, welches in Bereitschaft lag.

      Am Abend setzte die planlose Beschiessung der Stadt

abermals ein. Wir hielten es für geraten unsere Tornister

schon zu verstauen, denn es konnte nach unserem Ermessen

doch nicht mehr lange bis zur Alarmierung dauern. Das

Bombardement hielt auch die ganze Nacht an, trotzdem

blieben wir im Quartier, obwohl wir erwogen hatten

auszuziehen. Nachdem wir bis gegen 10 Uhr gewacht hatten,

und die Einschläge verfolgten, deren Feuergarbe über die

Dächer leuchtete, legten wir uns hin um zu schlafen, wer

weiss ob wir morgen noch Zeit dazu hatten? Der Schlaf kam,

aber oft erwachten wir durch lautes Krachen. Ich wohl drei

mal in jener schrecklichen Nacht, und jedesmal hörte ich

das wahnsinnige Schreien unserer Wirtin und das Prasseln

von Steinen auf unser Dach, es waren 3 Einschläge, die

2 in Garten hinter unser Haus und einer in den Garten

neben dem Nachbarhaus gingen, aber lange sollten

wir nicht mehr Ruhe haben.

      Um 5.00 erfolgte ganz plötzlich Alarm, unser Gewehr war           24.IV.17.

das Erste vollzählig am Platze wo unsere Fahrzeuge standen.

Auch dort sah es bös aus, die Wagen wie die Strassen lagen

voll Ziegelssteinesplitter und Glasscherben, die Beschiessung

dauerte noch an. Wir rollten das Fahrzeug, welches unser

Transcription saved

[eingelegtes  zusammengelegtes Zeitungsblatt über S. 24]


S. 25

      Am späten Nachmittag schickten wir Quartiermacher ab,

da es hiess wir sollten gegen das 2. G.R.R. (Garde Res. Regt.)

ausgetauscht werden, welches in Bereitschaft lag.

      Am Abend setzte die planlose Beschiessung der Stadt

abermals ein. Wir hielten es für geraten unsere Tornister

schon zu verstauen, denn es konnte nach unserem Ermessen

doch nicht mehr lange bis zur Alarmierung dauern. Das

Bombardement hielt auch die ganze Nacht an, trotzdem

blieben wir im Quartier, obwohl wir erwogen hatten

auszuziehen. Nachdem wir bis gegen 10 Uhr gewacht hatten,

und die Einschläge verfolgten, deren Feuergarbe über die

Dächer leuchtete, legten wir uns hin um zu schlafen, wer

weiss ob wir morgen noch Zeit dazu hatten? Der Schlaf kam,

aber oft erwachten wir durch lautes Krachen. Ich wohl drei

mal in jener schrecklichen Nacht, und jedesmal hörte ich

das wahnsinnige Schreien unserer Wirtin und das Prasseln

von Steinen auf unser Dach, es waren 3 Einschläge, die

2 in Garten hinter unser Haus und einer in den Garten

neben dem Nachbarhaus gingen, aber lange sollten

wir nicht mehr Ruhe haben.

      Um 5.00 erfolgte ganz plötzlich Alarm, unser Gewehr war           24.IV.17.

das Erste vollzählig am Platze wo unsere Fahrzeuge standen.

Auch dort sah es bös aus, die Wagen wie die Strassen lagen

voll Ziegelssteinesplitter und Glasscherben, die Beschiessung

dauerte noch an. Wir rollten das Fahrzeug, welches unser


Transcription history
  • April 4, 2017 21:32:33 Rolf Kranz

    [eingelegtes  zusammengelegtes Zeitungsblatt über S. 24]


    S. 25

          Am späten Nachmittag schickten wir Quartiermacher ab,

    da es hiess wir sollten gegen das 2. G.R.R. (Garde Res. Regt.)

    ausgetauscht werden, welches in Bereitschaft lag.

          Am Abend setzte die planlose Beschiessung der Stadt

    abermals ein. Wir hielten es für geraten unsere Tornister

    schon zu verstauen, denn es konnte nach unserem Ermessen

    doch nicht mehr lange bis zur Alarmierung dauern. Das

    Bombardement hielt auch die ganze Nacht an, trotzdem

    blieben wir im Quartier, obwohl wir erwogen hatten

    auszuziehen. Nachdem wir bis gegen 10 Uhr gewacht hatten,

    und die Einschläge verfolgten, deren Feuergarbe über die

    Dächer leuchtete, legten wir uns hin um zu schlafen, wer

    weiss ob wir morgen noch Zeit dazu hatten? Der Schlaf kam,

    aber oft erwachten wir durch lautes Krachen. Ich wohl drei

    mal in jener schrecklichen Nacht, und jedesmal hörte ich

    das wahnsinnige Schreien unserer Wirtin und das Prasseln

    von Steinen auf unser Dach, es waren 3 Einschläge, die

    2 in Garten hinter unser Haus und einer in den Garten

    neben dem Nachbarhaus gingen, aber lange sollten

    wir nicht mehr Ruhe haben.

          Um 5.00 erfolgte ganz plötzlich Alarm, unser Gewehr war           24.IV.17.

    das Erste vollzählig am Platze wo unsere Fahrzeuge standen.

    Auch dort sah es bös aus, die Wagen wie die Strassen lagen

    voll Ziegelssteinesplitter und Glasscherben, die Beschiessung

    dauerte noch an. Wir rollten das Fahrzeug, welches unser

  • February 3, 2017 19:01:58 Rolf Kranz

    [eingelegtes  zusammengelegtes Zeitungsblatt über S. 24]


    S. 25

    Am späten Nachmittag schickten wir Quartiermacher ab,

    da es hiess wir sollten gegen das 2. G.R.R. (Garde Res. Regt.)

    ausgetauscht werden, welches in Bereitschaft lag.

    Am Abend setzte die planlose Beschiessung der Stadt

    abermals ein. Wir hielten es für geraten unsere Tornister

    schon zu verstauen, denn es konnte nach unserem Ermessen

    doch nicht mehr lange bis zur Alarmierung dauern. Das

    Bombardement hielt auch die ganze Nacht an, trotzdem

    blieben wir im Quartier, obwohl wir erwogen hatten

    auszuziehen. Nachdem wir bis gegen 10 Uhr gewacht hatten,

    und die Einschläge verfolgten, deren Feuergarbe über die

    Dächer leuchtete, legten wir uns hin um zu schlafen, wer

    weiss ob wir morgen noch Zeit dazu hatten? Der Schlaf kam,

    aber oft erwachten wir durch lautes Krachen. Ich wohl drei

    mal in jener schrecklichen Nacht, und jedesmal hörte ich

    das wahnsinnige Schreien unserer Wirtin und das Prasseln

    von Steinen auf unser Dach, es waren 3 Einschläge, die

    2 in Garten hinter unser Haus und einer in den Garten

    neben dem Nachbarhaus gingen, aber lange sollten

    wir nicht mehr Ruhe haben.

    [24.IV.17] Um 5.00 erfolgte ganz plötzlich Alarm, unser Gewehr war

    das Erste vollzählig am Platz wo unsere Fahrzeuge standen.

    Auch dort sah es bös aus, die Wagen wie die Strassen lagen

    voll Ziegelssteinesplitter und Glasscherben, die Beschiessung

    dauerte noch an. Wir rollten das Fahrzeug, welches unser


  • February 3, 2017 19:01:16 Rolf Kranz

    [eingelegtes  zusammengelegtes Zeitungsblatt über S. 24]


    S. 25

    Am späten Nachmittag schieckten wir Quartiermacher ab,

    da es hiess wir sollten gegen das 2. G.R.R. (Garde Res. Regt.)

    ausgetauscht werden, welches in Bereitschaft lag.

    Am Abend setzte die planlose Beschiessung der Stadt

    abermals ein. Wir hielten es für geraten unsere Tornister

    schon zu verstauen, denn es konnte nach unserem Ermessen

    doch nicht mehr lange bis zur Alarmierung dauern. Das

    Bombardement hielt auch die ganze Nacht an, trotzdem

    blieben wir im Quartier, obwohl wir erwogen hatten

    auszuziehen. Nachdem wir bis gegen 10 Uhr gewacht hatten,

    und die Einschläge verfolgten, deren Feuergarbe über die

    Dächer leuchtete, legten wir uns hin um zu schlafen, wer

    weiss ob wir morgen noch Zeit dazu hatten? Der Schlaf kam,

    aber oft erwachten wir durch lautes Krachen. Ich wohl drei

    mal in jener schrecklichen Nacht, und jedesmal hörte ich

    das wahnsinnige Schreien unserer Wirtin und das Prasseln

    von Steinen auf unser Dach, es waren 3 Einschläge, die

    2 in Garten hinter unser Haus und einer in den Garten

    neben dem Nachbarhaus gingen, aber lange sollten

    wir nicht mehr Ruhe haben.

    [24.IV.17] Um 5.00 erfolgte ganz plötzlich Alarm, unser Gewehr war

    das Erste vollzählig am Platz wo unsere Fahrzeuge standen.

    Auch dort sah es bös aus, die Wagen wie die Strassen lagen

    voll Ziegelssteinesplitter und Glasscherben, die Beschiessung

    dauerte noch an. Wir rollten das Fahrzeug, welches unser


  • December 26, 2016 12:22:05 Corinna Pichler (AUT)

    [eingelegtes  zusammengelegtes Zeitungsblatt über S. 24]


    S. 25

    Am späten Nachmittag schielten wir Quartier macher ab,

    da es hiess wir sollten gegen das 2. G.R.R. (Garde Res. Regt.)

    ausgetauscht werden, welches in Bereitschaft lag.

    Am Abend setzte die planlose Beschiessung der Stadt

    abermals ein. Wir hielten es für geraten unsere Tornister

    schon zu verstauen, denn es konnte nach unserem Ermässen

    doch nicht mehr lange bis zur Alarmierung dauern. Das

    Bombardement hielt auch die ganze Nacht an, trotzdem

    blieben wir im Quartier, obwohl wir erwogen hatten

    auszuziehen. Nachdem wir bis gegen 10 Uhr gewacht hatten,

    und die Einzellage verfolgten, deren Feuergarbe über die

    Dächer leuchtete, legten wir uns hin um zu schlafen, wer

    weiss ob wir morgen noch Zeit dazu hatten? Der Schlaf kam,

    aber oft erwachten wir durch lautes Krachen. Ich wohl drei

    mal in jener schrecklichen Nacht, und jedesmal hörte ich

    das wahnsinnige Schreien unserer Wirtin und das Prasseln

    von Steinen auf unser Dach, es waren 3 Einschläge, die

    2 in Garten hinter unser Haus und einer in den Garten

    neben dem Nachbarhaus gingen, aber lange sollten

    wir nicht mehr Ruhe haben.

    [24.IV.17] Um 5.00 erfolgte ganz plötzlich Alarm, unser Gewehr war

    das Erste vollzählig am Platz wo unsere Fahrzeuge standen.

    Auch dort sah es bös aus, die Wagen wie die Strassen lagen

    voll Ziegelshausplitter und Glasscherben, die Beschiessung

    dauerte noch an. Wir rollten das Fahrzeug welches unser


  • December 26, 2016 12:09:31 Corinna Pichler (AUT)

    [eingelegtes  zusammengelegtes Zeitungsblatt über S. 24]


    S. 25

    Am späten Nachmittag schielten wir Quartier macher ab,

    da es hiess wir sollten gegen das 2. G.R.R. (Garde Res. Regt.)

    ausgetauscht werden, welches in Bereitschaft lag.

    Am Abend setzte die planlose Beschiessung der Stadt

    abermals ein. Wir hielten es für geraten unsere Tornister

    schon zu verstauen, denn es konnte nach unserem Conassen

    doch nicht mehr lange bis zur Alarmierung dauern. Das

    Bombardement hielt auch die ganze Nacht an, trotzdem

    blieben wir im Quartier, obwohl wir erwogen hatten

    auszuziehen. Nachdem wir bis gegen 10 Uhr gewacht hatten,

    und die Einzellage verfolgten, deren Feuergarbe über die

    Dächer leuchtete, legten wir uns hin um zu schlafen, wer

    weiss ob wir morgen noch Zeit dazu hatten? Der Schlaf kam,

    aber oft erwachten wir durch lautes Krachen. Ich wohl drei

    mal in jener schrecklichen Nacht, und jedesmal hörte ich

    das wahnsinnige Schreien unserer Wirtin und das Prasseln

    von Steinen auf unser Dach, es waren 3 Einschläge, die

    2 in Garten hinter unser Haus und einer in den Garten

    neben dem Nachbarhaus gingen, aber lange sollten

    wir nicht mehr Ruhe haben.

    [24.IV.17] Um 5.00 erfolgte ganz plötzlich Alarm, unser Gewehr war

    das Erste vollzählig am Platz wo unsere Fahrzeuge standen.

    Auch dort sah es bös aus, die Wagen wie die Strassen lagen

    voll Ziegelshausplitter und Glasscherben, die Beschiessung

    dauerte noch an. Wir rollten das Fahrzeug welches unser


  • December 26, 2016 12:09:10 Corinna Pichler (AUT)

    [eingelegtes  zusammengelegtes Zeitungsblatt über S. 24]


    S. 25

    Am späten Nachmittag schielten wir Quartier macher ab,

    da es hiess wir sollten gegen das 2. G.R.R. (Garde Res. Regt.)

    ausgetauscht werden, welches in Bereitschaft lag.

    Am Abend setzte die planlose Beschiessung der Stadt

    abermals ein. Wir hielten es für geraten unsere Tornister

    schon zu verstauen, denn es konnte nach unserem Conassen

    doch nicht mehr lange bis zur Alarmierung dauern. Das

    Bombardement hielt auch die ganze Nacht an, trotzdem

    blieben wir im Quartier, obwohl wir erwogen hatten

    auszuziehen. Nachdem wir bis gegen 10 Uhr gewacht hatten,

    und die Einzellage verfolgten, deren Feuergarbe über die

    Dächer leuchtete, legten wir uns hin um zu schlafen, wer

    weiss ob wir morgen noch Zeit dazu hatten? Der Schlaf kam,

    aber oft erwachten wir durch lautes Krachen. Ich wohl drei

    mal in jener schrecklichen Nacht, und jedesmal hörte ich

    das wahnsinnige Schreien unserer Wirtin und das Passeln

    von Steinen auf unser Dach, es waren 3 Einschläge, die

    2 in Garten hinter unser Haus und einer in den Garten

    neben dem Nachbarhaus gingen, aber lange sollten

    wir nicht mehr Ruhe haben.

    [24.IV.17] Um 5.00 erfolgte ganz plötzlich Alarm, unser Gewehr war

    das Erste vollzählig am Platz wo unsere Fahrzeuge standen.

    Auch dort sah es bös aus, die Wagen wie die Strassen lagen

    voll Ziegelshausplitter und Glasscherben, die Beschiessung

    dauerte noch an. Wir rollten das Fahrzeug welches unser


  • December 26, 2016 12:08:39 Corinna Pichler (AUT)

    [eingelegtes  zusammengelegtes Zeitungsblatt über S. 24]


    S. 25

    Am späten Nachmittag schielten wir Quartier macher ab,

    da es hiess wir sollten gegen das 2. G.R.R. (Garde Res. Regt.)

    ausgetauscht werden, welches in Bereitschaft lag.

    Am Abend setzte die planlose Beschiessung der Stadt

    abermals ein. Wir hielten es für geraten unsere Tornister

    schon zu verstauen, denn es konnte nach unserem Conassen

    doch nicht mehr lange bis zur Alarmierung dauern. Das

    Bombardement hielt auch die ganze Nacht an, trotzdem

    blieben wir im Quartier, obwohl wir erwogen hatten

    auszuziehen. Nachdem wir bis gegen 10 Uhr gewacht hatten,

    und die Einzellage verfolgten, deren Tuurgarbe über die

    Dächer leuchtete, legten wir uns hin um zu schlafen, wer

    weiss ob wir morgen noch Zeit dazu hatten? Der Schlaf kam,

    aber oft erwachten wir durch lautes Krachen. Ich wohl drei

    mal in jener schrecklichen Nacht, und jedesmal hörte ich

    das wahnsinnige Schreien unserer Wirtin und das Passeln

    von Steinen auf unser Dach, es waren 3 Einschläge, die

    2 in Garten hinter unser Haus und einer in den Garten

    neben dem Nachbarhaus gingen, aber lange sollten

    wir nicht mehr Ruhe haben.

    [24.IV.17] Um 5.00 erfolgte ganz plötzlich Alarm, unser Gewehr war

    das Erste vollzählig am Platz wo unsere Fahrzeuge standen.

    Auch dort sah es bös aus, die Wagen wie die Strassen lagen

    voll Ziegelshausplitter und Glasscherben, die Beschiessung

    dauerte noch an. Wir rollten das Fahrzeug welches unser


  • December 26, 2016 12:08:08 Corinna Pichler (AUT)

    [eingelegtes  zusammengelegtes Zeitungsblatt über S. 24]


    S. 25

    Am späten Nachmittag schielten wir Quartier macher ab,

    da es hiess wir sollten gegen das 2. G.R.R. (Garde Res. Regt.)

    ausgetauscht werden, welches in Bereitschaft lag.

    Am Abend setzte die planlose Beschiessung der Stadt

    abermals ein. Wir hielten es für geraten unsere Tornister

    schon zu verstauen, denn es konnte nach unserem Conassen

    doch nicht mehr lange bis zur Alarmierung dauern. Das

    Bombardement hielt auch die ganze Nacht an, trotzdem

    blieben wir in Quartier, obwohl wir erwogen hatten

    unszuriehen. Nachdem wir bis gegen 10 Uhr gewacht hatten,

    und die Einzellage verfolgten, deren Tuurgarbe über die

    Dächer leuchtete, legten wir uns hin um zu schlafen, wer

    weiss ob wir morgen noch Zeit dazu hatten? Der Schlaf kam,

    aber oft erwachten wir durch lautes Krachen. Ich wohl drei

    mal in jener schrecklichen Nacht, und jedesmal hörte ich

    das wahnsinnige Schreien unserer Wirtin und das Passeln

    von Steinen auf unser Dach, es waren 3 Einschläge, die

    2 in Garten hinter unser Haus und einer in den Garten

    neben dem Nachbarhaus gingen, aber lange sollten

    wir nicht mehr Ruhe haben.

    [24.IV.17] Um 5.00 erfolgte ganz plötzlich Alarm, unser Gewehr war

    das Erste vollzählig am Platz wo unsere Fahrzeuge standen.

    Auch dort sah es bös aus, die Wagen wie die Strassen lagen

    voll Ziegelshausplitter und Glasscherben, die Beschiessung

    dauerte noch an. Wir rollten das Fahrzeug welches unser


  • December 26, 2016 12:06:54 Corinna Pichler (AUT)

    [eingelegtes  zusammengelegtes Zeitungsblatt über S. 24]


    S. 25

    Am späten Nachmittag schielten wir Quartier macher ab,

    da es hiess wir sollten gegen das 2. G.R.R. (Garde Res. Regt.)

    ausgetauscht werden, welches in Bereitschaft lag.

    Am Abend setzte die planlose Beschiessung der Stadt

    abermals ein. Wir hielten es für geraten unsere Tornister

    schon zu verstauen, denn es konnte nach unserem Conussen

    doch nicht mehr lange bis zur Alarmierung dauern. Das

    Bombardement hielt auch die ganze Nacht an, trotzdem

    blieben wir in Quartier, obwohl wir erwogen hatten

    unszuriehen. Nachdem wir bis gegen 10 Uhr gewacht hatten,

    und die Einzellage verfolgten, deren Tuurgarbe über die

    Dächer leuchtete, legten wir uns hin um zu schlafen, wer

    weiss ob wir morgen noch Zeit dazu hatten? Der Schlaf kam,

    aber oft erwachten wir durch lautes Krachen. Ich wohl drei

    mal in jener schrecklichen Nacht, und jedesmal hörte ich

    das wahnsinnige Schreien unserer Wirtin und das Passeln

    von Steinen auf unser Dach, es waren 3 Einschläge, die

    2 in Garten hinter unser Haus und einer in den Garten

    neben dem Nachbarhaus gingen, aber lange sollten

    wir nicht mehr Ruhe haben.

    [24.IV.17] Um 5.00 erfolgte ganz plötzlich Alarm, unser Gewehr war

    das Erste vollzählig am Platz wo unsere Fahrzeuge standen.

    Auch dort sah es bös aus, die Wagen wie die Strassen lagen

    voll Ziegelshaussplitter und Glasscherben, die Beschiessung

    dauerte noch an. Wir rollten das Fahrzeug welches unser


  • December 26, 2016 12:06:28 Corinna Pichler (AUT)

    [eingelegtes  zusammengelegtes Zeitungsblatt über S. 24]


    S. 25

    Am späten Nachmittag schielten wir Quartier macher ab,

    da es hiess wir sollten gegen das 2. G.R.R. (Garde Res. Regt.)

    ausgetauscht werden, welches in Bereitschaft lag.

    Am Abend setzte die planlose Beschiessung der Stadt

    abermals ein. Wir hielten es für geraten unsere Tornister

    schon zu verstauen, denn es konnte nach unserem Conussen

    doch nicht mehr lange bis zur Alarmierung dauern. Das

    Bombardement hielt auch die ganze Nacht an, trotzdem

    blieben wir in Quartier, obwohl wir erwogen hatten

    unszuriehen. Nachdem wir bis gegen 10 Uhr gewacht hatten,

    und die Einzellage verfolgten, deren Tuurgarbe über die

    Dächer leuchtete, legten wir uns hin um zu schlafen, wer

    weiss ob wir morgen noch Zeit dazu hatten? Der Schlaf kam,

    aber oft erwachten wir durch lautes Krachen. Ich wohl drei

    mal in jener schrecklichen Nacht, und jedesmal hörte ich

    das wahnsinnige Schreien unserer Wirtin und das Passeln

    von Steinen auf unser Dach, es waren 3 Einschläge, die

    2 in Garten hinter unser Haus und einer in den Garten

    neben dem Nachbarhaus gingen, aber lange sollten

    wir nicht mehr Ruhe haben.

    [24.IV.17] Um 5.00 erfolgte ganz plötzlich Alarm, unser Gewehr war

    das Erste vollzählig am Platz wo unsere Fahrzeuge standen.

    Auch dort sah es bös aus, die Wagen wie die Strassen lagen

    voll Ziegels__splitter und Glasscherben, die Beschiessung

    dauerte noch an. Wir rollten das Fahrzeug welches unser


  • December 26, 2016 12:04:39 Corinna Pichler (AUT)

    [eingelegtes  zusammengelegtes Zeitungsblatt über S. 24]


    S. 25

    Am späten Nachmittag schielten wir Quartier macher ab,

    da es hiess wir sollten gegen das 2. G.R.R. (Garde Res. Regt.)

    ausgetauscht werden, welches in Bereitschaft lag.

    Am Abend setzte die planlose Beschiessung der Stadt

    abermals ein. Wir hielten es für geraten unsere Tornister

    schon zu verstauen, denn es konnte nach unserem Conussen

    doch nicht mehr lange bis zur Alarmierung dauern. Das

    Bombardement hielt auch die ganze Nacht an, trotzdem

    blieben wir in Quartier, obwohl wir erwogen hatten

    unszuriehen. Nachdem wir bis gegen 10 Uhr gewacht hatten,

    und die Einzellage verfolgten, deren Tuurgarbe über die

    Dächer leuchtete, legten wir uns hin um zu schlafen, wer

    weiss ob wir morgen noch Zeit dazu hatten? Der Schlaf kam,

    aber oft erwachten wir durch lautes Krachen. Ich wohl drei

    mal in jener schrecklichen Nacht, und jedesmal hörte ich

    das wahnsinnige Schreien unserer Wirtin und das Passeln

    von Steinen auf unser Dach, es waren 3 Einschläge, die

    2 in Garten hinter unser Haus und einer in den Garten

    neben dem Nachbarhaus gingen, aber lange sollten

    wir nicht mehr Ruhe haben.

    [24.IV.17]


  • December 26, 2016 11:59:04 Corinna Pichler (AUT)

    [eingelegtes  zusammengelegtes Zeitungsblatt über S. 24]


    S. 25

    Am späten Nachmittag schielten wir Quartier macher ab,

    da es hiess wir sollten gegen das 2. G.R.R. (Garde Res. Regt.)

    ausgetauscht werden, welches in Bereitschaft lag.

    Am Abend setzte die planlose Beschiessung der Stadt

    abermals ein. Wir hielten es für geraten unsere Tornister

    schon zu verstauen


  • December 26, 2016 11:57:05 Corinna Pichler (AUT)

    [eingelegtes  zusammengelegtes Zeitungsblatt über S. 24]


    S. 25


  • December 26, 2016 11:56:32 Corinna Pichler (AUT)

Description

Save description
  • 50.2912494||2.7777485000000297||

    Schlacht von Arras

    ||1
Location(s)
  • Story location Schlacht von Arras


ID
15872 / 168816
Source
http://europeana1914-1918.eu/...
Contributor
Heike Knothe
License
http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/



  • Western Front

  • Artillery
  • Prisoners of War
  • Propaganda
  • Tanks and Armoured Fighting Vehicles
  • Trench Life



Notes and questions

Login to leave a note