Tagebuch meines Großvaters Erich Schubert, item 28

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Seite 50:

Unser Leutnant erkundigte sich über die Stellung des Regts.

und wurde ihm mitgeteilt, daß dasselbe vollständig

aufgerieben sei und sie der Rest seien. Auch er ging

mit seinen Leuten weiter zurück. Unser Leutnant

ließ uns mit 2 Schritt Abstand in einem Krautfeld

ausschwärmen. So standen wir nun, gestützt

auf unsere Karabiner, und harten harrten der Dinge die

da kommen sollten. Doch dieses sollte nicht lange

dauern. Halb links kamen vier Berittene über den

Höhenzug in die Mulde. Sie hielten an, nahmen die

Ferngläser und sahen zu uns herüber. Da Leutnant

Demmler vermutete es seien Deutsche schossen wir nicht

danach. Doch wir hatten uns getäuscht. Sie setzten auf

uns an. Wir schossen sofort wobei einer aus dem Sattel

stürzte. Die anderen drei verschwanden über der Höhe.

Nach kurzer Zeit kamen zwei Schwadronen Kavallerie

über dieselbe auf uns zu worauf wir ein Schnellfeuer

eröffneten und auch diese zerstreuten. In dem

Moment kam dem Dorf entlang englische Infanterie

in Gruppenkolonne anmarschiert. Wir sahen noch

wie dieselben hinter einer Hecke die M.G. aufstellten.

Jetzt hieß es kehrt Marsch. Während schon die Kugeln

um uns pfiffen, verschwanden wir über die hinter

uns liegende Höhe. Hier brannten 12 große Baraken Baracken,

welche vielleicht früher ein Rekrutendepot war.

Weiter ging es im Marsch-Marsch. Wir kamen an ein

Dorfeingang wo ein Kanal vorbei ging. Die Pioniere

meißelten noch an der Brücke um dieselbe zu

sprengen. Wir warnten sie vor dem Herannahen

der Kavallerie. Im Dorfe drinnen war Hochbetrieb.

Da zogen erst die ganzen Bagagen ab. Wir standen

gegenüber der Brücke in einer Schmiede. Auf

einmal bekamen wir von rechts oben an das Haus

M.G. Feuer. Untoffz. Pien, ein Gefreiter und ich mußten

das Dorf absuchen und erkundigen wo das M.G.

Feuer her gekommen war. Auf dem Marktplatze

brannte in einem Hause helles Licht. Der Unteroffz.

Seite 51:

erfuhr, daß es das Quartier vom Divisions-Kommandeur sei.

Wir gingen die Straße hinunter nach dem Kanal. Hier lagen

sehr viel Infanterie alles unter einander. Jetzt

konnten wir uns auch erklären wo das M.G. Feuer hergekommen

war. Die englische Kavallerie war auf einer anderen

Straße nach dem Dorfe vorgerückt und bei dieser

Brücke in unser M.G. Feuer geraden geraten. Wir meldeten dies

alles unserem Leutnant und so rückten wir, nachdem

die Brücke in die Luft geflogen war, früh 5 Uhr mit

Spielmannsmusik ab. Im Laufe des Vormittags wurde

ein Bahndamm besetzt. Das Regt. wird dann

hier herausgezoen und hinter der Front in II. Batl.

formiert. Am 20. Okt. wird das Regiment nochmals an

der Straße Engelfontaine eingesetzt. Nachdem wir

unsere Werfer eingebaut hatten, meldete ich mich,

das erste Mal im Felde, krank und kam in das Revier

da ich einen furchtbaren Ausschlag am Beine bekommen

hatte. Für mich war dies mein letzter Tag

an der Front gewesen. Ich marschierte mehrere Tage

mit der Bagage als Revierkranker immer weiter zurück.

        Am 28. Okt. wurde der Rest von I.R. 105 von der

Front zurück gezogen, und war es wohl das letzte

Mal wo es in Stellung war. Wir marschierten geschlossen

mehrere Tage weiter zurück und erfuhren in der Etappe

von der Auflösung des Heeres. Am 10. Nov. wurden wir

alarmiert und mußten den Bahnhof von Florennes

besetzen da schwere Plünderungen vorgekommen waren.

Hier wurde uns auch gesagt, daß ab 12 Uhr mittags

die Waffen zu ruhen haben. Manchmal haben wir im

Graben gestanden und uns darüber unterhalten wie

es uns da zu mute sein würde wenn es einmal so

hieß. Jetzt war der Moment gekommen. Nur ein leises

Luacheln sah man auf dem Gesicht eines Jeden. Wir

hatten zwar den Krieg nicht gewonnen aber auch

nicht verloren. Nur der Hunger hatte das Volk dazu

getrieben. Kurz nach 12 Uhr kam ein frz. Flieger

mit weißen Tüchern an den Tragflächen tief über


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Seite 50:

Unser Leutnant erkundigte sich über die Stellung des Regts.

und wurde ihm mitgeteilt, daß dasselbe vollständig

aufgerieben sei und sie der Rest seien. Auch er ging

mit seinen Leuten weiter zurück. Unser Leutnant

ließ uns mit 2 Schritt Abstand in einem Krautfeld

ausschwärmen. So standen wir nun, gestützt

auf unsere Karabiner, und harten harrten der Dinge die

da kommen sollten. Doch dieses sollte nicht lange

dauern. Halb links kamen vier Berittene über den

Höhenzug in die Mulde. Sie hielten an, nahmen die

Ferngläser und sahen zu uns herüber. Da Leutnant

Demmler vermutete es seien Deutsche schossen wir nicht

danach. Doch wir hatten uns getäuscht. Sie setzten auf

uns an. Wir schossen sofort wobei einer aus dem Sattel

stürzte. Die anderen drei verschwanden über der Höhe.

Nach kurzer Zeit kamen zwei Schwadronen Kavallerie

über dieselbe auf uns zu worauf wir ein Schnellfeuer

eröffneten und auch diese zerstreuten. In dem

Moment kam dem Dorf entlang englische Infanterie

in Gruppenkolonne anmarschiert. Wir sahen noch

wie dieselben hinter einer Hecke die M.G. aufstellten.

Jetzt hieß es kehrt Marsch. Während schon die Kugeln

um uns pfiffen, verschwanden wir über die hinter

uns liegende Höhe. Hier brannten 12 große Baraken Baracken,

welche vielleicht früher ein Rekrutendepot war.

Weiter ging es im Marsch-Marsch. Wir kamen an ein

Dorfeingang wo ein Kanal vorbei ging. Die Pioniere

meißelten noch an der Brücke um dieselbe zu

sprengen. Wir warnten sie vor dem Herannahen

der Kavallerie. Im Dorfe drinnen war Hochbetrieb.

Da zogen erst die ganzen Bagagen ab. Wir standen

gegenüber der Brücke in einer Schmiede. Auf

einmal bekamen wir von rechts oben an das Haus

M.G. Feuer. Untoffz. Pien, ein Gefreiter und ich mußten

das Dorf absuchen und erkundigen wo das M.G.

Feuer her gekommen war. Auf dem Marktplatze

brannte in einem Hause helles Licht. Der Unteroffz.

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erfuhr, daß es das Quartier vom Divisions-Kommandeur sei.

Wir gingen die Straße hinunter nach dem Kanal. Hier lagen

sehr viel Infanterie alles unter einander. Jetzt

konnten wir uns auch erklären wo das M.G. Feuer hergekommen

war. Die englische Kavallerie war auf einer anderen

Straße nach dem Dorfe vorgerückt und bei dieser

Brücke in unser M.G. Feuer geraden geraten. Wir meldeten dies

alles unserem Leutnant und so rückten wir, nachdem

die Brücke in die Luft geflogen war, früh 5 Uhr mit

Spielmannsmusik ab. Im Laufe des Vormittags wurde

ein Bahndamm besetzt. Das Regt. wird dann

hier herausgezoen und hinter der Front in II. Batl.

formiert. Am 20. Okt. wird das Regiment nochmals an

der Straße Engelfontaine eingesetzt. Nachdem wir

unsere Werfer eingebaut hatten, meldete ich mich,

das erste Mal im Felde, krank und kam in das Revier

da ich einen furchtbaren Ausschlag am Beine bekommen

hatte. Für mich war dies mein letzter Tag

an der Front gewesen. Ich marschierte mehrere Tage

mit der Bagage als Revierkranker immer weiter zurück.

        Am 28. Okt. wurde der Rest von I.R. 105 von der

Front zurück gezogen, und war es wohl das letzte

Mal wo es in Stellung war. Wir marschierten geschlossen

mehrere Tage weiter zurück und erfuhren in der Etappe

von der Auflösung des Heeres. Am 10. Nov. wurden wir

alarmiert und mußten den Bahnhof von Florennes

besetzen da schwere Plünderungen vorgekommen waren.

Hier wurde uns auch gesagt, daß ab 12 Uhr mittags

die Waffen zu ruhen haben. Manchmal haben wir im

Graben gestanden und uns darüber unterhalten wie

es uns da zu mute sein würde wenn es einmal so

hieß. Jetzt war der Moment gekommen. Nur ein leises

Luacheln sah man auf dem Gesicht eines Jeden. Wir

hatten zwar den Krieg nicht gewonnen aber auch

nicht verloren. Nur der Hunger hatte das Volk dazu

getrieben. Kurz nach 12 Uhr kam ein frz. Flieger

mit weißen Tüchern an den Tragflächen tief über



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  • November 24, 2018 04:43:59 Xip K

    Seite 50:

    Unser Leutnant erkundigte sich über die Stellung des Regts.

    und wurde ihm mitgeteilt, daß dasselbe vollständig

    aufgerieben sei und sie der Rest seien. Auch er ging

    mit seinen Leuten weiter zurück. Unser Leutnant

    ließ uns mit 2 Schritt Abstand in einem Krautfeld

    ausschwärmen. So standen wir nun, gestützt

    auf unsere Karabiner, und harten harrten der Dinge die

    da kommen sollten. Doch dieses sollte nicht lange

    dauern. Halb links kamen vier Berittene über den

    Höhenzug in die Mulde. Sie hielten an, nahmen die

    Ferngläser und sahen zu uns herüber. Da Leutnant

    Demmler vermutete es seien Deutsche schossen wir nicht

    danach. Doch wir hatten uns getäuscht. Sie setzten auf

    uns an. Wir schossen sofort wobei einer aus dem Sattel

    stürzte. Die anderen drei verschwanden über der Höhe.

    Nach kurzer Zeit kamen zwei Schwadronen Kavallerie

    über dieselbe auf uns zu worauf wir ein Schnellfeuer

    eröffneten und auch diese zerstreuten. In dem

    Moment kam dem Dorf entlang englische Infanterie

    in Gruppenkolonne anmarschiert. Wir sahen noch

    wie dieselben hinter einer Hecke die M.G. aufstellten.

    Jetzt hieß es kehrt Marsch. Während schon die Kugeln

    um uns pfiffen, verschwanden wir über die hinter

    uns liegende Höhe. Hier brannten 12 große Baraken Baracken,

    welche vielleicht früher ein Rekrutendepot war.

    Weiter ging es im Marsch-Marsch. Wir kamen an ein

    Dorfeingang wo ein Kanal vorbei ging. Die Pioniere

    meißelten noch an der Brücke um dieselbe zu

    sprengen. Wir warnten sie vor dem Herannahen

    der Kavallerie. Im Dorfe drinnen war Hochbetrieb.

    Da zogen erst die ganzen Bagagen ab. Wir standen

    gegenüber der Brücke in einer Schmiede. Auf

    einmal bekamen wir von rechts oben an das Haus

    M.G. Feuer. Untoffz. Pien, ein Gefreiter und ich mußten

    das Dorf absuchen und erkundigen wo das M.G.

    Feuer her gekommen war. Auf dem Marktplatze

    brannte in einem Hause helles Licht. Der Unteroffz.

    Seite 51:

    erfuhr, daß es das Quartier vom Divisions-Kommandeur sei.

    Wir gingen die Straße hinunter nach dem Kanal. Hier lagen

    sehr viel Infanterie alles unter einander. Jetzt

    konnten wir uns auch erklären wo das M.G. Feuer hergekommen

    war. Die englische Kavallerie war auf einer anderen

    Straße nach dem Dorfe vorgerückt und bei dieser

    Brücke in unser M.G. Feuer geraden geraten. Wir meldeten dies

    alles unserem Leutnant und so rückten wir, nachdem

    die Brücke in die Luft geflogen war, früh 5 Uhr mit

    Spielmannsmusik ab. Im Laufe des Vormittags wurde

    ein Bahndamm besetzt. Das Regt. wird dann

    hier herausgezoen und hinter der Front in II. Batl.

    formiert. Am 20. Okt. wird das Regiment nochmals an

    der Straße Engelfontaine eingesetzt. Nachdem wir

    unsere Werfer eingebaut hatten, meldete ich mich,

    das erste Mal im Felde, krank und kam in das Revier

    da ich einen furchtbaren Ausschlag am Beine bekommen

    hatte. Für mich war dies mein letzter Tag

    an der Front gewesen. Ich marschierte mehrere Tage

    mit der Bagage als Revierkranker immer weiter zurück.

            Am 28. Okt. wurde der Rest von I.R. 105 von der

    Front zurück gezogen, und war es wohl das letzte

    Mal wo es in Stellung war. Wir marschierten geschlossen

    mehrere Tage weiter zurück und erfuhren in der Etappe

    von der Auflösung des Heeres. Am 10. Nov. wurden wir

    alarmiert und mußten den Bahnhof von Florennes

    besetzen da schwere Plünderungen vorgekommen waren.

    Hier wurde uns auch gesagt, daß ab 12 Uhr mittags

    die Waffen zu ruhen haben. Manchmal haben wir im

    Graben gestanden und uns darüber unterhalten wie

    es uns da zu mute sein würde wenn es einmal so

    hieß. Jetzt war der Moment gekommen. Nur ein leises

    Luacheln sah man auf dem Gesicht eines Jeden. Wir

    hatten zwar den Krieg nicht gewonnen aber auch

    nicht verloren. Nur der Hunger hatte das Volk dazu

    getrieben. Kurz nach 12 Uhr kam ein frz. Flieger

    mit weißen Tüchern an den Tragflächen tief über


  • November 24, 2018 04:37:37 Xip K

    Seite 50:

    Unser Leutnant erkundigte sich über die Stellung des Regts.

    und wurde ihm mitgeteilt, daß dasselbe volständig

    aufgerieben sei und sie der Rest seien. Auch er ging

    mit seinen Leuten weiter zurück. Unser Leutnant

    ließ uns mit 2 Schritt Abstand in einem Krautfeld

    ausschwärmen. So standen wir nun, gestützt

    auf unsere Karabiner, und harten harrten der Dinge die

    da kommen sollten. Doch dieses sollte nicht lange

    dauern. Halb links kamen vier Berittene über den

    Höhenzug in die Mulde. Sie hielten an, nahmen die

    Ferngläser und sahen zu uns herüber. Da Leutnant

    Demmler vermutete es seien Deutsche schossen wir nicht

    danach. Doch wir hatten uns getäuscht. Sie setzten auf

    uns an. Wir schossen sofort wobei einer aus dem Sattel

    stürzte. Die anderen drei verschwanden über der Höhe.

    Nach kurzer Zeit kamen zwei Schwadronen Kavallerie

    über dieselbe auf uns zu worauf wir ein Schnellfeuer

    eröffneten und auch diese zerstreuten. In dem

    Moment kam dem Dorf entlang englische Infanterie

    in Gruppenkolonne anmarschiert. Wir sahen noch

    wie dieselben hinter einer Hecke die M.G. aufstellten.

    Jetzt hieß es kehrt Marsch. Während schon die Kugeln

    um uns pfiffen, verschwanden wir über die hinter

    uns liegende Höhe. Hier brannten 12 große Baraken Baracken,

    welche vielleicht früher ein Rekrutendepot war.

    Weiter ging es im Marsch-Marsch. Wir kamen an ein

    Dorfeingang wo ein Kanal vorbei ging. Die Pioniere

    meißelten noch an der Brücke um dieselbe zu

    sprengen. Wir warnten sie vor dem Herannahen

    der Kavallerie. Im Dorfe drinnen war Hochbetrieb.

    Da zogen erst die ganzen Bagagen ab. Wir standen

    gegenüber der Brücke in einer Schmiede. Auf

    einmal bekamen wir von rechts oben an das Haus

    M.G. Feuer. Untoffz. Pien, ein Gefreiter und ich mußten

    das Dorf absuchen und erkundigen wo das M.G.

    Feuer her gekommen war. Auf dem Marktplatze

    brannte in einem Hause helles Licht. Der Unteroffz.

    Seite 51:

    erfuhr, daß es das Quartier vom Divisions-Kommandeur sei.

    Wir gingen die Straße hinunter nach dem Kanal. Hier lagen

    sehr viel Infanterie alles unter einander. Jetzt

    konnten wir uns auch erklären wo das M.G. Feuer hergekommen

    war. Die englische Kavallerie war auf einer anderen

    Straße nach dem Dorfe vorgerückt und bei dieser

    Brücke in unser M.G. Feuer geraden geraten. Wir meldeten dies

    alles unserem Leutnant und so rückten wir, nachdem

    die Brücke in die Luft geflogen war, früh 5 Uhr mit

    Spielmannsmusik ab. Im Laufe des Vormittags wurde

    ein Bahndamm besetzt. Das Regt. wird dann

    hier herausgezoen und hinter der Front in II. Batl.

    formiert. Am 20. Okt. wird das Regiment nochmals an

    der Straße Engelfontaine eingesetzt. Nachdem wir

    unsere Werfer eingebaut hatten, meldete ich mich,

    das erste Mal im Felde, krank und kam in das Revier

    da ich einen furchtbaren Ausschlag am Beine bekommen

    hatte. Für mich war dies mein letzter Tag

    an der Front gewesen. Ich marschierte mehrere Tage

    mit der Bagage als Revierkranker immer weiter zurück.

            Am 28. Okt. wurde der Rest von I.R. 105 von der

    Front zurück gezogen, und war es wohl das letzte

    Mal wo es in Stellung war. Wir marschierten geschlossen

    mehrere Tage weiter zurück und erfuhren in der Etappe

    von der Auflösung des Heeres. Am 10. Nov. wurden wir

    alarmiert und mußten den Bahnhof von Florennes

    besetzen da schwere Plünderungen vorgekommen waren.

    Hier wurde uns auch gesagt, daß ab 12 Uhr mittags

    die Waffen zu ruhen haben. Manchmal haben wir im

    Graben gestanden und uns darüber unterhalten wie

    es uns da zu mute sein würde wenn es einmal so

    hieß. Jetzt war der Moment gekommen. Nur ein leises

    Luacheln sah man auf dem Gesicht eines Jeden. Wir

    hatten zwar den Krieg nicht gewonnen aber auch

    nicht verloren. Nur der Hunger hatte das Volk dazu

    getrieben. Kurz nach 12 Uhr kam ein frz. Flieger

    mit weißen Tüchern an den Tragflächen tief über



  • November 24, 2018 04:36:11 Xip K

    Seite 50:

    Unser Leutnant erkundigte sich über die Stellung des Regts.

    und wurde ihm mitgeteilt, daß dasselbe volständig

    aufgerieben sei und sie der Rest seien. Auch er ging

    mit seinen Leuten weiter zurück. Unser Leutnant

    ließ uns mit 2 Schritt Abstand in einem Krautfeld

    ausschwärmen. So standen wir nun, gestützt

    auf unsere Karabiner, und harten harrten der Dinge die

    da kommen sollten. Doch dieses sollte nicht lange

    dauern. Halb links kamen vier Berittene über den

    Höhenzug in die Mulde. Sie hielten an, nahmen die

    Ferngläser und sahen zu uns herüber. Da Leutnant

    Demmler vermutete es seien Deutsche schossen wir nicht

    danach. Doch wir hatten uns getäuscht. Sie setzten auf

    uns an. Wir schossen sofort wobei einer aus dem Sattel

    stürzte. Die anderen drei verschwanden über der Höhe.

    Nach kurzer Zeit kamen zwei Schwadronen Kavallerie

    über dieselbe auf uns zu worauf wir ein Schnellfeuer

    eröffneten und auch diese zerstreuten. In dem

    Moment kam dem Dorf entlang englische Infanterie

    in Gruppenkolonne anmarschiert. Wir sahen noch

    wie dieselben hinter einer Hecke die M.G. aufstellten.

    Jetzt hieß es kehrt Marsch. Während schon die Kugeln

    um uns pfiffen, verschwanden wir über die hinter

    uns liegende Höhe. Hier brannten 12 große Baraken Baracken,

    welche vielleicht früher ein Rekrutendepot war.

    Weiter ging es im Marsch-Marsch. Wir kamen an ein

    Dorfeingang wo ein Kanal vorbei ging. Die Pioniere

    meißelten noch an der Brücke um dieselbe zu

    sprengen. Wir warnten sie vor dem Herannahen

    der Kavallerie. Im Dorfe drinnen war Hochbetrieb.

    Da zogen erst die ganzen Bagagen ab. Wir standen

    gegenüber der Brücke in einer Schmiede. Auf

    einmal bekamen wir von rechts oben an das Haus

    M.G. Feuer. Untoffz. Pien, ein Gefreiter und ich mußten

    das Dorf absuchen und erkundigen wo das M.G.

    Feuer her gekommen war. Auf dem Marktplatze

    brannte in einem Hause helles Licht. Der Unteroffz.

    Seite 51:

    erfuhr, daß es das Quartier vom Divisions-Kommandeur sei.

    Wir gingen die Straße hinunter nach dem Kanal. Hier lagen

    sehr viel Infanterie alles unter einander. Jetzt

    konnten wir uns auch erklären wo das M.G. Feuer hergekommen

    war. Die englische Kavallerie war auf einer anderen

    Straße nach dem Dorfe vorgerückt und bei dieser

    Brücke in unser M.G. Feuer geraden geraten. Wir meldeten dies

    alles unserem Leutnant und so rückten wir, nachdem

    die Brücke in die Luft geflogen war, früh 5 Uhr mit

    Spielmannsmusik ab. Im Laufe des Vormittags wurde

    ein Bahndamm besetzt. Das Regt. wird dann

    hier herausgezoen und hinter der Front in II. Batl.

    formiert. Am 20. Okt. wird das Regiment nochmals an

    der Straße Engelfontaine eingesetzt. Nachdem wir

    unsere Werfer eingebaut hatten, meldete ich mich,

    das erste Mal im Felde, krank und kam in das Revier

    da ich einen furchtbaren Ausschlag am Beine bekommen

    hatte. Für mich war dies mein letzter Tag

    an der Front gewesen. Ich marschierte mehrere Tage

    mit der Bagage als Revierkranker immer weiter zurück.

            Am 28. Okt. wurde der Rest von I.R. 105 von der

    Front zurück gezogen, und war es wohl das letzte

    Mal wo es in Stellung war. Wir marschierten geschlossen

    mehrere Tage weiter zurück und erfuhren in der Etappe

    von der Auflösung des Heeres. Am 10. Nov. wurden wir

    alarmiert und mußten den Bahnhof von Florennes

    besetzen da schwere Plünderungen vorgekommen waren.

    Hier wurde uns auch gesagt, daß ab 12 Uhr mittags

    die Waffen zu ruhen haben. Manchmal haben wir im

    Graben gestanden und uns darüber unterhalten wie

    es uns da zu mute sein würde wenn es einmal so

    hieß. Jetzt war der Moment gekommen.



  • November 24, 2018 04:35:12 Xip K

    Seite 50:

    Unser Leutnant erkundigte sich über die Stellung des Regts.

    und wurde ihm mitgeteilt, daß dasselbe volständig

    aufgerieben sei und sie der Rest seien. Auch er ging

    mit seinen Leuten weiter zurück. Unser Leutnant

    ließ uns mit 2 Schritt Abstand in einem Krautfeld

    ausschwärmen. So standen wir nun, gestützt

    auf unsere Karabiner, und harten harrten der Dinge die

    da kommen sollten. Doch dieses sollte nicht lange

    dauern. Halb links kamen vier Berittene über den

    Höhenzug in die Mulde. Sie hielten an, nahmen die

    Ferngläser und sahen zu uns herüber. Da Leutnant

    Demmler vermutete es seien Deutsche schossen wir nicht

    danach. Doch wir hatten uns getäuscht. Sie setzten auf

    uns an. Wir schossen sofort wobei einer aus dem Sattel

    stürzte. Die anderen drei verschwanden über der Höhe.

    Nach kurzer Zeit kamen zwei Schwadronen Kavallerie

    über dieselbe auf uns zu worauf wir ein Schnellfeuer

    eröffneten und auch diese zerstreuten. In dem

    Moment kam dem Dorf entlang englische Infanterie

    in Gruppenkolonne anmarschiert. Wir sahen noch

    wie dieselben hinter einer Hecke die M.G. aufstellten.

    Jetzt hieß es kehrt Marsch. Während schon die Kugeln

    um uns pfiffen, verschwanden wir über die hinter

    uns liegende Höhe. Hier brannten 12 große Baraken Baracken,

    welche vielleicht früher ein Rekrutendepot war.

    Weiter ging es im Marsch-Marsch. Wir kamen an ein

    Dorfeingang wo ein Kanal vorbei ging. Die Pioniere

    meißelten noch an der Brücke um dieselbe zu

    sprengen. Wir warnten sie vor dem Herannahen

    der Kavallerie. Im Dorfe drinnen war Hochbetrieb.

    Da zogen erst die ganzen Bagagen ab. Wir standen

    gegenüber der Brücke in einer Schmiede. Auf

    einmal bekamen wir von rechts oben an das Haus

    M.G. Feuer. Untoffz. Pien, ein Gefreiter und ich mußten

    das Dorf absuchen und erkundigen wo das M.G.

    Feuer her gekommen war. Auf dem Marktplatze

    brannte in einem Hause helles Licht. Der Unteroffz.

    Seite 51:

    erfuhr, daß es das Quartier vom Divisions-Kommandeur sei.

    Wir gingen die Straße hinunter nach dem Kanal. Hier lagen

    sehr viel Infanterie alles unter einander. Jetzt

    konnten wir uns auch erklären wo das M.G. Feuer hergekommen

    war. Die englische Kavallerie war auf einer anderen

    Straße nach dem Dorfe vorgerückt und bei dieser

    Brücke in unser M.G. Feuer geraden geraten. Wir meldeten dies

    alles unserem Leutnant und so rückten wir, nachdem

    die Brücke in die Luft geflogen war, früh 5 Uhr mit

    Spielmannsmusik ab. Im Laufe des Vormittags wurde

    ein Bahndamm besetzt. Das Regt. wird dann

    hier herausgezoen und hinter der Front in II. Batl.

    formiert. Am 20. Okt. wird das Regiment nochmals an

    der Straße Engelfontaine eingesetzt. Nachdem wir

    unsere Werfer eingebaut hatten, meldete ich mich,

    das erste Mal im Felde, krank und kam in das Revier

    da ich einen furchtbaren Ausschlag am Beine bekommen

    hatte. Für mich war dies mein letzter Tag

    an der Front gewesen. Ich marschierte mehrere Tage

    mit der Bagage als Revierkranker immer weiter zurück.

            Am 28. Okt. wurde der Rest von I.R. 105 von der

    Front zurück gezogen, und war es wohl das letzte

    Mal wo es in Stellung war. Wir marschierten geschlossen

    mehrere Tage weiter zurück und erfuhren in der Etappe

    von der Auflösung des Heeres. Am 10. Nov. wurden wir

    alarmiert und mußten den Bahnhof von Florennes

    besetzen da schwere Plünderungen vorgekommen waren.

    Hier wurde uns auch gesagt, daß ab 12 Uhr mittags

    die Waffen zu ruhen haben.



  • November 24, 2018 04:34:04 Xip K

    Seite 50:

    Unser Leutnant erkundigte sich über die Stellung des Regts.

    und wurde ihm mitgeteilt, daß dasselbe volständig

    aufgerieben sei und sie der Rest seien. Auch er ging

    mit seinen Leuten weiter zurück. Unser Leutnant

    ließ uns mit 2 Schritt Abstand in einem Krautfeld

    ausschwärmen. So standen wir nun, gestützt

    auf unsere Karabiner, und harten harrten der Dinge die

    da kommen sollten. Doch dieses sollte nicht lange

    dauern. Halb links kamen vier Berittene über den

    Höhenzug in die Mulde. Sie hielten an, nahmen die

    Ferngläser und sahen zu uns herüber. Da Leutnant

    Demmler vermutete es seien Deutsche schossen wir nicht

    danach. Doch wir hatten uns getäuscht. Sie setzten auf

    uns an. Wir schossen sofort wobei einer aus dem Sattel

    stürzte. Die anderen drei verschwanden über der Höhe.

    Nach kurzer Zeit kamen zwei Schwadronen Kavallerie

    über dieselbe auf uns zu worauf wir ein Schnellfeuer

    eröffneten und auch diese zerstreuten. In dem

    Moment kam dem Dorf entlang englische Infanterie

    in Gruppenkolonne anmarschiert. Wir sahen noch

    wie dieselben hinter einer Hecke die M.G. aufstellten.

    Jetzt hieß es kehrt Marsch. Während schon die Kugeln

    um uns pfiffen, verschwanden wir über die hinter

    uns liegende Höhe. Hier brannten 12 große Baraken Baracken,

    welche vielleicht früher ein Rekrutendepot war.

    Weiter ging es im Marsch-Marsch. Wir kamen an ein

    Dorfeingang wo ein Kanal vorbei ging. Die Pioniere

    meißelten noch an der Brücke um dieselbe zu

    sprengen. Wir warnten sie vor dem Herannahen

    der Kavallerie. Im Dorfe drinnen war Hochbetrieb.

    Da zogen erst die ganzen Bagagen ab. Wir standen

    gegenüber der Brücke in einer Schmiede. Auf

    einmal bekamen wir von rechts oben an das Haus

    M.G. Feuer. Untoffz. Pien, ein Gefreiter und ich mußten

    das Dorf absuchen und erkundigen wo das M.G.

    Feuer her gekommen war. Auf dem Marktplatze

    brannte in einem Hause helles Licht. Der Unteroffz.

    Seite 51:

    erfuhr, daß es das Quartier vom Divisions-Kommandeur sei.

    Wir gingen die Straße hinunter nach dem Kanal. Hier lagen

    sehr viel Infanterie alles unter einander. Jetzt

    konnten wir uns auch erklären wo das M.G. Feuer hergekommen

    war. Die englische Kavallerie war auf einer anderen

    Straße nach dem Dorfe vorgerückt und bei dieser

    Brücke in unser M.G. Feuer geraden geraten. Wir meldeten dies

    alles unserem Leutnant und so rückten wir, nachdem

    die Brücke in die Luft geflogen war, früh 5 Uhr mit

    Spielmannsmusik ab. Im Laufe des Vormittags wurde

    ein Bahndamm besetzt. Das Regt. wird dann

    hier herausgezoen und hinter der Front in II. Batl.

    formiert. Am 20. Okt. wird das Regiment nochmals an

    der Straße Engelfontaine eingesetzt. Nachdem wir

    unsere Werfer eingebaut hatten, meldete ich mich,

    das erste Mal im Felde, krank und kam in das Revier

    da ich einen furchtbaren Ausschlag am Beine bekommen

    hatte. Für mich war dies mein letzter Tag

    an der Front gewesen. Ich marschierte mehrere Tage

    mit der Bagage als Revierkranker immer weiter zurück.

            Am 28. Okt. wurde der Rest von I.R. 105 von der

    Front zurück gezogen, und war es wohl das letzte

    Mal wo es in Stellung war. Wir marschierten geschlossen

    mehrere Tage weiter zurück und erfuhren in der Etappe

    von der Auflösung des Heeres.



  • November 24, 2018 04:31:26 Xip K

    Seite 50:

    Unser Leutnant erkundigte sich über die Stellung des Regts.

    und wurde ihm mitgeteilt, daß dasselbe volständig

    aufgerieben sei und sie der Rest seien. Auch er ging

    mit seinen Leuten weiter zurück. Unser Leutnant

    ließ uns mit 2 Schritt Abstand in einem Krautfeld

    ausschwärmen. So standen wir nun, gestützt

    auf unsere Karabiner, und harten harrten der Dinge die

    da kommen sollten. Doch dieses sollte nicht lange

    dauern. Halb links kamen vier Berittene über den

    Höhenzug in die Mulde. Sie hielten an, nahmen die

    Ferngläser und sahen zu uns herüber. Da Leutnant

    Demmler vermutete es seien Deutsche schossen wir nicht

    danach. Doch wir hatten uns getäuscht. Sie setzten auf

    uns an. Wir schossen sofort wobei einer aus dem Sattel

    stürzte. Die anderen drei verschwanden über der Höhe.

    Nach kurzer Zeit kamen zwei Schwadronen Kavallerie

    über dieselbe auf uns zu worauf wir ein Schnellfeuer

    eröffneten und auch diese zerstreuten. In dem

    Moment kam dem Dorf entlang englische Infanterie

    in Gruppenkolonne anmarschiert. Wir sahen noch

    wie dieselben hinter einer Hecke die M.G. aufstellten.

    Jetzt hieß es kehrt Marsch. Während schon die Kugeln

    um uns pfiffen, verschwanden wir über die hinter

    uns liegende Höhe. Hier brannten 12 große Baraken Baracken,

    welche vielleicht früher ein Rekrutendepot war.

    Weiter ging es im Marsch-Marsch. Wir kamen an ein

    Dorfeingang wo ein Kanal vorbei ging. Die Pioniere

    meißelten noch an der Brücke um dieselbe zu

    sprengen. Wir warnten sie vor dem Herannahen

    der Kavallerie. Im Dorfe drinnen war Hochbetrieb.

    Da zogen erst die ganzen Bagagen ab. Wir standen

    gegenüber der Brücke in einer Schmiede. Auf

    einmal bekamen wir von rechts oben an das Haus

    M.G. Feuer. Untoffz. Pien, ein Gefreiter und ich mußten

    das Dorf absuchen und erkundigen wo das M.G.

    Feuer her gekommen war. Auf dem Marktplatze

    brannte in einem Hause helles Licht. Der Unteroffz.

    Seite 51:

    erfuhr, daß es das Quartier vom Divisions-Kommandeur sei.

    Wir gingen die Straße hinunter nach dem Kanal. Hier lagen

    sehr viel Infanterie alles unter einander. Jetzt

    konnten wir uns auch erklären wo das M.G. Feuer hergekommen

    war. Die englische Kavallerie war auf einer anderen

    Straße nach dem Dorfe vorgerückt und bei dieser

    Brücke in unser M.G. Feuer geraden geraten. Wir meldeten dies

    alles unserem Leutnant und so rückten wir, nachdem

    die Brücke in die Luft geflogen war, früh 5 Uhr mit

    Spielmannsmusik ab. Im Laufe des Vormittags wurde

    ein Bahndamm besetzt. Das Regt. wird dann

    hier herausgezoen und hinter der Front in II. Batl.

    formiert. Am 20. Okt. wird das Regiment nochmals an

    der Straße Engelfontaine eingesetzt. Nachdem wir

    unsere Werfer eingebaut hatten, meldete ich mich,

    das erste Mal im Felde, krank und kam in das Revier

    da ich einen furchtbaren Ausschlag am Beine bekommen

    hatte. Für mich war dies mein letzter Tag

    an der Front gewesen. Ich marschierte mehrere Tage

    mit der Bagage als Revierkranker immer weiter zurück.

            Am 28. Okt. wurde der Rest von I.R. 105 von der

    Front zurück gezogen, und war es wohl das letzte

    Mal wo es in Stellung war.



  • November 24, 2018 04:28:47 Xip K

    Seite 50:

    Unser Leutnant erkundigte sich über die Stellung des Regts.

    und wurde ihm mitgeteilt, daß dasselbe volständig

    aufgerieben sei und sie der Rest seien. Auch er ging

    mit seinen Leuten weiter zurück. Unser Leutnant

    ließ uns mit 2 Schritt Abstand in einem Krautfeld

    ausschwärmen. So standen wir nun, gestützt

    auf unsere Karabiner, und harten harrten der Dinge die

    da kommen sollten. Doch dieses sollte nicht lange

    dauern. Halb links kamen vier Berittene über den

    Höhenzug in die Mulde. Sie hielten an, nahmen die

    Ferngläser und sahen zu uns herüber. Da Leutnant

    Demmler vermutete es seien Deutsche schossen wir nicht

    danach. Doch wir hatten uns getäuscht. Sie setzten auf

    uns an. Wir schossen sofort wobei einer aus dem Sattel

    stürzte. Die anderen drei verschwanden über der Höhe.

    Nach kurzer Zeit kamen zwei Schwadronen Kavallerie

    über dieselbe auf uns zu worauf wir ein Schnellfeuer

    eröffneten und auch diese zerstreuten. In dem

    Moment kam dem Dorf entlang englische Infanterie

    in Gruppenkolonne anmarschiert. Wir sahen noch

    wie dieselben hinter einer Hecke die M.G. aufstellten.

    Jetzt hieß es kehrt Marsch. Während schon die Kugeln

    um uns pfiffen, verschwanden wir über die hinter

    uns liegende Höhe. Hier brannten 12 große Baraken Baracken,

    welche vielleicht früher ein Rekrutendepot war.

    Weiter ging es im Marsch-Marsch. Wir kamen an ein

    Dorfeingang wo ein Kanal vorbei ging. Die Pioniere

    meißelten noch an der Brücke um dieselbe zu

    sprengen. Wir warnten sie vor dem Herannahen

    der Kavallerie. Im Dorfe drinnen war Hochbetrieb.

    Da zogen erst die ganzen Bagagen ab. Wir standen

    gegenüber der Brücke in einer Schmiede. Auf

    einmal bekamen wir von rechts oben an das Haus

    M.G. Feuer. Untoffz. Pien, ein Gefreiter und ich mußten

    das Dorf absuchen und erkundigen wo das M.G.

    Feuer her gekommen war. Auf dem Marktplatze

    brannte in einem Hause helles Licht. Der Unteroffz.

    Seite 51:

    erfuhr, daß es das Quartier vom Divisions-Kommandeur sei.

    Wir gingen die Straße hinunter nach dem Kanal. Hier lagen

    sehr viel Infanterie alles unter einander. Jetzt

    konnten wir uns auch erklären wo das M.G. Feuer hergekommen

    war. Die englische Kavallerie war auf einer anderen

    Straße nach dem Dorfe vorgerückt und bei dieser

    Brücke in unser M.G. Feuer geraden geraten. Wir meldeten dies

    alles unserem Leutnant und so rückten wir, nachdem

    die Brücke in die Luft geflogen war, früh 5 Uhr mit

    Spielmannsmusik ab. Im Laufe des Vormittags wurde

    ein Bahndamm besetzt. Das Regt. wird dann

    hier herausgezoen und hinter der Front in II. Batl.

    formiert. Am 20. Okt. wird das Regiment nochmals an

    der Straße Engelfontaine eingesetzt.



  • November 24, 2018 04:27:07 Xip K

    Seite 50:

    Unser Leutnant erkundigte sich über die Stellung des Regts.

    und wurde ihm mitgeteilt, daß dasselbe volständig

    aufgerieben sei und sie der Rest seien. Auch er ging

    mit seinen Leuten weiter zurück. Unser Leutnant

    ließ uns mit 2 Schritt Abstand in einem Krautfeld

    ausschwärmen. So standen wir nun, gestützt

    auf unsere Karabiner, und harten harrten der Dinge die

    da kommen sollten. Doch dieses sollte nicht lange

    dauern. Halb links kamen vier Berittene über den

    Höhenzug in die Mulde. Sie hielten an, nahmen die

    Ferngläser und sahen zu uns herüber. Da Leutnant

    Demmler vermutete es seien Deutsche schossen wir nicht

    danach. Doch wir hatten uns getäuscht. Sie setzten auf

    uns an. Wir schossen sofort wobei einer aus dem Sattel

    stürzte. Die anderen drei verschwanden über der Höhe.

    Nach kurzer Zeit kamen zwei Schwadronen Kavallerie

    über dieselbe auf uns zu worauf wir ein Schnellfeuer

    eröffneten und auch diese zerstreuten. In dem

    Moment kam dem Dorf entlang englische Infanterie

    in Gruppenkolonne anmarschiert. Wir sahen noch

    wie dieselben hinter einer Hecke die M.G. aufstellten.

    Jetzt hieß es kehrt Marsch. Während schon die Kugeln

    um uns pfiffen, verschwanden wir über die hinter

    uns liegende Höhe. Hier brannten 12 große Baraken Baracken,

    welche vielleicht früher ein Rekrutendepot war.

    Weiter ging es im Marsch-Marsch. Wir kamen an ein

    Dorfeingang wo ein Kanal vorbei ging. Die Pioniere

    meißelten noch an der Brücke um dieselbe zu

    sprengen. Wir warnten sie vor dem Herannahen

    der Kavallerie. Im Dorfe drinnen war Hochbetrieb.

    Da zogen erst die ganzen Bagagen ab. Wir standen

    gegenüber der Brücke in einer Schmiede. Auf

    einmal bekamen wir von rechts oben an das Haus

    M.G. Feuer. Untoffz. Pien, ein Gefreiter und ich mußten

    das Dorf absuchen und erkundigen wo das M.G.

    Feuer her gekommen war. Auf dem Marktplatze

    brannte in einem Hause helles Licht. Der Unteroffz.

    Seite 51:

    erfuhr, daß es das Quartier vom Divisions-Kommandeur sei.

    Wir gingen die Straße hinunter nach dem Kanal. Hier lagen

    sehr viel Infanterie alles unter einander. Jetzt

    konnten wir uns auch erklären wo das M.G. Feuer hergekommen

    war. Die englische Kavallerie war auf einer anderen

    Straße nach dem Dorfe vorgerückt und bei dieser

    Brücke in unser M.G. Feuer geraden geraten. Wir meldeten dies

    alles unserem Leutnant und so rückten wir, nachdem

    die Brücke in die Luft geflogen war, früh 5 Uhr mit

    Spielmannsmusik ab.



  • November 24, 2018 04:26:54 Xip K

    Seite 50:

    Unser Leutnant erkundigte sich über die Stellung des Regts.

    und wurde ihm mitgeteilt, daß dasselbe volständig

    aufgerieben sei und sie der Rest seien. Auch er ging

    mit seinen Leuten weiter zurück. Unser Leutnant

    ließ uns mit 2 Schritt Abstand in einem Krautfeld

    ausschwärmen. So standen wir nun, gestützt

    auf unsere Karabiner, und harten harrten der Dinge die

    da kommen sollten. Doch dieses sollte nicht lange

    dauern. Halb links kamen vier Berittene über den

    Höhenzug in die Mulde. Sie hielten an, nahmen die

    Ferngläser und sahen zu uns herüber. Da Leutnant

    Demmler vermutete es seien Deutsche schossen wir nicht

    danach. Doch wir hatten uns getäuscht. Sie setzten auf

    uns an. Wir schossen sofort wobei einer aus dem Sattel

    stürzte. Die anderen drei verschwanden über der Höhe.

    Nach kurzer Zeit kamen zwei Schwadronen Kavallerie

    über dieselbe auf uns zu worauf wir ein Schnellfeuer

    eröffneten und auch diese zerstreuten. In dem

    Moment kam dem Dorf entlang englische Infanterie

    in Gruppenkolonne anmarschiert. Wir sahen noch

    wie dieselben hinter einer Hecke die M.G. aufstellten.

    Jetzt hieß es kehrt Marsch. Während schon die Kugeln

    um uns pfiffen, verschwanden wir über die hinter

    uns liegende Höhe. Hier brannten 12 große Baraken Baracken,

    welche vielleicht früher ein Rekrutendepot war.

    Weiter ging es im Marsch-Marsch. Wir kamen an ein

    Dorfeingang wo ein Kanal vorbei ging. Die Pioniere

    meißelten noch an der Brücke um dieselbe zu

    sprengen. Wir warnten sie vor dem Herannahen

    der Kavallerie. Im Dorfe drinnen war Hochbetrieb.

    Da zogen erst die ganzen Bagagen ab. Wir standen

    gegenüber der Brücke in einer Schmiede. Auf

    einmal bekamen wir von rechts oben an das Haus

    M.G. Feuer. Untoffz. Pien, ein Gefreiter und ich mußten

    das Dorf absuchen und erkundigen wo das M.G.

    Feuer her gekommen war. Auf dem Marktplatze

    brannte in einem Hause helles Licht. Der Unteroffz.

    Seite 51:

    erfuhr, daß es das Quartier vom Divisions-Kommandeur sei.

    Wir gingen die Straße hinunter nach dem Kanal. Hier lagen

    sehr viel Infanterie alles unter einander. Jetzt

    konnten wir uns auch erklären wo das M.G. Feuer hergekommen

    war. Die englische Kavallerie war auf einer anderen

    Straße nach dem Dorfe vorgerückt und bei dieser

    Brücke in unser M.G. Feuer geraden. Wir meldeten dies

    alles unserem Leutnant und so rückten wir, nachdem

    die Brücke in die Luft geflogen war, früh 5 Uhr mit

    Spielmannsmusik ab.



  • November 24, 2018 04:26:04 Xip K

    Seite 50:

    Unser Leutnant erkundigte sich über die Stellung des Regts.

    und wurde ihm mitgeteilt, daß dasselbe volständig

    aufgerieben sei und sie der Rest seien. Auch er ging

    mit seinen Leuten weiter zurück. Unser Leutnant

    ließ uns mit 2 Schritt Abstand in einem Krautfeld

    ausschwärmen. So standen wir nun, gestützt

    auf unsere Karabiner, und harten harrten der Dinge die

    da kommen sollten. Doch dieses sollte nicht lange

    dauern. Halb links kamen vier Berittene über den

    Höhenzug in die Mulde. Sie hielten an, nahmen die

    Ferngläser und sahen zu uns herüber. Da Leutnant

    Demmler vermutete es seien Deutsche schossen wir nicht

    danach. Doch wir hatten uns getäuscht. Sie setzten auf

    uns an. Wir schossen sofort wobei einer aus dem Sattel

    stürzte. Die anderen drei verschwanden über der Höhe.

    Nach kurzer Zeit kamen zwei Schwadronen Kavallerie

    über dieselbe auf uns zu worauf wir ein Schnellfeuer

    eröffneten und auch diese zerstreuten. In dem

    Moment kam dem Dorf entlang englische Infanterie

    in Gruppenkolonne anmarschiert. Wir sahen noch

    wie dieselben hinter einer Hecke die M.G. aufstellten.

    Jetzt hieß es kehrt Marsch. Während schon die Kugeln

    um uns pfiffen, verschwanden wir über die hinter

    uns liegende Höhe. Hier brannten 12 große Baraken Baracken,

    welche vielleicht früher ein Rekrutendepot war.

    Weiter ging es im Marsch-Marsch. Wir kamen an ein

    Dorfeingang wo ein Kanal vorbei ging. Die Pioniere

    meißelten noch an der Brücke um dieselbe zu

    sprengen. Wir warnten sie vor dem Herannahen

    der Kavallerie. Im Dorfe drinnen war Hochbetrieb.

    Da zogen erst die ganzen Bagagen ab. Wir standen

    gegenüber der Brücke in einer Schmiede. Auf

    einmal bekamen wir von rechts oben an das Haus

    M.G. Feuer. Untoffz. Pien, ein Gefreiter und ich mußten

    das Dorf absuchen und erkundigen wo das M.G.

    Feuer her gekommen war. Auf dem Marktplatze

    brannte in einem Hause helles Licht. Der Unteroffz.

    Seite 51:

    erfuhr, daß es das Quartier vom Divisions-Kommandeur sei.

    Wir gingen die Straße hinunter nach dem Kanal. Hier lagen

    sehr viel Infanterie alles unter einander. Jetzt

    konnten wir uns auch erklären wo das M.G. Feuer hergekommen

    war. Die englische Kavallerie war auf einer anderen

    Straße nach dem Dorfe vorgerückt und bei dieser

    Brücke in unser M.G. Feuer geraten.



  • November 24, 2018 04:25:45 Xip K

    Seite 50:

    Unser Leutnant erkundigte sich über die Stellung des Regts.

    und wurde ihm mitgeteilt, daß dasselbe volständig

    aufgerieben sei und sie der Rest seien. Auch er ging

    mit seinen Leuten weiter zurück. Unser Leutnant

    ließ uns mit 2 Schritt Abstand in einem Krautfeld

    ausschwärmen. So standen wir nun, gestützt

    auf unsere Karabiner, und harten harrten der Dinge die

    da kommen sollten. Doch dieses sollte nicht lange

    dauern. Halb links kamen vier Berittene über den

    Höhenzug in die Mulde. Sie hielten an, nahmen die

    Ferngläser und sahen zu uns herüber. Da Leutnant

    Demmler vermutete es seien Deutsche schossen wir nicht

    danach. Doch wir hatten uns getäuscht. Sie setzten auf

    uns an. Wir schossen sofort wobei einer aus dem Sattel

    stürzte. Die anderen drei verschwanden über der Höhe.

    Nach kurzer Zeit kamen zwei Schwadronen Kavallerie

    über dieselbe auf uns zu worauf wir ein Schnellfeuer

    eröffneten und auch diese zerstreuten. In dem

    Moment kam dem Dorf entlang englische Infanterie

    in Gruppenkolonne anmarschiert. Wir sahen noch

    wie dieselben hinter einer Hecke die M.G. aufstellten.

    Jetzt hieß es kehrt Marsch. Während schon die Kugeln

    um uns pfiffen, verschwanden wir über die hinter

    uns liegende Höhe. Hier brannten 12 große Baraken Baracken,

    welche vielleicht früher ein Rekrutendepot war.

    Weiter ging es im Marsch-Marsch. Wir kamen an ein

    Dorfeingang wo ein Kanal vorbei ging. Die Pioniere

    meißelten noch an der Brücke um dieselbe zu

    sprengen. Wir warnten sie vor dem Herannahen

    der Kavallerie. Im Dorfe drinnen war Hochbetrieb.

    Da zogen erst die ganzen Bagagen ab. Wir standen

    gegenüber der Brücke in einer Schmiede. Auf

    einmal bekamen wir von rechts oben an das Haus

    M.G. Feuer. Untoffz. Pien, ein Gefreiter und ich mußten

    das Dorf absuchen und erkundigen wo das M.G.

    Feuer her gekommen war. Auf dem Marktplatze

    brannte in einem Hause helles Licht. Der Unteroffz.

    Seite 51:

    erfuhr, daß es das Quartier vom Divisions-Kommandeur sei.

    Wir gingen die Straße hinunter nach dem Kanal. Hier lagen

    sehr viel Infanterie alles unter einander. Jetzt

    konnten wir uns auch erklären wo das M.G. Feuer hergekommen

    war. Die englische Kavallerie war auf einer anderen

    Straße nach dem Dorfe vorgerückt und bei dieser

    Brücke



  • November 24, 2018 04:25:10 Xip K

    Seite 50:

    Unser Leutnant erkundigte sich über die Stellung des Regts.

    und wurde ihm mitgeteilt, daß dasselbe volständig

    aufgerieben sei und sie der Rest seien. Auch er ging

    mit seinen Leuten weiter zurück. Unser Leutnant

    ließ uns mit 2 Schritt Abstand in einem Krautfeld

    ausschwärmen. So standen wir nun, gestützt

    auf unsere Karabiner, und harten harrten der Dinge die

    da kommen sollten. Doch dieses sollte nicht lange

    dauern. Halb links kamen vier Berittene über den

    Höhenzug in die Mulde. Sie hielten an, nahmen die

    Ferngläser und sahen zu uns herüber. Da Leutnant

    Demmler vermutete es seien Deutsche schossen wir nicht

    danach. Doch wir hatten uns getäuscht. Sie setzten auf

    uns an. Wir schossen sofort wobei einer aus dem Sattel

    stürzte. Die anderen drei verschwanden über der Höhe.

    Nach kurzer Zeit kamen zwei Schwadronen Kavallerie

    über dieselbe auf uns zu worauf wir ein Schnellfeuer

    eröffneten und auch diese zerstreuten. In dem

    Moment kam dem Dorf entlang englische Infanterie

    in Gruppenkolonne anmarschiert. Wir sahen noch

    wie dieselben hinter einer Hecke die M.G. aufstellten.

    Jetzt hieß es kehrt Marsch. Während schon die Kugeln

    um uns pfiffen, verschwanden wir über die hinter

    uns liegende Höhe. Hier brannten 12 große Baraken Baracken,

    welche vielleicht früher ein Rekrutendepot war.

    Weiter ging es im Marsch-Marsch. Wir kamen an ein

    Dorfeingang wo ein Kanal vorbei ging. Die Pioniere

    meißelten noch an der Brücke um dieselbe zu

    sprengen. Wir warnten sie vor dem Herannahen

    der Kavallerie. Im Dorfe drinnen war Hochbetrieb.

    Da zogen erst die ganzen Bagagen ab. Wir standen

    gegenüber der Brücke in einer Schmiede. Auf

    einmal bekamen wir von rechts oben an das Haus

    M.G. Feuer. Untoffz. Pien, ein Gefreiter und ich mußten

    das Dorf absuchen und erkundigen wo das M.G.

    Feuer her gekommen war. Auf dem Marktplatze

    brannte in einem Hause helles Licht. Der Unteroffz.

    Seite 51:

    erfuhr, daß es das Quartier vom Divisions-Kommandeur sei.

    Wir gingen die Straße hinunter nach dem Kanal. Hier lagen

    sehr viel Infanterie alles unter einander. Jetzt

    konnten wir uns auch erklären wo das M.G. Feuer hergekommen

    war.



  • November 24, 2018 04:24:41 Xip K

    Seite 50:

    Unser Leutnant erkundigte sich über die Stellung des Regts.

    und wurde ihm mitgeteilt, daß dasselbe volständig

    aufgerieben sei und sie der Rest seien. Auch er ging

    mit seinen Leuten weiter zurück. Unser Leutnant

    ließ uns mit 2 Schritt Abstand in einem Krautfeld

    ausschwärmen. So standen wir nun, gestützt

    auf unsere Karabiner, und harten harrten der Dinge die

    da kommen sollten. Doch dieses sollte nicht lange

    dauern. Halb links kamen vier Berittene über den

    Höhenzug in die Mulde. Sie hielten an, nahmen die

    Ferngläser und sahen zu uns herüber. Da Leutnant

    Demmler vermutete es seien Deutsche schossen wir nicht

    danach. Doch wir hatten uns getäuscht. Sie setzten auf

    uns an. Wir schossen sofort wobei einer aus dem Sattel

    stürzte. Die anderen drei verschwanden über der Höhe.

    Nach kurzer Zeit kamen zwei Schwadronen Kavallerie

    über dieselbe auf uns zu worauf wir ein Schnellfeuer

    eröffneten und auch diese zerstreuten. In dem

    Moment kam dem Dorf entlang englische Infanterie

    in Gruppenkolonne anmarschiert. Wir sahen noch

    wie dieselben hinter einer Hecke die M.G. aufstellten.

    Jetzt hieß es kehrt Marsch. Während schon die Kugeln

    um uns pfiffen, verschwanden wir über die hinter

    uns liegende Höhe. Hier brannten 12 große Baraken Baracken,

    welche vielleicht früher ein Rekrutendepot war.

    Weiter ging es im Marsch-Marsch. Wir kamen an ein

    Dorfeingang wo ein Kanal vorbei ging. Die Pioniere

    meißelten noch an der Brücke um dieselbe zu

    sprengen. Wir warnten sie vor dem Herannahen

    der Kavallerie. Im Dorfe drinnen war Hochbetrieb.

    Da zogen erst die ganzen Bagagen ab. Wir standen

    gegenüber der Brücke in einer Schmiede. Auf

    einmal bekamen wir von rechts oben an das Haus

    M.G. Feuer. Untoffz. Pien, ein Gefreiter und ich mußten

    das Dorf absuchen und erkundigen wo das M.G.

    Feuer her gekommen war. Auf dem Marktplatze

    brannte in einem Hause helles Licht. Der Unteroffz.

    Seite 51:

    erfuhr, daß es das Quartier vom Divisions-Kommandeur sei.

    Wir gingen die Straße hinunter nach dem Kanal. Hier lagen

    sehr viel Infanterie alles unter einander.



  • November 24, 2018 04:23:58 Xip K

    Seite 50:

    Unser Leutnant erkundigte sich über die Stellung des Regts.

    und wurde ihm mitgeteilt, daß dasselbe volständig

    aufgerieben sei und sie der Rest seien. Auch er ging

    mit seinen Leuten weiter zurück. Unser Leutnant

    ließ uns mit 2 Schritt Abstand in einem Krautfeld

    ausschwärmen. So standen wir nun, gestützt

    auf unsere Karabiner, und harten harrten der Dinge die

    da kommen sollten. Doch dieses sollte nicht lange

    dauern. Halb links kamen vier Berittene über den

    Höhenzug in die Mulde. Sie hielten an, nahmen die

    Ferngläser und sahen zu uns herüber. Da Leutnant

    Demmler vermutete es seien Deutsche schossen wir nicht

    danach. Doch wir hatten uns getäuscht. Sie setzten auf

    uns an. Wir schossen sofort wobei einer aus dem Sattel

    stürzte. Die anderen drei verschwanden über der Höhe.

    Nach kurzer Zeit kamen zwei Schwadronen Kavallerie

    über dieselbe auf uns zu worauf wir ein Schnellfeuer

    eröffneten und auch diese zerstreuten. In dem

    Moment kam dem Dorf entlang englische Infanterie

    in Gruppenkolonne anmarschiert. Wir sahen noch

    wie dieselben hinter einer Hecke die M.G. aufstellten.

    Jetzt hieß es kehrt Marsch. Während schon die Kugeln

    um uns pfiffen, verschwanden wir über die hinter

    uns liegende Höhe. Hier brannten 12 große Baraken Baracken,

    welche vielleicht früher ein Rekrutendepot war.

    Weiter ging es im Marsch-Marsch. Wir kamen an ein

    Dorfeingang wo ein Kanal vorbei ging. Die Pioniere

    meißelten noch an der Brücke um dieselbe zu

    sprengen. Wir warnten sie vor dem Herannahen

    der Kavallerie. Im Dorfe drinnen war Hochbetrieb.

    Da zogen erst die ganzen Bagagen ab. Wir standen

    gegenüber der Brücke in einer Schmiede. Auf

    einmal bekamen wir von rechts oben an das Haus

    M.G. Feuer. Untoffz. Pien, ein Gefreiter und ich mußten

    das Dorf absuchen und erkundigen wo das M.G.

    Feuer her gekommen war. Auf dem Marktplatze

    brannte in einem Hause helles Licht. Der Unteroffz.

    Seite 51:

    erfuhr, daß es das Quartier vom Divisions-Kommandeur sei.

    Wir gingen die Straße hinunter



  • November 24, 2018 04:22:40 Xip K

    Seite 50:

    Unser Leutnant erkundigte sich über die Stellung des Regts.

    und wurde ihm mitgeteilt, daß dasselbe volständig

    aufgerieben sei und sie der Rest seien. Auch er ging

    mit seinen Leuten weiter zurück. Unser Leutnant

    ließ uns mit 2 Schritt Abstand in einem Krautfeld

    ausschwärmen. So standen wir nun, gestützt

    auf unsere Karabiner, und harten harrten der Dinge die

    da kommen sollten. Doch dieses sollte nicht lange

    dauern. Halb links kamen vier Berittene über den

    Höhenzug in die Mulde. Sie hielten an, nahmen die

    Ferngläser und sahen zu uns herüber. Da Leutnant

    Demmler vermutete es seien Deutsche schossen wir nicht

    danach. Doch wir hatten uns getäuscht. Sie setzten auf

    uns an. Wir schossen sofort wobei einer aus dem Sattel

    stürzte. Die anderen drei verschwanden über der Höhe.

    Nach kurzer Zeit kamen zwei Schwadronen Kavallerie

    über dieselbe auf uns zu worauf wir ein Schnellfeuer

    eröffneten und auch diese zerstreuten. In dem

    Moment kam dem Dorf entlang englische Infanterie

    in Gruppenkolonne anmarschiert. Wir sahen noch

    wie dieselben hinter einer Hecke die M.G. aufstellten.

    Jetzt hieß es kehrt Marsch. Während schon die Kugeln

    um uns pfiffen, verschwanden wir über die hinter

    uns liegende Höhe. Hier brannten 12 große Baraken Baracken,

    welche vielleicht früher ein Rekrutendepot war.

    Weiter ging es im Marsch-Marsch. Wir kamen an ein

    Dorfeingang wo ein Kanal vorbei ging. Die Pioniere

    meißelten noch an der Brücke um dieselbe zu

    sprengen. Wir warnten sie vor dem Herannahen

    der Kavallerie. Im Dorfe drinnen war Hochbetrieb.

    Da zogen erst die ganzen Bagagen ab. Wir standen

    gegenüber der Brücke in einer Schmiede. Auf

    einmal bekamen wir von rechts oben an das Haus

    M.G. Feuer. Untoffz. Pien, ein Gefreiter und ich mußten

    das Dorf absuchen und erkundigen wo das M.G.

    Feuer her gekommen war. Auf dem Marktplatze

    brannte in einem Hause helles Licht. Der Unteroffz.



  • November 24, 2018 04:22:23 Xip K

    Seite 50:

    Unser Leutnant erkundigte sich über die Stellung des Regts.

    und wurde ihm mitgeteilt, daß dasselbe volständig

    aufgerieben sei und sie der Rest seien. Auch er ging

    mit seinen Leuten weiter zurück. Unser Leutnant

    ließ uns mit 2 Schritt Abstand in einem Krautfeld

    ausschwärmen. So standen wir nun, gestützt

    auf unsere Karabiner, und harten harrten der Dinge die

    da kommen sollten. Doch dieses sollte nicht lange

    dauern. Halb links kamen vier Berittene über den

    Höhenzug in die Mulde. Sie hielten an, nahmen die

    Ferngläser und sahen zu uns herüber. Da Leutnant

    Demmler vermutete es seien Deutsche schossen wir nicht

    danach. Doch wir hatten uns getäuscht. Sie setzten auf

    uns an. Wir schossen sofort wobei einer aus dem Sattel

    stürzte. Die anderen drei verschwanden über der Höhe.

    Nach kurzer Zeit kamen zwei Schwadronen Kavallerie

    über dieselbe auf uns zu worauf wir ein Schnellfeuer

    eröffneten und auch diese zerstreuten. In dem

    Moment kam dem Dorf entlang englische Infanterie

    in Gruppenkolonne anmarschiert. Wir sahen noch

    wie dieselben hinter einer Hecke die M.G. aufstellten.

    Jetzt hieß es kehrt Marsch. Während schon die Kugeln

    um uns pfiffen, verschwanden wir über die hinter

    uns liegende Höhe. Hier brannten 12 große Baraken Baracken,

    welche vielleicht früher ein Rekrutendepot war.

    Weiter ging es im Marsch-Marsch. Wir kamen an ein

    Dorfeingang wo ein Kanal vorbei ging. Die Pioniere

    meißelten noch an der Brücke um dieselbe zu

    sprengen. Wir warnten sie vor dem Herannahen

    der Kavallerie. Im Dorfe drinnen war Hochbetrieb.

    Da zogen erst die ganzen Bagagen ab. Wir standen

    gegenüber der Brücke in einer Schmiede. Auf

    einmal bekamen wir von rechts oben an das Haus

    M.G. Feuer. Untoffz. Pien, ein Gefreiter und ich mußten

    das Dorf absuchen und erkundigen wo das M.G.

    Feuer her gekommen war. Auf dem Marktplatze



  • November 24, 2018 04:21:12 Xip K

    Seite 50:

    Unser Leutnant erkundigte sich über die Stellung des Regts.

    und wurde ihm mitgeteilt, daß dasselbe volständig

    aufgerieben sei und sie der Rest seien. Auch er ging

    mit seinen Leuten weiter zurück. Unser Leutnant

    ließ uns mit 2 Schritt Abstand in einem Krautfeld

    ausschwärmen. So standen wir nun, gestützt

    auf unsere Karabiner, und harten harrten der Dinge die

    da kommen sollten. Doch dieses sollte nicht lange

    dauern. Halb links kamen vier Berittene über den

    Höhenzug in die Mulde. Sie hielten an, nahmen die

    Ferngläser und sahen zu uns herüber. Da Leutnant

    Demmler vermutete es seien Deutsche schossen wir nicht

    danach. Doch wir hatten uns getäuscht. Sie setzten auf

    uns an. Wir schossen sofort wobei einer aus dem Sattel

    stürzte. Die anderen drei verschwanden über der Höhe.

    Nach kurzer Zeit kamen zwei Schwadronen Kavallerie

    über dieselbe auf uns zu worauf wir ein Schnellfeuer

    eröffneten und auch diese zerstreuten. In dem

    Moment kam dem Dorf entlang englische Infanterie

    in Gruppenkolonne anmarschiert. Wir sahen noch

    wie dieselben hinter einer Hecke die M.G. aufstellten.

    Jetzt hieß es kehrt Marsch. Während schon die Kugeln

    um uns pfiffen, verschwanden wir über die hinter

    uns liegende Höhe. Hier brannten 12 große Baraken Baracken,

    welche vielleicht früher ein Rekrutendepot war.

    Weiter ging es im Marsch-Marsch. Wir kamen an ein

    Dorfeingang wo ein Kanal vorbei ging. Die Pioniere

    meißelten noch an der Brücke um dieselbe zu

    sprengen. Wir warnten sie vor dem Herannahen

    der Kavallerie. Im Dorfe drinnen war Hochbetrieb.

    Da zogen erst die ganzen Bagagen ab. Wir standen

    gegenüber der Brücke in einer Schmiede.


  • November 24, 2018 04:18:42 Xip K

    Seite 50:

    Unser Leutnant erkundigte sich über die Stellung des Regts.

    und wurde ihm mitgeteilt, daß dasselbe volständig

    aufgerieben sei und sie der Rest seien. Auch er ging

    mit seinen Leuten weiter zurück. Unser Leutnant

    ließ uns mit 2 Schritt Abstand in einem Krautfeld

    ausschwärmen. So standen wir nun, gestützt

    auf unsere Karabiner, und harten harrten der Dinge die

    da kommen sollten. Doch dieses sollte nicht lange

    dauern. Halb links kamen vier Berittene über den

    Höhenzug in die Mulde. Sie hielten an, nahmen die

    Ferngläser und sahen zu uns herüber. Da Leutnant

    Demmler vermutete es seien Deutsche schossen wir nicht

    danach. Doch wir hatten uns getäuscht. Sie setzten auf

    uns an. Wir schossen sofort wobei einer aus dem Sattel

    stürzte. Die anderen drei verschwanden über der Höhe.

    Nach kurzer Zeit kamen zwei Schwadronen Kavallerie

    über dieselbe auf uns zu worauf wir ein Schnellfeuer

    eröffneten und auch diese zerstreuten. In dem

    Moment kam dem Dorf entlang englische Infanterie

    in Gruppenkolonne anmarschiert. Wir sahen noch

    wie dieselben hinter einer Hecke die M.G. aufstellten.

    Jetzt hieß es kehrt Marsch. Während schon die Kugeln

    um uns pfiffen, verschwanden wir über die hinter

    uns liegende Höhe. Hier brannten 12 große Baraken Baracken,

    welche vielleicht früher ein Rekrutendepot war.

    Weiter ging es im Marsch-Marsch. Wir kamen an ein

    Dorfeingang wo ein Kanal vorbei ging. Die Pioniere

    meißelten noch an der Brücke um dieselbe zu

    sprengen. Wir warnten sie vor dem Herannahen

    der Kavallerie. Im Dorfe drinnen war Hochbetrieb.


  • November 24, 2018 04:18:02 Xip K

    Seite 50:

    Unser Leutnant erkundigte sich über die Stellung des Regts.

    und wurde ihm mitgeteilt, daß dasselbe volständig

    aufgerieben sei und sie der Rest seien. Auch er ging

    mit seinen Leuten weiter zurück. Unser Leutnant

    ließ uns mit 2 Schritt Abstand in einem Krautfeld

    ausschwärmen. So standen wir nun, gestützt

    auf unsere Karabiner, und harten harrten der Dinge die

    da kommen sollten. Doch dieses sollte nicht lange

    dauern. Halb links kamen vier Berittene über den

    Höhenzug in die Mulde. Sie hielten an, nahmen die

    Ferngläser und sahen zu uns herüber. Da Leutnant

    Demmler vermutete es seien Deutsche schossen wir nicht

    danach. Doch wir hatten uns getäuscht. Sie setzten auf

    uns an. Wir schossen sofort wobei einer aus dem Sattel

    stürzte. Die anderen drei verschwanden über der Höhe.

    Nach kurzer Zeit kamen zwei Schwadronen Kavallerie

    über dieselbe auf uns zu worauf wir ein Schnellfeuer

    eröffneten und auch diese zerstreuten. In dem

    Moment kam dem Dorf entlang englische Infanterie

    in Gruppenkolonne anmarschiert. Wir sahen noch

    wie dieselben hinter einer Hecke die M.G. aufstellten.

    Jetzt hieß es kehrt Marsch. Während schon die Kugeln

    um uns pfiffen, verschwanden wir über die hinter

    uns liegende Höhe. Hier brannten 12 große Baraken Baracken,

    welche vielleicht früher ein Rekrutendepot war.

    Weiter ging es im Marsch-Marsch. Wir kamen an ein

    Dorfeingang wo ein Kanal vorbei ging. Die Pioniere

    meißelten noch an der Brücke um dieselbe zu

    sprengen.


  • November 24, 2018 04:17:12 Xip K

    Seite 50:

    Unser Leutnant erkundigte sich über die Stellung des Regts.

    und wurde ihm mitgeteilt, daß dasselbe volständig

    aufgerieben sei und sie der Rest seien. Auch er ging

    mit seinen Leuten weiter zurück. Unser Leutnant

    ließ uns mit 2 Schritt Abstand in einem Krautfeld

    ausschwärmen. So standen wir nun, gestützt

    auf unsere Karabiner, und harten harrten der Dinge die

    da kommen sollten. Doch dieses sollte nicht lange

    dauern. Halb links kamen vier Berittene über den

    Höhenzug in die Mulde. Sie hielten an, nahmen die

    Ferngläser und sahen zu uns herüber. Da Leutnant

    Demmler vermutete es seien Deutsche schossen wir nicht

    danach. Doch wir hatten uns getäuscht. Sie setzten auf

    uns an. Wir schossen sofort wobei einer aus dem Sattel

    stürzte. Die anderen drei verschwanden über der Höhe.

    Nach kurzer Zeit kamen zwei Schwadronen Kavallerie

    über dieselbe auf uns zu worauf wir ein Schnellfeuer

    eröffneten und auch diese zerstreuten. In dem

    Moment kam dem Dorf entlang englische Infanterie

    in Gruppenkolonne anmarschiert. Wir sahen noch

    wie dieselben hinter einer Hecke die M.G. aufstellten.

    Jetzt hieß es kehrt Marsch. Während schon die Kugeln

    um uns pfiffen, verschwanden wir über die hinter

    uns liegende Höhe. Hier brannten 12 große Baraken Baracken,

    welche vielleicht früher ein Rekrutendepot war.


  • November 24, 2018 04:16:26 Xip K

    Seite 50:

    Unser Leutnant erkundigte sich über die Stellung des Regts.

    und wurde ihm mitgeteilt, daß dasselbe volständig

    aufgerieben sei und sie der Rest seien. Auch er ging

    mit seinen Leuten weiter zurück. Unser Leutnant

    ließ uns mit 2 Schritt Abstand in einem Krautfeld

    ausschwärmen. So standen wir nun, gestützt

    auf unsere Karabiner, und harten harrten der Dinge die

    da kommen sollten. Doch dieses sollte nicht lange

    dauern. Halb links kamen vier Berittene über den

    Höhenzug in die Mulde. Sie hielten an, nahmen die

    Ferngläser und sahen zu uns herüber. Da Leutnant

    Demmler vermutete es seien Deutsche schossen wir nicht

    danach. Doch wir hatten uns getäuscht. Sie setzten auf

    uns an. Wir schossen sofort wobei einer aus dem Sattel

    stürzte. Die anderen drei verschwanden über der Höhe.

    Nach kurzer Zeit kamen zwei Schwadronen Kavallerie

    über dieselbe auf uns zu worauf wir ein Schnellfeuer

    eröffneten und auch diese zerstreuten. In dem

    Moment kam dem Dorf entlang englische Infanterie

    in Gruppenkolonne anmarschiert. Wir sahen noch

    wie dieselben hinter einer Hecke die M.G. aufstellten.

    Jetzt hieß es kehrt Marsch. Während schon die Kugeln

    um uns pfiffen, verschwanden wir über die hinter

    uns liegende Höhe.


  • November 24, 2018 04:15:52 Xip K

    Seite 50:

    Unser Leutnant erkundigte sich über die Stellung des Regts.

    und wurde ihm mitgeteilt, daß dasselbe volständig

    aufgerieben sei und sie der Rest seien. Auch er ging

    mit seinen Leuten weiter zurück. Unser Leutnant

    ließ uns mit 2 Schritt Abstand in einem Krautfeld

    ausschwärmen. So standen wir nun, gestützt

    auf unsere Karabiner, und harten harrten der Dinge die

    da kommen sollten. Doch dieses sollte nicht lange

    dauern. Halb links kamen vier Berittene über den

    Höhenzug in die Mulde. Sie hielten an, nahmen die

    Ferngläser und sahen zu uns herüber. Da Leutnant

    Demmler vermutete es seien Deutsche schossen wir nicht

    danach. Doch wir hatten uns getäuscht. Sie setzten auf

    uns an. Wir schossen sofort wobei einer aus dem Sattel

    stürzte. Die anderen drei verschwanden über der Höhe.

    Nach kurzer Zeit kamen zwei Schwadronen Kavallerie

    über dieselbe auf uns zu worauf wir ein Schnellfeuer

    eröffneten und auch diese zerstreuten. In dem

    Moment kam dem Dorf entlang englische Infanterie

    in Gruppenkolonne anmarschiert. Wir sahen noch

    wie dieselben hinter einer Hecke die M.G. aufstellten.

    Jetzt hieß es kehrt Marsch.


  • November 24, 2018 04:14:28 Xip K

    Seite 50:

    Unser Leutnant erkundigte sich über die Stellung des Regts.

    und wurde ihm mitgeteilt, daß dasselbe volständig

    aufgerieben sei und sie der Rest seien. Auch er ging

    mit seinen Leuten weiter zurück. Unser Leutnant

    ließ uns mit 2 Schritt Abstand in einem Krautfeld

    ausschwärmen. So standen wir nun, gestützt

    auf unsere Karabiner, und harten harrten der Dinge die

    da kommen sollten. Doch dieses sollte nicht lange

    dauern. Halb links kamen vier Berittene über den

    Höhenzug in die Mulde. Sie hielten an, nahmen die

    Ferngläser und sahen zu uns herüber. Da Leutnant

    Demmler vermutete es seien Deutsche schossen wir nicht

    danach. Doch wir hatten uns getäuscht. Sie setzten auf

    uns an. Wir schossen sofort wobei einer aus dem Sattel

    stürzte. Die anderen drei verschwanden über der Höhe.

    Nach kurzer Zeit kamen zwei Schwadronen Kavallerie

    über dieselbe auf uns zu worauf wir ein Schnellfeuer

    eröffneten und auch diese zerstreuten.


  • November 24, 2018 04:13:13 Xip K

    Seite 50:

    Unser Leutnant erkundigte sich über die Stellung des Regts.

    und wurde ihm mitgeteilt, daß dasselbe volständig

    aufgerieben sei und sie der Rest seien. Auch er ging

    mit seinen Leuten weiter zurück. Unser Leutnant

    ließ uns mit 2 Schritt Abstand in einem Krautfeld

    ausschwärmen. So standen wir nun, gestützt

    auf unsere Karabiner, und harten harrten der Dinge die

    da kommen sollten. Doch dieses sollte nicht lange

    dauern. Halb links kamen vier Berittene über den

    Höhenzug in die Mulde. Sie hielten an, nahmen die

    Ferngläser und sahen zu uns herüber. Da Leutnant

    Demmler vermutete es seien Deutsche schossen wir nicht

    danach. Doch wir hatten uns getäuscht. Sie setzten auf

    uns an.


  • November 24, 2018 04:12:19 Xip K

    Seite 50:

    Unser Leutnant erkundigte sich über die Stellung des Regts.

    und wurde ihm mitgeteilt, daß dasselbe volständig

    aufgerieben sei und sie der Rest seien. Auch er ging

    mit seinen Leuten weiter zurück. Unser Leutnant

    ließ uns mit 2 Schritt Abstand in einem Krautfeld

    ausschwärmen. So standen wir nun, gestützt

    auf unsere Karabiner, und harten harrten der Dinge die

    da kommen sollten. Doch dieses sollte nicht lange

    dauern. Halb links kamen vier Berittene über den

    Höhenzug in die Mulde. Sie hielten an, nahmen die

    Ferngläser und sahen zu uns herüber.


  • November 24, 2018 04:11:16 Xip K

    Seite 50:

    Unser Leutnant erkundigte sich über die Stellung des Regts.

    und wurde ihm mitgeteilt, daß dasselbe volständig

    aufgerieben sei und sie der Rest seien. Auch er ging

    mit seinen Leuten weiter zurück. Unser Leutnant

    ließ uns mit 2 Schritt Abstand in einem Krautfeld

    ausschwärmen. So standen wir nun, gestützt

    auf unsere Karabiner, und harten harrten der Dinge die

    da kommen sollten.


  • November 24, 2018 04:10:01 Xip K

    Seite 50:

    Unser Leutnant erkundigte sich über die Stellung des Regts.

    und wurde ihm mitgeteilt, daß dasselbe volständig

    aufgerieben sei und sie der Rest seien. Auch er ging

    mit seinen Leuten weiter zurück.


  • November 24, 2018 04:09:39 Xip K

    Unser Leutnant erkundigte sich über die Stellung des Regts.

    und wurde ihm mitgeteilt, daß dasselbe volständig

    aufgerieben sei und sie der Rest seien. Auch er ging

    mit seinen Leuten weiter zurück.


Description

Save description
  • 50.2495838||4.6095774||

    Florennes, Belgium

  • 50.1907629||3.643294||

    Englefontaine, France

  • 49.2208||5.432199999999966||

    Douaumont

    ||1
Location(s)
  • Story location Douaumont
  • Document location Florennes, Belgium
  • Additional document location Englefontaine, France


ID
15519 / 164656
Source
http://europeana1914-1918.eu/...
Contributor
Christine Geist
License
http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/


Oct, 1918 – November 11, 1918
  • Deutsch

  • Western Front

  • feindlicher Flieger
  • Hunger
  • Kavallerie
  • Krankmeldung
  • Leutnant Demmler
  • Revierkranker
  • Rückzug
  • Trench Life
  • Unteroffizier Pien
  • Waffenstillstand



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