Tagebuch meines Großvaters Erich Schubert, item 26

Edit transcription:
...
Transcription saved
Enhance your transcribing experience by using full-screen mode

Transcription

You have to be logged in to transcribe. Please login or register and click the pencil-button again

Seite 46:

abgenommen war, wurde er zum Regts. Gefechtsstand

gebracht. Am Abend waren schon die schweren M.W. mit

Pferden da und zogen das unverserte unversehrte Flugzeug weg wofür

sie als Sammelgut wohl 1500 Mark bekommen mußten.

Wir haben jedenfalls nichts bekommen. Von dem Tage an mußte

ich Meldegänger machen und lag beim II. Kampf-Batl.

In der Nacht gegen 1/2 12 Uhr wurde ich zum Major gerufen

und mußte 4 Stück E.K. II zu den M.W. schaffen. Unterwegs

hatte ich mich mehrere Male verlaufen, fand aber

doch die Straße wieder, welche ich entlang mußte. Ich

murmelte immer M. W. vor mich hin, da dieselben

rechts und links von der Straße standen wurde aber nicht

gehört. Da rief mich jemand mit leiser Stimme an.

Ich frug, was seid ihr, worauf dieser mir antwortete, Horchposten.

Da sah ich erst, daß wenige Meter von mir die

Scheune stand wo die Franzosen drinn lagen. Vermutlich

lösten dieselben gerade ab und hatten mich nicht

bemerkt. So wäre ich bald mit meinen 4 E.K. Eisernen Kreuzen in die Hände

der Franzosen gefallen. Ich ging, fast mit der Nase auf

dem Boden zurück, und fand unseren Graben wo der

Leutant lag, welchem ich die Sache erzählte. Ich übergab

meine E.K. II und hatte somit meinen Befehl ausgeführt.

Als ich gegen 2 Uhr wieder zu, K.T.K. zurück kam, wurden

wir dort abgelöst und gingen in eine andere Stellung.

Auf den Fall von dieser Nacht hin durfte ich am anderen

Morgen eine Leitung zum K.T.K. ziehen. Eines

Tages traf ich beim Regts. Gefechtsstand einen alten Kameraden

von der 12 Komp. welcher Ordonannz war. Er sagte

mir, daß unser einziger Untoffz. Pien das E.K. I. bekommt

wenn wir aus der Stellung zurück kommen.

Ich machte mich gleich auf den Weg zu unseren

Werfern und teilte es unserem Korporal mit. Die

Freude unter uns war groß. Wenn das der Fall sei,

wollte er uns ein Fäßchen Bier spendieren und

dem Regt. die vermutliche Tankgeschwader Fahne übergeben.

Nach mehreren Tagen wurde dann auch das

I.R. 105 aus der Stellung gezogen. Doch wie schwer

Seite 47:

enttäuscht waren wir, als wir hinten sahen, daß dem Untoffz.

v. II. Batl., welcher sich mit unserem Untoffz. Lutze bei dem Tankangriff

herumgestritten hatte und derselbe durch Kopfschuß

getötet wurde, die Brust mit dem E.K. I. schmückte.

Untoffz. Pien bat uns wegen der Fahne zu schweigen und

hat dieselbe als Ersatz für das E.K.I. in seine Heimat

geschickt was ihm vielleicht jetzt mehr wert ist. So hatten

wir auch diese Stellung hinter uns.

     Nachdem das Regt. drei Nächte zurück marschiert

war, wurde es am 25. Juni in La Ferté La Ferté-Milon verladen und

in Machault ausgeladen. Wir kamen wieder in unsere

alte Champagnestellung wo ein großer Angriff geplant

war. Die Stellung war sehr ruhig. Als M.W. Minenwerfer haben

wir 4 Wochen lang Munition geschleppt. Am 15. Juli

1 Uhr nachts begann das Art. Feuer für den großen Angriff.

Die Bayern sollten es machen, während I.R. 105

Reserve war. Um 5 Uhr gingen sie aus der Stellung

heraus und kamen fast ohne Verluste bis zur 3. französischen

Linie wo der Angriff zum Stehen kam. Danach

wurden die Bayern zurück genommen und I.R. 105 übernahm

die Stellung. Wir bauten unsere Werfer in einem

französischen Laufgraben ein. Ich wurde dem Munitions-Trupp

zugeteilt. Wir sollten mehrere Nächte Minen heran

holen. Unser Truppführer sagte, das machen wir in einer

Nacht. Jeder mußte 20 Kisten à 6 Minen holen. So ging

es beim Abend werden los. Ich hatte mir eine Eisenstange

gesucht und trug gleich 2 Kisten. Wir mußten dieselben

von unserer alten Stellung holen, was immer ein Weg

von 2 Kilometer war. Unterwegs lag ein schwerverwundetes

Pferd von der Artillerie, welches mehr wie ein Mensch wimmerte.

Es sah uns treuherzig an als wollte es sagen

helft mir. Ein Kamerad nahm das Gewehr und erlöste

es von den schrecklichen Schmerzen. So hörte auch das

Wimmern auf, welches in der Nacht furchtbar klang.

Ununterbrochen zogen wir stumm unseren Weg hin und her.

Gegen 3 Uhr früh hatte jeder sein Quantum bei den

Werfern abgeliefert. Als Dank konnte unser Trupp in

Transcription saved

Seite 46:

abgenommen war, wurde er zum Regts. Gefechtsstand

gebracht. Am Abend waren schon die schweren M.W. mit

Pferden da und zogen das unverserte unversehrte Flugzeug weg wofür

sie als Sammelgut wohl 1500 Mark bekommen mußten.

Wir haben jedenfalls nichts bekommen. Von dem Tage an mußte

ich Meldegänger machen und lag beim II. Kampf-Batl.

In der Nacht gegen 1/2 12 Uhr wurde ich zum Major gerufen

und mußte 4 Stück E.K. II zu den M.W. schaffen. Unterwegs

hatte ich mich mehrere Male verlaufen, fand aber

doch die Straße wieder, welche ich entlang mußte. Ich

murmelte immer M. W. vor mich hin, da dieselben

rechts und links von der Straße standen wurde aber nicht

gehört. Da rief mich jemand mit leiser Stimme an.

Ich frug, was seid ihr, worauf dieser mir antwortete, Horchposten.

Da sah ich erst, daß wenige Meter von mir die

Scheune stand wo die Franzosen drinn lagen. Vermutlich

lösten dieselben gerade ab und hatten mich nicht

bemerkt. So wäre ich bald mit meinen 4 E.K. Eisernen Kreuzen in die Hände

der Franzosen gefallen. Ich ging, fast mit der Nase auf

dem Boden zurück, und fand unseren Graben wo der

Leutant lag, welchem ich die Sache erzählte. Ich übergab

meine E.K. II und hatte somit meinen Befehl ausgeführt.

Als ich gegen 2 Uhr wieder zu, K.T.K. zurück kam, wurden

wir dort abgelöst und gingen in eine andere Stellung.

Auf den Fall von dieser Nacht hin durfte ich am anderen

Morgen eine Leitung zum K.T.K. ziehen. Eines

Tages traf ich beim Regts. Gefechtsstand einen alten Kameraden

von der 12 Komp. welcher Ordonannz war. Er sagte

mir, daß unser einziger Untoffz. Pien das E.K. I. bekommt

wenn wir aus der Stellung zurück kommen.

Ich machte mich gleich auf den Weg zu unseren

Werfern und teilte es unserem Korporal mit. Die

Freude unter uns war groß. Wenn das der Fall sei,

wollte er uns ein Fäßchen Bier spendieren und

dem Regt. die vermutliche Tankgeschwader Fahne übergeben.

Nach mehreren Tagen wurde dann auch das

I.R. 105 aus der Stellung gezogen. Doch wie schwer

Seite 47:

enttäuscht waren wir, als wir hinten sahen, daß dem Untoffz.

v. II. Batl., welcher sich mit unserem Untoffz. Lutze bei dem Tankangriff

herumgestritten hatte und derselbe durch Kopfschuß

getötet wurde, die Brust mit dem E.K. I. schmückte.

Untoffz. Pien bat uns wegen der Fahne zu schweigen und

hat dieselbe als Ersatz für das E.K.I. in seine Heimat

geschickt was ihm vielleicht jetzt mehr wert ist. So hatten

wir auch diese Stellung hinter uns.

     Nachdem das Regt. drei Nächte zurück marschiert

war, wurde es am 25. Juni in La Ferté La Ferté-Milon verladen und

in Machault ausgeladen. Wir kamen wieder in unsere

alte Champagnestellung wo ein großer Angriff geplant

war. Die Stellung war sehr ruhig. Als M.W. Minenwerfer haben

wir 4 Wochen lang Munition geschleppt. Am 15. Juli

1 Uhr nachts begann das Art. Feuer für den großen Angriff.

Die Bayern sollten es machen, während I.R. 105

Reserve war. Um 5 Uhr gingen sie aus der Stellung

heraus und kamen fast ohne Verluste bis zur 3. französischen

Linie wo der Angriff zum Stehen kam. Danach

wurden die Bayern zurück genommen und I.R. 105 übernahm

die Stellung. Wir bauten unsere Werfer in einem

französischen Laufgraben ein. Ich wurde dem Munitions-Trupp

zugeteilt. Wir sollten mehrere Nächte Minen heran

holen. Unser Truppführer sagte, das machen wir in einer

Nacht. Jeder mußte 20 Kisten à 6 Minen holen. So ging

es beim Abend werden los. Ich hatte mir eine Eisenstange

gesucht und trug gleich 2 Kisten. Wir mußten dieselben

von unserer alten Stellung holen, was immer ein Weg

von 2 Kilometer war. Unterwegs lag ein schwerverwundetes

Pferd von der Artillerie, welches mehr wie ein Mensch wimmerte.

Es sah uns treuherzig an als wollte es sagen

helft mir. Ein Kamerad nahm das Gewehr und erlöste

es von den schrecklichen Schmerzen. So hörte auch das

Wimmern auf, welches in der Nacht furchtbar klang.

Ununterbrochen zogen wir stumm unseren Weg hin und her.

Gegen 3 Uhr früh hatte jeder sein Quantum bei den

Werfern abgeliefert. Als Dank konnte unser Trupp in


Transcription history
  • November 20, 2018 09:26:06 Xip K

    Seite 46:

    abgenommen war, wurde er zum Regts. Gefechtsstand

    gebracht. Am Abend waren schon die schweren M.W. mit

    Pferden da und zogen das unverserte unversehrte Flugzeug weg wofür

    sie als Sammelgut wohl 1500 Mark bekommen mußten.

    Wir haben jedenfalls nichts bekommen. Von dem Tage an mußte

    ich Meldegänger machen und lag beim II. Kampf-Batl.

    In der Nacht gegen 1/2 12 Uhr wurde ich zum Major gerufen

    und mußte 4 Stück E.K. II zu den M.W. schaffen. Unterwegs

    hatte ich mich mehrere Male verlaufen, fand aber

    doch die Straße wieder, welche ich entlang mußte. Ich

    murmelte immer M. W. vor mich hin, da dieselben

    rechts und links von der Straße standen wurde aber nicht

    gehört. Da rief mich jemand mit leiser Stimme an.

    Ich frug, was seid ihr, worauf dieser mir antwortete, Horchposten.

    Da sah ich erst, daß wenige Meter von mir die

    Scheune stand wo die Franzosen drinn lagen. Vermutlich

    lösten dieselben gerade ab und hatten mich nicht

    bemerkt. So wäre ich bald mit meinen 4 E.K. Eisernen Kreuzen in die Hände

    der Franzosen gefallen. Ich ging, fast mit der Nase auf

    dem Boden zurück, und fand unseren Graben wo der

    Leutant lag, welchem ich die Sache erzählte. Ich übergab

    meine E.K. II und hatte somit meinen Befehl ausgeführt.

    Als ich gegen 2 Uhr wieder zu, K.T.K. zurück kam, wurden

    wir dort abgelöst und gingen in eine andere Stellung.

    Auf den Fall von dieser Nacht hin durfte ich am anderen

    Morgen eine Leitung zum K.T.K. ziehen. Eines

    Tages traf ich beim Regts. Gefechtsstand einen alten Kameraden

    von der 12 Komp. welcher Ordonannz war. Er sagte

    mir, daß unser einziger Untoffz. Pien das E.K. I. bekommt

    wenn wir aus der Stellung zurück kommen.

    Ich machte mich gleich auf den Weg zu unseren

    Werfern und teilte es unserem Korporal mit. Die

    Freude unter uns war groß. Wenn das der Fall sei,

    wollte er uns ein Fäßchen Bier spendieren und

    dem Regt. die vermutliche Tankgeschwader Fahne übergeben.

    Nach mehreren Tagen wurde dann auch das

    I.R. 105 aus der Stellung gezogen. Doch wie schwer

    Seite 47:

    enttäuscht waren wir, als wir hinten sahen, daß dem Untoffz.

    v. II. Batl., welcher sich mit unserem Untoffz. Lutze bei dem Tankangriff

    herumgestritten hatte und derselbe durch Kopfschuß

    getötet wurde, die Brust mit dem E.K. I. schmückte.

    Untoffz. Pien bat uns wegen der Fahne zu schweigen und

    hat dieselbe als Ersatz für das E.K.I. in seine Heimat

    geschickt was ihm vielleicht jetzt mehr wert ist. So hatten

    wir auch diese Stellung hinter uns.

         Nachdem das Regt. drei Nächte zurück marschiert

    war, wurde es am 25. Juni in La Ferté La Ferté-Milon verladen und

    in Machault ausgeladen. Wir kamen wieder in unsere

    alte Champagnestellung wo ein großer Angriff geplant

    war. Die Stellung war sehr ruhig. Als M.W. Minenwerfer haben

    wir 4 Wochen lang Munition geschleppt. Am 15. Juli

    1 Uhr nachts begann das Art. Feuer für den großen Angriff.

    Die Bayern sollten es machen, während I.R. 105

    Reserve war. Um 5 Uhr gingen sie aus der Stellung

    heraus und kamen fast ohne Verluste bis zur 3. französischen

    Linie wo der Angriff zum Stehen kam. Danach

    wurden die Bayern zurück genommen und I.R. 105 übernahm

    die Stellung. Wir bauten unsere Werfer in einem

    französischen Laufgraben ein. Ich wurde dem Munitions-Trupp

    zugeteilt. Wir sollten mehrere Nächte Minen heran

    holen. Unser Truppführer sagte, das machen wir in einer

    Nacht. Jeder mußte 20 Kisten à 6 Minen holen. So ging

    es beim Abend werden los. Ich hatte mir eine Eisenstange

    gesucht und trug gleich 2 Kisten. Wir mußten dieselben

    von unserer alten Stellung holen, was immer ein Weg

    von 2 Kilometer war. Unterwegs lag ein schwerverwundetes

    Pferd von der Artillerie, welches mehr wie ein Mensch wimmerte.

    Es sah uns treuherzig an als wollte es sagen

    helft mir. Ein Kamerad nahm das Gewehr und erlöste

    es von den schrecklichen Schmerzen. So hörte auch das

    Wimmern auf, welches in der Nacht furchtbar klang.

    Ununterbrochen zogen wir stumm unseren Weg hin und her.

    Gegen 3 Uhr früh hatte jeder sein Quantum bei den

    Werfern abgeliefert. Als Dank konnte unser Trupp in

  • November 20, 2018 09:09:48 Xip K

    Seite 46:

    abgenommen war, wurde er zum Regts. Gefechtsstand

    gebracht. Am Abend waren schon die schweren M.W. mit

    Pferden da und zogen das unverserte unversehrte Flugzeug weg wofür

    sie als Sammelgut wohl 1500 Mark bekommen mußten.

    Wir haben jedenfalls nichts bekommen. Von dem Tage an mußte

    ich Meldegänger machen und lag beim II. Kampf-Batl.

    In der Nacht gegen 1/2 12 Uhr wurde ich zum Major gerufen

    und mußte 4 Stück E.K. II zu den M.W. schaffen. Unterwegs

    hatte ich mich mehrere Male verlaufen, fand aber

    doch die Straße wieder, welche ich entlang mußte. Ich

    murmelte immer M. W. vor mich hin, da dieselben

    rechts und links von der Straße standen wurde aber nicht

    gehört. Da rief mich jemand mit leiser Stimme an.

    Ich frug, was seid ihr, worauf dieser mir antwortete, Horchposten.

    Da sah ich erst, daß wenige Meter von mir die

    Scheune stand wo die Franzosen drinn lagen. Vermutlich

    lösten dieselben gerade ab und hatten mich nicht

    bemerkt. So wäre ich bald mit meinen 4 E.K. Eisernen Kreuzen in die Hände

    der Franzosen gefallen. Ich ging, fast mit der Nase auf

    dem Boden zurück, und fand unseren Graben wo der

    Leutant lag, welchem ich die Sache erzählte. Ich übergab

    meine E.K. II und hatte somit meinen Befehl ausgeführt.

    Als ich gegen 2 Uhr wieder zu, K.T.K. zurück kam, wurden

    wir dort abgelöst und gingen in eine andere Stellung.

    Auf den Fall von dieser Nacht hin durfte ich am anderen

    Morgen eine Leitung zum K.T.K. ziehen. Eines

    Tages traf ich beim Regts. Gefechtsstand einen alten Kameraden

    von der 12 Komp. welcher Ordonannz war. Er sagte

    mir, daß unser einziger Untoffz. Pien das E.K. I. bekommt

    wenn wir aus der Stellung zurück kommen.

    Ich machte mich gleich auf den Weg zu unseren

    Werfern und teilte es unserem Korporal mit. Die

    Freude unter uns war groß. Wenn das der Fall sei,

    wollte er uns ein Fäßchen Bier spendieren und

    dem Regt. die vermutliche Tankgeschwader Fahne übergeben.

    Nach mehreren Tagen wurde dann auch das

    I.R. 105 aus der Stellung gezogen. Doch wie schwer

    Seite 47:

    enttäuscht waren wir, als wir hinten sahen, daß dem Untoffz.

    v. II. Batl., welcher sich mit unserem Untoffz. Lutze bei dem Tankangriff

    herumgestritten hatte und derselbe durch Kopfschuß

    getötet wurde, die Brust mit dem E.K. I. schmückte.

    Untoffz. Pien bat uns wegen der Fahne zu schweigen und

    hat dieselbe als Ersatz für das E.K.I. in seine Heimat

    geschickt was ihm vielleicht jetzt mehr wert ist. So hatten

    wir auch diese Stellung hinter uns.

         Nachdem das Regt. drei Nächte zurück marschiert

    war, wurde es am 25. Juni in La Ferté verladen und

    in Machault ausgeladen. Wir kamen wieder in unsere

    alte Champagnestellung wo ein großer Angriff geplant

    war. Die Stellung war sehr ruhig. Als M.W. Minenwerfer haben

    wir 4 Wochen lang Munition geschleppt. Am 15. Juli

    1 Uhr nachts begann das Art. Feuer für den großen Angriff.

    Die Bayern sollten es machen, während I.R. 105

    Reserve war. Um 5 Uhr gingen sie aus der Stellung

    heraus und kamen fast ohne Verluste bis zur 3. französischen

    Linie wo der Angriff zum Stehen kam. Danach

    wurden die Bayern zurück genommen und I.R. 105 übernahm

    die Stellung. Wir bauten unsere Werfer in einem

    französischen Laufgraben ein. Ich wurde dem Munitions-Trupp

    zugeteilt. Wir sollten mehrere Nächte Minen heran

    holen. Unser Truppführer sagte, das machen wir in einer

    Nacht. Jeder mußte 20 Kisten à 6 Minen holen. So ging

    es beim Abend werden los. Ich hatte mir eine Eisenstange

    gesucht und trug gleich 2 Kisten. Wir mußten dieselben

    von unserer alten Stellung holen, was immer ein Weg

    von 2 Kilometer war. Unterwegs lag ein schwerverwundetes

    Pferd von der Artillerie, welches mehr wie ein Mensch wimmerte.

    Es sah uns treuherzig an als wollte es sagen

    helft mir. Ein Kamerad nahm das Gewehr und erlöste

    es von den schrecklichen Schmerzen. So hörte auch das

    Wimmern auf, welches in der Nacht furchtbar klang.

    Ununterbrochen zogen wir stumm unseren Weg hin und her.

    Gegen 3 Uhr früh hatte jeder sein Quantum bei den

    Werfern abgeliefert. Als Dank konnte unser Trupp in


  • November 20, 2018 09:09:11 Xip K

    Seite 46:

    abgenommen war, wurde er zum Regts. Gefechtsstand

    gebracht. Am Abend waren schon die schweren M.W. mit

    Pferden da und zogen das unverserte unversehrte Flugzeug weg wofür

    sie als Sammelgut wohl 1500 Mark bekommen mußten.

    Wir haben jedenfalls nichts bekommen. Von dem Tage an mußte

    ich Meldegänger machen und lag beim II. Kampf-Batl.

    In der Nacht gegen 1/2 12 Uhr wurde ich zum Major gerufen

    und mußte 4 Stück E.K. II zu den M.W. schaffen. Unterwegs

    hatte ich mich mehrere Male verlaufen, fand aber

    doch die Straße wieder, welche ich entlang mußte. Ich

    murmelte immer M. W. vor mich hin, da dieselben

    rechts und links von der Straße standen wurde aber nicht

    gehört. Da rief mich jemand mit leiser Stimme an.

    Ich frug, was seid ihr, worauf dieser mir antwortete, Horchposten.

    Da sah ich erst, daß wenige Meter von mir die

    Scheune stand wo die Franzosen drinn lagen. Vermutlich

    lösten dieselben gerade ab und hatten mich nicht

    bemerkt. So wäre ich bald mit meinen 4 E.K. Eisernen Kreuzen in die Hände

    der Franzosen gefallen. Ich ging, fast mit der Nase auf

    dem Boden zurück, und fand unseren Graben wo der

    Leutant lag, welchem ich die Sache erzählte. Ich übergab

    meine E.K. II und hatte somit meinen Befehl ausgeführt.

    Als ich gegen 2 Uhr wieder zu, K.T.K. zurück kam, wurden

    wir dort abgelöst und gingen in eine andere Stellung.

    Auf den Fall von dieser Nacht hin durfte ich am anderen

    Morgen eine Leitung zum K.T.K. ziehen. Eines

    Tages traf ich beim Regts. Gefechtsstand einen alten Kameraden

    von der 12 Komp. welcher Ordonannz war. Er sagte

    mir, daß unser einziger Untoffz. Pien das E.K. I. bekommt

    wenn wir aus der Stellung zurück kommen.

    Ich machte mich gleich auf den Weg zu unseren

    Werfern und teilte es unserem Korporal mit. Die

    Freude unter uns war groß. Wenn das der Fall sei,

    wollte er uns ein Fäßchen Bier spendieren und

    dem Regt. die vermutliche Tankgeschwader Fahne übergeben.

    Nach mehreren Tagen wurde dann auch das

    I.R. 105 aus der Stellung gezogen. Doch wie schwer

    Seite 47:

    enttäuscht waren wir, als wir hinten sahen, daß dem Untoffz.

    v. II. Batl., welcher sich mit unserem Untoffz. Lutze bei dem Tankangriff

    herumgestritten hatte und derselbe durch Kopfschuß

    getötet wurde, die Brust mit dem E.K. I. schmückte.

    Untoffz. Pien bat uns wegen der Fahne zu schweigen und

    hat dieselbe als Ersatz für das E.K.I. in seine Heimat

    geschickt was ihm vielleicht jetzt mehr wert ist. So hatten

    wir auch diese Stellung hinter uns.

         Nachdem das Regt. drei Nächte zurück marschiert

    war, wurde es am 25. Juni in La Ferté verladen und

    in Machault ausgeladen. Wir kamen wieder in unsere

    alte Champagnestellung wo ein großer Angriff geplant

    war. Die Stellung war sehr ruhig. Als M.W. Minenwerfer haben

    wir 4 Wochen lang Munition geschleppt. Am 15. Juli

    1 Uhr nachts begann das Art. Feuer für den großen Angriff.

    Die Bayern sollten es machen, während I.R. 105

    Reserve war. Um 5 Uhr gingen sie aus der Stellung

    heraus und kamen fast ohne Verluste bis zur 3. französischen

    Linie wo der Angriff zum Stehen kam. Danach

    wurden die Bayern zurück genommen und I.R. 105 übernahm

    die Stellung. Wir bauten unsere Werfer in einem

    französischen Laufgraben ein. Ich wurde dem Munitions-Trupp

    zugeteilt. Wir sollten mehrere Nächte Minen heran

    holen. Unser Truppführer sagte, das machen wir in einer

    Nacht. Jeder mußte 20 Kisten à 6 Minen holen. So ging

    es beim Abend werden los. Ich hatte mir eine Eisenstange

    gesucht und trug gleich 2 Kisten. Wir mußten dieselben

    von unserer alten Stellung holen, was immer ein Weg

    von 2 Kilometer war. Unterwegs lag ein schwerverwundetes

    Pferd von der Artillerie, welches mehr wie ein Mensch wimmerte.

    Es sah uns treuherzig an als wollte es sagen

    helft mir. Ein Kamerad nahm das Gewehr und erlöste

    es von den schrecklichen Schmerzen. So hörte auch das

    Wimmern auf, welches in der Nacht furchtbar klang.

    Ununterbrochen zogen wir stumm unseren Weg hin und her.


  • November 20, 2018 09:06:55 Xip K

    Seite 46:

    abgenommen war, wurde er zum Regts. Gefechtsstand

    gebracht. Am Abend waren schon die schweren M.W. mit

    Pferden da und zogen das unverserte unversehrte Flugzeug weg wofür

    sie als Sammelgut wohl 1500 Mark bekommen mußten.

    Wir haben jedenfalls nichts bekommen. Von dem Tage an mußte

    ich Meldegänger machen und lag beim II. Kampf-Batl.

    In der Nacht gegen 1/2 12 Uhr wurde ich zum Major gerufen

    und mußte 4 Stück E.K. II zu den M.W. schaffen. Unterwegs

    hatte ich mich mehrere Male verlaufen, fand aber

    doch die Straße wieder, welche ich entlang mußte. Ich

    murmelte immer M. W. vor mich hin, da dieselben

    rechts und links von der Straße standen wurde aber nicht

    gehört. Da rief mich jemand mit leiser Stimme an.

    Ich frug, was seid ihr, worauf dieser mir antwortete, Horchposten.

    Da sah ich erst, daß wenige Meter von mir die

    Scheune stand wo die Franzosen drinn lagen. Vermutlich

    lösten dieselben gerade ab und hatten mich nicht

    bemerkt. So wäre ich bald mit meinen 4 E.K. Eisernen Kreuzen in die Hände

    der Franzosen gefallen. Ich ging, fast mit der Nase auf

    dem Boden zurück, und fand unseren Graben wo der

    Leutant lag, welchem ich die Sache erzählte. Ich übergab

    meine E.K. II und hatte somit meinen Befehl ausgeführt.

    Als ich gegen 2 Uhr wieder zu, K.T.K. zurück kam, wurden

    wir dort abgelöst und gingen in eine andere Stellung.

    Auf den Fall von dieser Nacht hin durfte ich am anderen

    Morgen eine Leitung zum K.T.K. ziehen. Eines

    Tages traf ich beim Regts. Gefechtsstand einen alten Kameraden

    von der 12 Komp. welcher Ordonannz war. Er sagte

    mir, daß unser einziger Untoffz. Pien das E.K. I. bekommt

    wenn wir aus der Stellung zurück kommen.

    Ich machte mich gleich auf den Weg zu unseren

    Werfern und teilte es unserem Korporal mit. Die

    Freude unter uns war groß. Wenn das der Fall sei,

    wollte er uns ein Fäßchen Bier spendieren und

    dem Regt. die vermutliche Tankgeschwader Fahne übergeben.

    Nach mehreren Tagen wurde dann auch das

    I.R. 105 aus der Stellung gezogen. Doch wie schwer

    Seite 47:

    enttäuscht waren wir, als wir hinten sahen, daß dem Untoffz.

    v. II. Batl., welcher sich mit unserem Untoffz. Lutze bei dem Tankangriff

    herumgestritten hatte und derselbe durch Kopfschuß

    getötet wurde, die Brust mit dem E.K. I. schmückte.

    Untoffz. Pien bat uns wegen der Fahne zu schweigen und

    hat dieselbe als Ersatz für das E.K.I. in seine Heimat

    geschickt was ihm vielleicht jetzt mehr wert ist. So hatten

    wir auch diese Stellung hinter uns.

         Nachdem das Regt. drei Nächte zurück marschiert

    war, wurde es am 25. Juni in La Ferté verladen und

    in Machault ausgeladen. Wir kamen wieder in unsere

    alte Champagnestellung wo ein großer Angriff geplant

    war. Die Stellung war sehr ruhig. Als M.W. Minenwerfer haben

    wir 4 Wochen lang Munition geschleppt. Am 15. Juli

    1 Uhr nachts begann das Art. Feuer für den großen Angriff.

    Die Bayern sollten es machen, während I.R. 105

    Reserve war. Um 5 Uhr gingen sie aus der Stellung

    heraus und kamen fast ohne Verluste bis zur 3. französischen

    Linie wo der Angriff zum Stehen kam. Danach

    wurden die Bayern zurück genommen und I.R. 105 übernahm

    die Stellung. Wir bauten unsere Werfer in einem

    französischen Laufgraben ein. Ich wurde dem Munitions-Trupp

    zugeteilt. Wir sollten mehrere Nächte Minen heran

    holen. Unser Truppführer sagte, das machen wir in einer

    Nacht. Jeder mußte 20 Kisten à 6 Minen holen. So ging

    es beim Abend werden los. Ich hatte mir eine Eisenstange

    gesucht und trug gleich 2 Kisten. Wir mußten dieselben

    von unserer alten Stellung holen, was immer ein Weg

    von 2 Kilometer war.


  • November 20, 2018 09:05:59 Xip K

    Seite 46:

    abgenommen war, wurde er zum Regts. Gefechtsstand

    gebracht. Am Abend waren schon die schweren M.W. mit

    Pferden da und zogen das unverserte unversehrte Flugzeug weg wofür

    sie als Sammelgut wohl 1500 Mark bekommen mußten.

    Wir haben jedenfalls nichts bekommen. Von dem Tage an mußte

    ich Meldegänger machen und lag beim II. Kampf-Batl.

    In der Nacht gegen 1/2 12 Uhr wurde ich zum Major gerufen

    und mußte 4 Stück E.K. II zu den M.W. schaffen. Unterwegs

    hatte ich mich mehrere Male verlaufen, fand aber

    doch die Straße wieder, welche ich entlang mußte. Ich

    murmelte immer M. W. vor mich hin, da dieselben

    rechts und links von der Straße standen wurde aber nicht

    gehört. Da rief mich jemand mit leiser Stimme an.

    Ich frug, was seid ihr, worauf dieser mir antwortete, Horchposten.

    Da sah ich erst, daß wenige Meter von mir die

    Scheune stand wo die Franzosen drinn lagen. Vermutlich

    lösten dieselben gerade ab und hatten mich nicht

    bemerkt. So wäre ich bald mit meinen 4 E.K. Eisernen Kreuzen in die Hände

    der Franzosen gefallen. Ich ging, fast mit der Nase auf

    dem Boden zurück, und fand unseren Graben wo der

    Leutant lag, welchem ich die Sache erzählte. Ich übergab

    meine E.K. II und hatte somit meinen Befehl ausgeführt.

    Als ich gegen 2 Uhr wieder zu, K.T.K. zurück kam, wurden

    wir dort abgelöst und gingen in eine andere Stellung.

    Auf den Fall von dieser Nacht hin durfte ich am anderen

    Morgen eine Leitung zum K.T.K. ziehen. Eines

    Tages traf ich beim Regts. Gefechtsstand einen alten Kameraden

    von der 12 Komp. welcher Ordonannz war. Er sagte

    mir, daß unser einziger Untoffz. Pien das E.K. I. bekommt

    wenn wir aus der Stellung zurück kommen.

    Ich machte mich gleich auf den Weg zu unseren

    Werfern und teilte es unserem Korporal mit. Die

    Freude unter uns war groß. Wenn das der Fall sei,

    wollte er uns ein Fäßchen Bier spendieren und

    dem Regt. die vermutliche Tankgeschwader Fahne übergeben.

    Nach mehreren Tagen wurde dann auch das

    I.R. 105 aus der Stellung gezogen. Doch wie schwer

    Seite 47:

    enttäuscht waren wir, als wir hinten sahen, daß dem Untoffz.

    v. II. Batl., welcher sich mit unserem Untoffz. Lutze bei dem Tankangriff

    herumgestritten hatte und derselbe durch Kopfschuß

    getötet wurde, die Brust mit dem E.K. I. schmückte.

    Untoffz. Pien bat uns wegen der Fahne zu schweigen und

    hat dieselbe als Ersatz für das E.K.I. in seine Heimat

    geschickt was ihm vielleicht jetzt mehr wert ist. So hatten

    wir auch diese Stellung hinter uns.

         Nachdem das Regt. drei Nächte zurück marschiert

    war, wurde es am 25. Juni in La Ferté verladen und

    in Machault ausgeladen. Wir kamen wieder in unsere

    alte Champagnestellung wo ein großer Angriff geplant

    war. Die Stellung war sehr ruhig. Als M.W. Minenwerfer haben

    wir 4 Wochen lang Munition geschleppt. Am 15. Juli

    1 Uhr nachts begann das Art. Feuer für den großen Angriff.

    Die Bayern sollten es machen, während I.R. 105

    Reserve war. Um 5 Uhr gingen sie aus der Stellung

    heraus und kamen fast ohne Verluste bis zur 3. französischen

    Linie wo der Angriff zum Stehen kam. Danach

    wurden die Bayern zurück genommen und I.R. 105 übernahm

    die Stellung. Wir bauten unsere Werfer in einem

    französischen Laufgraben ein. Ich wurde dem Munitions-Trupp

    zugeteilt. Wir sollten mehrere Nächte Minen heran

    holen. Unser Truppführer sagte, das machen wir in einer

    Nacht. Jeder mußte 20 Kisten à 6 Minen holen. So ging

    es beim Abend werden los.


  • November 20, 2018 09:04:27 Xip K

    Seite 46:

    abgenommen war, wurde er zum Regts. Gefechtsstand

    gebracht. Am Abend waren schon die schweren M.W. mit

    Pferden da und zogen das unverserte unversehrte Flugzeug weg wofür

    sie als Sammelgut wohl 1500 Mark bekommen mußten.

    Wir haben jedenfalls nichts bekommen. Von dem Tage an mußte

    ich Meldegänger machen und lag beim II. Kampf-Batl.

    In der Nacht gegen 1/2 12 Uhr wurde ich zum Major gerufen

    und mußte 4 Stück E.K. II zu den M.W. schaffen. Unterwegs

    hatte ich mich mehrere Male verlaufen, fand aber

    doch die Straße wieder, welche ich entlang mußte. Ich

    murmelte immer M. W. vor mich hin, da dieselben

    rechts und links von der Straße standen wurde aber nicht

    gehört. Da rief mich jemand mit leiser Stimme an.

    Ich frug, was seid ihr, worauf dieser mir antwortete, Horchposten.

    Da sah ich erst, daß wenige Meter von mir die

    Scheune stand wo die Franzosen drinn lagen. Vermutlich

    lösten dieselben gerade ab und hatten mich nicht

    bemerkt. So wäre ich bald mit meinen 4 E.K. Eisernen Kreuzen in die Hände

    der Franzosen gefallen. Ich ging, fast mit der Nase auf

    dem Boden zurück, und fand unseren Graben wo der

    Leutant lag, welchem ich die Sache erzählte. Ich übergab

    meine E.K. II und hatte somit meinen Befehl ausgeführt.

    Als ich gegen 2 Uhr wieder zu, K.T.K. zurück kam, wurden

    wir dort abgelöst und gingen in eine andere Stellung.

    Auf den Fall von dieser Nacht hin durfte ich am anderen

    Morgen eine Leitung zum K.T.K. ziehen. Eines

    Tages traf ich beim Regts. Gefechtsstand einen alten Kameraden

    von der 12 Komp. welcher Ordonannz war. Er sagte

    mir, daß unser einziger Untoffz. Pien das E.K. I. bekommt

    wenn wir aus der Stellung zurück kommen.

    Ich machte mich gleich auf den Weg zu unseren

    Werfern und teilte es unserem Korporal mit. Die

    Freude unter uns war groß. Wenn das der Fall sei,

    wollte er uns ein Fäßchen Bier spendieren und

    dem Regt. die vermutliche Tankgeschwader Fahne übergeben.

    Nach mehreren Tagen wurde dann auch das

    I.R. 105 aus der Stellung gezogen. Doch wie schwer

    Seite 47:

    enttäuscht waren wir, als wir hinten sahen, daß dem Untoffz.

    v. II. Batl., welcher sich mit unserem Untoffz. Lutze bei dem Tankangriff

    herumgestritten hatte und derselbe durch Kopfschuß

    getötet wurde, die Brust mit dem E.K. I. schmückte.

    Untoffz. Pien bat uns wegen der Fahne zu schweigen und

    hat dieselbe als Ersatz für das E.K.I. in seine Heimat

    geschickt was ihm vielleicht jetzt mehr wert ist. So hatten

    wir auch diese Stellung hinter uns.

         Nachdem das Regt. drei Nächte zurück marschiert

    war, wurde es am 25. Juni in La Ferté verladen und

    in Machault ausgeladen. Wir kamen wieder in unsere

    alte Champagnestellung wo ein großer Angriff geplant

    war. Die Stellung war sehr ruhig. Als M.W. Minenwerfer haben

    wir 4 Wochen lang Munition geschleppt. Am 15. Juli

    1 Uhr nachts begann das Art. Feuer für den großen Angriff.

    Die Bayern sollten es machen, während I.R. 105

    Reserve war. Um 5 Uhr gingen sie aus der Stellung

    heraus und kamen fast ohne Verluste bis zur 3. französischen

    Linie wo der Angriff zum Stehen kam. Danach

    wurden die Bayern zurück genommen und I.R. 105 übernahm

    die Stellung. Wir bauten unsere Werfer in einem

    französischen Laufgraben ein.


  • November 20, 2018 09:04:03 Xip K

    Seite 46:

    abgenommen war, wurde er zum Regts. Gefechtsstand

    gebracht. Am Abend waren schon die schweren M.W. mit

    Pferden da und zogen das unverserte unversehrte Flugzeug weg wofür

    sie als Sammelgut wohl 1500 Mark bekommen mußten.

    Wir haben jedenfalls nichts bekommen. Von dem Tage an mußte

    ich Meldegänger machen und lag beim II. Kampf-Batl.

    In der Nacht gegen 1/2 12 Uhr wurde ich zum Major gerufen

    und mußte 4 Stück E.K. II zu den M.W. schaffen. Unterwegs

    hatte ich mich mehrere Male verlaufen, fand aber

    doch die Straße wieder, welche ich entlang mußte. Ich

    murmelte immer M. W. vor mich hin, da dieselben

    rechts und links von der Straße standen wurde aber nicht

    gehört. Da rief mich jemand mit leiser Stimme an.

    Ich frug, was seid ihr, worauf dieser mir antwortete, Horchposten.

    Da sah ich erst, daß wenige Meter von mir die

    Scheune stand wo die Franzosen drinn lagen. Vermutlich

    lösten dieselben gerade ab und hatten mich nicht

    bemerkt. So wäre ich bald mit meinen 4 E.K. Eisernen Kreuzen in die Hände

    der Franzosen gefallen. Ich ging, fast mit der Nase auf

    dem Boden zurück, und fand unseren Graben wo der

    Leutant lag, welchem ich die Sache erzählte. Ich übergab

    meine E.K. II und hatte somit meinen Befehl ausgeführt.

    Als ich gegen 2 Uhr wieder zu, K.T.K. zurück kam, wurden

    wir dort abgelöst und gingen in eine andere Stellung.

    Auf den Fall von dieser Nacht hin durfte ich am anderen

    Morgen eine Leitung zum K.T.K. ziehen. Eines

    Tages traf ich beim Regts. Gefechtsstand einen alten Kameraden

    von der 12 Komp. welcher Ordonannz war. Er sagte

    mir, daß unser einziger Untoffz. Pien das E.K. I. bekommt

    wenn wir aus der Stellung zurück kommen.

    Ich machte mich gleich auf den Weg zu unseren

    Werfern und teilte es unserem Korporal mit. Die

    Freude unter uns war groß. Wenn das der Fall sei,

    wollte er uns ein Fäßchen Bier spendieren und

    dem Regt. die vermutliche Tankgeschwader Fahne übergeben.

    Nach mehreren Tagen wurde dann auch das

    I.R. 105 aus der Stellung gezogen. Doch wie schwer

    Seite 47:

    enttäuscht waren wir, als wir hinten sahen, daß dem Untoffz.

    v. II. Batl., welcher sich mit unserem Untoffz. Lutze bei dem Tankangriff

    herumgestritten hatte und derselbe durch Kopfschuß

    getötet wurde, die Brust mit dem E.K. I. schmückte.

    Untoffz. Pien bat uns wegen der Fahne zu schweigen und

    hat dieselbe als Ersatz für das E.K.I. in seine Heimat

    geschickt was ihm vielleicht jetzt mehr wert ist. So hatten

    wir auch diese Stellung hinter uns.

         Nachdem das Regt. drei Nächte zurück marschiert

    war, wurde es am 25. Juni in La Ferté verladen und

    in Machault ausgeladen. Wir kamen wieder in unsere

    alte Champagnestellung wo ein großer Angriff geplant

    war. Die Stellung war sehr ruhig. Als M.W. Minenwerfer haben

    wir 4 Wochen lang Munition geschleppt. Am 15. Juli

    1 Uhr nachts begann das Art. Feuer für den großen Angriff.

    Die Bayern sollten es machen, während I.R. 105

    Reserve war. Um 5 Uhr gingen sie aus der Stellung

    heraus und kamen fast ohne Verluste bis zur 3. französischen

    Linie wo der Angriff zum Stehen kam. Danach

    wurden die Bayern zurück genommen und I.R. 105 übernahm

    die Stellung.


  • November 20, 2018 09:03:14 Xip K

    Seite 46:

    abgenommen war, wurde er zum Regts. Gefechtsstand

    gebracht. Am Abend waren schon die schweren M.W. mit

    Pferden da und zogen das unverserte unversehrte Flugzeug weg wofür

    sie als Sammelgut wohl 1500 Mark bekommen mußten.

    Wir haben jedenfalls nichts bekommen. Von dem Tage an mußte

    ich Meldegänger machen und lag beim II. Kampf-Batl.

    In der Nacht gegen 1/2 12 Uhr wurde ich zum Major gerufen

    und mußte 4 Stück E.K. II zu den M.W. schaffen. Unterwegs

    hatte ich mich mehrere Male verlaufen, fand aber

    doch die Straße wieder, welche ich entlang mußte. Ich

    murmelte immer M. W. vor mich hin, da dieselben

    rechts und links von der Straße standen wurde aber nicht

    gehört. Da rief mich jemand mit leiser Stimme an.

    Ich frug, was seid ihr, worauf dieser mir antwortete, Horchposten.

    Da sah ich erst, daß wenige Meter von mir die

    Scheune stand wo die Franzosen drinn lagen. Vermutlich

    lösten dieselben gerade ab und hatten mich nicht

    bemerkt. So wäre ich bald mit meinen 4 E.K. Eisernen Kreuzen in die Hände

    der Franzosen gefallen. Ich ging, fast mit der Nase auf

    dem Boden zurück, und fand unseren Graben wo der

    Leutant lag, welchem ich die Sache erzählte. Ich übergab

    meine E.K. II und hatte somit meinen Befehl ausgeführt.

    Als ich gegen 2 Uhr wieder zu, K.T.K. zurück kam, wurden

    wir dort abgelöst und gingen in eine andere Stellung.

    Auf den Fall von dieser Nacht hin durfte ich am anderen

    Morgen eine Leitung zum K.T.K. ziehen. Eines

    Tages traf ich beim Regts. Gefechtsstand einen alten Kameraden

    von der 12 Komp. welcher Ordonannz war. Er sagte

    mir, daß unser einziger Untoffz. Pien das E.K. I. bekommt

    wenn wir aus der Stellung zurück kommen.

    Ich machte mich gleich auf den Weg zu unseren

    Werfern und teilte es unserem Korporal mit. Die

    Freude unter uns war groß. Wenn das der Fall sei,

    wollte er uns ein Fäßchen Bier spendieren und

    dem Regt. die vermutliche Tankgeschwader Fahne übergeben.

    Nach mehreren Tagen wurde dann auch das

    I.R. 105 aus der Stellung gezogen. Doch wie schwer

    Seite 47:

    enttäuscht waren wir, als wir hinten sahen, daß dem Untoffz.

    v. II. Batl., welcher sich mit unserem Untoffz. Lutze bei dem Tankangriff

    herumgestritten hatte und derselbe durch Kopfschuß

    getötet wurde, die Brust mit dem E.K. I. schmückte.

    Untoffz. Pien bat uns wegen der Fahne zu schweigen und

    hat dieselbe als Ersatz für das E.K.I. in seine Heimat

    geschickt was ihm vielleicht jetzt mehr wert ist. So hatten

    wir auch diese Stellung hinter uns.

         Nachdem das Regt. drei Nächte zurück marschiert

    war, wurde es am 25. Juni in La Ferté verladen und

    in Machault ausgeladen. Wir kamen wieder in unsere

    alte Champagnestellung wo ein großer Angriff geplant

    war. Die Stellung war sehr ruhig. Als M.W. Minenwerfer haben

    wir 4 Wochen lang Munition geschleppt. Am 15. Juli

    1 Uhr nachts begann das Art. Feuer für den großen Angriff.

    Die Bayern sollten es machen, während I.R. 105

    Reserve war. Um 5 Uhr gingen sie aus der Stellung

    heraus und kamen fast ohne Verluste bis zur 3. französischen

    Linie wo der Angriff zum Stehen kam.


  • November 20, 2018 09:01:28 Xip K

    Seite 46:

    abgenommen war, wurde er zum Regts. Gefechtsstand

    gebracht. Am Abend waren schon die schweren M.W. mit

    Pferden da und zogen das unverserte unversehrte Flugzeug weg wofür

    sie als Sammelgut wohl 1500 Mark bekommen mußten.

    Wir haben jedenfalls nichts bekommen. Von dem Tage an mußte

    ich Meldegänger machen und lag beim II. Kampf-Batl.

    In der Nacht gegen 1/2 12 Uhr wurde ich zum Major gerufen

    und mußte 4 Stück E.K. II zu den M.W. schaffen. Unterwegs

    hatte ich mich mehrere Male verlaufen, fand aber

    doch die Straße wieder, welche ich entlang mußte. Ich

    murmelte immer M. W. vor mich hin, da dieselben

    rechts und links von der Straße standen wurde aber nicht

    gehört. Da rief mich jemand mit leiser Stimme an.

    Ich frug, was seid ihr, worauf dieser mir antwortete, Horchposten.

    Da sah ich erst, daß wenige Meter von mir die

    Scheune stand wo die Franzosen drinn lagen. Vermutlich

    lösten dieselben gerade ab und hatten mich nicht

    bemerkt. So wäre ich bald mit meinen 4 E.K. Eisernen Kreuzen in die Hände

    der Franzosen gefallen. Ich ging, fast mit der Nase auf

    dem Boden zurück, und fand unseren Graben wo der

    Leutant lag, welchem ich die Sache erzählte. Ich übergab

    meine E.K. II und hatte somit meinen Befehl ausgeführt.

    Als ich gegen 2 Uhr wieder zu, K.T.K. zurück kam, wurden

    wir dort abgelöst und gingen in eine andere Stellung.

    Auf den Fall von dieser Nacht hin durfte ich am anderen

    Morgen eine Leitung zum K.T.K. ziehen. Eines

    Tages traf ich beim Regts. Gefechtsstand einen alten Kameraden

    von der 12 Komp. welcher Ordonannz war. Er sagte

    mir, daß unser einziger Untoffz. Pien das E.K. I. bekommt

    wenn wir aus der Stellung zurück kommen.

    Ich machte mich gleich auf den Weg zu unseren

    Werfern und teilte es unserem Korporal mit. Die

    Freude unter uns war groß. Wenn das der Fall sei,

    wollte er uns ein Fäßchen Bier spendieren und

    dem Regt. die vermutliche Tankgeschwader Fahne übergeben.

    Nach mehreren Tagen wurde dann auch das

    I.R. 105 aus der Stellung gezogen. Doch wie schwer

    Seite 47:

    enttäuscht waren wir, als wir hinten sahen, daß dem Untoffz.

    v. II. Batl., welcher sich mit unserem Untoffz. Lutze bei dem Tankangriff

    herumgestritten hatte und derselbe durch Kopfschuß

    getötet wurde, die Brust mit dem E.K. I. schmückte.

    Untoffz. Pien bat uns wegen der Fahne zu schweigen und

    hat dieselbe als Ersatz für das E.K.I. in seine Heimat

    geschickt was ihm vielleicht jetzt mehr wert ist. So hatten

    wir auch diese Stellung hinter uns.

         Nachdem das Regt. drei Nächte zurück marschiert

    war, wurde es am 25. Juni in La Ferté verladen und

    in Machault ausgeladen. Wir kamen wieder in unsere

    alte Champagnestellung wo ein großer Angriff geplant

    war. Die Stellung war sehr ruhig. Als M.W. Minenwerfer haben

    wir 4 Wochen lang Munition geschleppt.


  • November 20, 2018 09:00:47 Xip K

    Seite 46:

    abgenommen war, wurde er zum Regts. Gefechtsstand

    gebracht. Am Abend waren schon die schweren M.W. mit

    Pferden da und zogen das unverserte unversehrte Flugzeug weg wofür

    sie als Sammelgut wohl 1500 Mark bekommen mußten.

    Wir haben jedenfalls nichts bekommen. Von dem Tage an mußte

    ich Meldegänger machen und lag beim II. Kampf-Batl.

    In der Nacht gegen 1/2 12 Uhr wurde ich zum Major gerufen

    und mußte 4 Stück E.K. II zu den M.W. schaffen. Unterwegs

    hatte ich mich mehrere Male verlaufen, fand aber

    doch die Straße wieder, welche ich entlang mußte. Ich

    murmelte immer M. W. vor mich hin, da dieselben

    rechts und links von der Straße standen wurde aber nicht

    gehört. Da rief mich jemand mit leiser Stimme an.

    Ich frug, was seid ihr, worauf dieser mir antwortete, Horchposten.

    Da sah ich erst, daß wenige Meter von mir die

    Scheune stand wo die Franzosen drinn lagen. Vermutlich

    lösten dieselben gerade ab und hatten mich nicht

    bemerkt. So wäre ich bald mit meinen 4 E.K. Eisernen Kreuzen in die Hände

    der Franzosen gefallen. Ich ging, fast mit der Nase auf

    dem Boden zurück, und fand unseren Graben wo der

    Leutant lag, welchem ich die Sache erzählte. Ich übergab

    meine E.K. II und hatte somit meinen Befehl ausgeführt.

    Als ich gegen 2 Uhr wieder zu, K.T.K. zurück kam, wurden

    wir dort abgelöst und gingen in eine andere Stellung.

    Auf den Fall von dieser Nacht hin durfte ich am anderen

    Morgen eine Leitung zum K.T.K. ziehen. Eines

    Tages traf ich beim Regts. Gefechtsstand einen alten Kameraden

    von der 12 Komp. welcher Ordonannz war. Er sagte

    mir, daß unser einziger Untoffz. Pien das E.K. I. bekommt

    wenn wir aus der Stellung zurück kommen.

    Ich machte mich gleich auf den Weg zu unseren

    Werfern und teilte es unserem Korporal mit. Die

    Freude unter uns war groß. Wenn das der Fall sei,

    wollte er uns ein Fäßchen Bier spendieren und

    dem Regt. die vermutliche Tankgeschwader Fahne übergeben.

    Nach mehreren Tagen wurde dann auch das

    I.R. 105 aus der Stellung gezogen. Doch wie schwer

    Seite 47:

    enttäuscht waren wir, als wir hinten sahen, daß dem Untoffz.

    v. II. Batl., welcher sich mit unserem Untoffz. Lutze bei dem Tankangriff

    herumgestritten hatte und derselbe durch Kopfschuß

    getötet wurde, die Brust mit dem E.K. I. schmückte.

    Untoffz. Pien bat uns wegen der Fahne zu schweigen und

    hat dieselbe als Ersatz für das E.K.I. in seine Heimat

    geschickt was ihm vielleicht jetzt mehr wert ist. So hatten

    wir auch diese Stellung hinter uns.

         Nachdem das Regt. drei Nächte zurück marschiert

    war, wurde es am 25. Juni in La Ferté verladen und

    in Machault ausgeladen. Wir kamen wieder in unsere

    alte Champagnestellung wo ein großer Angriff geplant

    war. Die Stellung war sehr ruhig.


  • November 20, 2018 09:00:08 Xip K

    Seite 46:

    abgenommen war, wurde er zum Regts. Gefechtsstand

    gebracht. Am Abend waren schon die schweren M.W. mit

    Pferden da und zogen das unverserte unversehrte Flugzeug weg wofür

    sie als Sammelgut wohl 1500 Mark bekommen mußten.

    Wir haben jedenfalls nichts bekommen. Von dem Tage an mußte

    ich Meldegänger machen und lag beim II. Kampf-Batl.

    In der Nacht gegen 1/2 12 Uhr wurde ich zum Major gerufen

    und mußte 4 Stück E.K. II zu den M.W. schaffen. Unterwegs

    hatte ich mich mehrere Male verlaufen, fand aber

    doch die Straße wieder, welche ich entlang mußte. Ich

    murmelte immer M. W. vor mich hin, da dieselben

    rechts und links von der Straße standen wurde aber nicht

    gehört. Da rief mich jemand mit leiser Stimme an.

    Ich frug, was seid ihr, worauf dieser mir antwortete, Horchposten.

    Da sah ich erst, daß wenige Meter von mir die

    Scheune stand wo die Franzosen drinn lagen. Vermutlich

    lösten dieselben gerade ab und hatten mich nicht

    bemerkt. So wäre ich bald mit meinen 4 E.K. Eisernen Kreuzen in die Hände

    der Franzosen gefallen. Ich ging, fast mit der Nase auf

    dem Boden zurück, und fand unseren Graben wo der

    Leutant lag, welchem ich die Sache erzählte. Ich übergab

    meine E.K. II und hatte somit meinen Befehl ausgeführt.

    Als ich gegen 2 Uhr wieder zu, K.T.K. zurück kam, wurden

    wir dort abgelöst und gingen in eine andere Stellung.

    Auf den Fall von dieser Nacht hin durfte ich am anderen

    Morgen eine Leitung zum K.T.K. ziehen. Eines

    Tages traf ich beim Regts. Gefechtsstand einen alten Kameraden

    von der 12 Komp. welcher Ordonannz war. Er sagte

    mir, daß unser einziger Untoffz. Pien das E.K. I. bekommt

    wenn wir aus der Stellung zurück kommen.

    Ich machte mich gleich auf den Weg zu unseren

    Werfern und teilte es unserem Korporal mit. Die

    Freude unter uns war groß. Wenn das der Fall sei,

    wollte er uns ein Fäßchen Bier spendieren und

    dem Regt. die vermutliche Tankgeschwader Fahne übergeben.

    Nach mehreren Tagen wurde dann auch das

    I.R. 105 aus der Stellung gezogen. Doch wie schwer

    Seite 47:

    enttäuscht waren wir, als wir hinten sahen, daß dem Untoffz.

    v. II. Batl., welcher sich mit unserem Untoffz. Lutze bei dem Tankangriff

    herumgestritten hatte und derselbe durch Kopfschuß

    getötet wurde, die Brust mit dem E.K. I. schmückte.

    Untoffz. Pien bat uns wegen der Fahne zu schweigen und

    hat dieselbe als Ersatz für das E.K.I. in seine Heimat

    geschickt was ihm vielleicht jetzt mehr wert ist. So hatten

    wir auch diese Stellung hinter uns.

         Nachdem das Regt. drei Nächte zurück marschiert

    war, wurde es am 25. Juni in La Ferté verladen und

    in Machault ausgeladen.


  • November 20, 2018 08:58:58 Xip K

    Seite 46:

    abgenommen war, wurde er zum Regts. Gefechtsstand

    gebracht. Am Abend waren schon die schweren M.W. mit

    Pferden da und zogen das unverserte unversehrte Flugzeug weg wofür

    sie als Sammelgut wohl 1500 Mark bekommen mußten.

    Wir haben jedenfalls nichts bekommen. Von dem Tage an mußte

    ich Meldegänger machen und lag beim II. Kampf-Batl.

    In der Nacht gegen 1/2 12 Uhr wurde ich zum Major gerufen

    und mußte 4 Stück E.K. II zu den M.W. schaffen. Unterwegs

    hatte ich mich mehrere Male verlaufen, fand aber

    doch die Straße wieder, welche ich entlang mußte. Ich

    murmelte immer M. W. vor mich hin, da dieselben

    rechts und links von der Straße standen wurde aber nicht

    gehört. Da rief mich jemand mit leiser Stimme an.

    Ich frug, was seid ihr, worauf dieser mir antwortete, Horchposten.

    Da sah ich erst, daß wenige Meter von mir die

    Scheune stand wo die Franzosen drinn lagen. Vermutlich

    lösten dieselben gerade ab und hatten mich nicht

    bemerkt. So wäre ich bald mit meinen 4 E.K. Eisernen Kreuzen in die Hände

    der Franzosen gefallen. Ich ging, fast mit der Nase auf

    dem Boden zurück, und fand unseren Graben wo der

    Leutant lag, welchem ich die Sache erzählte. Ich übergab

    meine E.K. II und hatte somit meinen Befehl ausgeführt.

    Als ich gegen 2 Uhr wieder zu, K.T.K. zurück kam, wurden

    wir dort abgelöst und gingen in eine andere Stellung.

    Auf den Fall von dieser Nacht hin durfte ich am anderen

    Morgen eine Leitung zum K.T.K. ziehen. Eines

    Tages traf ich beim Regts. Gefechtsstand einen alten Kameraden

    von der 12 Komp. welcher Ordonannz war. Er sagte

    mir, daß unser einziger Untoffz. Pien das E.K. I. bekommt

    wenn wir aus der Stellung zurück kommen.

    Ich machte mich gleich auf den Weg zu unseren

    Werfern und teilte es unserem Korporal mit. Die

    Freude unter uns war groß. Wenn das der Fall sei,

    wollte er uns ein Fäßchen Bier spendieren und

    dem Regt. die vermutliche Tankgeschwader Fahne übergeben.

    Nach mehreren Tagen wurde dann auch das

    I.R. 105 aus der Stellung gezogen. Doch wie schwer

    Seite 47:

    enttäuscht waren wir, als wir hinten sahen, daß dem Untoffz.

    v. II. Batl., welcher sich mit unserem Untoffz. Lutze bei dem Tankangriff

    herumgestritten hatte und derselbe durch Kopfschuß

    getötet wurde, die Brust mit dem E.K. I. schmückte.

    Untoffz. Pien bat uns wegen der Fahne zu schweigen und

    hat dieselbe als Ersatz für das E.K.I. in seine Heimat

    geschickt was ihm vielleicht jetzt mehr wert ist. So hatten

    wir auch diese Stellung hinter uns.


  • November 20, 2018 08:57:45 Xip K

    Seite 46:

    abgenommen war, wurde er zum Regts. Gefechtsstand

    gebracht. Am Abend waren schon die schweren M.W. mit

    Pferden da und zogen das unverserte unversehrte Flugzeug weg wofür

    sie als Sammelgut wohl 1500 Mark bekommen mußten.

    Wir haben jedenfalls nichts bekommen. Von dem Tage an mußte

    ich Meldegänger machen und lag beim II. Kampf-Batl.

    In der Nacht gegen 1/2 12 Uhr wurde ich zum Major gerufen

    und mußte 4 Stück E.K. II zu den M.W. schaffen. Unterwegs

    hatte ich mich mehrere Male verlaufen, fand aber

    doch die Straße wieder, welche ich entlang mußte. Ich

    murmelte immer M. W. vor mich hin, da dieselben

    rechts und links von der Straße standen wurde aber nicht

    gehört. Da rief mich jemand mit leiser Stimme an.

    Ich frug, was seid ihr, worauf dieser mir antwortete, Horchposten.

    Da sah ich erst, daß wenige Meter von mir die

    Scheune stand wo die Franzosen drinn lagen. Vermutlich

    lösten dieselben gerade ab und hatten mich nicht

    bemerkt. So wäre ich bald mit meinen 4 E.K. Eisernen Kreuzen in die Hände

    der Franzosen gefallen. Ich ging, fast mit der Nase auf

    dem Boden zurück, und fand unseren Graben wo der

    Leutant lag, welchem ich die Sache erzählte. Ich übergab

    meine E.K. II und hatte somit meinen Befehl ausgeführt.

    Als ich gegen 2 Uhr wieder zu, K.T.K. zurück kam, wurden

    wir dort abgelöst und gingen in eine andere Stellung.

    Auf den Fall von dieser Nacht hin durfte ich am anderen

    Morgen eine Leitung zum K.T.K. ziehen. Eines

    Tages traf ich beim Regts. Gefechtsstand einen alten Kameraden

    von der 12 Komp. welcher Ordonannz war. Er sagte

    mir, daß unser einziger Untoffz. Pien das E.K. I. bekommt

    wenn wir aus der Stellung zurück kommen.

    Ich machte mich gleich auf den Weg zu unseren

    Werfern und teilte es unserem Korporal mit. Die

    Freude unter uns war groß. Wenn das der Fall sei,

    wollte er uns ein Fäßchen Bier spendieren und

    dem Regt. die vermutliche Tankgeschwader Fahne übergeben.

    Nach mehreren Tagen wurde dann auch das

    I.R. 105 aus der Stellung gezogen. Doch wie schwer

    Seite 47:

    enttäuscht waren wir, als wir hinten sahen, daß dem Untoffz.

    v. II. Batl., welcher sich mit unserem Untoffz. Lutze bei dem Tankangriff

    herumgestritten hatte und derselbe durch Kopfschuß

    getötet wurde, die Brust mit dem E.K. I. schmückte.


  • November 20, 2018 08:55:52 Xip K

    Seite 46:

    abgenommen war, wurde er zum Regts. Gefechtsstand

    gebracht. Am Abend waren schon die schweren M.W. mit

    Pferden da und zogen das unverserte unversehrte Flugzeug weg wofür

    sie als Sammelgut wohl 1500 Mark bekommen mußten.

    Wir haben jedenfalls nichts bekommen. Von dem Tage an mußte

    ich Meldegänger machen und lag beim II. Kampf-Batl.

    In der Nacht gegen 1/2 12 Uhr wurde ich zum Major gerufen

    und mußte 4 Stück E.K. II zu den M.W. schaffen. Unterwegs

    hatte ich mich mehrere Male verlaufen, fand aber

    doch die Straße wieder, welche ich entlang mußte. Ich

    murmelte immer M. W. vor mich hin, da dieselben

    rechts und links von der Straße standen wurde aber nicht

    gehört. Da rief mich jemand mit leiser Stimme an.

    Ich frug, was seid ihr, worauf dieser mir antwortete, Horchposten.

    Da sah ich erst, daß wenige Meter von mir die

    Scheune stand wo die Franzosen drinn lagen. Vermutlich

    lösten dieselben gerade ab und hatten mich nicht

    bemerkt. So wäre ich bald mit meinen 4 E.K. Eisernen Kreuzen in die Hände

    der Franzosen gefallen. Ich ging, fast mit der Nase auf

    dem Boden zurück, und fand unseren Graben wo der

    Leutant lag, welchem ich die Sache erzählte. Ich übergab

    meine E.K. II und hatte somit meinen Befehl ausgeführt.

    Als ich gegen 2 Uhr wieder zu, K.T.K. zurück kam, wurden

    wir dort abgelöst und gingen in eine andere Stellung.

    Auf den Fall von dieser Nacht hin durfte ich am anderen

    Morgen eine Leitung zum K.T.K. ziehen. Eines

    Tages traf ich beim Regts. Gefechtsstand einen alten Kameraden

    von der 12 Komp. welcher Ordonannz war. Er sagte

    mir, daß unser einziger Untoffz. Pien das E.K. I. bekommt

    wenn wir aus der Stellung zurück kommen.

    Ich machte mich gleich auf den Weg zu unseren

    Werfern und teilte es unserem Korporal mit. Die

    Freude unter uns war groß. Wenn das der Fall sei,

    wollte er uns ein Fäßchen Bier spendieren und

    dem Regt. die vermutliche Tankgeschwader Fahne übergeben.

    Nach mehreren Tagen wurde dann auch das

    I.R. 105 aus der Stellung gezogen. Doch wie schwer


  • November 20, 2018 08:54:50 Xip K

    Seite 46:

    abgenommen war, wurde er zum Regt. Gefechtsstand

    gebracht. Am Abend waren schon die schweren M.W. mit

    Pferden da und zogen das unverserte unversehrte Flugzeug weg wofür

    sie als Sammelgut wohl 1500 Mark bekommen mußten.

    Wir haben jedenfalls nichts bekommen. Von dem Tage an mußte

    ich Meldegänger machen und lag beim II. Kampf-Batl.

    In der Nacht gegen 1/2 12 Uhr wurde ich zum Major gerufen

    und mußte 4 Stück E.K. II zu den M.W. schaffen. Unterwegs

    hatte ich mich mehrere Male verlaufen, fand aber

    doch die Straße wieder, welche ich entlang mußte. Ich

    murmelte immer M. W. vor mich hin, da dieselben

    rechts und links von der Straße standen wurde aber nicht

    gehört. Da rief mich jemand mit leiser Stimme an.

    Ich frug, was seid ihr, worauf dieser mir antwortete, Horchposten.

    Da sah ich erst, daß wenige Meter von mir die

    Scheune stand wo die Franzosen drinn lagen. Vermutlich

    lösten dieselben gerade ab und hatten mich nicht

    bemerkt. So wäre ich bald mit meinen 4 E.K. Eisernen Kreuzen in die Hände

    der Franzosen gefallen. Ich ging, fast mit der Nase auf

    dem Boden zurück, und fand unseren Graben wo der

    Leutant lag, welchem ich die Sache erzählte. Ich übergab

    meine E.K. II und hatte somit meinen Befehl ausgeführt.

    Als ich gegen 2 Uhr wieder zu, K.T.K. zurück kam, wurden

    wir dort abgelöst und gingen in eine andere Stellung.

    Auf den Fall von dieser Nacht hin durfte ich am anderen

    Morgen eine Leitung zum K.T.K. ziehen. Eines

    Tages traf ich beim Regts. Gefechtsstand einen alten Kameraden

    von der 12 Komp. welcher Ordonannz war.


  • November 20, 2018 08:49:50 Xip K

    Seite 46:

    abgenommen war, wurde er zum Regt. Gefechtsstand

    gebracht. Am Abend waren schon die schweren M.W. mit

    Pferden da und zogen das unverserte unversehrte Flugzeug weg wofür

    sie als Sammelgut wohl 1500 Mark bekommen mußten.

    Wir haben jedenfalls nichts bekommen. Von dem Tage an mußte

    ich Meldegänger machen und lag beim II. Kampf-Batl.

    In der Nacht gegen 1/2 12 Uhr wurde ich zum Major gerufen

    und mußte 4 Stück E.K. II zu den M.W. schaffen. Unterwegs

    hatte ich mich mehrere Male verlaufen, fand aber

    doch die Straße wieder, welche ich entlang mußte. Ich

    murmelte immer M. W. vor mich hin, da dieselben

    rechts und links von der Straße standen wurde aber nicht

    gehört. Da rief mich jemand mit leiser Stimme an.

    Ich frug, was seid ihr, worauf dieser mir antwortete, Horchposten.

    Da sah ich erst, daß wenige Meter von mir die

    Scheune stand wo die Franzosen drinn lagen. Vermutlich

    lösten dieselben gerade ab und hatten mich nicht

    bemerkt. So wäre ich bald mit meinen 4 E.K. Eisernen Kreuzen in die Hände

    der Franzosen gefallen. Ich ging, fast mit der Nase auf

    dem Boden zurück, und fand unseren Graben wo der

    Leutant lag, welchem ich die Sache erzählte.


  • November 20, 2018 08:48:42 Xip K

    Seite 46:

    abgenommen war, wurde er zum Regt. Gefechtsstand

    gebracht. Am Abend waren schon die schweren M.W. mit

    Pferden da und zogen das unverserte unversehrte Flugzeug weg wofür

    sie als Sammelgut wohl 1500 Mark bekommen mußten.

    Wir haben jedenfalls nichts bekommen. Von dem Tage an mußte

    ich Meldegänger machen und lag beim II. Kampf-Batl.

    In der Nacht gegen 1/2 12 Uhr wurde ich zum Major gerufen

    und mußte 4 Stück E.K. II zu den M.W. schaffen. Unterwegs

    hatte ich mich mehrere Male verlaufen, fand aber

    doch die Straße wieder, welche ich entlang mußte. Ich

    murmelte immer M. W. vor mich hin, da dieselben

    rechts und links von der Straße standen wurde aber nicht

    gehört. Da rief mich jemand mit leiser Stimme an.

    Ich frug, was seid ihr, worauf dieser mir antwortete, Horchposten.

    Da sah ich erst, daß wenige Meter von mir die

    Scheune stand wo die Franzosen drinn lagen. Vermutlich

    lösten dieselben gerade ab und hatten mich nicht

    bemerkt. So wäre ich bald mit meinen 4 E.K. Eisernen Kreuzen in die Hände

    der Franzosen gefallen.


  • November 20, 2018 08:48:27 Xip K

    Seite 46:

    abgenommen war, wurde er zum Regt. Gefechtsstand

    gebracht. Am Abend waren schon die schweren M.W. mit

    Pferden da und zogen das unverserte unversehrte Flugzeug weg wofür

    sie als Sammelgut wohl 1500 Mark bekommen mußten.

    Wir haben jedenfalls nichts bekommen. Von dem Tage an mußte

    ich Meldegänger machen und lag beim II. Kampf-Batl.

    In der Nacht gegen 1/2 12 Uhr wurde ich zum Major gerufen

    und mußte 4 Stück E.K. II zu den M.W. schaffen. Unterwegs

    hatte ich mich mehrere Male verlaufen, fand aber

    doch die Straße wieder, welche ich entlang mußte. Ich

    murmelte immer M. W. vor mich hin, da dieselben

    rechts und links von der Straße standen wurde aber nicht

    gehört. Da rief mich jemand mit leiser Stimme an.

    Ich frug, was seid ihr, worauf dieser mir antwortete, Horchposten.

    Da sah ich erst, daß wenige Meter von mir die

    Scheune stand wo die Franzosen drinn lagen. Vermutlich

    lösten dieselben gerade ab und hatten mich nicht

    bemerkt. So wäre ich bald mit meinen 4 E.K. in die Hände

    der Franzosen gefallen.


  • November 20, 2018 08:47:30 Xip K

    Seite 46:

    abgenommen war, wurde er zum Regt. Gefechtsstand

    gebracht. Am Abend waren schon die schweren M.W. mit

    Pferden da und zogen das unverserte unversehrte Flugzeug weg wofür

    sie als Sammelgut wohl 1500 Mark bekommen mußten.

    Wir haben jedenfalls nichts bekommen. Von dem Tage an mußte

    ich Meldegänger machen und lag beim II. Kampf-Batl.

    In der Nacht gegen 1/2 12 Uhr wurde ich zum Major gerufen

    und mußte 4 Stück E.K. II zu den M.W. schaffen. Unterwegs

    hatte ich mich mehrere Male verlaufen, fand aber

    doch die Straße wieder, welche ich entlang mußte. Ich

    murmelte immer M. W. vor mich hin, da dieselben

    rechts und links von der Straße standen wurde aber nicht

    gehört. Da rief mich jemand mit leiser Stimme an.

    Ich frug, was seid ihr, worauf dieser mir antwortete, Horchposten.

    Da sah ich erst, daß wenige Meter von mir die

    Scheune stand wo die Franzosen drinn lagen.


  • November 20, 2018 08:45:21 Xip K

    Seite 46:

    abgenommen war, wurde er zum Regt. Gefechtsstand

    gebracht. Am Abend waren schon die schweren M.W. mit

    Pferden da und zogen das unverserte unversehrte Flugzeug weg wofür

    sie als Sammelgut wohl 1500 Mark bekommen mußten.

    Wir haben jedenfalls nichts bekommen. Von dem Tage an mußte

    ich Meldegänger machen und lag beim II. Kampf-Batl.

    In der Nacht gegen 1/2 12 Uhr wurde ich zum Major gerufen

    und mußte 4 Stück E.K. II zu den M.W. schaffen. Unterwegs

    hatte ich mich mehrere Male verlaufen, fand aber

    doch die Straße wieder, welche ich entlang mußte.


  • November 20, 2018 08:44:26 Xip K

    Seite 46:

    abgenommen war, wurde er zum Regt. Gefechtsstand

    gebracht. Am Abend waren schon die schweren M.W. mit

    Pferden da und zogen das unverserte unversehrte Flugzeug weg wofür

    sie als Sammelgut wohl 1500 Mark bekommen mußten.

    Wir haben jedenfalls nichts bekommen. Von dem Tage an mußte

    ich Meldegänger machen und lag beim II. Kampf-Batl.

    In der Nacht gegen 1/2 12 Uhr wurde ich zum Major gerufen

    und mußte 4 Stück E.K. II zu den M.W. schaffen.


  • November 20, 2018 08:43:11 Xip K

    Seite 46:

    abgenommen war, wurde er zum Regt. Gefechtsstand

    gebracht. Am Abend waren schon die schweren M.W. mit

    Pferden da und zogen das unverserte unversehrte Flugzeug weg wofür

    sie als Sammelgut wohl 1500 Mark bekommen mußten.

    Wir haben jedenfalls nichts bekommen.


Description

Save description
  • 49.355262||4.499246||

    Machault, France

  • 49.592035||2.654225||

    Rollot, France

  • 49.177915||3.124745||

    La Ferté-Milon, France

  • 49.2208||5.432199999999966||

    Douaumont

    ||1
Location(s)
  • Story location Douaumont
  • Document location Machault, France
  • Additional document location Rollot, France
  • Additional document location La Ferté-Milon, France
Login and add location


ID
15519 / 164654
Source
http://europeana1914-1918.eu/...
Contributor
Christine Geist
License
http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/


June 12, 1918 – Jul, 1918
Login to edit the languages
  • Deutsch

Login to edit the fronts
  • Western Front

Login to add keywords
  • Champagnestellung
  • Meldegänger
  • Trench Life
  • Unteroffizier Lutze
  • Unteroffizier Pien

Login and add links

Notes and questions

Login to leave a note