Tagebuch meines Großvaters Erich Schubert, item 10

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Seite 20:

Am 10. August lößte I.R. 105 das I.R. 126 in der

Hooge Stellung ab. Hier kamen wir gleich wieder in

den richtigen Schlammassel hinein. Der Graben war

ersoffen. Keine Unterstände waren vorhanden. Da ging

gleich die Arbeit wieder los und den ganzen Tag schweres

Artilleriefeuer dazu. In erster Linie mußte der Graben

entwäßert werden. Das Wasser ließen wir bei die Engländer

hinüber laufen. Am meißten lag auf der

2. Linie schweres Feuer. Die Res. Komp. mußten jede Nacht

dieselbe wieder aufbauen. In dieser Stellung soll das

Regiment 1 Million Sandsäcke verarbeitet haben. Als

das III. Batl. einmal in Ruhe in den Baraken Baracken in

Polderhoek lag wurde ein englischer Flieger zur Notlandung

gezwungen. Mit Stöcken rannten wir dem

Flugzeug nach. Dasselbe war aber gegen eine starke

Hecke gefahren und so ineinander geschoben. Die 2

Flieger lagen tot neben dem zertrümmerte Apparat.

Ein Jeder nahm sich ein Stück von demselben mit.

Später lag fast bloß der Motor noch da.

Zu dieser Zeit begannen auch unsere Flieger

sich mit den feindlichen in einen Luftkampf einzulassen.

Einer der Ersten war wohl der bei uns beliebte

Immelmann. Wenn er in der Luft war, rückten bestimmt

5 feindl. feindliche Flieger vor ihm aus. Wie ein Vogel bewegte er sich

auf seiner kleinen Fockermaschine. Die zwei Flugzeugabwehrgeschütze

in Ypern hat er manchmal veralbert.

Es sind wohl Tausende von Geschossen nach ihm

verfeuert worden. Der ganze Himmel war voll kleinen

weißen Wölkchen und immer wieder fuhr er über

der Stellung hin und her. Für uns war es eine Ruhepause,

denn wenn Immelmann da war, schwiegen sämtliche

Geschütze. Als wir einmal auf der Ypernstraße

mittags Essen holten, warf er ein großes

Quantum Patronenhülsen herunter wo auch einige

in den Kessel fielen.

Als wir wieder einmal in Stellung kamen,

hatten die Pioniere an dem Hooger See ein Wehr

Seite 21:

gebaut. Jeden Tag wurde dasselbe 1 cm tiefer gerückt. So

liefen täglich gegen 300 cbm Wasser unter unserem Graben

nach dem Englischen hinüber. Auf diesen Abschnitt

gab es dafür täglich Vergeltungsfeuer so lange das Wasser lief.

Unsere Gruppe besetzte eines Abends die mittelste

Fingersappe. Hier mußte die ganze Nacht gewacht werden,

da wir hier bloß 6 Meter auseinander lagen. Gegen 9 Uhr

begann ein Handgranatenkampf. Unser Leutnant kam

in die Sappe und befahl uns dauernt zu schießen. Da

unsere Gewehre heiß wurden bekamen wir mehrere dazu,

so daß dann jeder 5 Stück zur Verfügung hatte. In

dieser Nacht habe ich mit einem Kameraden 2 Sandsäcke

voll Munition verschoßen. Dafür konnte ich am

anderen Morgen mir nicht einmal Brot abschneiden.

Auch den Gewehrkolben habe ich einmal an die Kinnlade

bekommen, da ich denselben nicht richtig eingezogen

hatte. Als der Morgen kam und von den

Engländern nichts zu sehen war, konnten 4 Mann

von der Gruppe sich schlafen legen. Von 8-10 Uhr

früh hatte ich dann wieder Posten zu stehen. So

sah ich wie aus dem engl. Graben ein Zielspiegel heraus

kam. Ich steckte in mein Gewehr ein Patrone wo das

Geschoß verkehrt hineingesteckt war und schoß auf den

Spiegel, welcher natürlich zersplitterte. Darauf kam aus

dem Graben ein Schwarzer und drohte mit geballter

Faust. Da meine 2 Stunden rum waren, nahm ich

schnell, ehe eine Handgranate kam, die Kochgeschirre

und ging Essen holen.

Am 24. Sept. ging es wieder einmal in Stellung.

Wir kamen in Bereitschaft und so mußte die Komp.

gleich die erste Nacht wieder in die 2 Linie schanzen

gehen. Die ganze Nacht schoß der Engländer auf uns.

Zum Glück waren es alles Blindgänger oder es war

Gas. Als wir unser Stück im Graben fertig gemacht

hatten, wollten wir in unseren Res. Graben zurück

gehen. Doch es kam erhöhte Alarmbereitschaft und

so mußten wir in der 2 Linie bleiben. Punkt 5 Uhr

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Am 10. August lößte I.R. 105 das I.R. 126 in der

Hooge Stellung ab. Hier kamen wir gleich wieder in

den richtigen Schlammassel hinein. Der Graben war

ersoffen. Keine Unterstände waren vorhanden. Da ging

gleich die Arbeit wieder los und den ganzen Tag schweres

Artilleriefeuer dazu. In erster Linie mußte der Graben

entwäßert werden. Das Wasser ließen wir bei die Engländer

hinüber laufen. Am meißten lag auf der

2. Linie schweres Feuer. Die Res. Komp. mußten jede Nacht

dieselbe wieder aufbauen. In dieser Stellung soll das

Regiment 1 Million Sandsäcke verarbeitet haben. Als

das III. Batl. einmal in Ruhe in den Baraken Baracken in

Polderhoek lag wurde ein englischer Flieger zur Notlandung

gezwungen. Mit Stöcken rannten wir dem

Flugzeug nach. Dasselbe war aber gegen eine starke

Hecke gefahren und so ineinander geschoben. Die 2

Flieger lagen tot neben dem zertrümmerte Apparat.

Ein Jeder nahm sich ein Stück von demselben mit.

Später lag fast bloß der Motor noch da.

Zu dieser Zeit begannen auch unsere Flieger

sich mit den feindlichen in einen Luftkampf einzulassen.

Einer der Ersten war wohl der bei uns beliebte

Immelmann. Wenn er in der Luft war, rückten bestimmt

5 feindl. feindliche Flieger vor ihm aus. Wie ein Vogel bewegte er sich

auf seiner kleinen Fockermaschine. Die zwei Flugzeugabwehrgeschütze

in Ypern hat er manchmal veralbert.

Es sind wohl Tausende von Geschossen nach ihm

verfeuert worden. Der ganze Himmel war voll kleinen

weißen Wölkchen und immer wieder fuhr er über

der Stellung hin und her. Für uns war es eine Ruhepause,

denn wenn Immelmann da war, schwiegen sämtliche

Geschütze. Als wir einmal auf der Ypernstraße

mittags Essen holten, warf er ein großes

Quantum Patronenhülsen herunter wo auch einige

in den Kessel fielen.

Als wir wieder einmal in Stellung kamen,

hatten die Pioniere an dem Hooger See ein Wehr

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gebaut. Jeden Tag wurde dasselbe 1 cm tiefer gerückt. So

liefen täglich gegen 300 cbm Wasser unter unserem Graben

nach dem Englischen hinüber. Auf diesen Abschnitt

gab es dafür täglich Vergeltungsfeuer so lange das Wasser lief.

Unsere Gruppe besetzte eines Abends die mittelste

Fingersappe. Hier mußte die ganze Nacht gewacht werden,

da wir hier bloß 6 Meter auseinander lagen. Gegen 9 Uhr

begann ein Handgranatenkampf. Unser Leutnant kam

in die Sappe und befahl uns dauernt zu schießen. Da

unsere Gewehre heiß wurden bekamen wir mehrere dazu,

so daß dann jeder 5 Stück zur Verfügung hatte. In

dieser Nacht habe ich mit einem Kameraden 2 Sandsäcke

voll Munition verschoßen. Dafür konnte ich am

anderen Morgen mir nicht einmal Brot abschneiden.

Auch den Gewehrkolben habe ich einmal an die Kinnlade

bekommen, da ich denselben nicht richtig eingezogen

hatte. Als der Morgen kam und von den

Engländern nichts zu sehen war, konnten 4 Mann

von der Gruppe sich schlafen legen. Von 8-10 Uhr

früh hatte ich dann wieder Posten zu stehen. So

sah ich wie aus dem engl. Graben ein Zielspiegel heraus

kam. Ich steckte in mein Gewehr ein Patrone wo das

Geschoß verkehrt hineingesteckt war und schoß auf den

Spiegel, welcher natürlich zersplitterte. Darauf kam aus

dem Graben ein Schwarzer und drohte mit geballter

Faust. Da meine 2 Stunden rum waren, nahm ich

schnell, ehe eine Handgranate kam, die Kochgeschirre

und ging Essen holen.

Am 24. Sept. ging es wieder einmal in Stellung.

Wir kamen in Bereitschaft und so mußte die Komp.

gleich die erste Nacht wieder in die 2 Linie schanzen

gehen. Die ganze Nacht schoß der Engländer auf uns.

Zum Glück waren es alles Blindgänger oder es war

Gas. Als wir unser Stück im Graben fertig gemacht

hatten, wollten wir in unseren Res. Graben zurück

gehen. Doch es kam erhöhte Alarmbereitschaft und

so mußten wir in der 2 Linie bleiben. Punkt 5 Uhr


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  • November 14, 2018 00:12:52 Xip K

    Seite 20:

    Am 10. August lößte I.R. 105 das I.R. 126 in der

    Hooge Stellung ab. Hier kamen wir gleich wieder in

    den richtigen Schlammassel hinein. Der Graben war

    ersoffen. Keine Unterstände waren vorhanden. Da ging

    gleich die Arbeit wieder los und den ganzen Tag schweres

    Artilleriefeuer dazu. In erster Linie mußte der Graben

    entwäßert werden. Das Wasser ließen wir bei die Engländer

    hinüber laufen. Am meißten lag auf der

    2. Linie schweres Feuer. Die Res. Komp. mußten jede Nacht

    dieselbe wieder aufbauen. In dieser Stellung soll das

    Regiment 1 Million Sandsäcke verarbeitet haben. Als

    das III. Batl. einmal in Ruhe in den Baraken Baracken in

    Polderhoek lag wurde ein englischer Flieger zur Notlandung

    gezwungen. Mit Stöcken rannten wir dem

    Flugzeug nach. Dasselbe war aber gegen eine starke

    Hecke gefahren und so ineinander geschoben. Die 2

    Flieger lagen tot neben dem zertrümmerte Apparat.

    Ein Jeder nahm sich ein Stück von demselben mit.

    Später lag fast bloß der Motor noch da.

    Zu dieser Zeit begannen auch unsere Flieger

    sich mit den feindlichen in einen Luftkampf einzulassen.

    Einer der Ersten war wohl der bei uns beliebte

    Immelmann. Wenn er in der Luft war, rückten bestimmt

    5 feindl. feindliche Flieger vor ihm aus. Wie ein Vogel bewegte er sich

    auf seiner kleinen Fockermaschine. Die zwei Flugzeugabwehrgeschütze

    in Ypern hat er manchmal veralbert.

    Es sind wohl Tausende von Geschossen nach ihm

    verfeuert worden. Der ganze Himmel war voll kleinen

    weißen Wölkchen und immer wieder fuhr er über

    der Stellung hin und her. Für uns war es eine Ruhepause,

    denn wenn Immelmann da war, schwiegen sämtliche

    Geschütze. Als wir einmal auf der Ypernstraße

    mittags Essen holten, warf er ein großes

    Quantum Patronenhülsen herunter wo auch einige

    in den Kessel fielen.

    Als wir wieder einmal in Stellung kamen,

    hatten die Pioniere an dem Hooger See ein Wehr

    Seite 21:

    gebaut. Jeden Tag wurde dasselbe 1 cm tiefer gerückt. So

    liefen täglich gegen 300 cbm Wasser unter unserem Graben

    nach dem Englischen hinüber. Auf diesen Abschnitt

    gab es dafür täglich Vergeltungsfeuer so lange das Wasser lief.

    Unsere Gruppe besetzte eines Abends die mittelste

    Fingersappe. Hier mußte die ganze Nacht gewacht werden,

    da wir hier bloß 6 Meter auseinander lagen. Gegen 9 Uhr

    begann ein Handgranatenkampf. Unser Leutnant kam

    in die Sappe und befahl uns dauernt zu schießen. Da

    unsere Gewehre heiß wurden bekamen wir mehrere dazu,

    so daß dann jeder 5 Stück zur Verfügung hatte. In

    dieser Nacht habe ich mit einem Kameraden 2 Sandsäcke

    voll Munition verschoßen. Dafür konnte ich am

    anderen Morgen mir nicht einmal Brot abschneiden.

    Auch den Gewehrkolben habe ich einmal an die Kinnlade

    bekommen, da ich denselben nicht richtig eingezogen

    hatte. Als der Morgen kam und von den

    Engländern nichts zu sehen war, konnten 4 Mann

    von der Gruppe sich schlafen legen. Von 8-10 Uhr

    früh hatte ich dann wieder Posten zu stehen. So

    sah ich wie aus dem engl. Graben ein Zielspiegel heraus

    kam. Ich steckte in mein Gewehr ein Patrone wo das

    Geschoß verkehrt hineingesteckt war und schoß auf den

    Spiegel, welcher natürlich zersplitterte. Darauf kam aus

    dem Graben ein Schwarzer und drohte mit geballter

    Faust. Da meine 2 Stunden rum waren, nahm ich

    schnell, ehe eine Handgranate kam, die Kochgeschirre

    und ging Essen holen.

    Am 24. Sept. ging es wieder einmal in Stellung.

    Wir kamen in Bereitschaft und so mußte die Komp.

    gleich die erste Nacht wieder in die 2 Linie schanzen

    gehen. Die ganze Nacht schoß der Engländer auf uns.

    Zum Glück waren es alles Blindgänger oder es war

    Gas. Als wir unser Stück im Graben fertig gemacht

    hatten, wollten wir in unseren Res. Graben zurück

    gehen. Doch es kam erhöhte Alarmbereitschaft und

    so mußten wir in der 2 Linie bleiben. Punkt 5 Uhr

  • November 14, 2018 00:10:55 Xip K

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    Am 10. August lößte I.R. 105 das I.R. 126 in der

    Hooge Stellung ab. Hier kamen wir gleich wieder in

    den richtigen Schlammassel hinein. Der Graben war

    ersoffen. Keine Unterstände waren vorhanden. Da ging

    gleich die Arbeit wieder los und den ganzen Tag schweres

    Artilleriefeuer dazu. In erster Linie mußte der Graben

    entwäßert werden. Das Wasser ließen wir bei die Engländer

    hinüber laufen. Am meißten lag auf der

    2. Linie schweres Feuer. Die Res. Komp. mußten jede Nacht

    dieselbe wieder aufbauen. In dieser Stellung soll das

    Regiment 1 Million Sandsäcke verarbeitet haben. Als

    das III. Batl. einmal in Ruhe in den Baraken Baracken in

    Polderhoek lag wurde ein englischer Flieger zur Notlandung

    gezwungen. Mit Stöcken rannten wir dem

    Flugzeug nach. Dasselbe war aber gegen eine starke

    Hecke gefahren und so ineinander geschoben. Die 2

    Flieger lagen tot neben dem zertrümmerte Apparat.

    Ein Jeder nahm sich ein Stück von demselben mit.

    Später lag fast bloß der Motor noch da.

    Zu dieser Zeit begannen auch unsere Flieger

    sich mit den feindlichen in einen Luftkampf einzulassen.

    Einer der Ersten war wohl der bei uns beliebte

    Immelmann. Wenn er in der Luft war, rückten bestimmt

    5 feindl. feindliche Flieger vor ihm aus. Wie ein Vogel bewegte er sich

    auf seiner kleinen Fockermaschine. Die zwei Flugzeugabwehrgeschütze

    in Ypern hat er manchmal veralbert.

    Es sind wohl Tausende von Geschossen nach ihm

    verfeuert worden. Der ganze Himmel war voll kleinen

    weißen Wölkchen und immer wieder fuhr er über

    der Stellung hin und her. Für uns war es eine Ruhepause,

    denn wenn Immelmann da war, schwiegen sämtliche

    Geschütze. Als wir einmal auf der Ypernstraße

    mittags Essen holten, warf er ein großes

    Quantum Patronenhülsen herunter wo auch einige

    in den Kessel fielen.

    Als wir wieder einmal in Stellung kamen,

    hatten die Pioniere an dem Hooger See ein Wehr

    Seite 21:

    gebaut. Jeden Tag wurde dasselbe 1 cm tiefer gerückt. So

    liefen täglich gegen 300 cbm Wasser unter unserem Graben

    nach dem Englischen hinüber. Auf diesen Abschnitt

    gab es dafür täglich Vergeltungsfeuer so lange das Wasser lief.

    Unsere Gruppe besetzte eines Abends die mittelste

    Fingersappe. Hier mußte die ganze Nacht gewacht werden,

    da wir hier bloß 6 Meter auseinander lagen. Gegen 9 Uhr

    begann ein Handgranatenkampf. Unser Leutnant kam

    in die Sappe und befahl uns dauernt zu schießen. Da

    unsere Gewehre heiß wurden bekamen wir mehrere dazu,

    so daß dann jeder 5 Stück zur Verfügung hatte. In

    dieser Nacht habe ich mit einem Kameraden 2 Sandsäcke

    voll Munition verschoßen. Dafür konnte ich am

    anderen Morgen mir nicht einmal Brot abschneiden.

    Auch den Gewehrkolben habe ich einmal an die Kinnlade

    bekommen, da ich denselben nicht richtig eingezogen

    hatte. Als der Morgen kam und von den

    Engländern nichts zu sehen war, konnten 4 Mann

    von der Gruppe sich schlafen legen. Von 8-10 Uhr

    früh hatte ich dann wieder Posten zu stehen. So

    sah ich wie aus dem engl. Graben ein Zielspiegel heraus

    kam. Ich steckte in mein Gewehr ein Patrone wo das

    Geschoß verkehrt hineingesteckt war und schoß auf den

    Spiegel, welcher natürlich zersplitterte. Darauf kam aus

    dem Graben ein Schwarzer und drohte mit geballter

    Faust. Da meine 2 Stunden rum waren, nahm ich

    schnell, ehe eine Handgranate kam, die Kochgeschirre

    und ging Essen holen.

    Am 24. Sept. ging es wieder einmal in Stellung.

    Wir kamen in Bereitschaft und so mußte die Komp.



  • November 14, 2018 00:10:22 Xip K

    Seite 20:

    Am 10. August lößte I.R. 105 das I.R. 126 in der

    Hooge Stellung ab. Hier kamen wir gleich wieder in

    den richtigen Schlammassel hinein. Der Graben war

    ersoffen. Keine Unterstände waren vorhanden. Da ging

    gleich die Arbeit wieder los und den ganzen Tag schweres

    Artilleriefeuer dazu. In erster Linie mußte der Graben

    entwäßert werden. Das Wasser ließen wir bei die Engländer

    hinüber laufen. Am meißten lag auf der

    2. Linie schweres Feuer. Die Res. Komp. mußten jede Nacht

    dieselbe wieder aufbauen. In dieser Stellung soll das

    Regiment 1 Million Sandsäcke verarbeitet haben. Als

    das III. Batl. einmal in Ruhe in den Baraken Baracken in

    Polderhoek lag wurde ein englischer Flieger zur Notlandung

    gezwungen. Mit Stöcken rannten wir dem

    Flugzeug nach. Dasselbe war aber gegen eine starke

    Hecke gefahren und so ineinander geschoben. Die 2

    Flieger lagen tot neben dem zertrümmerte Apparat.

    Ein Jeder nahm sich ein Stück von demselben mit.

    Später lag fast bloß der Motor noch da.

    Zu dieser Zeit begannen auch unsere Flieger

    sich mit den feindlichen in einen Luftkampf einzulassen.

    Einer der Ersten war wohl der bei uns beliebte

    Immelmann. Wenn er in der Luft war, rückten bestimmt

    5 feindl. feindliche Flieger vor ihm aus. Wie ein Vogel bewegte er sich

    auf seiner kleinen Fockermaschine. Die zwei Flugzeugabwehrgeschütze

    in Ypern hat er manchmal veralbert.

    Es sind wohl Tausende von Geschossen nach ihm

    verfeuert worden. Der ganze Himmel war voll kleinen

    weißen Wölkchen und immer wieder fuhr er über

    der Stellung hin und her. Für uns war es eine Ruhepause,

    denn wenn Immelmann da war, schwiegen sämtliche

    Geschütze. Als wir einmal auf der Ypernstraße

    mittags Essen holten, warf er ein großes

    Quantum Patronenhülsen herunter wo auch einige

    in den Kessel fielen.

    Als wir wieder einmal in Stellung kamen,

    hatten die Pioniere an dem Hooger See ein Wehr

    Seite 21:

    gebaut. Jeden Tag wurde dasselbe 1 cm tiefer gerückt. So

    liefen täglich gegen 300 cbm Wasser unter unserem Graben

    nach dem Englischen hinüber. Auf diesen Abschnitt

    gab es dafür täglich Vergeltungsfeuer so lange das Wasser lief.

    Unsere Gruppe besetzte eines Abends die mittelste

    Fingersappe. Hier mußte die ganze Nacht gewacht werden,

    da wir hier bloß 6 Meter auseinander lagen. Gegen 9 Uhr

    begann ein Handgranatenkampf. Unser Leutnant kam

    in die Sappe und befahl uns dauernt zu schießen. Da

    unsere Gewehre heiß wurden bekamen wir mehrere dazu,

    so daß dann jeder 5 Stück zur Verfügung hatte. In

    dieser Nacht habe ich mit einem Kameraden 2 Sandsäcke

    voll Munition verschoßen. Dafür konnte ich am

    anderen Morgen mir nicht einmal Brot abschneiden.

    Auch den Gewehrkolben habe ich einmal an die Kinnlade

    bekommen, da ich denselben nicht richtig eingezogen

    hatte. Als der Morgen kam und von den

    Engländern nichts zu sehen war, konnten 4 Mann

    von der Gruppe sich schlafen legen. Von 8-10 Uhr

    früh hatte ich dann wieder Posten zu stehen. So

    sah ich wie aus dem engl. Graben ein Zielspiegel heraus

    kam. Ich steckte in mein Gewehr ein Patrone wo das

    Geschoß verkehrt hineingesteckt war und schoß auf den

    Spiegel, welcher natürlich zersplitterte. Darauf kam aus

    dem Graben ein Schwarzer und drohte mit geballter

    Faust. Da meine 2 Stunden rum waren, nahm ich

    schnell, ehe eine Handgranate kam, die Kochgeschirre

    und ging Essen holen.


  • November 14, 2018 00:08:11 Xip K

    Seite 20:

    Am 10. August lößte I.R. 105 das I.R. 126 in der

    Hooge Stellung ab. Hier kamen wir gleich wieder in

    den richtigen Schlammassel hinein. Der Graben war

    ersoffen. Keine Unterstände waren vorhanden. Da ging

    gleich die Arbeit wieder los und den ganzen Tag schweres

    Artilleriefeuer dazu. In erster Linie mußte der Graben

    entwäßert werden. Das Wasser ließen wir bei die Engländer

    hinüber laufen. Am meißten lag auf der

    2. Linie schweres Feuer. Die Res. Komp. mußten jede Nacht

    dieselbe wieder aufbauen. In dieser Stellung soll das

    Regiment 1 Million Sandsäcke verarbeitet haben. Als

    das III. Batl. einmal in Ruhe in den Baraken Baracken in

    Polderhoek lag wurde ein englischer Flieger zur Notlandung

    gezwungen. Mit Stöcken rannten wir dem

    Flugzeug nach. Dasselbe war aber gegen eine starke

    Hecke gefahren und so ineinander geschoben. Die 2

    Flieger lagen tot neben dem zertrümmerte Apparat.

    Ein Jeder nahm sich ein Stück von demselben mit.

    Später lag fast bloß der Motor noch da.

    Zu dieser Zeit begannen auch unsere Flieger

    sich mit den feindlichen in einen Luftkampf einzulassen.

    Einer der Ersten war wohl der bei uns beliebte

    Immelmann. Wenn er in der Luft war, rückten bestimmt

    5 feindl. feindliche Flieger vor ihm aus. Wie ein Vogel bewegte er sich

    auf seiner kleinen Fockermaschine. Die zwei Flugzeugabwehrgeschütze

    in Ypern hat er manchmal veralbert.

    Es sind wohl Tausende von Geschossen nach ihm

    verfeuert worden. Der ganze Himmel war voll kleinen

    weißen Wölkchen und immer wieder fuhr er über

    der Stellung hin und her. Für uns war es eine Ruhepause,

    denn wenn Immelmann da war, schwiegen sämtliche

    Geschütze. Als wir einmal auf der Ypernstraße

    mittags Essen holten, warf er ein großes

    Quantum Patronenhülsen herunter wo auch einige

    in den Kessel fielen.

    Als wir wieder einmal in Stellung kamen,

    hatten die Pioniere an dem Hooger See ein Wehr

    Seite 21:

    gebaut. Jeden Tag wurde dasselbe 1 cm tiefer gerückt. So

    liefen täglich gegen 300 cbm Wasser unter unserem Graben

    nach dem Englischen hinüber. Auf diesen Abschnitt

    gab es dafür täglich Vergeltungsfeuer so lange das Wasser lief.

    Unsere Gruppe besetzte eines Abends die mittelste

    Fingersappe. Hier mußte die ganze Nacht gewacht werden,

    da wir hier bloß 6 Meter auseinander lagen. Gegen 9 Uhr

    begann ein Handgranatenkampf. Unser Leutnant kam

    in die Sappe und befahl uns dauernt zu schießen. Da

    unsere Gewehre heiß wurden bekamen wir mehrere dazu,

    so daß dann jeder 5 Stück zur Verfügung hatte. In

    dieser Nacht habe ich mit einem Kameraden 2 Sandsäcke

    voll Munition verschoßen. Dafür konnte ich am

    anderen Morgen mir nicht einmal Brot abschneiden.

    Auch den Gewehrkolben habe ich einmal an die Kinnlade

    bekommen, da ich denselben nicht richtig eingezogen

    hatte. Als der Morgen kam und von den

    Engländern nichts zu sehen war, konnten 4 Mann

    von der Gruppe sich schlafen legen. Von 8-10 Uhr

    früh hatte ich dann wieder Posten zu stehen. So

    sah ich wie aus dem engl. Graben ein Zielspiegel heraus



  • November 14, 2018 00:06:48 Xip K

    Seite 20:

    Am 10. August lößte I.R. 105 das I.R. 126 in der

    Hooge Stellung ab. Hier kamen wir gleich wieder in

    den richtigen Schlammassel hinein. Der Graben war

    ersoffen. Keine Unterstände waren vorhanden. Da ging

    gleich die Arbeit wieder los und den ganzen Tag schweres

    Artilleriefeuer dazu. In erster Linie mußte der Graben

    entwäßert werden. Das Wasser ließen wir bei die Engländer

    hinüber laufen. Am meißten lag auf der

    2. Linie schweres Feuer. Die Res. Komp. mußten jede Nacht

    dieselbe wieder aufbauen. In dieser Stellung soll das

    Regiment 1 Million Sandsäcke verarbeitet haben. Als

    das III. Batl. einmal in Ruhe in den Baraken Baracken in

    Polderhoek lag wurde ein englischer Flieger zur Notlandung

    gezwungen. Mit Stöcken rannten wir dem

    Flugzeug nach. Dasselbe war aber gegen eine starke

    Hecke gefahren und so ineinander geschoben. Die 2

    Flieger lagen tot neben dem zertrümmerte Apparat.

    Ein Jeder nahm sich ein Stück von demselben mit.

    Später lag fast bloß der Motor noch da.

    Zu dieser Zeit begannen auch unsere Flieger

    sich mit den feindlichen in einen Luftkampf einzulassen.

    Einer der Ersten war wohl der bei uns beliebte

    Immelmann. Wenn er in der Luft war, rückten bestimmt

    5 feindl. feindliche Flieger vor ihm aus. Wie ein Vogel bewegte er sich

    auf seiner kleinen Fockermaschine. Die zwei Flugzeugabwehrgeschütze

    in Ypern hat er manchmal veralbert.

    Es sind wohl Tausende von Geschossen nach ihm

    verfeuert worden. Der ganze Himmel war voll kleinen

    weißen Wölkchen und immer wieder fuhr er über

    der Stellung hin und her. Für uns war es eine Ruhepause,

    denn wenn Immelmann da war, schwiegen sämtliche

    Geschütze. Als wir einmal auf der Ypernstraße

    mittags Essen holten, warf er ein großes

    Quantum Patronenhülsen herunter wo auch einige

    in den Kessel fielen.

    Als wir wieder einmal in Stellung kamen,

    hatten die Pioniere an dem Hooger See ein Wehr

    Seite 21:

    gebaut. Jeden Tag wurde dasselbe 1 cm tiefer gerückt. So

    liefen täglich gegen 300 cbm Wasser unter unserem Graben

    nach dem Englischen hinüber. Auf diesen Abschnitt

    gab es dafür täglich Vergeltungsfeuer so lange das Wasser lief.

    Unsere Gruppe besetzte eines Abends die mittelste

    Fingersappe. Hier mußte die ganze Nacht gewacht werden,

    da wir hier bloß 6 Meter auseinander lagen. Gegen 9 Uhr

    begann ein Handgranatenkampf. Unser Leutnant kam

    in die Sappe und befahl uns dauernt zu schießen. Da

    unsere Gewehre heiß wurden bekamen wir mehrere dazu,

    so daß dann jeder 5 Stück zur Verfügung hatte. In

    dieser Nacht habe ich mit einem Kameraden 2 Sandsäcke

    voll Munition verschoßen. Dafür konnte ich am

    anderen Morgen mir nicht einmal Brot abschneiden.

    Auch den Gewehrkolben habe ich einmal an die Kinnlade

    bekommen, da ich denselben nicht richtig eingezogen

    hatte.


  • November 14, 2018 00:05:41 Xip K

    Seite 20:

    Am 10. August lößte I.R. 105 das I.R. 126 in der

    Hooge Stellung ab. Hier kamen wir gleich wieder in

    den richtigen Schlammassel hinein. Der Graben war

    ersoffen. Keine Unterstände waren vorhanden. Da ging

    gleich die Arbeit wieder los und den ganzen Tag schweres

    Artilleriefeuer dazu. In erster Linie mußte der Graben

    entwäßert werden. Das Wasser ließen wir bei die Engländer

    hinüber laufen. Am meißten lag auf der

    2. Linie schweres Feuer. Die Res. Komp. mußten jede Nacht

    dieselbe wieder aufbauen. In dieser Stellung soll das

    Regiment 1 Million Sandsäcke verarbeitet haben. Als

    das III. Batl. einmal in Ruhe in den Baraken Baracken in

    Polderhoek lag wurde ein englischer Flieger zur Notlandung

    gezwungen. Mit Stöcken rannten wir dem

    Flugzeug nach. Dasselbe war aber gegen eine starke

    Hecke gefahren und so ineinander geschoben. Die 2

    Flieger lagen tot neben dem zertrümmerte Apparat.

    Ein Jeder nahm sich ein Stück von demselben mit.

    Später lag fast bloß der Motor noch da.

    Zu dieser Zeit begannen auch unsere Flieger

    sich mit den feindlichen in einen Luftkampf einzulassen.

    Einer der Ersten war wohl der bei uns beliebte

    Immelmann. Wenn er in der Luft war, rückten bestimmt

    5 feindl. feindliche Flieger vor ihm aus. Wie ein Vogel bewegte er sich

    auf seiner kleinen Fockermaschine. Die zwei Flugzeugabwehrgeschütze

    in Ypern hat er manchmal veralbert.

    Es sind wohl Tausende von Geschossen nach ihm

    verfeuert worden. Der ganze Himmel war voll kleinen

    weißen Wölkchen und immer wieder fuhr er über

    der Stellung hin und her. Für uns war es eine Ruhepause,

    denn wenn Immelmann da war, schwiegen sämtliche

    Geschütze. Als wir einmal auf der Ypernstraße

    mittags Essen holten, warf er ein großes

    Quantum Patronenhülsen herunter wo auch einige

    in den Kessel fielen.

    Als wir wieder einmal in Stellung kamen,

    hatten die Pioniere an dem Hooger See ein Wehr

    Seite 21:

    gebaut. Jeden Tag wurde dasselbe 1 cm tiefer gerückt. So

    liefen täglich gegen 300 cbm Wasser unter unserem Graben

    nach dem Englischen hinüber. Auf diesen Abschnitt

    gab es dafür täglich Vergeltungsfeuer so lange das Wasser lief.

    Unsere Gruppe besetzte eines Abends die mittelste

    Fingersappe. Hier mußte die ganze Nacht gewacht werden,

    da wir hier bloß 6 Meter auseinander lagen. Gegen 9 Uhr

    begann ein Handgranatenkampf. Unser Leutnant kam

    in die Sappe und befahl uns dauernt zu schießen. Da

    unsere Gewehre heiß wurden bekamen wir mehrere dazu,

    so daß dann jeder 5 Stück zur Verfügung hatte. In

    dieser Nacht habe ich mit einem Kameraden 2 Sandsäcke

    voll Munition verschoßen.


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    Am 10. August lößte I.R. 105 das I.R. 126 in der

    Hooge Stellung ab. Hier kamen wir gleich wieder in

    den richtigen Schlammassel hinein. Der Graben war

    ersoffen. Keine Unterstände waren vorhanden. Da ging

    gleich die Arbeit wieder los und den ganzen Tag schweres

    Artilleriefeuer dazu. In erster Linie mußte der Graben

    entwäßert werden. Das Wasser ließen wir bei die Engländer

    hinüber laufen. Am meißten lag auf der

    2. Linie schweres Feuer. Die Res. Komp. mußten jede Nacht

    dieselbe wieder aufbauen. In dieser Stellung soll das

    Regiment 1 Million Sandsäcke verarbeitet haben. Als

    das III. Batl. einmal in Ruhe in den Baraken Baracken in

    Polderhoek lag wurde ein englischer Flieger zur Notlandung

    gezwungen. Mit Stöcken rannten wir dem

    Flugzeug nach. Dasselbe war aber gegen eine starke

    Hecke gefahren und so ineinander geschoben. Die 2

    Flieger lagen tot neben dem zertrümmerte Apparat.

    Ein Jeder nahm sich ein Stück von demselben mit.

    Später lag fast bloß der Motor noch da.

    Zu dieser Zeit begannen auch unsere Flieger

    sich mit den feindlichen in einen Luftkampf einzulassen.

    Einer der Ersten war wohl der bei uns beliebte

    Immelmann. Wenn er in der Luft war, rückten bestimmt

    5 feindl. feindliche Flieger vor ihm aus. Wie ein Vogel bewegte er sich

    auf seiner kleinen Fockermaschine. Die zwei Flugzeugabwehrgeschütze

    in Ypern hat er manchmal veralbert.

    Es sind wohl Tausende von Geschossen nach ihm

    verfeuert worden. Der ganze Himmel war voll kleinen

    weißen Wölkchen und immer wieder fuhr er über

    der Stellung hin und her. Für uns war es eine Ruhepause,

    denn wenn Immelmann da war, schwiegen sämtliche

    Geschütze. Als wir einmal auf der Ypernstraße

    mittags Essen holten, warf er ein großes

    Quantum Patronenhülsen herunter wo auch einige

    in den Kessel fielen.

    Als wir wieder einmal in Stellung kamen,

    hatten die Pioniere an dem Hooger See ein Wehr

    Seite 21:

    gebaut. Jeden Tag wurde dasselbe 1 cm tiefer gerückt. So

    liefen täglich gegen 300 cbm Wasser unter unserem Graben

    nach dem Englischen hinüber. Auf diesen Abschnitt

    gab es dafür täglich Vergeltungsfeuer so lange das Wasser lief.

    Unsere Gruppe besetzte eines Abends die mittelste

    Fingersappe. Hier mußte die ganze Nacht gewacht werden,

    da wir hier bloß 6 Meter auseinander lagen. Gegen 9 Uhr

    begann ein Handgranatenkampf. Unser Leutnant kam

    in die Sappe und befahl uns dauernt zu schießen. Da

    unsere Gewehre heiß wurden bekamen wir mehrere dazu,

    so daß dann jeder 5 Stück zur Verfügung hatte. In

    dieser acht habe ich mit einem Kameraden 2 Sandsäcke

    voll Munition verschoßen.


  • November 14, 2018 00:03:57 Xip K

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    Am 10. August lößte I.R. 105 das I.R. 126 in der

    Hooge Stellung ab. Hier kamen wir gleich wieder in

    den richtigen Schlammassel hinein. Der Graben war

    ersoffen. Keine Unterstände waren vorhanden. Da ging

    gleich die Arbeit wieder los und den ganzen Tag schweres

    Artilleriefeuer dazu. In erster Linie mußte der Graben

    entwäßert werden. Das Wasser ließen wir bei die Engländer

    hinüber laufen. Am meißten lag auf der

    2. Linie schweres Feuer. Die Res. Komp. mußten jede Nacht

    dieselbe wieder aufbauen. In dieser Stellung soll das

    Regiment 1 Million Sandsäcke verarbeitet haben. Als

    das III. Batl. einmal in Ruhe in den Baraken Baracken in

    Polderhoek lag wurde ein englischer Flieger zur Notlandung

    gezwungen. Mit Stöcken rannten wir dem

    Flugzeug nach. Dasselbe war aber gegen eine starke

    Hecke gefahren und so ineinander geschoben. Die 2

    Flieger lagen tot neben dem zertrümmerte Apparat.

    Ein Jeder nahm sich ein Stück von demselben mit.

    Später lag fast bloß der Motor noch da.

    Zu dieser Zeit begannen auch unsere Flieger

    sich mit den feindlichen in einen Luftkampf einzulassen.

    Einer der Ersten war wohl der bei uns beliebte

    Immelmann. Wenn er in der Luft war, rückten bestimmt

    5 feindl. feindliche Flieger vor ihm aus. Wie ein Vogel bewegte er sich

    auf seiner kleinen Fockermaschine. Die zwei Flugzeugabwehrgeschütze

    in Ypern hat er manchmal veralbert.

    Es sind wohl Tausende von Geschossen nach ihm

    verfeuert worden. Der ganze Himmel war voll kleinen

    weißen Wölkchen und immer wieder fuhr er über

    der Stellung hin und her. Für uns war es eine Ruhepause,

    denn wenn Immelmann da war, schwiegen sämtliche

    Geschütze. Als wir einmal auf der Ypernstraße

    mittags Essen holten, warf er ein großes

    Quantum Patronenhülsen herunter wo auch einige

    in den Kessel fielen.

    Als wir wieder einmal in Stellung kamen,

    hatten die Pioniere an dem Hooger See ein Wehr

    Seite 21:

    gebaut. Jeden Tag wurde dasselbe 1 cm tiefer gerückt. So

    liefen täglich gegen 300 cbm Wasser unter unserem Graben

    nach dem Englischen hinüber. Auf diesen Abschnitt

    gab es dafür täglich Vergeltungsfeuer so lange das Wasser lief.

    Unsere Gruppe besetzte eines Abends die mittelste

    Fingersappe. Hier mußte die ganze Nacht gewacht werden,

    da wir hier bloß 6 Meter auseinander lagen. Gegen 9 Uhr

    begann ein Handgranatenkampf.


  • November 14, 2018 00:02:40 Xip K

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    Am 10. August lößte I.R. 105 das I.R. 126 in der

    Hooge Stellung ab. Hier kamen wir gleich wieder in

    den richtigen Schlammassel hinein. Der Graben war

    ersoffen. Keine Unterstände waren vorhanden. Da ging

    gleich die Arbeit wieder los und den ganzen Tag schweres

    Artilleriefeuer dazu. In erster Linie mußte der Graben

    entwäßert werden. Das Wasser ließen wir bei die Engländer

    hinüber laufen. Am meißten lag auf der

    2. Linie schweres Feuer. Die Res. Komp. mußten jede Nacht

    dieselbe wieder aufbauen. In dieser Stellung soll das

    Regiment 1 Million Sandsäcke verarbeitet haben. Als

    das III. Batl. einmal in Ruhe in den Baraken Baracken in

    Polderhoek lag wurde ein englischer Flieger zur Notlandung

    gezwungen. Mit Stöcken rannten wir dem

    Flugzeug nach. Dasselbe war aber gegen eine starke

    Hecke gefahren und so ineinander geschoben. Die 2

    Flieger lagen tot neben dem zertrümmerte Apparat.

    Ein Jeder nahm sich ein Stück von demselben mit.

    Später lag fast bloß der Motor noch da.

    Zu dieser Zeit begannen auch unsere Flieger

    sich mit den feindlichen in einen Luftkampf einzulassen.

    Einer der Ersten war wohl der bei uns beliebte

    Immelmann. Wenn er in der Luft war, rückten bestimmt

    5 feindl. feindliche Flieger vor ihm aus. Wie ein Vogel bewegte er sich

    auf seiner kleinen Fockermaschine. Die zwei Flugzeugabwehrgeschütze

    in Ypern hat er manchmal veralbert.

    Es sind wohl Tausende von Geschossen nach ihm

    verfeuert worden. Der ganze Himmel war voll kleinen

    weißen Wölkchen und immer wieder fuhr er über

    der Stellung hin und her. Für uns war es eine Ruhepause,

    denn wenn Immelmann da war, schwiegen sämtliche

    Geschütze. Als wir einmal auf der Ypernstraße

    mittags Essen holten, warf er ein großes

    Quantum Patronenhülsen herunter wo auch einige

    in den Kessel fielen.

    Als wir wieder einmal in Stellung kamen,

    hatten die Pioniere an dem Hooger See ein Wehr

    Seite 21:

    gebaut. Jeden Tag wurde dasselbe 1 cm tiefer gerückt. So

    liefen täglich gegen 300 cbm Wasser unter unserem Graben

    nach dem Englischen hinüber. Auf diesen Abschnitt

    gab es dafür täglich Vergeltungsfeuer so lange das Wasser lief.


  • November 14, 2018 00:02:34 Xip K

    Seite 20:

    Am 10. August lößte I.R. 105 das I.R. 126 in der

    Hooge Stellung ab. Hier kamen wir gleich wieder in

    den richtigen Schlammassel hinein. Der Graben war

    ersoffen. Keine Unterstände waren vorhanden. Da ging

    gleich die Arbeit wieder los und den ganzen Tag schweres

    Artilleriefeuer dazu. In erster Linie mußte der Graben

    entwäßert werden. Das Wasser ließen wir bei die Engländer

    hinüber laufen. Am meißten lag auf der

    2. Linie schweres Feuer. Die Res. Komp. mußten jede Nacht

    dieselbe wieder aufbauen. In dieser Stellung soll das

    Regiment 1 Million Sandsäcke verarbeitet haben. Als

    das III. Batl. einmal in Ruhe in den Baraken Baracken in

    Polderhoek lag wurde ein englischer Flieger zur Notlandung

    gezwungen. Mit Stöcken rannten wir dem

    Flugzeug nach. Dasselbe war aber gegen eine starke

    Hecke gefahren und so ineinander geschoben. Die 2

    Flieger lagen tot neben dem zertrümmerte Apparat.

    Ein Jeder nahm sich ein Stück von demselben mit.

    Später lag fast bloß der Motor noch da.

    Zu dieser Zeit begannen auch unsere Flieger

    sich mit den feindlichen in einen Luftkampf einzulassen.

    Einer der Ersten war wohl der bei uns beliebte

    Immelmann. Wenn er in der Luft war, rückten bestimmt

    5 feindl. feindliche Flieger vor ihm aus. Wie ein Vogel bewegte er sich

    auf seiner kleinen Fockermaschine. Die zwei Flugzeugabwehrgeschütze

    in Ypern hat er manchmal veralbert.

    Es sind wohl Tausende von Geschossen nach ihm

    verfeuert worden. Der ganze Himmel war voll kleinen

    weißen Wölkchen und immer wieder fuhr er über

    der Stellung hin und her. Für uns war es eine Ruhepause,

    denn wenn Immelmann da war, schwiegen sämtliche

    Geschütze. Als wir einmal auf der Ypernstraße

    mittags Essen holten, warf er ein großes

    Quantum Patronenhülsen herunter wo auch einige

    in den Kessel fielen.

    Als wir wieder einmal in Stellung kamen,

    hatten die Pioniere an dem Hooger See ein Wehr

    Seite 21:

    gebaut. Jeden Tag wurde dasselbe 1 cm tiefer gerückt. So

    liefen täglich gegen 300 cbm Wasser unter unserem Graben

    nach dem Englischen hinüber. Auf diesem Abschnitt

    gab es dafür täglich Vergeltungsfeuer so lange das Wasser lief.


  • November 14, 2018 00:00:42 Xip K

    Seite 20:

    Am 10. August lößte I.R. 105 das I.R. 126 in der

    Hooge Stellung ab. Hier kamen wir gleich wieder in

    den richtigen Schlammassel hinein. Der Graben war

    ersoffen. Keine Unterstände waren vorhanden. Da ging

    gleich die Arbeit wieder los und den ganzen Tag schweres

    Artilleriefeuer dazu. In erster Linie mußte der Graben

    entwäßert werden. Das Wasser ließen wir bei die Engländer

    hinüber laufen. Am meißten lag auf der

    2. Linie schweres Feuer. Die Res. Komp. mußten jede Nacht

    dieselbe wieder aufbauen. In dieser Stellung soll das

    Regiment 1 Million Sandsäcke verarbeitet haben. Als

    das III. Batl. einmal in Ruhe in den Baraken Baracken in

    Polderhoek lag wurde ein englischer Flieger zur Notlandung

    gezwungen. Mit Stöcken rannten wir dem

    Flugzeug nach. Dasselbe war aber gegen eine starke

    Hecke gefahren und so ineinander geschoben. Die 2

    Flieger lagen tot neben dem zertrümmerte Apparat.

    Ein Jeder nahm sich ein Stück von demselben mit.

    Später lag fast bloß der Motor noch da.

    Zu dieser Zeit begannen auch unsere Flieger

    sich mit den feindlichen in einen Luftkampf einzulassen.

    Einer der Ersten war wohl der bei uns beliebte

    Immelmann. Wenn er in der Luft war, rückten bestimmt

    5 feindl. feindliche Flieger vor ihm aus. Wie ein Vogel bewegte er sich

    auf seiner kleinen Fockermaschine. Die zwei Flugzeugabwehrgeschütze

    in Ypern hat er manchmal veralbert.

    Es sind wohl Tausende von Geschossen nach ihm

    verfeuert worden. Der ganze Himmel war voll kleinen

    weißen Wölkchen und immer wieder fuhr er über

    der Stellung hin und her. Für uns war es eine Ruhepause,

    denn wenn Immelmann da war, schwiegen sämtliche

    Geschütze. Als wir einmal auf der Ypernstraße

    mittags Essen holten, warf er ein großes

    Quantum Patronenhülsen herunter wo auch einige

    in den Kessel fielen.

    Als wir wieder einmal in Stellung kamen,

    hatten die Pioniere an dem Hooger See ein Wehr

    Seite 21:

    gebaut.


  • November 13, 2018 23:59:34 Xip K

    Am 10. August lößte I.R. 105 das I.R. 126 in der

    Hooge Stellung ab. Hier kamen wir gleich wieder in

    den richtigen Schlammassel hinein. Der Graben war

    ersoffen. Keine Unterstände waren vorhanden. Da ging

    gleich die Arbeit wieder los und den ganzen Tag schweres

    Artilleriefeuer dazu. In erster Linie mußte der Graben

    entwäßert werden. Das Wasser ließen wir bei die Engländer

    hinüber laufen. Am meißten lag auf der

    2. Linie schweres Feuer. Die Res. Komp. mußten jede Nacht

    dieselbe wieder aufbauen. In dieser Stellung soll das

    Regiment 1 Million Sandsäcke verarbeitet haben. Als

    das III. Batl. einmal in Ruhe in den Baraken Baracken in

    Polderhoek lag wurde ein englischer Flieger zur Notlandung

    gezwungen. Mit Stöcken rannten wir dem

    Flugzeug nach. Dasselbe war aber gegen eine starke

    Hecke gefahren und so ineinander geschoben. Die 2

    Flieger lagen tot neben dem zertrümmerte Apparat.

    Ein Jeder nahm sich ein Stück von demselben mit.

    Später lag fast bloß der Motor noch da.

    Zu dieser Zeit begannen auch unsere Flieger

    sich mit den feindlichen in einen Luftkampf einzulassen.

    Einer der Ersten war wohl der bei uns beliebte

    Immelmann. Wenn er in der Luft war, rückten bestimmt

    5 feindl. feindliche Flieger vor ihm aus. Wie ein Vogel bewegte er sich

    auf seiner kleinen Fockermaschine. Die zwei Flugzeugabwehrgeschütze

    in Ypern hat er manchmal veralbert.

    Es sind wohl Tausende von Geschossen nach ihm

    verfeuert worden. Der ganze Himmel war voll kleinen

    weißen Wölkchen und immer wieder fuhr er über

    der Stellung hin und her. Für uns war es eine Ruhepause,

    denn wenn Immelmann da war, schwiegen sämtliche

    Geschütze. Als wir einmal auf der Ypernstraße

    mittags Essen holten, warf er ein großes

    Quantum Patronenhülsen herunter wo auch einige

    in den Kessel fielen.


  • November 13, 2018 23:58:13 Xip K

    Am 10. August lößte I.R. 105 das I.R. 126 in der

    Hooge Stellung ab. Hier kamen wir gleich wieder in

    den richtigen Schlammassel hinein. Der Graben war

    ersoffen. Keine Unterstände waren vorhanden. Da ging

    gleich die Arbeit wieder los und den ganzen Tag schweres

    Artilleriefeuer dazu. In erster Linie mußte der Graben

    entwäßert werden. Das Wasser ließen wir bei die Engländer

    hinüber laufen. Am meißten lag auf der

    2. Linie schweres Feuer. Die Res. Komp. mußten jede Nacht

    dieselbe wieder aufbauen. In dieser Stellung soll das

    Regiment 1 Million Sandsäcke verarbeitet haben. Als

    das III. Batl. einmal in Ruhe in den Baraken Baracken in

    Polderhoek lag wurde ein englischer Flieger zur Notlandung

    gezwungen. Mit Stöcken rannten wir dem

    Flugzeug nach. Dasselbe war aber gegen eine starke

    Hecke gefahren und so ineinander geschoben. Die 2

    Flieger lagen tot neben dem zertrümmerte Apparat.

    Ein Jeder nahm sich ein Stück von demselben mit.

    Später lag fast bloß der Motor noch da.

    Zu dieser Zeit begannen auch unsere Flieger

    sich mit den feindlichen in einen Luftkampf einzulassen.

    Einer der Ersten war wohl der bei uns beliebte

    Immelmann. Wenn er in der Luft war, rückten bestimmt

    5 feindl. feindliche Flieger vor ihm aus. Wie ein Vogel bewegte er sich

    auf seiner kleinen Fockermaschine. Die zwei Flugzeugabwehrgeschütze

    in Ypern hat er manchmal veralbert.

    Es sind wohl Tausende von Geschossen nach ihm

    verfeuert worden. Der ganze Himmel war voll kleinen

    weißen Wölkchen und immer wieder fuhr er über

    der Stellung hin und her. Für uns war es eine Ruhepause,

    denn wenn Immelmann da war, schwiegen sämtliche

    Geschütze.


  • November 13, 2018 23:56:11 Xip K

    Am 10. August lößte I.R. 105 das I.R. 126 in der

    Hooge Stellung ab. Hier kamen wir gleich wieder in

    den richtigen Schlammassel hinein. Der Graben war

    ersoffen. Keine Unterstände waren vorhanden. Da ging

    gleich die Arbeit wieder los und den ganzen Tag schweres

    Artilleriefeuer dazu. In erster Linie mußte der Graben

    entwäßert werden. Das Wasser ließen wir bei die Engländer

    hinüber laufen. Am meißten lag auf der

    2. Linie schweres Feuer. Die Res. Komp. mußten jede Nacht

    dieselbe wieder aufbauen. In dieser Stellung soll das

    Regiment 1 Million Sandsäcke verarbeitet haben. Als

    das III. Batl. einmal in Ruhe in den Baraken Baracken in

    Polderhoek lag wurde ein englischer Flieger zur Notlandung

    gezwungen. Mit Stöcken rannten wir dem

    Flugzeug nach. Dasselbe war aber gegen eine starke

    Hecke gefahren und so ineinander geschoben. Die 2

    Flieger lagen tot neben dem zertrümmerte Apparat.

    Ein Jeder nahm sich ein Stück von demselben mit.

    Später lag fast bloß der Motor noch da.

    Zu dieser Zeit begannen auch unsere Flieger

    sich mit den feindlichen in einen Luftkampf einzulassen.

    Einer der Ersten war wohl der bei uns beliebte

    Immelmann. Wenn er in der Luft war, rückten bestimmt

    5 feindl. feindliche Flieger vor ihm aus. Wie ein Vogel bewegte er sich

    auf seiner kleinen Fockermaschine.


  • November 13, 2018 23:55:54 Xip K

    Am 10. August lößte I.R. 105 das I.R. 126 in der

    Hooge Stellung ab. Hier kamen wir gleich wieder in

    den richtigen Schlammassel hinein. Der Graben war

    ersoffen. Keine Unterstände waren vorhanden. Da ging

    gleich die Arbeit wieder los und den ganzen Tag schweres

    Artilleriefeuer dazu. In erster Linie mußte der Graben

    entwäßert werden. Das Wasser ließen wir bei die Engländer

    hinüber laufen. Am meißten lag auf der

    2. Linie schweres Feuer. Die Res. Komp. mußten jede Nacht

    dieselbe wieder aufbauen. In dieser Stellung soll das

    Regiment 1 Million Sandsäcke verarbeitet haben. Als

    das III. Batl. einmal in Ruhe in den Baraken Baracken in

    Polderhoek lag wurde ein englischer Flieger zur Notlandung

    gezwungen. Mit Stöcken rannten wir dem

    Flugzeug nach. Dasselbe war aber gegen eine starke

    Hecke gefahren und so ineinander geschoben. Die 2

    Flieger lagen tot neben dem zertrümmerte Apparat.

    Ein Jeder nahm sich ein Stück von demselben mit.

    Später lag fast bloß der Motor noch da.

    Zu dieser Zeit begannen auch unsere Flieger

    sich mit den feindlichen in einen Luftkampf einzulassen.

    Einer der Ersten war wohl der bei uns beliebte

    Immelmann. Wenn er in der Luft war, rückten bestimmt

    5 feindl. Flieger vor ihm aus. Wie ein Vogel bewegte er sich

    auf seiner kleinen Fockermaschine.


  • November 13, 2018 23:54:07 Xip K

    Am 10. August lößte I.R. 105 das I.R. 126 in der

    Hooge Stellung ab. Hier kamen wir gleich wieder in

    den richtigen Schlammassel hinein. Der Graben war

    ersoffen. Keine Unterstände waren vorhanden. Da ging

    gleich die Arbeit wieder los und den ganzen Tag schweres

    Artilleriefeuer dazu. In erster Linie mußte der Graben

    entwäßert werden. Das Wasser ließen wir bei die Engländer

    hinüber laufen. Am meißten lag auf der

    2. Linie schweres Feuer. Die Res. Komp. mußten jede Nacht

    dieselbe wieder aufbauen. In dieser Stellung soll das

    Regiment 1 Million Sandsäcke verarbeitet haben. Als

    das III. Batl. einmal in Ruhe in den Baraken Baracken in

    Polderhoek lag wurde ein englischer Flieger zur Notlandung

    gezwungen. Mit Stöcken rannten wir dem

    Flugzeug nach. Dasselbe war aber gegen eine starke

    Hecke gefahren und so ineinander geschoben. Die 2

    Flieger lagen tot neben dem zertrümmerte Apparat.

    Ein Jeder nahm sich ein Stück von demselben mit.

    Später lag fast bloß der Motor noch da.


  • November 13, 2018 23:53:19 Xip K

    Am 10. August lößte I.R. 105 das I.R. 126 in der

    Hooge Stellung ab. Hier kamen wir gleich wieder in

    den richtigen Schlammassel hinein. Der Graben war

    ersoffen. Keine Unterstände waren vorhanden. Da ging

    gleich die Arbeit wieder los und den ganzen Tag schweres

    Artilleriefeuer dazu. In erster Linie mußte der Graben

    entwäßert werden. Das Wasser ließen wir bei die Engländer

    hinüber laufen. Am meißten lag auf der

    2. Linie schweres Feuer. Die Res. Komp. mußten jede Nacht

    dieselbe wieder aufbauen. In dieser Stellung soll das

    Regiment 1 Million Sandsäcke verarbeitet haben. Als

    das III. Batl. einmal in Ruhe in den Baraken Baracken in

    Polderhoek lag wurde ein englischer Flieger zur Notlandung

    gezwungen. Mit Stöcken rannten wir dem

    Flugzeug nach. Dasselbe war aber gegen eine starke

    Hecke gefahren und so ineinander geschoben. Die 2

    Flieger lagen tot neben dem zertrümmerte Apparat.


  • November 13, 2018 23:52:22 Xip K

    Am 10. August lößte I.R. 105 das I.R. 126 in der

    Hooge Stellung ab. Hier kamen wir gleich wieder in

    den richtigen Schlammassel hinein. Der Graben war

    ersoffen. Keine Unterstände waren vorhanden. Da ging

    gleich die Arbeit wieder los und den ganzen Tag schweres

    Artilleriefeuer dazu. In erster Linie mußte der Graben

    entwäßert werden. Das Wasser ließen wir bei die Engländer

    hinüber laufen. Am meißten lag auf der

    2. Linie schweres Feuer. Die Res. Komp. mußten jede Nacht

    dieselbe wieder aufbauen. In dieser Stellung soll das

    Regiment 1 Million Sandsäcke verarbeitet haben. Als

    das III. Batl. einmal in Ruhe in den Baraken Baracken in

    Polderhoek lag wurde ein englischer Flieger zur Notlandung

    gezwungen.


  • November 13, 2018 23:52:03 Xip K

    Am 10. August lößte I.R. 105 das I.R. 126 in der

    Hooge Stellung ab. Hier kamen wir gleich wieder in

    den richtigen Schlammassel hinein. Der Graben war

    ersoffen. Keine Unterstände waren vorhanden. Da ging

    gleich die Arbeit wieder los und den ganzen Tag schweres

    Artilleriefeuer dazu. In erster Linie mußte der Graben

    entwäßert werden. Das Wasser ließen wir bei die Engländer

    hinüber laufen. Am meißten lag auf der

    2. Linie schweres Feuer. Die Res. Komp. mußten jede Nacht

    dieselbe wieder aufbauen. In dieser Stellung soll das

    Regiment 1 Million Sandsäcke verarbeitet haben. Als

    das III. Batl. einmal in Ruhe in den Baraken in

    Polderhoek lag wurde ein englischer Flieger zur Notlandung

    gezwungen.


  • November 13, 2018 23:49:39 Xip K

    Am 10. August lößte I.R. 105 das I.R. 126 in der

    Hooge Stellung ab. Hier kamen wir gleich wieder in

    den richtigen Schlammassel hinein. Der Graben war

    ersoffen. Keine Unterstände waren vorhanden. Da ging

    gleich die Arbeit wieder los und den ganzen Tag schweres

    Artilleriefeuer dazu. In erster Linie mußte der Graben

    entwäßert werden.


Description

Save description
  • 50.83998||3.01194||

    Polderhoek, Belgium

  • 50.8492265||2.8779388||

    Ypern, Belgium

  • 50.84676||2.93842||

    Hooge, Belgium

  • 49.2208||5.432199999999966||

    Douaumont

    ||1
Location(s)
  • Story location Douaumont
  • Document location Polderhoek, Belgium
  • Additional document location Ypern, Belgium
  • Additional document location Hooge, Belgium


ID
15519 / 164638
Source
http://europeana1914-1918.eu/...
Contributor
Christine Geist
License
http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/


August 10, 1915 – September 24, 1915
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