Tagebuch meines Großvaters Erich Schubert, item 4

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Seite 8:

eines Schrappels Schrapnells sprangen wir in den ersten Trichter. Aber

schon krachte wieder eins. Mit einem Sprung waren

wir im Zweiten drin. Als wir gleich in den dritten

Trichter wollten, hatte ein Schrappnel schon den Feldwebel

erwischt, welche welcher beiseite taumelte. In dem

Moment waren wir im dritten Trichter. Am Rande

oben standen die Kameraden und warfen andauernt

Handgranaten. Die M.G. knatterten unaufhörlich.

Unten im Trichter füllten die Pioniere Sandsäcke.

Ein Engländer, welcher bis an die Hüften verschüttet

war, bat Hände flehend, doch der Pionier

in seiner Wut schlug ihm den Spaten mit voller

Wucht auf den Kopf. Ein lauter Schrei und der Oberkörper

fiehl auf die aufgewühlte Erde. Dieses

Bild werde ich in meinem Leben nicht vergessen.

Wir baten einen Untffz. Unteroffizier er möchte die Handgranaten in

Empfang nehmen und dasselbe bescheinigen. Nachdem

das geschehen war, ging es zurück. Im ersten Graben

wollten wir uns nicht ausruhen von dem was wir

gesehen hatten. So krochen wir im Laufgraben in

ein Unterstand. Ich wußte garnicht in was für einer

Zeit wir lebten, und so sagte ich zu meinem Kame-

raden wenn es nur bald finster würde, damit wir

ungesehen zurück konnten. Aber als ich nach der

Uhr sah, war es erst um 12 Uhr. So lange können wir

nicht warten sagte mein Gefreiter und frug mich, ob

was mit mir los sei. Mensch, daß stinkt doch hier

wie sonst was. Wir brannten ein Streichholz an und

sahen zu unsern größten Erstaunen, daß wir in einer

überfüllten Latrine standen. Hier hauen wir ab sagte

ich und schon gings den Laufgraben entlang nach

der Straße. Nachdem wir festgestellt hatten, daß

kein Artilleriefeuer hier lag, sprangen wir aus dem

Graben und machten die Straße entlang bis an

den Wald. Hier ruhten wir uns einige Zeit aus. Am

Eingang desselben brannte ein Gefechtsstand.

Wir mußten wohl gesehen worden sein, denn plötzlich

Seite 9:

krachte ein Schrappnel in unserer Nähe. Im Laufschritt gings

den Knüppelweg weiter und kamen glücklich gegen 3 Uhr

zu unserer Gruppe. Inzwischen war der Befehl gekommen, daß

die 12. Komp. zur Verstärkung auf d. H. 60 die Höhe 60 muß. Man vermutete

gegen Abend einen feindlichen Angriff. Wir machten unser

Sturmgepäck fertig und rückten diesmal nach der Kaffeeküche

ab. Hier ging es den Bahndamm hinauf und an der

linken Seite von den Gleisen entlang bis die Bahnlinie einen

Bogen machte. Von da aus wurden wir von der Brücke,

wo die Engländer lagen, eingesehen. Bis an die Stelle war

auch unser Laufgraben von d. H. 60 der Höhe 60 fertig. Als einige

über die Schienen rannten und den Damm hinauf-

kletterten setzte M.G. Feuer ein. Einen älteren Mann von

unserer Gruppe traf eine Kugel in das Bein und als er stürzte

bekam er noch einen Kopfschuß. In der Bereitschaft sagte er

noch zum Untffz., daß es ihm so zu Mute sei, als wär es

sein letzter Gang und es war auch der Fall. Mir saußte sauste eine

Kugel gerade durch die Beine. So sprangen wir in den

Graben. Aber derselbe war bis über die Knie voll Wasser.

Unsere Stiefeln waren im Nu voll. So ging es hastig

nach vorn. Kurz hinter der ersten Linie sollten wir uns

im Laufgraben in einem Unterstand bereit halten.

Derselbe war so groß, daß 4 Mann sitzend die Beine strecken

konnten. Die Gewehre hatten wir draußen hingestellt.

In diesem Unterstand haben wir die ganze Nacht hindurch

16 Mann gehockt. Als wir Kochgeschirre klappern

hörten, erfuhren wir, daß die 12 Komp. 12. Kompagnie abgelöst sei.

Ich dachte für mich du hattest doch gestern Abend

die Stiefel voll Wasser. Beim bewegen meiner Zehen

merkte ich, daß nichts mehr da war. Einzeln krochen

wir aus dem Unterstand und streckten uns erst

einmal richtig. Von unseren Gewehren war nichts

mehr zu sehen. Da rief einer hier unten liegen sie

und holte eins nach dem anderen aus dem Schlamme.

Die 12. Komp. rückte in die Bereitschaft zurück.

An diesem Tage brauchte ich 5 Stunden zum Reinigen

meines Gewehres. Die Tage vergingen und auch das

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Seite 8:

eines Schrappels Schrapnells sprangen wir in den ersten Trichter. Aber

schon krachte wieder eins. Mit einem Sprung waren

wir im Zweiten drin. Als wir gleich in den dritten

Trichter wollten, hatte ein Schrappnel schon den Feldwebel

erwischt, welche welcher beiseite taumelte. In dem

Moment waren wir im dritten Trichter. Am Rande

oben standen die Kameraden und warfen andauernt

Handgranaten. Die M.G. knatterten unaufhörlich.

Unten im Trichter füllten die Pioniere Sandsäcke.

Ein Engländer, welcher bis an die Hüften verschüttet

war, bat Hände flehend, doch der Pionier

in seiner Wut schlug ihm den Spaten mit voller

Wucht auf den Kopf. Ein lauter Schrei und der Oberkörper

fiehl auf die aufgewühlte Erde. Dieses

Bild werde ich in meinem Leben nicht vergessen.

Wir baten einen Untffz. Unteroffizier er möchte die Handgranaten in

Empfang nehmen und dasselbe bescheinigen. Nachdem

das geschehen war, ging es zurück. Im ersten Graben

wollten wir uns nicht ausruhen von dem was wir

gesehen hatten. So krochen wir im Laufgraben in

ein Unterstand. Ich wußte garnicht in was für einer

Zeit wir lebten, und so sagte ich zu meinem Kame-

raden wenn es nur bald finster würde, damit wir

ungesehen zurück konnten. Aber als ich nach der

Uhr sah, war es erst um 12 Uhr. So lange können wir

nicht warten sagte mein Gefreiter und frug mich, ob

was mit mir los sei. Mensch, daß stinkt doch hier

wie sonst was. Wir brannten ein Streichholz an und

sahen zu unsern größten Erstaunen, daß wir in einer

überfüllten Latrine standen. Hier hauen wir ab sagte

ich und schon gings den Laufgraben entlang nach

der Straße. Nachdem wir festgestellt hatten, daß

kein Artilleriefeuer hier lag, sprangen wir aus dem

Graben und machten die Straße entlang bis an

den Wald. Hier ruhten wir uns einige Zeit aus. Am

Eingang desselben brannte ein Gefechtsstand.

Wir mußten wohl gesehen worden sein, denn plötzlich

Seite 9:

krachte ein Schrappnel in unserer Nähe. Im Laufschritt gings

den Knüppelweg weiter und kamen glücklich gegen 3 Uhr

zu unserer Gruppe. Inzwischen war der Befehl gekommen, daß

die 12. Komp. zur Verstärkung auf d. H. 60 die Höhe 60 muß. Man vermutete

gegen Abend einen feindlichen Angriff. Wir machten unser

Sturmgepäck fertig und rückten diesmal nach der Kaffeeküche

ab. Hier ging es den Bahndamm hinauf und an der

linken Seite von den Gleisen entlang bis die Bahnlinie einen

Bogen machte. Von da aus wurden wir von der Brücke,

wo die Engländer lagen, eingesehen. Bis an die Stelle war

auch unser Laufgraben von d. H. 60 der Höhe 60 fertig. Als einige

über die Schienen rannten und den Damm hinauf-

kletterten setzte M.G. Feuer ein. Einen älteren Mann von

unserer Gruppe traf eine Kugel in das Bein und als er stürzte

bekam er noch einen Kopfschuß. In der Bereitschaft sagte er

noch zum Untffz., daß es ihm so zu Mute sei, als wär es

sein letzter Gang und es war auch der Fall. Mir saußte sauste eine

Kugel gerade durch die Beine. So sprangen wir in den

Graben. Aber derselbe war bis über die Knie voll Wasser.

Unsere Stiefeln waren im Nu voll. So ging es hastig

nach vorn. Kurz hinter der ersten Linie sollten wir uns

im Laufgraben in einem Unterstand bereit halten.

Derselbe war so groß, daß 4 Mann sitzend die Beine strecken

konnten. Die Gewehre hatten wir draußen hingestellt.

In diesem Unterstand haben wir die ganze Nacht hindurch

16 Mann gehockt. Als wir Kochgeschirre klappern

hörten, erfuhren wir, daß die 12 Komp. 12. Kompagnie abgelöst sei.

Ich dachte für mich du hattest doch gestern Abend

die Stiefel voll Wasser. Beim bewegen meiner Zehen

merkte ich, daß nichts mehr da war. Einzeln krochen

wir aus dem Unterstand und streckten uns erst

einmal richtig. Von unseren Gewehren war nichts

mehr zu sehen. Da rief einer hier unten liegen sie

und holte eins nach dem anderen aus dem Schlamme.

Die 12. Komp. rückte in die Bereitschaft zurück.

An diesem Tage brauchte ich 5 Stunden zum Reinigen

meines Gewehres. Die Tage vergingen und auch das


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  • November 13, 2018 22:16:17 Xip K

    Seite 8:

    eines Schrappels Schrapnells sprangen wir in den ersten Trichter. Aber

    schon krachte wieder eins. Mit einem Sprung waren

    wir im Zweiten drin. Als wir gleich in den dritten

    Trichter wollten, hatte ein Schrappnel schon den Feldwebel

    erwischt, welche welcher beiseite taumelte. In dem

    Moment waren wir im dritten Trichter. Am Rande

    oben standen die Kameraden und warfen andauernt

    Handgranaten. Die M.G. knatterten unaufhörlich.

    Unten im Trichter füllten die Pioniere Sandsäcke.

    Ein Engländer, welcher bis an die Hüften verschüttet

    war, bat Hände flehend, doch der Pionier

    in seiner Wut schlug ihm den Spaten mit voller

    Wucht auf den Kopf. Ein lauter Schrei und der Oberkörper

    fiehl auf die aufgewühlte Erde. Dieses

    Bild werde ich in meinem Leben nicht vergessen.

    Wir baten einen Untffz. Unteroffizier er möchte die Handgranaten in

    Empfang nehmen und dasselbe bescheinigen. Nachdem

    das geschehen war, ging es zurück. Im ersten Graben

    wollten wir uns nicht ausruhen von dem was wir

    gesehen hatten. So krochen wir im Laufgraben in

    ein Unterstand. Ich wußte garnicht in was für einer

    Zeit wir lebten, und so sagte ich zu meinem Kame-

    raden wenn es nur bald finster würde, damit wir

    ungesehen zurück konnten. Aber als ich nach der

    Uhr sah, war es erst um 12 Uhr. So lange können wir

    nicht warten sagte mein Gefreiter und frug mich, ob

    was mit mir los sei. Mensch, daß stinkt doch hier

    wie sonst was. Wir brannten ein Streichholz an und

    sahen zu unsern größten Erstaunen, daß wir in einer

    überfüllten Latrine standen. Hier hauen wir ab sagte

    ich und schon gings den Laufgraben entlang nach

    der Straße. Nachdem wir festgestellt hatten, daß

    kein Artilleriefeuer hier lag, sprangen wir aus dem

    Graben und machten die Straße entlang bis an

    den Wald. Hier ruhten wir uns einige Zeit aus. Am

    Eingang desselben brannte ein Gefechtsstand.

    Wir mußten wohl gesehen worden sein, denn plötzlich

    Seite 9:

    krachte ein Schrappnel in unserer Nähe. Im Laufschritt gings

    den Knüppelweg weiter und kamen glücklich gegen 3 Uhr

    zu unserer Gruppe. Inzwischen war der Befehl gekommen, daß

    die 12. Komp. zur Verstärkung auf d. H. 60 die Höhe 60 muß. Man vermutete

    gegen Abend einen feindlichen Angriff. Wir machten unser

    Sturmgepäck fertig und rückten diesmal nach der Kaffeeküche

    ab. Hier ging es den Bahndamm hinauf und an der

    linken Seite von den Gleisen entlang bis die Bahnlinie einen

    Bogen machte. Von da aus wurden wir von der Brücke,

    wo die Engländer lagen, eingesehen. Bis an die Stelle war

    auch unser Laufgraben von d. H. 60 der Höhe 60 fertig. Als einige

    über die Schienen rannten und den Damm hinauf-

    kletterten setzte M.G. Feuer ein. Einen älteren Mann von

    unserer Gruppe traf eine Kugel in das Bein und als er stürzte

    bekam er noch einen Kopfschuß. In der Bereitschaft sagte er

    noch zum Untffz., daß es ihm so zu Mute sei, als wär es

    sein letzter Gang und es war auch der Fall. Mir saußte sauste eine

    Kugel gerade durch die Beine. So sprangen wir in den

    Graben. Aber derselbe war bis über die Knie voll Wasser.

    Unsere Stiefeln waren im Nu voll. So ging es hastig

    nach vorn. Kurz hinter der ersten Linie sollten wir uns

    im Laufgraben in einem Unterstand bereit halten.

    Derselbe war so groß, daß 4 Mann sitzend die Beine strecken

    konnten. Die Gewehre hatten wir draußen hingestellt.

    In diesem Unterstand haben wir die ganze Nacht hindurch

    16 Mann gehockt. Als wir Kochgeschirre klappern

    hörten, erfuhren wir, daß die 12 Komp. 12. Kompagnie abgelöst sei.

    Ich dachte für mich du hattest doch gestern Abend

    die Stiefel voll Wasser. Beim bewegen meiner Zehen

    merkte ich, daß nichts mehr da war. Einzeln krochen

    wir aus dem Unterstand und streckten uns erst

    einmal richtig. Von unseren Gewehren war nichts

    mehr zu sehen. Da rief einer hier unten liegen sie

    und holte eins nach dem anderen aus dem Schlamme.

    Die 12. Komp. rückte in die Bereitschaft zurück.

    An diesem Tage brauchte ich 5 Stunden zum Reinigen

    meines Gewehres. Die Tage vergingen und auch das

  • November 12, 2018 04:27:43 Xip K

    Seite 8:

    eines Schrappels Schrapnells sprangen wir in den ersten Trichter. Aber

    schon krachte wieder eins. Mit einem Sprung waren

    wir im Zweiten drin. Als wir gleich in den dritten

    Trichter wollten, hatte ein Schrappnel schon den Feld-

    webel erwischt, welche welcher beiseite taumelte. In dem

    Moment waren wir im dritten Trichter. Am Rande

    oben standen die Kameraden und warfen an-

    dauernt Handgranaten. Die M.G. knatterten unauf-

    hörlich. Unten im Trichter füllten die Pioniere Sand-

    säcke. Ein Engländer, welcher bis an die Hüften ver-

    schüttet war, bat Hände flehend, doch der Pionier

    in seiner Wut schlug ihm den Spaten mit voller

    Wucht auf den Kopf. Ein lauter Schrei und der Ober-

    körper fiehl auf die aufgewühlte Erde. Dieses

    Bild werde ich in meinem Leben nicht vergessen.

    Wir baten einen Untffz. Unteroffizier er möchte die Handgranaten in

    Empfang nehmen und dasselbe bescheinigen. Nachdem

    das geschehen war, ging es zurück. Im ersten Graben

    wollten wir uns nicht ausruhen von dem was wir

    gesehen hatten. So krochen wir im Laufgraben in

    ein Unterstand. Ich wußte garnicht in was für einer

    Zeit wir lebten, und so sagte ich zu meinem Kame-

    raden wenn es nur bald finster würde, damit wir

    ungesehen zurück konnten. Aber als ich nach der

    Uhr sah, war es erst um 12 Uhr. So lange können wir

    nicht warten sagte mein Gefreiter und frug mich, ob

    was mit mir los sei. Mensch, daß stinkt doch hier

    wie sonst was. Wir brannten ein Streichholz an und

    sahen zu unsern größten Erstaunen, daß wir in einer

    überfüllten Latrine standen. Hier hauen wir ab sagte

    ich und schon gings den Laufgraben entlang nach

    der Straße. Nachdem wir festgestellt hatten, daß

    kein Artilleriefeuer hier lag, sprangen wir aus dem

    Graben und machten die Straße entlang bis an

    den Wald. Hier ruhten wir uns einige Zeit aus. Am

    Eingang desselben brannte ein Gefechtsstand.

    Wir mußten wohl gesehen worden sein, denn plötzlich

    Seite 9:

    krachte ein Schrappnel in unserer Nähe. Im Laufschritt gings

    den Knüppelweg weiter und kamen glücklich gegen 3 Uhr

    zu unserer Gruppe. Inzwischen war der Befehl gekommen, daß

    die 12. Komp. zur Verstärkung auf d. H. 60 die Höhe 60 muß. Man vermutete

    gegen Abend einen feindlichen Angriff. Wir machten unser

    Sturmgepäck fertig und rückten diesmal nach der Kaffee-

    küche ab. Hier ging es den Bahndamm hinauf und an der

    linken Seite von den Gleisen entlang bis die Bahnlinie einen

    Bogen machte. Von da aus wurden wir von der Brücke,

    wo die Engländer lagen, eingesehen. Bis an die Stelle war

    auch unser Laufgraben von d. H. 60 der Höhe 60 fertig. Als einige

    über die Schienen rannten und den Damm hinauf-

    kletterten setzte M.G. Feuer ein. Einen älteren Mann von

    unserer Gruppe traf eine Kugel in das Bein und als er stürzte

    bekam er noch einen Kopfschuß. In der Bereitschaft sagte er

    noch zum Untffz., daß es ihm so zu Mute sei, als wär es

    sein letzter Gang und es war auch der Fall. Mir saußte sauste eine

    Kugel gerade durch die Beine. So sprangen wir in den

    Graben. Aber derselbe war bis über die Knie voll Wasser.

    Unsere Stiefeln waren im Nu voll. So ging es hastig

    nach vorn. Kurz hinter der ersten Linie sollten wir uns

    im Laufgraben in einem Unterstand bereit halten.

    Derselbe war so groß, daß 4 Mann sitzend die Beine strecken

    konnten. Die Gewehre hatten wir draußen hingestellt.

    In diesem Unterstand haben wir die ganze Nacht hin-

    durch 16 Mann gehockt. Als wir Kochgeschirre klappern

    hörten, erfuhren wir, daß die 12 Komp. 12. Kompagnie abgelöst sei.

    Ich dachte für mich du hattest doch gestern Abend

    die Stiefel voll Wasser. Beim bewegen meiner Zehen

    merkte ich, daß nichts mehr da war. Einzeln krochen

    wir aus dem Unterstand und streckten uns erst

    einmal richtig. Von unseren Gewehren war nichts

    mehr zu sehen. Da rief einer hier unten liegen sie

    und holte eins nach dem anderen aus dem Schlam-

    me. Die 12. Komp. rückte in die Bereitschaft zurück.

    An diesem Tage brauchte ich 5 Stunden zum Reinigen

    meines Gewehres. Die Tage vergingen und auch das


  • November 11, 2018 23:58:23 Xip K

    Seite 8:

    eines Schrappels .Schrapnells sprangen wir in den ersten Trichter. Aber

    schon krachte wieder eins. Mit einem Sprung waren

    wir im Zweiten drin. Als wir gleich in den dritten

    Trichter wollten, hatte ein Schrappnel schon den Feld-

    webel erwischt, welche welcher beiseite taumelte. In dem

    Moment waren wir im dritten Trichter. Am Rande

    oben standen die Kameraden und warfen an-

    dauernt Handgranaten. Die M.G. knatterten unauf-

    hörlich. Unten im Trichter füllten die Pioniere Sand-

    säcke. Ein Engländer, welcher bis an die Hüften ver-

    schüttet war, bat Hände flehend, doch der Pionier

    in seiner Wut schlug ihm den Spaten mit voller

    Wucht auf den Kopf. Ein lauter Schrei und der Ober-

    körper fiehl auf die aufgewühlte Erde. Dieses

    Bild werde ich in meinem Leben nicht vergessen.

    Wir baten einen Untffz. Unteroffizier er möchte die Handgranaten in

    Empfang nehmen und dasselbe bescheinigen. Nachdem

    das geschehen war, ging es zurück. Im ersten Graben

    wollten wir uns nicht ausruhen von dem was wir

    gesehen hatten. So krochen wir im Laufgraben in

    ein Unterstand. Ich wußte garnicht in was für einer

    Zeit wir lebten, und so sagte ich zu meinem Kame-

    raden wenn es nur bald finster würde, damit wir

    ungesehen zurück konnten. Aber als ich nach der

    Uhr sah, war es erst um 12 Uhr. So lange können wir

    nicht warten sagte mein Gefreiter und frug mich, ob

    was mit mir los sei. Mensch, daß stinkt doch hier

    wie sonst was. Wir brannten ein Streichholz an und

    sahen zu unsern größten Erstaunen, daß wir in einer

    überfüllten Latrine standen. Hier hauen wir ab sagte

    ich und schon gings den Laufgraben entlang nach

    der Straße. Nachdem wir festgestellt hatten, daß

    kein Artilleriefeuer hier lag, sprangen wir aus dem

    Graben und machten die Straße entlang bis an

    den Wald. Hier ruhten wir uns einige Zeit aus. Am

    Eingang desselben brannte ein Gefechtsstand.

    Wir mußten wohl gesehen worden sein, denn plötzlich

    Seite 9:

    krachte ein Schrappnel in unserer Nähe. Im Laufschritt gings

    den Knüppelweg weiter und kamen glücklich gegen 3 Uhr

    zu unserer Gruppe. Inzwischen war der Befehl gekommen, daß

    die 12. Komp. zur Verstärkung auf d. H. 60 die Höhe 60 muß. Man vermutete

    gegen Abend einen feindlichen Angriff. Wir machten unser

    Sturmgepäck fertig und rückten diesmal nach der Kaffee-

    küche ab. Hier ging es den Bahndamm hinauf und an der

    linken Seite von den Gleisen entlang bis die Bahnlinie einen

    Bogen machte. Von da aus wurden wir von der Brücke,

    wo die Engländer lagen, eingesehen. Bis an die Stelle war

    auch unser Laufgraben von d. H. 60 der Höhe 60 fertig. Als einige

    über die Schienen rannten und den Damm hinauf-

    kletterten setzte M.G. Feuer ein. Einen älteren Mann von

    unserer Gruppe traf eine Kugel in das Bein und als er stürzte

    bekam er noch einen Kopfschuß. In der Bereitschaft sagte er

    noch zum Untffz., daß es ihm so zu Mute sei, als wär es

    sein letzter Gang und es war auch der Fall. Mir saußte sauste eine

    Kugel gerade durch die Beine. So sprangen wir in den

    Graben. Aber derselbe war bis über die Knie voll Wasser.

    Unsere Stiefeln waren im Nu voll. So ging es hastig

    nach vorn. Kurz hinter der ersten Linie sollten wir uns

    im Laufgraben in einem Unterstand bereit halten.

    Derselbe war so groß, daß 4 Mann sitzend die Beine strecken

    konnten. Die Gewehre hatten wir draußen hingestellt.

    In diesem Unterstand haben wir die ganze Nacht hin-

    durch 16 Mann gehockt. Als wir Kochgeschirre klappern

    hörten, erfuhren wir, daß die 12 Komp. 12. Kompagnie abgelöst sei.

    Ich dachte für mich du hattest doch gestern Abend

    die Stiefel voll Wasser. Beim bewegen meiner Zehen

    merkte ich, daß nichts mehr da war. Einzeln krochen

    wir aus dem Unterstand und streckten uns erst

    einmal richtig. Von unseren Gewehren war nichts

    mehr zu sehen. Da rief einer hier unten liegen sie

    und holte eins nach dem anderen aus dem Schlam-

    me. Die 12. Komp. rückte in die Bereitschaft zurück.

    An diesem Tage brauchte ich 5 Stunden zum Reinigen

    meines Gewehres. Die Tage vergingen und auch das


  • November 11, 2018 23:52:31 Xip K

    Seite 8:

    eines Schrappels .Schrapnells sprangen wir in den ersten Trichter. Aber

    schon krachte wieder eins. Mit einem Sprung waren

    wir im Zweiten drin. Als wir gleich in den dritten

    Trichter wollten, hatte ein Schrappnel schon den Feld-

    webel erwischt, welche welcher beiseite taumelte. In dem

    Moment waren wir im dritten Trichter. Am Rande

    oben standen die Kameraden und warfen an-

    dauernt Handgranaten. Die M.G. knatterten unauf-

    hörlich. Unten im Trichter füllten die Pioniere Sand-

    säcke. Ein Engländer, welcher bis an die Hüften ver-

    schüttet war, bat Hände flehend, doch der Pionier

    in seiner Wut schlug ihm den Spaten mit voller

    Wucht auf den Kopf. Ein lauter Schrei und der Ober-

    körper fiehl auf die aufgewühlte Erde. Dieses

    Bild werde ich in meinem Leben nicht vergessen.

    Wir baten einen Untffz. Unteroffizier er möchte die Handgranaten in

    Empfang nehmen und dasselbe bescheinigen. Nachdem

    das geschehen war, ging es zurück. Im ersten Graben

    wollten wir uns nicht ausruhen von dem was wir

    gesehen hatten. So krochen wir im Laufgraben in

    ein Unterstand. Ich wußte garnicht in was für einer

    Zeit wir lebten, und so sagte ich zu meinem Kame-

    raden wenn es nur bald finster würde, damit wir

    ungesehen zurück konnten. Aber als ich nach der

    Uhr sah, war es erst um 12 Uhr. So lange können wir

    nicht warten sagte mein Gefreiter und frug mich, ob

    was mit mir los sei. Mensch, daß stinkt doch hier

    wie sonst was. Wir brannten ein Streichholz an und

    sahen zu unsern größten Erstaunen, daß wir in einer

    überfüllten Latrine standen. Hier hauen wir ab sagte

    ich und schon gings den Laufgraben entlang nach

    der Straße. Nachdem wir festgestellt hatten, daß

    kein Artilleriefeuer hier lag, sprangen wir aus dem

    Graben und machten die Straße entlang bis an

    den Wald. Hier ruhten wir uns einige Zeit aus. Am

    Eingang desselben brannte ein Gefechtsstand.

    Wir mußten wohl gesehen worden sein, denn plötzlich

    Seite 9:

    krachte ein Schrappnel in unserer Nähe. Im Laufschritt gings

    den Knüppelweg weiter und kamen glücklich gegen 3 Uhr

    zu unserer Gruppe. Inzwischen war der Befehl gekommen, daß

    die 12. Komp. zur Verstärkung auf d. H. 60 die Höhe 60 muß. Man vermutete

    gegen Abend einen feindlichen Angriff. Wir machten unser

    Sturmgepäck fertig und rückten diesmal nach der Kaffee-

    küche ab. Hier ging es den Bahndamm hinauf und an der

    linken Seite von den Gleisen entlang bis die Bahnlinie einen

    Bogen machte. Von da aus wurden wir von der Brücke,

    wo die Engländer lagen, eingesehen. Bis an die Stelle war

    auch unser Laufgraben von d. H. 60 fertig. Als einige

    über die Schienen rannten und den Damm hinauf-

    kletterten setzte M.G. Feuer ein. Einen älteren Mann von

    unserer Gruppe traf eine Kugel in das Bein und als er stürzte

    bekam er noch einen Kopfschuß. In der Bereitschaft sagte er

    noch zum Untffz., daß es ihm so zu Mute sei, als wär es

    sein letzter Gang und es war auch der Fall. Mir saußte sauste eine

    Kugel gerade durch die Beine. So sprangen wir in den

    Graben. Aber derselbe war bis über die Knie voll Wasser.

    Unsere Stiefeln waren im Nu voll. So ging es hastig

    nach vorn. Kurz hinter der ersten Linie sollten wir uns

    im Laufgraben in einem Unterstand bereit halten.

    Derselbe war so groß, daß 4 Mann sitzend die Beine strecken

    konnten. Die Gewehre hatten wir draußen hingestellt.

    In diesem Unterstand haben wir die ganze Nacht hin-

    durch 16 Mann gehockt. Als wir Kochgeschirre klappern

    hörten, erfuhren wir, daß die 12 Komp. 12. Kompagnie abgelöst sei.

    Ich dachte für mich du hattest doch gestern Abend

    die Stiefel voll Wasser. Beim bewegen meiner Zehen

    merkte ich, daß nichts mehr da war. Einzeln krochen

    wir aus dem Unterstand und streckten uns erst

    einmal richtig. Von unseren Gewehren war nichts

    mehr zu sehen. Da rief einer hier unten liegen sie

    und holte eins nach dem anderen aus dem Schlam-

    me. Die 12. Komp. rückte in die Bereitschaft zurück.

    An diesem Tage brauchte ich 5 Stunden zum Reinigen

    meines Gewehres. Die Tage vergingen und auch das


  • November 11, 2018 23:52:24 Xip K

    Seite 8:

    eines Schrappels .Schrapnells sprangen wir in den ersten Trichter. Aber

    schon krachte wieder eins. Mit einem Sprung waren

    wir im Zweiten drin. Als wir gleich in den dritten

    Trichter wollten, hatte ein Schrappnel schon den Feld-

    webel erwischt, welche welcher beiseite taumelte. In dem

    Moment waren wir im dritten Trichter. Am Rande

    oben standen die Kameraden und warfen an-

    dauernt Handgranaten. Die M.G. knatterten unauf-

    hörlich. Unten im Trichter füllten die Pioniere Sand-

    säcke. Ein Engländer, welcher bis an die Hüften ver-

    schüttet war, bat Hände flehend, doch der Pionier

    in seiner Wut schlug ihm den Spaten mit voller

    Wucht auf den Kopf. Ein lauter Schrei und der Ober-

    körper fiehl auf die aufgewühlte Erde. Dieses

    Bild werde ich in meinem Leben nicht vergessen.

    Wir baten einen Untffz. Unteroffizier er möchte die Handgranaten in

    Empfang nehmen und dasselbe bescheinigen. Nachdem

    das geschehen war, ging es zurück. Im ersten Graben

    wollten wir uns nicht ausruhen von dem was wir

    gesehen hatten. So krochen wir im Laufgraben in

    ein Unterstand. Ich wußte garnicht in was für einer

    Zeit wir lebten, und so sagte ich zu meinem Kame-

    raden wenn es nur bald finster würde, damit wir

    ungesehen zurück konnten. Aber als ich nach der

    Uhr sah, war es erst um 12 Uhr. So lange können wir

    nicht warten sagte mein Gefreiter und frug mich, ob

    was mit mir los sei. Mensch, daß stinkt doch hier

    wie sonst was. Wir brannten ein Streichholz an und

    sahen zu unsern größten Erstaunen, daß wir in einer

    überfüllten Latrine standen. Hier hauen wir ab sagte

    ich und schon gings den Laufgraben entlang nach

    der Straße. Nachdem wir festgestellt hatten, daß

    kein Artilleriefeuer hier lag, sprangen wir aus dem

    Graben und machten die Straße entlang bis an

    den Wald. Hier ruhten wir uns einige Zeit aus. Am

    Eingang desselben brannte ein Gefechtsstand.

    Wir mußten wohl gesehen worden sein, denn plötzlich

    Seite 9:

    krachte ein Schrappnel in unserer Nähe. Im Laufschritt gings

    den Knüppelweg weiter und kamen glücklich gegen 3 Uhr

    zu unserer Gruppe. Inzwischen war der Befehl gekommen, daß

    die 12. Komp. zur Verstärkung auf d. H. 60 die Höhe 60 muß. Man vermutete

    gegen Abend einen feindlichen Angriff. Wir machten unser

    Sturmgepäck fertig und rückten diesmal nach der Kaffee-

    küche ab. Hier ging es den Bahndamm hinauf und an der

    linken Seite von den Gleisen entlang bis die Bahnlinie einen

    Bogen machte. Von da aus wurden wir von der Brücke,

    wo die Engländer lagen, eingesehen. Bis an die Stelle war

    auch unser Laufgraben von d. H. 60 fertig. Als einige

    über die Schienen rannten und den Damm hinauf-

    kletterten setzte M.G. Feuer ein. Einen älteren Mann von

    unserer Gruppe traf eine Kugel in das Bein und als er stürzte

    bekam er noch einen Kopfschuß. In der Bereitschaft sagte er

    noch zum Untffz., daß es ihm so zu Mute sei, als wär es

    sein letzter Gang und es war auch der Fall. Mir saußte sauste eine

    Kugel gerade durch die Beine. So sprangen wir in den

    Graben. Aber derselbe war bis über die Knie voll Wasser.

    Unsere Stiefeln waren im Nu voll. So ging es hastig

    nach vorn. Kurz hinter der ersten Linie sollten wir uns

    im Laufgraben in einem Unterstand bereit halten.

    Derselbe war so groß, daß 4 Mann sitzend die Beine strecken

    konnten. Die Gewehre hatten wir draußen hingestellt.

    In diesem Unterstand haben wir die ganze Nacht hin-

    durch 16 Mann gehockt. Als wir Kochgeschirre klappern

    hörten, erfuhren wir, daß die 12 Komp. 12. Kompagnie abgelöst sei.

    Ich dachte für mich du hattest doch gestern Abend

    die Stiefel voll Wasser. Beim bewegen meiner Zehen

    merkte ich, daß nichts mehr da war. Einzeln krochen

    wir aus dem Unterstand und streckten uns erst

    einmal richtig. Von unseren Gewehren war nichts

    mehr zu sehen. Da rief einer hier unten liegen sie

    und holte eins nach dem anderen aus dem Schlam-

    me. Die 12. Komp. rückte in die Bereitschaft zurück.

    An diesem tage brauchte ich 5 Stunden zum Reinigen

    meines Gewehres. Die Tage vergingen und auch das


  • November 11, 2018 23:51:50 Xip K

    Seite 8:

    eines Schrappels .Schrapnells sprangen wir in den ersten Trichter. Aber

    schon krachte wieder eins. Mit einem Sprung waren

    wir im Zweiten drin. Als wir gleich in den dritten

    Trichter wollten, hatte ein Schrappnel schon den Feld-

    webel erwischt, welche welcher beiseite taumelte. In dem

    Moment waren wir im dritten Trichter. Am Rande

    oben standen die Kameraden und warfen an-

    dauernt Handgranaten. Die M.G. knatterten unauf-

    hörlich. Unten im Trichter füllten die Pioniere Sand-

    säcke. Ein Engländer, welcher bis an die Hüften ver-

    schüttet war, bat Hände flehend, doch der Pionier

    in seiner Wut schlug ihm den Spaten mit voller

    Wucht auf den Kopf. Ein lauter Schrei und der Ober-

    körper fiehl auf die aufgewühlte Erde. Dieses

    Bild werde ich in meinem Leben nicht vergessen.

    Wir baten einen Untffz. Unteroffizier er möchte die Handgranaten in

    Empfang nehmen und dasselbe bescheinigen. Nachdem

    das geschehen war, ging es zurück. Im ersten Graben

    wollten wir uns nicht ausruhen von dem was wir

    gesehen hatten. So krochen wir im Laufgraben in

    ein Unterstand. Ich wußte garnicht in was für einer

    Zeit wir lebten, und so sagte ich zu meinem Kame-

    raden wenn es nur bald finster würde, damit wir

    ungesehen zurück konnten. Aber als ich nach der

    Uhr sah, war es erst um 12 Uhr. So lange können wir

    nicht warten sagte mein Gefreiter und frug mich, ob

    was mit mir los sei. Mensch, daß stinkt doch hier

    wie sonst was. Wir brannten ein Streichholz an und

    sahen zu unsern größten Erstaunen, daß wir in einer

    überfüllten Latrine standen. Hier hauen wir ab sagte

    ich und schon gings den Laufgraben entlang nach

    der Straße. Nachdem wir festgestellt hatten, daß

    kein Artilleriefeuer hier lag, sprangen wir aus dem

    Graben und machten die Straße entlang bis an

    den Wald. Hier ruhten wir uns einige Zeit aus. Am

    Eingang desselben brannte ein Gefechtsstand.

    Wir mußten wohl gesehen worden sein, denn plötzlich

    Seite 9:

    krachte ein Schrappnel in unserer Nähe. Im Laufschritt gings

    den Knüppelweg weiter und kamen glücklich gegen 3 Uhr

    zu unserer Gruppe. Inzwischen war der Befehl gekommen, daß

    die 12. Komp. zur Verstärkung auf d. H. 60 die Höhe 60 muß. Man vermutete

    gegen Abend einen feindlichen Angriff. Wir machten unser

    Sturmgepäck fertig und rückten diesmal nach der Kaffee-

    küche ab. Hier ging es den Bahndamm hinauf und an der

    linken Seite von den Gleisen entlang bis die Bahnlinie einen

    Bogen machte. Von da aus wurden wir von der Brücke,

    wo die Engländer lagen, eingesehen. Bis an die Stelle war

    auch unser Laufgraben von d. H. 60 fertig. Als einige

    über die Schienen rannten und den Damm hinauf-

    kletterten setzte M.G. Feuer ein. Einen älteren Mann von

    unserer Gruppe traf eine Kugel in das Bein und als er stürzte

    bekam er noch einen Kopfschuß. In der Bereitschaft sagte er

    noch zum Untffz., daß es ihm so zu Mute sei, als wär es

    sein letzter Gang und es war auch der Fall. Mir saußte sauste eine

    Kugel gerade durch die Beine. So sprangen wir in den

    Graben. Aber derselbe war bis über die Knie voll Wasser.

    Unsere Stiefeln waren im Nu voll. So ging es hastig

    nach vorn. Kurz hinter der ersten Linie sollten wir uns

    im Laufgraben in einem Unterstand bereit halten.

    Derselbe war so groß, daß 4 Mann sitzend die Beine strecken

    konnten. Die Gewehre hatten wir draußen hingestellt.

    In diesem Unterstand haben wir die ganze Nacht hin-

    durch 16 Mann gehockt. Als wir Kochgeschirre klappern

    hörten, erfuhren wir, daß die 12 Komp. 12. Kompagnie abgelöst sei.

    Ich dachte für mich du hattest doch gestern Abend

    die Stiefel voll Wasser. Beim bewegen meiner Zehen

    merkte ich, daß nichts mehr da war. Einzeln krochen

    wir aus dem Unterstand und streckten uns erst

    einmal richtig. Von unseren Gewehren war nichts

    mehr zu sehen. Da rief einer hier unten liegen sie

    und holte eins nach dem anderen aus dem Schlam-

    me. Die 12. Komp. rückte in die Bereitschaft zurück.


  • November 11, 2018 23:50:33 Xip K

    Seite 8:

    eines Schrappels .Schrapnells sprangen wir in den ersten Trichter. Aber

    schon krachte wieder eins. Mit einem Sprung waren

    wir im Zweiten drin. Als wir gleich in den dritten

    Trichter wollten, hatte ein Schrappnel schon den Feld-

    webel erwischt, welche welcher beiseite taumelte. In dem

    Moment waren wir im dritten Trichter. Am Rande

    oben standen die Kameraden und warfen an-

    dauernt Handgranaten. Die M.G. knatterten unauf-

    hörlich. Unten im Trichter füllten die Pioniere Sand-

    säcke. Ein Engländer, welcher bis an die Hüften ver-

    schüttet war, bat Hände flehend, doch der Pionier

    in seiner Wut schlug ihm den Spaten mit voller

    Wucht auf den Kopf. Ein lauter Schrei und der Ober-

    körper fiehl auf die aufgewühlte Erde. Dieses

    Bild werde ich in meinem Leben nicht vergessen.

    Wir baten einen Untffz. Unteroffizier er möchte die Handgranaten in

    Empfang nehmen und dasselbe bescheinigen. Nachdem

    das geschehen war, ging es zurück. Im ersten Graben

    wollten wir uns nicht ausruhen von dem was wir

    gesehen hatten. So krochen wir im Laufgraben in

    ein Unterstand. Ich wußte garnicht in was für einer

    Zeit wir lebten, und so sagte ich zu meinem Kame-

    raden wenn es nur bald finster würde, damit wir

    ungesehen zurück konnten. Aber als ich nach der

    Uhr sah, war es erst um 12 Uhr. So lange können wir

    nicht warten sagte mein Gefreiter und frug mich, ob

    was mit mir los sei. Mensch, daß stinkt doch hier

    wie sonst was. Wir brannten ein Streichholz an und

    sahen zu unsern größten Erstaunen, daß wir in einer

    überfüllten Latrine standen. Hier hauen wir ab sagte

    ich und schon gings den Laufgraben entlang nach

    der Straße. Nachdem wir festgestellt hatten, daß

    kein Artilleriefeuer hier lag, sprangen wir aus dem

    Graben und machten die Straße entlang bis an

    den Wald. Hier ruhten wir uns einige Zeit aus. Am

    Eingang desselben brannte ein Gefechtsstand.

    Wir mußten wohl gesehen worden sein, denn plötzlich

    Seite 9:

    krachte ein Schrappnel in unserer Nähe. Im Laufschritt gings

    den Knüppelweg weiter und kamen glücklich gegen 3 Uhr

    zu unserer Gruppe. Inzwischen war der Befehl gekommen, daß

    die 12. Komp. zur Verstärkung auf d. H. 60 die Höhe 60 muß. Man vermutete

    gegen Abend einen feindlichen Angriff. Wir machten unser

    Sturmgepäck fertig und rückten diesmal nach der Kaffee-

    küche ab. Hier ging es den Bahndamm hinauf und an der

    linken Seite von den Gleisen entlang bis die Bahnlinie einen

    Bogen machte. Von da aus wurden wir von der Brücke,

    wo die Engländer lagen, eingesehen. Bis an die Stelle war

    auch unser Laufgraben von d. H. 60 fertig. Als einige

    über die Schienen rannten und den Damm hinauf-

    kletterten setzte M.G. Feuer ein. Einen älteren Mann von

    unserer Gruppe traf eine Kugel in das Bein und als er stürzte

    bekam er noch einen Kopfschuß. In der Bereitschaft sagte er

    noch zum Untffz., daß es ihm so zu Mute sei, als wär es

    sein letzter Gang und es war auch der Fall. Mir saußte sauste eine

    Kugel gerade durch die Beine. So sprangen wir in den

    Graben. Aber derselbe war bis über die Knie voll Wasser.

    Unsere Stiefeln waren im Nu voll. So ging es hastig

    nach vorn. Kurz hinter der ersten Linie sollten wir uns

    im Laufgraben in einem Unterstand bereit halten.

    Derselbe war so groß, daß 4 Mann sitzend die Beine strecken

    konnten. Die Gewehre hatten wir draußen hingestellt.

    In diesem Unterstand haben wir die ganze Nacht hin-

    durch 16 Mann gehockt. Als wir Kochgeschirre klappern

    hörten, erfuhren wir, daß die 12 Komp. abgelöst sei.

    Ich dachte für mich du hattest doch gestern Abend

    die Stiefel voll Wasser. Beim bewegen meiner Zehen

    merkte ich, daß nichts mehr da war. Einzeln krochen

    wir aus dem Unterstand und streckten uns erst

    einmal richtig. Von unseren Gewehren war nichts

    mehr zu sehen.


  • November 11, 2018 23:49:28 Xip K

    Seite 8:

    eines Schrappels .Schrapnells sprangen wir in den ersten Trichter. Aber

    schon krachte wieder eins. Mit einem Sprung waren

    wir im Zweiten drin. Als wir gleich in den dritten

    Trichter wollten, hatte ein Schrappnel schon den Feld-

    webel erwischt, welche welcher beiseite taumelte. In dem

    Moment waren wir im dritten Trichter. Am Rande

    oben standen die Kameraden und warfen an-

    dauernt Handgranaten. Die M.G. knatterten unauf-

    hörlich. Unten im Trichter füllten die Pioniere Sand-

    säcke. Ein Engländer, welcher bis an die Hüften ver-

    schüttet war, bat Hände flehend, doch der Pionier

    in seiner Wut schlug ihm den Spaten mit voller

    Wucht auf den Kopf. Ein lauter Schrei und der Ober-

    körper fiehl auf die aufgewühlte Erde. Dieses

    Bild werde ich in meinem Leben nicht vergessen.

    Wir baten einen Untffz. Unteroffizier er möchte die Handgranaten in

    Empfang nehmen und dasselbe bescheinigen. Nachdem

    das geschehen war, ging es zurück. Im ersten Graben

    wollten wir uns nicht ausruhen von dem was wir

    gesehen hatten. So krochen wir im Laufgraben in

    ein Unterstand. Ich wußte garnicht in was für einer

    Zeit wir lebten, und so sagte ich zu meinem Kame-

    raden wenn es nur bald finster würde, damit wir

    ungesehen zurück konnten. Aber als ich nach der

    Uhr sah, war es erst um 12 Uhr. So lange können wir

    nicht warten sagte mein Gefreiter und frug mich, ob

    was mit mir los sei. Mensch, daß stinkt doch hier

    wie sonst was. Wir brannten ein Streichholz an und

    sahen zu unsern größten Erstaunen, daß wir in einer

    überfüllten Latrine standen. Hier hauen wir ab sagte

    ich und schon gings den Laufgraben entlang nach

    der Straße. Nachdem wir festgestellt hatten, daß

    kein Artilleriefeuer hier lag, sprangen wir aus dem

    Graben und machten die Straße entlang bis an

    den Wald. Hier ruhten wir uns einige Zeit aus. Am

    Eingang desselben brannte ein Gefechtsstand.

    Wir mußten wohl gesehen worden sein, denn plötzlich

    Seite 9:

    krachte ein Schrappnel in unserer Nähe. Im Laufschritt gings

    den Knüppelweg weiter und kamen glücklich gegen 3 Uhr

    zu unserer Gruppe. Inzwischen war der Befehl gekommen, daß

    die 12. Komp. zur Verstärkung auf d. H. 60 die Höhe 60 muß. Man vermutete

    gegen Abend einen feindlichen Angriff. Wir machten unser

    Sturmgepäck fertig und rückten diesmal nach der Kaffee-

    küche ab. Hier ging es den Bahndamm hinauf und an der

    linken Seite von den Gleisen entlang bis die Bahnlinie einen

    Bogen machte. Von da aus wurden wir von der Brücke,

    wo die Engländer lagen, eingesehen. Bis an die Stelle war

    auch unser Laufgraben von d. H. 60 fertig. Als einige

    über die Schienen rannten und den Damm hinauf-

    kletterten setzte M.G. Feuer ein. Einen älteren Mann von

    unserer Gruppe traf eine Kugel in das Bein und als er stürzte

    bekam er noch einen Kopfschuß. In der Bereitschaft sagte er

    noch zum Untffz., daß es ihm so zu Mute sei, als wär es

    sein letzter Gang und es war auch der Fall. Mir saußte sauste eine

    Kugel gerade durch die Beine. So sprangen wir in den

    Graben. Aber derselbe war bis über die Knie voll Wasser.

    Unsere Stiefeln waren im Nu voll. So ging es hastig

    nach vorn. Kurz hinter der ersten Linie sollten wir uns

    im Laufgraben in einem Unterstand bereit halten.

    Derselbe war so groß, daß 4 Mann sitzend die Beine strecken

    konnten. Die Gewehre hatten wir draußen hingestellt.

    In diesem Unterstand haben wir die ganze Nacht hin-

    durch 16 Mann gehockt. Als wir Kochgeschirre klappern

    hörten, erfuhren wir, daß die 12 Komp. abgelöst sei.

    Ich dachte für mich du hattest doch gestern Abend

    die Stiefel voll Wasser. Beim bewegen meiner Zehen


  • November 11, 2018 23:46:45 Xip K

    Seite 8:

    eines Schrappels .Schrapnells sprangen wir in den ersten Trichter. Aber

    schon krachte wieder eins. Mit einem Sprung waren

    wir im Zweiten drin. Als wir gleich in den dritten

    Trichter wollten, hatte ein Schrappnel schon den Feld-

    webel erwischt, welche welcher beiseite taumelte. In dem

    Moment waren wir im dritten Trichter. Am Rande

    oben standen die Kameraden und warfen an-

    dauernt Handgranaten. Die M.G. knatterten unauf-

    hörlich. Unten im Trichter füllten die Pioniere Sand-

    säcke. Ein Engländer, welcher bis an die Hüften ver-

    schüttet war, bat Hände flehend, doch der Pionier

    in seiner Wut schlug ihm den Spaten mit voller

    Wucht auf den Kopf. Ein lauter Schrei und der Ober-

    körper fiehl auf die aufgewühlte Erde. Dieses

    Bild werde ich in meinem Leben nicht vergessen.

    Wir baten einen Untffz. Unteroffizier er möchte die Handgranaten in

    Empfang nehmen und dasselbe bescheinigen. Nachdem

    das geschehen war, ging es zurück. Im ersten Graben

    wollten wir uns nicht ausruhen von dem was wir

    gesehen hatten. So krochen wir im Laufgraben in

    ein Unterstand. Ich wußte garnicht in was für einer

    Zeit wir lebten, und so sagte ich zu meinem Kame-

    raden wenn es nur bald finster würde, damit wir

    ungesehen zurück konnten. Aber als ich nach der

    Uhr sah, war es erst um 12 Uhr. So lange können wir

    nicht warten sagte mein Gefreiter und frug mich, ob

    was mit mir los sei. Mensch, daß stinkt doch hier

    wie sonst was. Wir brannten ein Streichholz an und

    sahen zu unsern größten Erstaunen, daß wir in einer

    überfüllten Latrine standen. Hier hauen wir ab sagte

    ich und schon gings den Laufgraben entlang nach

    der Straße. Nachdem wir festgestellt hatten, daß

    kein Artilleriefeuer hier lag, sprangen wir aus dem

    Graben und machten die Straße entlang bis an

    den Wald. Hier ruhten wir uns einige Zeit aus. Am

    Eingang desselben brannte ein Gefechtsstand.

    Wir mußten wohl gesehen worden sein, denn plötzlich

    Seite 9:

    krachte ein Schrappnel in unserer Nähe. Im Laufschritt gings

    den Knüppelweg weiter und kamen glücklich gegen 3 Uhr

    zu unserer Gruppe. Inzwischen war der Befehl gekommen, daß

    die 12. Komp. zur Verstärkung auf d. H. 60 die Höhe 60 muß. Man vermutete

    gegen Abend einen feindlichen Angriff. Wir machten unser

    Sturmgepäck fertig und rückten diesmal nach der Kaffee-

    küche ab. Hier ging es den Bahndamm hinauf und an der

    linken Seite von den Gleisen entlang bis die Bahnlinie einen

    Bogen machte. Von da aus wurden wir von der Brücke,

    wo die Engländer lagen, eingesehen. Bis an die Stelle war

    auch unser Laufgraben von d. H. 60 fertig. Als einige

    über die Schienen rannten und den Damm hinauf-

    kletterten setzte M.G. Feuer ein. Einen älteren Mann von

    unserer Gruppe traf eine Kugel in das Bein und als er stürzte

    bekam er noch einen Kopfschuß. In der Bereitschaft sagte er

    noch zum Untffz., daß es ihm so zu Mute sei, als wär es

    sein letzter Gang und es war auch der Fall. Mir saußte sauste eine

    Kugel gerade durch die Beine. So sprangen wir in den

    Graben. Aber derselbe war bis über die Knie voll Wasser.

    Unsere Stiefeln waren im Nu voll. So ging es hastig


  • November 11, 2018 23:46:04 Xip K

    Seite 8:

    eines Schrappels .Schrapnells sprangen wir in den ersten Trichter. Aber

    schon krachte wieder eins. Mit einem Sprung waren

    wir im Zweiten drin. Als wir gleich in den dritten

    Trichter wollten, hatte ein Schrappnel schon den Feld-

    webel erwischt, welche welcher beiseite taumelte. In dem

    Moment waren wir im dritten Trichter. Am Rande

    oben standen die Kameraden und warfen an-

    dauernt Handgranaten. Die M.G. knatterten unauf-

    hörlich. Unten im Trichter füllten die Pioniere Sand-

    säcke. Ein Engländer, welcher bis an die Hüften ver-

    schüttet war, bat Hände flehend, doch der Pionier

    in seiner Wut schlug ihm den Spaten mit voller

    Wucht auf den Kopf. Ein lauter Schrei und der Ober-

    körper fiehl auf die aufgewühlte Erde. Dieses

    Bild werde ich in meinem Leben nicht vergessen.

    Wir baten einen Untffz. Unteroffizier er möchte die Handgranaten in

    Empfang nehmen und dasselbe bescheinigen. Nachdem

    das geschehen war, ging es zurück. Im ersten Graben

    wollten wir uns nicht ausruhen von dem was wir

    gesehen hatten. So krochen wir im Laufgraben in

    ein Unterstand. Ich wußte garnicht in was für einer

    Zeit wir lebten, und so sagte ich zu meinem Kame-

    raden wenn es nur bald finster würde, damit wir

    ungesehen zurück konnten. Aber als ich nach der

    Uhr sah, war es erst um 12 Uhr. So lange können wir

    nicht warten sagte mein Gefreiter und frug mich, ob

    was mit mir los sei. Mensch, daß stinkt doch hier

    wie sonst was. Wir brannten ein Streichholz an und

    sahen zu unsern größten Erstaunen, daß wir in einer

    überfüllten Latrine standen. Hier hauen wir ab sagte

    ich und schon gings den Laufgraben entlang nach

    der Straße. Nachdem wir festgestellt hatten, daß

    kein Artilleriefeuer hier lag, sprangen wir aus dem

    Graben und machten die Straße entlang bis an

    den Wald. Hier ruhten wir uns einige Zeit aus. Am

    Eingang desselben brannte ein Gefechtsstand.

    Wir mußten wohl gesehen worden sein, denn plötzlich

    Seite 9:

    krachte ein Schrappnel in unserer Nähe. Im Laufschritt gings

    den Knüppelweg weiter und kamen glücklich gegen 3 Uhr

    zu unserer Gruppe. Inzwischen war der Befehl gekommen, daß

    die 12. Komp. zur Verstärkung auf d. H. 60 die Höhe 60 muß. Man vermutete

    gegen Abend einen feindlichen Angriff. Wir machten unser

    Sturmgepäck fertig und rückten diesmal nach der Kaffee-

    küche ab. Hier ging es den Bahndamm hinauf und an der

    linken Seite von den Gleisen entlang bis die Bahnlinie einen

    Bogen machte. Von da aus wurden wir von der Brücke,

    wo die Engländer lagen, eingesehen. Bis an die Stelle war

    auch unser Laufgraben von d. H. 60 fertig. Als einige

    über die Schienen rannten und den Damm hinauf-

    kletterten setzte M.G. Feuer ein. Einen älteren Mann von

    unserer Gruppe traf eine Kugel in das Bein und als er stürzte

    bekam er noch einen Kopfschuß. In der Bereitschaft sagte er

    noch zum Untffz., daß es ihm so zu Mute sei, als wär es

    sein letzter Gang und es war auch der Fall. Mir saußte sauste eine

    Kugel gerade durch die Beine. So sprangen wir in den

    Graben.


  • November 11, 2018 23:45:43 Xip K

    Seite 8:

    eines Schrappels .Schrapnells sprangen wir in den ersten Trichter. Aber

    schon krachte wieder eins. Mit einem Sprung waren

    wir im Zweiten drin. Als wir gleich in den dritten

    Trichter wollten, hatte ein Schrappnel schon den Feld-

    webel erwischt, welche welcher beiseite taumelte. In dem

    Moment waren wir im dritten Trichter. Am Rande

    oben standen die Kameraden und warfen an-

    dauernt Handgranaten. Die M.G. knatterten unauf-

    hörlich. Unten im Trichter füllten die Pioniere Sand-

    säcke. Ein Engländer, welcher bis an die Hüften ver-

    schüttet war, bat Hände flehend, doch der Pionier

    in seiner Wut schlug ihm den Spaten mit voller

    Wucht auf den Kopf. Ein lauter Schrei und der Ober-

    körper fiehl auf die aufgewühlte Erde. Dieses

    Bild werde ich in meinem Leben nicht vergessen.

    Wir baten einen Untffz. Unteroffizier er möchte die Handgranaten in

    Empfang nehmen und dasselbe bescheinigen. Nachdem

    das geschehen war, ging es zurück. Im ersten Graben

    wollten wir uns nicht ausruhen von dem was wir

    gesehen hatten. So krochen wir im Laufgraben in

    ein Unterstand. Ich wußte garnicht in was für einer

    Zeit wir lebten, und so sagte ich zu meinem Kame-

    raden wenn es nur bald finster würde, damit wir

    ungesehen zurück konnten. Aber als ich nach der

    Uhr sah, war es erst um 12 Uhr. So lange können wir

    nicht warten sagte mein Gefreiter und frug mich, ob

    was mit mir los sei. Mensch, daß stinkt doch hier

    wie sonst was. Wir brannten ein Streichholz an und

    sahen zu unsern größten Erstaunen, daß wir in einer

    überfüllten Latrine standen. Hier hauen wir ab sagte

    ich und schon gings den Laufgraben entlang nach

    der Straße. Nachdem wir festgestellt hatten, daß

    kein Artilleriefeuer hier lag, sprangen wir aus dem

    Graben und machten die Straße entlang bis an

    den Wald. Hier ruhten wir uns einige Zeit aus. Am

    Eingang desselben brannte ein Gefechtsstand.

    Wir mußten wohl gesehen worden sein, denn plötzlich

    Seite 9:

    krachte ein Schrappnel in unserer Nähe. Im Laufschritt gings

    den Knüppelweg weiter und kamen glücklich gegen 3 Uhr

    zu unserer Gruppe. Inzwischen war der Befehl gekommen, daß

    die 12. Komp. zur Verstärkung auf d. H. 60 die Höhe 60 muß. Man vermutete

    gegen Abend einen feindlichen Angriff. Wir machten unser

    Sturmgepäck fertig und rückten diesmal nach der Kaffee-

    küche ab. Hier ging es den Bahndamm hinauf und an der

    linken Seite von den Gleisen entlang bis die Bahnlinie einen

    Bogen machte. Von da aus wurden wir von der Brücke,

    wo die Engländer lagen, eingesehen. Bis an die Stelle war

    auch unser Laufgraben von d. H. 60 fertig. Als einige

    über die Schienen rannten und den Damm hinauf-

    kletterten setzte M.G. Feuer ein. Einen älteren Mann von

    unserer Gruppe traf eine Kugel in das Bein und als er stürzte

    bekam er noch einen Kopfschuß. In der Bereitschaft sagte er

    noch zum Untffz., daß es ihm so zu Mute sei, als wär es

    sein letzter Gang und es war auch der Fall. Mir saußte eine

    Kugel gerade durch die Beine. So sprangen wir in den

    Graben.


  • November 11, 2018 23:45:36 Xip K

    Seite 8:

    eines Schrappels .Schrapnells sprangen wir in den ersten Trichter. Aber

    schon krachte wieder eins. Mit einem Sprung waren

    wir im Zweiten drin. Als wir gleich in den dritten

    Trichter wollten, hatte ein Schrappnel schon den Feld-

    webel erwischt, welche welcher beiseite taumelte. In dem

    Moment waren wir im dritten Trichter. Am Rande

    oben standen die Kameraden und warfen an-

    dauernt Handgranaten. Die M.G. knatterten unauf-

    hörlich. Unten im Trichter füllten die Pioniere Sand-

    säcke. Ein Engländer, welcher bis an die Hüften ver-

    schüttet war, bat Hände flehend, doch der Pionier

    in seiner Wut schlug ihm den Spaten mit voller

    Wucht auf den Kopf. Ein lauter Schrei und der Ober-

    körper fiehl auf die aufgewühlte Erde. Dieses

    Bild werde ich in meinem Leben nicht vergessen.

    Wir baten einen Untffz. Unteroffizier er möchte die Handgranaten in

    Empfang nehmen und dasselbe bescheinigen. Nachdem

    das geschehen war, ging es zurück. Im ersten Graben

    wollten wir uns nicht ausruhen von dem was wir

    gesehen hatten. So krochen wir im Laufgraben in

    ein Unterstand. Ich wußte garnicht in was für einer

    Zeit wir lebten, und so sagte ich zu meinem Kame-

    raden wenn es nur bald finster würde, damit wir

    ungesehen zurück konnten. Aber als ich nach der

    Uhr sah, war es erst um 12 Uhr. So lange können wir

    nicht warten sagte mein Gefreiter und frug mich, ob

    was mit mir los sei. Mensch, daß stinkt doch hier

    wie sonst was. Wir brannten ein Streichholz an und

    sahen zu unsern größten Erstaunen, daß wir in einer

    überfüllten Latrine standen. Hier hauen wir ab sagte

    ich und schon gings den Laufgraben entlang nach

    der Straße. Nachdem wir festgestellt hatten, daß

    kein Artilleriefeuer hier lag, sprangen wir aus dem

    Graben und machten die Straße entlang bis an

    den Wald. Hier ruhten wir uns einige Zeit aus. Am

    Eingang desselben brannte ein Gefechtsstand.

    Wir mußten wohl gesehen worden sein, denn plötzlich

    Seite 9:

    krachte ein Schrappnel in unserer Nähe. Im Laufschritt gings

    den Knüppelweg weiter und kamen glücklich gegen 3 Uhr

    zu unserer Gruppe. Inzwischen war der Befehl gekommen, daß

    die 12. Komp. zur Verstärkung auf d. H. 60 die Höhe 60 muß. Man vermutete

    gegen Abend einen feindlichen Angriff. Wir machten unser

    Sturmgepäck fertig und rückten diesmal nach der Kaffee-

    küche ab. Hier ging es den Bahndamm hinauf und an der

    linken Seite von den Gleisen entlang bis die Bahnlinie einen

    Bogen machte. Von da aus wurden wir von der Brücke,

    wo die Engländer lagen, eingesehen. Bis an die Stelle war

    auch unser Laufgraben von d. H. 60 fertig. Als einige

    über die Schienen rannten und den Damm hinauf-

    kletterten setzte M.G. Feuer ein. Einen älteren Mann von

    unserer Gruppe traf eine Kugel in das Bein und als er stürzte

    bekam er noch einen Kopfschuß. In der Bereitschaft sagte er

    noch zum Untffz., daß es ihm so zu Mute sei, als wär es

    sein letzter Gang und es war auch der Fall. Mir saußte eine

    Kugel geardedurch die Beine. So sprangen wir in den

    Graben.


  • November 11, 2018 23:42:17 Xip K

    Seite 8:

    eines Schrappels .Schrapnells sprangen wir in den ersten Trichter. Aber

    schon krachte wieder eins. Mit einem Sprung waren

    wir im Zweiten drin. Als wir gleich in den dritten

    Trichter wollten, hatte ein Schrappnel schon den Feld-

    webel erwischt, welche welcher beiseite taumelte. In dem

    Moment waren wir im dritten Trichter. Am Rande

    oben standen die Kameraden und warfen an-

    dauernt Handgranaten. Die M.G. knatterten unauf-

    hörlich. Unten im Trichter füllten die Pioniere Sand-

    säcke. Ein Engländer, welcher bis an die Hüften ver-

    schüttet war, bat Hände flehend, doch der Pionier

    in seiner Wut schlug ihm den Spaten mit voller

    Wucht auf den Kopf. Ein lauter Schrei und der Ober-

    körper fiehl auf die aufgewühlte Erde. Dieses

    Bild werde ich in meinem Leben nicht vergessen.

    Wir baten einen Untffz. Unteroffizier er möchte die Handgranaten in

    Empfang nehmen und dasselbe bescheinigen. Nachdem

    das geschehen war, ging es zurück. Im ersten Graben

    wollten wir uns nicht ausruhen von dem was wir

    gesehen hatten. So krochen wir im Laufgraben in

    ein Unterstand. Ich wußte garnicht in was für einer

    Zeit wir lebten, und so sagte ich zu meinem Kame-

    raden wenn es nur bald finster würde, damit wir

    ungesehen zurück konnten. Aber als ich nach der

    Uhr sah, war es erst um 12 Uhr. So lange können wir

    nicht warten sagte mein Gefreiter und frug mich, ob

    was mit mir los sei. Mensch, daß stinkt doch hier

    wie sonst was. Wir brannten ein Streichholz an und

    sahen zu unsern größten Erstaunen, daß wir in einer

    überfüllten Latrine standen. Hier hauen wir ab sagte

    ich und schon gings den Laufgraben entlang nach

    der Straße. Nachdem wir festgestellt hatten, daß

    kein Artilleriefeuer hier lag, sprangen wir aus dem

    Graben und machten die Straße entlang bis an

    den Wald. Hier ruhten wir uns einige Zeit aus. Am

    Eingang desselben brannte ein Gefechtsstand.

    Wir mußten wohl gesehen worden sein, denn plötzlich

    Seite 9:

    krachte ein Schrappnel in unserer Nähe. Im Laufschritt gings

    den Knüppelweg weiter und kamen glücklich gegen 3 Uhr

    zu unserer Gruppe. Inzwischen war der Befehl gekommen, daß

    die 12. Komp. zur Verstärkung auf d. H. 60 die Höhe 60 muß. Man vermutete

    gegen Abend einen feindlichen Angriff. Wir machten unser

    Sturmgepäck fertig und rückten diesmal nach der Kaffee-

    küche ab. Hier ging es den Bahndamm hinauf und an der

    linken Seite von den Gleisen entlang bis die Bahnlinie einen

    Bogen machte. Von da aus wurden wir von der Brücke,

    wo die Engländer lagen, eingesehen.


  • November 11, 2018 23:41:25 Xip K

    Seite 8:

    eines Schrappels .Schrapnells sprangen wir in den ersten Trichter. Aber

    schon krachte wieder eins. Mit einem Sprung waren

    wir im Zweiten drin. Als wir gleich in den dritten

    Trichter wollten, hatte ein Schrappnel schon den Feld-

    webel erwischt, welche welcher beiseite taumelte. In dem

    Moment waren wir im dritten Trichter. Am Rande

    oben standen die Kameraden und warfen an-

    dauernt Handgranaten. Die M.G. knatterten unauf-

    hörlich. Unten im Trichter füllten die Pioniere Sand-

    säcke. Ein Engländer, welcher bis an die Hüften ver-

    schüttet war, bat Hände flehend, doch der Pionier

    in seiner Wut schlug ihm den Spaten mit voller

    Wucht auf den Kopf. Ein lauter Schrei und der Ober-

    körper fiehl auf die aufgewühlte Erde. Dieses

    Bild werde ich in meinem Leben nicht vergessen.

    Wir baten einen Untffz. er möchte die Handgranaten in

    Empfang nehmen und dasselbe bescheinigen. Nachdem

    das geschehen war, ging es zurück. Im ersten Graben

    wollten wir uns nicht ausruhen von dem was wir

    gesehen hatten. So krochen wir im Laufgraben in

    ein Unterstand. Ich wußte garnicht in was für einer

    Zeit wir lebten, und so sagte ivh zu meinem Kame-

    raden wenn es nur bald finster würde, damit wir

    ungesehen zurück konnten. Aber als ich nach der

    Uhr sah, war es erst um 12 Uhr. So lange können wir

    nicht warten sagte mein Gefreiter und frug mich, ob

    was mit mir los sei. Mensch, daß stinkt doch hier

    wie sonst was. Wir brannten ein Streichholz an und

    sahen zu unsern größten Erstaunen, daß wir in einer

    überfüllten Latrine standen. Hier hauen wir ab sagte

    ich und schon gings den Laufgraben entlang nach

    der Straße. Nachdem wir festgestellt hatten, daß

    kein Artilleriefeuer hier lag, sprangen wir aus dem

    Graben und machten die Straße entlang bis an

    den Wald. Hier ruhten wir uns einige Zeit aus. Am

    Eingang desselben brannte ein Gefechtsstand.

    Wir mußten wohl gesehen worden sein, denn plötzlich

    Seite 9:

    krachte ein Schrappnel in unserer Nähe. Im Laufschritt gings

    den Knüppelweg weiter und kamen glücklich gegen 3 Uhr

    zu unserer Gruppe. Inzwischen war der Befehl gekommen, daß

    die 12. Komp. zur Verstärkung auf d. H. 60 die Höhe 60 muß. Man vermutetet

    gegen Abend einen feindlichen Angriff. Wir machten unser

    Sturmgepäck fertig und rückten diesmal nach der Kaffee-

    kuuche ab. Hier ging es den Bahndamm hinauf und an der

    linken Seite von den Gleisen entlang bis die Bahnlinie einen

    Bogen machte. Von da aus wurden wir von der Brücke,

    wo die Engländer lagen, eingesehen.


  • November 11, 2018 23:40:53 Xip K

    Seite 8:

    eines Schrappels .Schrapnells sprangen wir in den ersten Trichter. Aber

    schon krachte wieder eins. Mit einem Sprung waren

    wir im Zweiten drin. Als wir gleich in den dritten

    Trichter wollten, hatte ein Schrappnel schon den Feld-

    webel erwischt, welche welcher beiseite taumelte. In dem

    Moment waren wir im dritten Trichter. Am Rande

    oben standen die Kameraden und warfen an-

    dauernt Handgranaten. Die M.G. knatterten unauf-

    hörlich. Unten im Trichter füllten die Pioniere Sand-

    säcke. Ein Engländer, welcher bis an die Hüften ver-

    schüttet war, bat Hände flehend, doch der Pionier

    in seiner Wut schlug ihm den Spaten mit voller

    Wucht auf den Kopf. Ein lauter Schrei und der Ober-

    körper fiehl auf die aufgewühlte Erde. Dieses

    Bild werde ich in meinem Leben nicht vergessen.

    Wir baten einen Untffz. er möchte die Handgranaten in

    Empfang nehmen und dasselbe bescheinigen. Nachdem

    das geschehen war, ging es zurück. Im ersten Graben

    wollten wir uns nicht ausruhen von dem was wir

    gesehen hatten. So krochen wir im Laufgraben in

    ein Unterstand. Ich wußte garnicht in was für einer

    Zeit wir lebten, und so sagte ivh zu meinem Kame-

    raden wenn es nur bald finster würde, damit wir

    ungesehen zurück konnten. Aber als ich nach der

    Uhr sah, war es erst um 12 Uhr. So lange können wir

    nicht warten sagte mein Gefreiter und frug mich, ob

    was mit mir los sei. Mensch, daß stinkt doch hier

    wie sonst was. Wir brannten ein Streichholz an und

    sahen zu unsern größten Erstaunen, daß wir in einer

    überfüllten Latrine standen. Hier hauen wir ab sagte

    ich und schon gings den Laufgraben entlang nach

    der Straße. Nachdem wir festgestellt hatten, daß

    kein Artilleriefeuer hier lag, sprangen wir aus dem

    Graben und machten die Straße entlang bis an

    den Wald. Hier ruhten wir uns einige Zeit aus. Am

    Eingang desselben brannte ein Gefechtsstand.

    Wir mußten wohl gesehen worden sein, denn plötzlich

    Seite 9:

    krachte ein Schrappnel in unserer Nähe. Im Laufschritt gings

    den Knüppelweg weiter und kamen glücklich gegen 3 Uhr

    zu unserer Gruppe. Inzwischen war der Befehl gekommen, daß

    die 12. Komp. zur Verstärkung auf d. H. 60 muß. Man vermutetet

    gegen Abend einen feindlichen Angriff. Wir machten unser

    Sturmgepäck fertig und rückten diesmal nach der Kaffee-

    kuuche ab. Hier ging es den bahndamm hinauf und an der

    linken Seite von den Gleisen entlang bis die Bahnlinie einen

    Bogen machte. Von da aus wurden wir von der Brücke,

    wo die Engländer lagen, eingesehen.


  • November 11, 2018 23:36:12 Xip K

    Seite 8:

    eines Schrappels .Schrapnells sprangen wir in den ersten Trichter. Aber

    schon krachte wieder eins. Mit einem Sprung waren

    wir im Zweiten drin. Als wir gleich in den dritten

    Trichter wollten, hatte ein Schrappnel schon den Feld-

    webel erwischt, welche welcher beiseite taumelte. In dem

    Moment waren wir im dritten Trichter. Am Rande

    oben standen die Kameraden und warfen an-

    dauernt Handgranaten. Die M.G. knatterten unauf-

    hörlich. Unten im Trichter füllten die Pioniere Sand-

    säcke. Ein Engländer, welcher bis an die Hüften ver-

    schüttet war, bat Hände flehend, doch der Pionier

    in seiner Wut schlug ihm den Spaten mit voller

    Wucht auf den Kopf. Ein lauter Schrei und der Ober-

    körper fiehl auf die aufgewühlte Erde. Dieses

    Bild werde ich in meinem Leben nicht vergessen.

    Wir baten einen Untffz. er möchte die Handgranaten in

    Empfang nehmen und dasselbe bescheinigen. Nachdem

    das geschehen war, ging es zurück. Im ersten Graben

    wollten wir uns nicht ausruhen von dem was wir

    gesehen hatten. So krochen wir im Laufgraben in

    ein Unterstand. Ich wußte garnicht in was für einer

    Zeit wir lebten, und so sagte ivh zu meinem Kame-

    raden wenn es nur bald finster würde, damit wir

    ungesehen zurück konnten. Aber als ich nach der

    Uhr sah, war es erst um 12 Uhr. So lange können wir

    nicht warten sagte mein Gefreiter und frug mich, ob

    was mit mir los sei. Mensch, daß stinkt doch hier

    wie sonst was. Wir brannten ein Streichholz an und

    sahen zu unsern größten Erstaunen, daß wir in einer

    überfüllten Latrine standen. Hier hauen wir ab sagte

    ich und schon gings den Laufgraben entlang nach

    der Straße. Nachdem wir festgestellt hatten, daß

    kein Artilleriefeuer hier lag, sprangen wir aus dem

    Graben und machten die Straße entlang bis an

    den Wald. Hier ruhten wir uns einige Zeit aus. Am

    Eingang desselben brannte ein Gefechtsstand.

    Wir mußten wohl gesehen worden sein, denn plötzlich



  • November 11, 2018 23:26:56 Xip K

    Seite 8:

    eines Schrappels .Schrapnells sprangen wir in den ersten Trichter. Aber

    schon krachte wieder eins. Mit einem Sprung waren

    wir im Zweiten drin. Als wir gleich in den dritten

    Trichter wollten, hatte ein Schrappnel schon den Feld-

    webel erwischt, welche welcher beiseite taumelte.


  • November 11, 2018 23:22:42 Xip K

    Seite 8:

    eines Schrappels .Schrapnells sprangen wir in den ersten Trichter. Aber


Description

Save description
  • 50.7841386||3.0448969||

    Wervik, Belgium

  • 49.2208||5.432199999999966||

    Douaumont

    ||1
Location(s)
  • Story location Douaumont
  • Document location Wervik, Belgium


ID
15519 / 164632
Source
http://europeana1914-1918.eu/...
Contributor
Christine Geist
License
http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/


Feb, 1915
  • Deutsch

  • Western Front

  • Kriegsverbrechen
  • Pioniere
  • shrapnel
  • Trench Life
  • Verluste
  • war crime



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