Kriegstagebücher von Eduard Scheer, item 15

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 Linke Seite 

Leutnant Förster u. mich, die Feldbahn

aus Zamose entführte.

Da ich dem Stationsvorsteher

unser Mitfahren vorher gemeldet

hatte, so war für uns 1/2 Wagen

reserviert, um mit einer grossen

Decke etwas gegen den Wind u.

Thau geschützt. Trotzdem waren

wir froh, als es Morgen wurde;

das Landschaftsbild war überall

das gleiche. Zerstörte Ortschaften,

gesprengte Brücken, u. jede Strasse

voller Fuhrwerke. Über Wolka-

Orlovska, Krasnostaw erreichten


 Rechte Seite 

wir gegen 11 Uhr morgens die

Endstation der Feldbahn, Trawniki,

an der Vollbahn von

Lublin nach Cholm gelegen.

Diese benützen wir bis

Lublin, wo sich der Herr Leutnant

die Stadt ansah, während

ich am Bahnhof das Gepäck

bewachen konnte. Abends 11

Uhr gings dann weiter. Personen-

wagen gabs nur für Offiziere u.

da kaum; ich verstaute mich

bei einer Ersatzabteilung Artillerie

in einem Viehwagen,

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 Linke Seite 

Leutnant Förster u. mich, die Feldbahn

aus Zamose entführte.

Da ich dem Stationsvorsteher

unser Mitfahren vorher gemeldet

hatte, so war für uns 1/2 Wagen

reserviert, um mit einer grossen

Decke etwas gegen den Wind u.

Thau geschützt. Trotzdem waren

wir froh, als es Morgen wurde;

das Landschaftsbild war überall

das gleiche. Zerstörte Ortschaften,

gesprengte Brücken, u. jede Strasse

voller Fuhrwerke. Über Wolka-

Orlovska, Krasnostaw erreichten


 Rechte Seite 

wir gegen 11 Uhr morgens die

Endstation der Feldbahn, Trawniki,

an der Vollbahn von

Lublin nach Cholm gelegen.

Diese benützen wir bis

Lublin, wo sich der Herr Leutnant

die Stadt ansah, während

ich am Bahnhof das Gepäck

bewachen konnte. Abends 11

Uhr gings dann weiter. Personen-

wagen gabs nur für Offiziere u.

da kaum; ich verstaute mich

bei einer Ersatzabteilung Artillerie

in einem Viehwagen,


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  • August 19, 2017 11:11:06 Eva Anna Welles (AUT)

     Linke Seite 

    Leutnant Förster u. mich, die Feldbahn

    aus Zamose entführte.

    Da ich dem Stationsvorsteher

    unser Mitfahren vorher gemeldet

    hatte, so war für uns 1/2 Wagen

    reserviert, um mit einer grossen

    Decke etwas gegen den Wind u.

    Thau geschützt. Trotzdem waren

    wir froh, als es Morgen wurde;

    das Landschaftsbild war überall

    das gleiche. Zerstörte Ortschaften,

    gesprengte Brücken, u. jede Strasse

    voller Fuhrwerke. Über Wolka-

    Orlovska, Krasnostaw erreichten


     Rechte Seite 

    wir gegen 11 Uhr morgens die

    Endstation der Feldbahn, Trawniki,

    an der Vollbahn von

    Lublin nach Cholm gelegen.

    Diese benützen wir bis

    Lublin, wo sich der Herr Leutnant

    die Stadt ansah, während

    ich am Bahnhof das Gepäck

    bewachen konnte. Abends 11

    Uhr gings dann weiter. Personen-

    wagen gabs nur für Offiziere u.

    da kaum; ich verstaute mich

    bei einer Ersatzabteilung Artillerie

    in einem Viehwagen,

  • July 27, 2017 16:13:40 Daniela Z

     Linke Seite 

    Leutnant Förster u. mich, die Feldbahn

    aus Zamose entführte.

    Da ich dem Stationsvorsteher

    unser Mitfahren vorher gemeldet

    hatte, so war für uns 1/2 Wagen

    reserviert, um mit einer grossen

    Decke etwas gegen den Wind u.

    Thau geschützt. Trotzdem waren

    wir froh, als es Morgen wurde;

    das Landschaftsbild war überall

    das gleiche. Zerstörte Ortschaften,

    gesprengte Brücken, u. jede Strasse

    voller Furhwerke. Über Wolka-

    Orlavska, Krasnostaw erreichten

     Rechte Seite 

    wir gegen 11 Uhr morgens die

    Endstation der Feldbahn, Trawniki,

    an der Vollbahn von

    Lublin nach Cholm gelegen.

    Diese benützen wir bis

    Lublin, wo sich der Herr Leutnant

    die Stadt ansah, während

    ich am Bahnhof das Gepäck

    bewachen konnte. Abends 11

    Uhr gings dann weiter. Personenwagen

    gabs nur für Offiziere u.

    da kaum; ich verstaute mich

    bei einer Ersatzabteilung Artillerie

    in einem Viehwagen,


  • July 27, 2017 16:11:11 Daniela Z

     Linke Seite 

    Leutnant Förster u. mich, die Feldbahn

    aus Zamose entführte.

    Da ich dem Stationsvorsteher

    unser Mitfahren vorher gemeldet

    hatte, so war für uns 1/2 Wagen

    reserviert, um mit einer grossen

    Decke etwas gegen den Wind u.

    Thau geschützt. Trotzdem waren

    wir froh, als es Morgen wurde;

    das Landschaftsbild war überall

    das gleiche. Zerstörte Ortschaften,

    gesprengte Brücken, u. jede Strasse

    voller Furhwerke. Über Wolka-

    Orlavska, Krasnostaw erreichten


Description

Save description
  • 50.98638213837986||23.17246503671879||

    Krasnystaw

  • 51.14560730895499||23.49106855234379||

    Chelm

  • 51.32145308082928||22.53800458750004||

    Lublin

  • 49.9854992||2.9013168999999834||

    Schlacht an der Somme

    ||1
Location(s)
  • Story location Schlacht an der Somme
  • Document location Krasnystaw
  • Additional document location Chelm
  • Additional document location Lublin


ID
15227 / 158937
Source
http://europeana1914-1918.eu/...
Contributor
Peter Otto Grupp
License
http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/


  • Deutsch

  • Eastern Front
  • Western Front

  • Manufacture
  • Remembrance
  • Tanks and Armoured Fighting Vehicles
  • Transport
  • Trench Life



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