Kriegsgefangenenlager in Bödefeld (Sauerland), item 15

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Vertrag Nr. 1996.

über Gestellung von Kriegsgefangenen und Wachtmannschaften

zu Forstwirtschaftlichen Arbeiten (Holzfällen)

geschlossen zwischen:

I. als Arbeitnehmer:

der Inspektion der Kriegsgefangenenlager XVIII. Armeekorps, Frankfurt a. M.

(Geschäftsräume Kettenhofweg 22a)


II. als Arbeitgeber:

Gemeinde B l ö d e f e l d    (Kreis Meschede)


 §1,

a) Zahl  der vom Arbeitnehmer zu stellenden Wachtmannschaften:

                                                                                      1                    Mann 

des Landsturm-Ersatz-Bataillons             I. Meschede

                 Sollten mehr Wachtmannschaften erforderlich sein, so behält

                            sich der Arbeitnehmer vor, deren Zahl entsprechend zu 

                            erhöhen

      b) Zahl     der vom Arbeitnehmer zu stellenden Kriegsgefangenen-

Arbeiter; 10     Unteroffiziere oder Mannschaften, die sich

 durch ihren Zivilberuf für die in § 4 bezeichneten Arbeiten

  eignen,  Franzosen                                                  bevorzugt,

      aus dem Kriegsgefangenenlager                            Meschede 

     c) Zahl       und Bezeichnung der vom Arbeitgeber auf eigene Kosten:

                       zu stellenden sogenannten „Hilfswachtmannschaften":

                       (Siehe anliegende Druckschrift.)

Die nötigen Hilfswachtleute, mindestens 1 Mann, werden geteilt.






§ 2.

Beginn der Gestellung:    8. November 1915.


§ 3.

Dauer der Gestellung:  Dauer des heimischen Arbeitermangel

(    etwa 6 Monate)


Dem Arbeitnehmer ist das Recht zur jederzeitigen Zurück-

ziehung aller oder einzelner Kriegsgefangener und Wachtmannschaften

ohne Grundangabe und ohne Entschädigung des Arbeitgebers vor-

behalten.


Sollte der Arbeitgeber infolge unvorhergesehner Umstände

Kriegsgefangene nicht mehr beschäftigen können, so ist er berech-

tigt dieselben, nachdem er die Inspektionen vier Tage vorher benach-

richtigt hat, ins Lager zurückzusenden.   Eine Gewähr für recht-

zeitige Zurücknahme der Gefangenen kann nicht übernommen werden.

Arbeitgeber, bei denen irgend ein Verstoß gegen die militär-

ische Zucht und Ordnung oder die öffentliche Sicherheit seitens des

Arbeitkommandos vorkommt, wird dieses sofort entzogen.

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Vertrag Nr. 1996.

über Gestellung von Kriegsgefangenen und Wachtmannschaften

zu Forstwirtschaftlichen Arbeiten (Holzfällen)

geschlossen zwischen:

I. als Arbeitnehmer:

der Inspektion der Kriegsgefangenenlager XVIII. Armeekorps, Frankfurt a. M.

(Geschäftsräume Kettenhofweg 22a)


II. als Arbeitgeber:

Gemeinde B l ö d e f e l d    (Kreis Meschede)


 §1,

a) Zahl  der vom Arbeitnehmer zu stellenden Wachtmannschaften:

                                                                                      1                    Mann 

des Landsturm-Ersatz-Bataillons             I. Meschede

                 Sollten mehr Wachtmannschaften erforderlich sein, so behält

                            sich der Arbeitnehmer vor, deren Zahl entsprechend zu 

                            erhöhen

      b) Zahl     der vom Arbeitnehmer zu stellenden Kriegsgefangenen-

Arbeiter; 10     Unteroffiziere oder Mannschaften, die sich

 durch ihren Zivilberuf für die in § 4 bezeichneten Arbeiten

  eignen,  Franzosen                                                  bevorzugt,

      aus dem Kriegsgefangenenlager                            Meschede 

     c) Zahl       und Bezeichnung der vom Arbeitgeber auf eigene Kosten:

                       zu stellenden sogenannten „Hilfswachtmannschaften":

                       (Siehe anliegende Druckschrift.)

Die nötigen Hilfswachtleute, mindestens 1 Mann, werden geteilt.






§ 2.

Beginn der Gestellung:    8. November 1915.


§ 3.

Dauer der Gestellung:  Dauer des heimischen Arbeitermangel

(    etwa 6 Monate)


Dem Arbeitnehmer ist das Recht zur jederzeitigen Zurück-

ziehung aller oder einzelner Kriegsgefangener und Wachtmannschaften

ohne Grundangabe und ohne Entschädigung des Arbeitgebers vor-

behalten.


Sollte der Arbeitgeber infolge unvorhergesehner Umstände

Kriegsgefangene nicht mehr beschäftigen können, so ist er berech-

tigt dieselben, nachdem er die Inspektionen vier Tage vorher benach-

richtigt hat, ins Lager zurückzusenden.   Eine Gewähr für recht-

zeitige Zurücknahme der Gefangenen kann nicht übernommen werden.

Arbeitgeber, bei denen irgend ein Verstoß gegen die militär-

ische Zucht und Ordnung oder die öffentliche Sicherheit seitens des

Arbeitkommandos vorkommt, wird dieses sofort entzogen.


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  • July 10, 2019 09:47:53 Sofie So

    Vertrag Nr. 1996.

    über Gestellung von Kriegsgefangenen und Wachtmannschaften

    zu Forstwirtschaftlichen Arbeiten (Holzfällen)

    geschlossen zwischen:

    I. als Arbeitnehmer:

    der Inspektion der Kriegsgefangenenlager XVIII. Armeekorps, Frankfurt a. M.

    (Geschäftsräume Kettenhofweg 22a)


    II. als Arbeitgeber:

    Gemeinde B l ö d e f e l d    (Kreis Meschede)


     §1,

    a) Zahl  der vom Arbeitnehmer zu stellenden Wachtmannschaften:

                                                                                          1                    Mann 

    des Landsturm-Ersatz-Bataillons             I. Meschede

                     Sollten mehr Wachtmannschaften erforderlich sein, so behält

                                sich der Arbeitnehmer vor, deren Zahl entsprechend zu 

                                erhöhen

          b) Zahl     der vom Arbeitnehmer zu stellenden Kriegsgefangenen-

    Arbeiter; 10     Unteroffiziere oder Mannschaften, die sich

     durch ihren Zivilberuf für die in § 4 bezeichneten Arbeiten

      eignen,  Franzosen                                                  bevorzugt,

          aus dem Kriegsgefangenenlager                            Meschede 

         c) Zahl       und Bezeichnung der vom Arbeitgeber auf eigene Kosten:

                           zu stellenden sogenannten „Hilfswachtmannschaften":

                           (Siehe anliegende Druckschrift.)

    Die nötigen Hilfswachtleute, mindestens 1 Mann, werden geteilt.






    § 2.

    Beginn der Gestellung:    8. November 1915.


    § 3.

    Dauer der Gestellung:  Dauer des heimischen Arbeitermangel

    (    etwa 6 Monate)


    Dem Arbeitnehmer ist das Recht zur jederzeitigen Zurück-

    ziehung aller oder einzelner Kriegsgefangener und Wachtmannschaften

    ohne Grundangabe und ohne Entschädigung des Arbeitgebers vor-

    behalten.


    Sollte der Arbeitgeber infolge unvorhergesehner Umstände

    Kriegsgefangene nicht mehr beschäftigen können, so ist er berech-

    tigt dieselben, nachdem er die Inspektionen vier Tage vorher benach-

    richtigt hat, ins Lager zurückzusenden.   Eine Gewähr für recht-

    zeitige Zurücknahme der Gefangenen kann nicht übernommen werden.

    Arbeitgeber, bei denen irgend ein Verstoß gegen die militär-

    ische Zucht und Ordnung oder die öffentliche Sicherheit seitens des

    Arbeitkommandos vorkommt, wird dieses sofort entzogen.


  • July 10, 2019 09:47:06 Sofie So

    Vertrag Nr. 1996.

    über Gestellung von Kriegsgefangenen und Wachtmannschaften

    zu Forstwirtschaftlichen Arbeiten (Holzfällen)

    geschlossen zwischen:

    I. als Arbeitnehmer:

    der Inspektion der Kriegsgefangenenlager XVIII. Armeekorps, Frankfurt a. M.

    (Geschäftsräume Kettenhofweg 22a)


    II. als Arbeitgeber:

    Gemeinde B l ö d e f e l d    (Kreis Meschede)


     §1,

    a) Zahl  der vom Arbeitnehmer zu stellenden Wachtmannschaften:

                                                                                          1                    Mann 

    des Landsturm-Ersatz-Bataillons             I. Meschede

                     Sollten mehr Wachtmannschaften erforderlich sein, so behält

                                sich der Arbeitnehmer vor, deren Zahl entsprechend zu 

                                erhöhen

          b) Zahl     der vom Arbeitnehmer zu stellenden Kriegsgefangenen-

    Arbeiter; 10     Unteroffiziere oder Mannschaften, die sich

     durch ihren Zivilberuf für die in § 4 bezeichneten Arbeiten

      eignen,  Franzosen                                                  bevorzugt,

          aus dem Kriegsgefangenenlager                            Meschede 

         c) Zahl       und Bezeichnung der vom Arbeitgeber auf eigene Kosten:

                           zu stellenden sogenannten „Hilfswachtmannschaften":

                           (Siehe anliegende Druckschrift.)

    Die nötigen Hilfswachtleute, mindestens 1 Mann, werden geteilt.






    § 2.

    Beginn der Gestellung:    8. November 1915.


    § 3.

    Dauer der Gestellung:  Dauer des heimischen Arbeitermangel

    (    etwa 6 Monate)


    Dem Arbeitnehmer ist das Recht zur jederzeitigen Zurück-

    ziehung aller oder einzelner Kriegsgefangener und Wachtmannschaften

    ohne Grundangabe und ohne Entschädigung des Arbeitgebers vor-

    behalten.


    Sollte der Arbeitgeber infolge unvorhergesehner Umstände

    Kriegsgefangene nicht mehr beschäftigen können, so ist er berech-

    tigt dieselben, nachdem er die Inspektionen vier Tage vorher benach-

    richtigt hat, ins Lager zurückzusenden.   Eine Gewähr für recht-

    zeitige Zurücknahme der Gefangenen kann nicht übernommen werden.

    Arbeitgeber, bei denen irgend ein Verstoß gegen die militär-

    ische Zucht und Ordnung oder die öffentliche Sicherheit seitens des

    Arbeitkommandos


  • July 10, 2019 09:46:19 Sofie So

    Vertrag Nr. 1996.

    über Gestellung von Kriegsgefangenen und Wachtmannschaften

    zu Forstwirtschaftlichen Arbeiten (Holzfällen)

    geschlossen zwischen:

    I. als Arbeitnehmer:

    der Inspektion der Kriegsgefangenenlager XVIII. Armeekorps, Frankfurt a. M.

    (Geschäftsräume Kettenhofweg 22a)


    II. als Arbeitgeber:

    Gemeinde B l ö d e f e l d    (Kreis Meschede)


     §1,

    a) Zahl  der vom Arbeitnehmer zu stellenden Wachtmannschaften:

                                                                                          1                    Mann 

    des Landsturm-Ersatz-Bataillons             I. Meschede

                     Sollten mehr Wachtmannschaften erforderlich sein, so behält

                                sich der Arbeitnehmer vor, deren Zahl entsprechend zu 

                                erhöhen

          b) Zahl     der vom Arbeitnehmer zu stellenden Kriegsgefangenen-

    Arbeiter; 10     Unteroffiziere oder Mannschaften, die sich

     durch ihren Zivilberuf für die in § 4 bezeichneten Arbeiten

      eignen,  Franzosen                                                  bevorzugt,

          aus dem Kriegsgefangenenlager                            Meschede 

         c) Zahl       und Bezeichnung der vom Arbeitgeber auf eigene Kosten:

                           zu stellenden sogenannten „Hilfswachtmannschaften":

                           (Siehe anliegende Druckschrift.)

    Die nötigen Hilfswachtleute, mindestens 1 Mann, werden geteilt.






    § 2.

    Beginn der Gestellung:    8. November 1915.


    § 3.

    Dauer der Gestellung:  Dauer des heimischen Arbeitermangel

    (    etwa 6 Monate)


    Dem Arbeitnehmer ist das Recht zur jederzeitigen Zurück-

    ziehung aller oder einzelner Kriegsgefangener und Wachtmannschaften

    ohne Grundangabe und ohne Entschädigung des Arbeitgebers vor-

    behalten.


    Sollte der Arbeitgeber infolge unvorhergesehner Umstände

    Kriegsgefangene nicht mehr beschäftigen können, so ist er berech-

    tigt dieselben, nachdem er die Inspektionen vier Tage vorher benach-

    richtigt hat, ins Lager zurückzusenden.   Eine Gewähr für recht-

    zeitige Zurücknahme der Gefangenen kann nicht übernommen werden.

    Arbeitgeber, bei denen irgend ein Verstoß gegen die militär-

    ische Zucht und Ordnung oder die öffentliche Sicherheit 


  • July 10, 2019 09:45:44 Sofie So

    Vertrag Nr. 1996.

    über Gestellung von Kriegsgefangenen und Wachtmannschaften

    zu Forstwirtschaftlichen Arbeiten (Holzfällen)

    geschlossen zwischen:

    I. als Arbeitnehmer:

    der Inspektion der Kriegsgefangenenlager XVIII. Armeekorps, Frankfurt a. M.

    (Geschäftsräume Kettenhofweg 22a)


    II. als Arbeitgeber:

    Gemeinde B l ö d e f e l d    (Kreis Meschede)


     §1,

    a) Zahl  der vom Arbeitnehmer zu stellenden Wachtmannschaften:

                                                                                          1                    Mann 

    des Landsturm-Ersatz-Bataillons             I. Meschede

                     Sollten mehr Wachtmannschaften erforderlich sein, so behält

                                sich der Arbeitnehmer vor, deren Zahl entsprechend zu 

                                erhöhen

          b) Zahl     der vom Arbeitnehmer zu stellenden Kriegsgefangenen-

    Arbeiter; 10     Unteroffiziere oder Mannschaften, die sich

     durch ihren Zivilberuf für die in § 4 bezeichneten Arbeiten

      eignen,  Franzosen                                                  bevorzugt,

          aus dem Kriegsgefangenenlager                            Meschede 

         c) Zahl       und Bezeichnung der vom Arbeitgeber auf eigene Kosten:

                           zu stellenden sogenannten „Hilfswachtmannschaften":

                           (Siehe anliegende Druckschrift.)

    Die nötigen Hilfswachtleute, mindestens 1 Mann, werden geteilt.






    § 2.

    Beginn der Gestellung:    8. November 1915.


    § 3.

    Dauer der Gestellung:  Dauer des heimischen Arbeitermangel

    (    etwa 6 Monate)


    Dem Arbeitnehmer ist das Recht zur jederzeitigen Zurück-

    ziehung aller oder einzelner Kriegsgefangener und Wachtmannschaften

    ohne Grundangabe und ohne Entschädigung des Arbeitgebers vor-

    behalten.


    Sollte der Arbeitgeber infolge unvorhergesehner Umstände

    Kriegsgefangene nicht mehr beschäftigen können, so ist er berech-

    tigt dieselben, nachdem er die Inspektionen vier Tage vorher benach-

    richtigt hat, ins Lager zurückzusenden.   Eine Gewähr für recht-

    zeitige Zurücknahme der Gefangenen kann nicht übernommen werden.

    Arbeitgeber, bei denen irgend ein Verstoß gegen die militär-

    ische Zucht und Ordnung


  • July 10, 2019 09:45:00 Sofie So

    Vertrag Nr. 1996.

    über Gestellung von Kriegsgefangenen und Wachtmannschaften

    zu Forstwirtschaftlichen Arbeiten (Holzfällen)

    geschlossen zwischen:

    I. als Arbeitnehmer:

    der Inspektion der Kriegsgefangenenlager XVIII. Armeekorps, Frankfurt a. M.

    (Geschäftsräume Kettenhofweg 22a)


    II. als Arbeitgeber:

    Gemeinde B l ö d e f e l d    (Kreis Meschede)


     §1,

    a) Zahl  der vom Arbeitnehmer zu stellenden Wachtmannschaften:

                                                                                          1                    Mann 

    des Landsturm-Ersatz-Bataillons             I. Meschede

                     Sollten mehr Wachtmannschaften erforderlich sein, so behält

                                sich der Arbeitnehmer vor, deren Zahl entsprechend zu 

                                erhöhen

          b) Zahl     der vom Arbeitnehmer zu stellenden Kriegsgefangenen-

    Arbeiter; 10     Unteroffiziere oder Mannschaften, die sich

     durch ihren Zivilberuf für die in § 4 bezeichneten Arbeiten

      eignen,  Franzosen                                                  bevorzugt,

          aus dem Kriegsgefangenenlager                            Meschede 

         c) Zahl       und Bezeichnung der vom Arbeitgeber auf eigene Kosten:

                           zu stellenden sogenannten „Hilfswachtmannschaften":

                           (Siehe anliegende Druckschrift.)

    Die nötigen Hilfswachtleute, mindestens 1 Mann, werden geteilt.






    § 2.

    Beginn der Gestellung:    8. November 1915.


    § 3.

    Dauer der Gestellung:  Dauer des heimischen Arbeitermangel

    (    etwa 6 Monate)


    Dem Arbeitnehmer ist das Recht zur jederzeitigen Zurück-

    ziehung aller oder einzelner Kriegsgefangener und Wachtmannschaften

    ohne Grundangabe und ohne Entschädigung des Arbeitgebers vor-

    behalten.


    Sollte der Arbeitgeber infolge unvorhergesehner Umstände

    Kriegsgefangene nicht mehr beschäftigen können, so ist er berech-

    tigt dieselben, nachdem er die Inspektionen vier Tage vorher benach-

    richtigt hat, ins Lager zurückzusenden.   Eine Gewähr für recht-

    zeitige Zurücknahme der Gefangenen kann nicht übernommen werden.

    Arbeitgeber, bei denen irgend ein Verstoß gegen die militär-


  • July 10, 2019 09:44:20 Sofie So

    Vertrag Nr. 1996.

    über Gestellung von Kriegsgefangenen und Wachtmannschaften

    zu Forstwirtschaftlichen Arbeiten (Holzfällen)

    geschlossen zwischen:

    I. als Arbeitnehmer:

    der Inspektion der Kriegsgefangenenlager XVIII. Armeekorps, Frankfurt a. M.

    (Geschäftsräume Kettenhofweg 22a)


    II. als Arbeitgeber:

    Gemeinde B l ö d e f e l d    (Kreis Meschede)


     §1,

    a) Zahl  der vom Arbeitnehmer zu stellenden Wachtmannschaften:

                                                                                          1                    Mann 

    des Landsturm-Ersatz-Bataillons             I. Meschede

                     Sollten mehr Wachtmannschaften erforderlich sein, so behält

                                sich der Arbeitnehmer vor, deren Zahl entsprechend zu 

                                erhöhen

          b) Zahl     der vom Arbeitnehmer zu stellenden Kriegsgefangenen-

    Arbeiter; 10     Unteroffiziere oder Mannschaften, die sich

     durch ihren Zivilberuf für die in § 4 bezeichneten Arbeiten

      eignen,  Franzosen                                                  bevorzugt,

          aus dem Kriegsgefangenenlager                            Meschede 

         c) Zahl       und Bezeichnung der vom Arbeitgeber auf eigene Kosten:

                           zu stellenden sogenannten „Hilfswachtmannschaften":

                           (Siehe anliegende Druckschrift.)

    Die nötigen Hilfswachtleute, mindestens 1 Mann, werden geteilt.






    § 2.

    Beginn der Gestellung:    8. November 1915.


    § 3.

    Dauer der Gestellung:  Dauer des heimischen Arbeitermangel

    (    etwa 6 Monate)


    Dem Arbeitnehmer ist das Recht zur jederzeitigen Zurück-

    ziehung aller oder einzelner Kriegsgefangener und Wachtmannschaften

    ohne Grundangabe und ohne Entschädigung des Arbeitgebers vor-

    behalten.


    Sollte der Arbeitgeber infolge unvorhergesehner Umstände

    Kriegsgefangene nicht mehr beschäftigen können, so ist er berech-

    tigt dieselben, nachdem er die Inspektionen vier Tage vorher benach-

    richtigt hat, ins Lager zurückzusenden.   Eine Gewähr für recht-

    zeitige Zurücknahme der Gefangenen kann nicht übernommen werden.

    Arbeitgeber, bei denen irgend ein Verstoß


  • July 10, 2019 09:42:47 Sofie So

    Vertrag Nr. 1996.

    über Gestellung von Kriegsgefangenen und Wachtmannschaften

    zu Forstwirtschaftlichen Arbeiten (Holzfällen)

    geschlossen zwischen:

    I. als Arbeitnehmer:

    der Inspektion der Kriegsgefangenenlager XVIII. Armeekorps, Frankfurt a. M.

    (Geschäftsräume Kettenhofweg 22a)


    II. als Arbeitgeber:

    Gemeinde B l ö d e f e l d    (Kreis Meschede)


     §1,

    a) Zahl  der vom Arbeitnehmer zu stellenden Wachtmannschaften:

                                                                                          1                    Mann 

    des Landsturm-Ersatz-Bataillons             I. Meschede

                     Sollten mehr Wachtmannschaften erforderlich sein, so behält

                                sich der Arbeitnehmer vor, deren Zahl entsprechend zu 

                                erhöhen

          b) Zahl     der vom Arbeitnehmer zu stellenden Kriegsgefangenen-

    Arbeiter; 10     Unteroffiziere oder Mannschaften, die sich

     durch ihren Zivilberuf für die in § 4 bezeichneten Arbeiten

      eignen,  Franzosen                                                  bevorzugt,

          aus dem Kriegsgefangenenlager                            Meschede 

         c) Zahl       und Bezeichnung der vom Arbeitgeber auf eigene Kosten:

                           zu stellenden sogenannten „Hilfswachtmannschaften":

                           (Siehe anliegende Druckschrift.)

    Die nötigen Hilfswachtleute, mindestens 1 Mann, werden geteilt.






    § 2.

    Beginn der Gestellung:    8. November 1915.


    § 3.

    Dauer der Gestellung:  Dauer des heimischen Arbeitermangel

    (    etwa 6 Monate)


    Dem Arbeitnehmer ist das Recht zur jederzeitigen Zurück-

    ziehung aller oder einzelner Kriegsgefangener und Wachtmannschaften

    ohne Grundangabe und ohne Entschädigung des Arbeitgebers vor-

    behalten.


    Sollte der Arbeitgeber infolge unvorhergesehner Umstände

    Kriegsgefangene nicht mehr beschäftigen können, so ist er berech-

    tigt dieselben, nachdem er die Inspektionen vier Tage vorher benach-

    richtigt hat, ins Lager zurückzusenden.   Eine Gewähr für recht-

    zeitige Zurücknahme der Gefangenen kann nicht übernommen werden.


  • July 10, 2019 09:42:04 Sofie So

    Vertrag Nr. 1996.

    über Gestellung von Kriegsgefangenen und Wachtmannschaften

    zu Forstwirtschaftlichen Arbeiten (Holzfällen)

    geschlossen zwischen:

    I. als Arbeitnehmer:

    der Inspektion der Kriegsgefangenenlager XVIII. Armeekorps, Frankfurt a. M.

    (Geschäftsräume Kettenhofweg 22a)


    II. als Arbeitgeber:

    Gemeinde B l ö d e f e l d    (Kreis Meschede)


     §1,

    a) Zahl  der vom Arbeitnehmer zu stellenden Wachtmannschaften:

                                                                                          1                    Mann 

    des Landsturm-Ersatz-Bataillons             I. Meschede

                     Sollten mehr Wachtmannschaften erforderlich sein, so behält

                                sich der Arbeitnehmer vor, deren Zahl entsprechend zu 

                                erhöhen

          b) Zahl     der vom Arbeitnehmer zu stellenden Kriegsgefangenen-

    Arbeiter; 10     Unteroffiziere oder Mannschaften, die sich

     durch ihren Zivilberuf für die in § 4 bezeichneten Arbeiten

      eignen,  Franzosen                                                  bevorzugt,

          aus dem Kriegsgefangenenlager                            Meschede 

         c) Zahl       und Bezeichnung der vom Arbeitgeber auf eigene Kosten:

                           zu stellenden sogenannten „Hilfswachtmannschaften":

                           (Siehe anliegende Druckschrift.)

    Die nötigen Hilfswachtleute, mindestens 1 Mann, werden geteilt.






    § 2.

    Beginn der Gestellung:    8. November 1915.


    § 3.

    Dauer der Gestellung:  Dauer des heimischen Arbeitermangel

    (    etwa 6 Monate)


    Dem Arbeitnehmer ist das Recht zur jederzeitigen Zurück-

    ziehung aller oder einzelner Kriegsgefangener und Wachtmannschaften

    ohne Grundangabe und ohne Entschädigung des Arbeitgebers vor-

    behalten.


    Sollte der Arbeitgeber infolge unvorhergesehner Umstände

    Kriegsgefangene nicht mehr beschäftigen können, so ist er berech-

    tigt dieselben, nachdem er die Inspektionen vier Tage vorher benach-

    richtigt hat, ins Lager zurückzusenden.   Eine Gewähr für recht-

    zeitige Zurücknahme


  • July 10, 2019 09:41:35 Sofie So

    Vertrag Nr. 1996.

    über Gestellung von Kriegsgefangenen und Wachtmannschaften

    zu Forstwirtschaftlichen Arbeiten (Holzfällen)

    geschlossen zwischen:

    I. als Arbeitnehmer:

    der Inspektion der Kriegsgefangenenlager XVIII. Armeekorps, Frankfurt a. M.

    (Geschäftsräume Kettenhofweg 22a)


    II. als Arbeitgeber:

    Gemeinde B l ö d e f e l d    (Kreis Meschede)


     §1,

    a) Zahl  der vom Arbeitnehmer zu stellenden Wachtmannschaften:

                                                                                          1                    Mann 

    des Landsturm-Ersatz-Bataillons             I. Meschede

                     Sollten mehr Wachtmannschaften erforderlich sein, so behält

                                sich der Arbeitnehmer vor, deren Zahl entsprechend zu 

                                erhöhen

          b) Zahl     der vom Arbeitnehmer zu stellenden Kriegsgefangenen-

    Arbeiter; 10     Unteroffiziere oder Mannschaften, die sich

     durch ihren Zivilberuf für die in § 4 bezeichneten Arbeiten

      eignen,  Franzosen                                                  bevorzugt,

          aus dem Kriegsgefangenenlager                            Meschede 

         c) Zahl       und Bezeichnung der vom Arbeitgeber auf eigene Kosten:

                           zu stellenden sogenannten „Hilfswachtmannschaften":

                           (Siehe anliegende Druckschrift.)

    Die nötigen Hilfswachtleute, mindestens 1 Mann, werden geteilt.






    § 2.

    Beginn der Gestellung:    8. November 1915.


    § 3.

    Dauer der Gestellung:  Dauer des heimischen Arbeitermangel

    (    etwa 6 Monate)


    Dem Arbeitnehmer ist das Recht zur jederzeitigen Zurück-

    ziehung aller oder einzelner Kriegsgefangener und Wachtmannschaften

    ohne Grundangabe und ohne Entschädigung des Arbeitgebers vor-

    behalten.


    Sollte der Arbeitgeber infolge unvorhergesehner Umstände

    Kriegsgefangene nicht mehr beschäftigen können, so ist er berech-

    tigt dieselben, nachdem er die Inspektionen vier Tage vorher benach-

    richtigt hat, ins Lager zurückzusenden.   Eine Gewähr für recht-


  • July 10, 2019 09:41:05 Sofie So

    Vertrag Nr. 1996.

    über Gestellung von Kriegsgefangenen und Wachtmannschaften

    zu Forstwirtschaftlichen Arbeiten (Holzfällen)

    geschlossen zwischen:

    I. als Arbeitnehmer:

    der Inspektion der Kriegsgefangenenlager XVIII. Armeekorps, Frankfurt a. M.

    (Geschäftsräume Kettenhofweg 22a)


    II. als Arbeitgeber:

    Gemeinde B l ö d e f e l d    (Kreis Meschede)


     §1,

    a) Zahl  der vom Arbeitnehmer zu stellenden Wachtmannschaften:

                                                                                          1                    Mann 

    des Landsturm-Ersatz-Bataillons             I. Meschede

                     Sollten mehr Wachtmannschaften erforderlich sein, so behält

                                sich der Arbeitnehmer vor, deren Zahl entsprechend zu 

                                erhöhen

          b) Zahl     der vom Arbeitnehmer zu stellenden Kriegsgefangenen-

    Arbeiter; 10     Unteroffiziere oder Mannschaften, die sich

     durch ihren Zivilberuf für die in § 4 bezeichneten Arbeiten

      eignen,  Franzosen                                                  bevorzugt,

          aus dem Kriegsgefangenenlager                            Meschede 

         c) Zahl       und Bezeichnung der vom Arbeitgeber auf eigene Kosten:

                           zu stellenden sogenannten „Hilfswachtmannschaften":

                           (Siehe anliegende Druckschrift.)

    Die nötigen Hilfswachtleute, mindestens 1 Mann, werden geteilt.






    § 2.

    Beginn der Gestellung:    8. November 1915.


    § 3.

    Dauer der Gestellung:  Dauer des heimischen Arbeitermangel

    (    etwa 6 Monate)


    Dem Arbeitnehmer ist das Recht zur jederzeitigen Zurück-

    ziehung aller oder einzelner Kriegsgefangener und Wachtmannschaften

    ohne Grundangabe und ohne Entschädigung des Arbeitgebers vor-

    behalten.


    Sollte der Arbeitgeber infolge unvorhergesehner Umstände

    Kriegsgefangene nicht mehr beschäftigen können, so ist er berech-

    tigt dieselben, nachdem er die Inspektionen vier Tage vorher benach-

    richtigt hat, ins Lager zurückzusenden.   Eine Gewähr 


  • July 10, 2019 09:40:39 Sofie So

    Vertrag Nr. 1996.

    über Gestellung von Kriegsgefangenen und Wachtmannschaften

    zu Forstwirtschaftlichen Arbeiten (Holzfällen)

    geschlossen zwischen:

    I. als Arbeitnehmer:

    der Inspektion der Kriegsgefangenenlager XVIII. Armeekorps, Frankfurt a. M.

    (Geschäftsräume Kettenhofweg 22a)


    II. als Arbeitgeber:

    Gemeinde B l ö d e f e l d    (Kreis Meschede)


     §1,

    a) Zahl  der vom Arbeitnehmer zu stellenden Wachtmannschaften:

                                                                                          1                    Mann 

    des Landsturm-Ersatz-Bataillons             I. Meschede

                     Sollten mehr Wachtmannschaften erforderlich sein, so behält

                                sich der Arbeitnehmer vor, deren Zahl entsprechend zu 

                                erhöhen

          b) Zahl     der vom Arbeitnehmer zu stellenden Kriegsgefangenen-

    Arbeiter; 10     Unteroffiziere oder Mannschaften, die sich

     durch ihren Zivilberuf für die in § 4 bezeichneten Arbeiten

      eignen,  Franzosen                                                  bevorzugt,

          aus dem Kriegsgefangenenlager                            Meschede 

         c) Zahl       und Bezeichnung der vom Arbeitgeber auf eigene Kosten:

                           zu stellenden sogenannten „Hilfswachtmannschaften":

                           (Siehe anliegende Druckschrift.)

    Die nötigen Hilfswachtleute, mindestens 1 Mann, werden geteilt.






    § 2.

    Beginn der Gestellung:    8. November 1915.


    § 3.

    Dauer der Gestellung:  Dauer des heimischen Arbeitermangel

    (    etwa 6 Monate)


    Dem Arbeitnehmer ist das Recht zur jederzeitigen Zurück-

    ziehung aller oder einzelner Kriegsgefangener und Wachtmannschaften

    ohne Grundangabe und ohne Entschädigung des Arbeitgebers vor-

    behalten.


    Sollte der Arbeitgeber infolge unvorhergesehner Umstände

    Kriegsgefangene nicht mehr beschäftigen können, so ist er berech-

    tigt dieselben, nachdem er die Inspektionen vier Tage vorher benach-

    richtigt hat, ins Lager zurückzusenden.   Eine 


  • July 10, 2019 09:40:12 Sofie So

    Vertrag Nr. 1996.

    über Gestellung von Kriegsgefangenen und Wachtmannschaften

    zu Forstwirtschaftlichen Arbeiten (Holzfällen)

    geschlossen zwischen:

    I. als Arbeitnehmer:

    der Inspektion der Kriegsgefangenenlager XVIII. Armeekorps, Frankfurt a. M.

    (Geschäftsräume Kettenhofweg 22a)


    II. als Arbeitgeber:

    Gemeinde B l ö d e f e l d    (Kreis Meschede)


     §1,

    a) Zahl  der vom Arbeitnehmer zu stellenden Wachtmannschaften:

                                                                                          1                    Mann 

    des Landsturm-Ersatz-Bataillons             I. Meschede

                     Sollten mehr Wachtmannschaften erforderlich sein, so behält

                                sich der Arbeitnehmer vor, deren Zahl entsprechend zu 

                                erhöhen

          b) Zahl     der vom Arbeitnehmer zu stellenden Kriegsgefangenen-

    Arbeiter; 10     Unteroffiziere oder Mannschaften, die sich

     durch ihren Zivilberuf für die in § 4 bezeichneten Arbeiten

      eignen,  Franzosen                                                  bevorzugt,

          aus dem Kriegsgefangenenlager                            Meschede 

         c) Zahl       und Bezeichnung der vom Arbeitgeber auf eigene Kosten:

                           zu stellenden sogenannten „Hilfswachtmannschaften":

                           (Siehe anliegende Druckschrift.)

    Die nötigen Hilfswachtleute, mindestens 1 Mann, werden geteilt.






    § 2.

    Beginn der Gestellung:    8. November 1915.


    § 3.

    Dauer der Gestellung:  Dauer des heimischen Arbeitermangel

    (    etwa 6 Monate)


    Dem Arbeitnehmer ist das Recht zur jederzeitigen Zurück-

    ziehung aller oder einzelner Kriegsgefangener und Wachtmannschaften

    ohne Grundangabe und ohne Entschädigung des Arbeitgebers vor-

    behalten.


    Sollte der Arbeitgeber infolge unvorhergesehner Umstände

    Kriegsgefangene nicht mehr beschäftigen können, so ist er berech-

    tigt dieselben, nachdem er die Inspektionen vier Tage vorher benach-

    richtigt hat, ins Lager zurückzusenden.


  • July 10, 2019 09:39:33 Sofie So

    Vertrag Nr. 1996.

    über Gestellung von Kriegsgefangenen und Wachtmannschaften

    zu Forstwirtschaftlichen Arbeiten (Holzfällen)

    geschlossen zwischen:

    I. als Arbeitnehmer:

    der Inspektion der Kriegsgefangenenlager XVIII. Armeekorps, Frankfurt a. M.

    (Geschäftsräume Kettenhofweg 22a)


    II. als Arbeitgeber:

    Gemeinde B l ö d e f e l d    (Kreis Meschede)


     §1,

    a) Zahl  der vom Arbeitnehmer zu stellenden Wachtmannschaften:

                                                                                          1                    Mann 

    des Landsturm-Ersatz-Bataillons             I. Meschede

                     Sollten mehr Wachtmannschaften erforderlich sein, so behält

                                sich der Arbeitnehmer vor, deren Zahl entsprechend zu 

                                erhöhen

          b) Zahl     der vom Arbeitnehmer zu stellenden Kriegsgefangenen-

    Arbeiter; 10     Unteroffiziere oder Mannschaften, die sich

     durch ihren Zivilberuf für die in § 4 bezeichneten Arbeiten

      eignen,  Franzosen                                                  bevorzugt,

          aus dem Kriegsgefangenenlager                            Meschede 

         c) Zahl       und Bezeichnung der vom Arbeitgeber auf eigene Kosten:

                           zu stellenden sogenannten „Hilfswachtmannschaften":

                           (Siehe anliegende Druckschrift.)

    Die nötigen Hilfswachtleute, mindestens 1 Mann, werden geteilt.






    § 2.

    Beginn der Gestellung:    8. November 1915.


    § 3.

    Dauer der Gestellung:  Dauer des heimischen Arbeitermangel

    (    etwa 6 Monate)


    Dem Arbeitnehmer ist das Recht zur jederzeitigen Zurück-

    ziehung aller oder einzelner Kriegsgefangener und Wachtmannschaften

    ohne Grundangabe und ohne Entschädigung des Arbeitgebers vor-

    behalten.


    Sollte der Arbeitgeber infolge unvorhergesehner Umstände

    Kriegsgefangene nicht mehr beschäftigen können, so ist er berech-

    tigt dieselben, nachdem er die Inspektionen vier Tage vorher benach-

    richtigt hat,


  • July 10, 2019 09:38:25 Sofie So

    Vertrag Nr. 1996.

    über Gestellung von Kriegsgefangenen und Wachtmannschaften

    zu Forstwirtschaftlichen Arbeiten (Holzfällen)

    geschlossen zwischen:

    I. als Arbeitnehmer:

    der Inspektion der Kriegsgefangenenlager XVIII. Armeekorps, Frankfurt a. M.

    (Geschäftsräume Kettenhofweg 22a)


    II. als Arbeitgeber:

    Gemeinde B l ö d e f e l d    (Kreis Meschede)


     §1,

    a) Zahl  der vom Arbeitnehmer zu stellenden Wachtmannschaften:

                                                                                          1                    Mann 

    des Landsturm-Ersatz-Bataillons             I. Meschede

                     Sollten mehr Wachtmannschaften erforderlich sein, so behält

                                sich der Arbeitnehmer vor, deren Zahl entsprechend zu 

                                erhöhen

          b) Zahl     der vom Arbeitnehmer zu stellenden Kriegsgefangenen-

    Arbeiter; 10     Unteroffiziere oder Mannschaften, die sich

     durch ihren Zivilberuf für die in § 4 bezeichneten Arbeiten

      eignen,  Franzosen                                                  bevorzugt,

          aus dem Kriegsgefangenenlager                            Meschede 

         c) Zahl       und Bezeichnung der vom Arbeitgeber auf eigene Kosten:

                           zu stellenden sogenannten „Hilfswachtmannschaften":

                           (Siehe anliegende Druckschrift.)

    Die nötigen Hilfswachtleute, mindestens 1 Mann, werden geteilt.






    § 2.

    Beginn der Gestellung:    8. November 1915.


    § 3.

    Dauer der Gestellung:  Dauer des heimischen Arbeitermangel

    (    etwa 6 Monate)


    Dem Arbeitnehmer ist das Recht zur jederzeitigen Zurück-

    ziehung aller oder einzelner Kriegsgefangener und Wachtmannschaften

    ohne Grundangabe und ohne Entschädigung des Arbeitgebers vor-

    behalten.


    Sollte der Arbeitgeber infolge unvorhergesehner Umstände

    Kriegsgefangene nicht mehr beschäftigen können, so ist er berech-

    tigt dieselben, nachdem er die Inspektionen vier Tage vorher benach-

    richtigt


  • July 10, 2019 09:34:15 Sofie So

    Vertrag Nr. 1996.

    über Gestellung von Kriegsgefangenen und Wachtmannschaften

    zu Forstwirtschaftlichen Arbeiten (Holzfällen)

    geschlossen zwischen:

    I. als Arbeitnehmer:

    der Inspektion der Kriegsgefangenenlager XVIII. Armeekorps, Frankfurt a. M.

    (Geschäftsräume Kettenhofweg 22a)


    II. als Arbeitgeber:

    Gemeinde B l ö d e f e l d    (Kreis Meschede)


     §1,

    a) Zahl  der vom Arbeitnehmer zu stellenden Wachtmannschaften:

                                                                                          1                    Mann 

    des Landsturm-Ersatz-Bataillons             I. Meschede

                     Sollten mehr Wachtmannschaften erforderlich sein, so behält

                                sich der Arbeitnehmer vor, deren Zahl entsprechend zu 

                                erhöhen

          b) Zahl     der vom Arbeitnehmer zu stellenden Kriegsgefangenen-

    Arbeiter; 10     Unteroffiziere oder Mannschaften, die sich

     durch ihren Zivilberuf für die in § 4 bezeichneten Arbeiten

      eignen,  Franzosen                                                  bevorzugt,

          aus dem Kriegsgefangenenlager                            Meschede 

         c) Zahl       und Bezeichnung der vom Arbeitgeber auf eigene Kosten:

                           zu stellenden sogenannten „Hilfswachtmannschaften":

                           (Siehe anliegende Druckschrift.)

    Die nötigen Hilfswachtleute, mindestens 1 Mann, werden geteilt.






    § 2.

    Beginn der Gestellung:    8. November 1915.


    § 3.

    Dauer der Gestellung:  Dauer des heimischen Arbeitermangel

    (    etwa 6 Monate)


    Dem Arbeitnehmer ist das Recht zur jederzeitigen Zurück-

    ziehung aller oder einzelner Kriegsgefangener und Wachtmannschaften

    ohne Grundangabe und ohne Entschädigung des Arbeitgebers vor-

    behalten.


    Sollte der Arbeitgeber infolge unvorhergesehner Umstände

    Kriegsgefangene nicht mehr beschäftigen können, so ist er berech-

    tigt dieselben, nachdem er die Inspektionen 


  • July 10, 2019 09:31:50 Sofie So

    Vertrag Nr. 1996.

    über Gestellung von Kriegsgefangenen und Wachtmannschaften

    zu Forstwirtschaftlichen Arbeiten (Holzfällen)

    geschlossen zwischen:

    I. als Arbeitnehmer:

    der Inspektion der Kriegsgefangenenlager XVIII. Armeekorps, Frankfurt a. M.

    (Geschäftsräume Kettenhofweg 22a)


    II. als Arbeitgeber:

    Gemeinde B l ö d e f e l d    (Kreis Meschede)


     §1,

    a) Zahl  der vom Arbeitnehmer zu stellenden Wachtmannschaften:

                                                                                          1                    Mann 

    des Landsturm-Ersatz-Bataillons             I. Meschede

                     Sollten mehr Wachtmannschaften erforderlich sein, so behält

                                sich der Arbeitnehmer vor, deren Zahl entsprechend zu 

                                erhöhen

          b) Zahl     der vom Arbeitnehmer zu stellenden Kriegsgefangenen-

    Arbeiter; 10     Unteroffiziere oder Mannschaften, die sich

     durch ihren Zivilberuf für die in § 4 bezeichneten Arbeiten

      eignen,  Franzosen                                                  bevorzugt,

          aus dem Kriegsgefangenenlager                            Meschede 

         c) Zahl       und Bezeichnung der vom Arbeitgeber auf eigene Kosten:

                           zu stellenden sogenannten „Hilfswachtmannschaften":

                           (Siehe anliegende Druckschrift.)

    Die nötigen Hilfswachtleute, mindestens 1 Mann, werden geteilt.






    § 2.

    Beginn der Gestellung:    8. November 1915.


    § 3.

    Dauer der Gestellung:  Dauer des heimischen Arbeitermangel

    (    etwa 6 Monate)


    Dem Arbeitnehmer ist das Recht zur jederzeitigen Zurück-

    ziehung aller oder einzelner Kriegsgefangener und Wachtmannschaften

    ohne Grundangabe und ohne Entschädigung des Arbeitgebers vor-

    behalten.


    Sollte der Arbeitgeber infolge unvorhergesehner Umstände

    Kriegsgefangene nicht mehr beschäftigen können, so ist er berech-

    tigt dieselben 


  • July 10, 2019 09:29:50 Sofie So

    Vertrag Nr. 1996.

    über Gestellung von Kriegsgefangenen und Wachtmannschaften

    zu Forstwirtschaftlichen Arbeiten (Holzfällen)

    geschlossen zwischen:

    I. als Arbeitnehmer:

    der Inspektion der Kriegsgefangenenlager XVIII. Armeekorps, Frankfurt a. M.

    (Geschäftsräume Kettenhofweg 22a)


    II. als Arbeitgeber:

    Gemeinde B l ö d e f e l d    (Kreis Meschede)


     §1,

    a) Zahl  der vom Arbeitnehmer zu stellenden Wachtmannschaften:

                                                                                          1                    Mann 

    des Landsturm-Ersatz-Bataillons             I. Meschede

                     Sollten mehr Wachtmannschaften erforderlich sein, so behält

                                sich der Arbeitnehmer vor, deren Zahl entsprechend zu 

                                erhöhen

          b) Zahl     der vom Arbeitnehmer zu stellenden Kriegsgefangenen-

    Arbeiter; 10     Unteroffiziere oder Mannschaften, die sich

     durch ihren Zivilberuf für die in § 4 bezeichneten Arbeiten

      eignen,  Franzosen                                                  bevorzugt,

          aus dem Kriegsgefangenenlager                            Meschede 

         c) Zahl       und Bezeichnung der vom Arbeitgeber auf eigene Kosten:

                           zu stellenden sogenannten „Hilfswachtmannschaften":

                           (Siehe anliegende Druckschrift.)

    Die nötigen Hilfswachtleute, mindestens 1 Mann, werden geteilt.






    § 2.

    Beginn der Gestellung:    8. November 1915.


    § 3.

    Dauer der Gestellung:  Dauer des heimischen Arbeitermangel

    (    etwa 6 Monate)


    Dem Arbeitnehmer ist das Recht zur jederzeitigen Zurück-

    ziehung aller oder einzelner Kriegsgefangener und Wachtmannschaften

    ohne Grundangabe und ohne Entschädigung des Arbeitgebers vor-

    behalten.



  • July 10, 2019 09:22:17 Sofie So

    Vertrag Nr. 1996.

    über Gestellung von Kriegsgefangenen und Wachtmannschaften

    zu Forstwirtschaftlichen Arbeiten (Holzfällen)

    geschlossen zwischen:

    I. als Arbeitnehmer:

    der Inspektion der Kriegsgefangenenlager XVIII. Armeekorps, Frankfurt a. M.

    (Geschäftsräume Kettenhofweg 22a)


    II. als Arbeitgeber:

    Gemeinde B l ö d e f e l d    (Kreis Meschede)


     §1,

    a) Zahl  der vom Arbeitnehmer zu stellenden Wachtmannschaften:

                                                                                          1                    Mann 

    des Landsturm-Ersatz-Bataillons             I. Meschede

                     Sollten mehr Wachtmannschaften erforderlich sein, so behält

                                sich der Arbeitnehmer vor, deren Zahl entsprechend zu 

                                erhöhen

          b) Zahl     der vom Arbeitnehmer zu stellenden Kriegsgefangenen-

    Arbeiter; 10     Unteroffiziere oder Mannschaften, die sich

     durch ihren Zivilberuf für die in § 4 bezeichneten Arbeiten

      eignen,  Franzosen                                                  bevorzugt,

          aus dem Kriegsgefangenenlager                            Meschede 

         c) Zahl       und Bezeichnung der vom Arbeitgeber auf eigene Kosten:

                           zu stellenden sogenannten „Hilfswachtmannschaften":

                           (Siehe anliegende Druckschrift.)



  • July 9, 2019 10:07:32 Sofie So

    Vertrag Nr. 1996.

    über Gestellung von Kriegsgefangenen und Wachtmannschaften

    zu Forstwirtschaftlichen Arbeiten (Holzfällen)

    geschlossen zwischen:

    I. als Arbeitnehmer:

    der Inspektion der Kriegsgefangenenlager XVIII. Armeekorps, Frankfurt a. M.

    (Geschäftsräume Kettenhofweg 22a)


    II. als Arbeitgeber:

    Gemeinde B l ö d e f e l d    (Kreis Meschede)


     §1,

    a) Zahl  der vom Arbeitnehmer zu stellenden Wachtmannschaften:

                                                                                          1                    Mann 

    des Landsturm-Ersatz-Bataillons             I. Meschede

                     Sollten mehr Wachtmannschaften erforderlich sein, so behält

                                sich der Arbeitnehmer vor, deren Zahl entsprechend zu 

                                erhöhen

          b) Zahl     der vom Arbeitnehmer zu stellenden Kriegsgefangenen-

    Arbeiter; 10     Unteroffiziere oder Mannschaften, die sich

     durch ihren Zivilberuf für die in § 4 bezeichneten Arbeiten

      eignen,  Franzosen                                                  bevorzugt,

          aus dem Kriegsgefangenenlager                            Meschede 

         c) Zahl       und Bezeichnung der vom Arbeitgeber auf eigene Kosten:




  • July 9, 2019 10:02:52 Sofie So

    Vertrag Nr. 1996.

    über Gestellung von Kriegsgefangenen und Wachtmannschaften

    zu Forstwirtschaftlichen Arbeiten (Holzfällen)

    geschlossen zwischen:

    I. als Arbeitnehmer:

    der Inspektion der Kriegsgefangenenlager XVIII. Armeekorps, Frankfurt a. M.

    (Geschäftsräume Kettenhofweg 22a)


    II. als Arbeitgeber:

    Gemeinde B l ö d e f e l d    (Kreis Meschede)


     §1,

    a) Zahl  der vom Arbeitnehmer zu stellenden Wachtmannschaften:

                                                                                          1                    Mann 

    des Landsturm-Ersatz-Bataillons             I. Meschede

                     Sollten mehr Wachtmannschaften erforderlich sein, so behält

                                sich der Arbeitnehmer vor, deren Zahl entsprechend zu 

                                erhöhen

          b) Zahl     der vom Arbeitnehmer zu stellenden Kriegsgefangenen-

    Arbeiter; 10     Unteroffiziere oder Mannschaften, die sich

    durch ihren Zivilberuf für die in § 4 bezeichneten Arbeiten

    eignen,  Franzosen                                                  bevorzugt,

     aus dem Kriegsgefangenenlager                            Meschede 



  • July 9, 2019 09:59:22 Sofie So

    Vertrag Nr. 1996.

    über Gestellung von Kriegsgefangenen und Wachtmannschaften

    zu Forstwirtschaftlichen Arbeiten (Holzfällen)

    geschlossen zwischen:

    I. als Arbeitnehmer:

    der Inspektion der Kriegsgefangenenlager XVIII. Armeekorps, Frankfurt a. M.

    (Geschäftsräume Kettenhofweg 22a)


    II. als Arbeitgeber:

    Gemeinde B l ö d e f e l d    (Kreis Meschede)


     §1,

    a) Zahl  der vom Arbeitnehmer zu stellenden Wachtmannschaften:

                                                                                          1                    Mann 

    des Landsturm-Ersatz-Bataillons             I. Meschede

                     Sollten mehr Wachtmannschaften erforderlich sein, so behält

                                sich der Arbeitnehmer vor, deren Zahl entsprechend zu 

                                erhöhen

          b) Zahl     der vom Arbeitnehmer zu stellenden Kriegsgefangenen-

    Arbeiter; 10     Unteroffiziere oder Mannschaften, die sich

    durch ihren Zivilberuf für die in § 4 bezeichneten Arbeiten

    eignen, 



  • July 9, 2019 09:54:48 Sofie So

    Vertrag Nr. 1996.

    über Gestellung von Kriegsgefangenen und Wachtmannschaften

    zu Forstwirtschaftlichen Arbeiten (Holzfällen)

    geschlossen zwischen:

    I. als Arbeitnehmer:

    der Inspektion der Kriegsgefangenenlager XVIII. Armeekorps, Frankfurt a. M.

    (Geschäftsräume Kettenhofweg 22a)


    II. als Arbeitgeber:

    Gemeinde B l ö d e f e l d    (Kreis Meschede)


     §1,

    a) Zahl der vom Arbeitnehmer zu stellenden Wachtmannschaften:

                                                                                          1                    Mann 

    des Landsturm-Ersatz-Bataillons             I. Meschede

                     Sollten mehr Wachtmannschaften erforderlich sein, so behält

                                sich der Arbeitnehmer vor, deren Zahl entsprechend zu 

                                erhöhen.



  • July 9, 2019 09:50:06 Sofie So

    Vertrag Nr. 1996.

    über Gestellung von Kriegsgefangenen und Wachtmannschaften

    zu Forstwirtschaftlichen Arbeiten (Holzfällen)

    geschlossen zwischen:

    I. als Arbeitnehmer:

    der Inspektion der Kriegsgefangenenlager XVIII. Armeekorps, Frankfurt a. M.

    (Geschäftsräume Kettenhofweg 22a)


    II. als Arbeitgeber:

    Gemeinde B l ö d e f e l d    (Kreis Meschede)


     §1,

    a) Zahl der vom Arbeitnehmer zu stellenden Wachtmannschaften:

                                                                                          1                    Mann 

    des Landsturm-Ersatz-Bataillons


  • July 9, 2019 09:34:30 Sofie So

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  • 51.2471238||8.393267599999945||

    Bödefeld bei Meschede, Deutschland

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Location(s)
  • Story location Bödefeld bei Meschede, Deutschland


ID
14726 / 194506
Source
http://europeana1914-1918.eu/...
Contributor
Dr. Hildegard Gierse
License
http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/




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  • Prisoners of War



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