Kriegsgefangenenlager in Bödefeld (Sauerland), item 12

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Besondere Abmachungen:

Der Arbeitgeber verpflichtet sich, die aus Beständen oder durch Vermittlung der

Heeresverwaltung gelieferten Nahrungsmittel nur innerhalb der durch Bestimmungen über Er-

nährung der Kriegsgefangenen festgesetzten Höchstmengen zu verwenden und diesen Festsetzungen ent-

sprechend mit den Ueberweisungen hauszuhalten. Er verpflichtet sich, im Falle der Zuwiderhand-

lung eine Vertragsstrafe zu zahlen, die auf Mark 3.- bis Mark 10.- pro Tag und Kopi, um

die die Bestände früher verbraucht sind, bemessen wird. Innerhalb dieser Grenze unterwirft sich

der Arbeitgeber der Entscheidung des Kgl. hellv. Genneralkommandos und verzichtet ausdrücklich

auf jedes Einspruchsrecht gegen die Verhängung dieser Vertragsstrafe.

Werden die Kriegsgefangenen mit andern als vertraglich vereinbarten Arbeiten beschäftigt,

so ist die Inspektion unverzüglich hiervon in Kenntnis zu setzen. Geschieht dies nicht, so kann der

Arbeitgeber von der Inspektion zu einer Vertragsstrafe bis missing300.- für jeden Fall der Zu-

widerhandlung herangezogen werden.

Der vertragsschließende Arbeitgeber ist verpflichtet, im Falle von Reu- oder Rachgestellungen

von Kriegsgefangen vorstehende Bestimmungen jeweils den Arbeitgebern bekannt zu geben und sich

die Kenntnisnahme bescheinigen zu lassen.

 Other texttype Die Löhne bleiben - vorbehaltlich einer Nachprüfung

                                                                      unverändert.


 Picture of a house subtitled with:

Gasthof M.Schmidt

In "Sellmanns Schneiderbude" - abgerissen

1917 - wohnten während ihres Arbeitsein=

satzes französische Kriegsgefangene.

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Besondere Abmachungen:

Der Arbeitgeber verpflichtet sich, die aus Beständen oder durch Vermittlung der

Heeresverwaltung gelieferten Nahrungsmittel nur innerhalb der durch Bestimmungen über Er-

nährung der Kriegsgefangenen festgesetzten Höchstmengen zu verwenden und diesen Festsetzungen ent-

sprechend mit den Ueberweisungen hauszuhalten. Er verpflichtet sich, im Falle der Zuwiderhand-

lung eine Vertragsstrafe zu zahlen, die auf Mark 3.- bis Mark 10.- pro Tag und Kopi, um

die die Bestände früher verbraucht sind, bemessen wird. Innerhalb dieser Grenze unterwirft sich

der Arbeitgeber der Entscheidung des Kgl. hellv. Genneralkommandos und verzichtet ausdrücklich

auf jedes Einspruchsrecht gegen die Verhängung dieser Vertragsstrafe.

Werden die Kriegsgefangenen mit andern als vertraglich vereinbarten Arbeiten beschäftigt,

so ist die Inspektion unverzüglich hiervon in Kenntnis zu setzen. Geschieht dies nicht, so kann der

Arbeitgeber von der Inspektion zu einer Vertragsstrafe bis missing300.- für jeden Fall der Zu-

widerhandlung herangezogen werden.

Der vertragsschließende Arbeitgeber ist verpflichtet, im Falle von Reu- oder Rachgestellungen

von Kriegsgefangen vorstehende Bestimmungen jeweils den Arbeitgebern bekannt zu geben und sich

die Kenntnisnahme bescheinigen zu lassen.

 Other texttype Die Löhne bleiben - vorbehaltlich einer Nachprüfung

                                                                      unverändert.


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Gasthof M.Schmidt

In "Sellmanns Schneiderbude" - abgerissen

1917 - wohnten während ihres Arbeitsein=

satzes französische Kriegsgefangene.


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  • February 5, 2019 10:04:25 Lehrer Vermeulen

    Besondere Abmachungen:

    Der Arbeitgeber verpflichtet sich, die aus Beständen oder durch Vermittlung der

    Heeresverwaltung gelieferten Nahrungsmittel nur innerhalb der durch Bestimmungen über Er-

    nährung der Kriegsgefangenen festgesetzten Höchstmengen zu verwenden und diesen Festsetzungen ent-

    sprechend mit den Ueberweisungen hauszuhalten. Er verpflichtet sich, im Falle der Zuwiderhand-

    lung eine Vertragsstrafe zu zahlen, die auf Mark 3.- bis Mark 10.- pro Tag und Kopi, um

    die die Bestände früher verbraucht sind, bemessen wird. Innerhalb dieser Grenze unterwirft sich

    der Arbeitgeber der Entscheidung des Kgl. hellv. Genneralkommandos und verzichtet ausdrücklich

    auf jedes Einspruchsrecht gegen die Verhängung dieser Vertragsstrafe.

    Werden die Kriegsgefangenen mit andern als vertraglich vereinbarten Arbeiten beschäftigt,

    so ist die Inspektion unverzüglich hiervon in Kenntnis zu setzen. Geschieht dies nicht, so kann der

    Arbeitgeber von der Inspektion zu einer Vertragsstrafe bis missing300.- für jeden Fall der Zu-

    widerhandlung herangezogen werden.

    Der vertragsschließende Arbeitgeber ist verpflichtet, im Falle von Reu- oder Rachgestellungen

    von Kriegsgefangen vorstehende Bestimmungen jeweils den Arbeitgebern bekannt zu geben und sich

    die Kenntnisnahme bescheinigen zu lassen.

     Other texttype Die Löhne bleiben - vorbehaltlich einer Nachprüfung

                                                                          unverändert.


     Picture of a house subtitled with:

    Gasthof M.Schmidt

    In "Sellmanns Schneiderbude" - abgerissen

    1917 - wohnten während ihres Arbeitsein=

    satzes französische Kriegsgefangene.


  • February 5, 2019 10:03:54 Lehrer Vermeulen

    Besondere Abmachungen:

    Der Arbeitgeber verpflichtet sich, die aus Beständen oder durch Vermittlung der

    Heeresverwaltung gelieferten Nahrungsmittel nur innerhalb der durch Bestimmungen über Er-

    nährung der Kriegsgefangenen festgesetzten missingmengen zu verwenden und diesen Festsetzungen ent-

    sprechend mit den Ueberweisungen hauszuhalten. Er verpflichtet sich, im Falle der Zuwiderhand-

    lung eine Vertragsstrafe zu zahlen, die auf Mark 3.- bis Mark 10.- pro Tag und Kopi, um

    die die Bestände früher verbraucht sind, bemessen wird. Innerhalb dieser Grenze unterwirft sich

    der Arbeitgeber der Entscheidung des Kgl. hellv. Genneralkommandos und verzichtet ausdrücklich

    auf jedes Einspruchsrecht gegen die Verhängung dieser Vertragsstrafe.

    Werden die Kriegsgefangenen mit andern als vertraglich vereinbarten Arbeiten beschäftigt,

    so ist die Inspektion unverzüglich hiervon in Kenntnis zu setzen. Geschieht dies nicht, so kann der

    Arbeitgeber von der Inspektion zu einer Vertragsstrafe bis missing300.- für jeden Fall der Zu-

    widerhandlung herangezogen werden.

    Der vertragsschließende Arbeitgeber ist verpflichtet, im Falle von Reu- oder Rachgestellungen

    von Kriegsgefangen vorstehende Bestimmungen jeweils den Arbeitgebern bekannt zu geben und sich

    die Kenntnisnahme bescheinigen zu lassen.

     Other texttype Die Löhne bleiben - vorbehaltlich einer Nachprüfung

                                                                          unverändert.


     Picture of a house subtitled with:

    Gasthof M.Schmidt

    In "Sellmanns Schneiderbude" - abgerissen

    1917 - wohnten während ihres Arbeitsein=

    satzes französische Kriegsgefangene.


  • February 5, 2019 10:03:05 Lehrer Vermeulen

    Besondere Abmachungen:

    Der Arbeitgeber verpflichtet sich, die aus Beständen oder durch Vermittlung der

    Heeresverwaltung gelieferten Nahrungsmittel nur innerhalb der durch Bestimmungen über Er-

    nährung der Kriegsgefangenen festgesetzten missingmengen zu verwenden und diesen Festsetzungen ent-

    sprechend mit den Ueberweisungen hauszuhalten. Er verpflichtet sich, im Falle der Zuwiderhand-

    lung eine Vertragsstrafe zu zahlen, die auf Mark 3.- bis Mark 10.- pro Tag und Kopi, um

    die die Bestände früher verbraucht sind, bemessen wird. Innerhalb dieser Grenze unterwirft sich

    der Arbeitgeber der Entscheidung des Kgl. hellv. Genneralkommandos und verzichtet ausdrücklich

    auf jedes Einspruchsrecht gegen die Verhängung dieser Vertragsstrafe.

    Werden die Kriegsgefangenen mit andern als vertraglich vereinbarten Arbeiten beschäftigt,

    so ist die Inspektion unverzüglich hiervon in Kenntnis zu setzen. Geschieht dies nicht, so kann der

    Arbeitgeber von der Inspektion zu einer Vertragsstrafe bis missing300.- für jeden Fall der Zu-

    widerhandlung herangezogen werden.

    Der vertragsschließende Arbeitgeber ist verpflichtet, im Falle von Reu- oder Rachgestellungen

    von Kriegsgefangen vorstehende Bestimmungen jeweils den Arbeitgebern bekannt zu geben und sich

    die Kenntnisnahme bescheinigen zu lassen.

    Die Löhne bleiben - vorbehaltlich einer Nachprüfung

                                                                          unverändert.


     Picture of a house subtitled with:

    Gasthof M.Schmidt

    In "Sellmanns Schneiderbude" - abgerissen

    1917 - wohnten während ihres Arbeitsein=

    satzes französische Kriegsgefangene.


  • February 5, 2019 10:00:14 Lehrer Vermeulen

    Besondere Abmachungen:

    Der Arbeitgeber verpflichtet sich, die aus Beständen oder durch Vermittlung der

    Heeresverwaltung gelieferten Nahrungsmittel nur innerhalb der durch Bestimmungen über Er-

    nährung der Kriegsgefangenen festgesetzten missingmengen zu verwenden und diesen Festsetzungen ent-

    sprechend mit den Ueberweisungen hauszuhalten. Er verpflichtet sich, im Falle der Zuwiderhand-

    lung eine Vertragsstrafe zu zahlen, die auf Mark 3.- bis Mark 10.- pro Tag und Kopi, um

    die die Bestände früher verbraucht sind, bemessen wird. Innerhalb dieser Grenze unterwirft sich

    der Arbeitgeber der Entscheidung des Kgl. hellv. Genneralkommandos und verzichtet ausdrücklich

    auf jedes Einspruchsrecht gegen die Verhängung dieser Vertragsstrafe.

    Werden die Kriegsgefangenen mit andern als vertraglich vereinbarten Arbeiten beschäftigt,

    so ist die Inspektion unverzüglich hiervon in Kenntnis zu setzen. Geschieht dies nicht, so kann der

    Arbeitgeber von der Inspektion zu einer Vertragsstrafe bis missing300.- für jeden Fall der Zu-

    widerhandlung herangezogen werden.

    Der vertragsschließende Arbeitgeber ist verpflichtet, im Falle von Reu- oder Rachgestellungen

    von Kriegsgefangen vorstehende Bestimmungen jeweils den Arbeitgebern bekannt zu geben und sich

    die Kenntnisnahme bescheinigen zu lassen.

    Die Löhne bleiben - vorbehaltlich einer Nachprüfung

                                                                          unverändert.


  • February 5, 2019 09:49:49 Lehrer Vermeulen

    Besondere Abmachungen:

    Der Arbeitgeber verpflichtet sich, die aus Beständen oder durch Vermittlung der

    Heeresverwaltung gelieferten Nahrungsmittel nur innerhalb der durch Bestimmungen über Er-

    nährung der Kriegsgefangenen festgesetzten missingmengen zu verwenden und diesen Festsetzungen ent-

    sprechend mit den Ueberweisungen hauszuhalten. Er verpflichtet sich, im Falle der Zuwiderhand-

    lung eine Vertragsstrafe zu zahlen, die auf Mark 3.- bis Mark 10.- pro Tag und Kopi, um

    die die Bestände früher verbraucht sind, bemessen wird. Innerhalb dieser Grenze unterwirft sich

    der Arbeitgeber der Entscheidung des Kgl. hellv. Genneralkommandos und verzichtet ausdrücklich

    auf jedes Einspruchsrecht gegen die Verhängung dieser Vertragsstraße.


  • February 5, 2019 09:42:32 Lehrer Vermeulen

    Besondere Abmachungen:

    Der Arbeitgeber verpflichtet sich, die aus Beständen oder durch Vermittlung der

    Heeresverwaltung gelieferten Nahrungsmittel nur innerhalb der durch Bestimmungen über Er-

    nährung der Kriegsgefangenen festgesetzten missingmengen zu verwenden und diesen Festsetzungen ent-

    sprechend mit den Ueberweisungen hauszuhalten.


Description

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  • 51.2471238||8.393267599999945||

    Bödefeld bei Meschede, Deutschland

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Location(s)
  • Story location Bödefeld bei Meschede, Deutschland


ID
14726 / 194503
Source
http://europeana1914-1918.eu/...
Contributor
Dr. Hildegard Gierse
License
http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/




  • Manufacture
  • Prisoners of War



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