Tagebuch, item 10

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linke Seite

steil aufraffenden ca 300m hohen

Felsen befindlichen Sperrforts.

12⁰ mitt. durch Givet, eine Festung

ebenfalls hoch auf Felsen die Forts;

man sieht stolz die deutsche Flagge

wehen; alles noch an der Maas gelegen.

Nun geht es durch ein 3 km langes

Tunnel und kommen 12⁴⁴ nach der

schönen französischen Stadt Charleville;

Haben also die belg. franz. Grenze

überschritten.

Es wird Richtung Rethel weitergefahren;

die  Gegend ist nun wie umgewandelt,

überaus leer, auch wenig

bevölkert, weit und breit kein Haus,

nichts als sumpfiges Gelände oder trockene

steinige Hügel mit Sträuchern

verwildert.

5⁰ in Rethel, nach kurzem Aufenthalt

geht es abermals weiter und gelangen

10⁰ nachts in Grandpré an,

wo es nach 1 1/2 Tagen mittags Verpfleg-


-12-

rechte Seite

ung gibt mit Fleisch u Suppe.

Der Zug wird auf ein Hinterstellungsgleis

hinterstellt und wir übernachten dort.


2. Januar 1916

Früh 6⁰ gab es Kaffee u Butter als

Morgen- u. zugleich Mittagmenage.

Um 7³⁰ hieß es, alle Wagen müssen

umgeräumt werden, der Bauzug wird

aufgegeben, es wird Quartier bezogen.

Der Tornister u.s.w. muß gepackt werden,

dann um 12⁰ sei Abmarsch nach

dem 25 km entfernten Harricourt, wo

wir unser Quartier nehmen.

Unsere Aufgabe sei, einen Teil der auszuführenden

Vollbahnstrecke Autrecourt-

Marcq herzustellen; unsere Lage sei

so der Mittelpunkt der Bahntrace.

Nach heftigem Ausräumen der Wagen

und Packen der Tornister wurde um

11³⁰ angetreten, unser Hauptmann Gru-


-13-

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linke Seite

steil aufraffenden ca 300m hohen

Felsen befindlichen Sperrforts.

12⁰ mitt. durch Givet, eine Festung

ebenfalls hoch auf Felsen die Forts;

man sieht stolz die deutsche Flagge

wehen; alles noch an der Maas gelegen.

Nun geht es durch ein 3 km langes

Tunnel und kommen 12⁴⁴ nach der

schönen französischen Stadt Charleville;

Haben also die belg. franz. Grenze

überschritten.

Es wird Richtung Rethel weitergefahren;

die  Gegend ist nun wie umgewandelt,

überaus leer, auch wenig

bevölkert, weit und breit kein Haus,

nichts als sumpfiges Gelände oder trockene

steinige Hügel mit Sträuchern

verwildert.

5⁰ in Rethel, nach kurzem Aufenthalt

geht es abermals weiter und gelangen

10⁰ nachts in Grandpré an,

wo es nach 1 1/2 Tagen mittags Verpfleg-


-12-

rechte Seite

ung gibt mit Fleisch u Suppe.

Der Zug wird auf ein Hinterstellungsgleis

hinterstellt und wir übernachten dort.


2. Januar 1916

Früh 6⁰ gab es Kaffee u Butter als

Morgen- u. zugleich Mittagmenage.

Um 7³⁰ hieß es, alle Wagen müssen

umgeräumt werden, der Bauzug wird

aufgegeben, es wird Quartier bezogen.

Der Tornister u.s.w. muß gepackt werden,

dann um 12⁰ sei Abmarsch nach

dem 25 km entfernten Harricourt, wo

wir unser Quartier nehmen.

Unsere Aufgabe sei, einen Teil der auszuführenden

Vollbahnstrecke Autrecourt-

Marcq herzustellen; unsere Lage sei

so der Mittelpunkt der Bahntrace.

Nach heftigem Ausräumen der Wagen

und Packen der Tornister wurde um

11³⁰ angetreten, unser Hauptmann Gru-


-13-


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  • February 1, 2019 19:03:49 Jan Hansen

    linke Seite

    steil aufraffenden ca 300m hohen

    Felsen befindlichen Sperrforts.

    12⁰ mitt. durch Givet, eine Festung

    ebenfalls hoch auf Felsen die Forts;

    man sieht stolz die deutsche Flagge

    wehen; alles noch an der Maas gelegen.

    Nun geht es durch ein 3 km langes

    Tunnel und kommen 12⁴⁴ nach der

    schönen französischen Stadt Charleville;

    Haben also die belg. franz. Grenze

    überschritten.

    Es wird Richtung Rethel weitergefahren;

    die  Gegend ist nun wie umgewandelt,

    überaus leer, auch wenig

    bevölkert, weit und breit kein Haus,

    nichts als sumpfiges Gelände oder trockene

    steinige Hügel mit Sträuchern

    verwildert.

    5⁰ in Rethel, nach kurzem Aufenthalt

    geht es abermals weiter und gelangen

    10⁰ nachts in Grandpré an,

    wo es nach 1 1/2 Tagen mittags Verpfleg-


    -12-

    rechte Seite

    ung gibt mit Fleisch u Suppe.

    Der Zug wird auf ein Hinterstellungsgleis

    hinterstellt und wir übernachten dort.


    2. Januar 1916

    Früh 6⁰ gab es Kaffee u Butter als

    Morgen- u. zugleich Mittagmenage.

    Um 7³⁰ hieß es, alle Wagen müssen

    umgeräumt werden, der Bauzug wird

    aufgegeben, es wird Quartier bezogen.

    Der Tornister u.s.w. muß gepackt werden,

    dann um 12⁰ sei Abmarsch nach

    dem 25 km entfernten Harricourt, wo

    wir unser Quartier nehmen.

    Unsere Aufgabe sei, einen Teil der auszuführenden

    Vollbahnstrecke Autrecourt-

    Marcq herzustellen; unsere Lage sei

    so der Mittelpunkt der Bahntrace.

    Nach heftigem Ausräumen der Wagen

    und Packen der Tornister wurde um

    11³⁰ angetreten, unser Hauptmann Gru-


    -13-

  • February 1, 2019 19:03:45 Jan Hansen

    linke Seite

    steil aufraffenden ca 300m hohen

    Felsen befindlichen Sperrforts.

    12⁰ mitt. durch Givet, eine Festung

    ebenfalls hoch auf Felsen die Forts;

    man sieht stolz die deutsche Flagge

    wehen; alles noch an der Maas gelegen.

    Nun geht es durch ein 3 km langes

    Tunnel und kommen 12⁴⁴ nach der

    schönen französischen Stadt Charleville;

    Haben also die belg. franz. Grenze

    überschritten.

    Es wird Richtung Rethel weitergefahren;

    die  Gegend ist nun wie umgewandelt,

    überaus leer, auch wenig

    bevölkert, weit und breit kein Haus,

    nichts als sumpfiges Gelände oder trockene

    steinige Hügel mit Sträuchern

    verwildert.

    5⁰ in Rethel, nach kurzem Aufenthalt

    geht es abermals weiter und gelangen

    10⁰ nachts in Grandpré an,

    wo es nach 1 1/2 Tagen mittags Verpfleg-


    -12-

    rechte Seite

    ung gibt mit Fleisch u Suppe.

    Der Zug wird auf ein Hinterstellungsgleis

    hinterstellt und wir übernachten dort.


    2. Januar 1916

    Früh 6⁰ gab es Kaffee u Butter als

    Morgen- u. zugleich Mittagmenage.

    Um 7:³⁰ hieß es, alle Wagen müssen

    umgeräumt werden, der Bauzug wird

    aufgegeben, es wird Quartier bezogen.

    Der Tornister u.s.w. muß gepackt werden,

    dann um 12⁰ sei Abmarsch nach

    dem 25 km entfernten Harricourt, wo

    wir unser Quartier nehmen.

    Unsere Aufgabe sei, einen Teil der auszuführenden

    Vollbahnstrecke Autrecourt-

    Marcq herzustellen; unsere Lage sei

    so der Mittelpunkt der Bahntrace.

    Nach heftigem Ausräumen der Wagen

    und Packen der Tornister wurde um

    11³⁰ angetreten, unser Hauptmann Gru-


    -13-


  • February 1, 2019 19:03:39 Jan Hansen

    linke Seite

    steil aufraffenden ca 300m hohen

    Felsen befindlichen Sperrforts.

    12⁰ mitt. durch Givet, eine Festung

    ebenfalls hoch auf Felsen die Forts;

    man sieht stolz die deutsche Flagge

    wehen; alles noch an der Maas gelegen.

    Nun geht es durch ein 3 km langes

    Tunnel und kommen 12⁴⁴ nach der

    schönen französischen Stadt Charleville;

    Haben also die belg. franz. Grenze

    überschritten.

    Es wird Richtung Rethel weitergefahren;

    die  Gegend ist nun wie umgewandelt,

    überaus leer, auch wenig

    bevölkert, weit und breit kein Haus,

    nichts als sumpfiges Gelände oder trockene

    steinige Hügel mit Sträuchern

    verwildert.

    5⁰ in Rethel, nach kurzem Aufenthalt

    geht es abermals weiter und gelangen

    10⁰ nachts in Grandpré an,

    wo es nach 1 1/2 Tagen mittags Verpfleg-


    -12-

    rechte Seite

    ung gibt mit Fleisch u Suppe.

    Der Zug wird auf ein Hinterstellungsgleis

    hinterstellt und wir übernachten dort.


    2. Januar 1916

    Früh 6⁰ gab es Kaffee u Butter als

    Morgen- u. zugleich Mittagmenage.

    Um 7:³⁰ hieß es, alle Wagen müssen

    umgeräumt werden, der Bauzug wird

    aufgegeben, es wird Quartier bezogen.

    Der Tornister u.s.w. muß gepackt werden,

    dann um 12⁰ sei Abmarsch nach

    dem 25 km entfernten Harricourt, wo

    wir unser Quartier nehmen.

    Unsere Aufgabe sei, einen Teil der auszuführenden

    Vollbahnstrecke Autrecourt-

    Marcq herzustellen; unsere Lage sei

    so der Mittelpunkt der Bahntrace.

    Nach heftigem Ausräumen der Wagen

    und Packen der Tornister wurde um

    11:³⁰ angetreten, unser Hauptmann Gru-


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  • January 29, 2019 12:02:48 Jan Hansen

    linke Seite

    steil aufraffenden ca 300m hohen

    Felsen befindlichen Sperrforts.

    12:00 mitt. durch Givet, eine Festung

    ebenfalls hoch auf Felsen die Forts;

    man sieht stolz die deutsche Flagge

    wehen; alles noch an der Maas gelegen.

    Nun geht es durch ein 3 km langes

    Tunnel und kommen 12:45 nach der

    schönen französischen Stadt Charleville;

    Haben also die belg. franz. Grenze

    überschritten.

    Es wird Richtung Rethel weitergefahren;

    die  Gegend ist nun wie umgewandelt,

    überaus leer, auch wenig

    bevölkert, weit und breit kein Haus,

    nichts als sumpfiges Gelände oder trockene

    steinige Hügel mit Sträuchern

    verwildert.

    5:00 in Rethel, nach kurzem Aufenthalt

    geht es abermals weiter und gelangen

    10:00 nachts in Grandpré an,

    wo es nach 1 1/2 Tagen mittags Verpfleg-

    rechte Seite

    ung gibt mit Fleisch u Suppe.

    Der Zug wird auf ein Hinterstellungsgleis

    hinterstellt und wir übernachten dort.


    2. Januar 1916

    Früh 6:00 gab es Kaffee u Butter als

    Morgen- u. zugleich Mittagmenage.

    Um 7:30 hieß es, alle Wagen müssen

    umgeräumt werden, der Bauzug wird

    aufgegeben, es wird Quartier bezogen.

    Der Tornister u.s.w. muß gepackt werden,

    dann um 12:00 sei Abmarsch nach

    dem 25 km entfernten Harricourt, wo

    wir unser Quartier nehmen.

    Unsere Aufgabe sei, einen Teil der auszuführenden

    Vollbahnstrecke Autrecourt-

    Marcq herzustellen; unsere Lage sei

    so der Mittelpunkt der Bahntrace.

    Nach heftigem Ausräumen der Wagen

    und Packen der Tornister wurde um

    11:30 angetreten, unser Hauptmann Gru-


  • January 26, 2019 10:17:02 Jan Hansen

    linke Seite

    steil aufraffenden ca 300m hohen

    Felsen befindlichen Sperrforts.

    12 0 mitt. durch Givet, eine Festung

    ebenfalls hoch auf Felsen die Forts;

    man sieht stolz die deutsche Flagge

    wehen; alles noch an der Maas gelegen.

    Nun geht es durch ein 3 km langes

    Tunnel und kommen 12 45 nach der

    schönen französischen Stadt Charleville;

    Haben also die belg. franz. Grenze

    überschritten.

    Es wird Richtung Rethel weitergefahren;

    die  Gegend ist nun wie umgewandelt,

    überaus leer, auch wenig

    bevölkert, weit und breit kein Haus,

    nichts als sumpfiges Gelände oder trockene

    steinige Hügel mit Sträuchern

    verwildert.

    5 0 in Rethel, nach kurzem Aufenthalt

    geht es abermals weiter und gelangen

    10 0 nachts in Grandpré an,

    wo es nach 1 1/2 Tagen mittags Verpfleg-

    rechte Seite

    ung gibt mit Fleisch u Suppe.

    Der Zug wird auf ein Hinterstellungsgleis

    hinterstellt und wir übernachten dort.


    2. Januar 1916

    Früh 6 0 gab es Kaffee u Butter als

    Morgen- u. zugleich Mittagmenage.

    Um 7 30 hieß es, alle Wagen müssen

    umgeräumt werden, der Bauzug wird

    aufgegeben, es wird Quartier bezogen.

    Der Tornister u.s.w. muß gepackt werden,

    dann um 12 0 sei Abmarsch nach

    dem 25 km entfernten Harricourt, wo

    wir unser Quartier nehmen.

    Unsere Aufgabe sei, einen Teil der auszuführenden

    Vollbahnstrecke Autrecourt-

    Marcq herzustellen; unsere Lage sei

    so der Mittelpunkt der Bahntrace.

    Nach heftigem Ausräumen der Wagen

    und Packen der Tornister wurde um

    11 30 angetreten, unser Hauptmann Gru-


  • January 26, 2019 10:10:32 Jan Hansen

    linke Seite

    steil aufraffenden ca 300m hohen

    Felsen befindlichen Sperrforts.

    12 0 mitt. durch Givet, eine Festung

    ebenfalls hoch auf Felsen die Forts;

    man sieht stolz die deutsche Flagge

    wehen; alles noch an der Maas gelegen.

    Nun geht es durch ein 3 km langes

    Tunnel und kommen 12 45 nach der

    schönen französischen Stadt Charleville;

    Haben also die belg. franz. Grenze

    überschritten.

    Es wird Richtung Rethel weitergefahren;

    die  Gegend ist nun wie umgewandelt,

    überaus leer, auch wenig

    bevölkert, weit und breit kein Haus,

    nichts als sumpfiges Gelände oder trockene

    steinige Hügel mit Sträuchern

    verwildert.

    5 0 in Rethel, nach kurzem Aufenthalt

    geht es abermals weiter und gelangen

    10 0 nachts in Grandpré an,

    wo es nach 1 1/2 Tagen mittags Verpfleg-

    rechte Seite

    ung gibt mit Fleisch u Suppe.

    Der Zug wird auf ein Hinterstellungsgleis

    hinterstellt und wir übernachten dort.


    2. Januar 1916

    Früh 6 0 gab es Kaffee u Butter als

    Morgen- u. zugleich Mittagmenage.

    Um 7 30 hieß es, alle Wagen müssen

    umgeräumt werden, der Bauzug wird

    aufgegeben, es wird Quartier bezogen.

    Der Tornister u.s.w. muß gepackt werden,

    dann um 12 0 sei Abmarsch nach

    dem 25 km entfernten Harricourt, wo

    wir unser Quartier nehmen.

    Unsere Aufgabe sei, einen Teil der auszuführenden

    Vollbahnstrecke Autrecourt-

    Marcqherzustellen; unsere Lage sei

    so der Mittelpunkt der Bahntrace.

    Nach heftigem Ausräumen der Wagen

    und Packen der Tornister wurde um

    11 30 angetreten, unser Hauptmann Gru-


  • January 26, 2019 10:05:19 Jan Hansen

    linke Seite

    steil aufraffenden ca 300m hohen

    Felsen befindlichen Sperrforts.

    12 0 mitt. durch Givet, eine Festung

    ebenfalls hoch auf Felsen die Forts;

    man sieht stolz die deutsche Flagge

    wehen; alles noch an der Maas gelegen.

    Nun geht es durch ein 3 km langes

    Tunnel und kommen 12 45 nach der

    schönen französischen Stadt Charleville;

    Haben also die belg. franz. Grenze

    überschritten.

    Es wird Richtung Rethel weitergefahren;

    die  Gegend ist nun wie umgewandelt,

    überaus leer, auch wenig

    bevölkert, weit und breit kein Haus,

    nichts als sumpfiges Gelände oder trockene

    steinige Hügel mit Sträuchern

    verwildert.

    5 0 in Rethel, nach kurzem Aufenthalt

    geht es abermals weiter und gelangen

    10 0 nachts in Grandpré an,

    wo es nach 1 1/2 Tagen mittags Verpfleg-

    rechte Seite

    ung gibt mit Fleisch u Suppe.

    Der Zug wird auf ein Hinterstellungsgleis

    hinterstellt und wir übernachten dort.


    2. Januar 1916

    Früh 6 0 gab es Kaffee u Butter als

    Morgen- u. zugleich Mittagmenage.

    Um 7 30 hieß es, alle Wagen müssen

    umgeräumt werden, der Bauzug wird

    aufgegeben, es wird Quartier bezogen.

    Der Tornister u.s.w. muß gepackt werden,

    dann um 12 0 sei Abmarsch nach

    dem 25 km entfernten Harricourt, wo

    wir unser Quartier nehmen.

    Unsere Aufgabe sei, einen Teil der auszuführenden

    Vollbahnstrecke Autrecourt-

    Marcqherzustellen; unsere Lage sei

    so der Mittelpunkt der Bahntrasse.

    Nach heftigem Ausräumen der Wagen

    und Packen der Tornister wurde um

    11 30 angetreten, unser Hauptmann Gru-


  • January 26, 2019 09:58:26 Jan Hansen

    linke Seite

    steil aufraffenden ca 300m hohen

    Felsen befindlichen Sperrforts.

    12 0 mitt. durch Givet, eine Festung

    ebenfalls hoch auf Felsen die Forts;

    man sieht stolz die deutsche Flagge

    wehen; alles noch an der Maas gelegen.

    Nun geht es durch ein 3 km langes

    Tunnel und kommen 12 45 nach der

    schönen französischen Stadt Charleville;

    Haben also die belg. franz. Grenze

    überschritten.

    Es wird Richtung Rethel weitergefahren;

    die  Gegend ist nun wie umgewandelt,

    überaus leer, auch wenig

    bevölkert, weit und breit kein Haus,

    nichts als sumpfiges Gelände oder trockene

    steinige Hügel mit Sträuchern

    verwildert.

    5 0 in Rethel, nach kurzem Aufenthalt

    geht es abermals weiter und gelangen

    10 0 nachts in Grandpré an,

    wo es nach 1 1/2 Tagen mittags Verpfleg-

    rechte Seite

    ung gibt mit Fleisch u Suppe.

    Der Zug wird auf ein Hinterstellungsgleis

    hinterstellt und wir übernachten dort.


    2. Januar 1916

    Früh 6 0 gab es Kaffee u Butter als

    Morgen- u. zugleich Mittagmenage.

    Um 7 30 hieß es, alle Wagen müssen

    umgeräumt werden, der Bauzug wird

    aufgegeben, es wird Quartier bezogen.

    Der Tornister u.s.w. muß gepackt werden,

    dann um 12 0 sei Abmarsch nach

    dem 25 km entfernten Harricourt, wo

    wir unser Quartier nehmen.

    Unsere Aufgabe sei, einen Teil der auszuführenden

    Vollbahnstrecke Autrecourt-

    Marog herzustellen; unsere Lage sei

    so der Mittelpunkt der Bahntrasse.

    Nach heftigem Ausräumen der Wagen

    und Packen der Tornister wurde um

    11 30 angetreten, unser Hauptmann Gru-


  • January 26, 2019 09:50:37 Jan Hansen

    linke Seite

    steil aufraffenden ca 300m hohen

    Felsen befindlichen Sperrforts.

    12 0 mitt. durch Givet, eine Festung

    ebenfalls hoch auf Felsen die Forts;

    man sieht stolz die deutsche Flagge

    wehen; alles noch an der Maas gelegen.

    Nun geht es durch ein 3 km langes

    Tunnel und kommen 12 45 nach der

    schönen französischen Stadt Charleville;

    Haben also die belg. franz. Grenze

    überschritten.

    Es wird Richtung Rethel weitergefahren;

    die  Gegend ist nun wie umgewandelt,

    überaus leer, auch wenig

    bevölkert, weit und breit kein Haus,

    nichts als sumpfiges Gelände oder trockene

    steinige Hügel mit Sträuchern

    verwildert.

    5 0 in Rethel, nach kurzem Aufenthalt

    geht es abermals weiter und gelangen

    10 0 nachts in Grandpré an,

    wo es nach 1 1/2 Tagen mittags Verpfleg-

    rechte Seite

    ung gibt mit Fleisch u Suppe.

    Der Zug wird auf ein Hinterstellungsgleis

    hinterstellt und wir übernachten dort.


    2. Januar 1916

    Früh 6 0 gab es Kaffee u Butter als

    Morgen- u. zugleich Mittagmenage.

    Um 7 30 hieß es, alle Wagen müssen

    umgeräumt werden, der Bauzug wird

    aufgegeben, es wird Quartier bezogen.

    Der Tornister u.s.w. muß gepackt werden,

    dann um 12 0 sei Abmarsch nach

    dem 25 km entfernten Harricant, wo

    wir unser Quartier nehmen.

    Unsere Aufgane sei, einen Teil der auszuführenden

    Vollbahnstrecke Autreomt -

    Marog herzustellen; unsere Lage sei

    so der Mittelpunkt der Bahntrasse.

    Nach heftigem Ausräumen der Wagen

    und Packen der Tornister wurde um

    11 30 angetreten, unser Hauptmann Gru-


  • January 26, 2019 09:48:40 Jan Hansen

    linke Seite

    steil aufraffenden ca 300m hohen

    Felsen befindlichen Sperrforts.

    12 0 mitt. durch Givet, eine Festung

    ebenfalls hoch auf Felsen die Forts;

    man sieht stolz die deutsche Flagge

    wehen; alles noch an der Maas gelegen.

    Nun geht es durch ein 3 km langes

    Tunnel und kommen 12 45 nach der

    schönen französischen Stadt Charleville;

    Haben also die belg. franz. Grenze

    überschritten.

    Es wird Richtung Rethel weitergefahren;

    die  Gegend ist nun wie umgewandelt,

    überaus leer, auch wenig

    bevölkert, weit und breit kein Haus,

    nichts als sumpfiges Gelände oder trockene

    steinige Hügel mit Sträuchern

    verwildert.

    5 0 in Rethel, nach kurzem Aufenthalt

    geht es abermals weiter und gelangen

    10 0 nachts in Grandpré an,

    wo es nach 1 1/2 Tagen mittags Verpfleg-

    rechte Seite

    ung gibt mit Fleisch u Suppe.

    Der Zug wird auf ein Hinterstellungsgleis

    hinterstellt und wir übernachten dort.


    2. Januar 1916

    Früh 6 0 gab es Kaffee u Butter als

    Morgen- u. zugleich Mittagmenage.

    Um 7 30 hieß es, alle Wagen müssen

    umgeräumt werden, der Bauzug wird

    aufgegeben, es wird Quartier bezogen.

    Der Tornister u.s.w. muß gepackt werden,

    dann um 12 0 sei Abmarsch nach

    dem 20 km entfernten Harricant, wo

    wir unser Quartier nehmen.

    Unsere Aufgane sei, einen Teil der auszuführenden

    Vollbahnstrecke Autreomt -

    Marog herzustellen; unsere Lage sei

    so der Mittelpunkt der Bahntrasse.

    Nach heftigem Ausräumen der Wagen

    und Packen der Tornister wurde um

    11 30 angetreten, unser Hauptmann Gru-


  • January 25, 2019 19:40:56 Jan Hansen

    linke Seite

    steil aufraffenden ca 300m hohen

    Felsen befindlichen Sperrforts.

    12 0 mitt. durch Givet, eine Festung

    ebenfalls hoch auf Felsen die Forts;

    man sieht stolz die deutsche Flagge

    wehen; alles noch an der Maas gelegen.

    Nun geht es durch ein 3 km langes

    Tunnel und kommen 12 45 nach der

    schönen französischen Stadt Charleville;

    Haben also die belg. franz. Grenze

    überschritten.

    Es wird Richtung Rethel weitergefahren;

    die  Gegend ist nun wie umgewandelt,

    überaus leer, auch wenig

    bevölkert, weit und breit kein Haus,

    nichts als sumpfiges Gelände oder trockene

    steinige Hügel mit Sträuchern

    verwildert.

    5 0 in Rethel, nach kurzem Aufenthalt

    geht es abermals weiter und gelangen

    10 0 nachts in Grandpré an,

    wo es nach 1 1/2 Tagen mittags Verpfleg-

    rechte Seite

    ung gibt mit Fleisch u Suppe.

    Der Zug wird auf ein Hinterstellungsgleis

    hinterstellt und wir übernachten dort.


    2. Januar 1916

    Früh 6 0 gab es Kaffee u Butter als

    Morgen- u. zugleich Mittagmenage.

    Um 7 30 hieß es, alle Wagen müssen

    umgeräumt werden, der Bauzug wird

    aufgegeben, es wird Munition bezogen.

    Der Tornister u.s.w. muß gepackt werden,

    dann um 12 0 sei Abmarsch nach

    dem 20 km entfernten Harricant, wo

    wir unser Quartier nehmen.

    Unsere Aufgane sei, einen Teil der auszuführenden

    Vollbahnstrecke Autreomt -

    Marog herzustellen; unsere Lage sei

    so der Mittelpunkt der Bahntrasse.

    Nach heftigem Ausräumen der Wagen

    und Packen der Tornister wurde um

    11 30 angetreten, unser Hauptmann Gru-


  • January 25, 2019 19:34:00 Jan Hansen

    linke Seite

    steil aufraffenden ca 300m hohen

    Felsen befindlichen Sperrforts.

    12 0 mitt. durch Givet, eine Festung

    ebenfalls hoch auf Felsen die Forts;

    man sieht stolz die deutsche Flagge

    wehen; alles noch an der Maas gelegen.

    Nun geht es durch ein 3 km langes

    Tunnel und kommen 12 45 nach der

    schönen französischen Stadt Charleville;

    Haben also die belg. franz. Grenze

    überschritten.

    Es wird Richtung Rethel weitergefahren;

    die  Gegend ist nun wie umgewandelt,

    überaus leer, auch wenig

    bevölkert, weit und breit kein Haus,

    nichts als sumpfiges Gelände oder trockene

    steinige Hügel mit Sträuchern

    verwildert.

    5 0 in Rethel, nach kurzem Aufenthalt

    geht es abermals weiter und gelangen

    10 0 nachts in Grandpré an,

    wo es nach 1 1/2 Tagen mittags Verpfleg-

    rechte Seite

    ung gibt mit Fleisch u Suppe.

    Der Zug wird auf ein Hinterstellungsgleis

    hinterstellt und wir übernachten dort.


    2. Januar 1916

    Früh 6 0 gab es Kaffee u Butter als

    Morgen- u. zugleich Mittagmenage.

    Um 7 30 hieß es, alle Wagen müssen

    umgeräumt werden, der Bauzug wird

    aufgegeben, es wird Munition bezogen.

    Der Tornister u.s.w. muß gepackt werden,

    dann um 12 0 sei Abmarsch nach

    dem 20 km entfernten Harricant, wo

    wir unser Quartier nehmen.


  • January 25, 2019 19:29:49 Jan Hansen

    linke Seite

    steil aufraffenden ca 300m hohen

    Felsen befindlichen Sperrforts.

    12 0 mitt. durch Givet, eine Festung

    ebenfalls hoch auf Felsen die Forts;

    man sieht stolz die deutsche Flagge

    wehen; alles noch an der Maas gelegen.

    Nun geht es durch ein 3 km langes

    Tunnel und kommen 12 45 nach der

    schönen französischen Stadt Charleville;

    Haben also die belg. franz. Grenze

    überschritten.

    Es wird Richtung Rethel weitergefahren;

    die  Gegend ist nun wie umgewandelt,

    überaus leer, auch wenig

    bevölkert, weit und breit kein Haus,

    nichts als sumpfiges Gelände oder trockene

    steinige Hügel mit Sträuchern

    verwildert.

    5 0 in Rethel, nach kurzem Aufenthalt

    geht es abermals weiter und gelangen

    10 0 nachts in Grandpré an,

    wo es nach 1 1/2 Tagen mittags Verpfleg-

    rechte Seite

    ung gibt mit Fleisch u Suppe.

    Der Zug wird auf ein Hinterstellungsgleis

    hinterstellt und wir übernachten dort.


    2. Januar 1916

    Früh 6 0 gab es Kaffee u Butter als

    Morgen- u. zugleich Mittagmenage.


  • January 25, 2019 19:26:46 Jan Hansen

    linke Seite

    steil aufraffenden ca 300m hohen

    Felsen befindlichen Sperrforts.

    12 0 mitt. durch Givet, eine Festung

    ebenfalls hoch auf Felsen die Forts;

    man sieht stolz die deutsche Flagge

    wehen; alles noch an der Maas gelegen.

    Nun geht es durch ein 3 km langes

    Tunnel und kommen 12 45 nach der

    schönen französischen Stadt Charleville;

    Haben also die belg. franz. Grenze

    überschritten.

    Es wird Richtung Rethel weitergefahren;

    die  Gegend ist nun wie umgewandelt,

    überaus leer, auch wenig

    bevölkert, weit und breit kein Haus,

    nichts als sumpfiges Gelände oder trockene

    steinige Hügel mit Sträuchern

    verwildert.

    5 0 in Rethel, nach kurzem Aufenthalt

    geht es abermals weiter und gelangen

    10 0 nachts in Grandpré an,

    wo es nach 1 1/2 Tagen mittags Verpfleg-

    rechte Seite

    ung gibt mit Fleisch u Suppe.

    Der Zug wird auf ein Hinterstellungsgleis

    hinterstellt und wir übernachten dort.


  • January 25, 2019 19:25:46 Jan Hansen

    linke Seite

    steil aufraffenden ca 300m hohen

    Felsen befindlichen Sperrforts.

    12 0 mitt. durch Givet, eine Festung

    ebenfalls hoch auf Felsen die Forts;

    man sieht stolz die deutsche Flagge

    wehen; alles noch an der Maas gelegen.

    Nun geht es durch ein 3 km langes

    Tunnel und kommen 12 45 nach der

    schönen französischen Stadt Charleville;

    Haben also die belg. franz. Grenze

    überschritten.

    Es wird Richtung Rethel weitergefahren;

    die  Gegend ist nun wie umgewandelt,

    überaus leer, auch wenig

    bevölkert, weit und breit kein Haus,

    nichts als sumpfiges Gelände oder trockene

    steinige Hügel mit Sträuchern

    verwildert.

    5 0 in Rethel, nach kurzem Aufenthalt

    geht es abermals weiter und gelangen

    10 0 nachts in Grandpré an,

    wo es nach 1 1/2 Tagen mittags Verpfleg-

    rechte Seite

    ung gibt mit Fleisch u Suppe.


  • January 25, 2019 19:24:45 Jan Hansen

    linke Seite

    steil aufraffenden ca 300m hohen

    Felsen befindlichen Sperrforts.

    12 0 mitt. durch Givet, eine Festung

    ebenfalls hoch auf Felsen die Forts;

    man sieht stolz die deutsche Flagge

    wehen; alles noch an der Maas gelegen.

    Nun geht es durch ein 3 km langes

    Tunnel und kommen 12 45 nach der

    schönen französischen Stadt Charleville;

    Haben also die belg. franz. Grenze

    überschritten.

    Es wird Richtung Rhetel weitergefahren;

    die  Gegend ist nun wie umgewandelt,

    überaus leer, auch wenig

    bevölkert, weit und breit kein Haus,

    nichts als sumpfiges Gelände oder trockene

    steinige Hügel mit Sträuchern

    verwildert.

    5 0 in Rhetel, nach kurzem Aufenthalt

    geht es abermals weiter und gelangen

    10 0 nachts in Grandpré an,

    wo es nach 1 1/2 Tagen mittags Verpfleg-

    rechte Seite

    ung gibt mit Fleisch u Suppe.


  • January 25, 2019 19:13:55 Jan Hansen

    linke Seite

    steil aufraffenden ca 300m hohen

    Felsen befindlichen Sperrforts.

    12 0 mitt. durch Givet, eine Festung

    ebenfalls hoch auf Felsen die Forts;

    man sieht stolz die deutsche Flagge

    wehen; alles noch an der Maas gelegen.

    Nun geht es durch ein 3 km langes

    Tunnel und kommen 12 45 nach der

    schönen französischen Stadt Charleville;

    Haben also die belg. franz. Grenze

    überschritten.



  • January 25, 2019 17:21:59 Jan Hansen

    linke Seite

    steil aufraffenden ca 300m hohen

    Felsen befindlichen Sperrforts.


Description

Save description
  • 50.136386||4.824387||

    Givet

  • 49.762085||4.726096||

    Charleville

  • 49.5084965||4.3662756||

    Rethel

  • 49.341145||4.870649||

    Grandpré

  • 49.434442||4.931267||

    Harricourt

Location(s)
  • Document location Givet
  • Additional document location Charleville
  • Additional document location Rethel
  • Additional document location Grandpré
  • Additional document location Harricourt


ID
1433 / 13431
Source
http://europeana1914-1918.eu/...
Contributor
Boscher-Haering, Annette
License
http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/


January 1, 1916 – January 2, 1916
  • Deutsch

  • Western Front

  • Remembrance



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