Telegraphist Alfred Pöge an der Westfront am Chemin des Dames, item 68

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Lfd. Nr. 18.


mangel bermerkbar. Viele Geschütze waren zerstört. Überall wurde

die Munition zusammengesucht. Keine Kolonne konnte meher in der

grundlosen Gegend fahren. Fast alle betonierten Batterie=

stellungen, ware zerstört und die Kanoniere schossen an allen

Stellen, wo sie nur Munition erwischten. Sehr zu leiden hatten

die Mannschaften in den vorderen Gräben. Munition und Lebens=

mittel konnten sehr erschwert vorgebracht werden.


Am 15. 4. mussten alle verfügbaren Mannschaften mit

4 Kochgeschirren (Essen für 8 Mann), vollständig behängt mit

Patronengürteln und Handgranaten nach den vorderen Gräben.

Wir ahnten schon, das ein Angriff bevorstand.


Am 16. 4. morgens 6 Uhr Sperrfeuerleuchtkugeln.

Wir wussten, das ein grosser Angriff der Franzosen bevorstand.

Nach einstündigem Feuer sezte dieser ein. Bei Cerny 11. drangen

sie bis in den dritten Graben. Der Hohlweg bei Cerny wurde

stark verteidigt. Bei REgiment 29 drangen sie bis in den Para=

diesgrundvor. Bei Regiment 78 waren sie durchgestossen, aber in

zäher Verteidigung wieder zurückgeworfen. An dieser Stelle wur=

den Gefangene gemacht. Viel Wiederstand wurde von den Gefan

genen nicht mehr geleistet, denn sie waren froh aus diesem

Feuerregen herauszukommen.


Bei Regiment 30 waren sie bis in den dritten Graben

vorgedrungen. Zu unserem Schrecken sahen wir das erste Mal die

Senegalneger. Ein schreckliches Viehzeug mit Dolchen bewaffnet.

Lebend sind nicht viel in Gefangenschaft gekommen.


Unsere Artellerie schoss an diesem Tae dauerend zu

kurz und brachte uns sehr viel Verluste bei. Wir konnten uns

nur mit Signalgerätand Brieftauben mit dem Hintergelände

verständigen. Zum ersten Make mussten wir versuchen, die Ver=

bindung mit einem Funkgerät aufzunehmen. Doe Besatzung

eines solchen Trupps bestand aus 4 Mann. Es ist uns aber niemals

gelungen mit der Gegenstation in Verbindung zu kommen.


Die meistens Batterien hatten ihre Munition verschos=

sen und die Geschütze zum Zeil zerstört. Von der 3. bayr. 4.

wurden alle Geschütze ver-schütteö. Mannschaften und Munition

flogen in die Luft.


Am 16. 4. abends wurde die 20. Jnf. Division

 zur Verstärkung eingesezt. Das Regiment 77 wurde den 29 ern

zur Verfügung gestellt, denn bei Cerny hatten wir grosse eigene

Verluste. Der Tunnelausgang bei Cerny 1 war eingeschossen, in

diesem lag ein halbes Bataillon Infanterie. Soweit sie noch am

Leben waren, hatten sie nur Ausgang nach dem erstem Graben und

wurden hier von den Franzosen gefangen genommen. In der Nacht

schafften wir noch einen Trupp Senegelneger nach der Artellerie=

gruppe 1. Vier Geschütze, die wir vom Gefechtsstand

beobachten konnten, feuerten bis zum Verlust des letzten Mannes.

alles Geschütze waren zerstört. Im Auftrage des Gruppenführers

stellten wir die grösste Anzahl der Neger an die zerstörten

Geschütze und mussten nun zusehen, wir ihnen das gleiche Schick=

sal ereilte. Hier konnte man als Mensch die Roheit und Schreck=

lichkeit des Krieges erkennen. Viel von den Negern kamen nicht in

Gefangenschaft.


Fortsetzung Blatt 19.

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Lfd. Nr. 18.


mangel bermerkbar. Viele Geschütze waren zerstört. Überall wurde

die Munition zusammengesucht. Keine Kolonne konnte meher in der

grundlosen Gegend fahren. Fast alle betonierten Batterie=

stellungen, ware zerstört und die Kanoniere schossen an allen

Stellen, wo sie nur Munition erwischten. Sehr zu leiden hatten

die Mannschaften in den vorderen Gräben. Munition und Lebens=

mittel konnten sehr erschwert vorgebracht werden.


Am 15. 4. mussten alle verfügbaren Mannschaften mit

4 Kochgeschirren (Essen für 8 Mann), vollständig behängt mit

Patronengürteln und Handgranaten nach den vorderen Gräben.

Wir ahnten schon, das ein Angriff bevorstand.


Am 16. 4. morgens 6 Uhr Sperrfeuerleuchtkugeln.

Wir wussten, das ein grosser Angriff der Franzosen bevorstand.

Nach einstündigem Feuer sezte dieser ein. Bei Cerny 11. drangen

sie bis in den dritten Graben. Der Hohlweg bei Cerny wurde

stark verteidigt. Bei REgiment 29 drangen sie bis in den Para=

diesgrundvor. Bei Regiment 78 waren sie durchgestossen, aber in

zäher Verteidigung wieder zurückgeworfen. An dieser Stelle wur=

den Gefangene gemacht. Viel Wiederstand wurde von den Gefan

genen nicht mehr geleistet, denn sie waren froh aus diesem

Feuerregen herauszukommen.


Bei Regiment 30 waren sie bis in den dritten Graben

vorgedrungen. Zu unserem Schrecken sahen wir das erste Mal die

Senegalneger. Ein schreckliches Viehzeug mit Dolchen bewaffnet.

Lebend sind nicht viel in Gefangenschaft gekommen.


Unsere Artellerie schoss an diesem Tae dauerend zu

kurz und brachte uns sehr viel Verluste bei. Wir konnten uns

nur mit Signalgerätand Brieftauben mit dem Hintergelände

verständigen. Zum ersten Make mussten wir versuchen, die Ver=

bindung mit einem Funkgerät aufzunehmen. Doe Besatzung

eines solchen Trupps bestand aus 4 Mann. Es ist uns aber niemals

gelungen mit der Gegenstation in Verbindung zu kommen.


Die meistens Batterien hatten ihre Munition verschos=

sen und die Geschütze zum Zeil zerstört. Von der 3. bayr. 4.

wurden alle Geschütze ver-schütteö. Mannschaften und Munition

flogen in die Luft.


Am 16. 4. abends wurde die 20. Jnf. Division

 zur Verstärkung eingesezt. Das Regiment 77 wurde den 29 ern

zur Verfügung gestellt, denn bei Cerny hatten wir grosse eigene

Verluste. Der Tunnelausgang bei Cerny 1 war eingeschossen, in

diesem lag ein halbes Bataillon Infanterie. Soweit sie noch am

Leben waren, hatten sie nur Ausgang nach dem erstem Graben und

wurden hier von den Franzosen gefangen genommen. In der Nacht

schafften wir noch einen Trupp Senegelneger nach der Artellerie=

gruppe 1. Vier Geschütze, die wir vom Gefechtsstand

beobachten konnten, feuerten bis zum Verlust des letzten Mannes.

alles Geschütze waren zerstört. Im Auftrage des Gruppenführers

stellten wir die grösste Anzahl der Neger an die zerstörten

Geschütze und mussten nun zusehen, wir ihnen das gleiche Schick=

sal ereilte. Hier konnte man als Mensch die Roheit und Schreck=

lichkeit des Krieges erkennen. Viel von den Negern kamen nicht in

Gefangenschaft.


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  • October 21, 2018 19:04:17 Sarika Jain

    Lfd. Nr. 18.


    mangel bermerkbar. Viele Geschütze waren zerstört. Überall wurde

    die Munition zusammengesucht. Keine Kolonne konnte meher in der

    grundlosen Gegend fahren. Fast alle betonierten Batterie=

    stellungen, ware zerstört und die Kanoniere schossen an allen

    Stellen, wo sie nur Munition erwischten. Sehr zu leiden hatten

    die Mannschaften in den vorderen Gräben. Munition und Lebens=

    mittel konnten sehr erschwert vorgebracht werden.


    Am 15. 4. mussten alle verfügbaren Mannschaften mit

    4 Kochgeschirren (Essen für 8 Mann), vollständig behängt mit

    Patronengürteln und Handgranaten nach den vorderen Gräben.

    Wir ahnten schon, das ein Angriff bevorstand.


    Am 16. 4. morgens 6 Uhr Sperrfeuerleuchtkugeln.

    Wir wussten, das ein grosser Angriff der Franzosen bevorstand.

    Nach einstündigem Feuer sezte dieser ein. Bei Cerny 11. drangen

    sie bis in den dritten Graben. Der Hohlweg bei Cerny wurde

    stark verteidigt. Bei REgiment 29 drangen sie bis in den Para=

    diesgrundvor. Bei Regiment 78 waren sie durchgestossen, aber in

    zäher Verteidigung wieder zurückgeworfen. An dieser Stelle wur=

    den Gefangene gemacht. Viel Wiederstand wurde von den Gefan

    genen nicht mehr geleistet, denn sie waren froh aus diesem

    Feuerregen herauszukommen.


    Bei Regiment 30 waren sie bis in den dritten Graben

    vorgedrungen. Zu unserem Schrecken sahen wir das erste Mal die

    Senegalneger. Ein schreckliches Viehzeug mit Dolchen bewaffnet.

    Lebend sind nicht viel in Gefangenschaft gekommen.


    Unsere Artellerie schoss an diesem Tae dauerend zu

    kurz und brachte uns sehr viel Verluste bei. Wir konnten uns

    nur mit Signalgerätand Brieftauben mit dem Hintergelände

    verständigen. Zum ersten Make mussten wir versuchen, die Ver=

    bindung mit einem Funkgerät aufzunehmen. Doe Besatzung

    eines solchen Trupps bestand aus 4 Mann. Es ist uns aber niemals

    gelungen mit der Gegenstation in Verbindung zu kommen.


    Die meistens Batterien hatten ihre Munition verschos=

    sen und die Geschütze zum Zeil zerstört. Von der 3. bayr. 4.

    wurden alle Geschütze ver-schütteö. Mannschaften und Munition

    flogen in die Luft.


    Am 16. 4. abends wurde die 20. Jnf. Division

     zur Verstärkung eingesezt. Das Regiment 77 wurde den 29 ern

    zur Verfügung gestellt, denn bei Cerny hatten wir grosse eigene

    Verluste. Der Tunnelausgang bei Cerny 1 war eingeschossen, in

    diesem lag ein halbes Bataillon Infanterie. Soweit sie noch am

    Leben waren, hatten sie nur Ausgang nach dem erstem Graben und

    wurden hier von den Franzosen gefangen genommen. In der Nacht

    schafften wir noch einen Trupp Senegelneger nach der Artellerie=

    gruppe 1. Vier Geschütze, die wir vom Gefechtsstand

    beobachten konnten, feuerten bis zum Verlust des letzten Mannes.

    alles Geschütze waren zerstört. Im Auftrage des Gruppenführers

    stellten wir die grösste Anzahl der Neger an die zerstörten

    Geschütze und mussten nun zusehen, wir ihnen das gleiche Schick=

    sal ereilte. Hier konnte man als Mensch die Roheit und Schreck=

    lichkeit des Krieges erkennen. Viel von den Negern kamen nicht in

    Gefangenschaft.


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  • October 21, 2018 19:02:56 Sarika Jain

    Lfd. Nr. 18.


    mangel bermerkbar. Viele Geschütze waren zerstört. Überall wurde

    die Munition zusammengesucht. Keine Kolonne konnte meher in der

    grundlosen Gegend fahren. Fast alle betonierten Batterie=

    stellungen, ware zerstört und die Kanoniere schossen an allen

    Stellen, wo sie nur Munition erwischten. Sehr zu leiden hatten

    die Mannschaften in den vorderen Gräben. Munition und Lebens=

    mittel konnten sehr erschwert vorgebracht werden.


    Am 15. 4. mussten alle verfügbaren Mannschaften mit

    4 Kochgeschirren (Essen für 8 Mann), vollständig behängt mit

    Patronengürteln und Handgranaten nach den vorderen Gräben.

    Wir ahnten schon, das ein Angriff bevorstand.


    Am 16. 4. morgens 6 Uhr Sperrfeuerleuchtkugeln.

    Wir wussten, das ein grosser Angriff der Franzosen bevorstand.

    Nach einstündigem Feuer sezte dieser ein. Bei Cerny 11. drangen

    sie bis in den dritten Graben. Der Hohlweg bei Cerny wurde

    stark verteidigt. Bei REgiment 29 drangen sie bis in den Para=

    diesgrundvor. Bei Regiment 78 waren sie durchgestossen, aber in

    zäher Verteidigung wieder zurückgeworfen. An dieser Stelle wur=

    den Gefangene gemacht. Viel Wiederstand wurde von den Grfan

    genen nicht mehr geleistet, denn sie waren froh aus diesem

    Feuerregen herauszukommen.


    Bei Regiment 30 waren sie bis in den dritten Graben

    vorgedrungen. Zu unserem Schrecken sahen wir das erste Mal die

    Senegalneger. Ein schreckliches Viehzeug mit Dolchen bewaffnet.

    Lebend sind nicht viel in Gefangenschaft gekommen.


    Unsere Artellerie schoss an diesem Tae dauerend zu

    kurz und brachte uns sehr viel Verluste bei. Wir konnten uns

    nur mit Signalgerätand Brieftauben mit dem Hintergelände

    verständigen. Zum ersten Make mussten wir versuchen, die Ver=

    bindung mit einem Funkgerät aufzunehmen. Doe Besatzung

    eines solchen Trupps bestand aus 4 Mann. Es ist uns aber niemals

    gelungen mit der Gegenstation in Verbindung zu kommen.


    Die meistens Batterien hatten ihre Munition verschos=

    sen und die Geschütze zum Zeil zerstört. Von der 3. bayr. 4.

    wurden alle Geschütze ver-schütteö. Mannschaften und Munition

    flogen in die Luft.


    Am 16. 4. abends wurde die 20. Jnf. Division

     zur Verstärkung eingesezt. Das Regiment 77 wurde den 29 ern

    zur Verfügung gestellt, denn bei Cerny hatten wir grosse eigene

    Verluste. Der Tunnelausgang bei Cerny 1 war eingeschossen, in

    diesem lag ein halbes Bataillon Infanterie. Soweit sie noch am

    Leben waren, hatten sie nur Ausgang nach dem erstem Graben und

    wurden hier von den Franzosen gefangen genommen. In der Nacht

    schafften wir noch einen Trupp Senegelneger nach der Artellerie=

    gruppe 1. Vier  Geschütze, die wir vom Gefechtsstand

    beobachten konnten, feuerten bis zum Verlust des letzten Mannes.

    alles Geschütze waren zerstört. Im Auftrage des Gruppenführers

    stellten wir die grösste Anzahl der Neger an die zerstörten

    Geschütze und mussten nun zusehen, wir ihnen das gleiche Schick=

    sal ereilte. Hier konnte man als Mensch die Roheit und Schreck=

    lichkeit des Krieges erkennen. Viel von den Negern kamen nicht in

    Gefangenschaft.


    Fortsetzung Blatt 19.


  • October 21, 2018 18:56:38 Sarika Jain

    Lfd. Nr. 18.


    mangel bermerkbar. Viele Geschütze waren zerstört. Überall wurde

    die Munition zusammengesucht. Keine Kolonne konnte meher in der

    grundlosen Gegend fahren. Fast alle betonierten Batterie=

    stellungen, ware zerstört und die Kanoniere schossen an allen

    Stellen, wo sie nur Munition erwischten. Sehr zu leiden hatten

    die Mannschaften in den vorderen Gräben. Munition und Lebens=

    mittel konnten sehr erschwert vorgebracht werden.


    Am 15. 4. mussten alle verfügbaren Mannschaften mit

    4 Kochgeschirren (Essen für 8 Mann), vollständig behängt mit

    Patronengürteln und Handgranaten nach den vorderen Gräben.

    Wir ahnten schon, das ein Angriff bevorstand.


    Am 16. 4. morgens 6 Uhr Sperrfeuerleuchtkugeln.

    Wir wussten, das ein grosser Angriff der Franzosen bevorstand.

    Nach einstündigem Feuer sezte dieser ein. Bei Cerny 11. drangen

    sie bis in den dritten Graben. Der Hohlweg bei Cerny wurde

    stark verteidigt. Bei REgiment 29 drangen sie bis in den Para=

    diesgrundvor. Bei Regiment 78 waren sie durchgestossen, aber in

    zäher Verteidigung wieder zurückgeworfen. An dieser Stelle wur=

    den Gefangene gemacht. Viel Wiederstand wurde von den Grfan

    genen nicht mehr geleistet, denn sie waren froh aus diesem

    Feuerregen herauszukommen.


    Bei Regiment 30 waren sie bis in den dritten Graben

    vorgedrungen. Zu unserem Schrecken sahen wir das erste Mal die

    Senegalneger. Ein schreckliches Viehzeug mit Dolchen bewaffnet.

    Lebend sind nicht viel in Gefangenschaft gekommen.


    Unsere Artellerie schoss an diesem Tae dauerend zu

    kurz und brachte uns sehr viel Verluste bei. Wir konnten uns

    nur mit Signalgerätand Brieftauben mit dem Hintergelände

    verständigen. Zum ersten Make mussten wir versuchen, die Ver=

    bindung mit einem Funkgerät aufzunehmen. Doe Besatzung

    eines solchen Trupps bestand aus 4 Mann. Es ist uns aber niemals

    gelungen mit der Gegenstation in Verbindung zu kommen.


    Die meistens Batterien hatten ihre Munition verschos=

    sen und die Geschütze zum Zeil zerstört. Von der 3. bayr. 4.


  • October 21, 2018 18:47:10 Sarika Jain

    Lfd. Nr. 18.


    mangel bermerkbar. Viele Geschütze waren zerstört. Überall wurde

    die Munition zusammengesucht. Keine Kolonne konnte meher in der

    grundlosen Gegend fahren. Fast alle betonierten Batterie=

    stellungen, ware zerstört und die Kanoniere schossen an allen

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    die Mannschaften in den vorderen Gräben. Munition und Lebens=

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    Chemin des Dames

    ||1
Location(s)
  • Story location Chemin des Dames


ID
12911 / 189458
Source
http://europeana1914-1918.eu/...
Contributor
Uta Marschall-Timm
License
http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/



  • Western Front

  • Artillery
  • Trench Life



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