Kriegstagebuch von Hans-Joachim Röhr aus Görlitz - Band 1, item 59

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S. 100

      Einem Ameisenhaufen glich der Betrieb, ein Chaos schien es

zu sein, und doch war Ordnung oder Sistem darin. Eine ungeheuerliche

Organisationsarbeit wurde von wenigen Leuten in der Kanzlei

erledigt. Angehörige verschiedener Divisionen wurden aufgerufen,

und weiter noch Metz, Sedan, Brüssel oder Deutschland

geschickt, weil ihr Truppenteil da, dort oder inzwischen gar nach

Russland gekommen war.

      Vom Einkleiden von mir und anderen schien keine Rede zu

sein, und so wollte ich mir die Stadt besehen, aber die Tore

durften nicht ohne weiteres passiert werden, Ausweise erhielt

man aber nicht - gefangen. So verfiel ich denn auf eine List,

indem ich mich von einer Bäckereikolonne durchs Tor fahren

lies. Viel sah ich allerdings nicht. - Zurück kam ich

unangefochten durch die Posten.


Foto 41:

Valenciennes - L'Hotel de Ville et le Theatre


S. 101

     Jeden Abend fanden Apelle statt, und Transporte wurden

zusammengestellt, so gegen 3-400 Mann zu der oder jenen Division,

und ebensoviel kamen erst noch nach anderen Sammellagern.

      Am 2. November konnte ich mich einkleiden lassen, mit etwas                       2. XI. 16.

Mühe und List erhielt ich eine ganz neue Montur, einiges fehlte

allerdings, welches man sich "besorgen" sollte: Dies "Besorgen" heisst

beim Militär: woher man es sich holt ist gleich, aber haben muss

man es. Ein Kamerad vom 2. G.R.R. und ich bekamen am

selbigen Abend noch unseren Pass und wurden in Marsch gesetzt.

      Wieder in Cambrai angekommen hielten wir zunächst

Einzug in die Kürassier Kaserne, in welcher ich später noch

oftmals quartierte. Am nächsten Morgen suchten wir uns auf

der Waffensammelstelle die noch fehlenden Ausrüstungsgegenstände

zu beschaffen, bekamen aber so viel wie nichts.

      Mein Kamerad beschloss in einem Estaminet [rustikale Gaststätte] eine kleine

Französin zu besuchen, die er noch von einer Ruhepause der

Division in + um Cambrai kannte, und welche ein hübsches

schwarzhaariges Mädel mit roten Backen sein sollte, die schon ganz gut

deutsch sprechen sollte. Wir suchten und fanden auch das

Estaminet und auch die kleine Mamsell. Sie erkannte meinen

Kameraden und sprach ihn sofort an: Guten Tag Friz, wie

gehs ? Sie fragte nach diesem und jenen und schien betrübt

zu hören, das einige gefallen, andere verwundet oder in der Heimat

seien. Ich war erstaunt über ihr Gedächtnis, denn es mag

ein halbes Jahr verflossen sein, dass die Division hier in Ruhe lag.

Aber auch sie schien manchen Sturm erlebt zu haben, denn die

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S. 100

      Einem Ameisenhaufen glich der Betrieb, ein Chaos schien es

zu sein, und doch war Ordnung oder Sistem darin. Eine ungeheuerliche

Organisationsarbeit wurde von wenigen Leuten in der Kanzlei

erledigt. Angehörige verschiedener Divisionen wurden aufgerufen,

und weiter noch Metz, Sedan, Brüssel oder Deutschland

geschickt, weil ihr Truppenteil da, dort oder inzwischen gar nach

Russland gekommen war.

      Vom Einkleiden von mir und anderen schien keine Rede zu

sein, und so wollte ich mir die Stadt besehen, aber die Tore

durften nicht ohne weiteres passiert werden, Ausweise erhielt

man aber nicht - gefangen. So verfiel ich denn auf eine List,

indem ich mich von einer Bäckereikolonne durchs Tor fahren

lies. Viel sah ich allerdings nicht. - Zurück kam ich

unangefochten durch die Posten.


Foto 41:

Valenciennes - L'Hotel de Ville et le Theatre


S. 101

     Jeden Abend fanden Apelle statt, und Transporte wurden

zusammengestellt, so gegen 3-400 Mann zu der oder jenen Division,

und ebensoviel kamen erst noch nach anderen Sammellagern.

      Am 2. November konnte ich mich einkleiden lassen, mit etwas                       2. XI. 16.

Mühe und List erhielt ich eine ganz neue Montur, einiges fehlte

allerdings, welches man sich "besorgen" sollte: Dies "Besorgen" heisst

beim Militär: woher man es sich holt ist gleich, aber haben muss

man es. Ein Kamerad vom 2. G.R.R. und ich bekamen am

selbigen Abend noch unseren Pass und wurden in Marsch gesetzt.

      Wieder in Cambrai angekommen hielten wir zunächst

Einzug in die Kürassier Kaserne, in welcher ich später noch

oftmals quartierte. Am nächsten Morgen suchten wir uns auf

der Waffensammelstelle die noch fehlenden Ausrüstungsgegenstände

zu beschaffen, bekamen aber so viel wie nichts.

      Mein Kamerad beschloss in einem Estaminet [rustikale Gaststätte] eine kleine

Französin zu besuchen, die er noch von einer Ruhepause der

Division in + um Cambrai kannte, und welche ein hübsches

schwarzhaariges Mädel mit roten Backen sein sollte, die schon ganz gut

deutsch sprechen sollte. Wir suchten und fanden auch das

Estaminet und auch die kleine Mamsell. Sie erkannte meinen

Kameraden und sprach ihn sofort an: Guten Tag Friz, wie

gehs ? Sie fragte nach diesem und jenen und schien betrübt

zu hören, das einige gefallen, andere verwundet oder in der Heimat

seien. Ich war erstaunt über ihr Gedächtnis, denn es mag

ein halbes Jahr verflossen sein, dass die Division hier in Ruhe lag.

Aber auch sie schien manchen Sturm erlebt zu haben, denn die


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  • March 26, 2017 19:00:16 Rolf Kranz

    S. 100

          Einem Ameisenhaufen glich der Betrieb, ein Chaos schien es

    zu sein, und doch war Ordnung oder Sistem darin. Eine ungeheuerliche

    Organisationsarbeit wurde von wenigen Leuten in der Kanzlei

    erledigt. Angehörige verschiedener Divisionen wurden aufgerufen,

    und weiter noch Metz, Sedan, Brüssel oder Deutschland

    geschickt, weil ihr Truppenteil da, dort oder inzwischen gar nach

    Russland gekommen war.

          Vom Einkleiden von mir und anderen schien keine Rede zu

    sein, und so wollte ich mir die Stadt besehen, aber die Tore

    durften nicht ohne weiteres passiert werden, Ausweise erhielt

    man aber nicht - gefangen. So verfiel ich denn auf eine List,

    indem ich mich von einer Bäckereikolonne durchs Tor fahren

    lies. Viel sah ich allerdings nicht. - Zurück kam ich

    unangefochten durch die Posten.


    Foto 41:

    Valenciennes - L'Hotel de Ville et le Theatre


    S. 101

         Jeden Abend fanden Apelle statt, und Transporte wurden

    zusammengestellt, so gegen 3-400 Mann zu der oder jenen Division,

    und ebensoviel kamen erst noch nach anderen Sammellagern.

          Am 2. November konnte ich mich einkleiden lassen, mit etwas                       2. XI. 16.

    Mühe und List erhielt ich eine ganz neue Montur, einiges fehlte

    allerdings, welches man sich "besorgen" sollte: Dies "Besorgen" heisst

    beim Militär: woher man es sich holt ist gleich, aber haben muss

    man es. Ein Kamerad vom 2. G.R.R. und ich bekamen am

    selbigen Abend noch unseren Pass und wurden in Marsch gesetzt.

          Wieder in Cambrai angekommen hielten wir zunächst

    Einzug in die Kürassier Kaserne, in welcher ich später noch

    oftmals quartierte. Am nächsten Morgen suchten wir uns auf

    der Waffensammelstelle die noch fehlenden Ausrüstungsgegenstände

    zu beschaffen, bekamen aber so viel wie nichts.

          Mein Kamerad beschloss in einem Estaminet [rustikale Gaststätte] eine kleine

    Französin zu besuchen, die er noch von einer Ruhepause der

    Division in + um Cambrai kannte, und welche ein hübsches

    schwarzhaariges Mädel mit roten Backen sein sollte, die schon ganz gut

    deutsch sprechen sollte. Wir suchten und fanden auch das

    Estaminet und auch die kleine Mamsell. Sie erkannte meinen

    Kameraden und sprach ihn sofort an: Guten Tag Friz, wie

    gehs ? Sie fragte nach diesem und jenen und schien betrübt

    zu hören, das einige gefallen, andere verwundet oder in der Heimat

    seien. Ich war erstaunt über ihr Gedächtnis, denn es mag

    ein halbes Jahr verflossen sein, dass die Division hier in Ruhe lag.

    Aber auch sie schien manchen Sturm erlebt zu haben, denn die

  • January 14, 2017 15:44:16 Rolf Kranz

    S. 100

    Einem Ameisenhaufen glich der Betrieb, ein Chaos schien es

    zu sein, und doch war Ordnung oder Sistem darin. Eine ungeheuerliche

    Organisationsarbeit wurde von wenigen Leuten in der Kanzlei

    erledigt. Angehörige verschiedener Divisionen wurden aufgerufen,

    und weiter noch Metz, Sedan, Brüssel oder Deutschland

    geschickt, weil ihr Truppenteil da, dort oder inzwischen gar nach

    Russland gekommen war.

    Vom Einkleiden von mir und anderen schien keine Rede zu

    sein, und so wollte ich mir die Stadt besehen, aber die Tore

    durften nicht ohne weiteres passiert werden, Ausweise erhielt

    man aber nicht - gefangen. So verfiel ich denn auf eine List,

    indem ich mich von einer Bäckereikolonne durchs Tor fahren

    lies. Viel sah ich allerdings nicht. - Zurück kam ich

    unangefochten durch die Posten.


    Foto 41:

    Valenciennes - L'Hotel de ville et le Theatre


    S. 101

    Jeden Abend fanden Apelle statt, und Transporte wurden

    zusammengestellt, so gegen 3-400 Mann zu der oder jenen Division,

    und ebensoviel kamen erst noch nach anderen Sammellagern.

    2. XI. 16

    Am 2. November konnte ich mich einkleiden lassen, mit etwas

    Mühe und List erhielt ich eine ganz neue Montur, einiges fehlte

    allerdings, welches man sich "besorgen" solle: Dies "Besorgen" heisst

    beim MIlitär: woher man es sich holt ist gleich, aber haben muss

    man es. Ein Kammerad vom 2. G.R.R. und ich bekamen am

    selbigen Abend noch unseren Pass und wurden in Marsch gesetzt.

    Wieder in Cambrai angekommen hielten wir zunächst

    Einzug in die Kürassier Kaserne, in welcher ich später noch

    oftmals quartierte. Am nächsten Morgen suchten wir uns auf

    der Waffensammelstelle die noch fehlenden Ausrüstungsgegenstände

    zu beschaffen, bekamen aber so viel wie nichts.

    Mein Kamerad beschloss in einem Estaminet [rustikale Gaststätte] eine kleine

    Französin zu besuchen, die er noch von einer Ruhepause der

    Division in + um Cambrai kannte, und welche ein hübsches

    schwarzhaariges Mädel mit roten Backen sein sollte, die schon ganz gut

    deutsch sprechen sollte. Wir suchten und fanden auch das

    Estaminet und auch die kleine Mamsell. Sie erkannte meinen

    Kameraden und sprach ihn sofort an: Guten Tag Friz, wie

    gehs ? Sie fragte nach diesem und jenen und schien betrübt

    zu hören, das einige gefallen, andere verwundet oder in der Heimat

    seien. Ich war erstaunt über ihr Gedächtnis, denn es mag

    ein halbes Jahr verflossen sein, dass die Division hier in Ruhe lag.

    Aber auch sie schien manchen Sturm erlebt zu haben, denn die


  • December 20, 2016 15:31:44 Corinna Pichler (AUT)

    S. 100

    Einem Ameisenhaufen glich der Betrieb, ein Chaos schien es

    zu sein, und doch war Ordnung oder ... darin. Eine ungeheuerliche

    Organisationsarbeit wurde von wenigen Leuten in der Kanzlei

    erledigt. Angehörige verschiedener Divisionen wurden aufgerufen,

    und weiter noch Meti, Sidan, Brüssel oder Deutschland

    geschickt, weil ihr Truppenteil da, dort oder inzwischen gar nach

    Russland gekommen war.

    Vom Einkliedern von mir und anderen schien keine Rede zu

    sein, und so wollte ich mir die Stadt besehen, aber die Tore

    durften nicht ohne weiteres passiert werden, Ausweise erhielt

    man aber nicht - gefangen. So verfiel ich denn auf eine List,

    indem ich mich von einer Bäckereikolonne durchs Tor fahren

    kies. Viel sah ich allerdings nicht. - Zurück kam ich einen

    gefochten durch die Posten.


    Foto 41:

    Valenciennes - L'Hotel de ville et le theatre


    S. 101

    Jeden Abend fanden Apelle statt, und Transporte wurden

    zusammengestellt, so ergen 3.400 Mann zu der oder jenen Division,

    und ebensoviel kamen erst noch nach anderen Sammellagern.

    2. XI. 16

    Am 2. November konnte ich mich einkleiden lassen, mit etwas

    Mühe und List erhielt ich eine gan neue Montur, einiges fehlte

    allerdings, welches man sich "besorgen" solle: Dies "Besorgen" heisst

    beim MIlitär: woher man es sich holt ist gleich, aber haben muss

    man es. Ein Kammerad vom 2. G.R.R. und ich bekamen am

    selbigen Abend noch unseren Pass und wurden in Marsch gesetzt.

    Wieder in Combreu angekommen hielten wir zunächst

    Einzug in die Kürassier Kaserne, in welcher ich später noch

    oftmals qartierte. Am nächsten Morgen suchten wir uns auf

    der Waffensammelstelle die noch fehlenden Ausruüstungsgegenstände

    zu beschaffen, bekamen aber so viel wie nichts.

    Mein Kamerad beschloss in einem Estaminet eine kleine

    Französin zu besuchen, die er noch von einer Rückreise der

    Division in + um Combreu kannte, und welche ein hübsches

    schwarzhaariges Mädel mit roten Backen sein sollte, die schon ganz

    deutsch sprechen sollte. Wir suchten und fanden auch das

    Estaminet und auch die kleine Marusell. Sie erkannte meinen

    Kameraden und sprach ihn sofort an: Guten Tag Friz, wie

    gehts? Sie fragte nach diesem und jenen und schien betrübt

    zu hören, das einige gefallen, andere verwundet oder in der Heimat

    seien. Ich war erstaunt über ihr Gedächtnis, denn es mag

    ein halbes Jahr verflossen sein, dass die Division hier in Ruhe lag.

    Aber auch sie schien manchen Sturm erlebt zu haben, denn die


  • December 20, 2016 15:27:48 Corinna Pichler (AUT)

    S. 100

    Einem Ameisenhaufen glich der Betrieb, ein Chaos schien es

    zu sein, und doch war Ordnung oder ... darin. Eine ungeheuerliche

    Organisationsarbeit wurde von wenigen Leuten in der Kanzlei

    erledigt. Angehörige verschiedener Divisionen wurden aufgerufen,

    und weiter noch Meti, Sidan, Brüssel oder Deutschland

    geschickt, weil ihr Truppenteil da, dort oder inzwischen gar nach

    Russland gekommen war.

    Vom Einkliedern von mir und anderen schien keine Rede zu

    sein, und so wollte ich mir die Stadt besehen, aber die Tore

    durften nicht ohne weiteres passiert werden, Ausweise erhielt

    man aber nicht - gefangen. So verfiel ich denn auf eine List,

    indem ich mich von einer Bäckereikolonne durchs Tor fahren

    kies. Viel sah ich allerdings nicht. - Zurück kam ich einen

    gefochten durch die Posten.


    Foto 41:

    Valenciennes - L'Hotel de ville et le theatre


    S. 101

    Jeden Abend fanden Apelle statt, und Transporte wurden

    zusammengestellt, so ergen 3.400 Mann zu der oder jenen Division,

    und ebensoviel kamen erst noch nach anderen Sammellagern.

    2. XI. 16

    Am 2. November konnte ich mich einkleiden lassen, mit etwas

    Mühe und List erhielt ich eine gan neue Montur, einiges fehlte

    allerdings, welches man sich "besorgen" solle: Dies "Besorgen" heisst

    beim MIlitär: woher man es sich holt ist gleich, aber haben muss

    man es. Ein Kammerad vom 2. G.R.R. und ich bekamen am

    selbigen Abend noch unseren Pass und wurden in Marsch gesetzt.

    Wieder in Combreu angekommen hielten wir zunächst

    Einzug in die Kürassier Kaserne, in welcher ich später noch

    oftmals qartierte. Am nächsten Morgen suchten wir uns auf

    der Waffensammelstelle die noch fehlenden Ausruüstungsgegenstände

    zu beschaffen, bekamen aber so viel wie nichts.



  • December 20, 2016 15:23:39 Corinna Pichler (AUT)

    S. 100

    Einem Ameisenhaufen glich der Betrieb, ein Chaos schien es

    zu sein, und doch war Ordnung oder ... darin. Eine ungeheuerliche

    Organisationsarbeit wurde von wenigen Leuten in der Kanzlei

    erledigt. Angehörige verschiedener Divisionen wurden aufgerufen,

    und weiter noch Meti, Sidan, Brüssel oder Deutschland

    geschickt, weil ihr Truppenteil da, dort oder inzwischen gar nach

    Russland gekommen war.

    Vom Einkliedern von mir und anderen schien keine Rede zu

    sein, und so wollte ich mir die Stadt besehen, aber die Tore

    durften nicht ohne weiteres passiert werden, Ausweise erhielt

    man aber nicht - gefangen. So verfiel ich denn auf eine List,

    indem ich mich von einer Bäckereikolonne durchs Tor fahren

    kies. Viel sah ich allerdings nicht. - Zurück kam ich einen

    gefochten durch die Posten.


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    Valenciennes - L'Hotel de ville et le theatre


    S. 101


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  • 50.173538||3.236633||

    Cambrai

  • 51.14917321173399||14.993941222412104||

    Görlitz

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ID
12796 / 168610
Source
http://europeana1914-1918.eu/...
Contributor
Heike Knothe
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http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/


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