Leutnant der Reserve Ernst Hartung vom Feldartillerie-Regiment 247, item 41

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Seitenzählung 32R

Protzenstellung schliefen, ging die Nacht darauf ein

Volltreffer auf das von uns ausgeworfene Erdloch

u. vergrub seine Inassen.

12. Oktober 15.

Abends zog ein Kommando los, um eine neue Stellung

auszuheben. Wir fanden schon sehr kleine Unterstände

vor, die uns aber vollkommen genügten.

13. Oktober 1915.

Die Batterie zog heute nach, die Stellung befindet sich

3 km südl. von Gratreuil. Rechts der Stellung ist

in einer Sandgrube ein Flakzug aufgestellt. Links

zieht sich die berühmte Karcherstraße nach Ripont.

Zeichnung von Feldern mit Häusern

14/X 15

Gratreuil von der F-St aus gesehen.

16. Oktober 1915.

Erster fdl. Beschuß unserer neuen Stellung.

17. Oktober 1915.

Als Artill.-beobachter mit Oberltn. Tölke im Schützen-

Seitenzählung 33

graben. Die Gräben waren alle neu ausgehoben, da

unsere geringen Kräfte den ungeheuren Massen

der Franzosen - (26 Divisionen) - weichen mußten.

Bei unserer Wanderung mußten wir auch durch das

völlig zerstörte Ripont, dessen Kirche uns einen male-

rischen Anblick bot.

24. Oktober 1915.

Gegenangriffe der Frz. suchten

die Lage der Franzosen zu bessern, doch vergebens.

28. Oktober 1915.

Auf B-Stand - schwerer Beschuß.

30. Oktober 1915.

Heute sollte der große Gegenangriff stattfinden, dem

ein 7 stündiges Trommelfeuer vorausging. Batterien

standen hinter Batterien, u. alle ließen ihre ehernen

Stimmen in dem lauten Schlachtengesang ertönen.

Durch Stafettenläufer erhielt wir Nachricht, daß es gut

vorn stände u. wir schon 3000 Mann zu Gefange-

nen gemacht u. 18 Geschütze u. mehrere Maschinen-

gewehre erbeutet hätten. Der Eisenberg war

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Seitenzählung 32R

Protzenstellung schliefen, ging die Nacht darauf ein

Volltreffer auf das von uns ausgeworfene Erdloch

u. vergrub seine Inassen.

12. Oktober 15.

Abends zog ein Kommando los, um eine neue Stellung

auszuheben. Wir fanden schon sehr kleine Unterstände

vor, die uns aber vollkommen genügten.

13. Oktober 1915.

Die Batterie zog heute nach, die Stellung befindet sich

3 km südl. von Gratreuil. Rechts der Stellung ist

in einer Sandgrube ein Flakzug aufgestellt. Links

zieht sich die berühmte Karcherstraße nach Ripont.

Zeichnung von Feldern mit Häusern

14/X 15

Gratreuil von der F-St aus gesehen.

16. Oktober 1915.

Erster fdl. Beschuß unserer neuen Stellung.

17. Oktober 1915.

Als Artill.-beobachter mit Oberltn. Tölke im Schützen-

Seitenzählung 33

graben. Die Gräben waren alle neu ausgehoben, da

unsere geringen Kräfte den ungeheuren Massen

der Franzosen - (26 Divisionen) - weichen mußten.

Bei unserer Wanderung mußten wir auch durch das

völlig zerstörte Ripont, dessen Kirche uns einen male-

rischen Anblick bot.

24. Oktober 1915.

Gegenangriffe der Frz. suchten

die Lage der Franzosen zu bessern, doch vergebens.

28. Oktober 1915.

Auf B-Stand - schwerer Beschuß.

30. Oktober 1915.

Heute sollte der große Gegenangriff stattfinden, dem

ein 7 stündiges Trommelfeuer vorausging. Batterien

standen hinter Batterien, u. alle ließen ihre ehernen

Stimmen in dem lauten Schlachtengesang ertönen.

Durch Stafettenläufer erhielt wir Nachricht, daß es gut

vorn stände u. wir schon 3000 Mann zu Gefange-

nen gemacht u. 18 Geschütze u. mehrere Maschinen-

gewehre erbeutet hätten. Der Eisenberg war


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  • December 27, 2019 15:01:44 Evelyn Weiser

    Seitenzählung 32R

    Protzenstellung schliefen, ging die Nacht darauf ein

    Volltreffer auf das von uns ausgeworfene Erdloch

    u. vergrub seine Inassen.

    12. Oktober 15.

    Abends zog ein Kommando los, um eine neue Stellung

    auszuheben. Wir fanden schon sehr kleine Unterstände

    vor, die uns aber vollkommen genügten.

    13. Oktober 1915.

    Die Batterie zog heute nach, die Stellung befindet sich

    3 km südl. von Gratreuil. Rechts der Stellung ist

    in einer Sandgrube ein Flakzug aufgestellt. Links

    zieht sich die berühmte Karcherstraße nach Ripont.

    Zeichnung von Feldern mit Häusern

    14/X 15

    Gratreuil von der F-St aus gesehen.

    16. Oktober 1915.

    Erster fdl. Beschuß unserer neuen Stellung.

    17. Oktober 1915.

    Als Artill.-beobachter mit Oberltn. Tölke im Schützen-

    Seitenzählung 33

    graben. Die Gräben waren alle neu ausgehoben, da

    unsere geringen Kräfte den ungeheuren Massen

    der Franzosen - (26 Divisionen) - weichen mußten.

    Bei unserer Wanderung mußten wir auch durch das

    völlig zerstörte Ripont, dessen Kirche uns einen male-

    rischen Anblick bot.

    24. Oktober 1915.

    Gegenangriffe der Frz. suchten

    die Lage der Franzosen zu bessern, doch vergebens.

    28. Oktober 1915.

    Auf B-Stand - schwerer Beschuß.

    30. Oktober 1915.

    Heute sollte der große Gegenangriff stattfinden, dem

    ein 7 stündiges Trommelfeuer vorausging. Batterien

    standen hinter Batterien, u. alle ließen ihre ehernen

    Stimmen in dem lauten Schlachtengesang ertönen.

    Durch Stafettenläufer erhielt wir Nachricht, daß es gut

    vorn stände u. wir schon 3000 Mann zu Gefange-

    nen gemacht u. 18 Geschütze u. mehrere Maschinen-

    gewehre erbeutet hätten. Der Eisenberg war


  • December 27, 2019 14:59:53 Evelyn Weiser

    Seitenzählung 32R

    Protzenstellung schliefen, ging die Nacht darauf ein

    Volltreffer auf das von uns ausgeworfene Erdloch

    u. vergrub seine Inassen.

    12. Oktober 15.

    Abends zog ein Kommando los, um eine neue Stellung

    auszuheben. Wir fanden schon sehr kleine Unterstände

    vor, die uns aber vollkommen genügten.

    13. Oktober 1915.

    Die Batterie zog heute nach, die Stellung befindet sich

    3 km südl. von Gratreuil. Rechts der Stellung ist

    in einer Sandgrube ein Flakzug aufgestellt. Links

    zieht sich die berühmte Karcherstraße nach Ripont.

    Zeichnung von Feldern mit Häusern

    14/X 15

    Gratreuil von der F-St aus gesehen.

    16. Oktober 1915.

    Erster fdl. Beschuß unserer neuen Stellung.

    17. Oktober 1915.

    Als Artill.-beobachter mit Oberltn. Tölke im Schützen-

    Seitenzählung 33

    graben. Die Gräben waren alle neu ausgehoben, da

    unsere geringen Kräfte den ungeheuren Massen

    der Franzosen - (26 Divisionen) - weichen mußten.

    Bei unserer Wanderung mußten wir auch durch das

    völlig zerstörte Ripont, dessen Kirche uns einen male-

    rischen Anblick bot.

    24. Oktober 1915.

    Gegenangriffe der Frz. suchten

    die Lage der Franzosen zu bessern, doch vergebens.

    28. Oktober 1915.

    Auf B-Stand - schwerer Beschuß.

    30. Oktober 1915.

    Heute sollte der große Gegenangriff stattfinden, dem

    ein 7 stündiges Trommelfeuer vorausging. Batterien

    standen hinter Batterien, u. alle ließen ihre ehernen

    Stimmen in dem lauten Schlachtengesang ertönen.

    Durch Stafettenläufer erhielt wir Nachricht, daß es gut

    vorn stände u. wir schon 3000 Mann zu Gefange-

    nen gemacht u. 18 Geschütze u. mehrere Maschinen-

    gewehre erbeutet hätten. Der Eisenberg war


  • December 27, 2019 14:59:13 Evelyn Weiser

    Seitenzählung 32R

    Protzenstellung schliefen, ging die Nacht darauf ein

    Volltreffer auf das von uns ausgeworfene Erdloch

    u. vergrub seine Inassen.

    12. Oktober 15.

    Abends zog ein Kommando los, um eine neue Stellung

    auszuheben. Wir fanden schon sehr kleine Unterstände

    vor, die uns aber vollkommen genügten.

    13. Oktober 1915.

    Die Batterie zog heute nach, die Stellung befindet sich

    3 km südl. von Gratreuil. Rechts der Stellung ist

    in einer Sandgrube ein Flakzug aufgestellt. Links

    zieht sich die berühmte Karcherstraße nach Ripont.

    Zeichnung von Feldern mit Häusern

    14/X 15

    Gratreuil von der F-St aus gesehen.

    16. Oktober 1915.

    Erster fdl. Beschuß unserer neuen Stellung.

    17. Oktober 1915.

    Als Artill.-beobachter mit Oberltn. Tölke im Schützen-

    Seitenzählung 33

    graben. Die Gräben waren alle neu ausgehoben, da

    unsere geringen Kräfte den ungeheuren Massen

    der Franzosen - (26 Divisionen) - weichen mußten.

    Bei unserer Wanderung mußten wir auch durch das

    völlig zerstörte Ripont, dessen Kirche uns einen male-

    rischen Anblick bot.

    24. Oktober 1915.

    Gegenangriffe der Frz. suchten

    die Lage der Franzosen zu bessern, doch vergebens.

    28. Oktober 1915.

    Auf B-Stand - schwerer Beschuß.

    30. Oktober 1915.

    Heute sollte der große Gegenangriff stattfinden, dem

    ein 7 stündiges Trommelfeuer vorausging. Batterien

    standen hinter Batterien, u. alle ließen ihre ehernen

    Stimmen in dem lauten Schlachtengesang ertönen.

    Durch Stafettenläufer erhielt wir Nachricht, daß es gut

    vorn stände u. wir schon 3000 Mann zu Gefange-

    nen gemacht u. 18 Geschütze u. mehrere Maschinen-

    gewehre erbeutet hätten. Der Eisenberg war


  • December 27, 2019 14:58:25 Evelyn Weiser

    Seitenzählung 32R

    Protzenstellung schliefen, ging die Nacht darauf ein

    Volltreffer auf das von uns ausgeworfene Erdloch

    u. vergrub seine Inassen.

    12. Oktober 15.

    Abends zog ein Kommando los, um eine neue Stellung

    auszuheben. Wir fanden schon sehr kleine Unterstände

    vor, die uns aber vollkommen genügten..

    13. Oktober 1915.

    Die Batterie zog heute nach, die Stellung befindet sich

    3 km südl. von Gratreuil. Rechts der Stellung ist

    in einer Sandgrube ein Flakzug aufgestellt. Links

    zieht sich die berühmte Karcherstraße nach Ripont.

    Zeichnung von Feldern mit Häusern

    14/X 15

    Gratreuil von der F-St aus gesehen.

    16. Oktober 1915.

    Erster fdl. Beschuß unserer neuen Stellung.

    17. Oktober 1915.

    Als Artill.-beobachter mit Oberltn. Tölke im Schützen-

    Seitenzählung 33

    graben. Die Gräben waren alle neu ausgehoben, da

    unsere geringen Kräfte den ungeheuren Massen

    der Franzosen - (26 Divisionen) - weichen mußten.

    Bei unserer Wanderung mußten wir auch durch das

    völlig zerstörte Ripont, dessen Kirche uns einen male-

    rischen Anblick bot.

    24. Oktober 1915.

    Gegenangriffe der Frz. suchten

    die Lage der Franzosen zu bessern, doch vergebens.

    28. Oktober 1915.

    Auf B-Stand - schwerer Beschuß.

    30. Oktober 1915.

    Heute sollte der große Gegenangriff stattfinden, dem

    ein 7 stündiges Trommelfeuer vorausging. Batterien

    standen hinter Batterien, u. alle ließen ihre ehernen

    Stimmen in dem lauten Schlachtengesang ertönen.

    Durch Stafettenläufer erhielt wir Nachricht, daß es gut

    vorn stände u. wir schon 3000 Mann zu Gefange-

    nen gemacht u. 18 Geschütze u. mehrere Maschinen-

    gewehre erbeutet hätten. Der Eisenberg war


  • December 25, 2019 14:06:01 Evelyn Weiser

    Seitenzählung 32R

    Protzenstellung schleifen, ging die Nacht darauf ein

    Volltreffer auf das von uns ausgeworfene Erdloch

    u. vergrub seine Inassen.

    12. Oktober 15.

    Abends zog ein Kommando los, um eine neue Stellung

    auszuheben. Wir fanden schon sehr kleine Unterstände

    vor, die uns aber vollkommen genügten..

    13. Oktober 1915.

    Die Batterie zog heute nach, die Stellung befindet sich

    3 km südl. von Gratreuil. Rechts der Stellung ist

    in einer Sandgrube ein Flakzug aufgestellt. Links

    zieht sich die berühmte Karcherstraße nach Ripont.

    Zeichnung von Feldern mit Häusern

    14/X 15

    Gratreuil von der F-St aus gesehen.

    16. Oktober 1915.

    Erster fdl. Beschuß unserer neuen Stellung.

    17. Oktober 1915.

    Als Artill.-beobachter mit Oberltn. Tölke im Schützen-

    Seitenzählung 33

    graben. Die Gräben waren alle neu ausgehoben, da

    unsere geringen Kräfte den ungeheuren Massen

    der Franzosen - (26 Divisionen) - weichen mußten.

    Bei unserer Wanderung mußten wir auch durch das

    völlig zerstörte Ripont, dessen Kirche uns einen male-

    rischen Anblick bot.

    24. Oktober 1915.

    Gegenangriffe der Frz. suchten

    die Lage der Franzosen zu bessern, doch vergebens.

    28. Oktober 1915.

    Auf B-Stand - schwerer Beschuß.

    30. Oktober 1915.

    Heute sollte der große Gegenangriff stattfinden, dem

    ein 7 stündiges Trommelfeuer vorausging. Batterien

    standen hinter Batterien, u. alle ließen ihre ehernen

    Stimmen in dem lauten Schlachtengesang ertönen.

    Durch Stafettenläufer erhielt wir Nachricht, daß es gut

    vorn stände u. wir schon 3000 Mann zu Gefange-

    nen gemacht u. 18 Geschütze u. mehrere Maschinen-

    gewehre erbeutet hätten. Der Eisenberg war


Description

Save description
  • 49.2461206||4.6938995||10||

    Gratreuil

  • 49.225125||4.701498||17||

    Ripont

  • 50.1676885||23.034996999999976||

    Oleszyce, Polen

    ||1
Location(s)
  • Story location Oleszyce, Polen
  • Document location Gratreuil
  • Additional document location Ripont


ID
12595 / 144498
Source
http://europeana1914-1918.eu/...
Contributor
Vera Choulant
License
http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/


October 11, 1915 – October 30, 1915
  • Deutsch

  • Eastern Front
  • Western Front

  • Artillery
  • Gas Warfare
  • Medical
  • Trench Life



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