Leutnant der Reserve Ernst Hartung vom Feldartillerie-Regiment 247, item 33

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Seitenzählung 24R

wurden wir einquartiert.

4 - 11 Juli. Ruhe

12. Juli 1915.

Früh 5h brachten wir unsere Geschütze in die Re-

paraturwerkstätte in Douai. Unser Quartier hatten

wir in einer frz. Kaserne. Gegen Abend sahen wir

 uns das Städtchen an u. besuchten auch ein paar

Estaminets.

13. Juli 1915.

Interessant war ein Rundgang durch das Arsenal,

wo sämtliche Arten von Kanonen vertreten waren.

15. Juli 1915.

Abmarsch 2h nachmittags. Ankunft in Maresches

abends 10h.

16. Juli 1915.

Als Flak kletterten wir mit 2 Kanonen auf die

Ruprechtshöhe bei Famars, einem Vorort von Valen-

ciennes. Die Haubitzen wurden erhöht aufgestellt.

Entsetzliches Regenwetter machte uns den

Anfang sehr schwer.

Seitenzählung 25

Zeichnung einer Kanone 17/VII -15. Ruprechtshöhe

17. Juli 1915

Stürmisches Wetter, sodaß wir vollkommen Ruhe

hatten.

20. Juli 1915.

Im allgemeinen hatten wir wenig zu tun. Ab u.

zu ließ sich ein fdl. Flieger sehen, den wir durch

unsere dicken Granaten schnell verjagten. - Ein

wunderbares Panorama bot sich uns, welches

zu zeichnen ich leider nicht die Zeit hatte. Valen-

ciennes war herrlich im Sonnenschein anzusehen.

Hilf, Herr, dem Könige u. erhöre uns,

wenn wir rufen.

Den König schütze deine Macht!

Er, der für unsere Wohlfahrt wacht,

ist uns von dir gegeben.

Du, der in ihm so viel uns gibt,

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Seitenzählung 24R

wurden wir einquartiert.

4 - 11 Juli. Ruhe

12. Juli 1915.

Früh 5h brachten wir unsere Geschütze in die Re-

paraturwerkstätte in Douai. Unser Quartier hatten

wir in einer frz. Kaserne. Gegen Abend sahen wir

 uns das Städtchen an u. besuchten auch ein paar

Estaminets.

13. Juli 1915.

Interessant war ein Rundgang durch das Arsenal,

wo sämtliche Arten von Kanonen vertreten waren.

15. Juli 1915.

Abmarsch 2h nachmittags. Ankunft in Maresches

abends 10h.

16. Juli 1915.

Als Flak kletterten wir mit 2 Kanonen auf die

Ruprechtshöhe bei Famars, einem Vorort von Valen-

ciennes. Die Haubitzen wurden erhöht aufgestellt.

Entsetzliches Regenwetter machte uns den

Anfang sehr schwer.

Seitenzählung 25

Zeichnung einer Kanone 17/VII -15. Ruprechtshöhe

17. Juli 1915

Stürmisches Wetter, sodaß wir vollkommen Ruhe

hatten.

20. Juli 1915.

Im allgemeinen hatten wir wenig zu tun. Ab u.

zu ließ sich ein fdl. Flieger sehen, den wir durch

unsere dicken Granaten schnell verjagten. - Ein

wunderbares Panorama bot sich uns, welches

zu zeichnen ich leider nicht die Zeit hatte. Valen-

ciennes war herrlich im Sonnenschein anzusehen.

Hilf, Herr, dem Könige u. erhöre uns,

wenn wir rufen.

Den König schütze deine Macht!

Er, der für unsere Wohlfahrt wacht,

ist uns von dir gegeben.

Du, der in ihm so viel uns gibt,


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  • December 27, 2019 11:54:08 Evelyn Weiser

    Seitenzählung 24R

    wurden wir einquartiert.

    4 - 11 Juli. Ruhe

    12. Juli 1915.

    Früh 5h brachten wir unsere Geschütze in die Re-

    paraturwerkstätte in Douai. Unser Quartier hatten

    wir in einer frz. Kaserne. Gegen Abend sahen wir

     uns das Städtchen an u. besuchten auch ein paar

    Estaminets.

    13. Juli 1915.

    Interessant war ein Rundgang durch das Arsenal,

    wo sämtliche Arten von Kanonen vertreten waren.

    15. Juli 1915.

    Abmarsch 2h nachmittags. Ankunft in Maresches

    abends 10h.

    16. Juli 1915.

    Als Flak kletterten wir mit 2 Kanonen auf die

    Ruprechtshöhe bei Famars, einem Vorort von Valen-

    ciennes. Die Haubitzen wurden erhöht aufgestellt.

    Entsetzliches Regenwetter machte uns den

    Anfang sehr schwer.

    Seitenzählung 25

    Zeichnung einer Kanone 17/VII -15. Ruprechtshöhe

    17. Juli 1915

    Stürmisches Wetter, sodaß wir vollkommen Ruhe

    hatten.

    20. Juli 1915.

    Im allgemeinen hatten wir wenig zu tun. Ab u.

    zu ließ sich ein fdl. Flieger sehen, den wir durch

    unsere dicken Granaten schnell verjagten. - Ein

    wunderbares Panorama bot sich uns, welches

    zu zeichnen ich leider nicht die Zeit hatte. Valen-

    ciennes war herrlich im Sonnenschein anzusehen.

    Hilf, Herr, dem Könige u. erhöre uns,

    wenn wir rufen.

    Den König schütze deine Macht!

    Er, der für unsere Wohlfahrt wacht,

    ist uns von dir gegeben.

    Du, der in ihm so viel uns gibt,


  • December 27, 2019 11:52:07 Evelyn Weiser

    Seitenzählung 24R

    wurden wir einquartiert.

    4 - 11 Juli. Ruhe

    12. Juli 1915.

    Früh 5h brachten wir unsere Geschütze in die Re-

    paraturwerkstätte in Douai. Unser Quartier hatten

    wir in einer frz. Kaserne. Gegen Abend sahen wir

     uns das Städtchen an u. besuchten auch ein paar

    Estaminets.

    13. Juli 1915.

    Interessant war ein Rundgang durch das Arsenal,

    wo sämtliche Arten von Kanonen vertreten waren.

    15. Juli 1915.

    Abmarsch 2h nachmittags. Ankunft in Maresches

    abends 10h.

    16. Juli 1915.

    Als Flak kletterten wir mit 2 Kanonen auf die

    Ruprechtshöhe bei Famars, einem Vorort von Valen-

    ciennes. Die Haubitzen wurden erhöht aufgestellt.

    Entsetzliches Regenwetter machte uns den

    Anfang sehr schwer.

    Seitenzählung 25

    Zeichnung einer Kanone 17/VII -15. Ruprechtshöhe

    17. Juli 1915

    Stürmisches Wetter, sodaß wir vollkommen Ruhe

    hatten.

    20. Juli 1915.

    Im allgemeinen hatten wir wenig zu tun. Ab u.

    zu ließ sich ein fdl. Flieger sehen, den wir durch

    unsere dicken Granaten schnell verjagten. - Ein

    wunderbares Panorama bot sich uns, welches

    zu zeichnen ich leider nicht die Zeit hatte. Valen-

    ciennes war herrlich im Sonnenschein anzusehen.

    Hilf, Herr, dem Könige u. erhöre uns,

    wenn wir rufen.

    Den König schütze deine Macht!

    Er, der für unsere Wohlfahrt wacht,

    ist uns von dir gegeben.

    Du, der in ihm so viel uns gibt,


  • December 24, 2019 12:21:29 Evelyn Weiser

    Seitenzählung 24R

    wurden wir einquartiert.

    4 - 11 Juli. Ruhe

    12. Juli 1915.

    Früh 5h brachten wir unsere Geschütze in die Re-

    paraturwerkstätte in Douai. Unser Quartier hatten

    wir in einer frz. Kaserne. Gegen Abend sahen wir

     uns das Städtchen an u. besuchten auch ein paar

    Estaminets.

    13. Juli 1915.

    Interessant war ein Rundgang durch das Arsenal,

    wo sämtliche Arten von Kanonen vertreten waren.

    15. Juli 1915.

    Abmarsch 2h nachmittags. Ankunft in Maresches

    abends 10h.

    16. Juli 1915.

    Als Flak kletterten wir mit 2 Kanonen auf die

    Ruprechtshöhe bei Famars, einem Vorort von Valen-

    ciennes. Die Haubitzen wurden erhöht aufgestellt.

    Entsetzliches Regenwetter machte uns den

    Anfang sehr schwer.

    Seitenzählung 25

    Zeichnung einer Kanone 17/VII -15. Ruprechtshöhe

    17. Juli 1915

    Stürmisches Wetter, sodaß wir vollkommen Ruhe

    hatten.

    20. Juli 1915.

    Im allgemeinen hatten wir wenig zu tun. Ab u.

    zu ließ sich ein fdl. Flieger sehen, den wir durch

    unsere dicken Granaten schnell verjagten. - Ein

    wunderbares Panorama bot sich uns, welches

    zu zeichnen ich leider nicht die Zeit hatte. Valen-

    ciennes war herrlich im Sonnenschein anzusehen.

    Hilf, Herr, dem Könige u. erhöre uns,

    wenn wir rufen.

    Den König schütze deine Macht!

    Er, der für unsere Wohlfahrt wacht,

    ist uns von dir gegeben.

    Du, der in ihm so viel uns gibt,


  • December 24, 2019 11:56:57 Evelyn Weiser

    Seitenzählung 24R

    wurden wir einquartiert.

    4 - 11 Juli. Ruhe

    12. Juli 1915.

    Früh 5h brachten wir unsere Geschütze in die Re-

    paraturwerkstätte in Douai. Unser Quartier hatten

    wir in einer frz. Kaserne. Gegen Abend sahen wir

     uns das Städtchen an u. besuchten auch ein paar

    Estaminets.

    13. Juli 1915.

    Interessant war ein Rundgang durch das Arsenal,

    wo sämtliche Arten von Kanonen vertreten waren.

    15. Juli 1915.

    Abmarsch 2h nachmittags. Ankunft in Maresches

    abends 10h.

    16. Juli 1915.

    Als Flak kletterten wir mit 2 Kanonen auf die

    Ruprechtshöhe bei Famars, einem Vorort von Valen-

    ciennes. Die Haubitzen wurden erhöht aufgestellt.

    Entsetzliches Regenwetter machte uns den

    Anfang sehr schwer.

    Seitenzählung 25

    Zeichnung einer Kanone 17/VII -15. Ruprechtshöhe

    17. Juli 1915

    Stürmisches Wetter, sodaß wir vollkommen Ruhe

    hatten.

    20. Juli 1915.

    Im allgemeinen hatten wir wenig zu tun. Ab u.

    zu ließ sich ein fdl. Flieger sehen, den wir durch

    unsere dicken Granaten schnell verjagten. - Ein

    wunderbares Panorama bot sich uns, welches

    zu zeichnen ich leider nicht die Zeit hatte. Valen-

    ciennes war herrlich im Sonnenschein anzusehen.



Description

Save description
  • 50.3799005||3.1004465||10||

    Douai

  • 50.2924564||3.5737849||14||

    Maresches

  • 50.308897||3.4735547||12||

    Famars

  • 50.362036||3.5141815||13||

    Valenciennes

  • 50.1676885||23.034996999999976||

    Oleszyce, Polen

    ||1
Location(s)
  • Story location Oleszyce, Polen
  • Document location Douai
  • Additional document location Maresches
  • Additional document location Famars
  • Additional document location Valenciennes


ID
12595 / 144490
Source
http://europeana1914-1918.eu/...
Contributor
Vera Choulant
License
http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/


July 3, 1915 – July 20, 1915
  • Deutsch

  • Eastern Front
  • Western Front

  • Artillery
  • Gas Warfare
  • Medical
  • Trench Life



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