Leutnant der Reserve Ernst Hartung vom Feldartillerie-Regiment 247, item 15

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 Seitenzählung 6R

Rhein.

In die Hölle mit Frankreich -

In den Fuhl mit Rußland - 

Nieder mit England - 

"Es lebe unser Kaiser u. Reich."

30. November 1914.

Dieser Tage hatten wir wieder eine Überraschung.

Abend 6h wurde beim Appell bekannt ge-

geben, daß am nächsten Tage ein Pferde-

transport nach Aachen in der Rheinprovinz statt-

fände. Zunächst verspürte ich wenig Lust, da

wir schon um 9h abends wieder in der Kaserne

sein mußten, wo wir die Nacht im Pferdestall

auf Stroh zubringen sollten. Doch bald legte sich

die Unlust, u. die ganze Sache bekam schon einen

gewissen Reiz für uns, als wir so nebeneinander

auf Stroh mit Woillachs zugedeckt lagen. Früh 2 45

wurden wir geweckt, u. mit einem Stück trocken

Brot u. einem Becher Kaffee im Magen marschierten

wir zum Hallischen Bahnhof. Bis zum Morgen-

 Seitenzählung 7

grauen schliefen wir, dann wurden wir durch ein

wunderbares Morgenrot geweckt. Links des Bildes

eine Wassermühle noch im blauen Dämmerlicht, von

Pappeln u. Buschwerk, das sich scharf gegen das leuch-

tende Rot abhob, umgeben, rechts der stattliche Kyff-

häuser als Silhouette, dazwischen ein friedliches Tal,

über dem sich das Feuer des Morgenrotes im Übermaß

erstreckte. - Auf dem Wege nach Aachen begegneten

wir Militärtransporten von Artillerie, Train u. Inf.

für Rußland. Mit Windeseile trug uns die Bahn durch

die herrlichen Fluren Dtschlds, so auch an dem wunder-

bar gelegenen Witzenstein vorüber nach Kassel. Über

München-Gladbach langten wir um 7h morgens

in Aachen an, nachdem wir natürlich alle die inte-

ressante Rheinüberfahrt verschlafen hatten. In Bürger-

quartieren wurden wir unterbracht. Merker u. ich

trafen es sehr gut bei einem Oberbahnschaffner Bertrams,

Aachen Südstr. 58. Wir hatten viel freie Zeit, während

welcher ich die Stadt besichtigte. Besonders gut gefielen

mir der Dom und das Rathaus. Beide herrliche Denk-

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 Seitenzählung 6R

Rhein.

In die Hölle mit Frankreich -

In den Fuhl mit Rußland - 

Nieder mit England - 

"Es lebe unser Kaiser u. Reich."

30. November 1914.

Dieser Tage hatten wir wieder eine Überraschung.

Abend 6h wurde beim Appell bekannt ge-

geben, daß am nächsten Tage ein Pferde-

transport nach Aachen in der Rheinprovinz statt-

fände. Zunächst verspürte ich wenig Lust, da

wir schon um 9h abends wieder in der Kaserne

sein mußten, wo wir die Nacht im Pferdestall

auf Stroh zubringen sollten. Doch bald legte sich

die Unlust, u. die ganze Sache bekam schon einen

gewissen Reiz für uns, als wir so nebeneinander

auf Stroh mit Woillachs zugedeckt lagen. Früh 2 45

wurden wir geweckt, u. mit einem Stück trocken

Brot u. einem Becher Kaffee im Magen marschierten

wir zum Hallischen Bahnhof. Bis zum Morgen-

 Seitenzählung 7

grauen schliefen wir, dann wurden wir durch ein

wunderbares Morgenrot geweckt. Links des Bildes

eine Wassermühle noch im blauen Dämmerlicht, von

Pappeln u. Buschwerk, das sich scharf gegen das leuch-

tende Rot abhob, umgeben, rechts der stattliche Kyff-

häuser als Silhouette, dazwischen ein friedliches Tal,

über dem sich das Feuer des Morgenrotes im Übermaß

erstreckte. - Auf dem Wege nach Aachen begegneten

wir Militärtransporten von Artillerie, Train u. Inf.

für Rußland. Mit Windeseile trug uns die Bahn durch

die herrlichen Fluren Dtschlds, so auch an dem wunder-

bar gelegenen Witzenstein vorüber nach Kassel. Über

München-Gladbach langten wir um 7h morgens

in Aachen an, nachdem wir natürlich alle die inte-

ressante Rheinüberfahrt verschlafen hatten. In Bürger-

quartieren wurden wir unterbracht. Merker u. ich

trafen es sehr gut bei einem Oberbahnschaffner Bertrams,

Aachen Südstr. 58. Wir hatten viel freie Zeit, während

welcher ich die Stadt besichtigte. Besonders gut gefielen

mir der Dom und das Rathaus. Beide herrliche Denk-


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  • December 20, 2019 12:44:01 Evelyn Weiser

     Seitenzählung 6R

    Rhein.

    In die Hölle mit Frankreich -

    In den Fuhl mit Rußland - 

    Nieder mit England - 

    "Es lebe unser Kaiser u. Reich."

    30. November 1914.

    Dieser Tage hatten wir wieder eine Überraschung.

    Abend 6h wurde beim Appell bekannt ge-

    geben, daß am nächsten Tage ein Pferde-

    transport nach Aachen in der Rheinprovinz statt-

    fände. Zunächst verspürte ich wenig Lust, da

    wir schon um 9h abends wieder in der Kaserne

    sein mußten, wo wir die Nacht im Pferdestall

    auf Stroh zubringen sollten. Doch bald legte sich

    die Unlust, u. die ganze Sache bekam schon einen

    gewissen Reiz für uns, als wir so nebeneinander

    auf Stroh mit Woillachs zugedeckt lagen. Früh 2 45

    wurden wir geweckt, u. mit einem Stück trocken

    Brot u. einem Becher Kaffee im Magen marschierten

    wir zum Hallischen Bahnhof. Bis zum Morgen-

     Seitenzählung 7

    grauen schliefen wir, dann wurden wir durch ein

    wunderbares Morgenrot geweckt. Links des Bildes

    eine Wassermühle noch im blauen Dämmerlicht, von

    Pappeln u. Buschwerk, das sich scharf gegen das leuch-

    tende Rot abhob, umgeben, rechts der stattliche Kyff-

    häuser als Silhouette, dazwischen ein friedliches Tal,

    über dem sich das Feuer des Morgenrotes im Übermaß

    erstreckte. - Auf dem Wege nach Aachen begegneten

    wir Militärtransporten von Artillerie, Train u. Inf.

    für Rußland. Mit Windeseile trug uns die Bahn durch

    die herrlichen Fluren Dtschlds, so auch an dem wunder-

    bar gelegenen Witzenstein vorüber nach Kassel. Über

    München-Gladbach langten wir um 7h morgens

    in Aachen an, nachdem wir natürlich alle die inte-

    ressante Rheinüberfahrt verschlafen hatten. In Bürger-

    quartieren wurden wir unterbracht. Merker u. ich

    trafen es sehr gut bei einem Oberbahnschaffner Bertrams,

    Aachen Südstr. 58. Wir hatten viel freie Zeit, während

    welcher ich die Stadt besichtigte. Besonders gut gefielen

    mir der Dom und das Rathaus. Beide herrliche Denk-


  • December 20, 2019 12:41:05 Evelyn Weiser

     Seitenzählung 6R

    Rhein.

    In die Hölle mit Frankreich -

    In den Fuhl mit Rußland - 

    Nieder mit England - 

    "Es lebe unser Kaiser u. Reich."

    30. November 1914.

    Dieser Tage hatten wir wieder eine Überraschung.

    Abend 6h wurde beim Appell bekannt ge-

    geben, daß am nächsten Tage ein Pferde-

    transport nach Aachen in der Rheinprovinz statt-

    fände. Zunächst verspürte ich wenig Lust, da

    wir schon um 9h abends wieder in der Kaserne

    sein mußten, wo wir die Nacht im Pferdestall

    auf Stroh zubringen sollten. Doch bald legte sich

    die Unlust, u. die ganze Sache bekam schon einen

    gewissen Reiz für uns, als wir so nebeneinander

    auf Stroh mit missingzugedeckt lagen. Früh 2 45

    wurden wir geweckt, u. mit einem Stück trocken

    Brot u. einem Becher Kaffee im Magen marschierten

    wir zum Hallischen Bahnhof. Bis zum Morgen-

     Seitenzählung 7

    grauen schliefen wir, dann wurden wir durch ein

    wunderbares Morgenrot geweckt. Links des Bildes

    eine Wassermühle noch im blauen Dämmerlicht, von

    Pappeln u. Buschwerk, das sich scharf gegen das leuch-

    tende Rot abhob, umgeben, rechts der stattliche Kyff-

    häuser als Silhouette, dazwischen ein friedliches Tal,

    über dem sich das Feuer des Morgenrotes im Übermaß

    erstreckte. - Auf dem Wege nach Aachen begegneten

    wir Militärtransporten von Artillerie, missing u. Inf.

    für Rußland. Mit Windeseile trug uns die Bahn durch

    die herrlichen Fluren Dtschlds, so auch an dem wunder-

    bar gelegenen Witzenstein vorüber nach Kassel. Über

    München-Gladbach langten wir um 7h morgens

    in Aachen an, nachdem wir natürlich alle die inte-

    ressante Rheinüberfahrt verschlafen hatten. In Bürger-

    quartieren wurden wir unterbracht. Merker u. ich

    trafen es sehr gut bei einem Oberbahnschaffner Bertrams,

    Aachen Südstr. 58. Wir hatten viel freie Zeit, während

    welcher ich die Stadt besichtigte. Besonders gut gefielen

    mir der Dom und das Rathaus. Beide herrliche Denk-


  • December 20, 2019 12:38:01 Evelyn Weiser

     Seitenzählung 6R

    Rhein.

    In die Hölle mit Frankreich -

    In den Fuhl mit Rußland - 

    Nieder mit England - 

    "Es lebe unser Kaiser u. Reich."

    30. November 1914.

    Dieser Tage hatten wir wieder eine Überraschung.

    Abend 6h wurde beim Appell bekannt ge-

    geben, daß am nächsten Tage ein Pferde-

    transport nach Aachen in der Rheinprovinz statt-

    fände. Zunächst verspürte ich wenig Lust, da

    wir schon um 9h abends wieder in der Kaserne

    sein mußten, wo wir die Nacht im Pferdestall

    auf Stroh zubringen sollten. Doch bald legte sich

    die Unlust, u. die ganze Sache bekam schon einen

    gewissen Reiz für uns, als wir so nebeneinander

    auf Stroh mit missingzugedeckt lagen. Früh 2 45

    wurden wir geweckt, u. mit einem Stück trocken

    Brot u. einem Becher Kaffee im Magen marschierten

    wir zum Hallischen Bahnhof. Bis zum Morgen-

     Seitenzählung 7

    grauen schliefen wir, dann wurden wir durch ein

    wunderbares Morgenrot geweckt. Links des Bildes

    eine Wassermühle noch im blauen Dämmerlicht, von

    Pappeln u. Buschwerk, das sich scharf gegen das leuch-

    tende Rot abhob, umgeben, rechts der stattliche Kyff-

    häuser als Silhouette, dazwischen ein friedliches Tal,

    über dem sich das Feuer des Morgenrotes im Übermaß

    erstreckte. - Auf dem Wege nach Aachen begegneten

    wir Militärtransporten von Artillerie, missing u. Inf.

    für Rußland. Mit Windeseile trug uns die Bahn durch

    die herrlichen Fluren Dtschlds, so auch an dem wunder-

    bar gelegenen Witzenstein vorüber nach Kassel. Über

    München-Gladbach langten wir um 7h morgens

    in Aachen an, nachdem wir natürlich alle die inte-

    ressante Rheinüberfahrt verschlafen hatten. In Bürger-

    quartieren wurden wir unterbracht. missingu. ich

    trafen es sehr gut bei einem Oberbahnschaffner Bertrams,

    Aachen Südstr. 58. Wir hatten viel freie Zeit, während

    welcher ich die Stadt besichtigte. Besonders gut gefielen

    mir der Dom und das Rathaus. Beide herrliche Denk-


  • December 19, 2019 20:58:29 Evelyn Weiser

    [Seitenzählung] 6R

    Rhein.

    In die Hölle mit Frankreich -

    In den Fuhl mit Rußland - 

    Nieder mit England - 

    "Es lebe unser Kaiser u. Reich."

    30. November 1914.

    Dieser Tage hatten wir wieder eine Überraschung.

    Abend 6h wurde beim Appell bekannt ge-

    geben, daß am nächsten Tage ein Pferde-

    transport nach Aachen in der Rheinprovinz statt-

    fände. Zunächst verspürte ich wenig Lust, da

    wir schon um 9h abends wieder in der Kaserne

    sein mußten, wo wir die Nacht im Pferdestall

    auf Stroh zubringen sollten. Doch bald legte sich

    die Unlust, u. die ganze Sache bekam schon einen

    gewissen Reiz für uns, als wir so nebeneinander

    auf Stroh mit missingzugedeckt lagen. Früh 2 45

    wurden wir geweckt, u. mit einem Stück trocken

    Brot u. einem Becher Kaffee im Magen marschierten

    wir zum Hallischen Bahnhof. Bis zum Morgen-

    [Seitenzählung] 7

    grauen schliefen wir, dann wurden wir durch ein

    wunderbares Morgenrot geweckt. Links des Bildes

    eine Wassermühle noch im blauen Dämmerlicht, von

    Pappeln u. Buschwerk, das sich scharf gegen das leuch-

    tende Rot abhob, umgeben, rechts der stattliche Kyff-

    häuser als Silhouette, dazwischen ein friedliches Tal,

    über dem sich das Feuer des Morgenrotes im Übermaß

    erstreckte. - Auf dem Wege nach Aachen begegneten

    wir Militärtransporten von Artillerie, missing u. Inf.

    für Rußland. Mit Windeseile trug uns die Bahn durch

    die herrlichen Fluren Dtschlds, so auch an dem wunder-

    bar gelegenen Witzenstein vorüber nach Kassel. Über

    München-Gladbach langten wir um 7h morgens

    in Aachen an, nachdem wir natürlich alle die inte-

    ressante Rheinüberfahrt verschlafen hatten. In Bürger-

    quartieren wurden wir unterbracht. missingu. ich

    trafen es sehr gut bei einem Oberbahnschaffner Bertrams,

    Aachen Südstr. 58. Wir hatten viel freie Zeit, während

    welcher ich die Stadt besichtigte. Besonders gut gefielen

    mir der Dom und das Rathaus. Beide herrliche Denk-


  • December 19, 2019 20:55:38 Evelyn Weiser

    [Seitenzählung] 6R

    Rhein.

    In die Hölle mit Frankreich -

    In den Fuhl mit Rußland - 

    Nieder mit England - 

    "Es lebe unser Kaiser u. Reich."

    30. November 1914.

    Dieser Tage hatten wir wieder eine Überraschung.

    Abend 6h wurde beim Appell bekannt ge-

    geben, daß am nächsten Tage ein Pferde-

    transport nach Aachen in der Rheinprovinz statt-

    fände. Zunächst verspürte ich wenig Lust, da

    wir schon um 9h abends wieder in der Kaserne

    sein mußten, wo wir die Nacht im Pferdestall

    auf Stroh zubringen sollten. Doch bald legte sich

    die Unlust, u. die ganze Sache bekam schon einen

    gewissen Reiz für uns, als wir so nebeneinander

    auf Stroh mit missingzugedeckt lagen. Früh 2 45

    wurden wir geweckt, u. mit einem Stück trocken

    Brot u. einem Becher Kaffee im Magen marschierten

    wir zum Hallischen Bahnhof. Bis zum Morgen-

    grauen schliefen wir, dann wurden wir durch ein

    wunderbares Morgenrot geweckt. Links des Bildes

    eine Wassermühle noch im blauen Dämmerlicht, von

    Pappeln u. Buschwerk, das sich scharf gegen das leuch-

    tende Rot abhob, umgeben, rechts der stattliche Kyff-

    häuser als Silhouette, dazwischen ein friedliches Tal,

    über dem sich das Feuer des Morgenrotes im Übermaß

    erstreckte. - Auf dem Wege nach Aachen begegneten

    wir Militärtransporten von Artillerie, missing u. Inf.

    für Rußland. Mit Windeseile trug uns die Bahn durch

    die herrlichen Fluren Dtschlds, so auch an dem wunder-

    bar gelegenen Witzenstein vorüber nach Kassel. Über

    München-Gladbach langten wir um 7h morgens

    in Aachen an, nachdem wir natürlich alle die inte-

    ressante Rheinüberfahrt verschlafen hatten. In Bürger-

    quartieren wurden wir unterbracht. missingu. ich

    trafen es sehr gut bei einem Oberbahnschaffner Bertrams,

    Aachen Südstr. 58. Wir hatten viel freie Zeit, während

    welcher ich die Stadt besichtigte. Besonders gut gefielen

    mir der Dom und das Rathaus. Beide herrliche Denk-


  • December 19, 2019 13:00:43 Evelyn Weiser

    [Seitenzählung] 6R

    Rhein.

    In die Hölle mit Frankreich -

    In den Fuhl mit Rußland - 

    Nieder mit England - 

    "Es lebe unser Kaiser u. Reich."

    30. November 1914.

    Dieser Tage hatten wir wieder eine Überraschung.

    Abend 6h wurde beim Appell bekannt ge-

    geben, daß am nächsten Tage ein Pferde-

    transport nach Aachen in der Rheinprovinz statt-

    fände. Zunächst verspürte ich wenig Lust, da

    wir schon um 9h abends wieder in der Kaserne

    sein mußten, wo wir die Nacht im Pferdestall

    auf Stroh zubringen sollten. Doch bald legte sich

    die Unlust, u. die ganze Sache bekam schon einen

    gewissen Reiz für uns, als wir so nebeneinander

    auf Stroh mit missingzugedeckt lagen. Früh 2 45

    wurden wir geweckt, u. mit einem Stück trocken

    Brot u. einem Becher Kaffee im Magen marschierten

    wir zum Hallischen Bahnhof. Bis zum Morgen-

    grauen schliefen wir, dann wurden wir durch ein

    wunderbares Morgenrot geweckt. Links des Bildes

    eine Wassermühle noch im blauen Dämmerlicht, von

    Pappeln u. Buschwerk, das sich scharf gegen das leuch-

    tende Rot abhob, umgeben, rechts der stattliche 


  • December 19, 2019 12:52:18 Evelyn Weiser

    [Seitenzählung] 6R

    Rhein.

    In die Hölle mit Frankreich -

    In den Fuhl mit Rußland - 

    Nieder mit England - 

    "Es lebe unser Kaiser u. Reich."

    30. November 1914.

    Dieser Tage hatten wir wieder eine Überraschung.

    Abend 6h wurde beim Appell bekannt ge-

    geben, daß am nächsten Tage ein Pferde-

    transport nach Aachen in der Rheinprovinz statt-

    fände. Zunächst verspürte ich wenig Lust, da

    wir schon um 9h abends wieder in der Kaserne

    sein mußten, wo wir die Nacht im Pferdestall

    auf Stroh zubringen sollten. Doch bald legte sich

    die Unlust, u. die ganze Sache bekam schon einen

    gewissen Reiz für uns, als wir so unb


  • December 19, 2019 12:43:10 Evelyn Weiser

    [Seitenzählung] 6R

    Rhein.

    In die Hölle mit Frankreich -

    In den Fuhl mit Rußland - 

    Nieder mit England - 

    "Es lebe unser Kaiser u. Reich."

    30. November 1914.



  • December 19, 2019 12:38:59 Evelyn Weiser

Description

Save description
  • 51.4728826||11.9723731||12||

    Halle (Saale)

  • 50.75968||6.0965247||11||

    Aachen

  • 50.1676885||23.034996999999976||

    Oleszyce, Polen

    ||1
Location(s)
  • Story location Oleszyce, Polen
  • Document location Halle (Saale)
  • Additional document location Aachen


ID
12595 / 144471
Source
http://europeana1914-1918.eu/...
Contributor
Vera Choulant
License
http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/


September 10, 1914 – November 30, 1914
  • Deutsch

  • Eastern Front
  • Western Front

  • Artillery
  • Gas Warfare
  • Medical
  • Trench Life



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